woher die Rendite des Aktienmarktes kommt. Über die Jahre hinweg werden ja nicht nur stets neue Investmentfonds sondern eben auch stets neue Indizes aufgelegt. Warum der Hardy Index dem DAX weichen musste lässt sich höchstwahrscheinlich auch durch dessen grottige Performance erklären.
Interessant ist hierbei, dass viele der Effizienz-Jünger sich auf die gute Performance von Indizes berufen, die nach der Marktkapitalisierung gewichtet werden. Es gibt dummerweise aber auch Indizes wie den MSCI World Equal Weighted, die eine bessere Rendite bei gleichem - in einigen Indizes sogar niedrigerem Risiko bieten.
Die für mich spannendste Frage ist, welche Wertsteigerungen ein solcher Index also nun darstellt. Da ich in der Regel von Kursindizes sprach müsste es sich um eine Zunahme der Marktkapitalisierung des jeweiligen Aktienmarktes handeln. Gerade in den letzten Jahrzehnten resultierte diese Steigerung auch aus dem Anstieg der KGV bzw. Absinken der Dividendenrenditen.
Entgegen meiner Darstellung in
#3 existieren viele der früheren Dow-Firmen sehr wohl heute noch wenngleich nur GE noch im Index ist. Wohlmöglich ist es also sehr wohl die Gewinnsteigerung der Firmen die diesen Kursgewinn auch ermöglicht hat. Wäre ja auch logisch.
de.wikipedia.org/wiki/Dow_Jones_Industrial_Average#GeschichteBei der Auswahl der Stock Picker muss man sich schon fragen warum Aktienanalysen so extrem wertlos sind und warum die Fonds so deutlich hinter ihrem Vergleichsindex herlaufen. Selbst der legendäre Warren Buffett hat mit IBM eine grobe Fehlinvestition getätigt. Trotzdem sind die erfolgreichsten Investoren in der Regel auch sehr intelligente Menschen mit weit überdurchschnittlichem Wissen. Reiner Zufall kann es also nicht sein, dass George Soros oder Warren Buffett Milliardäre sind und nicht Siegfried von der Tanke der 1999 Telekom-Aktien gekauft hat.