...und deshalb von mir 5 Sterne wie beim V.S.O.P.
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Geht bei mir "nur" um einen kleinen 4-stelligen Betrag.Egal-alle Betrüger sollen vor Gericht gezerrt werden und möglichst hinter Gitter-Entschädigung hin oder her.....
sehr geehrter Herr XxxxXXXXXX
wir wenden uns heute mit einer Bitte an Sie:
Inzwischen haben sich rund 30.000 Geschädigte in Sachen Wirecard bei uns registriert, um sich über die Möglichkeiten der Rechtsdurchsetzung zu informieren sowie ihren individuellen Schaden berechnen zu lassen. Parallel dazu erhalten wir derzeit täglich mehrere Hundert individuelle Anfragen zu diesem Fall. Angesichts der Masse der hierbei zu berücksichtigenden Wertpapierabrechnungen (zum Teil mehrere Hundert Einzelabrechnungen pro Geschädigtem) mussten wir aus logistischen Gründen dazu übergehen, die Eintragung der Transaktionsdaten durch die Anleger selbst vornehmen zu lassen, um die individuellen Schadensberechnungen in vertretbarer Zeit vornehmen zu können.
Um auch in Ihrem konkreten Fall die Erfolgsaussichten sowie die Höhe Ihres möglichen Schadensersatzanspruchs ermitteln und Ihnen kostenfrei Handlungsmöglichkeiten zum weiteren Vorgehen aufzeigen zu können, möchten wir Sie daher darum bitten, Ihre Wertpapiertransaktionen betreffend Wirecard (Aktien-, Anleihe-, und/oder Derivategeschäfte) in dem Zeitraum 10. Juli 2012 bis einschließlich 25. Juni 2020 in die angehängte Excel-Tabelle einzutragen und uns die ausgefüllte Tabelle nebst den entsprechenden Abrechnungen zu den Wertpapiertransaktionen – sofern noch nicht geschehen – (bitte sortiert in der Reihenfolge der Eintragung dieser Transaktionen in der Excel-Tabelle) per E-Mail zusenden. Falls Sie vor dem 10. Juli 2012 bereits Wertpapiere erworben hatten, teilen Sie uns bitte auch den Depotbestand zum 9. Juli 2012 mit.
Wir bitten Sie, diese Eintragung sorgfältig vorzunehmen, da wir Ihre Eintragungen einer etwaigen späteren Rechtsverfolgung ohne erneute Prüfung der Richtigkeit Ihrer Eintragungen zugrunde legen würden. Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
Vanessa Wagner | Sekretariat
TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht
Einhornstr. 21 | 72138 Kirchentellinsfurt | Germany
Tel.: +49 7121 9090938
Fax: +49 7121 9090981
wirecard@tilp.de | www.tilp.de
Alle die hier den Kleinaktionären irgendeine Art von Schuld oder Verantwortung zuweisen wollen: Ihr kotzt mich an! Ihr labert so eine dumme Scheiße, unglaublich.
Die Realitätsverweigerung scheint weiterzugehen. Einige haben nichts, aber auch gar nichts gelernt. Es wäre ja noch schöner, wenn ein Aktionär keine Verantwortung hätte für seine Investition. Es gab genug Alarmsignale, die viele einfach nicht hören wollten. Wer den KPMG-Bericht unvoreingenommen und vollständig gelesen hat, dem müssen doch starke Zweifel gekommen sein. Auch ich habe hier einiges ausgeblendet und habe den Bericht v.a. über die Medien rezipiert; aber wenigstens habe ich Risikomanagement betrieben. Vor allem aber käme ich nie auf die Idee, hier jegliche Verantwortung wie ein unmündiges Kind von mir zu weisen! Das heißt doch nicht, dass es nicht auch noch andere Verantwortliche gäbe - die gibt es - aber ich selbst doch auch eine Verantwortung für meine Investitionsentscheidung.
Blättert doch einfach mal in den anderen Diskussionssträngen zu Wirecard. Da wurden Warner diffamiert und die Realität geleugnet; Wirecard wurde in Schutz genommen, die Financial Times, die Leerverkäufer, das waren die Bösen. Selbst die BaFin war böse, weil sie nicht hart genug vorging... gegen die Kritiker von Wirecard, wohlgemerkt, nicht gegen Wirecard! Und damit wollt ihr nun hier weitermachen? Habt ihr denn gar nichts gelernt?
Natürlich haben Aktionäre keine Verantwortung im strafrechtlichen Sinne, und natürlich wurden die Aktionäre betrogen. Sie wurden aber sehr wahrscheinlich von dem Unternehmen, das ihnen selbst gehört, betrogen. Und sie haben eine Verantwortung für ihre Investitionsentscheidung; letztlich müssen sie auch entscheiden, ob sie dem Management vertrauen oder nicht. Viele Kleinaktionäre haben doch Markus Braun bis zum Schluss die Treue gehalten, ja, haben selbst am 18 Juni noch die Geschichte geglaubt, Wirecard sei Opfer gewesen.
Was das fehlende Risikomanagement angeht, so gilt eben, dass wer alles auf eine Karte setzt, eben auch Pech haben kann. Gier frisst Hirn, dafür trägt jeder selbst Verantwortung, oder etwa nicht? Wenn es anders herum ausgegangen wäre, hätten sich die Leute den Erfolg doch auch sicherlich selbst zugeschrieben und den schnellen Gewinn eingesackt.
Das hat alles hat im übrigen nichts damit zu tun, dass die tatsächlichen Betrüger strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, Fehler der Wirtschaftsprüfer aufgeklärt und ggf. juristisch aufgearbeitet und die Aufsichtsbehörden reformiert werden müssen.
Frage ist aber, ob seriös?
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