Scharon bedauert, Arafat nicht liquidiert zu haben


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AlanG.:

Scharon bedauert, Arafat nicht liquidiert zu haben

 
31.01.02 10:45
Israel

Scharon bedauert, Arafat nicht liquidiert zu haben

Der Ton in der Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinensern wird noch schärfer. In einem Interview zeigte sich
Israels Premier jetzt betrübt darüber, dass Arafat nicht bei der Invasion im Libanon vor 20 Jahren getötet worden sei.

Jerusalem - "Grundsätzlich tut es mir leid, dass wir ihn nicht liquidiert haben", sagte Scharon in
einem Interview der Tageszeitung "Maariv", das in Auszügen am Donnerstag veröffentlicht
wurde.

Scharon war 1982 als Verteidigungsminister für die Invasion in Libanon verantwortlich. Es habe
damals die Vereinbarung gegeben, den Chef der Palästinensischen Befreiungsorganisation bei
der Vertreibung der PLO aus Libanon am Leben zu lassen, erklärte Scharon in dem Interview,
das in vollem Umfang am Freitag veröffentlicht werden soll.

Scharon hat den Ton gegen den Vorsitzenden der palästinensischen Autonomiebehörde in
jüngster Zeit zunehmend verschärft. Arafat steht seit Wochen in Ramallah im Westjordanland
faktisch unter Hausarrest. Erst wenn Arafat alle von ihm verlangten Schritte unternehme, werde
er wieder als Partner im Friedensprozess anerkannt, sagte Scharon im "Maariv"-Interview.

Quelle: Spiegel

Wer bringt die Israelis endlich zur Vernunft?
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webeagle:

Unglaublich diese israelischen Politiker !

 
31.01.02 10:54
Diese Typen können sich wohl alles erlauben !!!

Pfui
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ecki:

Scharon der Schlächter von Beirut.

 
31.01.02 10:56
Massenmörder und Staatsterrorist.

Recht haben die Sieger. In bester Nazitradition.
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mod:

Aus unserer Sicht ist das alles unbegreiflich, ja

 
31.01.02 12:40
ungeheuerlich.

Wer aber (durchs Business) viele Juden in aller Welt kennt, ahnt schon eher, dass es dort nur (leider) auf beiden Seiten um Sein oder Nichtsein geht.

Und die Deutschen haben an dieser Entwicklung (geschichtlich gesehen) eine erhebliche Mitschuld, denn ohne die Judenverfolgung der Nazi-Mega-Verbrecher gäbe es dieses Problem nicht in diesem Masse.
Vor ca. 1935 haben beide Seiten in Palästina relativ friedlich nebeneinander gelebt.

Das sollten wir bei unseren Beurteilungen nicht vergessen.

 
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mod:

Über 80% stehen bei Sharon oder rechts von ihm

 
31.01.02 13:07
Zu den neuesten Meinungsumfragen:

Über 80% stehen bei Sharon oder rechts von ihm

Der ‘mentale Block’, der in allen Umfragen zum Ausdruck kommt, kreiert eine seltsame Sítuation: Er lässt das Volk an seiner Regierung festhalten, auch wenn es nicht sicher ist, wohin sie es führen oder ob sie überhaupt einen Plan oder einen realen Weg hat, der zukünftige Entwicklungen in Anschlag bringt.

Man hat es zwar schwer mit diesen Führern, weiß aber nicht, wie es ohne sie aussehen würde. Dass so viele Befragte sich zur Zeit zu ihrer politischen Führung bekennen, drückt mehr das Fehlen einer Alternative oder letztlich die Angst vor dem Unbekannten als wirkliche Sympathie aus. In unserem politischen Lexikon gibt es keine ernstzunehmende Alternative - doch auch kein Vakuum. Das darf man auch nicht vergessen, wenn man vom Sturz Arafats spricht.

Bestimmte Politiker oder rüde Interwiever sind auch recht schnell bei der Hand, wenn es gilt, Peres zu vertreiben. Aber: Wenn Peres aus der Regierung ausscheidet und nach Hause geht, wird das Israels militärische und politische Lage verbessern? Ist Israel wirklich bereit, auf seinen Status, seine Erfahrung und seine Beziehungen in aller Welt zu verzichten und Lieberman und Landau die Außenpolitik zu überlassen? Hier ist Voraussicht angebracht. Die Realität lähmt uns. Typisch für unsere geistige Blockierung sind ‘Experten’, die nicht weiter sehen, als ihre Nase reicht.

Aus einem Artikel von Yael Gevirtz,
ersch. in Jedioth achronoth, 12-12-01

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mod:

Sharon und 1982/ Gesellschaft für bedrohte Völker

 
31.01.02 13:12
Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz

Als Verteidigungsminister stimmte Sharon 1982 dem Einmarsch der israelischen Armee ins nördliche Nachbarland Libanon sowie der wochenlangen Beschiessung und Besetzung der Hauptstadt Beirut zu. Sein Ziel war es, die PLO-Kämpfer aus dem Libanon zu vertreiben, was auch gelang. Zurück blieb die palästinensische Zivilbevölkerung. Unter den Augen der israelischen Armee wurden christliche Milizen, Verbündete der israelischen Armee, in die Flüchtlingslager von Sabra und Shatila eingelassen. Während des zweitägigen Massakers im September 1982 starben 700 bis 2000 Palästinenserinnen und Palästinenser, meist Frauen, Kinder und Alte.

Untersuchungskommission verurteilte Sharon
Die offizielle israelische Kommission, welche die Massaker untersuchte, bezeichnete den damaligen Verteidigungsminister Sharon indirekt als mitverantwortlich für die Greueltaten. Sharon müsse sich der Gefahr bewusst gewesen sein, welche den LagerbewohnerInnen drohte, als die christlichen Milizen in die Flüchtlingslager eingelassen wurden. Sharon pflegte regelmässige Kontakte zu den Milizen-Führern und kannte ihren Hass auf die Palästinenser. Trotzdem gab er keine Anweisung, die Massaker zu stoppen. Als Folge musste Sharon von seinem Posten als Verteidigungsminister zurücktreten. Aus politischen Gründen hatte die Angelegenheit aber kein juristisches Nachspiel. Sharon musste sich bis heute nie für seine Verbrechen vor Gericht verantworten.

Sharon ist jedoch leider kein Einzelfall in der israelischen wie auch der palästinensischen Politik. Bereits die ehemaligen israelischen Premierminister Menachem Begin und Yitzhak Shamir waren während der britischen Mandatsherrschaft und während des ersten arabisch-israelischen Krieges Führer von terroristischen Untergrundorganisationen. Die Irgun von Begin überfiel im April 1948 das palästinensische Dorf Deir Yassin und verübte ein Massaker an 250 Dorfbewohnern. Die Stern-Gruppe, der Shamir angehörte, sprengte das King David Hotel in Jerusalem, in dem sich die britische Verwaltung befand. Den israelischen Verbrechen gegenüber steht Yassir Arafat, dessen terroristische Vergangenheit bis heute nicht restlos geklärt ist. Die Gesellschaft für bedrohte Völker bedauert eine allfällige Wahl von Sharon, die ein weiterer Ausdruck der Militarisierung der Politik in Israel und Palästina wäre. Menschenrechtsverletzungen sind offensichtlich kein Hinderungsgrund für eine politische Karriere in Israel und Palästina, sondern scheinen eine solche im Gegenteil zu befördern.

Aufarbeitung der Vergangenheit notwendig
Mit der Wahl von Sharon wird der festgefahrene Friedensprozess zusätzlich belastet. Die Gesellschaft für bedrohte Völker fordert von beiden Konfliktparteien - von Israeli und Palästinensern - die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit und das Eingeständnis begangener Verbrechen. Dies verlangt sowohl von der israelischen Regierung als auch von der palästinensischen Autonomiebehörde ernsthafte Schritte zur Bewältigung der Vergangenheit als Vorbedingung für eine weniger belastete Zukunft. Eine Zukunft, die nicht auf militärischer Stärke oder terroristischen Aktivitäten, sondern auf der Basis von UNO-Resolutionen und dem Völkerrecht stehen muss. Der Frieden kann nur aus der Symbolik von Entschuldigungen wachsen.
www.gfbv.ch/archiv/newsletter/newsletter55.html

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Hiob:

So eindeutig scheint mir die Zustimmung nicht:

 
31.01.02 13:21
Israel steht vor einer inneren Zerreißprobe, weil viele sehen, daß der Konflikt durch immer mehr Gewalt nicht zu lösen ist. Daß dies selbst in der Armee schon angekommen ist, sollte, jenseits aller Propaganda, die Verantwortlichen in Israel mal nachdenklich machen. Vielleicht können sie aber einfach nicht mehr zurück, weil sie schon zu weit gegangen sind. Dazu eine interessante Meldung im Spiegel:

"Israelische Armee degradiert aufmüpfige Offiziere

Bei einigen Offizieren der israelischen Armee stößt das Vorgehen in den besetzten Gebieten auf massive Ablehnung. Sie werfen der Truppe unnötiges Blutvergießen vor. Dafür sollen die Männer jetzt degradiert werden.

Die 50 Offiziere verweigerten in einem offenen Brief den Reservedienst in den Palästinensergebieten. In dem Schreiben heißt es unter anderem, der Preis der Besatzung sei "der Verlust der Menschlichkeit innerhalb der Armee und die Zersetzung der ganzen israelischen Gesellschaft". Man weigere sich, in den Palästinensergebieten "ein ganzes Volk zu kontrollieren, zu vertreiben, zu zerstören, zu blockieren, auszuhungern und zu demütigen". Die Offiziere hatten den Brief vergangene Woche in Zeitungsanzeigen veröffentlicht.

Einer der Initiatoren der Aktion, der 28-jährige David Sonnschein, wirft der Armee unnötiges Blutvergießen und Kriegsverbrechen vor. Er wolle insgesamt 500 solcher Unterschriften sammeln, um die israelische Führung zum Abzug aus den Palästinensergebieten zu bewegen. "Wir wollen weiterhin Reservedienst leisten, aber wir gehen nicht wieder in die Palästinensergebiete, um dort einen Besatzungskrieg zu führen", sagte Sonnschein.

Offiziell kümmert man sich nicht

Eine israelische Armeesprecherin wollte sich am Mittwoch nicht zu Zeitungsberichten äußern, nach denen die Armee die Offiziere herunterstufen will. "Wir kümmern uns überhaupt nicht um diese ganze Angelegenheit", sagte sie.

Der israelische Generalstabschef Schaul Mofas hatte den Brief nach seinem Bekanntwerden als "sehr schlimm" bezeichnet. Die Armee betonte, er repräsentiere nicht die Meinung der israelischen Offiziere und Reservesoldaten, "die ihre Mission gut verstehen und sich Tag und Nacht für die Sicherheit des Staates Israel und seiner Bürger einsetzen". Die israelische Zeitung "Haaretz" berichtete am Mittwoch, 50 weitere Offiziere wollten die Petition unterschreiben.

Zahlreiche Offiziere haben den Aufruf zur Dienstverweigerung in den Palästinensergebieten jedoch scharf verurteilt und eine Gegenbewegung angekündigt. Ron Schachner, Oberst der Reserve, meint: "Diese Leute sollten aus ihren Einheiten hinausgeworfen werden. Wenn sie den Dienst verweigern, muss man sie ins Gefängnis werfen."
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mod:

@Hiob

 
31.01.02 13:26
Wenn ca. 60% dahinter stehen würden, wäre es doch nach unserem Demokratieverständnis "eindeutig" oder?

Mit meinem obigen Beitrag ist keine persönliche Stellungnahme verbunden, sondern es ist eher der Versuch einer "Situationsbeschreibung".

Viele Grüsse
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Hiob:

mod, das war keineswegs persönlich gemeint.

 
31.01.02 13:35
Sinn meiner Rede war unter anderem, die Widersprüchlichkeit der   Lagebeurteilung auch bei den Israelis zu betonen. Natürlich betreibt ein Staat, der so unter Druck ist, extreme Propaganda. Dazu gehört auch die Beeinflussung des Erscheinungsbildes der israelischen Öffentlichkeit. Mit nichts wird mehr getrickst als mit Statistiken. Und mit Sicherheit wird gelogen, was das Zeug hält. Das kennen wir doch schon aus den diversen Kriegen (Vietnam, Irak) unserer Freunde, den Amerikanern.
Antworten
mod:

@Hiob

 
31.01.02 16:22
*lol*
Den Vietnam-Krieg und die damals verfügbaren Infos ("Ho, Ho, Ho chi min")
kennst Du anscheinend nur aus Büchern.
Aber bei den Medizinern waren ja damals viele bei der KPD/ML.
"Muttern leg bitte mal den Schutzhelm und den Schlagstock raus, ich muss zur Demo!"
Sorry, ist nicht persönlich gemeint.

Viele Grüsse
Antworten
Hiob:

Eigentlich sollte man darauf gar nicht antworten,

 
31.01.02 16:49
aber wenn es nun schon mal in's satirische abgleitet ... Es war eine schöne Zeit, mod, du kannst es wahrscheinlich nicht mal erahnen. Und weil der Gerechte ziemlich dicht am Selbstgerechten siedelt, bin ich natürlich auch heute noch davon überzeugt, daß es nie den falschen getroffen hat. Aber zu den Blaukittelleuten von der KPD/ML haben natürlich nur Leute gehört, die nicht zu leben gewußt haben. Ich kannte den düsteren Haufen nur vom sehen. So hoffe ich denn also mitfühlend, daß nicht du selbst auf diese Weise ein paar schöne Jugendjahre verloren hast - oder dein Pappi, oder die Mammi. Denn das vergrätzt sicherlich ein Leben lang ... Und so was wünscht man keinem.
Antworten
mod:

Hiob, eine Antwort habe ich auch nicht erwartet,

 
31.01.02 17:16
da mein Urgrossvater oft und viel aus dieser Zeit und der vorzüglich objektiven Information der deutschen Öffentlichkeit über den Vietnamkrieg berichtet hat.
Nebenbei, er war verdeckter PR-Chef der deutschen Vietkongsektion unter einem
abenteuerlichen Decknamen, der in Deutschland auch heute noch ein hohes Ansehen geniesst, danach Staatssekretär.

Also, dann  
ho, ho, ho chi min  *ggg*
Antworten
Hiob:

ja, und wenn er nicht gestorben ist .... o.T.

 
31.01.02 17:19
Antworten
deepgreen:

Aug um Aug,

 
31.01.02 17:47
Zahn um Zahn, Rache bis ins siebente Glied, ...
Die Israelis sind ein Volk, das nichts aus der Geschichte gelernt hat.
Was da unten läuft ist gegenseitiger Genozid. Seit meiner frühesten Kindheit höre ich nur Kriegsberichte aus Israel in den Nachrichten. Hunderte Vermittlungsinitiativen sind gescheitert (wozu auch, dort will keiner Frieden), fanatisierte Politiker prügeln sich in der Knesset, das Militär knallt mit scharfer Munition auf Kinder (wozu auch Gummigeschoße), Kampfhubschrauber schießen Raketen in Wohngebiete, Sebstmordattentäter terrorisieren Zivilisten, es werden keine Gefangenen gemacht (schon aufgefalen?) - das  "Menschsein und Mensch bleiben" (vergeben, verzeihen, vergessen) ist komplett auf der Strecke geblieben.
Erschütternd ist, wie schmal die Grenze zwischen Mensch und Tier verläuft (siehe auch was unlängst in Bosnien geschah).

Das einzige was mM nach dort noch hilft wäre:

Einmarsch einer internationalen Friedenstruppe, Entwaffnung und Entmachtung aller Machthaber und mit eiserner Faust sieben Generationen lang für Ruhe sorgen.

Würde mich allerdings nicht wundern, wenn sich Israelis und Palästinenser dann gegen die "Eindringlinge" verbünden würden ...

 
Antworten
taos:

Thread #1 o.T.

 
31.01.02 22:31
#1 o.T.">
Antworten
DarkKnight:

Hey, jetzt mal ganz parteilos: Was ist hier

 
31.01.02 22:53
passiert? Einen solchen Jargon hat es in der Weltpolitik noch nie gegeben.

Worte gehen Taten voraus. Das ist eine Zeitenwende.

Gedeckt durch US. Das ist ein Freibrief, selbst ausgestellt, und schreit nach Vollzug.

"Hochverrat ist eine Frage des Datums, Terrorismus eine Frage der Loyalität".
Antworten
taos:

Und es sind meine Steuergelder

 
31.01.02 23:02
die von Israel zerstörrt werden.

Israel ist ein Terroristischer Staat!

Ich würde jetzt gerne viele Dinge über Israel und die Juden in Deutschland schreiben, aber mir sind die Antworten klar und aus diesem Grunde schreibe ich nichts.

Taos



Antworten
Boersiator:

@ Taos - Wahre Worte!

 
31.01.02 23:18
B.
Antworten
Egozentriker:

@ Taos

 
31.01.02 23:24
Mach ruhig. Villeicht bist Du ja auch überrascht, wie wenig negative Antworten Du bekommst.
Antworten
taos:

Gut, ich will jetzt nicht besonders viel schreiben

 
31.01.02 23:45
Seit rund 20 Jahren wohne ich in Nürnberg. Es ist ein normales Haus mit 10 Parteien. Wie ich eingezogen bin, wohnten nur normale Leute in dem Haus.

Ich bin beruflich recht viel unterwegs und falls überhaupt nur am Wochenende zu Hause. Da ich fast nie da war, kannte ich auch nicht die Namen der Leute in dem Haus.

Wenn ich jetzt nach Hause komme, kann ich die Namen auf den Klingelschildern nicht mehr lesen. Ich bin jetzt auch der einzige der seine Miete selbst zahlt. Der Rest (also die anderen 9 Parteien) werden vom Sozialamt bezahlt. Alle diese Leute sind Deutsch russische Juden.

Alle diese Leute betrügen das Sozialamt. Natürlich arbeitet keiner von denen.

Die Aussage: "Warum arbeiten, wir bekommen ja vom Sozialamt mehr", ist Standard.

Diese Leute leben von meinem Geld! Und ich kämpfe mit der Steuerfahndung, die natürlich Geld braucht, damit meine Nachbarn prima leben können.

Nee, jetzt mach ich erst mal Schluß.

Taos


Antworten
Levke:

ist auch besser Taos

 
31.01.02 23:50
das mit dem Schluß machen...
Antworten
taos:

Ja Levke

 
31.01.02 23:56
ich glaube, Du hast recht.

Taos
Antworten
mod:

Taos,

 
01.02.02 00:06
das, was Du schilderst, ist nicht nur auf diese Personengruppe beschränkt, sondern stellt den Alltag in wohl jedem grösseren Sozialamt dar, egal welche Volks- oder Religionsgruppe gemeint ist. Bei den Deutschen ist es auch nicht anders.
Aber viele Leute negieren einfach dieses Problem, und ich höre auch Argumente wie "die machen es als Arbeitslose usw. richtig, sie beschei .... doch nur den Staat".
Das Argument habe ich vor ca. 1 Jahr auch von einem Aktiven hier an Board gehört.
Solange die Regierenden wegschauen, um keine Wähler zu verlieren, werden wir mit dieser Erscheinung noch leben müssen.
Von den Rot-Grünen können wir in dieser Hinsicht nichts erwarten.

Viele Grüsse
Antworten
Levke:

alle Achtung mod

 
01.02.02 00:09
Dein Posting unterschreibe ich.....natürlich mit
einer kleinen Änderung des letzten Satzes:

Von allen Parteien können wir in dieser Hinsicht nichts erwarten.
Antworten
ruhrpottzocker:

Ich ändere den letzten Satz auch ab:

 
01.02.02 00:18
Von den schwarz-gelben können wir in dieser Hinsicht nichts erwarten.

Und ich füge hinzu:

Denn die haben alles angerichtet.
Antworten
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