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Das Handelsblatt bestätigt heute ("Friedensgespräche im Rhön-Konflikt") die Gespräche zwischen Fresenius, Münch, Asklepios und Braun. Ausgang unbekannt, aber immerhin reden die wieder und es wird an einer Lösung gearbeitet.
Jedem muss klar sein, dass eine Lösung (weil gleichbedeutend mit einer Aufgabe der Blockadehaltung) den Kurs in neue Höhen katapultieren wird.
Am besten wäre es natürlich für die Aktionäre, Münchs Vorschlag eines 50% Rückkaufprogramms zu 28 Euro würde Zustimmung finden.
Handelsblatt Röhn-Krankenhäuser und nicht Rhön-Kliniken schreibt.
Klage im Streit um Röhn-Verkauf
22.11.2013, 01:04 Uhr
Mit einem Gerichtsverfahren will ein Konkurrent den Verkauf der meisten Röhn-Krankenhäuser an Fresenius aufhalten. Röhn jedoch zeigt sich davon gänzlich unbeeindruckt.
Berlin: Im Streit um den Verkauf des Großteils der Röhn-Krankenhäuser an die Helios-Tochter des Bad Homburger Fresenius-Konzerns hat das Medizintechnikunternehmen B. Braun Melsungen Klage eingereicht. Das gab die Rhön-Klinikum AG am Donnerstagabend in einer Pflichtmitteilung bekannt.
Die Klage sei darauf gerichtet festzustellen, dass der Anteilskaufvertrag nichtig sei oder erst nach Zustimmung der Gesellschaft mit einer Mehrheit von mehr als 90 Prozent vollzogen werden dürfe. Ferner solle Röhn jegliche Maßnahmen zum Vollzug der Transaktion unterlassen.
Aus Sicht von Röhn besteht jedoch keine Zuständigkeit der Hauptversammlung. Der Kaufvertrag sei daher rechtmäßig und wirksam. Die Klage habe keine aufschiebende Wirkung. Die Gesellschaft werde sich dagegen verteidigen und gehe unverändert von einem erfolgreichen Abschluss der Transaktion aus.
Der Rhön-Anteilseigner Asklepios wollte sich nicht dazu äußern. B. Braun war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Der Rhön-Aufsichtsratschef Eugen Münch teilte mit, die Klage könne keinen Erfolg haben. Er habe an der Rechtmäßigkeit der Transaktion keinerlei Zweifel. Fresenius will für gut drei Milliarden Euro 43 Krankenhäuser von Rhön erwerben. Die Übernahme würde die Fresenius-Kliniktochter Helios zum unangefochtenen Marktführer in Deutschland machen. Rhön will sich nach der Zerschlagung neu ausrichten und sich künftig auf wenige Krankenhäuser konzentrieren, darunter die Uni-Klinik Gießen und Marburg.
Fresenius, Asklepios und B. Braun sind alle am Konkurrenten Rhön beteiligt. Erst kürzlich hatten sie erklärt, sie wollten ihre Streitigkeiten beilegen. Fresenius-Chef Ulf Schneider habe Gespräche mit Asklepios, B. Braun und Rhön aufgenommen, um den seit Jahren währenden Konflikt am deutschen Krankenhausmarkt zu beenden, sagte ein Sprecher des Gesundheitskonzerns. „Wir versuchen eine Situation zu schaffen, wo man auch zukünftig im Markt miteinander agiert und nicht gegeneinander. Wir haben ein Interesse daran, dass alle Beteiligten vernünftig miteinander umgehen.“ Dieses Bemühen scheint nunmehr obsolet zu sein.
RHÖN-KLINIKUM AG: Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung
RHÖN-KLINIKUM AG
22.11.2013 09:45
Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 WpHG
Die B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft, Melsungen, Deutschland, hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG, § 25 Abs. 1 WpHG, § 25a Abs. 1 WpHG und § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt:
1) Die B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft hat uns nach § 21 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: Der Stimmrechtsanteil der B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft an der RHÖN-KLINIKUM Aktiengesellschaft, Schlossplatz 1, 97616 Bad Neustadt a. d. Saale, Deutschland, hat am 21. November 2013 die Schwelle von 10% überschritten und betrug zu diesem Zeitpunkt 14,00% (entspricht 19.345.713 Stimmrechten, die von der B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft in vollem Umfang direkt gehalten werden).
Für einen weiteren Börsianer kam die Klage ebenfalls nicht ganz unerwartet. Er betonte indes, dass die Klage keinen aufschiebenden Effekt habe und deshalb die Zeit für Braun knapp werde. Das Bundeskartellamt dürfte Anfang Dezember grünes Licht für den Kliniken-Verkauf geben und Rhön direkt danach eine Tranche von 70 Prozent der Krankenhäuser an Helios veräußern. Das Timing von Braun sei bemerkenswert, da der Großaktionär schon früher gegen die Transaktion hätte klagen können./gl/rum/zb
http://www.ariva.de/news/...-L-S-Klage-gegen-Kliniken-Verkauf-4854562
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