auf den Daily. Der Euro/Usd hatte am 07. 11 zunächst die übergeordnete Aufwärtstrendlinie, die sich seit Juli herausgebildet hat, durchbrochen.
Diese Aufwärtstrendlinie ist zwar signifikant, der Aufwärtstrend ist dabei nach der Dow-Theorie jedoch immer noch intakt - wir sehen dort immer noch höhere Tiefs.
(Als letztes markantes Tief ziehe ich das vom 06.09 heran)
Nach dem Bruch der Aufwärtstrendlinie folgte bis dahin erstmal der Kissback, wobei sie im Augenblick gerade zurückerobert wird. Wenn dies heute gelingt wäre das bullisch.
Aus Indikatorensicht wird dies ebenfalls unterstützt. Das Momentum zieht wieder an. Die Oszillatoren haben vor ein paar Tagen erst den unterkauften Bereich verlassen.
Als Trendfolger, verzeichnen ema 4 und 9 gerade einen bulisch cross, der MACD steht ebenfalls kurz davor, zu drehen, genauso der Sar.
Scrollt man herunter in den 240er könnte sich ausserdem gerade ein rounding Bottom bilden, was noch fehlt ist der Henkel.
Das sieht bis dahin erstmal bullisch aus. Sollte es gelingen, die Aufwärtstrendline zurück zu erobern, wären das Hoch bei 1,3817 und danach die obere Aufwärtstrendlinie die Ziele.
Aber!
Bei dem kleinen sekundäre Aufwärtstrend, der sich letzte Woche gebildet hat, könnte es sich auch um eine Bearflag handeln.
Eines darf nicht passieren, nämlich dass die untere Linie nach unten durchbrochen wird.
Solange hier keine Auflösung nach oben stattfindet, besteht immer noch Gefahr, dass sie auch unten wegbrechen können.
Nicht allzu weit oberhalb der Kerze verläuft nun auch das mBB, das etwa zwischen dem 50er und 62er RT verläuft.
Die Möglichkeit, dass es innerhalb dieser Flagge in diesen Bereich an das mBB läuft, um dann dann nach unten wegzubrechen besteht.
Mein favorisiertes Szenario ist dabei allerdings im Hinblick auf die obigen Aspekte long, man muss dabei dann allerdings auch beachten, wo die Gefahren liegen.
Wie könnte man sowas nun handeln? Es gäbe da m.E. verschiedene vertretbare Ansätze, wobei man es Am Ende natürlich auch davon abhängig machen muss, welche Gelegenheiten sich auch tatsächlich im Verlauf bieten.
1. Sollte es nochmal runter zur unteren Linie der flag gehen, könnte man da z.B. long gehen und käme mit einem kleinen SL unterhalb dieser Linie aus.
1.a) ginge es doch unten raus, böte sich natürlich ein short an, wobei man ebenfalls mit einem eher engen SL auskäme.
2. Man könnte auch bei einem triggern des Sar long gehen, müsste dann allerdings am mBB sehr achtsam sein. Wenn es hier abprallte und unter die ema 9 zurückfiele. wäre ein Bruch der Flagge auf der Unterseite um einiges wahrscheinlicher geworden.
Die ema 9 könnte da insofern als Orientierung für den SL dienen.
3. Man wartet den Ausbruch aus der Flagge ab, und geht dann prozyklisch herein.
4. Man könnte sich der Sache auch aus dem 240er nähern und versuchen das rounding bottom zu handeln, wenn es denn eins wird.
Vom Zeitraum her ist das allerdings schlecht auf Wochenzeiträume zu begrenzen, sollte es weiter nun "Up" gehen, was ich insgesamt betrachtet für etwas wahrscheinlicher halte, könnte sich das über mehrere Tage, eine Woche, oder auch länger hinziehen.
An den wichtigen Marken, oder wenn überraschende Dinge passieren, muss man sich immer wieder neu orientieren.
Anbei der Daily:
(Verkleinert auf 49%)

