Satte Bonuszahlungen für Investmentbanker


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Satte Bonuszahlungen für Investmentbanker

 
11.03.04 11:04
Satte Bonuszahlungen für erfolglose Investmentbanker

Die angeschlagene Commerzbank hat im vergangenen Geschäftsjahr 2,3 Milliarden Euro Verlust gemacht, die Dividende gestrichen und die Betriebsrenten gekündigt. Besser als Aktionären und normalen Angestellten ergeht es einem Zeitungsbericht zufolge den Investmentbankern des Instituts, deren Boni um 30 Prozent steigen sollen.

Frankfurt am Main - Während die Aktionäre leer ausgehen, hätschelt die Commerzbank  ihre Investmentbanker. Das Geldinstitut schüttet nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen" (FAZ) am kommenden Montag an ihre Investmentbanker rund 130 Millionen Euro als Boni für 2003 aus.

Das seien etwa 30 Prozent mehr als im Vorjahr, schreibt die Zeitung am Donnerstag. Der Geschäftsbereich Investmenbanking (Securities) habe für 2003 einen Verlust vor Steuern von 32 Millionen Euro nach einem Minus von 348 Millionen Euro im Vorjahr ausgewiesen.

Die Bank insgesamt erlitt im vergangenen Jahr vor allem wegen Abschreibungen einen Verlust von 2,3 Milliarden Euro - den höchsten ihrer 134-jährigen Geschichte - und strich aus diesem Grund die Dividende für das vergangene Geschäftsjahr.

Die Commerzbank hatte im Januar zudem ihren Mitarbeitern die Betriebsrenten gekündigt. Die Bank hatte die Kündigung mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage begründet. Nach eigenen Angaben sparte sie mit diesem Schritt eine Summe in zweistelliger Millionenhöhe ein. Inzwischen haben sich das Institut und der Betriebsrat auf eine kostengünstigere Version der Betriebsrente geeinigt.

spiegel.de
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sir charles:

Ist doch immer und überall so o. T.

 
11.03.04 11:05
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