Somit vermute ich, dass hier ein Zusammenhang besteht, da die Wachstumsimpulse in der Bauwirtschaft stark von der Investitionsbereitschaft anderer Wirtschaftszweige, Staats- und Privathaushalte abhängt und da sehe ich weltweit dunkle Wolken am Horizont aufziehen.
- Ölpreisverfall
- fallende Rohstoffpreise
- Weltweite Immobilienblasen
- Explodierende Staatsschulden
- geringere Investitionsbereitschaft
- Deflationäre Tendenzen in den Industrienationen
- Abwertungskampf der Währungen
- Weltweite Konjunktursorgen
- Gigantische Gelddruckprogramme
- Sehr nervöse Finanzmärkte
Sicher wird die Welt nicht untergehen, aber Anpassungen an die sehr hohen Gewinnerwartungen werden wohl stattfinden. Ebenfalls werden wohl auch viele Großprojekte nach hinten verschoben. Dieser Sachverhalt geht an die Bauzulieferer wie die RIB nicht spurlos vorüber.
Es lohnt der Blick in den Q1-Bericht 2015 und die dazugehörige News aus dieser Zeit. Danach gibt es berechtigte Zweifel, das aktuelle KGV im Vergleich zum Vorjahr der Aktie zuzugestehen.
- Es gilt ein Sondereffekt aus Q1/2015 in Höhe von 7,5 Mio in den ersten 3 Monaten aufzuholen
- Es müssen min. die gleiche Anzahl Phase I-II Aufträge umsatzwirksam kommen
- Die 2 verschobenen Phase III Aufträge aus dem Jahre 2015 sollten baldmöglichst kommen
- Für die Wachstumsstory werden min. zusätzliche 2 planmäßige Phase III Aufträge und jede Menge zusätzlicher Phase II Aufträge benötigt
- Synergien aus Firmenzukäufe müssen greifen
Das erste Quartal wird nicht allein entscheidend für 2016 sein. Trotzdem werden einige Markteilnehmer bei der nervösen Marktlage nicht den Mut haben, durchzuhalten, wenn über ein deutlichen Gewinnrückgang in Q1 berichtet wird.
Ich bleibe hier weiter an der Seitenlinie und warte wieder auf eine Gelegenheit.
Aktuell bin ich mit einem schönen Gold-Hebelzertifikat investiert und ändere wöchentlich den Stopp-Loss-Kurs :)
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