Revolte gegen Microsoft


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Revolte gegen Microsoft

 
26.09.01 10:43
Revolte gegen Microsoft

Immer mehr Großkunden kritisieren die Lizenzpolitik des weltweit größten Softwarekonzerns. In Großbritannien haben 98 Unternehmen Beschwerde beim britischen Wirtschaftsminister eingelegt.


Hamburg - Die Firmen erwarteten durch das neue Lizenzmodell, das am 1. Oktober in Kraft treten soll, einen Kostenanstieg um 94 Prozent, berichtet das "Wall Street Journal". Auch die aus 4000 Mitgliedern bestehende niederländische Unternehmensvertretung Network Users Association erwarte erhebliche Nachteile für Großkunden.
Nach den Plänen des Softwarekonzerns sollen die Kunden keine Mengenrabatte mehr für Upgrades erhalten. Zudem seien sie gezwungen, automatisch die aktuellsten Programmversionen zu bestellen, hieß es. Ein Aufrüsten von älteren Versionen auf die neuesten, also ein Überspringen von Programmversionen, sei nicht mehr möglich. Bislang ersetzen viele Firmen ihre Software nur alle vier bis fünf Jahre.

Microsoft hatte zuletzt im vergangenen Mai betont, dass die meisten Unternehmen durch das neue Lizenzmodell keine Nachteile zu befürchten hätten. Der Softwareriese hatte jedoch bestätigt, dass Kunden benachteiligt werden könnten, die unterdurchschnittlich selten Upgrades auf neue Softwareversionen beziehen. Auch das Mieten von Software soll ermöglicht werden. Mit der neuen Lizenzpolitik wolle Microsoft vor allem sein Angebot besser auf die Bedürfnisse der Unternehmenskunden abstimmen.





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