Ich wollte mal ein großes Lob aussprechen.
Ein wirklich klasse Forum.......vielen Dank für die ganzen Beiträge.
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PEC- Plattform im Kontext der TK-Anbindung /Multi-Cloud/ DE-CIX kann ich noch eine ausführliche interessante IR-Antwort nachreichen,die ich auf meine damalige(September) Anfrage zum Multi-Cloud-Hub gestellt hatte.
Ich habe sie damals nicht komplett hier eingestellt,weil ich mich natürlich erst bzgl. der Befindlichkeiten( Vertraulichkeit/copyright) bei der IR erkundigen wollte. - Diese Erlaubnis habe ich in #358 dokumentiert,damit nun nachgereicht die interessante Antwort aus dem September:
"Sehr geehrter Herr Xxxxx,
gerne gehe ich nochmals auf Ihre Frage zur Multi-Cloud und deren Anbindung ein. Die Pure Enterprise Cloud betreibt QSC innerhalb der eigenen TÜV- und ISO-zertifizierten Rechenzentren in Hamburg. Möchte ein Kunde von QSC nun zusätzlich zur Pure Enterprise Cloud auch Dienste von Microsoft (Azure) und/oder Amazon (AWS) nutzen, werden diese Clouds nicht aus den PEC-Rechenzentren, sondern direkt aus dem QSC-Core-Backbone heraus bereitgestellt. So können z.B. IP-VPN-Zugänge von QSC genutzt werden, um direkt aus dem Backbone heraus Cloud-Dienste zu nutzen, es ist somit kein „Umweg“ über die Rechenzentren notwendig. Das spart Laufzeit und Bandbreite, und bietet für QSC die Möglichkeit, die Dienste, die für Kunden in den Microsoft- und Amazon-Clouds betrieben werden, auch direkt in das QoS-Konzept (Quality of Service) der Standortanbindungen einzubeziehen. Es werden zur Vernetzung mit Microsoft und Amazon direkte Netzkopplungen verwendet, und nicht „nur“ verschlüsselte Internetverbindungen. Das bietet viele Vorteile, die den meisten Wettbewerbern mangels Netzinfrastruktur oder Know-how verschlossen bleiben. Diese gerade beschrieben Plattform ist der QSC-Cloud-Hub.
Anders herum mag es aber auch andere Internet Service Provider (ISP) geben, die gerne die Pure Enterprise Cloud nutzen wollen. Für solche Nachfrager der QSC-eigenen Cloud-Leistungen bieten wir sehr gerne Zugangsleitungen jeglicher Art und Bandbreite an - wir haben uns aber auch dazu entschlossen, unsere Leistungen über die bestehende DE-CIX-Plattform zu vermarkten. Dazu haben wir eng mit dem Produktmanagement des DE-CIX zusammen gearbeitet und sind überzeugt, dass eine Netzkoppplung über den DE-CIX qualitativ geeignet ist, um auch sensible Cloud-Dienste darüber anzubinden. Alternativ kann der DE-CIX auch eine geeignete Backup-Wegeführung sein, um die Cloud-Zugänge noch weiter abzusichern. Beim DE-CIX-Direct-Cloud handelt es sich somit über eine Kopplungsmöglichkeit für Kunden der PEC, nicht für Anbindung von Hyperscalern an die QSC.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und viele Grüße aus Köln
Arne Thull
Leiter Investor Relations
QSC AG
Moin Toelzer,
um nochmal ein wenig bzgl. Netzgeschichte/Umsatzverluste zurückzublicken:
Die Hauptkritik war immer,daß QSC leichtfertig einen großen Umsatzblock schleift (wholesale), obwohl dort selbst Wettbewerber ohne Netz mit Gewinn unterwegs waren.(ecotel)
Warum keine "Kampfpreise" und Umsatzgenerierung gemäß der von Herrn Eickers formulierten Prämisse!?
Eickers: Das Risiko liegt darin, dass man einen hohen Fixkosten-Block füllen muss. Wenn allerdings das Netz soweit ausgelastet ist, dass es sich trägt, hat man natürlich unschlagbare Grenzkosten.
blog.qsc.de/2010/09/...eickers-uber-unternehmerische-risiken/
Warum wurde zu schnell abgegeben,obwohl doch klar sein mußte ,daß es mit Cloud/IoT noch Jahre dauert , bis dort Umsatz und später Gewinne zu erwarten waren.
Mit einer Bewertung lagen wir "Kritiker" wohl immer richtig:
Dieses Netz ist nicht ausgelastet!
Zum Glück!! kann es offensichtlich sehr viel mehr und wir warten alle gespannt,daß dieses Potenzial durch Beteiligung/Kooperationen/Netzauslastung genutzt wird!
Dann kann ich mir auch wesentlich höhere Bewertungen/Kurse vorstellen,als der Markt heute zu zahlen bereit ist!
Das Management ist in der Pflicht diese Widersprüche und Wartezeit endlich in einen QSC-Zustand umzuwandeln, wo höhere Kurse und eine nachhaltig zahlbare Dividende wieder Normalität werden,was sich ja auch mit den Ursprungszielen anno 2013 deckt!
Dazu noch mal das "Netz" in Kurzfassung:
Die Netzinfrastrukturen der QSC AG umfassen u.a.:
Bundesweiter Core-Backbone mit mehr als 100 Gbit/s Übertragungskapazität
Direktanbindungen an zentrale Internet-Knoten und IP-Carrier
Eigenes, IP-basiertes Next Generation Network
Zugriff auf Pure Enterprise Cloud Services über DE-CIX DirectCLOUD
25 Technikstandorte und mehr als 400 Interconnects zur Deutschen Telekom
Bundesweites QSC-Richtfunknetz mit 200 Basissationen und über 1.000 Funkstrecken
24 x 7 Network Operation Center
Buglas/VATM- Meldung vom 3. November jetzt der wesentliche Grund ist für die TK-Ausgliederung?„Unsere Mitglieder 1&1 Versatel, vitroconnect und QSC liefern zukünftig hochleistungsfähige Plattformen, die ohne zusätzliche Vertragskonstruktionen und Kosten unmittelbar nutzbar sind“,
VATM-Meldung ... "Nach ersten Kooperationen der Telekom auf Basis einer dieser Plattformen rechnen die beiden Verbände auch seitens der Telekom mit künftig deutlich steigender Nachfrage nach Vorleistungen von anderen Marktteilnehmern."......................
Damit ist wohl dieses gemeint?:
news.innogy.com/...sam-fur-schnelles-internet-in-deutschland/
"Bei der Bereitstellung der Vorleistungen bedient sich innogy des führenden deutschen Handelsplatzes der Firma vitroconnect für Breitbandanschlüsse."
"wobei Ecotel im wholesale Geschäft auch nicht wirklich profitabel ist. "
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Das sah vor ein paar Jahren sicherlich noch besser aus,die Regulierung/Wettbewerb nagt an der Marge.
Aber QSC war/ist als Netzbetreiber ohne Kosten fürs Vorprodukt und die Realisierung dieses Geschäftsbereiches war/ist automatisiert /wenig personalintensiv.
Warum nicht solange es sich trägt den Umsatz/Gewinn mitnehmen,vor allem in Hinblick darauf,daß man die neuen Bereiche Cloud/IoT vorfinanzieren mußte.
Egal ist vorbei , 2018 muß Volumen aufs Netz,wie auch immer!
Im übrigen bin ich der Meinung, sollte sich demnächst gesellschaftsrechtlich etwas tun, ("Eisen Karl" oder UI oder Heuschrecke) bin ich auch nicht böse!
auf die Kurshistorie der letzten Zeit zeigt ,daß der Ausstieg von F&H mit insgesamt 250K am 15. November (obwohl erst am 17. verkündet) den gleichen Umsatzeffekt auf Xetra hatte ,wie die Q3-Zahlen am 6. November.
Wie brauchen unbedingt zur Kurserholung eine positive Meldung !
Mag sein,daß die mittelständischen Kunden nicht gerne genannt werden wollen, aber QSC könnte auch Verträge/Umsatz melden ohne dabei Namen zu nennen!
Zwei Ankündigungen anläßlich der Q2 -Zahlen sind seither völlig ohne jegliche Vollzugsmeldung:
" Darüber hinaus rechnet das TK-Geschäft mit Wiederverkäufern damit, einen Teil seiner Umsatzverluste aus dem ersten Halbjahr 2017 kompensieren zu können".
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