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Meldung des Tages: Goldchance mit Substanz: Warum dieses Projekt Investoren aufhorchen lässt

Sie stehen auf der Ignore-Liste von Anti-Lemming


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Libuda:

Sie stehen auf der Ignore-Liste von Anti-Lemming

3
09.12.07 10:23
Wohlstandszunahmen produzieren nicht die Notenbanken, sondern die Bürger eines Landes, indem sie Güter und Dienstleistungen erstelllen. Diese Wohlstandszunahmen sind hoch, wenn die Menge der Guter und Dienstleistungen besonders stark zunimmt - die Voraussetzung hierfür ist die Steigerung der Produktivität.

Notenbanken sind dafür da, Bedingungen zu schaffen, dass sich dieses Potenzial entfalten kann. Die Herren Barnanke und Greenspan produzieren keine Autos, backen keine Schitzel und Kuchen und bieten auch keine Klingeltöne an, was immer auch dazu auf diesem Thread zum besten gegeben wird.
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aktienbär:

Die Geldschöpfungsmöglichkeiten

 
09.12.07 10:33
der Zentralbanken und des Bankensystems scheinen vielen
hier nicht hinlänglich bekannt zu sein.
Das ist mein Eindruck aus dem AL-Thread, jedoch
offensichtlich läuft seit langem auch der geldpolitische
Rahmen der USA aus dem Ruder.
Allerdings könnte man das "Erwachen" noch lange zeitlich hinaus-
schieben, wenn die internationalen Grossgläubiger (China usw.)
weiter mitspielen werden.
Höchstwahrscheinlich werden sie es, weil .....
Antworten
Libuda:

Die "Vorfahren" von Greenspan und Barnanke

 
09.12.07 10:43
haben es eigentlich auf den Punkt gebrachte, denn eine der bekanntesten Indianerweisheiten ist nun einmal: "Geld kann man nicht essen."

Und da haben die Indianer halt nun einmal recht, Geld ist nur ein Schmiermittel, um den Gang der Produktion am Laufen zu halten. Die Zusammenhänge sind also ziemlich einfach und die furzende und blickenden Bildlein von Weltuntergangskatastropheten, die ihre marxistische Kinderstube (die ja kein Kainsmerkmal ist und viele durchlaufen haben) nicht ordentlich bewältigt haben, so überflussig wie ein Kropf. Vielleicht sollen derartige geschwollenen Sülzereien aber auch nur die eigene Ahnungslosigkeit übertünchen.
Antworten
aktienbär:

Greenspan und Barnanke

 
09.12.07 10:51
versuchen, über eine Stopp- and Go-Geldpolitik
den realwirschaftlichen Sektor (vor allem die Konjunktur)
zu steuern.
Ob das langfristig gelingt oder zu einem Desaster führt,
steht in den Sternen.
Die Antwort der Monetaristen ist dagegen eindeutig.
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Libuda:

Habt Ihr in den letzten drei Jahren viel Geld

 
09.12.07 11:15
verloren?

Das könnte damit zusammenhängen, dass Ihr die falschen Posting gelesen habt:

"Wie geht es in USA weiter - lässt Japan grüßen?   Anti Lemming   09.12.04 23:08  

Alle reden von der Weihnachts-Rallye und blicken verzückt auf "technische Ausbrüche". Die FTD hingegen sieht das nüchterner und ist für den US-Markt sehr pessimistisch. Und da der DAX nur eine "Marionette" der US-Börsen ist, wird auch er kaum gegen den US-Trend steigen können. Lest bitte auch meinen kursiven Kommentar unten, der sich auf das Sternchen (*) im Text bezieht.

Aus der FTD vom 10.12.2004

Das Kapital: Die US-Dividendenrendite sagt eben doch schon alles

Noch Zweifel, dass es dem amerikanischen Aktienmarkt weiter ähnlich ergehen wird wie dem japanischen seit 1990? (*) Nicht doch. Wie auch sonst im Leben geht es an der Börse immer schlimm aus, wenn man sich in die eigene Tasche lügt."

Wir Ihr seht: Wer sich in die eigene Tasche lügt, hat nichts in der Tasche.

Antworten
Libuda:

Lasst Euch nicht "vercrunchen"

 
09.12.07 11:46
Einschränkungen bei der Kreditvergabe sind nicht erkennbar - lediglich die erwüschten Einschränkungen kann man feststellen, dass dubiose Projekte nicht mehr finanziert werden, z.B. 110% des Bauwertes eines Einfamilienhauses.

Die Bundesbank hat gerade in einem Bericht eine Ausweitung der Kreditvergabe konstatiert und ausdrücklich festgestellt, dass es auch nicht das kleinste Fünkchen Crunch gebe.

Letztendlich muss man auch die Frage stellen, ob es überhaupt eine überschäumende Nachfrage nach Krediten z.B. in den USA gibt. Die Nachfrage nach Immobilien in den USA ist ja bekanntlich abgeebbt - folglich braucht man auch weniger Finanzierung. Und der Unternehmensbereich benötigt in den USA keine Kredite, der legt sogar Geld an. Durch die hohen Gewinne der letzten Jahre sind die Kassenbestände gigantisch, denn die Cash Flows sind so gigantisch, dass sie selbst die wachsenden Investitionen übersteigen.

Die weltweit niedrigen Kapitalmarktzinsen sind ein Beleg für meine Argumentation. Entgegen den Beahauptungen der ewig schlimme Verschwörungen witternden Weltkatastrophetengemeinde produziert nicht die FED die niedrigen Kapitalmarktzinsen, sondern Kapitalmarktzinsen sind nun einmal das Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Und da haben wir auf der Angebotsseite die weltweit höchste Sparquote seit Adam und Eva. Und auf der Nachfrageseite ist kaum etwas. Nie haben die Staaten der Welt so wenig Schulden gemacht, der Steinbrück macht keine neuen mehr und die vielgescholtenen Amis nur 1,2% des BIP. Die Unternehmen brauchen kein Geld (siehe oben): Die finanzieren sich selbst.

Ein Konsequenz der niedrigen Kapitalmarktzinsen, die strukturell bedingt und damit sehr langfristig angelegt sind, steht noch aus: die Anpassung der Aktien-KGV's an die niedrigen Renten-KGV'S.

Und die Aussicht sind in dem Markt am günstigsten, der momentan von dem Crunch-Geschwätz am meisten beeinträchtigt wird - nämlich der US-Aktienmarkt. Daher wird hier der der Tournaround auch am heftigsten ausfallen. Ihr solltet dort mit dabei sein - eine besondere Gelegenheit stelle ich Euch ja mit Internet Capital auf einem anderen Thread vor.


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aktienbär:

Libuda

 
09.12.07 11:49
"Ein Konsequenz der niedrigen Kapitalmarktzinsen, die strukturell bedingt und damit sehr langfristig angelegt sind, steht noch aus: die Anpassung der Aktien-KGV's an die niedrigen Renten-KGV'S."

Das verstehe ich nicht.
Erklär es mir bitte.

Grüsse
a.
Antworten
Libuda:

Das Aktien-KGV lag in einem

 
09.12.07 12:12
mehr als hundertjährigen Betrachtungszeitraum im Schnitt leicht über den dem Renten-KGV. Beträgt der langfristige Kapitalmarktzins z.B. 4%, dann sind das bei 100 Euro Kapital 4 Euro Ertrag. Die 4 Euro Etrag sind also 25 mal in 100 enthalten - damit ist das Renten-KGV gleich 25. Wenn also jetzt das Aktien-KGV in den letzten hundert Jahren in den weit überwiegenden Zeiträumen über dem Renten-KGV gelegen hat, müsste es bei einem Kapitalmarktzins von 4% über 25 und bei einem Kapitalmarktzins von 5% bei über 20 liegen.

In 1999/2000 war das Aktien-KGV doppelt so hoch wie das Renten-KGV - sicher eine Übertreibung und auch der wesentliche Grund für den Absturz. Dieser Blase nach oben folgte eine Blase nach unten, in der wir uns immer noch befinden - denn erstmals seit über 100 Jahren ist nun schon sieben Jahre am Stück das Aktien-KGV ununterbrochen weit unter dem Renten-KGV. Insbesondere hat sich an dem hohen Ausmaß der Unterbewertung trotz der gestiegenen Aktienkurse seit 2003 nichts geändert - und zwar aus einem simplen Grund: die Gewinne sind genauso schnell gestiegen wie die Aktienkurse (und das von einer Ausgangsbasis mit einer Unterbewertung, sodass sich an der Unterbewertung nichts gändert hat).

Wir befinden uns also nachwievor in einer Phase der Risikoaversion, das heißt nichts anderes, dass die Anleger noch überdurchschnittlich hysterisch sind, wie Du das ja auch auf avista und allen Aktienboards weltweit erleben kannst. Selten hat ein Abklingen der Hysterie so lange gedauert wie in den letzten Jahren, aber irgendwann werden die Anleger im Durchschnitt auch wieder "normaler". Das ist momentan die wichtigste Quelle für Kurssteigerungen.
Antworten
friewo:

Moin ... es geht doch

 
09.12.07 12:42
hier im Thread um den Sachverhalt: SIE STEHEN AUF DER IGNORE-LISTE VON AL.
Was macht diesen AL so sicher, vermutlich über allem und jedem zu stehen!
Dieser Herr vertritt wohl eine ganze Branche gegen Umwelteinflüsse?

Zum Börsengeschehen: Die Hysterie der Anleger an den Börsen ist immer auch ein Ausdruck von Angst. Gute Infos über die Anlage sollte eigentlich die Angst nehmen. Aber der Anlagehorizont ist möglicherweise wegen vieler Unbekannten immer zu kurz gedacht.
Das ist ein Rätsel ... und dieses Rätsel braucht Lösungen.  
Antworten
aktienbär:

Thx, Libuda

 
09.12.07 13:48
Wenn ich Zeit habe, werde ich versuchen, Dein P
gedanklich nachzuvollziehen.

Grüsse
a.
Antworten
Libuda:

Es gehört schon viel Dummheit und/oder Faulheit

2
09.12.07 19:13
und/oder ideologische Verbogenheit dazu, die Situation um 1990 in Japan mit der heutigen in den USA zu vergleichen.

Faulheit liegt deshalb vor, weil man die damaligen Bedingungen nicht hinterfragt. Zunächst einmal war die Überbewertung des japanischen Grundstücksmarktes um ein Vielfaches höher, bekanntlich war das Gelände des japanischen Kaiserpalastes wertvoller als ganz Kalifornien. Ganz wichtig ist auch, dass man sich die Politik der japanischen Notenbank von damals ansieht, die nichts anderes war als Harakiri - und zwar ein ganz bewusstes. Um die Regierung zu disziplinieren, mit der man wegen der hohen Defizite (es waren weit über 100% des BIP) im Clinch lag, machte man eigentlich Unvorstellbares (zumindest nach dem damals auch schon vorhandenen Wissenstand): Man erhöhte die Geldmenge langsamer als die Gütermenge, steuert also gezielt eine Deflation an. Die FED (und nicht nur die) hat übrigens die Strategie der japanischen Notenbank genau untersucht. Seit dieser Zeit ist zumindest der Monetarismus der harten Art weltweit aus den Köpfen verschwunden. Denn was Friedman und seiner Jünger der harten Sorte nicht in ihrem Konzept haben und hatten sind sich selbst verstärkende deflationäre Prozesse. Das Resultat war, dass alle Notenbanken weltweit nicht mehr ein Inflationsziel von 0 anstreben, sondern eine darüber liegende Zielinflationsrate (EZB = 2%, USA = 2,5%). Dahinter steckt die Erkenntnis, dass eine Inflationsrate von 0 ein Durchschnittswert vieler Preissteigerungen ist, wobei bei 0% Zielinflationsrate 50% der Preise steigen und 50% der Preise sinken (grob). Wenn 50% der Preise sinken, entstehen aber zu viele deflationäre Spiralen nach unten (man zögert mit dem Kaufen). Das ist bei einer Zielinflationsrate von 2% oder 2,5% nicht der Fall.

Da nun aber weder Barnanke oder der EZB-Präsident und auch nicht mehr der heutige japanische Notenbankchef Betonköfpe der alten japanischen Art sind, sind die Vergleiche lächerlich.

Vielleicht erinnert sich auch noch der eine oder andere daran, dass wir damals in Japan Kurs-Gewinn-Verhältnisse von 100 hatten, beim S&P liegen wir momentan bei 15.
Antworten
Libuda:

Warum die Katastropheten, die Euch in den letzten

 
09.12.07 21:25
viereinhalb Jahren mit dümmlichen und einfältigen Postings das Geld aus den Rippen geleiert haben, ohne sich jetzt zu schämen und irgendetwas zu bereuen, ist ziemlich simpel. Die Welt ist nun einmal nicht so, wie sich das dei Propheten des Weltuntergangs, die ihr Geld in der 1999/2000er-Blase verzockt haben, wünschen.

Sie ist nun einmal so, wie sie ist - und daher ist sie recht prächtig:

AP
Hiring Up Modestly, Jobless Rate Steady
Friday December 7, 2:44 pm ET
By Jeannine Aversa, AP Economics Writer  
Unemployment Rate Holding Steady, Helping Economy Weather Housing, Credit Storms


WASHINGTON (AP) -- Employers hired at a moderate pace in November and the unemployment rate held steady at a relatively low 4.7 percent, reassuring signs for an economy that is fighting to avoid a recession.
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The Labor Department's report Friday showed that companies are still adding to their ranks -- albeit at a slower pace -- even as deepening troubles in the housing and credit markets are weighing heavily on national economic activity.

Employers added a net 94,000 new jobs to their payrolls last month. That was down from a surprisingly strong gain of 170,000 jobs in October but was still sufficient to prevent the unemployment rate from rising. The jobless rate has held steady at 4.7 percent for three months in a row.

"The economy has been hit by some large juggernauts, but the labor market is holding together reasonably well," said Lynn Reaser, chief economist at Bank of America's Investment Strategies Group. "Today's report would suggest there is no need to panic about the economy."


Still, fallout from the housing collapse was painfully evident. Construction companies slashed jobs last month. So did mortgage companies, banks, real-estate firms and manufacturers. Those losses, however, were more than offset by hiring gains elsewhere, including in health care, retail, hotels and motels, temporary help firms, computer services and the government.

"Jobs growth near 100,000 combined with a steady unemployment rate does not signal an economy dipping into recession, and provides important support for consumer incomes," said Nigel Gault, economist at Global Insight.

The health of the nation's job market is a critical factor in determining whether the economy will, in fact, weather the stresses from the housing collapse and credit crunch. Job and wage growth have been shock absorbers, helping individuals to cope with all the negative forces in the economy. The employment climate has helped to support spending by individuals, a major shaper of overall economic activity.

Still, a lingering fear among economists is that consumers will cut back on their spending, throwing the economy into a tailspin. The odds of a recession have grown this year, although Federal Reserve officials, the Bush administration and others are hopeful the country can avoid one.

To stave off the possibility of a recession, the Federal Reserve has sliced a key interest rate twice this year. Many expect rates to be lowered for a third time when policymakers meet Tuesday. A reduction of at least one-quarter percentage point is expected as insurance against undue weakening in the economy, economists said.

On Wall Street, stocks fluctuated between small gains and minor losses.

Workers' wages grew last month.

Average hourly earnings rose to $17.63 in November, a 0.5 percent increase from October. It marked the biggest monthly gain since June. Over the past 12 months, wages increased 3.8 percent. High energy prices have pushed up inflation and probably made some workers feel like their paychecks aren't stretching as far as they would like, some analysts said.

To be sure, workers want to see wages go up. But a sustained pick up in wages -- if not blunted by other economic forces -- can fan inflation.

Commerce Secretary Carlos Gutierrez, in an interview with The Associated Press, welcomed the latest employment figures, saying they demonstrate that the "economy is flexible and resilient."

Job growth has slowed. Employers have added an average of 118,000 new jobs a month so far this year. That's down from an average of 189,000 a month for all of last year.

Still, economists are encouraged that the labor market as a whole isn't crumbling under the strains plaguing the economy.

"The November employment report was not a blowout, but it was certainly healthy enough to put off talk that the economy is careening off the cliff into a recession," said Stephen Stanley, chief economist at RBS Greenwich Capital.

Problems in the economy have elevated such talk this year. The housing and mortgage markets have melted down. Home foreclosures have soared to record highs. Credit has dried up. Lenders have been forced out of business. Financial companies have wracked up billions of dollars worth of losses from bad subprime mortgage investments. Wall Street has endured bouts of turbulence.

Given these stresses, economic growth is expected to slow to a pace of just 1.5 percent or less in the current October-to-December period. Growth is expected to remain sluggish into part of 2008, and the unemployment rate is expected to climb to 5 percent by early next year.

Economic uncertainties are coloring peoples' views of President Bush's stewardship. His approval rating on the economy was just 36 percent in December, according to an AP-Ipsos poll. The meltdown in the housing and mortgage markets has raised dangers to the economy and created headaches for politicians, giving Republicans and Democrats plenty of fodder to point blame at each other.

Employment report: www.bls.gov/


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Libuda:

Was dann die Weltuntergangschaoten

 
09.12.07 22:04
völlig in Panik versetzte war der extreme Anstieg der Produktivität im dritten Quartal um sagenhafte 6,3%.

Die Produktivität macht's, denn sie ist die einzige wichtige Größe einer Volkswirtschaft in the long run. Und da sind wir nachwievor in den besten Zeiten seit über 50 Jahren. Zwar will ich keinesfalls die sensationelle US-Produktivitätssteigerung von 6,3% im dritten Quartal fortschreiben, sondern sie nur in ein Mittel einbeziehen. Und zwar konnte man in der letzten FTD über folgende Steigerungen lesen:

4. Quartal 2006 = 1,6%

1. Quartal 2007 = 0,7%

2. Quartal 2007 = 2,2%

3. Quartal 2007 = 6,3%

Im Scnnitt kommen wir da auf eine Steigerung der Produktivität von 2,75% im letzten Jahr. Das sehr ordentlich. Zusammen mit einem Bevölkerungswachstum von 1% in den USA würde sich daraus ein langfristiger Wachstumspfad von 3,75 berechnen. Aber selbst wenn es nur 3% wären, wäre das ein gute Zahl. Mit Sicherheit wird das auch die FED registriert haben und der Fachmann Barnanke ist nicht schlechter als Greenspan auch und wird die Wirtschaft ihr Wachstumspotenzial ausschöpfen lassen.  
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Libuda:

Die Chaoten entdecken die Chaostheorie

 
09.12.07 22:47
oder die dümmliche und grenzenlose Aufschneiderei nimmt immer schlimmere Formen an. Machen wir es kurz, mit Hilfe der Chaos-Theorie lässt sich erklären, warum Chaoten Chaoten sind, z.B. dass das zweite Häufchen, das sie machen 62,8% des zweiten Häufchen ausmacht. Oder vielleicht stimmt das doch nicht und sie haben das dritte verdrückte Schnitzel nicht so gut und schnell verdaut und der zweite Haufen ist dadurch doppelt so groß wie der erste.

Wie Ihr seht, wenn man sich in Chaos wagt, entstehen Fragen über Fragen.

Lasst Euch nicht verarschen, Wirtschaft ist zwar kompliziert, aber kein Chaos. Sie ist zwar nicht so berechenbar, wie das Vulgar-Keynesianer uns erzählen wollen, aber es gibt doch sehr berechenbare Grundorientierungen, die sehr viel sicherer sind als die verzockten Putties Euch auf den Backen binden wollen.
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Libuda:

Der Kurstreiber für die nächsten Monate

 
10.12.07 09:36
Einsteigen, die Cheney-Abwrackprämie wartet auf Euch. Die Enttarnung des schlmmsten Kriegstreibers nach dem 2. Weltkrieg wird eine gigantische Friedensdividende nach sich ziehen. Denn knapp ein Jahr vor der US-Präsidentenwahl hat der CIA die Wahrheit gesagt, die er schon vermutlich schon seit 2003 kannte: Der Iran hat sein Programm zur Produktion einer Atomwaffe schon 2003 eingestellt.


Die Amis haben es ja schon mehrfach geschafft, Politverbrecher einen Prozess zu machen. Machen wir es kurz: Der Cheney gehört lebenslänglich in den Knast. Für die Börse reicht es aber schon, wenn dieser schlimme Finger nichts mehr zu sagen hat - schlimm allerdings für uns Weltuntergangspropheten und all die vielen Shortseller, die sich jetzt sehr warm anziehen müssen.    

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Wertzuwachs:

Libuda, so einfach

3
10.12.07 10:52

ist die Sache nun auch wieder nicht. Du schreibst:

Denn knapp ein Jahr vor der US-Präsidentenwahl hat der CIA die Wahrheit gesagt, die er schon vermutlich schon seit 2003 kannte: Der Iran hat sein Programm zur Produktion einer Atomwaffe schon 2003 eingestellt.

Hierzu hatte ich mit meinem Schwiegervater (Flog Kampfjets, stand später kurz vor dem General....) schonmal eine Diskussion. Ich meinte, bald wird der Iran angegriffen. Beweise wird der Geheimdienst bringen und dann geht es los. Er schaute mich nur an und meinte:

Der Geheimdienst wird feststellen, das es kein Atomprogramm gibt bzw. es nicht gefährlich ist.

Ich staunte nur. Aber die Begründung war so einfach wie plausibel:

Das Risiko, eine zweite Front aufzumachen, ist zu groß!

Und in dem Sinne hängt man Saddam ( 1. Front ) und lässt den Iran vorerst in Ruhe. Im Irak wurde noch nicht mal der Hauch von Atomwaffen gefunden. Das wuste man auch vorher. Jetzt will  man einerseits das Gesicht wahren - und andererseits keine zweite Front mit noch größeren Verlusten aufmachen.

Also lässt man halt feststellen, das alles garnicht so schlimm ist und Gut....Sie stehen auf der Ignore-Liste von Anti-Lemming 3808708

 

Wertzuwachs

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Libuda:

Ich schließe Deine Argumentation nicht aus

 
10.12.07 13:53
das kann durchaus so sein. Fakt ist aber, dass Bush keine Möglichkeit hat, einen weiteren der von ihm und Cheney so geliebten Kriege anzuzetteln.

Und wer immer auch folgt, ob Demokrat(in) oder Republikaner wird so kein schlimmer Ideologe sein, sondern mehr rational agieren. Denn Bush war sicher der schlimmste (viel schlimmer als Reagan) nach dem 2. Weltkrieg.

Und Krieger sind, entgegen landläufiger Ansicht, immer schlecht für die Börse.
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Wertzuwachs:

Ziemlich exakt mit den Bomben...

 
10.12.07 14:48

auf Saddams Palast im März 2003 war allerdings die Baisse damals beendet....Sie stehen auf der Ignore-Liste von Anti-Lemming 3809498

 

Hiermal ein interessanter Bericht der so ziemlich genau aufzeigt, warum die Börsen erst noch davor stehen, so richtig zu steigen:

www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php

 

Und den Artikel hab ich auch noch beim Großen Zampano aus dem Thread geklaut - hoffentlich kommt der User, der es wagte das dort zu veröffentlichen, nicht auch auf Ignore.....Sie stehen auf der Ignore-Liste von Anti-Lemming 3809498

 

Wertzuwachs

Antworten
Libuda:

Warum der Kurs von UBS momentan mit 1% im Plus

 
10.12.07 18:08
liegt - trotz der Meldungen von heute, obwohl auf dem vor Leuten mit anderer Meinung geschützten Im-eigenen-Saft-Brat-Thread momentan der Weltuntergang abgefeiert wird.

Die Banken haben im Grunde genommen drei Möglichkeiten:

Möglichkeit 1: Sie schreiben massiv ab, weit über die tatsächliche Wertminderung hinaus, und bilden dadurch enorme Stille Reserven. So hat das heute die UBS gemacht und die meisten Banken machen es inzwischen so.

Möglichkeit 2: Sie trennen sie von den im Feuer stehenden Wertpapieren. Dann müssen sie zwar auch abschreiben, aber die Abschreibungen sind niedriger als bei Möglichkeit 2.

Möglichkeit 3: Sie versuchen sich durchzumogeln.

Immer mehr Banken neigen zu der Möglichkeit 1, weil die am besten ist. Sie mindern damit zwar in 2007 den Gewinn erheblich, aber das erhöht bei Realisierung der Stillen Reserven den Gewinn in den Folgejahren. Würden sie die Möglichkeit 2 wählen, verschenken sie viel vom Wert der verkauften Papiere. Einigen wenigen Banken wird aber nichts anderes übrig bleiben, weil sie sich die hohen Abschreibungen von Möglichkeit 1 nicht leisten können. Möglichkeit 3 ist die schlechteste, weil sie Mißtrauen produziert - ursprünglich wollte sie wohl der schweizer Messerheld Ackermann gehen, scheint das aber inzwischen auch verworfen zu haben, denn in Deutschland kann sich zwar die Deutschen Bank als vierte Gewalt aufspielen, international läuft diese Nummer aber nicht.

UBS schreibt 10 Mrd. Dollar ab und senkt Ausblick

09:27 10.12.07  

Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische UBS AG (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6), die größte Bankgesellschaft Europas, gab am Montag bekannt, dass sie Maßnahmen zur substanziellen Stärkung ihrer Kapitalbasis eingeleitet hat. Ferner wurden milliardenschwere Subprime-Abschreibungen angekündigt und der Ausblick gesenkt.

Den Angaben zufolge erhöht der Konzern sein BIZ-Tier-1-Kapital um insgesamt 19,4 Mrd. Schweizer Franken (CHF). Dies beinhaltet die Ausgabe von neuem Kapital im Umfang von 13 Mrd. CHF, das bei zwei strategischen Investoren platziert wird. Dabei entfallen 11 Mrd. CHF auf die Government of Singapore Investment Corporation Pte Ltd. (GIC) und weitere 2 Mrd. CHF auf einen ungenannten Investor aus dem Nahen Osten. Durch den Verkauf eigener Aktien sollen weitere 2 Mrd. CHF beigebracht werden. Ferner schlägt der Verwaltungsrat vor, die Bardividende 2007 durch eine Aktiendividende zu ersetzen. Das Tier 1-Kapital steigt dadurch um 4,4 Mrd. CHF.

Des Weiteren hat die UBS die wichtigsten Parameter ihrer Bewertungsmodelle angepasst, die zur Berechnung von Ausfallraten und der daraus resultierenden Verluste aus den Subprime-Hypothekenpools dienen. Als Folge davon wird der Konzern eigenen Angaben zufolge auf seine US-Subprime-Bestände zusätzliche Abschreibungen in Höhe von rund 10 Mrd. Dollar vornehmen.

Für das vierte Quartal 2007 wurde der Ausblick revidiert. Entgegen der Mitteilung vom 30. Oktober 2007 rechnet der Konzern jetzt mit einem Verlust. Das den Aktionären zurechenbare Ergebnis für das Jahr 2007 wird möglicherweise negativ ausfallen.


Antworten
Libuda:

Wichtiger Stabilitätsfaktor: Sinkenden Ölpreise

 
11.12.07 13:11
Denn spätestens wenn Ihr den nachstehenden Artikel gelesen habt, wisst Ihr warum die Nachfrage noch so wenig auf die Preiserhöhungen reagiert haben: Staaten wie Indien und China und viele andere asiatische Staaten haben die Einkaufspreise nicht weitergegeben, die Preissteigerungen wurden aus dem Staatssäckel bezahlt. Wenn das aufgeben wird, kommen dann auch wieder die Gesetzte des Marktes zum Zuge. Man wird die Subventionen nicht plötzlich einstellen, aber selbst wenn das nach und nach geschieht, bleiben die Wirkungen nicht aus.

Indien ächzt unter Ölpreis
von Christiane von Hardenberg (Berlin)
Die indische Regierung will die Treibstoffpreise offenbar zum ersten Mal seit eineinhalb Jahren wieder erhöhen. Neu-Delhi reagiert damit auf den rapiden Anstieg des Ölpreises, der die Kosten für die Energiesubventionen zuletzt drastisch in die Höhe getrieben hat.
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Schon am Freitag könnte die Regierung erste Schritte bekannt geben, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Zuzahlungen werden für Indiens Haushalt zunehmend zur gefährlichen Belastung. Seit Jahresbeginn legte der Ölpreis um rund 45 Prozent zu. Wie viele andere asiatische Länder hält auch Indien mit Subventionen den Treibstoffpreis künstlich niedrig. Mit steigendem Ölpreis nehmen auch die Zahlungen an die heimischen Ölraffinerien und damit das Staatsdefizit zu.

Gefährlich sind aber auch die aktuellen Erwägungen der Regierung. Als 1998 in Indonesien die Energiesubventionen gekürzt wurden, kam es zu massiven Straßenprotesten. Ähnliche Folgen hatte die Kürzung der Benzinsubventionen in diesem Sommer im Iran. Deshalb schreckte Indien lange davor zurück, die Energiepreise zu erhöhen.


ZUM THEMA

Nur 9 Rupien (15 Cent) kostet ein Liter Kerosin in Indien. Den Marktpreis von 25 Rupien könnte sich vor allem die rund 550 Millionen Inder nicht leisten, die als arm gelten. Sie machen fast die Hälfte der Bevölkerung aus, brauchen den Treibstoff zum Kochen und sind auf Busse und andere öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, deren Fahrten teurer würden.


Regierung begibt Ölanleihen

Bisher ist es heimischen Ölfirmen bei entsprechenden Ausgleichszahlungen verboten, die Preise für Kerosin und Flüssiggas zu erhöhen. Im Oktober kündigte die Regierung an, im laufenden Fiskaljahr, das am 31. März 2008 endet, Ölanleihen im Wert von 235 Mrd. Rupien (4 Mrd. Euro) auszugeben.

Bliebe der Ölpreis bei 90 $ pro Barrel, würden sich die Subventionszahlungen nach Angaben der Investmentbank UBS auf 1,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) summieren. "Dadurch steigt die Staatsverschuldung, was wiederum zu höheren Zinsen führt", sagte UBS-Ökonom Philip Wyatt. Das angepeilte Haushaltsdefizit von 3,3 Prozent des BIP könne so auf 4,5 Prozent anschwellen. Um das ursprüngliche Ziel noch zu erreichen, wären Einsparungen in anderen Bereichen notwendig.


 
Antworten
obgicou:

eine Frage, Libuda

 
11.12.07 14:14

warum senkt die Fed die Zinsen?
Antworten
Libuda:

Das ist eine gute Frage

 
11.12.07 16:40
denn die Zinssenkungen und -erhöhungen der FED werden in der Öffenlichkeit überbewertet. Viele, selbst angebliche Fachleute, unterscheiden nicht zwischen Geldmarktzinsen und Kapitalmarktzinsen. Die FED hat nur direkten Einfluss auf die Geldmarktzinsen, während sich die Kapitalmarktzinsen aufgrund von Angebot und Nachfrage bilden. Die FED hat darauf nur insofern Einfluß, als bei einer Senkunge von Geldmarktzinssätzen Geld auf den Kapitalmarkt abfließt und über das vergrößerte Angebot dann auch dort die Zinsen fallen. Auf der anderen Seite können durch sinkende Geldmarktzinsen auch die Inflationserwartungen steigen, was in die Kapitalmarktzinsen eingepreist wird, was wiederum zinssteigernd wirkt. Das ist auch der Grund, warum sich Geldmarktzinsen und Kapitalmarktzinsen nicht im gleichen Maße verändert, ja in nicht wenigen Fällen die Entwicklung gerade entgegengesetz verläuft. So hatte z.B. die FED die Geldmarktzinsen von 1,25% auf über 5% in den letzten Jahren erhöht, während in dieser Zeit die Kapitalmarktzinsen um die 4% herum schwankten. Weitere Komponenten bei den Kapitalmarktzinsen sind die weltweiten Sparquoten, die höchsten seit Adam und Eva, und die Kapitalnachfrage, die relativ niedrig ist, weil die Verschuldung der Staaten sinkt und sich die Unternehmen aus den Cash Flows selbst finanzieren und sogar netto als Anbieter auf den Geld- und Kapitalmärkten auftreten.

Die Zinssenkung der FED ist somit überwiegend psychologischer Natur, sie soll Sicherheit produzieren. Direkt wirkt sich auch ein wenig auf die Ertragslage der Banken, da will die FED wohl den Banken Gutes tun.
Antworten
Libuda:

Gute Ausgangslage für langfristig Orientierte

 
11.12.07 19:50
"Die Neueinschätzung von Risiken ist gesund und eine gute Ausgangslage für langfristig orientierte Anleger", glaubt Russel Read, der den größten US-Pensionsfonds Calpers verwaltet.

Zu ähnlichen Ergebnissen sind die Vermögensverwalter der Fonds aus Abu Dhabi und Singapur gekommen, die bei der City-Bank und der UBS eingestiegen sind. Und die haben mit Sicherheit mehr Referenzen vorzuweisen, als dass sie auf einem Katastropheten-Thread Schwachsinn abgelassen haben.
Antworten
Libuda:

Wenn Joe Sixpack verkauft

 
11.12.07 23:35
sóllt men kaufen. Wié Ihr wisst hat im Rahmen einer Traumhochzeit Lieschen Müller den Joe Sixpack geheiratet.
Antworten
Libuda:

In meinem vorletzten Posting hatte ich

 
11.12.07 23:53
ja schon im Grund genommen ausgeführt, dass die Frage, ob der Zins um 0,25% gesenkt werden soll oder um 1% Nonevents sind.

Die Bedeutung für Zinssäzte, die Lieschen Müller und Joe Sixpack daraufhin entwickeln, ist so ähnlich bdeitsa, als ob in china ein Sack Reis umfällt. Natürlich darf bei den unausgegorenen Geschichten der eine oder andere samt dem Ober-Lemming nicht fehlen.
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