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Meldung des Tages: Kupfer-Engpass trifft jetzt auf starke Rohstoffhausse

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07


Beiträge: 47
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Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
S&P 100 kein aktueller Kurs verfügbar
 
J.B.:

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07

8
10.02.07 01:07

Guten Tag, Traders

Meine Frage an Euch, was erwartet uns kommende Woche??

 

Dax Weekly 

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07 3083306

 

DOW Weekly

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07 3083306

 

S&P 500 Weekly

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07 3083306

Nasdaq100 Weekly

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07 3083306 

 Bin schon auf Eure Meinung gespannt??

 

Servus, J.B.
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"The way to secure success is to be more anxious about obtaining than about deserving it." (William Hazlitt)

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J.B.:

Wall Street: Das Zinsgespenst ist wieder da

 
10.02.07 01:18

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: Sandra Pianalto. Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland hatte gestern in einer Rede laut über eine Zinserhöhung nachgedacht. "Ich bin noch nicht davon überzeugt, dass der Inflationstrend tatsächlich zurück geht ", erklärte die Geldpolitikerin zum Schrecken der Märkte. Auch Pianaltos Kollegen William Poole von der St. Louis Fed und Dallas Fed Präsident Richard Fisher, die ebenfalls gestern redeten, hieben in die selbe Kerbe.

Schlecht für die Bullen, weil steigende Preise und Zinsen Gift für die Aktienkurse sind. Aber gut für die Bären, die auf hohen Kassenbeständen sitzen oder gar Leerverkäufe getätigt haben.

Die Inflations- und Zinsgespenster wurden auch noch vom Ölpreis geweckt, der gestern - wenn auch nur vorübergehend - die psychologisch wichtige 60-Dollar-Barriere durchbrach.

Kein Wunder also, dass die zinssensible Nasdaq 1,2% verlor und auf 2.459 schloss. Der S&P 500 gab 0,7% ab und landete auf 1.438 Punkten.
Der Dow Jones bröckelte um 0,5% und beendete die Woche auf 12.580 Punkte.

Gegenüber der Vorwoche war das ein Minus von 0,6 %. Die beiden anderen Barometer gaben jeweils rund 0,7% ab.

Die Nasdaq musste gestern noch einen weiteren Schlag einstecken, nämlich eine Warnung von Micron Technology. Der Hersteller von Speicherchips warnte, dass deren Preise noch tiefer rutschen. Einige Datenspeicher würden bis zu 40% im laufenden Quartal verlieren.


Da half es auch wenig, dass sowohl JP Morgan als auch die Deutsche Bank den angeschlagenen Chip-Bereich hochgestuft hatten. Der Boden sei bald erreicht, tröstete die Deutsche Bank.
Silicon Image, ein weiteres Mitglied der großen Halbleiterfamilie, wurde gestern für einen skeptischen Ausblick sogar mit einem Kurseinbruch von 24% bestraft.

Mastercard verlor 9,7%. Der Kreditkartenriese hatte zwar glänzende Zahlen vorgelegt, die Investoren regierten aber verstört, weil der Zahlungsvermittler einen vorsichtigen Ausblick auf die Entwicklung seinen Gewinnmargen abgegeben hatte.

Apple gab gestern wieder 3,4% ab. Seit Mitte Januar hat der künftige iPhone-Hersteller rund 18% verloren.
Google setzt gestern mit einem Minus von 1,9% den Kursrutsch fort, der nach den Quartalszahlen in der vergangenen Woche angefangen hatte. Auch die restlichen Internet-Titel mussten ihre vorgestrigen Gewinne - und noch mehr - wieder abgeben.

Gewinner waren Ford ( +2,1%) und General Motors (+ 6,5%), die sich im Lichte der Kaufempfehlungen der Deutschen Bank sonnten.

Broadcom, deren Chips unter anderem für Handys, hochauflösende TV-Geräte oder Netzwerke gebraucht werden, konnte sich mit einem Plus von 1,6% vom allgemeinen Halbleiter-Katzenjammer absetzen.

Beeindruckend war auch die IPO des Hedgefonds Fortress Investment Group. Das ist der erste dieser spekulativen Spezies, der an der Wall Street notiert wird. Der Finanzjongleur startete um rund 90% über seinem Emissionspreis. Am Ende blieben immer noch 67,7% Plus.

Das Gold setzte seine Rallye ungerührt fort. Vielleicht hatten die Goldinvestoren bei den Reden der Geldpolitiker nur halb zugehört. Die Notenbanker hatten zwar Inflationsgefahren an die Wand gemalt, zugleich aber mit dem Zinsknüppel gedroht. Steigende Zinsen bedeuten aber mehr Attraktivität der mit dem Gold rivalisierenden Anleihen. Außerdem sollten steigende Zinsen den Dollar stärken, der ebenfalls mit dem Edelmetall konkurriert. Dennoch gewann das Gold gestern weitere 9,50 Dollar und schloss auf 672,30 Dollar. Das ist ein Wochengewinn von 20,80 Dollar, also 3,2%.

Silber stieg um 14,5 Cent auf 13,91 Dollar. Im Vergleich zur Vorwoche verbesserte sich das Metall um 4%. Platin wurde um 3,50 Dollar teuer und beendete die Woche auf 1.201 Dollar.

Das Öl ist aber vorerst an der 60-Dollar-Schwelle gescheitert. Vielleicht riefen riefen sich die Investoren wieder die hohen Lagerbestände ins Bewusstsein. Jedenfalls konnte der Energieträger seinen gestrigen Spitzenpreis von 60,80 Dollar nicht verteidigen.

Light Crude Oil schloss auf 59,89 Dollar. Gegenüber der Vorwoche bleibt ein Gewinn von 1,5%.

Quelle: www.boerse-go.de

Servus, J.B.
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J.B.:

Nächste Woche in den USA

 
10.02.07 02:22
In der kommenden Woche stehen eine ganze Reihe von wichtigen US-Wirtschaftsdaten auf der Agenda, die ein genaueres Bild über die ökonomische Situation des Landes abgeben können.

Am Dienstag kommt die US-Handelsbilanz für Dezember, die ein Minus von 59,5 Milliarden USD aufweisen dürfte.

Der Mittwoch bringt die US-Einzelhandelsumsätze für Januar (konsens +0,3). Ebenfalls im Fokus steht an diesem Tag der Halbjahresbericht von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor den Ausschüssen von Senat und Repräsentantenhaus.

Der Donnerstag wartet schließlich mit dem "Philly Fed" für Februar (erwartet: 5,0 Punkte) sowie der US-Industrieproduktion im Januar (Konsens 0,0%)auf. (vz/FXdirekt)

Quelle: www.boerse-go.de


Servus, J.B.
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J.B.:

Dax-Ausblick: Noch einmal aufwärts??

 
10.02.07 02:45
Dax-Ausblick: Noch einmal aufwärts

Der deutsche Leitindex könnte in der kommenden Woche die 7 000er-Marke testen, glauben die Optimisten unter den Marktbeobachtern. Doch die Gefahr von Rückschlägen droht weiter. Zunächst steht aber Daimler-Chrysler im Blick der Anleger.


HB FRANKFURT. Während in den Karnevalshochburgen entlang des Rheins die Jecken in der nächsten Woche das Zepter übernehmen, wird es am deutschen Aktienmarkt ernst. Denn am Tag vor Weiberdonnerstag geht es bei Daimler-Chrysler zur Sache: Der weltweit fünftgrößte Autobauer wird für die angeschlagene US-Tochter Chrysler ein Sanierungskonzept vorlegen, und das wird laut Analysten von einer sehr durchwachsenen Bilanz garniert sein.

"Da sollte alles Schlechte eingepreist sein, so dass die Überraschung nur positiv ausfallen kann", sagt ein Börsianer. Sollte der Markt indes den Sanierungsmaßnahmen für Chrysler vertrauen, halten einige Aktienstrategen auch eine durchgreifende Neubewertung der Aktie für möglich.

Marktanalyst Heino Ruland vom Brokerhaus Steubing prognostiziert: "Ich nehme daher an, dass der Dax nächste Woche die 7 000-Punkte-Marke nehmen wird." Postbank-Aktienstratege Heinz-Gerd Sonnenschein ist etwas vorsichtiger: "Der Dax könnte über die 7 000 lugen, ob er die Marke nachhaltig bricht, hängt aber vom Umfeld ab." In der zu Ende gehenden Woche hatte der Dax bis Freitagmittag gut ein halbes Prozent auf 6 928 Punkte zugelegt und erstmals seit November 2000 die Marke von 6 900 überwunden.

Die müsse "nachhaltig überschritten werden, um einen weiteren Aufwärtstrend zu generieren", mahnen die Börsenexperten des Stuttgarter Bankhauses Ellwanger & Geiger. Den Markt insgesamt halten sie für noch intakt: "Der Dax befindet sich unverändert in seinem aufwärts gerichteten Trendkanal", schreiben sie in ihrer aktuellen "Marktmeinung aus Stuttgart": "Die obere Linie verläuft bis zu 7 000 Punkten, die untere Linie liegt bei 6 800 Punkten."

Die Luft wird also auch nach Ansicht der Schwaben dünner: "Für die Investoren an den Aktienmärkten bleibt die Situation unverändert, es geht mit Sorge aufwärts. Das Warten auf einen Rückschlag schwellt ständig mit." Verschärft werde die Sorge auch dadurch, dass der Ölpreis nun doch wieder seit Mitte Januar um rund 20 Prozent gestiegen ist, bedingt unter anderem durch die Kältewelle im Nordosten der USA. Die Marktbeobachter verweisen auf einen weiteren kritischen Punkt, der zunächst mit den Aktienmärkten nicht in Verbindung steht: der Preisverfall beim Kupfer: "Hier bleibt es bei der Spekulation, dass ein Rückgang der Kupfer-Nachfrage eine Folge des verlangsamten weltweiten Wirtschaftswachstums wäre."

Auch LBBW-Aktienstratege Frank Schallenberg warnt vor Rückschlägen. "In nicht allzu ferner Zukunft werden die Bären ihren Winterschlaf beenden und sich wieder stärker Gehör verschaffen", sagt er. Mit "Bären" sind im Börsenjargon Investoren gemeint, die auf sinkende Kurse setzen. Wann werden die Bären wach? Das ist derzeit die große Frage an den Börsen. Wie die Ellwanger & Geiger-Experten sehen auch andere technische Analysten zunächst eine Trend-Fortsetzung. Die Favoritenrotation sei gesund, die Marktbreite günstig und eine so genannte Fahnenstangen-Konstellation wie bei der Aktie der Deutschen Börse eher die Ausnahme. Eine solche Konstellation gilt als bedrohlich.

Viele erachten nun als entscheidend, ob die besagte 7 000er-Marke überwunden wird. Eine Hürde auf dem Weg dahin sieht der technische Analyst Matthieu Driol nun bei 6 944 Punkten. Bei diesem Wert verläuft seiner Ansicht nach derzeit die Widerstandslinie. Auch er ist aber zuversichtlich, dass der Dax seine Hausse in den kommenden zwei bis vier Wochen fortsetzt. "Überschreitet der Dax die Widerstandslinie, ist ein weiterer Kursanstieg bis auf 7 018 Punkten möglich", sagt Driol, der als unabhängiger Analyst für den Daytradebroker Clickoptions tätig ist.

Die Marktmeinung vieler Investoren unterstreicht dieses Stimmungsbild - zumindest nach der aktuellen Sentimentanalyse von Clickoptions. 19 Prozent der Anleger setzen demnach auf Sicht der kommenden zwei bis vier Wochen auf schnelle Kurssteigerungen. 17 Prozent erwarten weitgehend stabile Kurse. Die Mehrheit der Anleger traut dem deutschen Leitindex derzeit allerdings nur noch ein geringes Aufwärtspotenzial zu. 35 Prozent der befragten Investoren äußern sich entsprechend vorsichtig. "Die Auswertung unserer Handelsstatistik zeigt, dass nach den Kursgewinnen der vergangenen Tagen eine gewisse Unsicherheit unter den Dax-Anlegern herrscht", sagt Clickoptions-Sprecher Richard Ohl.

Die weitere Entwicklung hängt nach Ansicht vieler Beobachter nun vor allem davon ab, wie sich die US-Konjunktur entwickelt. Hier werden viele Gefahren gesehen: So hat die HSBC den Markt wegen der Entwicklung bei den US-Immobilienkrediten mit einer Gewinnwarnung überrascht. Die Zeitschrift Barron's macht darauf aufmerksam, dass die Sparrate in den USA nun bereits so negativ wie zuletzt während der großen Depression in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist. Zugleich wird das Verhältnis aus der Verschuldung der US-Haushalte zu ihrem Geldvermögen von Marktstrategen immer kritischer gesehen. Außerdem hat das Volumen kreditfinanzierter Aktienkäufe wieder stark zugenommen und bereits den Stand vor dem 2000er Crash übertroffen.

Die kommende Woche könnte zunächst nicht nur wegen Daimler-Chrysler ganz im Zeichen der Autotitel stehen. Gespannt erwarten die Beobachter das Gutachten zum VW-Gesetz, das der Generalanwalt des Europäischen Gerichtshofs am Dienstag vorlegen will. Erfahrungsgemäß folge das Gericht sehr häufig der Einschätzung des Gutachtens, heißt es am Markt. Spekuliert wird nun über folgendes Szenario: Sollte das Gutachten die Weichen auf ein Abschaffen der Sperrminorität von Niedersachsen stellen, könnte die Stunde von Porsche schlagen. Wenn Porsche die Mehrheit an VW anstrebt, dann könnte der Konzern nun schnell handeln und sogar mehr als 30 Prozent der VW-Anteile übernehmen. Das halten manche Marktbeobachter zumindest für denkbar. Das wiederum würde den Aktienkurs der Wolfsburger nach oben treiben.

Die Deutsche Börse steht bereits zum Wochenbeginn mit der Aufsichtsrats-Sitzung im Blick. Kursziele von 210 Euro wie zuletzt von den Analysten der Commerzbank sprechen gegen ein Ende der Neubewertung. Die Commerzbank selbst veröffentlicht am Mittwoch ihr Jahresergebnis. Nach dem Branchenprimus Deutsche Bank Anfang des Monats wird auch die Nummer zwei im deutschen Bankenmarkt nach Einschätzung von Analysten für 2006 ein Rekordergebnis ausweisen.

Der Chiphersteller Infineon hat für Donnerstag zur Hauptversammlung geladen. Die Aktionäre dürften relativ gelassen sein, nachdem der Aktienkurs des Konzerns im vorigen Jahr mit einem Plus von beinahe 40 Prozent zu den größeren Dax-Gewinnern zählt. Thyssen-Krupp wird am Dienstag Einzelheiten zu seinem schon im Januar vorgelegten Quartalsbericht veröffentlichen.

Auch im MDax dürfte es spannend bleiben. Der Nebenwerteindex hatte diese Woche als erste deutscher Börsenindex die 10 000-Punkte-Marke geknackt und damit die Liga der fünfstelligen Indizes erreicht, der mit dem Dow-Jones- und dem Nikkei-Index zwei der weltweit wichtigsten Börsenbarometer angehören. "Der MDax dürfte sich in der nächsten Woche über 10 000 Punkten etablieren", erwartet Ruland. Unter anderem legt der Staatsfinanzierer Depfa, dessen Aktien im MDax schwer gewichtet sind, am Montag seine Quartals- und Jahresbilanz vor. Analysten rechnen mit einem Gewinnanstieg für das letzte Vierteljahr 2006. Douglas wird am Mittwoch seine Bilanz veröffentlichen. Analysten sagen für das Quartal einen deutlichen Anstieg des Vorsteuerergebnisses voraus. Zudem stehen am Dienstag die Zwischenberichte des Finanzdienstleisters MLP und des Energiedienstleisters Techem an. Am Mittwoch folgen die Industriebank IKB, der Finanzdienstleister AWD und Rhön Klinikum.

Aufschluss über die konjunkturelle Situation in den USA könnten verschiedene Daten geben, die kommende Woche vorgelegt werden. Am Dienstag wird die US-Handelsbilanz bekannt gegeben, am Mittwoch folgen Einzelhandelsumsätze. Im Fokus steht dann auch der Halbjahresbericht von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor den zuständigen Ausschüssen von Senat und Repräsentantenhaus. Auch am Donnerstag wir Bernanke noch berichten. An diesem Tag gibt es zudem einen ganzen Reigen von Konjunkturdaten, darunter den Philly-Fed oder die Industrieproduktion. Am Freitag beschließen Angaben zu Baubeginnen und Baugenehmigungen sowie die US-Erzeugerpreise, die Inflationsdendenzen aufzeigen können, die Konjunkturdaten-Woche.


Quelle: Handelsblatt.com


Servus, J.B.
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"The way to secure success is to be more anxious about obtaining than about deserving it." (William Hazlitt)


Antworten
Trout:

Moin J.B.

2
10.02.07 06:45
Denke,dass es die nächste(n)Woche(n)in kleinen Tippelschritten weiter aufwärts geht.
Minikorrekturen von 30-50 Punkten mit eingeschlossen.
Der Markt will einfach weiter nach oben.
Wenn er den Turbo zündet,werde auch ich dann langsam meine ersten Shorts anschauen.
Ein schönes Wochenende
aus dem frostigen Oberbayern
Trout

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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
J.B.:

Guten Morgen, Trout

 
10.02.07 06:48
Nun, wir werden sehen, ich wünsche Dir auch ein schönes Wochenende!!

Übringes sind die Bayern, die deutschen Österreicher!!


Servus, J.B.
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Trout:

J.B.,sah im ersten Moment wie eine

 
10.02.07 07:02
Beleidigung aus!Auf den zweiten Blick(wirtschaftlich gesehen)danke für den Lob!!!!
So,muss wieder an die Arbeit.
Vielleicht hab ich heut Mittag etwas Zeit.
Trout




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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
J.B.:

Also, Trout, wie könnte ich??

 
10.02.07 07:30
Ich würde nie einen Bayer beleidigen, naja, vielleicht gibts da doch ein paar, allerdings sind die in der Politik beheimatet!!


Servus, J.B.
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Anti Lemming:

Ausblick auf die nächste Woche

2
10.02.07 15:59
Die wichtigsten Faktoren sind das G7-Treffen am WE, auf dem Druck auf Japan ausgeübt werden könnte, die Yen-Zinsen zu erhöhen (was die globale Liquidität schlagartig verringern würde) und der Halbjahresbericht von Ben Bernanke, in dem er - nach drei zinsbullischen Vorrednern letzte Woche - erneute betonen dürfte, dass die Kerninflation noch immer zu hoch ist und daher weitere US-Zinserhöhungen nötig werden könnten.

Besonders interessant im Artikel unten ist der Hinweis (fett), dass der Abverkauf im letzten Mai nicht eine Folge der Fed-Zinsentscheidung vom 10. Mai war, sondern auf die kurz zuvor getroffene Entscheidung der japanischen Notenbank zurückging, die Geldmenge in Japan drastisch zu reduzieren. Sollte die G7-Konferenz ähnliche Reaktionen in Japan zur Folge haben, dürfte sich der Abverkauf in USA vom Freitag [ohnehin schon "key reversal" im SP-500 -> Chart im Doomsday-Bärenthread] nächste Woche fortsetzen. [Im Bärenthread gibt es auch mehrere aktuelle Beiträge zu den Gefahren der Yen-Carrytrades.]

Der steigende Ölpreis geht IMHO nich nur auf die Kältewelle in USA zurück, sondern könnte auch eine Vorwegnahme der drohenden Eskalation im Persischen Golf werden - ein zweiter Flugzeugträger aus USA hat bereits Kurs auf die Region genommen.





Market Features
Coming Week: Ready, Set, Listen
By Aaron L. Task
Editor at Large
2/10/2007 9:31 AM EST
URL: www.thestreet.com/markets/marketfeatures/10338178.html

Strip the financial markets down to their bare essentials, and the most important factor determining performance is the cost of capital. In the coming week, the world's arbiters of the price of money will take center stage in a variety of venues.

Federal Reserve Chairman Ben Bernanke, the drum major of this week's parade of policymakers, gives his semiannual Congressional testimony on Wednesday and Thursday. Following this past Friday's trifecta of Fedspeak -- featuring hawkish comments from St. Louis Fed President William Poole, Dallas Fed President Richard "Eighth Inning" Fisher and Cleveland Fed President Sandra Pianalto -- it's highly unlikely Bernanke will be bringing the financial markets roses and chocolates on Valentine's Day.

"In the upcoming testimony, Bernanke can be expected to provide an upbeat assessment of economic conditions," writes Mickey Levy, chief economist at Bank of America. The Fed chairman will focus on "contained" business inventories and "healthy aggregate demand" outside of residential housing, which itself is "adjusting efficiently" and working down "undesired inventories," Levy predicts.

Regarding inflation, "Bernanke will express the Fed's concerns,"despite a recent "favorable drift down" in core readings, Levy continues. "Primarily, core inflation remains above the Fed's long-run objective; the economy is operating close to productivity capacity and there are selective signs of labor market tightness, which is pushing up wages."

If Bernanke is indeed upbeat about the economy and fretting about inflation, the bulls could be in for another rough week. A more optimistic view says such expectations were starting to be reflected in Friday's selloff in stocks and Treasuries, and the damage may therefore be limited by the time Bernanke steps into the spotlight.

Bernanke is not the only unelected bureaucrat slated to make public pronouncements with the potential to roil financial markets in the coming week. The G7 confab in Essen, Germany got underway Friday amid much consternation about recent weakness in the yen, which has recently hit multiyear lows vs. other major currencies. The resulting price competitiveness of Japanese exports in the global marketplace has caused much handwringing in the rest of the industrialized world.

Ahead of the G7 meeting, House Democrats sent a letter to Treasury Secretary Hank Paulson requesting he admonish Japanese officials to "reverse their weak yen policy," The Financial Times reports.

The Bush administration seems much more focused on the Chinese yuan, but many European politicians would no doubt support the Democrats' suggested scolding of the Japanese, as the yen is approaching all-time low levels vs. the euro.

At the G7 meeting late Friday, French Finance Minister Thierry Breton told reporters the G7's communiqué will most likely not single out the yen. "Don't expect a specific paragraph on a specific currency," Reuters reports him saying.

However, Japanese policymakers may receive private pressure at the G7 meeting, which could result in a more hawkish statement from the Bank of Japan, or an actual rate hike, at its next policy meeting on Feb. 19-20. While that's a story for the following week, Thursday's report on Japan's fourth-quarter GDP could sway expectations for forthcoming BOJ policy.

Why does this matter to U.S. investors? One, it's a global financial marketplace. Two, a great deal of the so-called liquidity surge buoying financial markets worldwide has been emanating out of Japan; rock-bottom borrowing costs are facilitating the so-called carry trade, the borrowing of yen to reinvest in higher-yield assets, as discussed in Friday's Real Story podcast.

Three, the wild gyrations in financial markets last spring began not, as many purport, with the Fed's failure to pause at it May 10 meeting. Rather, it was the Bank of Japan's efforts to remove liquidity and prepare for the end of the zero rate policy in the days prior to that Fed meeting that really started the ball rolling downhill for asset prices.

On the flipside, with G7 members apparently battling to have the weaker currency, gold prices moved to multimonth highsabove $670 per ounce Friday. Beggar thy neighbor, indeed.
Of Stocks & Sectors

If Mickey Levy is right, Ben Bernanke will accentuate the positives about housing in his testimony. Ahead of that auspicious event, the market will look to Tuesday's earnings report from K.B. Homes (KBH) for more insight on the state of the sector, while Friday brings housing starts data.

The "housing bottom" crowd was undermined this past week by lackluster results and guidance from Toll Brothers ( TOL) , as well as the subprime stench wafting from New Century Financial ( NEW) and HSBC Holdings ( HSBC) . (Given comments by his predecessor, it is unlikely Chairman Bernanke will be overly concerned about the subprime market, my colleague Liz Rappaport reports.)

The earnings calendar slows considerably in the coming week but does feature results from Yum! Brands ( YUM) , Applied Materials ( AMAT) , Coca-Cola (KO) and Transocean Offshore ( RIG) .

Jones Apparel Group (JNY) is scheduled to report on Wednesday, a day after January retail sales data are released. (Other economic reports include the trade balance on Tuesday, industrial production/capacity utilization on Thursday and PPI on Friday.)

Last week's stronger-than-expected same-store sales data got traders feeling more upbeat about retail stocks, and consumer spending generally. The cold snap in much of the country in late January helped retailers sell winter gear, albeit at a discount (although not as steep as previously expected). However, overall sales slowed considerably in the second half of the month because "exactly at the same time temperatures went into arctic freeze we got the spring merchandise in," Dana Telsey, CEO and chief research analyst at Telsey Advisory Group said Friday in an interview on TheStreet.com TV. "It felt chilly to buy sleeveless clothing."

Telsey believes same-store sales in the first half of January could be as much as eight basis points higher vs. the second. That, in turn, could mean there's downside risk to the forecast for retail sales growth of 0.3%, already down considerably from December's robust 0.9%.

Nonetheless, Telsey said "easier comps are coming in the month of February" and expressed a bullish view of J. Crew (JCG) , Coach (COH) , Best Buy (BBY) and Blue Nile (NILE) .
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pinkie12345:

G7

 
10.02.07 16:01
Bewegung effektiver Yuan-Wechselkurs wünschenswert

ESSEN (Dow Jones)--Die Finanzminister und Notenbankgouverneure der Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G-7) haben am Samstag gefordert, dass sich die wirtschaftlichen Gegebenheiten eines Landes stärker im Außenwert seiner Währung niederschlagen sollen, und besonders eine Bewegung beim effektiven Wechselkurs des chinesischen Yuan verlangt. Den japanischen Yen erwähnten die G-7 in der Erklärung hingegen nicht, obwohl in Äußerungen im Vorfeld auch intensiv die Yen-Schwäche thematisiert worden war.

"Wir bekräftigen, dass die Wechselkurse die wirtschaftlichen Fundamentaldaten widerspiegeln sollten", unterstrichen die G-7-Finanzminister und Notenbankgouverneure in der Abschlusserklärung ihres Treffens in Essen. "In Schwellenländern mit hohen und zunehmenden Leistungsbilanzüberschüssen, besonders China, ist es wünschenswert, dass sich ihre effektiven Wechselkurse bewegen, sodass die erforderlichen Anpassungen stattfinden," unterstrichen sie und wichen damit in diesem Punkt vom Wortlaut vorheriger dies bezüglicher Erklärungen ab. In diesen war zuletzt von China allgemein eine größere Wechselkursflexibilität verlangt worden.

"Übermäßige Volatilität und ungeordnete Wechselkursbewegungen sind nicht wünschenswert für das Wirtschaftswachstum", hoben die G-7 dort zudem hervor und kündigten an, sie würden die Devisenmärkte weiter aufmerksam beobachten und in angemessener Weise kooperieren. Diese Formulierungen hatten sie bereits zuvor in zahlreichen Erklärungen so verwendet.

-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,

andreas.kissler@dowjones.com

DJG/ank/hab

(END) Dow Jones Newswires

February 10, 2007 08:50 ET (13:50 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.  
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pinkie12345:

G-7: Wirtschaftsentwicklung bleibt günstig

 
10.02.07 16:02
ESSEN (Dow Jones)--Die Finanzminister und Notenbankgouverneure der sieben führenden Industrieländer (G-7) sind optimistisch hinsichtlich des Zustands der Weltwirtschaft, warnen aber zugleich vor anhaltenden Inflationsrisiken. In der am Samstag veröffentlichten Abschlusserklärung des Essener Treffens bezeichneten sie das globale Wirtschaftswachstum als ausgewogener, die G-7-Volkswirtschaften entwickelten sich günstig.

Wörtlich heißt es in dem Statement: "Die US-Wirtschaft zeigt eine solide Aktivität und schwenkt auf einen nachhaltigeren Wachstumspfad ein." Die Eurozone erlebe einen zunehmend breit abgestützten Aufschwung; Japans Erholung sei intakt und setze sich fort. Die G-7 äußerten sich zuversichtlich, dass die Marktteilnehmer diese Entwicklungen zur Kenntnis nehmen und in ihre Risikoabwägung einbeziehen würden.

Die Minister und Notenbankgouverneure verwiesen darauf, dass sich der Inflationsdruck angesichts gesunkener Energiepreise verringert habe. Trotzdem sei hier Wachsamkeit geboten. Die G-7 bekannten sich zu einer Politik, die ein nachhaltiges und ausgewogenes Wachstum sowie eine geordnete Auflösung der globalen Ungleichgewichte begünstigt. In dieser Hinsicht sei auch Chinas Bekenntnis zu einem ausgewogenerem Wachstum zu begrüßen.

-Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 171/2268435,

Hans.Bentzien@dowjones.com

DJG/hab

(END) Dow Jones Newswires

February 10, 2007 09:03 ET (14:03 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.  
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pinkie12345:

AUSBLICK/Deutsches BIP

 
10.02.07 16:04
hat in 4Q/2006 solides Wachstum gehalten.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutsche Wirtschaft dürfte auch im Schlussquartal des vergangenen Jahres ein über dem langjährigen Durchschnitt liegendes Wachstum verzeichnet haben. Die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen rechnen damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zwischen Oktober und Dezember um 0,6% gegenüber dem Vorquartal gestiegen ist. Dies würde dem Wert des dritten Vierteljahres entsprechen. Auf Jahressicht läge das BIP kalenderbereinigt um 3,2% höher, auf Basis von Ursprungswerten dürfte das Plus knapp 3% betragen haben. Destatis wird die Daten im Rahmen einer Schnellschätzung am Dienstag (8.00 Uhr) veröffentlichen.

Die meisten Volkswirte äußern die Einschätzung, dass im vierten Quartal vor allem vom Export und von den Investitionen Wachstumsimpulse gekommen sind. Größere Unsicherheit besteht hingegen noch beim Konsum und den für das vierte Quartal im Vorfeld der Mehrwertsteueranhebung erwarteten Vorzieheffekten bei größeren Anschaffungen. Von Destatis dürfte es dazu am Dienstag nur qualitative Aussagen geben, konkrete Daten zu den einzelnen BIP-Aggregaten werden die Wiesbadener Statistiker erst zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen.

Einige Ökonomen verweisen zudem darauf, dass die Schätzung des BIP für das vierte Quartal zusätzlich mit einigen Schwierigkeiten verbunden gewesen ist, weil es zu einer Revision der Zahlen in den Vorquartalen gekommen sein dürfte. So könnte es vor allem sein, dass es für das dritte Vierteljahr noch einmal eine Aufwärtsrevision gegeben hat, heißt es.

Destatis hatte bereits am 11. Januar - im Rahmen der Veröffentlichung des BIP-Wachstums für das Gesamtjahr 2006 - angedeutet, dass die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal um etwa 0,5% auf Quartalssicht zugelegt hat. Sollte damit der tatsächliche Wert für das Wachstum im vierten Quartal der Konsensprognose entsprechen und die Revisionen für die Vorquartale eher moderat ausfallen, dürfte sich auch der Korrekturbedarf für das gemeldete jahresdurchschnittliche Wachstum von 2,5% im Jahr 2006 als gering erweisen.

Mit Blick auf das laufende Jahr wird grundsätzlich mit einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Deutschland gerechnet, vor allem vor dem Hintergrund der höheren Mehrwertsteuerbelastung. Dennoch sind zuletzt zahlreiche Prognosen von Bankvolkswirten und wirtschaftswissenschaftlichen Instituten nach oben korrigiert worden. So dürfte die durchschnittliche Erwartung mittlerweile bei rund 1,7% BIP-Wachstum liegen. -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313,

peter.trautmann@dowjones.com

DJG/ptt

(END) Dow Jones Newswires

February 10, 2007 09:05 ET (14:05 GMT)

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.  
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J.B.:

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10.02.07 19:19

Brav, Leute

Ich hab in der Nacht noch was gelesen, finde aber den Artikel nicht mehr, da sagte der Steinbrück dass die Aussichten gut wären, auch weil schon 5 Jahre keine Finanzkrise mehr gab??

Dann wirds wohl wieder Zeit!!




Servus, J.B.
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J.B.:

!!

 
10.02.07 22:40
Was soll man da denken??


Börsenausblick: Märkte warten auf die Korrektur

Börsenexperten rechnen bald mit einer Kurskorrektur an den internationalen Aktienmärkten. Obwohl der genaue Zeitpunkt eines Einbruchs ungewiss bleibt, ist eine zunehmende Unsicherheit bei den Marktakteuren spürbar.


"Es geht mit Sorge aufwärts. Das Warten auf einen Rückschlag schwelt ständig mit", sagt Armin Kogge, Marktexperte der Stuttgarter Privatbank Ellwanger&Geiger. In dieser Woche wird US-Notenbankchef Ben Bernanke zu Wachstum und Inflation in den USA informieren -eine negative Überraschung könnte Katalysator der Marktkorrektur sein, die von allen Experten als unausweichlich und nötig angesehen wird.

"Der Dax hat sich seit 2003 verdreifacht. Nach einer solchen Aufwärtsbewegung sind Rückschläge von zehn bis 15 Prozent immer drin", sagt Roland Ziegler, Aktienstratege der BHF Bank. Wie stark der Rückschlag ausfällt, hängt von der Positionierung der Investoren ab. "Strategische Investoren, die weit im Plus sind, nehmen einen Preiseinbruch gelassener hin als die zittrigen Hände", sagt Ziegler. Hier handelt es sich um Anleger, die vor kurzem in den Markt eingestiegen sind, beim ersten Rückschlag ihre Positionen liquidieren und damit den Kursrutsch verstärken können.



Langfristiger Aufwärtstrend intakt

In der vergangenen Woche war diese Unruhe im Markt schon spürbar. Gleichzeitig nähert sich der Dax den 7000 Punkten - einer psychologisch wichtigen Marke. "Die 7000-Marke wird wohl in dieser Woche überwunden, dann aber beenden die Bären den Winterschlaf", prophezeit Frank Schallenberger, Chefstratege der LBBW.



Den Ölpreis, der seit Januar um 20 Prozent auf 60 $ gestiegen ist, sehen einige Experten als zusätzliches Gefahrenmoment. Hinzu kommt der Preisverfall beim Kupfer. Diese Entwicklung könnte als Folge des verlangsamten weltweiten Wirtschaftswachstums interpretiert werden. So sicher sich die Experten sind, dass die Korrektur kommt, so sicher sind sie sich, dass der langfristige Aufwärtstrend an den Börsen intakt ist. Die Käufer sind willig, doch nicht zu diesen Preisen. "Es ist schon eigentümlich. Im Markt gibt es viel Liquidität, die bereits investiert worden wäre, wenn die Kurse nicht weiter steigen würden", sagt Wieland Staud, Technischer Analyst von Staud Research. "Die Stimmung am Markt ist also bearish. Derzeit geht es grundlos nach oben", sagt Staud.


In den nächsten Tagen erhofft sich die Wall Street Aufschluss über den Stand der US-Konjunktur. Mit Spannung erwarten die Märkte den Auftritt von US-Notenbankchef Ben Bernanke am Mittwoch. Vor dem US-Senat präsentiert er den halbjährlichen, geldpolitischen Bericht der Fed und stellt sich den Fragen der Abgeordneten. "Das wird ein Blick in die Gefühlswelt der Fed", sagte Gerald Müller, US-Experte der Commerzbank.



Wachstums- und Inflationsprognosen beachtet

Die letzte Anhörung Bernankes im Juli hatte eine Rally an den europäischen und US-Börsen ausgelöst und den Dollar abstürzen lassen. Hintergrund war, dass damals Beobachter Bernankes Aussagen als Zeichen werteten, die Fed plane nach 17 Zinserhöhungen in Folge eine Zinspause. Tatsächlich ließ die Notenbank den Schlüsselsatz dann bei der folgenden Sitzung am 8. August erstmals nach zwei Jahren konstant bei 5,25 Prozent.

Neben Bernankes Worten zur aktuellen Ausrichtung der Geldpolitik gilt das besondere Interesse den neuen Wachstums- und Inflationsprognosen der Fed. Zuletzt hatte sich die Fed optimistischer für die US-Wirtschaft gezeigt und den Rückgang bei der Inflation gelobt, aber die Teuerung weiter als größtes Risiko bezeichnet. "Dabei wird es bleiben", sagte Dean Maki, US-Chefvolkswirt bei Barclays Capital



Investoren verunsichert


In der vergangenen Woche hatten eine Warnung der britischen Großbank HSBC sowie schwache Zahlen vom US-Immobilienmarkt die Investoren verunsichert. "Wir haben die größte Boomphase in der Geschichte des Immobilienmarktes erlebt. Die Frage jetzt lautet eigentlich nur, wie weit die Abkühlung auf dem US-Immobilienmarkt streut", sagt Peter Boockvar, Aktienstratege von Miller Tabak.

Boockvar wirkt wie ein Großteil der Broker in New York etwas ratlos. "Seit Juli kennt der Markt nur eine Richtung: nach oben. Eine Korrektur wäre nicht überraschend. Aber es traut sich niemand so recht gegen das Momentum der Wall Street zu setzen." Den Rentenmärkten drohen nach einer einwöchigen Erholungsphase leichte Rückschläge. Die positive Tendenz des Bund-Futures, dem Terminkontrakt auf eine zehnjährige Bundesanleihe, kam bereits Mitte der abgelaufenen Woche zum Erliegen.


Geldpolitik belastet Staatsanleihen


Vor allem die Geldpolitik der Notenbanken belastet Staatsanleihen: So sprach sich am Donnerstag der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, deutlicher als erwartet für mindestens eine weitere Zinserhöhung in der Eurozone aus. Äußert sich Bernanke am Mittwoch allzu optimistisch über die amerikanische Wirtschaft, so dass Zinssenkungen noch unwahrscheinlicher werden, droht der nächste Rückschlag.

"Trichet hat klar gemacht, in welche Richtung es in der Eurozone geht, Bernanke wird es für die USA klarmachen. Das wird die Renditen nach oben treiben", sagt Unicredit-Rentenanalyst Kornelius Purps. Einen dramatischen Renditeanstieg erwartet er nicht. Dazu sei die Volatilität an den Bondmärkten derzeit zu niedrig. "Der Markt ist derzeit allerdings sehr widerstandsfähig", sagte Richard Zellmann, Volkswirt von First Private Investment Management.





G7-Treffen gibt die Richtung vor

Die wichtigste Weiche für den Devisenmarkt stellt das Treffen der sieben größten Industrienationen (G7). Die Frage, ob die Schwäche des Yen im gemeinsamen Abschluss-Statement kritisiert wird, hatte die japanische Währung in der abgelaufenen Woche auf Berg- und Talfahrt geschickt. Zuletzt hatten sich die Marktteilnehmer mehrheitlich darauf eingestellt, dass der Yen keine Erwähnung findet. Daraufhin rutschte der Yen am Freitag bis auf 158,38 Yen je Euro und markierte damit ein neues Rekordtief. "Tritt das ein, wird der Yen nur leicht zur Schwäche neigen", sagte Eugen Keller, Renten- und Währungsanalyst von Bankhaus Metzler.



Die Aussichten für den Euro  im Verhältnis zum Dollar haben sich nach Einschätzung von Analysten aufgehellt. "Der Euro-Dollar-Wechselkurs befindet sich zwar noch im Niemandsland, aber wir haben den Eindruck, dass der Euro zumindest etwas stärker geworden ist", sagte Keller. Geholfen hätten der Gemeinschaftswährung die deutlichen Worte Trichets sowie gute Daten zur Industrieproduktion in Frankreich und Italien. "Dadurch hat die Währung auch fundamental etwas Rückenwind erhalten."

Bei einer allzu selbstbewussten Rede Bernankes könnte sich die Waage allerdings wieder zugunsten des Dollar senken, prognostiziert Zellmann. Und auch die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt warnen, dass es dem Euro bislang nicht gelang, über die Schlüsselmarke bei 1,3050 $ zu steigen. "Um die grundsätzliche Aufwärtstendenz aber beibehalten zu können, muss die Einheitswährung nun aber möglichst bald "liefern"", heißt es im Wochenausblick. Im Wochenverlauf stieg der Euro von 1,2961 bis 1,3045 $ und ging mit 1,2993 $ aus dem Handel.

Von Markus Zydra, Yasmin Osman, Mark Schrörs (Frankfurt) und Jens Korte (New York)


Quelle: Financial Times Deutschland



Servus, J.B.
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Pantani:

Bei 7200 Short aufbauen

3
10.02.07 22:52
dann ist jut für 400 Points,
oder mehr.
Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.(Mark Twain)
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J.B.:

G-7 Update

2
11.02.07 05:07
Offenbar gemeinsame G-7-Linie zu Hedge-Fonds gefunden

Warnung vor Wechsel- Kursschwankungen - Keine ausdrückliche Erwähnung des Yen - Hunderte Demonstranten

Essen - Die sieben führenden Industrieländer (G-7) haben erstmals eine breite internationale Debatte über die Risiken der hoch spekulativen Hedge-Fonds vereinbart. Bei ihrer ersten Sitzung unter deutscher Präsidentschaft verständigten sich die G-7-Finanzminister am Samstag in Essen darauf, diese bisher weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit operierenden Fonds genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück sagte nach Ende des G-7-Treffens zwar, es gebe noch keine konkreten Beschlüsse. Es sollte aber im Eigeninteresse der Fonds selbst liegen, den Aufsichtsbehörden Möglichkeiten zur Vorsorge gegen einen eventuellen Kollaps einzuräumen. Nach den Worten Steinbrücks soll bis zum nächsten Treffen der G-7-Finanzminister im Mai eine neue Abschätzung des Risikopotenzials von Hedgefonds für das globale Finanzsystem vorliegen, die eine Beurteilung aus dem Jahr 2000 fortschreibt. Der Minister unterstrich, es sei ein Erfolg, dass erstmals in der G-7-Runde über das Thema gesprochen worden sei. In der Vergangenheit hatten sich vor allem die USA und Großbritannien dagegen gesperrt. Die meisten der rund 9.000 Hedgefonds operieren aus dem angelsächsischen Raum.

Wachsamkeit bei Hedge-Fonds

In ihrer Abschlusserklärung betonten die Finanzminister, Wachsamkeit sei geboten, auch wenn die Fonds zur Effizienz des weltweiten Finanzsystems beitrügen. Allein im Jahr 2006 verwalteten die Hedgefonds etwa 1,3 Billionen Dollar (999 Mrd. Euro). Die G-7 wollen mögliche Risiken aus den Aktivitäten der Hedge-Fonds ausmachen und so weltweite Finanzkrisen und Dominoeffekte bei Fondspleiten verhindern.

In der gemeinsamen Erklärung hieß es zu Wechselkursen lediglich, sie sollten die ökonomischen Grundlagen des Landes widerspiegeln. Zu große Schwankungen seien nicht wünschenswert für das Wirtschaftswachstum. Die andauernde Schwäche der japanischen Währung Yen, die vielen deutschen und europäischen Exporteuren zu schaffen macht, wurde in dem mit Spannung erwarteten Papier nicht ausdrücklich erwähnt. Die G-7 appellierten jedoch an China, eine weitere Aufwertung des Yuan zuzulassen. Zudem forderten sie eine rasche Wiederaufnahme der Verhandlungen zur "Doha-Runde" über eine weitere Liberalisierung des Welthandels.

Die japanische Währung hatte seit Jänner 2006 gegenüber dem US-Dollar rund vier Prozent und gegenüber dem Euro sogar rund elf Prozent an Wert verloren. Für europäische und amerikanische Exportunternehmen heißt das, sie müssen sich der billigeren japanischen Konkurrenz stellen. Vor allem die Autobauer bekommen dies zu spüren. Hintergrund der Yen-Schwäche sind die historisch niedrigen Zinsen von 0,25 Prozent in Japan.

Welthandel

Bei den festgefahrenen Welthandelsgesprächen machen die G7 Druck. "Alle Beteiligten haben die Verantwortung für einen erfolgreichen Abschluss der Doha-Runde", heißt es in der Erklärung. Darin beurteilen die G-7-Länder das Wachstum der Weltwirtschaft weiter als robust und inzwischen ausgewogener, warnen aber vor protektionistischen Tendenzen. Eine erfolgreiche "Doha-Runde" werde das weltweite Wirtschaftswachstum fördern und einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.

Zuversichtlich beurteilten die Finanzminister und Notenbankchefs die Aussichten für die Weltwirtschaft. Die Euro-Zone verzeichne einen kräftigen Aufschwung. Kanada und Großbritannien befänden sich auf solidem Wachstumskurs, die Erholung der japanischen Wirtschaft gehe weiter, und die USA-Konjunktur sei solide. Steinbrück hob hervor, die Weltwirtschaft sei im fünften Jahr eines kräftigen Aufschwungs, und es habe seit sechs Jahren keine Finanzmarktkrise mehr gegeben.

Quelle und vollständiger Artikel: http://derstandard.at/ 



Servus, J.B.
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Trout:

Moin,

 
11.02.07 07:22
so früh schon unterwegs??
Interessante Artikel,leider etwas frustrierend für mich,da ich darauf spekuliert habe,das der schwache Yen etwas mehr in den Blickpunkt gerät.
Hab letzte Woche ne schöne Posi Puts auf $/Yen aufgebaut.
Kann man jetzt wahrscheinlich vergessen.(Carrytrades bleiben attraktiv)
Naja was solls,solange die anderen Posis im Plus sind.
Wünsche euch allen einen schönen Sonntag
Trout


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Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
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Anti Lemming:

Rückblick auf letzte Woche - Ausblick auf nächste

 
11.02.07 09:12

Zusammenfassung USA: Schwäche in Halbleiteraktien und bei Microsoft, Verlustwarnungen von im Sub-prime-Hypothekensektor tätigen Banken und drei zinsbullische Fed-Kommentare sorgten dafür,

... (automatisch gekürzt) ...

http://www.thestreet.com/markets/marketfeatures/10338151.html
Moderation
Zeitpunkt: 11.02.07 16:04
Aktion: Kürzung des Beitrages
Kommentar: Urheberrechtsverletzung, bitte nur zitieren

Link: Nutzungsbedingungen  

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Anti Lemming:

zu # 2

 
11.02.07 09:31
Wenn die maroden Buden Ford und GM (beides Pleitekandidaten) am Freitag aufgrund einer Empfehlung der Dt. Bank (die wohl ihre Bestände lichten will) um 5 % bzw. 6,5 % steigen, während der Markt ansonsten nachgibt, kann man die Rallye IMHO vorerst getrost "abhaken".
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Pantani:

Ich sehe das so ähnlich......

 
11.02.07 11:24
 
 

DAX, heftiger Einbruch im zweiten Quartal


09.02.2007 - 10:26:50 Uhr
Optionsbrief

Frankfurt (derivatecheck.de) - Der DAX werde die 7.000er Marke bald erreichen, so die Einschätzung der technischen Analysten beim Optionsbrief.

Der DAX habe den letzten Rally-Schub gestartet, sodass 7.000 Punkte in Kürze erreicht werden sollten. Am vergangenen Donnerstag hätte sich der deutsche Blue-Chip-Index um 0,9 % auf ein neues Sechsjahreshoch von 6.851 Zählern verbessert. Tags darauf wäre dieses neue Top auf 6.886 Stellen geschoben worden, wobei der Markt in der Spitze sogar bis 6.905 Punkte gelaufen wäre. Diese Woche habe dann mit einem kleinen Rücksetzer auf 6.874 Zähler gewonnen. Nach einer unveränderten Dienstags-Sitzung sei der Handel gestern auf dem höchsten Stand seit November 2000 bei 6.916 Stellen beendet worden.

Der DAX wäre am 1. Februar aus der dreiwöchigen Seitwärtsphase zwischen 6.630 Punkten und den 2001er Tops bei 6.800 Zählern nach oben ausgebrochen, die sich damit in eine Unterstützung gewandelt hätten. Seit dem Break über 6.800 Zähler gelte abermals ein neues kurzfristiges Kaufsignal, sodass die große Zielzone in den nächsten Tagen erreicht werden dürfte.


PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07 3084188

PTT Weekend Spezial 10.02. - 11.02.07 3084188Aktuell würden nur noch 85 Stellen bis zum ersten Test von 7.000 Punkten seit immerhin 75 Monaten fehlen. Dabei sei aus Sicht der Strategen beim Optionsbrief sogar ein kurzfristiges Überschießen denkbar. Der Markt oszilliere seit Anfang November um die obere Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals und wäre nun eindeutig nach oben ausgebrochen, denn der Abstand betrage mittlerweile 120 Zähler. Damit laufe formal eine Übertreibung, die in starken Trendphasen aber mehrere Wochen anhalten könne. Sobald also 7.000 Stellen überboten werden, dürfte sich laut den Experten die Rally noch im ersten Quartal in Richtung 7.200/7.300 Punkte fortsetzen.

Dafür spreche, dass die Markttechnik sich noch einmal aufgehellt habe. Der MACD hätte wieder nach oben gedreht und dem Momentum sei Ende letzter Woche der Break über die kurzfristige Abwärtstrendgerade gelungen. Zudem habe die Stochastik abermals ein neues Kaufsignal generiert. Doch nach der kräftigen Rally der vergangenen acht Monate werde es im zweiten oder spätestens Anfang des dritten Quartals zu einem heftigen Einbruch kommen. Sobald die 7.000er Marke wieder unterkreuzt werde, gelte ein erstes Verkaufssignal, das Platz bis 6.800 Zähler eröffne. Darunter gehe es um einen Test der mittelfristigen Aufwärtstrendgeraden, die im April im Bereich von 6.600 Stellen verlaufe, bevor im Sommer noch einmal die 2006er November- und Dezembertiefs im Bereich zwischen 6.200 und 6.300 Punkten angesteuert werden dürften. Das entspreche bei einer möglichen Übertreibung bis 7.300 Zählern einem Rückschlagspotenzial von 15 %.

Der DAX könne nun aus dem Stand die Zielzone von 7.000 Stellen erreichen und eventuell bis 7.200/7.300 Punkte überziehen. Doch damit gehe es nur noch um den finalen Rally-Schub von 200 bis max. 300 Zählern. Denn der DAX komme von 5.292 Stellen im Juni 2006, sodass bisher schon ein Anstieg von 1.600 Stellen hinter ihm liege. Im zweiten/dritten Quartal werde es aus Sicht der Marktkenner beim Optionsbrief zu einer Korrektur kommen, die Gewinnchancen auf der Put-Seite von mehreren hundert Prozent eröffne.

Antworten
Anti Lemming:

Link zum gelöschten Artikel aus # 18

 
11.02.07 17:18
www.thestreet.com/markets/marketfeatures/10338151.html
Antworten
J.B.:

Wall Street: Anleger blicken auf Öl und Leitzins

 
11.02.07 17:25
Wall Street: Anleger blicken auf Öl und Leitzins

Der Ölpreis, die Inflation und zwei Reden von US-Notenbankchef Ben Bernanke werden der Wall Street Analysten zufolge in der kommenden Woche die entscheidenden Impulse geben. Insgesamt prognostizierten die Experten für die kommenden Handelstage wenig Kursstabilität an den US-Börsen.



HB NEW YORK. Am Freitag war der Ölpreis wieder über 60 Dollar pro Barrel gestiegen. Dazu beigetragen hatte die Ankündigung des Opec-Mitglieds Nigeria, Exportmengen zu reduzieren, sowie die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran über das umstrittene Atomprogramm der Islamischen Republik. In weiten Teilen der USA verharrten die Temperaturen zudem weiter unter dem Gefrierpunkt und trieben die Nachfrage nach Gas und Heizöl an.

Ein weiterer Anstieg des Ölpreises könne die Kursentwicklung in den kommenden Wochen an den US-Börsen maßgeblich beeinflussen, sagten Analysten. "Das Öl und der Wohnungsmarkt sind jetzt die Joker", sagte Harry Clark von der Clark Capital Management Group in Philadelphia. "Wenn der Ölpreis über 60 oder 65 Dollar das Barrel steigt, könnte das den Markt auf Korrekturkurs bringen." In der vergangenen Woche hatte der Ölpreis in New York im Vergleich zur Vorwoche um 1,5 Prozent zugelegt.

Die Aktien-Indizes hingegen hatten im selben Zeitraum ein Minus verzeichnet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte hatte zu Handelsschluss am Freitag mit einem Stand von 12 580 Punkten ein Minus von 0,45 Prozent verzeichnet. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,71 Prozent auf 1438 Zähler nach. Der Technologie-Index Nasdaq verlor 1,16 Prozent auf 2459 Punkte. Damit ergibt sich für den Wochenverlauf ein Minus beim Dow Jones von 0,57, beim S&P von 0,71 und bei der Nasdaq von 0,65 Prozent.

Mit dem Abflauen der Berichtswelle rücken den Experten zufolge die Konjunkturdaten wieder verstärkt in den Fokus der Anleger. Der Ölpreis-Anstieg hatte in den vergangenen Tagen zwar Aktienkursen der Ölmultis wie Exxon Mobil Auftrieb verliehen, am Gesamtmarkt jedoch die Angst vor einer sich beschleunigenden Inflation geschürt. So hatten sich auch positive Faktoren wie solide Quartalsberichte der Börsenschwergewichte Cisco Systems und eine fulminantes Börsendebüt der Fortress Investment Group insgesamt nicht durchsetzen können.

Starke US-Konjunkturdaten hatten die Hoffnungen auf eine Senkung der Leitzinsen durch die US-Notenbank in der ersten Jahreshälfte gedämpft. Nun herrscht am Markt eher die Erwartung, die Fed werde an dem aktuellen Zinssatz weiter festhalten. Hinweise auf den künftigen Kurs der Notenbank erhoffen sich Analysten und Investoren in der kommenden Woche von gleich zwei Bernanke-Reden.

Am Mittwoch soll der Notenbank-Chef vor dem Banken-Komitee des Senats sprechen und auch auf Fragen aus der Kammer antworten. Am Donnerstag wird er sich dann an den Finanzservice-Ausschuss des Repräsentantenhauses wenden und auch hier den Abgeordneten Frage und Antwort stehen. "Alles, was darauf hindeutet, dass wir auf eine Zinserhöhung zusteuern, oder vielleicht nicht so schnell wie die Leute hofften auf eine Zinssenkung, könnte zu einem Abwärtstrend führen", sagte Joseph Saluzzi von Themis Trading in Chatham.

Das internationale Handelsdefizit für Dezember soll am Dienstag vorgelegt werden. Einen Tag später stehen die Einzelhandelsumsätze für Januar auf dem Programm. Zum Ausklang der Handelswoche werden am Freitag auch der Erzeugerpreisindex für Januar sowie neue Zahlen vom US-Immobilienmarkt erwartet.



Quelle: Handelsblatt.com


Servus, J.B.
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310367a:

moin moin

2
11.02.07 17:28
was soll überhaupt der schmarrn hier mit der urheberrechtsverletzung...hier kann jeder alles schreiben...und wenn man einen artikel der zeitung kopiert, dann sowas???
wie im kindergarten hier.....


 

 

gruss

 

310367a

Antworten
310367a:

@ schwedenbombe

 
11.02.07 17:32

definiere mal urheberrechtsverletzung....das würd mich sehr interessieren.möchte gerne meinen iq etwas erweitern

 

 

gruss

 

310367a

Antworten
Anti Lemming:

Dazu sind die Löschungen willkürlich

5
11.02.07 17:33
Einfach irgenwelche Artikel werden rausgegriffen. Würden die Mods das konsequent umsetzen, müssten sie 99 % aller Artikel in den Foren löschen.
Antworten
J.B.:

Servus, 310er

 
11.02.07 17:33
Wie gehts??

Die leidige Diskussion wegen dem Urheberrecht hatten wir schon zur Genüge!! Leider haben sich die Regeln diesbezüglich bei Ariva geändert!!


Servus, J.B.
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310367a:

sind wohl noch alle long..richtig bemerkt al

 
11.02.07 17:44

 

 

gruss

 

310367a

Antworten
FredoTorpedo:

Wie geht es weiter ? - Meine Einschätzung

3
11.02.07 17:52
Viele Argumente, die von Analysten heute für ein mögliches Ende der Kursrallye genannt werden, galten auch schon in den letzten Jahren (Beispiel: Ölpreiserhöhung, Kriegsgefahren, …). Auch der Zinsverfall in Deutschland ist im vergangenen Jahr zum Stillstand gekommen, ohne dass das zu einer Stagnation der Kursentwicklung führte. Sie hatte keine nachhaltige Wirkung auf den Aufwärtstrend.

Ich suche deshalb zunächst nach Analysen, die die tatsächlichen Positiv-Faktoren für den mehrjährigen Anstieg plausibel und glaubwürdig rausarbeiten. Anschließend sollte untersucht werden, in wieweit diese Gründe heute noch Bestand haben und wie die Korrelation zu den oben genannten Negativ-Faktoren wirkt. Da ich eine solche Analyse hier noch nicht entdeckt habe, muss ich mir meine eigene zugegebenermaßen laienhafte Darstellung zusammenbasteln, wobei ich mich auch noch nur auf inländische Einflüsse beschränke:

Positiv-Faktoren für die Kursentwicklung in Deutschland der vergangenen Jahre sind für mich z.B.
         -§die Gewinnentwicklung der Unternehmen,
         -§die mittlerweile zum Stillstand gekommenen Zinssenkungen,
         -§der Regierungswechsel
         -§die sinkenden Produktionskosten
         -§die sinkende Arbeitslosigkeit
         -§die mit wachsenden Optimismus in der Bevölkerung einhergehende steigende
Konsum- und Risikobereitschaft

Vor allem der letzte Punkt wird meines Erachtens dazu führen, dass in 2007 verstärkt die Bereitschaft entsteht, "Großinvestitionen" wie z.B. Autokauf oder Hausbau zu wagen. Dies wird die damit zusammenhängenden Branchen beflügeln. Gleichzeitig erhalten Bund und Länder durch sinkende Arbeitslosigkeit mehr finanzielle Spielräume im investiven Bereich.
Diese Effekte werden nach meiner Einschätzung in 2007 für eine Fortsetzung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung führen und damit zunächst weitere Kurssteigerungschancen insbesondere in den profitierenden Branchen ermöglichen.

Die mit steigendem Optimismus einher gehende höhere Risikobereitschaft könnte auch zu einem höheren Engagement in der Bevölkerung bei Aktieninvestitionen führen.

Daraus leite ich für mich die Einschätzung ab, dass die mittelfristige Tendenz (2007 bis Mitte/Ende 2008) in Deutschland weiter steigend sein wird. Eine kurzzeitige Konsolidierung wie im vergangenen Jahr ist sicher zu erwarten, sie wird aber wieder "ausgebügelt werden".

Die Entwicklung darüber hinaus hängt auch davon ab, ob Bund, Länder und Gemeinden den Schuldenabbau konsequent weiter betreiben und damit das Zinsniveau stabil halten oder vom wirtschaftlichen Optimismus so angesteckt werden, dass wieder die Zukunft unserer Kinder verschleudert wird.
Gleichfalls wird sich zeigen müssen, bei welchen Firmen die Gewinnsteigerungen tatsächlich und nachhaltig erzielt wurden und bei welchen es sich lediglich um Scheingewinne, z.B. durch unterlassene Investitionen handelt.

Eine Prognose über mehr als 12 bis 18 Monate hinaus halte ich deshalb für bedenklich.

Risiko: Zur Zeit herrscht in Anbetracht der lang dauernden Steigerungen auch bei vielen Optimisten Nervosität. Es werden viele ihre Papiergewinn der letzten Jahr / Monate absichern z.B durch eng gestaffelte SL-Marken. D.h. im Falle einer schnell und flächendeckenden Konsolidierung kann es dadurch zu stark übertriebenen Einbrüchen kommen.

Gruß
FredoTorpedo

Antworten
J.B.:

Anti, stell deine Artikel ein

 
11.02.07 17:56
Schreib oben und unten einen Satz dazu!!

Und ganz wichtig, immer den Link als Quellenangabe dazu!! Wenn Dir dann jemand so ein Posting löscht, kannst DU Widersprüch einlegen!!

Servus, J.B.
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Anti Lemming:

Fredo - der Hauptunterschied zum letzten Jahr

 
11.02.07 17:59
sind die Kurse. Die meisten Indizes sind seit Juli 2006 um 20 % gestiegen. Die Realwirtschaft ist im gleichen Zeitraum nur um schätzungsweise 1,5 % gewachsen.

Es mag sich zwar etwas lästernd anhören, aber der Preis macht die Musik. Eine Aktie, die man im Juli noch für 20 Euro hätte kaufen können, ist jetzt bei 30 Euro weniger interessant - denn SO SCHNELL verändern sich Fundamentals ja (meist) auch nicht.

Außerdem gibt es kein in Stein gemeißeltes Gesetz, dass Aktien immer nur steigen müssen. 10 bis 15 % Korrektur wünschen sich inzwischen sogar die Bullen, weil sonst wegen der Charttechnik kaum weitere Anstiege über den jetzigen Kurs hinaus möglich wären.
Antworten
FredoTorpedo:

eine ähnliche Aussage hätte man von 2006 zu 2005

 
11.02.07 18:44
sicher auch machen können Anti.
Und viele Werte, die von unseren Spezialisten hier als fundamental solide oder sogar unterbewertet eingestuft werden, habe noch nicht einmal den Kurs von April 2006 wieder erreicht.
Ich meine, zur Zeit spielt die Psychologie eine wesentlich Rolle. Dadurch wird zugegebener Weise das Risiko eines Trendumschlages größer, weil die psychologischen Faktoren wesentlich schneller kippen können als die fundamentalen. Trotzdem bin ich der Überzeugung, dass wir uns noch nicht in der Phase der Übertreibung befinden, sondern dass diese erst beginnt (von Ausnahmen abgesehen). Es wird wie immer die Kunst sein, die Klippe des Trendumschwunges zu erkennen, ehe man gemeinsam mit vielen runterstürzt.

Eine Konsolidierung von 15 bis 20% hatten wir in 2006 auch, ich erwarte sie auch in diesem Jahr - vielleicht sogar stärker. Bei 15% würde es sich sogar lohnen, sie durchzustehen, wenn man sich dadurch die Speku-Steuer ersparen könnte.

Und bezüglich der Trenddauer habe ich mich auch geäußert, ich rechne einschließlich einer oder zweier zwischenzeitlicher Konsolidierungen mit ca. 18 Monaten bis 24 Monaten, bis die jetzt beginnende Übertreibung ihren Gipfel erreichen wird. Letztlich gibt es auch kein in Stein gemeißeltes Gesetz, dass Aktien nicht mehr weiter steigen können, nur weil sie schon zwei, drei oder mehr Jahre gestiegen sind.

Was mich bedenklich stimmt, sind zur Zeit allerdings die allerorten ausgewiesenen Supergewinne. Ich kann mir schwer vorstellen, dass in so kurzer Zeit plötzlich die VVs fast aller Unternehmen gelernt haben sollen, Superrenditen zu erwirtschaften. Es ist zu vermuten, dass da einige "schummeln" und sich schön rechnen (in einem Artikel oder Posting war dazu schön beschrieben, wie die Superrenditen unmittelbar die Vorstandsgehälter nach oben katapultieren). SOllte das tatsächlich zutreffen, so ist in diesen Bereichen mit einem bösen Erwachen zu rechnen und der Absturz vom Kursgipfel wird für manchen vielleicht heftiger als erwartet.

Gruß
FredoTorpedo

Antworten
J.B.:

Ausblick: USA, Europa, Japan

 
11.02.07 18:46

RZB-Marktausblick: Stimmung in Europa bleibt gut


USA

Wie so oft in den Quartalen zuvor läuft auch die aktuelle Unternehmens-Berichtssaison gegen Ende hin zu ihrer Höchstform auf. Dennoch können sowohl das Gewinnwachstum selbst (wahrscheinlich 10 bis 11 %) als auch die Dynamik der positiven Überraschungen nicht mehr an die Vorquartale anschließen. Überdies wird der Markt schon bald auf die Schätzungen für die kommenden Quartale schauen - und da sieht es mit Gewinnwachstumserwartungen im mittleren einstelligen Bereich vergleichsweise düster aus. Wir erwarten daher im Anschluss an die laufende Berichtssaison ein Vakuum an Kurs stützenden Meldungen, das auf dem gegebenen Index- und Bewertungsniveau allzu leicht zu Gewinnmitnahmen bzw. einer handfesten Korrektur führen kann. "Verkauf".

Europa

Trotz gemischter Unternehmensergebnisse bleibt die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten in Summe sehr gut. Es kann nach wie vor festgestellt werden, dass negative Unternehmensnachrichten auf das jeweilige Unternehmen beschränkt bleiben, während positive Nachrichten dem breiten Markt nach oben helfen. Auf den aktuellen Indexniveaus scheint unserer Ansicht nach bereits ein Großteil der positiven Nachrichten eingepreist zu sein und wir glauben nicht, dass der Markt die negativen Einflussfaktoren auf Dauer vollständig ausblenden kann. Dementsprechend bleiben wir bei unserer "Verkauf"-Empfehlung.

Japan


Trotz der einen oder anderen schlechten Nachricht (bspw. die Gewinnwarnung vom Autohersteller Nissan) ist die japanische Berichtssaison zum vierten Quartal wiederum mehrheitlich positiv ausgefallen. Weiters unterstützend wirkt natürlich auch der zuletzt zum USD günstigere JPY. Zwar ist auch von makroökonomischer Seite her kurzfristig mit Stärke zu rechnen, insgesamt sind aber die Wachstumsängste noch nicht völlig vom Tisch. "Verkauf".

 

Quelle: http://derstandard.at/






Servus, J.B.
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J.B.:

fredo

 
11.02.07 19:01
Du hast da eine interesante Analyse verfasst, Congrets!!

Die Frage ist halt immer wie man traded??

Das wir hier fast alle keine Daytrader sind, dürfte klar sein, also kommt es auf den Zeithorizont an!!

In deine Analyse sollte vielleicht noch miteinfliessen dass die Lohnkosten zum Teil ganz schön saftig steigen werden, die Wirkung der Mehrwertsteuererhöhung wahrscheinlich erst ab dem 2.Quartal 2007 richtig zum Tragen kommt, die EZB die Leitzinsen noch ein wenig anheben wird(Meine Schätzung bis Ende 2007 bis auf 4,25 oder 4,50%!! usw....


Servus, J.B.
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J.B.:

Aha, da wirds auch wieder interessant

 
11.02.07 19:30
Brüssel bricht Güterbinnenmarkt auf

Die EU-Kommission will nationale Hürden im europäischen Güterbinnenmarkt niederreißen. Mit diesem Ziel wird Industriekommissar Günter Verheugen Gesetzgebungsvorschläge machen.


Kern der Pläne, die der FTD vorliegen, ist die Umkehr der Beweislast. Künftig muss ein Mitgliedsstaat nachweisen, dass Einfuhrbeschränkungen gegen Produkte aus anderen Mitgliedsländern etwa wegen Sicherheitsbedenken zwingend sind. Bislang mussten Herstellerfirmen auf Nachfrage darlegen, dass ihre Produkte gegen keine Vorschrift in dem Exportzielland verstoßen. Verheugen will seine Pläne am Mittwoch vorstellen.

"Die Initiative soll sicherstellen, dass Produkte, die im Einklang mit den Regeln eines Mitgliedsstaates hergestellt werden, in den anderen Mitgliedsstaaten ohne Probleme vermarktet werden können", erklärte Verheugen. Theoretisch gilt dieses Prinzip der gegenseitigen Anerkennung im Güterbinnenmarkt, der 75 Prozent allen Handels innerhalb der Gemeinschaft ausmacht, seit Jahren.



In Wirklichkeit erfinden nationale Behörden immer neue Regeln, um ihre Heimatmärkte gegen Güter anderer EU-Staaten abzuschotten. "Der Trend ist steigend", so der Kommissar. Die Behörde zählt rund 11.000 Fälle, in denen sich Mitgliedsstaaten auf das "öffentliche Interesse" berufen und Einfuhrverbote verhängt oder Auflagen für Produkte erlassen haben. Ein Expertenbericht schätzt den daraus folgenden wirtschaftlichen Schaden für die EU auf 150 Mrd. Euro. Die Kommission kämpft zurzeit in 102 Vertragsverletzungsverfahren gegen die protektionistischen Regeln.


Unterstützung aus Berlin


Die Bundesregierung unterstützt den Brüsseler Vorstoß. "Der deutschen Wirtschaft hilft es, wenn der freie Warenverkehr erleichtert wird", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Joachim Wuermeling (CSU). "Wir wollen die Beratungen während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft schnell beginnen."

Die geplanten Gesetze zum Güterhandel sind nach der Servicerichtlinie der zweite große Schritt zur Vollendung des Binnenmarkts. Das Legislativpaket zur Öffnung des europäischen Dienstleistungsmarkts war vergangenes Jahr von Regierungen und EU-Parlament nach hartem Streit verabschiedet worden. Kern der Auseinandersetzung war die Frage, ob im Servicebereich das Herkunftslandprinzip gelten solle. Demnach hätte ein Dienstleistungsanbieter auf der Basis der Gesetze seines Landes europaweit seine Dienste erbringen können. Nach heftigen Protesten insbesondere in Frankreich wurde dieses Prinzip faktisch gestrichen.

Beim Güterbinnenmarkt könnte sich der Streit wiederholen. "Das Prinzip der gegenseitigen Anerkennung darf nicht zu einem verkappten Herkunftslandprinzip werden", sagt Evelyne Gebhardt, SPD-Binnenmarktexpertin im EU-Parlament. "Begründete Sicherheitsanforderungen, etwa bei Kinderspielzeug, müssen EU-weit gelten."

Unberechenbar wird die Debatte durch die anstehenden Wahlen in Frankreich. Der finnische EU-Parlamentarier Alexander Stubb fürchtet, dass es durch französische Wahlkampfforderungen zu einer Überbetonung des "öffentlichen Interesses" bei Entscheidungen über mögliche Gütereinfuhrbeschränkungen kommen könnte. "Das wäre die Grundlage für fortgesetzten Protektionismus", sagt der bürgerliche EVP-Abgeordnete.

Die Bundesregierung warnt davor, dass dieser Streit zu einer Spaltung der EU führen könnte. "Das ist keine zweite Dienstleistungsrichtlinie. Das sollte kein Anlass für einen ideologischen Streit sein", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Wuermeling. "Es geht um die routinemäßige Konsolidierung der bestehenden Binnenmarktregeln."




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EU-Handelshürden
Salz Natriumchlorid bekommt in Belgien ganz besondere Aufmerksamkeit. Dort, wo die Europäische Union ihren Stammsitz hat, muss das Salz im Brot eine genau definierte Zusammensetzung haben. Gegen diese Handelshürde ist ein Verfahren vor einem EU-Gericht anhängig.

Fahrräder Obwohl Fahrräder in der EU nach den strikten Standards hergestellt werden, gelten in einigen Staaten handelshemmende Zusatzregeln. So schreiben einige Länder zwingend mechanische Dynamos vor. Elektronische Lichter gelten als zu unsicher.

Soße Da es keine EU-Definition von Soße gibt, gelten Soßen mitunter als "Gemüse auf der Basis von Hartteilen". Konkrekt heißt das: Eine niederländische Firma muss beispielsweise für das gleiche Produkt in verschiedenen EU-Staaten unterschiedliche Importgebühren zahlen.


Von Wolfgang Proissl (Brüssel)





Quelle: Financial Times Deutschland


Servus, J.B.
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"The way to secure success is to be more anxious about obtaining than about deserving it." (William Hazlitt)


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FredoTorpedo:

J.B. du hast recht, da fehlen noch einige

3
11.02.07 19:35
Einflußgrößen. Eine aus meiner Sicht sehr wichtige ist das Engagement ausländischer Investoren in deutsche Wert, was in Vergangenheit wesentlich zu den Kurssteigerungen beigetragen hat. Es ist schwer für mich einschätzbar, wann da möglicherweise ein Umschwenken zu anderen Märken zu erwarten sein könnte. Das kann möglicherweise fast unabhängig von der deutschen Konjunktur erfolgen. Ein solches Abwenden könnte verstärke Aktienkäufe von deutschen Investoren leicht überkompensieren und zu Verlusten führen.

Von der MWST-Erhöhung erwarte ich indes keine nachhaltigen Auswirkungen mehr, auch nicht von einer leichten Anhebung der Leitzinsen - beides hat meines Erachtens der Markt bereits eingepreist.
Saftig steigende Lohnkosten würden kurzfristig meines Einschätzung stützen, das sie den Optimismus der Verbraucher und die Konsumbereitschaft  verstärken würden. Mittel-/langfrist würden sie sich negativ auswirken.

Ich bin kein Profi-"Aktienanalyst" habe aber in anderen Bereich durchaus mit Analysen und Konsequenzen daraus zu tun. Da gewöhnt man sich an, von den vielen möglichen Einflußfaktoren die wichtigsten bzw. wirkungsgvollsten rauszufiltern (nach dem Pareto-Prinzip die 20% der Faktoren, die für 80% des Ergebnisses verasntwortlich sind). Man reduziert dadurch die Komplexität, erhöht die Überschaubarkeit und die Handlunsgflexibilität. Das läßt sich durchaus auch auf die Aktienanalyse übertragen

Das man dabei nicht fehlerfrei bleibt ist selbstverständlich, läßt es aber auch immer spannend bleiben.

Gruß
FredoTorpedo
FredoTorpedo  
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Anti Lemming:

J.B. - # 20 - Vorspann schützt nicht vor Löschung

 
11.02.07 19:36
Genau das hab ich beim Eingangsposting des Doomsday-Bären-Threads gemacht. Nun wurde (offenbar auf Betreiben eines Missgünstlings) das Eingangsposting dennoch gelöscht - allerdings nur der kopierte Artikel am Ende. Was ich vorn selbst geschrieben hatte, blieb größtenteils stehen:

http://www.ariva.de/board/245194

Du siehst: Ein Vorspann nützt auch nichts, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

Dabei stammte das Eingangsposting noch aus der Zeit, bevor hier der Urheber-Wahn losbrach.
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J.B.:

Mal lesen!!

2
11.02.07 20:44
Das Kapital: Die Liquidität sickert aus allen Ritzen

Man weiß nicht so recht, ob man die EZB loben oder tadeln soll. Weitere Themen in diesem Kapital: verkannte Inflation und die EZB.


Lob hat sie dafür verdient, dass sie Geld und Kredit gegen alle Kritik Beachtung schenkt. Tadel dafür, dass es selbst ihr an der nötigen Konsequenz fehlt.

Seit dem ersten Quartal 1999 ist die Geldmenge M1 kumuliert um 88 Prozent gestiegen. M3 hat um 68 Prozent zugelegt, und die Banken haben ihre Kredite an den Privatsektor des Euroraums um 85 Prozent ausgeweitet. Das nominale BIP ist in dieser Zeit um 34 Prozent gewachsen, das reale gar nur 16 Prozent.

Nun mag der Zusammenhang zwischen Geld und Inflation nicht sehr eindeutig sein. Das kann auf die wohlbekannten Schwierigkeiten der Geldmengensteuerung zurückgehen: der zunehmend schwierigen Definition von Geld einerseits und der (möglicherweise) mangelnden Stabilität der Geldnachfrage andererseits. Der Zusammenhang kann aber auch einfach von glücklichen Umständen überlagert sein: einem positiven Angebotsschock, ausgelöst etwa durch Deregulierung, technologischen Fortschritt oder Globalisierung. Im laufenden Zyklus dürfte insbesondere die Einbindung Chinas und Osteuropas in die Weltwirtschaft die Preisentwicklung in den Industrieländern spürbar gedämpft haben, direkt über billige Importe und indirekt über die Beschneidung der Lohnverhandlungsmacht der hiesigen Arbeitnehmerseite.



Verkannte Inflation

Nur heißt das nicht, dass Geld keine Rolle mehr spielt. Wieso sonst konnte die Jahresinflationsrate seit 2000 störrisch bei über zwei Prozent verharren, obwohl der Euroraum sein Potenzial laut OECD seit Ende 2002 nicht ausschöpft, der Euro seit dem Spätsommer 2000 um ein Viertel aufgewertet hat und die Lohnstückkosten seit fast drei Jahren mit weniger als einem Prozent steigen?

Ganz einfach, weil die Liquidität aus allen Ritzen sickert. Nur dass die Geldmengenkritiker das nicht wahrhaben wollen. Mit den Energie- und Nahrungsmittelpreisen blenden sie daher einfach jene Kategorien aus der Verbraucherpreisbetrachtung aus, die von der Globalisierung negativ beeinflusst werden.



Doch hat der Ölpreis wirklich nichts mit M3 zu tun? Dazu müsste man unterstellen, dass China auch so schnell wachsen und damit Öl nachfragen hätte können, wenn die Geldpolitik in Europa, Amerika und Japan nicht so unendlich locker gewesen wäre. Das ist kaum denkbar. Insofern wäre es dann doch auch hausgemachte Inflation, dass die Preise für Wohnen und Verkehr 2006 um 4,7 und 3,1 Prozent stiegen; dass sich die Rohstoffpreise seit Anfang 1999 insgesamt gut verdreifacht haben; dass die Menschen nun von Öl auf Ethanol ausweichen, sodass der Preis von Getreide um fast 50 Prozent steigt. Obacht dem Brotpreis.

Und Obacht den Mieten, die ohne Nebenkosten angeblich bloß um zwei Prozent zulegen. Nur wie lange noch? Denn seit 1999 sind die Hauspreise im Euro-Raum im Mittel um gut vier Prozentpunkte schneller gestiegen als die Verbraucherpreise. Ob das wohl auch so gewesen wäre, wenn die Geldmenge im Einklang mit der Wirtschaft gewachsen wäre? Kaum.

Dazu kommt, dass die Kapazitätsauslastung im Euro-Raum zumindest in der Industrie inzwischen auf ein weit überdurchschnittliches Niveau gestiegen ist. In der Vergangenheit hat das noch immer steigende Lohnstückkosten gezeitigt. Derweil wird auch die preisdämpfende Wirkung der Globalisierung mit der Zeit eher nachlassen, wenngleich in China derzeit riesige Kapazitäten auf den Markt gelangen. Dass der Euro zum Yen so rasant aufgewertet hat, war zwar bisher insofern zum Wohle beider Ökonomien, als es die Preisentwicklung in Japan befördert, in Europa gezügelt hat. Aber alles hat seine Grenzen; während die Yen-Abwertung die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Industrie jetzt schon beeinträchtigt, werden Energie- und Nahrungsmittelpreise letztlich auch in Japan ihren Tribut fordern, was aller Wahrscheinlichkeit nach eine massive Aufwertung des Yen zur Folge haben wird.



EZB

Die EZB tut daher gut daran, sich auf die mittelfristigen Inflationsrisiken zu konzentrieren und über den kommenden, temporären Rückgang der Jahresinflationsrate aufgrund der Ölpreiskorrektur hinwegzuschauen.

Täte sie es nicht, würde sie sich nur weiter (!) in die Situation vieler angelsächsischer Länder manövrieren, wo sich die Ökonomen schon in die Hosen machen, wenn die Vermögenspreise zur Abwechslung mal nicht steigen - und wo mit den Blasen die Leistungsbilanzdefizite aus allen Nähten platzen. Dass Schwellenländer wie China die größte Wirtschaft der Erde über Wasser halten müssen, sagt alles.

Solange es die Konjunktur zulässt, sollte die EZB an ihrem Kurs festhalten. Die Betonung liegt auf "solange". Denn das ist ja das Perverse: dass sich die Schulden derart türmen, dass die kleinste Erschütterung eine Lawine auslösen kann. Und dann droht De- statt Inflation.





Quelle: Financial Times Deutschland



Servus, J.B.
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J.B.:

Nur eine kleine Info!!

 
11.02.07 21:10
JP Tokyo Stock Exchange geschlossen

National Foundation Day (Observed) - kein Handel an der Tokyo Stock Exchange (TSE)




Servus, J.B.
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J.B.:

G-7 Update

 
11.02.07 21:33

Schonfrist für Finanz-Heuschrecken

Die Finanzminister einigten sich am Wochenende darauf, die Risiken der hoch spekulativen Hedgefonds unter die Lupe zu nehmen

Essen - Die sieben führenden Industrieländer (G-7) haben erstmals eine breite internationale Debatte über die Risiken der hoch spekulativen Hedge-Fonds vereinbart. Bei ihrer ersten Sitzung unter deutscher Präsidentschaft verständigten sich die G-7-Finanzminister am Samstag in Essen darauf, diese bisher weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit operierenden Fonds genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück sagte nach Ende des G-7-Treffens zwar, es gebe noch keine konkreten Beschlüsse. Es sollte aber im Eigeninteresse der Fonds selbst liegen, den Aufsichtsbehörden Möglichkeiten zur Vorsorge gegen einen eventuellen Kollaps einzuräumen. Nach den Worten Steinbrücks soll bis zum nächsten Treffen der G-7-Finanzminister im Mai eine neue Abschätzung des Risikopotenzials von Hedgefonds für das globale Finanzsystem vorliegen, die eine Beurteilung aus dem Jahr 2000 fortschreibt. Der Minister unterstrich, es sei ein Erfolg, dass erstmals in der G-7-Runde über das Thema gesprochen worden sei. In der Vergangenheit hatten sich vor allem die USA und Großbritannien dagegen gesperrt. Die meisten der rund 9.000 Hedgefonds operieren aus dem angelsächsischen Raum.

Wachsamkeit bei Hedge-Fonds


In ihrer Abschlusserklärung betonten die Finanzminister, Wachsamkeit sei geboten, auch wenn die Fonds zur Effizienz des weltweiten Finanzsystems beitrügen. Allein im Jahr 2006 verwalteten die Hedgefonds etwa 1,3 Billionen Dollar (999 Mrd. Euro). Die G-7 wollen mögliche Risiken aus den Aktivitäten der Hedge-Fonds ausmachen und so weltweite Finanzkrisen und Dominoeffekte bei Fondspleiten verhindern.

In der gemeinsamen Erklärung hieß es zu Wechselkursen lediglich, sie sollten die ökonomischen Grundlagen des Landes widerspiegeln. Zu große Schwankungen seien nicht wünschenswert für das Wirtschaftswachstum. Die andauernde Schwäche der japanischen Währung Yen, die vielen deutschen und europäischen Exporteuren zu schaffen macht, wurde in dem mit Spannung erwarteten Papier nicht ausdrücklich erwähnt. Die G-7 appellierten jedoch an China, eine weitere Aufwertung des Yuan zuzulassen. Zudem forderten sie eine rasche Wiederaufnahme der Verhandlungen zur "Doha-Runde" über eine weitere Liberalisierung des Welthandels.

Die japanische Währung hatte seit Jänner 2006 gegenüber dem US-Dollar rund vier Prozent und gegenüber dem Euro sogar rund elf Prozent an Wert verloren. Für europäische und amerikanische Exportunternehmen heißt das, sie müssen sich der billigeren japanischen Konkurrenz stellen. Vor allem die Autobauer bekommen dies zu spüren. Hintergrund der Yen-Schwäche sind die historisch niedrigen Zinsen von 0,25 Prozent in Japan.

 

Quelle und vollständiger Artikel: http://derstandard.at/



Servus, J.B.
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astrid isenberg:

j.B. das ist interessant, den yen betreffend,

 
11.02.07 21:48
ich lasse mal meine fantasie spielen, japan erhöht die zinsen,und diejenigen, die im yen billig geld aufgenommen haben, müssen ihre posis glatt stellen......die aktienmärkte kämen aber richtig in bewegung......oder ....  
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J.B.:

Jo, Richtig

 
11.02.07 21:57
Aber auch wenn die Japaner die Zinsen momentan nicht erhöhen, bleibt die Sache spannend, den die Japäner haben schon angefangen die Geldmenge zu verringern!!

Allerdings dürfte es 2007 noch 2-3 Erhöhungen der japanischen Notenbank geben!!

Ich denke wie hätten gerne auch schon mehr erhöht, aber das ist in Japan eine etwas andere Geschichte da die Notenbank dort nicht unabhängig ist sondern der Regierungen verpflichtet ist....

Trotzdem wird sich in absehbarer Zeit meiner Meinung nach was tun!!


Servus, J.B.
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Anti Lemming:

Long Yen in Cash

 
11.02.07 22:01
ist die ultimative defensive Position - mit 50 % Kurschance, sobald die Carry-Trader mit ihren Yen-Rückkäufen beginnen. Die Rückkäufe sind ja immerhin erzwungen, so dass es beim Yen rauf viel schneller geht als runter. 1998 stieg der Yen in wenigen Tagen um 18 Prozent, was den LTCM-Hedgefond-Kollaps auslöste.

In solchen Zeiten ist Cash schon fast wie ein Optionsschein...
Antworten
J.B.:

Immer zwischen den Zeilen lesen!!

 
11.02.07 22:19
Dass der Yen nicht erwähnt wurde könnte auch daran liegen, dass die Japaner den Kurs nicht alleine über die Leitzinsen sondern auch über die Geldmenge, welche in der letzten Zeit verknappt wurde, steuern!!


Industriestaaten lassen den Yen fallen

Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industriestaaten haben ein gemeinsames Signal gegen den dramatischen Wertverfall des Yen abgelehnt. In der Abschlusserklärung ihres G7-Treffens in Essen wird die Währung nicht erwähnt.


Die Gruppe einigte sich lediglich darauf, die Märkte indirekt vor Spekulationen auf einen weiter sinkenden Yen zu warnen. "Die Erholung in Japan wird sich fortsetzen. Wir sind zuversichtlich, dass die Auswirkungen dieser Entwicklungen von den Marktteilnehmern berücksichtigt werden", heißt es in dem Dokument.

Die G7 signalisieren damit, dass sie derzeit nicht bereit sind, sich mit höheren Zinsen in Japan oder Deviseninterventionen gegen den Wertverfall der Währung zu stemmen. Dass ihr Appell an die Märkte ausreichen wird, um die Talfahrt des Yen zu stoppen, gilt unter Analysten als fraglich. "Ich glaube nicht, dass das die Entwicklung umdrehen wird", sagte Julian Callow, Europa-Chefvolkswirt bei Barclays Capital.



Die Formulierung ist ein Kompromiss zwischen den Europäern, die ein gemeinsames Plädoyer gegen die Yen-Schwäche gefordert hatten, sowie den USA und Japan, die die japanische Währung in der Erklärung überhaupt nicht thematisieren wollten.


Dramatische Abwertung


Der Yen hat in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber dem Euro rund 13 Prozent abgewertet - für eine Währung ein sehr hoher Wert. Das belastet Europas Exporteure und fördert Ungleichgewichte an den Finanzmärkten, weil Investoren angesichts des geringen Zinsniveaus in Japan und der Abwertung der Währung billig Geld aufnehmen und dieses in Ländern mit höheren Zinsen anlegen.

Dies gilt als gefährlich, weil bei einer Aufwertung des Yen die Kreditlast der Spekulanten steigt und Finanzinstitute in Zahlungsschwierigkeiten kommen könnten. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und sein japanischer Kollege Koji Omi warnten die Märkte ausdrücklich vor den "Risiken einseitiger Wetten". US-Finanzminister Henry Paulson sagte lediglich, die Abschlusserklärung spreche "für sich selbst".

Unter Teilnehmern des Treffens hieß es, die Japaner lehnten eine Stützung des Wechselkurses etwa durch Zinserhöhungen ab, weil Tokio Nachteile für die heimische Wirtschaft befürchte. Den USA sei vor allem an einer Liberalisierung der streng regulierten chinesischen Währung gelegen. Das passe nicht zu Forderungen nach einer Stützung des Yen, der frei an den Märkten gehandelt werde.

Die G7 einigten sich darauf, Hedge-Fonds stärker zu beobachten. Es solle geprüft werden, ob eine freiwillige Selbstverpflichtung für mehr Transparenz in der Branche sorgen kann.


Von Mark Schieritz, Guido Bohsem und Mark Schrörs (Essen)





Quelle: Financial Times Deutschland



Servus, J.B.
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J.B.:

Also, wenn man sich das obrige Posting

 
11.02.07 22:32
genau anschaut, dann könnte man den Eindruck bekommen, dass die Finanzminister und Notenabnk Chefs den Markt sanft dazu bringen wollen aus den Yen-Carry-Trades auszusteigen, denn einen Cräsch will niemand, zumindest von den Politikern!!

So gesehen ist die Astrid auf der richtigen Spur, denn die Hedgies müssen da raus bevor der Yen massiv steigt!!


Servus, J.B.
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J.B.:

FTD-Fondsumfrage: Profis warnen trotz hoher Gewinn

 
11.02.07 22:47
FTD-Fondsumfrage: Profis warnen trotz hoher Gewinne

Trotz unerwartet positiver Unternehmensgewinne erwarten die Teilnehmer der vierteljährlichen FTD-Fondsumfrage eine Kurskorrektur am Aktienmarkt. Die elf befragten Anlagegesellschaften verwalten zusammen über 560 Mrd. Euro.


Sieben von ihnen halten fallende Kurse in Europa bis zur Jahresmitte für möglich, vier davon halten es für wahrscheinlich. Keiner der Befragten schloss eine Korrektur ausdrücklich aus. Dabei sieht die Mehrheit einen positiven Effekt auf den Aktienmarkt durch die aktuelle Berichtssaison der Unternehmen. Diese positive Sicht auf die Unternehmensgewinne vertreibt die Sorge vor einem Kursrückgang jedoch nicht.

Die zur öffentlichen Bankengruppe gehörende Deka-Bank stellt eine Korrektur in Aussicht, die österreichische Gesellschaft Raiffeisen Capital Management erwartet einen Rückgang zwischen fünf und zehn Prozent. "Da im Frühjahr die Konjunkturdaten an Kraft verlieren dürften, sollte man auch mit temporären Rückschlägen an den Aktienmärkten rechnen", prognostiziert Aktienstratege Markus Irngartinger von AMB Generali.



In den vergangenen Wochen stiegen die Aktienindizes in Europa dennoch weiter stark. Ein Hauptgrund dafür waren die starken Unternehmensergebnisse aus der Berichtssaison zum abgelaufenen Quartal. "Die Berichtsaison verläuft ruhig und überrascht leicht positiv", stellt Raiffeisen Capital fest. Trotz der hohen Erwartungen habe es bislang kaum Enttäuschungen gegeben, konstatiert Threadneedle Investments. Die Quartalsergebnisse waren positiv, stimmt Pioneer Investments zu: "Wir erwarten, dass sich das Gewinnwachstum verlangsamt", schränkt das Fondshaus jedoch ein.


Anfällige Nebenwerte


Eine Kurskorrektur sei nach den starken Kursgewinnen 2006 "sehr gut möglich", urteilt Sarah Arkle, Chief Investment Officer (CIO) bei der britischen Fondsgesellschaft Threadneedle: "Besonders die Nebenwerte sind wegen ihrer üppigen Bewertung anfällig", warnt sie. Auch Postbank Financial Services verringert das Gewicht der Titel in den Depots nach der Nebenwerte-Rally.





Der breit gefasste europäische Aktienindex Stoxx 600 ist in den letzten vier Jahren 105 Prozent gestiegen, während der auf die 50 größten Aktien beschränkte Stoxx 50 nur 74 Prozent gewann. In den vergangenen Tagen hatten die Nebenwerte neue Höhen erreicht, der MDax  übersprang erstmals die Marke von 10.000 Zählern.

Stark auseinander gehen die Meinungen darüber, ob bereits starker Optimismus am Markt vorherrscht, was ein Warnzeichen wäre. "Ja, die Anleger sind zu sorglos", sagt Johannes Maier, Leiter Anlagestrategie bei Postbank Financial Services: "Eine gewisse spätzyklische Euphorie macht sich auf den Aktienmärkten breit. Es herrscht teils selektive Wahrnehmung der Konjunkturmeldungen, gute werden positiv umgesetzt, schlechtere ignoriert."

Dagegen weist die Anlagegesellschaft von Credit Suisse darauf hin, dass die Privatanleger bislang kaum an der Rally teilgenommen haben. Die Investoren seien immer noch sehr zurückhaltend, urteilt auch SEB Asset Management: "Konservative Anlagen werden trotz günstiger Bewertungen am Aktienmarkt weiter bevorzugt."

Einig sind sich die Anlagestrategen dagegen bei der Frage, wo derzeit die größten Chancen für Aktienanleger liegen: in Europa. 90 Prozent der Befragten äußern sich optimistisch zu europäischen Aktien, nur 50 Prozent zu US-Papieren und 60 Prozent zu japanischen und asiatischen Titeln. Im Vergleich zum Vorquartal konnten die übrigen Regionen leicht aufholen.

Als Hauptrisiken sehen die Fondsmanager eine zu straffe Zinspolitik der Notenbanken und eine starke Aufwertung des Euro. Die Hauptchance ist, dass die Unternehmen erneut hohe Gewinne melden und die Aktienrally weiter treiben.


Von Mark Böschen





Quelle: Financial Times Deutschland


Servus, J.B.
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J.B.:

G-7 Update

 
11.02.07 22:55

G7 nehmen Hedge-Fonds ins Visier

Die führenden Industrienationen der Welt wollen der schnell wachsenden Hedge-Fonds-Branche ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit widmen. Die Finanzminister und Notenbanker der G7 beschlossen erste Schritte, die auf freiwilliger Basis für mehr Transparenz in der Branche sorgen sollen.


Sie wiesen bei ihrem Treffen in Essen zudem auf Risiken hin, die von den weitgehend unregulierten Fonds für die internationalen Finanzmärkte ausgehen können, und riefen zu "Wachsamkeit" auf. Die Gruppe hob allerdings gleichzeitig die positiven Beiträge hervor, mit denen die hochinnovative Branche für mehr Effizienz und Liquidität sorge.

Damit sind Hedge-Fonds erstmals Thema in einem hochrangigen internationalen Gremium. Zugleich ist jedoch eine Regulierung der Branche durch die Staatengemeinschaft vorerst vom Tisch.



Großbritannien und USA besonders besorgt

Finanzminister Peer Steinbrück sprach von einem gelungenen Einstieg in die Debatte. Vor allem Großbritannien und die USA hatten sich nach Angaben aus G7-Kreisen besorgt darüber gezeigt, dass der deutsche Vorsitz auf regulatorische Fesseln dringen würde. Die überwiegende Zahl der Fonds hat ihr Hauptquartier in den Finanzzentren der beiden Länder. Auch um die Unterstützung dieser Staaten nicht zu verlieren, haben die Deutschen auf einen freiwilligen Ansatz gesetzt.



Konkret kündigten die Finanzminister an, in einen intensiven Meinungsaustausch mit der Branche zu treten. Ihre Stellvertreter würden zusammen mit dem ehemaligen Chef der New Yorker Federal Reserve, Gerald Corrigan, das Gespräch mit dem Management der wichtigsten Fonds suchen, sagte Steinbrück. Corrigan hatte 2005 einen viel beachteten Bericht zur Finanzstabilität verfasst. Zudem soll nach Steinbrücks Worten ein 2000 erstelltes Gutachten des sogenannten Financial Stability Forum über stark kreditfinanzierte Institutionen aktualisiert werden. In dem Gremium sind die Notenbanken, Finanzministerien und Aufsichtsbehörden vertreten.

Nach Angaben aus Teilnehmerkreisen soll die Transparenzoffensive vor allem bei den Geschäftspartnern der Hedge-Fonds wie den großen Banken ansetzen. Sorge bereitet den G7 vor allem, dass die Kredite der Banken an die Fonds möglicherweise nicht mit ausreichenden Sicherheiten unterlegt sein könnten.



Die Anzahl der Hedge-Fonds hat sich in den vergangenen fünf Jahren auf mehr als 9400 verdoppelt. Das von ihnen verwaltete Vermögen verdreifachte sich nach Expertenschätzungen annähernd auf rund 1400 Mrd. $. "Wachsamkeit soll heißen, dass wir alles andere als beruhigt sind über die systemischen Risiken", sagte Bundesbankpräsident Axel Weber. US-Finanzminister Henry Paulson sagte: "Wenn etwas so stark wächst, erfordert es Aufmerksamkeit."



Steinbrück will mehr hinter dem G


von Mark Schieritz

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat sich dafür ausgesprochen, den Kreis der Industriestaatengruppen G7 und G8 auszuweiten. "Ich glaube, dass wir am Beginn eines Prozesses sind, wo sich der Kreis erweitert", sagte Steinbrück. Er nannte Länder wie Südafrika, China und Indien.

Viele Ökonomen argumentieren, dass Debatten über Fragen der internationalen Wirtschaftspolitik wenig sinnvoll sind, wenn die großen Schwellenländer nicht daran teilnehmen. Als Nachteil einer Erweiterung der Runde gilt aber, dass die Gespräche komplizierter werden.

Kritiker einer Reform warnen auch davor, Staaten in den Kreis aufzunehmen, die bestimmte politische Mindeststandards etwa bei den Menschenrechten nicht erfüllen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich auch aus diesem Grund bisher skeptisch über eine Erweiterung geäußert.


Von Guido Bohsem und Mark Schieritz (Essen)



Quelle: Financial Times Deutschland


Servus, J.B.
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J.B.:

Ich hab so das Gefühl, die Gratis-Margin-Konten

 
11.02.07 23:04
sind bald Geschichte!!

Servus, J.B.
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