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FX-Mittagsbericht: US-Arbeitsmarktbericht mit Spannung erwartet
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EUR/USD: EZB-Draghi überrascht die Märkte
Die Europäische Zentralbank versucht alles, um die zuletzt deutlich gestiegenen Langfristzinsen wieder in den Griff zu bekommen und läuft dabei Gefahr, ihr Vertrauen zu verlieren, wie die Analysten der National-Bank im heutigen „Devisenbericht“ schreiben. EZB-Präsident Draghi habe gestern am Rande der Präsidiumssitzung der Notenbank den eingeschlagenen Kurs dauerhaft niedriger Zinsen bekräftigt. Trotz zuletzt klar verbesserter Konjunkturdaten in der Eurozone habe er dabei die Möglichkeit betont, die Zinsen bei Bedarf auch weiter zu senken.
Diese Aussage habe die Märkte dann doch überrascht, was sich in Kursverlusten des Euro widergespiegelt habe. EUR/USD sei auf Kurse um 1,3130 und damit auf das niedrigste Niveau seit Mitte Juli gefallen.
Robuste Daten aus den Vereinigten Staaten hätten für zusätzlichen Druck auf das Währungspaar gesorgt, heißt es. „Heute stehen am Nachmittag die US-Arbeitsmarktdaten auf dem Programm.
Sollte die Zahl der neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft über den moderaten Schätzungen liegen, dürfte der Dollar zusätzlichen Auftrieb erhalten. Ob dies bereits für einen Test der 1,30 ausreicht, bleibt abzuwarten. Enttäuschende Zahlen dürften dagegen für eine kräftige Gegenbewegung zugunsten des Euro sorgen“, so die National-Bank-Analysten.
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