Noch alles im grünen Bereich
Der Euro hat nach den kräftigen Kursgewinnen zum Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar zuletzt eine
Verschnaufpause eingelegt. Damit wurde eine dynamische Bewegung gestoppt, die durch die positive
Weichenstellung in Form der Komplettierung einer inversen Schulter-Kopf-Schulterformation (siehe
Chart) einen zusätzlichen Schub erfahren hatte. Die Konsolidierung seit Anfang Februar hält sich bisher
aber im Rahmen und könnte die Basis für eine erneute Haussebewegung in den kommenden Wochen
legen. So haben die technischen Indikatoren ihre überreife Lage abgebaut, und der seit dem Jahrestief
2012 etablierte Aufwärtstrend (akt. bei 1,3229 USD) ist weiterhin intakt. Diese Unterstützung stellt denn
auch den Scharfrichter im Hinblick auf die weiteren Perspektiven dar. Kann die Trendlinie nicht verteidigt
werden, droht ein Abrutschen in Richtung der 200-Tages-Linie (akt. bei 1,2821 USD) oder gar der
linken Schulter der angeführten Formation in Form des Tiefs vom Januar 2012 bei 1,2620 USD. Unterhalb
des o. g. Haussetrends bieten sich daher Gewinnmitnahmen an. Gelingt dagegen die Stabilisierung
im angeführten Bereich, winken neue Jahreshochs. Zwar lassen Stochastik und MACD bisher Hinweise
auf eine schnelle Erholung vermissen, dennoch sollten Anleger den Euro noch nicht abschreiben.
HSBC/Trinkaus
http://www.ariva.de/forum/...ilungsfrage-472111?page=150#jump15303076