Quelle W:O
Gespräche zwischen Ecclestone und Autokonzernen gehen weiter
Auto/Formel-1/
*au me
München (ADX). Die großen europäischen Automobilhersteller sind
weiter an einer Beteiligung an der Formel-1-Holding SLEC
interessiert. Die Gespräche zwischen Promoter Bernie Ecclestone und
dem Konsortium der in der Formel-1 involvierten europäischen
Automobilhersteller gingen weiter, sagte eine Unternehmenssprecherin
der DaimlerChrysler AG, Stuttgart, am Freitag auf Anfrage.
Einzelheiten nannte sie nicht, verwies aber erneut auf ein
Zeitschriften-Interview mit DaimlerChrysler-Vorstand Jürgen Hubbert
vom vergangenen November.
Darin hatte Hubbert erklärt, Ecclestone sei mitgeteilt worden,
dass die Hersteller bereit seien, sich an der Formel-1 zu beteiligen
und «maßgeblichen Einfluss» haben wollten. Ein BMW-Sprecher wollte
keine Stellung zu der Formel-1-Thematik nehmen. Die «Süddeutsche
Zeitung» hatte zuvor über eine fertige «Dreierlösung» berichtet,
wonach das Hersteller-Konsortium eine Minderheitsbeteiligung an der
Formel-1-Holding erhalten solle, ein zweites Paket bliebe bei dem
Münchner Medienunternehmen EM.TV oder gehe - wie im Grundsatz geplant
- an die Kirch-Gruppe. EMTV-Chef Thomas Haffa hatte bereits im
vergangenen Sommer gesagt, er könne sich eine Drittellösung bei der
Formel-1 mit EM.TV, Ecclestone und den europäischen Autoherstellern
vorstellen. Zu den Verhandlungen mit Kirch sagte EM.TV-Sprecher
Michael Birnbaum am Freitag, man sei weiter im Gespräch. Auch
Kirch-Sprecher Hartmut Schultz zufolge dauern die Gespräche an. ++
mwo/hoe