Anzeige
Meldung des Tages: Der König übernimmt den Thron: G. Scott Paterson wird Chairman von FUTR Corp!!
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 3144  3145  3147  3148  ...

Quo Vadis Dax 2009


Beiträge: 88.098
Zugriffe: 10.972.956 / Heute: 1.880
DAX 25.017,11 -1,11% Perf. seit Threadbeginn:   +401,95%
 
Peking:

Dubei und US$

 
28.11.09 19:52
meiner Meinung nach, Dubei nur ein Funk ist. In der Tat schlaegt US$ zurueck, weil Japan, China, Australien und Schweiz ein billigen US$ sehen moechten.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 279100
Antworten
learner:

Ich lach mich tot, wenn wir ab jetzt nur noch

3
28.11.09 22:22
seitwärts laufen. Damit rechnen anscheinend die wenigsten! Oder ist das soooooooo abwegig? Wir werden es erleben und mir ist es eh wurscht. Ich denke im Moment von Tag zu Tag und das ist schon schwer genug bei dieser Schaukelbörse.

Hab ich mich Freitag geärgert, wenn man schön in Shorts früh morgens vorm Rechner sitz, sich ein wohlig warmes Gefühl breitmacht, weil das Tacho eine dunkelgrüne Farbe annimmt, den Stop ein wenig nachzieht, zur Arbeit geht und dann feststellen muss, dass der Gewinn auf einmal viel kleiner ist.

Wenn der Amikahn am sinken ist schmeissen die mal eben ihre Futurepumpe (Geiles Wort steht im Bärenthread) an, damit die nicht absaufen.

Und ich Naivchen dachte an der Börse werden die Erwartungen der Marktteilnehmer (Plural) gehandelt und nicht die Wunschvorstellung eines (Singular) Marktteinehmers.

Nur zur Info! Das ist real existierender Sozialismus.
Antworten
Peking:

Marc Faber: Gefahren von Dubai sind gering

 
28.11.09 23:05
28.11.2009 15:51
Marc Faber glaubt nicht, dass die Zahlungsschwierigkeiten
im Emirat Dubai das internationale Finanzsystem in Gefahr
bringen. Das sagt er in der Wirtschaftssendung cash TV.
«Die Gefahren, die von Dubai auf das internationale Finanzsystem
ausgehen könnten, sind relativ gering», sagt Marc Faber in der
Wirtschaftssendung Cash-TV vom kommenden Sonntag abend auf
SF2.
Für Faber sind die 60 bis 80 Milliarden Dollar Schulden, welche die
grössten staatlichen Unternehmen nicht fristgerecht zurückzahlen
können, «ein Tropfen auf den heissen Stein».
Denn die Gesamtsumme der faulen Kredite, die es auf der Welt
gebe, seien um das Fünfzigfache höher. Zum Vergleich: Die vor
einem Jahr zusammengebrochene US-Investmentbank Lehman
Brothers rechnet nach ihrer Insolvenz mit Forderungen von bis zu
einer Billion Dollar. Sie hatte schon ein halbes Jahr vor dem Kollpas
Schulden in der Höhe von 613 Milliarden Dollar.
Katalysator für die Korrektur
Faber bezeichnet die Krise in Dubai aber als «Katalysator für eine
Korrektur an den Börsen», die jetzt kommen werde. Die
Dubai-Krise bewirkte am Donnerstag, dass der Swiss Market Index
2,1 Prozent nachgab. Am Freitag nachmittag drehte der SMI nach
anfänglichen Verlusten wieder ins Plus.
Viele Beobachter befürchten allerdings ein Domino-Effekt. Dann
etwa, wenn wegen Liquiditätproblemen Wertpapiere verkauft
werden müssen. Viele arabische Staatsfonds hatten sich während
der Finanzkrise an westlichen Unternehmen beteiligt, so bei der
UBS (ein nach wie vor unbekannter Investor) und bei der Credit
Suisse (Qatar).
Faber erlangte Berühmtheit, weil er den Börsencrash von 1987 und
die Asienkrise 1997 prophezeit hatte. Seither trägt er auch den
Namen «Crash-Prophet».
Faber gründete 1990 die Investmentgesellschaft Marc Faber Ltd
mit Sitz in Hongkong. Diese verwaltet etwa 300 Millionen Dollar.
Das Interview mit Marc Faber: Sonntag, 29. November, um
21.50 Uhr in der Wirtschaftssendung cash TV auf SF2 und
als Video am Montag ab 7.00 Uhr auf www.cash.ch
www.
Antworten
wolfgangsee:

Crash nein, Korrektur ja

4
29.11.09 00:31
Genau meine Meinung. Schon witzig wenn eine Amateur-Pfeife wie ich dieselbe Einschätzung hat wie jemand mit nachweislich vorhandenen Qualitäten. Aber einmal ehrlich. Sehen wir hier im Thread dies eigentlich nicht sogar seit einiger Zeit alle so? Die Anzahl der geposteten Dreiecke hat merklich abgenommen. Wenn man ein bißchen zwischen den Zeilen liest, dann kann man doch erkennen, daß die bei extrem zockigen Trends besonders ergiebigen Trendfolgesysteme (Dreiecke & Koll.) auch bei besonders offensiven Bullen bereits seit einiger Zeit von Range-Trading (bai den dibbel) abgelöst wurden. Cam schrieb einmal sinngemäß, daß die Hausfrauen ihn gerade toppen. Okay, war auch ein bißchen lustig gemeint. Aber es war der Übergang von extremen Trendfolgesystemen zu range-trading. Cam ua.mußten ihr Trading anpassen und haben dies getan. Jede Wette fast jeder hier im Thread hat sich mittlerweile davon verabschiedet auf reinrassige Trandfolgesysteme zu setzen.  
Ich trade was ich sehe. Dies hat mir geholfen irgendwelchen Weltuntergangsszenarien zu widerstehen. Aber die Zeiten ändern sich. Der Dax hat sich geändert. Die ersten Korrekturen -mit steigendem Umfang- sind erkennbar. Irgendwelche Kommentare wie ""es ist zu warten, daß dies und jenes abgeladen wird" sind ohne Hinweise auf aktuelle Kursverläufe oder sonstige Erkenntnisquellen nichts als Geplapper. Sehbare Rücksetzer im Chart,  nachweisbare Wirtschaftsrisiken in zig Milliardenhöhe sind es nicht.
Long ist im Moment das grö0ere Risiko.
Antworten
die_milbe:

ab in die shorts, aber zackig!

3
29.11.09 00:36
Nordstern:

Große Brille

7
29.11.09 09:11
Momentan zieht sich das Bolingerband in 3 Jahreschart zusammen.
Der Dax befindet sich noch im Aufwärtstrend bzw. seit August bewegt er sich seitwärts, konnte aber seit Mitte Oktober noch kein neues JH generieren.
Der RSI wurde abgebaut.

Für eine eine Rally spricht (>5850):
Dafür spricht das positive Momentum und der abgebaute RSI.

Für einen Crash spricht (<5500):
z.B. Dubai

Für eine Seitwärtsbewegung spricht (<5850; >5500):
Unentschlossenheit

Bei einer Seitwärtsbewegung ist darauf zu achten, ob ganz still der untere Trendkanal durchbrochen wird.

Allen viel Spaß beim Traden.
(Verkleinert auf 94%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 279134
Antworten
LateDays:

Europäer drängen China zu Yuan-Aufwertung

 
29.11.09 09:31


Peking - Die Weltwirtschaftskrise steht im Mittelpunkt eines Treffens zwischen Vertretern der EU und China. Zu den Beratungen in der chinesischen Stadt Nanjing sind die obersten europäischen Finanz- und Währungspolitiker angereist. Die Europäer fordern eine Aufwertung des chinesischen Yuans. Aus europäischer Sicht ist die chinesische Währung unterbewertet. Das verteuert EU-Exporte nach China und verbilligt chinesische Ausfuhren künstlich.

Antworten
LateDays:

wollte fragen

 
29.11.09 10:19

ob das jetzt alles ein großer Kindergarten ist mit dem Bemängeln gegenseitiger Währungen und deren Abwertunen. Chine beschwert sich über den niedrigen Dollar, Euro beschwert sich über den niedrigen ¥en. In vielen "unbedeutenden" Ländern läuft die Inflation auf Hochtouren. 

Und dafür reisen die also übers Wochenende ganz wichtig nach China - schicke Anzüge in schicken Hotels nur um 100% ananeinder vorbei zu reden. 

Wieso ist das eigentlich so wichtig, wie hoch ein Land seine eigene Währung einschätzt? Und warum verlangt der Europäer nicht einfach mehr Yen, wenn die Währung schwächer wird?

heut ist ja nicht so viel los, weswegen ich meine Begrenztheit hier preisgeb.

Antworten
potzblitzzz:

@LateDays

 
29.11.09 10:40
Wenn die Europäer mehr Yen für das Gleiche verlangen, werden sie ihre Produkte schlechter los, bzw. sie setzen weniger davon ab. Deshalb beschweren sie sich ja, weil es ihre realen Preise drückt und auch die Binnen-Nachfrage durch chinesische Billig-Konkurrenz schwächt. Bei Preiserhöhungen wendet sich China außerdem anderen Märkten mit außereuropäischen Konkurrenten zu.
So verstehe ich das.
Antworten
melbacher:

Dubai hin Dubai her

5
29.11.09 11:04
das interessiert die Börse nicht. Zumindets nicht langfristig. Schaut man sich den DAX im Wochenverlauf an, dann sieht man, dass er wegen Dubai nichts verloren hat. Es gab einen kurzen Ausschlag nach unten, der sofort wieder korrigiert wurde. Jetzt wird der DAX seinen Trend weiter aufnehmen, den er schon vorher eingeschlagen hat. Nachrichten verändern den langfristigen Trend nicht. Das ist wichtig dann kann man sich von den Nachrichten lösen, die nur Emotionen verursachen.
(Verkleinert auf 92%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 279152
Antworten
morleene:

@ melbacher

 
29.11.09 12:05

du schreibst : Jetzt wird der DAX seinen Trend weiter aufnehmen....

welchen vorherigen trent meinst du? den grünen auf -oder den schmalen roten abwärtstrent?

Antworten
Rockit:

Um mich mal total unglaubwürdig zu machen:

4
29.11.09 12:15
Ich hatte die Vision, dass ich den PC einschalte die Indizes checke und dann, am Montag:
DOW -6,38 %

:D
Antworten
cv80:

Wochenausblick...

3
29.11.09 12:35
29.11.2009 10:05
WOCHENAUSBLICK: Experten trauen Aktienmärkten kaum noch Gewinne zu

Experten trauen den Aktienmärkten auf kurze Sicht kaum noch Gewinne zu. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass es an den Euro-Börsen zu einer ausgeprägten Zick-Zack-Bewegung kommt", schreiben etwa die Experten der LandesBank Berlin (LBB). Die jüngsten Nachrichten über Zahlungsprobleme aus Dubai hätten den Anlegern die noch vorhandenen Risiken wieder vor Augen geführt und daher "durchaus das Potenzial, eine schärfere Korrektur zu initiieren". Eine scharfe Trendwende beim US-Dollar erscheine indes als größte Gefahr für die Börsen und kurzfristig sei beim Deutschen Aktienindex Dax charttechnisch ein Rückschlag in Richtung 5.300 Punkte möglich. Solche Währungsentwicklungen seien allerdings schwer prognostizierbar.

Kursstützend sollten dagegen die freundlicheren Konjunkturperspektiven und die weiter reichlich vorhandene Liquidität wirken. "Deshalb bleiben wir für die nächsten Wochen vorsichtig optimistisch gestimmt, wobei das Erreichen neuer Höchstkurse bei allen wichtigen Indizes alles andere als unwahrscheinlich ist", lautet das Fazit der LBB. Mit den Kursen stiegen allerdings auch die Risiken, weshalb sie die Anleger zu "erhöhter Wachsamkeit" auffordert.

'WECHSELBAD DER GEFÜHLE'

Vorsichtiger äußerte sich die Helaba. Sie spricht in einem aktuellen Kommentar von einem "Wechselbad der Gefühle" an den Finanzmärkten. Die Diskussion über die Entstehung neuer Blasen sorge für Unruhe und die Nachbeben der Finanzkrise unterzögen den aufkeimenden Optimismus einer weiteren Belastungsprobe. Analyst Ralf Umlauf sieht den seit März bestehenden Aufwärtstrend für den Dax in Gefahr. Charttechnisch überwögen die Risiken für den Index, der bei einem Rückschlag bei 5.367 Punkten wieder Halt finden dürfte. Aber auch eine ausgedehnte Korrektur bis hinab auf 5.045 Punkte "kann nicht ausgeschlossen werden", heißt es weiter. Nach oben stoße das wichtigste deutsche Börsenbarometer bei 5.843 und 5.888 Zählern auf Widerstände.

"Selbst neue gute Konjunkturnachrichten dürften keine deutlichen Kursanstiege zur Folge haben, weil die Erwartungen am Aktienmarkt bereits hoch sind", heißt es bei der DZ Bank. In der ersten Zeit nach dem Tiefpunkt einer Rezession legten die Börsen am deutlichsten zu, doch diese Phase dürfte bald beendet sein. Außerdem könnten starke Konjunkturdaten Befürchtungen wecken, dass die Notenbanken sehr bald einen restriktiven Kurs einschlügen. Längerfristig geben sich die Experten der DZ Bank ebenfalls zurückhaltend: "Eine Jahresendrallye ist aufgrund der vorhandenen Liquidität realistisch, spätestens im Frühjahr droht aber eine scharfe Korrektur unter 5.200 Punkte."

EZB-ZINSENTSCHEID UND US-ARBEITSMARKT STEHEN IM FOKUS

Marktbeobachter sind sich einig, dass in der neuen Woche die Konjunktur im Rampenlicht stehen wird. Neben dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) dürften der US-Arbeitsmarktbericht und der Konjunkturbericht der amerikanischen Notenbank Fed ("Beige Book") auf Interesse stoßen. Letzterer sollte laut Helaba-Analyst Urs Krauss positiv ausfallen. Zudem rechnet er ebenso wie die DZ Bank damit, dass die EZB ihre Schätzungen für das Wachstum in der Euro-Zone nach oben korrigiert.

Von Unternehmensseite sind in Deutschland nur wenig Nachrichten zu erwarten. Neben dem Dax-Schwergewicht Siemens (Donnerstag) berichten lediglich noch einige Gesellschaften aus der zweiten und dritten Reihe wie Rofin-Sinar und C.A.T. Oil über ihre jüngste Geschäftsentwicklung. Außerdem geht am Freitag die Hochtief-Tochter Concessions an die Börse./gl/wiz

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX --- AXC0003 2009-11-29/10:05



© 2009 dpa-AFX
Gruss
C H R I S
Antworten
Fischgrät:

Rockit

 
29.11.09 12:38

der Stoff aus dem Bärenträume sind. Kenn ich.

 

Antworten
MaFyA:

peking

 
29.11.09 13:21
ich versteh es jetzt immer noch nicht besser aber ok..
Ümmeti Muhammedin Mübarek Kurban Bayrami kutlu olsun..

http://www.youtube.com/watch?v=VKQHWHWpRcI
Antworten
K.Platte:

Rede Heli-Ben am Do.

2
29.11.09 14:17

Wenige Tage vor seiner Anhörung hat US-Notenbank-Chef Ben Bernanke  die Reformpläne des Kongresses für die Finanzaufsicht ungewöhnlich deutlich kritisiert. Es schade einer Erholung der Wirtschaft, wenn die Fed einen Teil ihrer Macht verliere und künftig kontrolliert werden solle, schrieb Bernanke in einem Gastbeitrag für die Internet-Ausgabe der "Washington Post". Bernanke muss am kommenden Donnerstag vor seiner Bestätigung für eine zweite Amtszeit dem Bankenausschuss im Senat Rede und Antwort stehen.

Antworten
thostar:

Ich glaub nicht an die grosse Sause

3
29.11.09 14:35
wenn ich mir Einzelaktien ansehe, siehe ich die Grenzen recht deutlich. Eine Korrektur ist überfällig - und zu hoffen, daß die aufgeblasenen Börsen von einer Korrektur gleich ins Koma fallen ;-)
Am Beispiel Siemens traue ich mich durchaus zu wetten, dass sie nicht gleich über den gezeichneten inneren Trend stürmen wird + im daily sieht man eine SKS, http://www.ariva.de/Inside_Siemens_t303889?page=5#jumppos129
Dax-Zykliker sind allesamt an sehr markanten Punkten angekommen, vllt kann man die BASF noch hochkaufen, aber auch dort verkeilen sich die Indikatoren bereits.
Die Weihnachtsrally müssten dann Fresenius, Bayer, Merck und Henkel aushalten.
(Verkleinert auf 83%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 279190
Antworten
Cullen:

der morgige tag

4
29.11.09 15:00
sind am freitag an der 5720 abgeprallt, ist wie sicher alle wissen eine altbekannte wichtige Marke. Dax darf morgen früg auf keinen Fall unter 5655 fallen. Dort befindet sich ein Kreuzwiderstand, bestehend aus der horizontalenWiderstandslinie und dem jungen Aufwärtstrend der sich seit Freitag Morgen gebildet hat. Sonst drohen nochmal kräftige Abgaben bis mind 5600.

Bleiben wir in diesem Aufwärtstrend haben wir die CHance die 5720 zu durchbrechen. Nächster nennenswerter Widerstand sind die 5750 und dann die 5825.

Allen viel Glück morgen...

Cullen
(Verkleinert auf 60%) vergrößern
Quo Vadis Dax 2009 279195
Antworten
wolfgangsee:

Dubai und kein Ende

9
29.11.09 15:06
Leider passiert immer dasselbe. Wenn ich mich an einer Debatte beteilige, leidet mein Depot. Ich verliere etwas die Objektivität. Eigentlich ein Anfängerfehler, passiert mir aber immer wieder. Deshalb ist dies mein letztes Posting zu diesem Thema.
Ich möchte einige Punkte aufgreifen und meine Beurteilung der Tradingchancen mitteilen. Andere haben eine andere Einschätzung, kein Problem.
Es gab als Reaktion auf Dubai am Tag 2 drei Hauptargumente der immer so gut informierten "Kreise" dafür, daß es nicht so schlimm sei:
1. Es ist ein lokales Problem.
2. Die reichen Nachbarn helfen. Ein Schutzschirm wird gerade gespannt.
3. Im übrigen ist das Problem Dubai seit langem bekannt.

Zu den Punkten 1 und 2 muß man sich nur die aktuellen Videotextseiten  409/410 bei NTV ansehen.
Zu Punkt 3:
Offenbar haben die Kreise gar nicht gemerkt welch Eigentor sie geschossen haben. Gerade wenn die Sache bereits länger bekannt war, dann zeigt die Reaktion des Marktes (-3,25 am errsten Tag), wie labil der Markt derzeit ist. 3,25 Miese auf eine überraschende Information sind vielleicht verständlich. 3,25 Miese auf kalten Kaffee zeigen, daß der Markt alles andere als stabil ist und gewissermaßen nur auf eine schlechte Nachricht nur gewartet wurde, zum Entladen.

Die sofortige Reaktion der Kreise, die Beschwichtigung, ist für mich ein Zeichen dafür, daß hier Händler auf dem falschen Fuß erwischt wurden.
Wie ist die Lage? Der Dax befindet sich in der Mitte zwischen Korrekturboden und neuem Hoch. Viele Händler dürften derzeit long orientiert sein (buy the dibbel). Ein deutliches down unter das letzte Tief ist das Letzte was sie gebrauchen können. Dies erklärt ihre Reaktion.

Ich trade nur sehr selten Intraday. Und dann gerne, wenn zwei Welten aufeinandertreffen und Trends unterbrochen werden. Ich habe tolle Gewinne bei Arques und HRE mit long gemacht (ist kein Witz). Bei der Bundestagswahl trafen auch zwei Welten aufeinanderl. Der Markt befand sich in einer Korrekturphase, diese war nicht abgeschlossen. Gerade das nur kurzfristige Up und die spätere Fortsetzung des down versprachen zusammen einen schönen Gewinn. Dies war er für mich dann auch.

Wie sehen die nächsten Tage aus? Vor Dubai eine klare Sache. In den letzten Monaten konnte zu Monatsanfang ständig sinngemäß durchgefunkt werden: Die Arbeitslosigkeit stieg nicht. Die Kurzarbeiterregelung zeigt Wirkung. Dank der entschiedenen Maßnahmen  der Bundesregierung blieb der Arbeitsmarkt verschont. Die Krise ist überstanden.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Ich gehe davon aus, daß viele Daytrader und Institute long orientiert sind für die Zahlen. Beides zusammen, Midtermtrader mit Longdibbeln im Depot und Daytrader die gewohnheitsmäßig gute Arbeitsmarktzahlen abfeiern wollen treffen auf Bären, die davon ausgehen, daß Dubai kein lokales Problem ohne jegliche Relevanz ist.
Dieses zusammentreffen ist der Stoff aus dem die Traderträume bestehen. Eine explosionsartige Entladung ist zu erwarten.
Wie sehen die Folgen aus?
Sollte es die erwartet guten Zahlen geben, gibt es "normale" Gewinne im Dax. Gibt es aber schlechte Zahlen, werden die oben erwähnten Gewohnheitstiere ganz schnell ihr SL gerissen sehen. Beides zusammen, nachkaufende Bären und Posis auflösende Bullen sorgt für ein deutliches Down.
Derzeit halte ich das Verfehlen der Erwartungen  und übertreffen der Erwartungen für gleich wahrscheinlich. Das eine verspricht mir einen großen Gewinn, das Andere einen normalen. Da weiß ich worauf ich spekuliere.

Zwischenfazit: Es gibt deutliche Hinweise darauf, daß die Reaktion am Freitag nur das Ergebnis einer Beschwichtigung und eine Reaktion auf ene Übertreibung war. Zusammen mit den Wahrscheinlichkeiten auf dem falschen Fuß erwischter Händler gibt dies die Chance für einen schönmen Zock. Ohne langfristige Auswirkung.

Wie nimmt man diese Chance war?
Freitagabend schrieb ich, daß es am Montag steil runter geht. Ich stand unter dem Eindruck einer deutlichen Welle nach unten in der letzten Stunde Dow und FDAX. Vielleicht gibt es den steilen Absturz, vielleicht auch nicht. Und vielleicht passiert am Montag gar nix und alle warten aufs Christkind (Arbeitsmarkt). Aus meiner Sicht sollte man bearish mit gebremstem Schaum sein. Wir sind nicht im Wilden Westen. Hier gewinnt nicht der, der am schnellsten schießt.
Mein setup: Warten bis 9:30 und dann warten bis sich ein Trend klar ergibt. Dann mit trailing-stopp in den Markt. Die Wahrscheinlichkeit spricht für short und einem möglichem Nachschlag bei passenden Zahlen.

Ach und noch etwas: Das Traden einer Übertreibung gibt es nicht nur in Deutschland. Asien muß nach -4 erst einmal 2,5 rauf um auf Weltniveau (Dow -1,5) zu kommen. Grüne Zahlen in Asien sagen also nix, jedenfalls solange sie nicht über + 2,5 liegen. Allen investierten viel Glück. Eine 100 % ig klare Sache ist es nicht. Aber eine schöne Zockchance schon.
Antworten
melbacher:

Was ich meine ist, selbst die

3
29.11.09 15:22
Megakrise die eigentlich auch als Nachricht angesehen werden kann, bringt die Börse nicht aus dem Trend. Natürlich dauert es bei so einer grossen Meldung länger als einen Tag, bis die Übertreibung korrigiert  wurde, aber funktioniert selbst hier.
Man sieht die Übertreibung der Krise die jetzt korrigiert wurde.
Vergleichbar mit September 2001. Panik brach aus, die dann wieder bis an den oberen Abwärtstrend korriegiert wurde und der hatte schon vor September 2001 begonnen.
Quo Vadis Dax 2009 279197
Antworten
sttue:

Absturz in den letzten Sekunden?

 
29.11.09 15:27
Moin,

am Freitag sind bei meinem Broker (RBS) der Dow und Dax in den letzten Sekunden ziemlich abgestürtzt (Dow auf 10200, Dax auf ca. 5630). Ist das nur wieder eine RBS Eigenheit, oder könnt ihr das bestätigen?
Antworten
cv80:

Dubai....

 
29.11.09 15:35
29.11.2009 15:22
Dubai-Krise: Deutsche Wirtschaft rechnet mit Auftragseinbußen

Die deutsche Wirtschaft rechnet mit erheblichen Auftragseinbußen als Folge der Finanz- und Schuldenkrise Krise in Dubai. In einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben am Wochenende: "Viele Unternehmen werden betroffen sein." Gerade für alle baunahen Branchen hat das Emirat mit seinen spektakulären Projekten Gewicht. Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, erwartet durch die Dubai-Krise keine schwerwiegenden Zahlungsausfälle in der EU.

Nach Einschätzung der Bank of America kann sich die Schuldenkrise Dubais noch ausweiten und andere Schwellenländer erheblich in Mitleidenschaft ziehen. Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) will dazu beitragen, die Finanzprobleme Dubais zu begrenzen. Wie das geschehen soll, wurde am Sonntag in Bankenkreisen nicht näher erläutert.

ABU DHABI WILL HELFEN

Das arabische Emirat Abu Dhabi sicherte dem hoch verschuldeten Nachbarn Dubai dem Vernehmen nach Hilfe zu. Sie soll allerdings nur von Fall zu Fall gewährt werden. Abu Dhabi ist wie Dubai Teil der VAE.

Die Nachricht von den massiven Geldproblemen im Luxus-Paradies Dubai hatte die Finanzwelt am Donnerstag wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen.

WANSLEBEN: 'DAUERBAUSTELLE DUBAI' ÜBER VIEL JAHRE WICHTIGER MARKT FÜR BAUFIRMEN

Die "Dauerbaustelle Dubai" ist nach Darstellung Wanslebens über viele Jahre ein wichtiger Markt gewesen für jeden, "der Produkte und Leistungen rund ums Bauen liefert - von der Bohrmaschine über Bagger bis zu Armaturen und Fenstern". Auch der psychologische Effekt der Schuldenkrise am Golf sei "nicht zu verachten". "In der aktuellen labilen Situation ist jeder Rückschlag gefährlich. Vor diesem Hintergrund ist Dubai durchaus ein Schlag ins Kontor", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).

Warnsleben unterstrich, zwar erwarte er keine nachhaltigen Auswirkungen auf die Konjunktur. Aber ein nach wie vor instabiler Finanzmarkt werde "hart getroffen, wenn ein Staatsunternehmen mit rund 60 Milliarden (Dollar) Schulden wankt und das zusammentrifft mit anderen Faktoren der Unsicherheit".

JUNCKER SIEHT KEINE PROBLEM DURCH NICHT-ZAHLUNGEN IN EURO-ZONE

Juncker sagte am Sonntag vor Journalisten: "Ich sehe keine Probleme durch Nicht-Zahlungen in der Euro-Zone." Juncker nahm in der ostchinesischen Stadt Nanjing an Währungsberatungen mit der chinesischen Regierung teil.

Die Bank of America unterstrich, es sei nicht auszuschließen, dass die Zahlungsschwierigkeiten Dubais zu einem "größeren staatlichen Ausfallproblem werden". Unter aufstrebenden Wirtschaftsmächten könnte dies dieselbe Wirkung entfalten wie die Finanzprobleme Argentiniens zu Beginn des Jahrtausends oder Russlands in den 90er Jahren.

BANK OF AMERICA: AUSFALL DUBAIS KÖNNTE 'ERHEBLICHEN RÜCKSCHRITT' BRINGEN

Ein Ausfall Dubais könnte "zu einem plötzlichen Stopp des Kapitalflusses in Schwellenländer führen", schreiben die Analysten der Bank, Benoit Anne und Daniel Tenengauzer. Die würde einen "erheblichen Rückschritt" in der gerade erst begonnenen Erholung von der Weltwirtschaftskrise bedeuten.

In der Finanzkrise hatte sich die Führung Dubais lange Zeit bemüht, die Probleme geheim zu halten. Jetzt musste das arabische Emirat die Gläubiger der Holding-Gesellschaft Dubai World und ihrer Tochterfirma Nakheel um Zahlungsaufschub bitten. Damit wurde klar: Dem Staatsunternehmen steht das Wasser bis zum Hals, die Scheichs haben sich übernommen./el/bb/fd/DP/he

AXC0041 2009-11-29/15:22



© 2009 dpa-AFX
Gruss
C H R I S
Antworten
cv80:

@sttue:

 
29.11.09 15:39
Lies mal hier - war auch verwundert! Aber gut erklärt in diesem Posting:

http://www.ariva.de/Quo_Vadis_Dax_2009_t361575?page=3143#jumppos78588

Wobei "in den letzten Sekunden" etwas übertrieben ist! ;-)
Gruss
C H R I S
Antworten
qchart:

@sttue

 
29.11.09 15:49
DB hat auch auf 10200 runtergetaxt - nach vorzeititgem Handelsschluss in USA -
Antworten
Jack_01:

VAE-Zentralbank richtet Notfonds ein

2
29.11.09 16:00
UAE to Back Banks in Dubai Meltdown

Article Tools Sponsored By
By THE ASSOCIATED PRESS
Published: November 29, 2009

Filed at 9:28 a.m. ET

DUBAI, United Arab Emirates (AP) -- The United Arab Emirates' central bank is saying it "stands behind" local and foreign banks operating in the country, offering them access to money in a sign the Gulf Arab nation's federal government is racing to curtail investor fears over Dubai's crushing debt.

The UAE's official WAM news agency said Sunday the central bank issued a notice to Emirati banks and foreign banks with branches in the country saying it would make available "a special additional liquidity facility linked to their current accounts at the central bank."

...

Quelle: www.nytimes.com/aponline/2009/11/29/world/...&ref=business
>>> Wenn der Käse spricht, schweigen die Löcher.<<<
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 3144  3145  3147  3148  ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem DAX Index Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
54 456 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY lo-sh Mehr Bargeld 13:43
50 1.247 Die Links zu den Sternenkinder (DAX Spiel) Teil2 BackhandSmash BackhandSmash 09:22
101 38.615 QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread MHurding MHurding 09:02
  873 Daxi immer im up und down bullbaer1 bullbaer1 05:21
75 8.267 Banken in der Eurozone lars_3 youmake222 18.01.26 14:23

--button_text--