Der Euro konnte in den vergangenen Wochen zum britischen Pfund satte Kursgewinne verbuchen. Auf
Wochenbasis hat der Aufwärtsimpuls nun sogar dazu geführt, eine entscheidende mittelfristige Weichenstellung
zu vollziehen. So konnte sich die Einheitswährung erfolgreich aus dem Abwärtstrend seit Ende
2008 (akt. bei 0,8672 GBP) nach oben lösen. Da die angeführte Trendlinie zudem die obere Begrenzung
einer Korrekturflagge darstellt, konnte gleichzeitig auch diese Formation zu Gunsten der Bullen aufgelöst
werden, was der Einheitswährung zu weiterem Rückenwind verhelfen sollte. Apropos Rückenwind: Da
Stochastik und MACD auf der übergeordneten Zeitebene mit frischen Einstiegssignalen glänzen, fällt
eine Fortsetzung der Euro-Hausse derzeit auf fruchtbaren Boden. Die nächste Anlaufmarke hat es allerdings
noch in sich: Die horizontale Widerstandszone aus dem Hoch des Jahres 1995 bei 0,9019 GBP zusammen
mit dem Jahreshoch 2011 bei 0,9087 GBP dürfte eine ernstzunehmende Herausforderung darstellen.
Im Anschluss wäre dann allerdings perspektivisch der Weg bis zum 2008 ausgeprägten Rekordhoch
bei rund 0,98 GBP frei. Um den konstruktiven Ausblick nicht zu gefährden, darf der o. g. Trendbruch
allerdings tunlichst nicht wieder negiert werden. In diesem Fall hätte der Euro wohl ein Eigentor
geschossen.
HSBC/Trinkaus
Steuereinnahmen in Deutschland sprudeln weiter (Dank an die kalte Progression)
http://www.ariva.de/forum/...ilungsfrage-472111?page=155#jump15325981