Gestern ein großer 2-seitiger Artikel im Handelsblatt zur Thematik Vernetzung von Fabriken:
www.handelsblatt.com/technik/it-internet/...CuUe4ASN7AgJL-ap4
Es wird auf ein neues Projekt hingewiesen, wodurch eine europäische Alternative zu US-Anbietern geschaffen werden soll, die sogar von Wirtschaftsminister Altmaier auf dem Digitalgipfel im Oktober offiziell vorgestellt wurde.
In dem ganzen Artikel gibt es keine einzige Erwähnung von S&T.
Da muss man sich aber schon mal die Frage stellen, warum so ein Startup groß als Heilsbringer in die Presse kommt, und S&T als europäischer Anbieter, der in diesem Bereich nach eigenen Angaben technologisch führend ist, nicht einmal geringste Erwähnung findet.
Mir ist ohnehin aufgefallen, dass S&T pressemäßig viel zu stark auf Österreich fixiert ist, obwohl Österreich nur einen kleinen Teilmarkt darstellt. Hier müsste man dringend auch mal versuchen, Kontakte zu den führenden deutschen Wirtschaftszeitungen herzustellen, dass das zukunftsträchtige Geschäft von S&T einer breiteren Masse sowohl an potentiellen Kunden als auch Investoren nähergebracht wird.
In dem o.g. Handelsblatt-Artikel wird sogar auf BMW verwiesen und dass diese mit Microsoft zusammenarbeiten. Warum fehlt hier jede Erwähnung von der Zusammenarbeit mit S&T?
Ich glaube einfach, S&T verkauft sich in letzter Zeit unnötigerweise ganz erheblich unter seinen Möglichkeiten, weil die deutsche Presse noch nicht ausreichend genutzt wird, um die tolle S&T-Story zu erzählen. Der deutsche Markt ist aber sowohl investoren- als auch kundenmäßig deutlich entscheidender als der österreichische Markt, nicht zuletzt aufgrund des Listings in Frankfurt und der TecDax-Zugehörigkeit. Viele Leute in Deutschland wissen doch noch gar nicht, dass S&T eines der führenden Unternehmen im IoT/Industrie 4.0 Markt ist, sondern denen ist S&T entweder völlig unbekannt oder sie halten es immer noch für einen PC-Reseller (Gericom) oder bestenfalls für ein biederes Systemhaus.
Hier muss aus meiner Sicht dringlich der Zugang zu der deutschen Wirtschaftspresse verbessert werden, um dadurch eine entsprechende Verbreiterung des Bekanntheitsgrads und der Technolgieführerschaft zu erreichen. Ich möchte - sofern die IR-Abteilung von S&T hier mitliest - wirklich ausdrücklich daran appellieren, sich einmal dieses Themas verstärkt anzunehmen, um den Umschwung in den Köpfen vieler zu schaffen, dass S&T nicht mehr das biedere langweilige Unternehmen von früher ist, welches niedermargig PCs verkauft und installiert, sondern eines der führenden High-Tech-Unternehmen in einem der derzeit gehyptesten Geschäftsbereich überhaupt, nämlich IoT/Industrie 4.0. Und noch dazu eine echte EUROPÄISCHE Konkurrenz zu den großen US-Anbietern. DAS sucht der Markt doch händeringend, was man dem o.g. Handelsblatt-Artikel entnehmen kann.
Daher nochmal die rhetorische Frage: Warum wird ein solches Startup vom Handelsblatt und deutschen Wirtschaftsministerium wie der europäische Heilsbringer bejubelt, während S&T - der technologisch führende europäische Anbieter in diesem Bereich - nicht einmal eine einzelne Erwähnung findet? Hier besteht dringlichster Handlungsbedarf in der medialen Außendarstellung von S&T für den deutschen Raum.