Anzeige
Meldung des Tages: Kritischer Rohstoff, westliche Knappheit, hohe Gehalte: Steht hier die nächste strategische Neubewertung bevor?

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07


Beiträge: 22
Zugriffe: 7.334 / Heute: 3
Gruppe: Professional-Traders   Forum: Börse
S&P 100 kein aktueller Kurs verfügbar
 
J.B.:

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07

6
03.03.07 00:12

Guten Tag, Traders

Meine Frage an Euch, was erwartet uns kommende Woche??

Dax Weekly 

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3132036

 

DOW Weekly

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3132036

 

S&P 500 Weekly

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3132036

Nasdaq100 Weekly

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3132036 

 Bin schon auf Eure Meinung gespannt??

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

Dax geht arg gebeutelt ins Wochenende

 
03.03.07 00:13

Dax geht arg gebeutelt ins Wochenende

Der deutsche Leitindex kannte auch am Freitag wieder nur eine Richtung - abwärts. Nach einem fünfprozentigen Kursrutsch binnen drei Handelstagen sind die Anleger nervös geblieben. Belastet von anhaltenden Kursverlusten der Deutschen Telekom büßte der Dax seine Auftaktgewinne schnell wieder ein.



HB FRANKFURT. Der deutsche Leitindex fiel zum Handelsschluss um 0,56 Prozent auf 6603,32 Punkte. Seit Erreichen der Marke von 7000 Punkten am Montag verlor der Dax damit rund 400 Zähler. Der MDax gab am Freitag 0,32 Prozent auf 9533,46 Zähler ab. Der TecDax fiel um 0,16 Prozent auf 795,91 Punkte.

"Die Nervosität nach den jüngsten Kursverlusten ist weiter groß, viele Investoren lösen daher ihre Positionen so kurz vor dem Wochenende auf", sagte Marktstratege Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel. "Ausgestanden scheint das Ding noch nicht zu sein", erklärte Sascha Propp vom Brokerhaus RG Securities zur Talfahrt der vergangenen Tage. Ein Händler ergänzte: "Der Kursrutsch in China vom Dienstag steckt den Anlegern noch in den Knochen." Sal.-Oppenheim-Händler Marc Pierschel sagte: "Es scheint wie im Mai letzten Jahres eine große Korrektur zu sein." Damals hatten die großen europäischen Indizes binnen vier Handelswochen rund 15 Prozent eingebüßt.

Zur Beruhigung trugen am Nachmittag Äußerungen von William Poole, Chef der Notenbank von St. Louis, zur konjunkturellen Entwicklung in den USA bei. "Wir sehen derzeit keine Anzeichen für eine Rezession", sagte Poole. Damit wandte er sich indirekt gegen Äußerungen des früheren Fed-Chefs Alan Greenspan. Dieser hatte einige Investoren unruhig gemacht mit der Warnung, die US-Wirtschaft könne in eine Rezession rutschen.


Größter Verlierer im Dax waren wie am Vortag die T-Aktien mit einem Abschlag von 2,4 Prozent auf 12,73 Euro. Händler verwiesen auf die Verkaufsempfehlung von Merrill Lynch und eine Abstufung durch Morgan Stanley in Reaktion auf die am Donnerstag präsentierten Geschäftszahlen des Telekomkonzerns. "Herr Obermann hat an Glanz verloren", sagte ein Händler mit Blick auf den mit viel Vorschusslorbeeren im November in sein Amt gegangenen Telekom-Chef Rene Obermann.

Die Spekulationen über einen Einstieg von Finanzinvestoren bei SAP, der die Aktien des Softwarekonzerns am Vortag kurz vor Handelsschluss nach oben schnellen ließ, verpufften und somit fielen SAP um bis zu 2,2 Prozent. Ein Verkauf "würde sich für die Gründer nicht wirklich lohnen", sagte ein Händler und verwies auf den seit Jahresbeginn stark gefallenen SAP-Kurs. In einem Medienbericht hatte es geheißen, die US-Beteiligungsgesellschaft Silver Lake bereite ein Angebot an die drei verbliebenen Gründer vor. Die SAP-Gründer wollen aber nach Aussage von SAP dem Konzern als Aktionäre treu bleiben.

Mit einem Umsatz- und Ergebnissprung 2006 konnte Linde die Anleger locken. Die Aktien des Industriegasekonzerns stiegen um 1,8 Prozent auf 77,11 Euro. An der Spitze der Gewinnerliste im Dax standen mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 156 Euro die Aktien der Deutschen Börse. Händler verwiesen auf den deutlich gestiegenen Handelsumsatz im Februar. "Außerdem sehen wir eine technische Gegenbewegung, nachdem die Börse-Aktie zuletzt extrem schwach gewesen war", sagte ein Börsianer.

Außerhalb der Indizes stiegen angesichts des bevorstehenden Aufstiegs in den TecDax die Aktien von Carl Zeiss Meditec um 3,7 Prozent auf 17,39 Euro. Die Aufnahme in den Technologieindex sei positiv, "da sie die Aufmerksamkeit des Marktes für die Aktien weiter steigert", stellten die Analysten von Cheuvreux fest. Außerdem müssten einige Investoren die Aktien nun kaufen, um den TecDax abzubilden. Carl Zeiss nehmen den durch die Fusion von Freenet und Mobilcom frei werdenden Platz ein. Die Aktien von Mobilcom und Freenet, die zur Freenet AG fusionieren, wurden am Freitag vom Handel ausgesetzt. Erst am Montag können die Papiere der neuen Freenet AG wieder gehandelt werden.

Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,95 (Vortag: 3,98) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,21 Prozent auf 116,89 Punkte. Der Bund Future gab um 0,16 Prozent auf 115,73 Punkte ab. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3163 (1,3225) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7597 (0,7561) Euro.

Quelle: Handelsblatt.com

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

US-Börsen finden keinen Halt

 
03.03.07 00:17

US-Börsen finden keinen Halt

Die wichtigsten US-Börsenindizes haben sich am Freitag mit weiteren Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Damit erlebte die Wall Street die schwärzeste Woche seit mehr als vier Jahren.



HB NEW YORK. Marktteilnehmer sprachen von einer anhaltenden Nervosität der Anleger nach dem Einbruch an den internationalen Finanzmärkten, der seinen Anfang am Dienstag in China genommen hatte. Auf die Stimmung drückte auch ein unerwartet schwaches Verbrauchervertrauen im Februar. Und einmal mehr bereitete der steigende Yen den Händlern Sorgen, so genannte Carry Trades in den USA könnten aufgelöst werden und einen weiteren Aktienmarktabsturz nach sich ziehen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,98 Prozent schwächer bei 12 114 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 12 107 und 12 247 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,14 Prozent auf 1387 Zähler. Die US-Technologiebörse Nasdaq gab 1,51 Prozent nach auf 2368 Punkte. Im Wochenverlauf büßte der Dow 4,22 Prozent ein; der S&P fiel um 4,42 Prozent und die Nasdaq stürzte um 5,85 Prozent ab.

"Wir erleben einen Richtungswechsel am Markt, und Änderungen machen nervös. Aber Nervosität birgt auch Chancen", sagte Analyst Anthony Conroy von BNY Brokerage. Die Anleger hielten nun Ausschau nach sichereren Anlageformen wie etwa Anleihen, aber auch Aktien von Pharma- und Lebensmittelkonzernen.


Ein Kurssturz an der Schanghaier Börse hatte am Dienstag weltweit für Verunsicherung bei den Anlegern gesorgt und zu den größten Verlusten seit 2001 geführt. US-Notenbankchef Ben Bernanke und der Internationale Währungsfonds (IWF) bezeichneten die panikartigen Verkäufe jedoch als unbegründet und sprachen von einer nicht grundlegenden Änderung des Markttrends.

Dennoch hielten sich Sorgen vor einem weiteren Kursrutsch - auch wegen der so genannten Carry Trades. Dabei leihen sich Anleger Geld in niedrig verzinsten Währungen wie dem Yen und legen die Mittel in Hochzinswährungen wie Euro oder Dollar an. Werden solche Positionen aufgelöst, führt dies automatisch zum Abfluss von Kapital aus dem Euro- und Dollar-Raum, was auch die Aktienmärkte trifft. Für Pessimismus sorgte zudem ein Index von Reuters und der Universität Michigan, wonach das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Entwicklung ihres Landes im Februar überraschend deutlich gesunken war.

Zu den größten Verlierern an der Nasdaq gehörte der iPod-Hersteller Apple, dessen Aktien sich um 1,9 Prozent auf 85,41 Dollar verbilligten. Die Aktien des Chip-Herstellers Qualcomm verloren knapp 1,6 Prozent auf 39,50 Dollar. Technologie-Werte wie Apple und Qualcomm waren zu Beginn des Jahres am stärksten gefragt.

Gegen den Trend zulegen konnten die Aktien des weltgrößten Versicherers AIG, die um 3,2 Prozent auf 69,54 Dollar stiegen. Das Unternehmen hatte zuvor ein kräftiges Gewinnplus ausgewiesen.Dell-Titel legten ebenfalls zu und zwar um 0,7 Prozent auf 23,18 Dollar. Das Unternehmen hatte zuvor einen Gewinneinbruch ausgewiesen, der aber geringer als erwartet ausfiel.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,82 Mrd. Aktien den Besitzer. 803 Werte legten zu, 2514 gaben nach und 109 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,39 Mrd. Aktien 753 im Plus, 2264 im Minus und 113 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 11/32 auf 100-29/32. Sie rentierten mit 4,509 Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 16/32 auf 101-22/32 und hatten eine Rendite von 4,645 Prozent.

Quelle: Handelsblatt.com

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

Nasdaq Com. neues Verkaufssignal

 
03.03.07 00:23

Nasdaq Composite: 2.379 Punkte

Aktueller Linienchart (log) seit Oktober 2001 zur Darstellung des übergeordneten Kursverlaufs

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3132050

Aktueller Tageschart (log) seit 23.08.2006 (1 Kerze = 1 Tag).

Rückblick: Seit November 2006 konsolidierte der Nasdaq Composite oberhalb eines Unterstützungsniveaus von 2.390 Punkten seitwärts. Das Kursmuster zeigt nach den Kursabschlägen der zurückliegenden Woche ein inverses nach unten fallendes "Broadening Element", wobei die 2.390er Marke als SELL Trigger fungiert. Für die weitere mittelfristige Kursverlaufsrichtung hat dieses 2.390er Marke maßgebliche Bedeutung. Kein Wunder also, dass durch den gestrigen Anstieg versucht wurde, das Niveau zu verteidigen. Am heutigen Freitag wird die Unterstützung jedoch aufgegeben und damit ein sattes kurz- und mittelfristiges Verkaufssignal ausgelöst.

Charttechnischer Ausblick: Der Nasdaq Composite hat zum Ende dieser turbulenten Woche durch den Bruch der Unterstützung bei 2.390 Punkten ein kurz- und mittelfristiges Verkaufssignal ausgeslöst. Das erste präzise benennbare Korrekturziel liegt bei 2.330 Punkten. Hierbei handelt es sich um eines der hochgradigsten Support Cluster, die es gibt. Das heißt, dass es kommende Woche ausgehend von der 2.330er Marke mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Gegenbewegung nach oben kommen kann.  Fällt der Index anschließend wieder zurück und durchbricht dabei das Kursniveau von 2.325 Punkten nach unten, löst dies Folge-Kursverluste bis 2.240 Punkte aus. (Alternativ gilt: Sollte der Index wieder über 2.425 Punkte ansteigen, wäre das aus charttechnischer Sicht gleichbedeutend mit einem Ende der Korrektur und einem Anstieg bis 2.530 Punkte würde nichts mehr im Weg stehen.

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3132050 

Chart erstellt mit TeleTrader Professional

Quelle: www.godmode-trader.de

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

Wall Street: Fünf Ausreden für die Korrektur

 
03.03.07 00:30

Wall Street: Fünf Ausreden für die Korrektur dieser Woche

Viele hatten förmlich lange darum gebettelt, diese Woche wurde sie endlich geliefert: Die Korrektur. Nach monatelangem Schmusekurs der Aktienmärkte erhob die Volatilität plötzlich wieder ihr hässliches Haupt und die Aktienkurse gerieten unter Druck. Die von manchen erhoffte Panik blieb aber aus, sieht man von einigen Minuten am Dienstag ab.

Der Dow Jones verlor heute 0,98% auf einen Schlußstand von 12.114, der S&P 500 sank um 1,14% auf 1.387 und der Nasdaq Composite Index rutschte um 1,51% auf 2.368.

Im Wochenvergleich fielen die Verluste deutlich schmerzhafter aus:
- Der Dow verlor 4,3%, der größte Wochenverlust seit März 2003
- der S&P 500 gab um 4,4% nach
- der Nasdaq Composite Index büßte sogar 5,8% ein.

Für die massiven Verkäufe dieser Woche gab es gleich fünf Ausreden:

1. Ex-Notenbankchef Alan Greenspan hatte am Montag in einer Rede von der Möglichkeit einer Rezession bis zum Jahresende gesprochen. Am Donnerstag relativierte der Ex-Geldpolitiker seine Aussagen zwar: Eine Rezession sei möglich, aber nicht wahrscheinlich. Aber der Schaden war schon angerichtet.

2. Am Dienstag in der Frühe brachen die Kurse in Shanghai um rund 9% ein. Nach der steilen Rallye der China-Aktien vom vergangenen Jahr hatten viele vor dem China-Crash gewarnt. Jetzt war er endlich gekommen, bislang aber glimpflich verlaufen, zumal die Kurse sich teilweise wieder erholten.

3. Die Auftragseingänge für langfristige Güter in den USA fielen am Dienstag schlecht aus, noch schlechter aus als von den ohnehin schon bangen Erwartungen angekündigt


4 Wieder einmal wurden Presseberichte aufgewärmt, dass Hypothekenbanken vermeintlich auf vielen faulen Krediten sitzen. Angeblich sind zahlreiche kleine Kreditnehmer wegen der Krise des US-Hausmarktes bankrott.

5 Der Yen zeigt plötzlich Muskeln. Seit Anfang der Woche stieg die japanische Währungen jäh um 3,5% gegenüber dem Greenback.

Die abrupe Verteuerung des Yens verstörte die Investoren. Es kam die Angst auf, dass der bislang gut funktionierende Yen-Carry-Trade unterbunden wird.

Der Yen-Carry-Trade gilt als der Golfstrom der internationalen Finanzmärkte. Fonds nehmen Yen-Kredite zu sehr niedrigen Zinsen auf und investieren das Geld wieder zu deutlich höheren Zinsen im Dollar-Bereich oder in anderen Währungen an. Damit werden die Börsen in Amerika und Europa reichlich mit billiger Liquidität versorgt. Das war bislang ein sehr gutes Geschäft für die Fonds, die bei der Tilgung ihrer Kreditschulden wegen fallender Yen-Kurse außerdem weniger zurückzahlen mussten.

Da der Yen aber plötzlich kräftig steigt, kam die Furcht auf, dass der Yen-Carry-Trade zu Ende geht und damit die bislang günstige Liquiditätsversorgung der internationalen Finanzmärkte unterbunden wird.

Heute früh versuchte St. Louis Fed Präsident Poole die Märkte zu beruhigen. Der US-Geldpolitiker erklärte vor Börsenbeginn, er sehe keine Anzeichen dafür, dass der Yen-Carry-Trade - und damit die Liquiditätsversorgung - abrupt abbricht.

Zusätzlichen Trost spendete US-Finanzminister Henry Paulson zum heutigen Börsenschluss. In einem Radio-Interview verkündete der Politiker, die US-Wirtschaft sei weiterhin stark, trotz Schwäche der Industrie und auf Hausmarktes. Volatilität gehöre nun mal zum Marktgeschehen, die Turbulenzen dieser Woche bedeuteten nicht zwangsläufig fundamentale Probleme.

Von den 30 Dow-Titeln retteten sich heute aber nur zwei Papiere ins Grün: Der Pillenkonzern Merck (+ 0,5%) und die American International Group, Inc.. Der Versicherungskonzern hatte bereits gestern gute Gewinnzahlen gemeldet und ein Aktienrückkaufsprogramm angekündigt. Dafür gab es heute ein Plus von 3,2%.

An der Nasdaq gewann Dell 0,7%, obwohl die gestern vorgelegen Zahlen bei den Analysten aus wenig Begeisterung stießen.
- Der PC-Infrastrukturkonzern Sun Microsystems gewann ohne auffällige Nachrichten 0,3%.
- SanDisk Corporation, Erzeuger elektronischer Speichermedien, verbesserte sich um 2,2%.
- Palm sprang sogar um 11%. Dort hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der Hersteller mobiler Kommunikationsgeräte möglicherweise von Nokia oder von Motorola übernommen wird.

Auch die Edelmetalle folgten dem Abwärtstrend der Aktienmärkte. Der Goldpreis sank heute um 20 Dollar und schloss auf 644,10 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit 6 Wochen. Gegenüber der Vorwoche verlor das gelbe Metall 42,60 Dollar, also 6,2%.
- Silber fiel allein heute um 70 Cent oder 5% auf 12,96 Dollar. Das ist ein Wochenverlust von 12%.
- Platin rutschte um 30 Dollar und beendete die Woche auf 1.215 Dollar.

Nicht einmal das in den letzten Tage noch gefragte Öl blieb gegen den allgemeinen Blues immun.
- Light Crude Oil verlor 36 Cent und schloss auf 61,64 Dollar. Damit bleibt aber noch ein Wochengewinn von 0,8%.
- Erdgas ging um 4,5 Cent zurück und schloss auf 7,24 Dollar. Gegenüber der Vorwoche bedeutet das ein Minus von 7,2%.

Quelle: www.godmode-trader.de



Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

Nun, was passiert??

2
03.03.07 01:01
Der obrige Artikel nennt 5 Gründe für die Korrektur, ich denke auch eher dass es Ausreden sind.

Ok, der Markt war überkauft, aber ich denke wir haben da gerade ein anderes Phänomen erlebt. Nämlich vermute ich dass der Markt an seine Liquititäts-Grenzen gestossen ist.

Man bedenke, dass soviel die Fonds wie auch die Privat-Anleger bis zum Anschlag investiert waren. Nur die Familien(die reichsten Familien der USA usw..) waren nicht mehr im Markt, die haben ihr Geld schon 3 Wochen vorher abgezogen.

Die ganze Sache hat nicht erst diese Woche angefangen, sondern schon letzte Woche. Da haben die großen US Banken und Investmenthäuser massiv Aktien in den Schwellenländern verkauft, die haben natürlich gesehen dass ihre Klienten bis zum letzten Dollar investiert waren.

So, dann trat der Grünspan auf den Plan und hat die "Blase" in China ein wenig angestochen, zusätzlich kamen noch Gerüchte über eine geplante Gewinnsteuer von 15% seitens der Chinesischen Regierung auf!! Und der Yen fing an zu steigen!! Den Rest kennt ihr....

Nun, haben die Fonds ein oder auch 2 Probleme:

1. Der Yen steigt, das wäre ansich noch kein Problem, aber man muss die Fonds verstehen, um zu begreifen was da läuft. Die Fonds kämpfen um jedes 10tel % Rendite, sobald der Yen steigt, wird die Rendite kleiner weil der Carry-Trade also der Kredit teurer wird, deshalb wird da rückabgewickelt was geht.

2. Die Anleger wollen plötzlich ihr Geld zurück. Das kommt zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Was bleibt den Fonds anderes übrig als Aktien und alles andere Zeugs zu verkaufen, denn sie sind ja alle voll investiert. So wird ein Domino-Effekt losgetreten, der so schnell nicht zum Stoppen kommt, den der eine Fond reißt den anderen Fond rein. Und dann kommen noch jene Fonds, die einen Teil ihrer Investments verkaufen, um Puts zu kaufen und wenn sie diese haben, dann wird leer verkauft und wenn das noch nicht reicht dann verkaufen die auch noch ihre restlichen Investments.

Soweit so gut, vergesst eines nicht, der Dax z.B.: ist letztes Jahr um 22% gestiegen, da sind die 7% dieser Woche nicht gerade die Welt und wenn man sich die längerfristige Einstellung ansieht, dann ist die Korrektur bis jetzt nur ein ganz kurzer Strich nach unten.




Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


Antworten
J.B.:

Die nächste Frohbotschaft aus China

3
03.03.07 01:22

China zügelt Wachstum auf Pump

Peking tritt auf die Bremse: China begrenzt die Auslandsverschuldung der Banken und damit auch den massiven Kapitalzufluss in die boomende Wirtschaft.



HB PEKING. Die staatliche Devisenbehörde (Safe) äußerte sich am Freitag besorgt, dass die Verschuldung der Institute im Ausland rapide zunehme. Heimische Banken müssten daher ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten außerhalb Chinas bis Ende März 2008 stufenweise auf 30 Prozent des Niveaus von 2006 herunterfahren, hieß es in einer Safe-Erklärung im Internet. Banken in ausländischer Hand und andere Finanzinstitute seien aufgefordert, die Auslandsschulden in demselben Zeitraum auf 60 Prozent zu verringern.

Volkswirte erkannten in den Maßnahmen zwei wesentliche Motive der kommunistischen Regierung. Zum einen sollten die Kapitalströme nach China und damit der Aufwertungsdruck auf die Landeswährung Yuan verringert werden. Dies könnte auch die überschüssige Liquidität im Bankensystem reduzieren.

Zum anderen hilft die Staatsführung so dem noch schwach entwickelten chinesischen Geldmarkt auf die Beine. Safe kündigte an, den kaum vorhandenen Devisen-Swap-Markt auszubauen. Zudem werde es künftig einfacher für ausländische Institute, am Interbankenmarkt tätig zu werden, versprach die Behörde. Die Restriktionen würden dadurch abgemildert, dass die Definition von kurzfristigen Schulden gelockert werde.


Ein ausländischer Banker warnte dennoch, die Maßnahmen könnten auch den Expansionshunger nicht-chinesischer Banken in China bremsen. Diese Institute benötigen massiv Gelder aus dem Ausland, da sie kaum über ein Filialnetz verfügen und sich zudem nur wenig Geld am Interbanken-Markt leihen dürfen. Safe zufolge ist die gesamte Auslandsverschuldung Chinas im vergangenen Jahr um 14 Prozent von zuvor 281 Milliarden Dollar gestiegen. Die gesamten Währungsreserven des Landes beliefen sich Ende 2006 auf mehr als eine Billion Dollar.

Wozu ein Stottern der chinesischen Wirtschaft führen kann, hat der weltweite Börseneinbruch am Dienstag gezeigt. Ein Kursrutsch an der Schanghaier Börse führte zu Verunsicherung bei den Anlegern und zu den größten Verlusten seit 2001.Von Fernost bis New York rauschten die Kurse nach unten.

Quelle: Handelsblatt.com

 

Pers.Anmerk.: Da wirds für den chinesischen Bankensektor und in weiterer Folge für die Wirtschaft interessant..... 

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
Trout:

Morgen,ihr Schnarchnasen

2
03.03.07 05:41
Mein Tip für heute und morgen:
Sehr stabile Seitwärtstendenz.
Ab Montag Turbulenzen in welche Richtung auch immer,da das bulläre Harakiri Doji,welches sich gestern Abend gebildet hat nicht eindeutig zu deuten ist.
Fazit:2Tage durchatmen und neue Kräfte sammeln!

In diesem Sinne ein schönes WE(geh jetzt erst mal arbeiten)
Trout



--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
J.B.:

Servus Trout

 
03.03.07 11:36
Ebenfalls ein schönes WE!!

Ähhm Frage: wo hat sich ein Doji gebildet?? Kannst da ein Bild reinstellen??



Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


Antworten
J.B.:

Ich hab da wieder was für Euch gefunden....

 
03.03.07 11:55

Top Pick: Die Vola ist wieder da

Zwischen 1998 und 2002 gab es acht Tage an denen der Dow Jones eine Schwankungsbreite von mehr als 400 Punkten aufwies. An 56 Tagen betrug die Schwankungsbreite immerhin noch 250 Punkte. Daher sollten Investoren nach Ansicht von Sy Harding, einem US-Experten für Saisonalität und Marktzyklen aktuell nicht zu erstaunt sein. Viel erstaunlicher war in den vergangenen Jahren das Ausbleiben von hoher Volatilität. Sy Harding ist Herausgeber des US-Börsenbriefs „Street Smart Report“ und er setzt die Kursverluste dieser Woche in einen größeren Zusammenhang:

Das Ausbleiben von Volatilität hat die Investoren in den vergangenen Monaten in trügerischer Sicherheit gewogen. Immerhin hat es seit dem Beginn des Bullenmarktes vor fast fünf Jahren noch nicht einmal eine normale Korrektur von 10% gegeben. Historisch betrachtet gibt es eine solche Korrektur aber alle 1,4 Jahre, egal ob nun im Bullen- oder im Bärenmarkt.

Selbst im kräftigen Bullenmarkt Ende der 90er Jahre gab es eine Korrektur von 15% im Durchschnitt alle 2,2 Jahre. Eine Korrektur von mehr als 20% fand im Durchschnitt alle 3,8 Jahre statt. In den vergangenen fünf Jahren blieben diese heftigen Korrekturen aber völlig aus. Genau dies war so ungewöhnlich, dass die Medien sich schon darauf eingeschossen hatten eine Tagesbewegung im Dow Jones von 100 Punkten zum Anlass für große Schlagzeilen nahmen: Bei einem Anstieg um 100 Punkte war es eine Rallye und bei einem Verlust von 100 Punkten stand der nächste Crash schon vor der Tür.


Und die Marktdaten stützen auch diese Ansicht: Immerhin hat der Dow innerhalb der vergangenen drei Jahre nur an 24 Tagen um mehr als 150 Punkte geschwankt. Im Durchschnitt war das nur 8 Mal im Jahr. Ist das ungewöhnlich? Ohne Frage, denn zwischen 1998 und 2002 gab es solche Bewegungen an 245 Tagen.

Dennoch glauben wir noch nicht, dass der Bullenmarkt, der 2002 begann, jetzt schon zu Ende ist. Auch wenn er jetzt schon einer der längsten Bullenmärkte der vergangenen 100 Jahre ist. Wir denken, dass die aktuelle Korrektur den Dow um mindestens 10% nach unten bringen wird. Bei den High-Tech Werten an der Nasdaq ist das Korrekturpotenzial mit 20% deutlich größer, bevor es wohl zu einer Fortsetzung des Aufwärtstrends kommt.

Quelle: www.boerse-go.de

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
Trout:

Ein kleiner Joke am morgen

 
03.03.07 12:02
vertreibt Kummer und Sorgen.
Immerhin sieht man,dass du dich gedanklich damit befasst hast.
Natürlich war da kein "bulläres Harakiri Doji",was immer das auch sein mag *g*
Grüße ins Nachbarland
Trout

--------------------------------------------------
Wahre Bildung besteht darin,zu wissen,was man kann,
und ein für alle Male zu lassen,was man nicht kann.
(Voltaire)
Antworten
J.B.:

Nuu, Trout, du Scherzkeks

 
03.03.07 12:08
Du glaubst dar nicht was so ein Doji alles anrichten kann.

Beim Nasdaq Com. hatte sich von 21.02-23.02 ein Doji Evening Star gebildet und wurde am 26.02 bestätigt!

Der Nasdaq100 hatte ebenfalls an der 1850 ein Doji gebildet.....


Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)


Antworten
J.B.:

noch ist nix passiert....

 
03.03.07 14:30
Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)
(Verkleinert auf 55%) vergrößern
PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 85722
Antworten
TDM850:

Aus der FAZ

4
03.03.07 14:35
Charttechnik

Dax geht ohne Vorwarnung in die Knie

Von Wieland Staud

01. März 2007
Der erste Kuss, der erste Schultag oder die erste Kommunion sind immer etwas Besonderes. Mit einer gewissen Spannung wird diesen Ereignissen entgegengefiebert. Meistens ist danach aber festzustellen, dass es sich doch ein wenig anders anfühlt, als man sich das zuvor vorgestellt hatte.

Der 27. Februar 2007 war für den Deutschen Aktienindex Dax das erste Mal, dass er entsprechend unserer Unterlagen ansatzlos in die Knie gegangen ist. Niemals zuvor hatte er ohne irgendein Vorwarnsignal unserer kurzfristigen Indikatoren seinen Aufwärtstrend verlassen. Niemals zuvor unterbot er dabei in ein und demselben Rutsch den kurz- und den mittelfristigen Aufwärtstrend gleichzeitig. Niemals zuvor hatte er erst am Vortag einen Meilenstein - die Marke von 7.000 Punkten - überzeugend hinter sich gelassen.

Kehrtwende aus dem absoluten Nichts

Je länger dieser Dienstag andauerte, desto sprachloser wurden wir. Wir hatten die große Aktienbaisse nach der Jahrtausendwende erlebt. Da gab es ganz gewiss manche Börsensitzung, die diesem vorletzten Februartag in überhaupt nichts nachstand. Mit den reinen Kursverlusten können sie locker mithalten. Aber diese Kehrtwende aus dem absoluten Nichts, gepaart mit den nachfolgenden dramatischen Kursverlusten - das war etwas ganz und gar Neues. Man kann nun die Konsequenzen bestenfalls erahnen. Was man aus dem vorhandenen Datenmaterial ableiten kann, gibt wenig Anlass zum Jubel. Man muss befürchten, dass dieser Tag mehr war, als es uns der vielzitierte Hinweis auf eine willkommene Konsolidierung glauben machen könnte.

Der Dax sieht sich momentan mit zwei Kardinalproblemen, aber auch einem Hoffnungsschimmer konfrontiert. Das erste und größte Problem des Kursbarometers der deutschen Standardwerte ist der gebrochene mittelfristige Aufwärtstrend. Immerhin hatte dieser ihn seit der Wiederauferstehung im Mai 2006 begleitet. Auch wenn es an dieser Stelle schon des öfteren zu lesen war: Es gibt kein klareres Signal der technischen Analyse und vor allem auch kein Signal, dessen Missachtung fahrlässiger wäre. In wenigstens 7 von 10 Fällen beschreibt ein Trendbruch einen Vorzeichenwechsel. Aus einem Aufwärtstrend wird eine Konsolidierung, eine Korrektur oder möglicherweise sogar ein waschechter Abwärtstrend. Das ist definitiv festgelegt und hat sich in vielen Schlachten bewährt.

Aufwärtstrend gebrochen - Panik fehlt

Das zweite alles andere als überzeugende Signal dieses 27. Februar 2007 ist das völlige Fehlen von echter Angst oder Panik. Zwar schauten die meisten Marktteilnehmer, Kommentatoren und Analysten schon ein wenig betroffen drein, und so manches gerötete Gesicht wies darauf hin, dass der Tag hart an der Spaßgrenze verlaufen und garantiert nicht vergnügungssteuerpflichtig gewesen war. Aber von echter Angst und Panikstimmung - eben genau das, was noch die letzten kleineren Rückschläge wie den Ende November 2006 ausgezeichnet hatte - fand sich weit und breit keine Spur. Das ist ein echtes Problem: Je schneller die Investoren es mit der Angst zu tun bekommen, desto schneller ist das Ungemach vorbei. Und je mehr Zeit sie sich dafür lassen, desto nachhaltiger kann die Wende sein.

Ein Hoffnungsschimmer sind die Umsätze an diesem Dienstag und dem nachfolgenden Mittwoch. Sie waren ungewöhnlich hoch. Damit könnte ein Ausverkauf (Sell-out), das klassische Ende einer Korrektur oder eines Abwärtstrends, schon in diesen Absturz integriert sein. Möglicherweise wollten zu viele gleichzeitig das Gleiche - nämlich verkaufen - und taten damit das Falsche. Ehrlicherweise muss aber hinzugefügt werden, dass dies momentan mehr Hoffnung denn gesicherte analytische Erkenntnis ist.


Ist die Party vorerst vorbei?

Unter dem Strich wird man also - auch wenn es das erste Mal mit all seinen Tücken ist - nicht um die Erkenntnis herumkommen, dass die von diesem Tag ausgehenden Signale nicht gerade verheißungsvoll sind. Schon aus Gründen der Demut, Vorsicht und Disziplin muss davon ausgegangen werden, dass die Party jetzt erst einmal vorbei ist und schwierige Tage vor uns liegen. Solange aber der eingezeichnete langfristige Aufwärtstrend (aktuelles Niveau bei etwa 6100 Punkten) nicht den Weg in die ewigen Jagdgründe antritt, liegen unserer Ansicht nach die absoluten Höchstkurse der Hausse in den nächsten Jahren noch vor uns.

Wir waren vor drei Wochen bereit, uns Hasenfüße schimpfen zu lassen, weil wir nach dem Erreichen unseres alten Kursziels von 6.830 Punkten auf die Probleme des Dax hinwiesen und nicht willens waren, ein neues zu nennen. Das sind wir auch dieses Mal.

Gruß TDM850

Antworten
J.B.:

Börsenausblick: Experten erwarten turbulente Hande

2
03.03.07 14:37

Börsenausblick: Experten erwarten turbulente Handelswoche

Nach den massiven Kursverlusten der vergangenen Woche rechnen Experten auch für die kommenden Tage mit starken Kursausschlägen an den internationalen Finanzmärkten. Den Anlegern droht ein weiterer Kursrutsch.


Der Dax hat fast 500 Punkte eingebüßt -das entsprach rund fünf Prozent, ein Wert, der Charttechniker beunruhigt. "Der mittelfristige Aufwärtstrend ist gebrochen, da kann alles passieren. Der Dax wird in den nächsten Tagen eher die 6100 Punkte sehen als die 7100", sagt Wieland Staud, Technischer Analyst von Staud Research.

Die wachsende Unruhe lässt sich am VDax-New ablesen, der während der letzten fünf Handelstage von 13 auf über 20 Prozent angestiegen ist - der Volatilitätsindex gibt die erwartete Schwankungsbreite des Dax für die nächsten 30 Tage an. Der US-Volatilitätsindex VIX hat knapp 50 Prozent zugelegt. Einige Experten blasen angesichts dieser Unsicherheit über die Zukunft gar zum Rückzug. In der vergangenen Woche verloren die globalen Finanzmärkte rund 1500 Mrd. $ an Wert. "Wir erwarten einen weiteren Einbruch von mindestens zehn Prozent und empfehlen Aktien aggressiv unterzugewichten", sagt Albert Edwards, Aktienstratege bei Dresdner Kleinwort.


Der nun grassierende Pessimismus kommt allerdings auch ein wenig überraschend: Schließlich wurde eine Preiskorrektur in diesem Ausmaß von den meisten Experten seit Wochen prognostiziert und auch als gesunde Konsolidierung angesehen. "Aktienbewertung und Unternehmensgewinne sind weiterhin positiv, speziell in Europa, sagt Philipp Vorndran, Chefstratege bei Credit Suisse Asset Management. "Der Dax mag noch ein Prozent nachgeben, spätestens dann empfehlen wir unseren Kunden wieder Aktien zu kaufen", so Vorndran. Fazit für Europa: Die Korrektur mag weitergehen, doch mit jedem Kursverlust verbessert sich nach Meinung vieler Experten die Einstiegschance - schließlich seien die Fundamentaldaten weiterhin gut.


"Es war Zeit für eine Korrektur"





Ähnlich ist die Einschätzung für den US-Markt. "An keinem der letzten 220 Handelstage waren die US-Märkte über zwei Prozent gefallen. Das gab es zuletzt 1954. Es war Zeit für eine Korrektur", sagt James Bianco, Gründer des gleichnamigen Research-Unternehmens Bianco Research. Bianco rechnet wie die meisten Wall-Street-Experten mit weiteren Kursverlusten in Höhe von rund sechs Prozent, langfristig bleibt er optimistisch. "Es ist eine Korrektur der Finanzmärkte und keine Korrektur der US-Konjunktur. Ab Sommer können die Kurse wieder steigen."

Am Montag wird in den USA der ISM Non-Manufactoring Index publiziert - das Dienstleistungspendant zum Einkaufsmangerindex, der am Donnerstag einen überraschenden Anstieg gezeigt und damit die Märkte gestützt hatte. Erwartet wird ein leichter Rückgang von 59 auf 57 - alles über 50 signalisiert Wachstum.

Folgt man dem Risikoindikator von Morgan Stanley, GDRI, so ist den Investoren die Lust auf waghalsige Investments vergangen. Der GDRI war am Dienstag auf Minus 4,0 Zähler gefallen - der schwarze Montag von 1997 brachte es nur auf ein Minus von 2,5. Diese Risikoscheu der Anleger wird dem japanischen Yen auch in den kommenden Tagen Auftrieb verleihen. In der vergangenen Woche verbuchte der Yen gegenüber dem Dollar den stärksten Anstieg seit 14 Wochen und erreichte ein Zwei-Monats-Hoch. Der Dollar fiel um 3,4 Prozent auf 116,93 Yen, der Euro büßte ebenfalls 3,4 Prozent ein und fiel auf 154,07 Yen.


Yen im Höhenrausch


Die japanische Währung profitiert momentan davon, dass Carry-Trades aufgelöst werden. Bei Carry-Trades verschulden sich die Investoren in Niedrigzinswährungen wie dem Yen und dem Schweizer Franken und legen ihr Kapital höher rentierlich im Ausland an. Nach Schätzungen des japanischen Finanzministeriums liegt das Volumen solcher Transaktionen bei 10.000 bis 20.000 Mrd. Yen (65 bis 130 Mrd. Euro). "Das wird jetzt in größerem Stil rückabgewickelt. Hinter der Yen-Aufwertung steckt große Kraft", sagte Mitul Kotecha, Währungsstratege bei Calyon Financial. Er hält es für möglich, dass der Euro kurzfristig auf 150 Yen und der Dollar auf 115 Yen fallen könnten.

Das Einzige, was die Rally des Yen eindämmen könnte, sei ein guter US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, sagt Mario Mattera, Währungsstratege beim Bankhaus Metzler. Erwartet wird, dass im Januar 100.000 Stellen kreiert wurden. Ein zu starkes Jobwachstum würde Inflationsängste wecken - ein zu schwacher Bericht schürt dagegen die Wachstumsängste. "Wenn da eine weitere Hiobsbotschaft folgt, wird das die Nervosität im Markt zusätzlich erhöhen." Der Euro sollte zum Dollar in der Spanne zwischen 1,3050 und 1,3250 $ handeln, so Mattera.

Der Rentenmarkt richtet sich in dieser Woche nach den Börsen. "Von den Konjunkturdaten wird es keine entscheidenden Impulse geben. Sollte es zu keinen starken Verwerfungen auf den Aktienmärkten kommen, rechnen wir nach den Kursanstiegen der vergangenen Tage eher mit einer Seitwärtsbewegung für Bonds", sagt Thomas Herrmann, Volkswirt bei Credit Suisse.




Von Markus Zydra, Tobias Bayer (Frankfurt), Jens Korte (New York)



Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
Anti Lemming:

Street.com - Ausblick auf nächste Woche

 
03.03.07 17:40

Market Features
Coming Week: Test of Nerves
By Aaron L. Task
Editor at Large

3/3/2007 7:59 AM EST

URL: http://www.thestreet.com/markets/marketfeatures/10342199.html

Buying opportunity or beginning of a serious decline?

That's the question on traders' minds in the wake of last week's global market upheaval, which reminded investors that -- all together now -- it's a small world after all.

The reaction to China's selloff and concerns about an unwinding of the so-called carry trade amid the yen's rally were stark reminders of the interconnectedness of global financial markets. They also reflect the folly of trying to forecast major market moves, because it's usually the issues people aren't worried about that prove most caustic to portfolios.

To wit, last week I correctly forecast "more weakness afoot," but didn't accurately predict the trigger for the selling.

That said, a number of scheduled events are likely to dictate trading in the coming week, including speeches by Federal Reserve Chairman Ben Bernanke on Tuesday and other Fed officials throughout the week; Monday's ISM services index for February, Wednesday's beige book report and Friday's U.S. jobs data.

Beyond our borders, German industrial production data and policy announcements by the Bank of England and European Central Bank are each due on Thursday.

Another 25 basis-point ECB rate hike is widely expected following ECB President Jean-Claude Trichet's reference to the need for "strong vigilance" in February, wrote Credit Suisse economists Maxine Koster and Kathleen Stephansen. "We do not think recent financial market turbulence will cause the ECB to change tack, [but] Trichet is likely to be at his most opaque in the question and answer session following."

Other international events next week include Treasury Secretary Hank Paulson's visit to Japan, South Korea and China.

"I'm sure it will have some symbolic importance," Greg Valliere, director of Washington research firm Stanford Financial Group, said of Paulson's Asia trip. "I'm sure he'll push [China] to do more on currencies and may talk about capital controls. Beyond that, it's inconceivable considering the tensions right now he'd do anything more provocative."

Similarly, Valliere would be "surprised if he did or said anything provocative" in Japan either, noting Paulson has consistently refuted complaints the Japanese are manipulating their currency -- a claim undermined by last week's sharp yen rally.

Assuming Paulson does have a calming influence on Asian markets (a big assumption, to be sure), traders' attention will focus on U.S. economic news.

Thursday's surprisingly strong ISM report brought relief to investors worried about a recession in the manufacturing sector. But with the services sector accounting for approximately 85% of the U.S. economy, the nonmanufacturing ISM "doesn't get its due in the economic indicator pecking order," write Koster and Stephansen.

The Credit Suisse economists forecast a reading of 57 for February's report, down from 59 in January but "still a healthy level" and "generally consistent with real GDP growth of about 3%."

Friday's February jobs report is the single biggest event on the calendar. The consensus is for nonfarm payroll growth of 100,000, an average hourly earnings increase of 0.3% and an unemployment rate unchanged at 4.6%.

The data will take on perhaps even greater-than-normal importance given the rising concern about the U.S. economy, as embodied by the reaction to Alan Greenspan's comments about a "possible" recession and the downward revision to fourth-quarter GDP. In addition, the four-week moving average of weekly jobless claims has climbed to 335,000, the highest since October 2005.

Jobs are critical, of course, to consumer spending and confidence, "but also if you add jobs as an employer you have to give employers tools to do their work," says Tobias Levkovich, chief U.S. equity strategist at Citigroup. "From that perspective, job growth is also a meaningful phenomenon in capital spending. There's a very tight relationship."

Levkovich notes consumer spending has remained robust in recent years despite the sharp decline in mortgage-refinancing activity, falling home prices and rising energy prices. That resiliency is due, in large part, to continued strength in the jobs market vs. the conventional wisdom that Americans used their homes as ATMs, he says.

"If Americans were spending [all] their home equity, then real consumer spending should have been up 8% to 12% in past four quarters vs. less than 4%."

The state of the consumer will also be revealed this week via earnings from retailers such as American Eagle Outfitters (AEOS) , Urban Outfitters (URBN) and Chico's (CHS) .

Meanwhile, Saks' (SKS) results could be the most important, given the outsized influence of high-end consumers on overall consumer spending. I made a similar case here about Nordstrom's (JWN) , although its disappointing results were overshadowed by last week's macro dislocations.

Beyond retailers, a relatively quiet week of earnings also features results from Hovnanian (HOV) , National Semiconductor (NSM) and Goldcorp (GG) .

Fearless Predictions

Levkovich is generally sanguine about the market's volatility and upbeat about intermediate-term prospects for stocks. The market, he says, is historically up 80% of the time three months after corrections of 3% or more. Tuesday's wild selling suggested a "cataclysmic crescendo" rather than the start of a bigger correction, he says, as detailed in Friday's "Real Story" podcast.

The strategist also refuted the idea market participants are overly complacent about last week's events. "A week ago people said there was complacency, but that's a moot argument today," he says. "Everyone is deeply on guard now."

By his own admission, Levkovich is "not worried about the next day or two." For those who are, I direct you to the comments in Thursday's podcast by Dennis Gartman of The Gartman Letter, who is forecasting near-term weakness of another 4%-5% in major averages and is short the Nasdaq 100 Trust (QQQQ) in anticipation.

While not actively short, Cody Willard, president of CL Willard Capital and a RealMoney.com contributor, expressed similar near-term caution in an interview for TheStreet.com TV on Friday.

Another note of caution: Tuesday's drop brought the Dow Jones Industrial Average below its simple 50-day moving average of around 12,500 for the first time since August. Basic technical analysis suggests any near-term rebound will face resistance at that level. A failure to break through would then likely lead to a test of its 200-day moving average at 11,782.

Comparable levels are 1430 and 1344.50 for the S&P 500, and 2455 and 2287 for the Nasdaq.

For all but the most aggressive traders, prudence therefore dictates letting these technical moves play out or waiting for signs of stabilization before declaring the proverbial coast clear.
Antworten
Anti Lemming:

Wochen-Rück und Ausblick (2)

2
03.03.07 19:29
Market Features
What a Week: World of Hurt
By Liz Rappaport
Markets Columnist
3/2/2007 5:58 PM EST

The stock market lost its footing this week, and Goldilocks seemed to fall into a ditch.

After more than seven months of rallying, the U.S. stock market experienced a panic-ridden day -- Tuesday -- not seen since the immediate aftermath of the Sept. 11, 2001, terrorist attacks. The three major indices had their worst week since March 2003.

The main culprit? China's stock market. Its near-130% surge last year was one of the prime examples of investors ramping up leverage to take on more risk.

Investors awakened Tuesday to an 8.8% plunge in China's Shanghai Composite index, and the selling began. Margin calls kicked in and begat more selling. As the week progressed, the vehicles that offered investors the opportunity for those leveraged bets, such as the Japanese yen carry trade (borrowing yen at a paltry 0.5% and investing in higher-yielding assets elsewhere), unwound as volatility increased.

After choppy sessions following Tuesday's rout, the Dow Jones Industrial Average closed down 4.2% for the week, 1% on Friday alone, to 12,114.10. The S&P 500 slid 4.4% on the week and 1.1% Friday, and the Nasdaq Composite fell 5.8% this week and 1.5% Friday, closing at 2368.00.

The price of crude oil jumped 1.2% this week to $61.64 per barrel, while gold slid 6.4% to $644.10 per ounce. The Treasury bond market rallied sharply as investors took the "flight to safety" route. The yield on the 10-year note fell to 4.51% Friday from 4.68% last week. The value of the yen rose 4% vs. the dollar.

In overseas markets, the Shanghai Composite recaptured some of its losses, sliding just 6.8% on the week. Japan's Nikkei 225 slid 5.3%. The weakness overseas wasn't limited to Asia. The broad MSCI Emerging Markets Index fell 8.1% for the week.

Within the U.S., stock market declines were broad-based even as some investors started to look for bargains. Traders mentioned dipping into housing stocks and even some of the subprime mortgage lenders, hoping the worst was over. But given that the indices ended Friday's trading session at the day's lows, hopes for a stock market bottom were dim.

"Never on a Friday," says Jeffrey Saut, chief equities strategist at Raymond James & Co. "Markets never bottom on a Friday after a week like this. Participants go home and brood about it." Saut believes there may be a "tradeable low" on Monday or Tuesday, but that would just lead to a three-to-five-day "throwback rally."

Overall, "the consternation isn't over," he says. "The market had a heart attack, and a heart attack patient doesn't get right off the gurney and run the 100-yard dash. The market shouldn't either."

Only two Dow stocks were in the green Friday as declines of more than 2% each in General Motors (GM) , Citigroup (C) and JPMorgan Chase (JPM) led the index south. Merck (MRK) was up a fraction, and American International Group (AIG) jumped more than 3% on a strong earnings report.

The financial sector and banks were particularly weak, as those companies struggled amid subprime meltdown woes and recession fears. After seeming nearly unbreakable for several months, the mighty were falling. Goldman Sachs (GS) lost 9.6%. Merrill Lynch (MER) , Bank of America (BAC) and JPMorgan Chase fell 7.7%, 5.4% and 5.6%, respectively.

The bottom was decidedly not in for the subprime mortgage lenders either. Shares of Countrywide Financial (CFC) , New Century Financial (NEW) and Accredited Home Lenders (LEND) slid more than 4% each on the week.

Investors looked to economic data to inspire a bounce or fuel more selling. They found germs of worry in several reports and in some of the rhetoric that swirled through Wall Street's corridors.

Ex-Federal Reserve Chairman Alan Greenspan agitated by mentioning the possibility of a recession. Then current Fed Chairman Ben Bernanke soothed by saying that after he watched the recent data, there was no material change to his economic outlook.

The data were mixed.

On the strong side, personal income and spending rose higher than expected, and the Institute for Supply Management's manufacturing index jumped to a 52.3 reading vs. expectations for a flat 50 reading.

But manufacturing and business spending looked exceptionally weak, with a dismal decline of 7.8% in durable goods orders. The Commerce Department also revised fourth-quarter GDP to 2.2% from initial estimates of 3.5%. One of the biggest downward revisions was to business investment spending. The Chicago PMI report, which chronicles manufacturing activity in the Midwest, was weak at 47.5 -- a reading that indicates contraction in the economy.

Perhaps the most disturbing piece of data was the initial jobless claims, which came in higher than expected for the third consecutive week. The four-week moving averages of initial and continuing claims rose to their highest levels since after Hurricane Katrina, in August 2005.

"The longer the uptrend continues, the more likely the move is significant," wrote Joe Lavorgna, chief economist at Deutsche Bank. Lavorgna revised his forecast for payrolls down to 75,000 from the consensus 100,000 estimate.

Indeed, all eyes will be on the payrolls report next week. If unemployment starts to rise, the Fed gets back in the game with a possible rate cut. That may be something traders think they want after such a panic-stricken week, but it surely would accompany a shift to a much weaker economy, which does not actually bode well for profits or stocks in the near term.
Antworten
J.B.:

Wochenausblick: Dax

 
04.03.07 11:57

WOCHENAUSBLICK: DAX-Verluste erwartet - 'Aber kein langfristiger Bärenmarkt'

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten heftigen Kursrutsch rechnen Experten auch in der neuen Börsenwoche mit Verlusten an den deutschen Aktienmärkten; einen längerfristigen Bärenmarkt erwarten sie jedoch nicht. 'Der Kursrückgang hat eine überfällige Konsolidierung eingeläutet, die mehrere Wochen, wenn nicht gar Monate anhalten dürfte', schreiben die Marktexperten der Landesbank Berlin. 'Allerdings sehen wir darin keine generelle Trendwende, sondern eine gesunde Entwicklung im intakten langfristigen Aufwärtstrend.'

Die neuesten Wirtschaftsdaten signalisieren den Experten zufolge zwar eine Wachstumsverlangsamung. Von einer um sich greifenden konjunkturellen Schwäche könne jedoch keine Rede sein. 'Da die Anleger aber die niedrigeren Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts und der Firmengewinne kaum in den Kursen berücksichtigt haben, rechnen wir zunächst mit Schwankungen und weiteren Kursverlusten', prognostiziert die Landesbank Berlin. Die negative Tendenz dürfte sich daher ihrer Einschätzung nach auch aufgrund der eingetrübten technischen Verfassung in den nächsten Wochen fortsetzen. 'Beim DAX PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3133369 halten wir einen Rückfall bis zur Unterstützung um 6.200 Punkte für durchaus möglich.'

Nachdem die Euro-Börsen ihre Jahreshöchststände zunächst noch verbessern konnten - der deutsche Leitindex DAX schloss erstmals seit November 2000 oberhalb der 7.000er Marke - war es am 27.02. zu einem jähen Ende der Aufwärtsbewegung gekommen. Der Kurseinbruch am chinesischen Aktienmarkt von 9 Prozent, die negativen Äußerungen des früheren Notenbankchefs Greenspan über die US-Wirtschaft sowie ein unerwartet starker Rückgang der US-Auftragseingänge lösten beidseitig des Atlantiks massive Kursverluste aus. Der DAX verlor seit seinem Jahreshoch innerhalb von nur drei Handelstagen in der Spitze fast 500 Punkte und lag zeitweise unter seinem Endstand von 2006.

Die momentane Verunsicherung an den Aktienmärkten könnte in den kommenden Wochen zu weiteren Kursrückgängen führen, prognostizieren auch die Experten der DZ Bank. Jedoch sei das Ausmaß dieser Korrektur begrenzt: 'Wir halten weiterhin an unserer positiven Einstellung für die weltweiten Aktienmärkte fest.' Diese gründet sich laut DZ Bank zum einen auf die mehrheitlich hervorragend ausgefallenen Zahlen der zu Ende gehenden Berichtssaison und zum anderen auf die über den Marterwartungen liegenden Prognosen der Unternehmen.

'Für steigende Kurse sprechen neben der hohen Gewinndynamik auch das gute Konjunkturumfeld sowie die attraktive Bewertung sowohl im historischen Vergleich als auch im Vergleich zu Rentenpapieren', erklären die Experten der DZ Bank. So sei der DAX auf Basis des Kurs-Gewinn- und Kurs-Umsatz-Verhältnis immer noch deutlich unterbewertet. Nur die Kurs-Cashflow-Bewertung liege im neutralen Bereich. In Deutschland sprächen zudem weitere Faktoren wie die anstehende Unternehmensteuerreform 2008 für ein positives Aktienmarktumfeld in den kommenden Monaten.

Vorsichtig äußerte sich indes Analyst Michael Köhler von der Landesbank Baden-Württemberg: 'Wir rechnen in der neuen Börsenwoche mit einer anhaltenden Korrektur.' Die Investoren würden voraussichtlich ihren Fokus auf die US-Daten richten und dabei insbesondere zum Wochenauftakt auf den ISM Service Index schauen. 'Da der Index bereits auf einem recht hohen Niveau notiert, gibt es kaum Raum für eine positive Überraschung, sondern eher Risiken für den Aktienmarkt', sagte Köhler. Auch neigten Investoren derzeit dazu, Daten negativ zu interpretieren. 'Solange die Diskussion über die Perspektiven der US-Wirtschaft die Märkte beherrscht, sehen wir weitere Risiken', fügte der Experte hinzu.

Die Impulse für den Markt sieht der Analyst ganz überwiegend von der konjunkturellen Seite. Am Freitag stehen die US-Arbeitsmarktdaten an. Für die EZB-Sitzung rechnen Volkswirte am Donnerstag mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte.

Von folgenden Unternehmen werden zudem Zahlen veröffentlicht: Fraport PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3133369 (Dienstag), E.ON PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3133369 und adidas PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3133369 (Mittwoch) und Lufthansa (Donnerstag). Außerdem wird die Deutsche Börse die Gewichtung in den Aktienindizes am Montag überprüfen. Ihren Blick richten Anleger auch auf zwei Börsengänge: Am Mittwoch geht der Werkzeugzulieferer Kromi Logistik an die Börse und am Freitag der Yachtenbauer HanseYachts./mw/gl/zb --- Von Madeleine Winkler, dpa-AFX ---

Quelle: dpa-AFX

 

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

Kurz was zum MDax

 
04.03.07 12:23

MDAX - Da muss man nun etwas größer "denken"

Aktueller Wochenchart (log) seit 09.04.2004 (1 Kerze = 1 Woche) 

Kurz-Kommentierung: Das psychologisch wichtige 10.000 Punkte Ziel wurde erreicht. Es konnte erwartet werden, dass diese Marke nicht im ersten Anlauf signifikant genommen wird. Diese Annahme bewahrheitet sich nun mit aller Wucht. Der MDAX fällt unerwartet heftig, ähnlich stark wie im Mai 2006, zurück. Die erste handfeste Unterstützung bei 9.650 hat nicht gehalten, auch der steile Aufwärtstrend seit Juni 2006 wurde aktuell bereits verlassen. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Abwärtswelle direkt bis zu einer mittelfristigen Horizontalunterstützung bei 9.161 fortgesetzt wird. Bei 9.161 würde der MDAX mit einiger Sicherheit, zumindest temporär, nach oben abprallen. Letztlich kann aber ein Rückfall bis zum mittelfristigen Aufwärtstrend nicht ausgeschlossen werden. Dieser verläuft aktuell bei 8.250 Punkten. Dazwischen bietet noch die exp. GDL 50 (EMA50) des Wochencharts bei 8.717 Punkten Unterstützung.

PTT Weekend Spezial 03.03.-04.03.07 3133391

 

Quelle: www.godmode-trader.de

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

Börsen drohen weitere Turbulenzen

 
04.03.07 21:53

Börsen drohen weitere Turbulenzen

Die Anleger müssen sich in den kommenden Monaten auf eine Achterbahnfahrt an den Finanzmärkten einstellen. Noch gehörem Pessimisten wie Dresdner Kleinwort, die vor einem Ende der Rally an den Weltbörsen warnen, zur Minderheit. Doch Experten glauben, dass die Steigerungen der Unternehmensgewinne ihren Höhepunkte überschritten haben.



FRANKFURT. Nachdem der Dow-Jones-Index in New York am Freitag noch einmal 120 Punkte verloren hat, rechnen viele Händler heute mit einem schwachen Börsenstart. Die US-Börse hat den stärksten Wochenverlust seit vier Jahren hinter sich und ihren gesamten Zugewinn des laufenden Jahres wieder verloren. "Die lang erwartete Korrektur an den Aktienmärkten steht bevor", schreibt Albert Edwards, Stratege bei der Investmentbank Dresdner Kleinwort in London. Der als Pessimist bekannte Analyst sagt einen Kursverlust von mindestens zehn Prozent innerhalb kürzester Zeit voraus.

Das belastet auch den Deutschen Aktienindex (Dax). Der Markt werde in den nächsten Tagen stark an den Nachrichten zur US-Konjunktur hängen und weiter sehr anfällig für weitere kurzfristige Verluste sein, befürchtet Tammo Greetfeld von der Hypo-Vereinsbank. "Die gegenwärtige Korrektur betrachten wir nicht als Einstiegsgelegenheit, sondern als ernst zu nehmendes Wetterleuchten", warnt auch Markus Reinwand von der Helaba.

Für den Durchblick im Zertifikate-Dschungel,

lesen Sie alle 14 Tage im Zertifikate-Newsletter von Handelsblatt.com. 


Auslöser für die jüngsten Turbulenzen war die Börse Schanghai, die in der vergangenen Woche mehr als acht Prozent eingebrochen war. Die Analysten sind sich einig, dass die volatilen chinesischen Handelsplätze künftig öfter Kapriolen schlagen werden, da den Anlegern nun die Möglichkeit von Kursstürzen bewusst ist. "Der Kursanstieg an den Märkten war zuvor sehr steil, obwohl es reichlich Dinge gegeben hätte, um die man sich Sorgen hätte machen müssen", sagt Fondsmanager Masayuki Kubota von Daiwa Investment in Tokio. "Der Anstieg an Chinas Börsen ähnelte etwas den blasenartigen Spekulationen mit Technik-Aktien um das Jahr 2000", schreibt Aktienstratege Philip Orlando von der US-Anlagegesellschaft Federated.

Noch sind die meisten Analysten der Ansicht, dass der aktuelle Einbruch nicht das Ende des Aufwärtstrends markiert. "Wir sehen die jüngsten Turbulenzen als normale Korrektur in einem Bullen-Markt", sagt Bernd Meyer, Aktienstratege bei der Deutschen Bank. Seit März 2003 habe es sechs Korrekturen mit durchschnittlichen Verlusten von sieben Prozent gegeben. Anschließend hätten die Märkte jeweils rund zwei Monate gebraucht, um wieder auf die alten Hochs zu steigen. "Wir sehen keinen fundamentalen Grund für den Ausverkauf", sagt auch Paul Niven, Chefstratege der Fondsgesellschaft F&C.

Damit gehören Pessimisten wie Dresdner Kleinwort, die vor einem Ende der Rally an den Weltbörsen warnen, noch zur Minderheit. Doch selbst die Optimisten räumen inzwischen ein, dass die Märkte künftig für ein Wechselbad der Gefühle sorgen werden. Der Volatilitäts-Index Vix in Chicago verzeichnete in der vergangenen Woche den bislang höchsten Anstieg überhaupt. "Wir treten in eine Periode erhöhter Kursschwankungen ein", sagt Barry Ritholtz, Marktstratege bei Ritholtz Research & Analytics in New York. Er rechnet damit, dass Versuche scheitern werden, die alten Rekordstände wieder zu erreichen.

"Anleger müssen sich nach dem fünf Jahre währenden Aufschwung an den Aktienmärkten an scharfe Korrekturen wie die der vergangenen Tage gewöhnen", sagt Fonds-Stratege Niven. Nach Einschätzung von Dominic Rossi, dem Chef des weltweiten Aktiengeschäfts bei der Fondsgesellschaft Threadneedle, sind die Turbulenzen durch die Aktivität von Hedge-Fonds verstärkt worden, deren Einfluss auf die Märkte man nicht unterschätzen dürfe. Gerade bei weniger liquiden Klein- und Nebenwerten sorge das Engagement von Hedge-Fonds schnell für deutliche Kursverluste und eine sich verstärkende Spirale, warnen Analysten.

Experten weisen darauf hin, dass größere Marktkorrekturen immer dann stattgefunden haben, wenn auch die Unternehmensgewinne als wichtigste Kursstütze nachgelassen haben. Zwar verdienen die meisten Firmen im Moment noch gut. Der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan hat jedoch darauf hingewiesen, dass die Gewinnsteigerungen ihren Höhepunkt überschritten haben. So rechnen die Marktforscher von Thomson Financial in diesem Jahr nur noch mit einem einstelligen Gewinnzuwachs der 500 größten US-Unternehmen. Zuvor waren die Erträge mehr als drei Jahre lang mit zweistelligen Raten gestiegen. Bob Doll, Chefinvestmentstratege beim Vermögensverwalter Blackrock in New York, sieht in den rückläufigen Profiten eines der größten Risiken für die Aktienmärkte.

Quelle: Handelsblatt.com

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
J.B.:

FTD-Zinsumfrage: Märkte erwarten EZB-Doppelschlag

 
04.03.07 21:57

FTD-Zinsumfrage: Märkte erwarten EZB-Doppelschlag

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Meinung von Volkswirten international führender Banken per Doppelschlag ihren Leitzins bis zum Sommer von jetzt 3,5 auf 4,0 Prozent anheben. Wie aus der monatlichen Zinsumfrage der FTD hervorgeht, setzen alle befragten Ökonomen auf eine Anhebung um 25 Basispunkte.


Dies gilt für die Sitzung der EZB am Donnerstag dieser Woche. Einen weiteren Schritt am 6. Juni erwarten 63 Prozent, die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) prognostiziert ihn gar bereits für die Sitzung am 10. Mai. Folglich erwarten zwei Drittel der Banken einen Zins von 4,0 Prozent zur Jahresmitte.

Die Befragung belegt, dass die Beobachter inzwischen an einen deutlich strafferen Kurs der EZB glauben als noch Ende 2006. Da hatte die Mehrzahl erwartet, die Frankfurter Währungshüter würden den Leitzins 2007 allenfalls noch einmal anheben oder aber bei 3,75 Prozent zumindest vorerst eine längere Pause einlegen. Der straffe Kurs der EZB sorgt angesichts zuletzt moderater Inflation derzeit verstärkt für Unmut in der Politik. Seit Dezember 2005 hat die EZB den Zins bereits von 2,0 auf 3,5 Prozent angehoben.


Trichets Signale mit Spannung erwartet


"Eine weitere Zinserhöhung diese Woche scheint quasi eine ausgemachte Sache zu sein", sagte Thomas Mayer, Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Tatsächlich hat EZB-Präsident Jean-Claude Trichet das Anfang Februar signalisiert. Mit Blick auf die Preisrisiken betonte er die Notwendigkeit "großer Wachsamkeit." So hatte er zuletzt stets eine Anhebung im Folgemonat in Aussicht gestellt. Seitdem hatten mehrere EZB-Vertreter diese Erwartung mit Aussagen genährt.





Mit größerer Spannung erwarten die Beobachter deshalb, welche Signale Trichet zum weiteren Zinskurs aussendet. Zwar glaubt niemand, dass er sich auf weitere Erhöhungen festlegen lässt oder aber eine Pause andeutet. "Es dürfte einige Hinweise geben, dass die Neigung zu weiterer Straffung bleibt. Aber der Haupteindruck dürfte jener einer Zentralbank sein, die sich alle Optionen - mit Ausnahme einer Lockerung - weit offen hält", sagte Klaus Baader, Chefökonom für Europa, bei Merrill Lynch.


Wortwahl gibt Aufschluss


Aber laut den Experten könnte Trichets Wortwahl bei der Einschätzung der Geldpolitik mehr Aufschluss geben, was die EZB derzeit konkret plant. Für Julian Callow, Europa-Chefökonom bei Barclays Capital, ist ein wichtiger Punkt, ob Trichet auch nach der Anhebung auf 3,75 Prozent den Zins weiter als "akkomodierend", also die Konjunktur stützend, bezeichnet. Seit November 2005, also dem Monat vor Start des aktuellen Zinszyklus', habe Trichet das Wort jeden Monat benutzt, um die Geldpolitik der EZB zu beschreiben, sagte Callow.





"Das Wort ist deshalb ein starkes Signal, dass die EZB eine weitere Straffung ins Auge fasst", so Callow. Hält Trichet daran fest, deute das an, dass die EZB weitere Zinserhöhungen für nötig hält. Wenn nicht, stehe ein weiterer Schritt, zumal ein baldiger, vielleicht in Zweifel. Merrill-Lynch-Experte Baader rät, darauf zu achten, wie das Zinsniveau beschrieben wird. Zuletzt hatte Trichet es stets "niedrig" genannt.



Holger Schmieding, Europa-Chefvolkswirt der Bank of America, glaubt, dass der EZB-Rat derzeit extrem gespalten ist. "Es gibt keinen Konsens im Rat für die Zinspolitik über März hinaus", so Schmieding. Tatsächlich gibt es nach Auffassung der Experten sowohl für die Hardliner im EZB-Rat ("Falken") als auch für die "Tauben" Argumente.

"Die jüngsten Daten, vor allem das starke Wachstum in der Euro-Zone, das weiter starke Wachstum der monetären Aggregate und steigender Lohndruck suggerieren, dass die EZB den Zins weiter erhöhen könnte als erwartet", sagte Dario Perkins, Volkswirt für die Euro-Zone bei ABN Amro. Die Bank erwartet inzwischen für 2007 gar vier Schritte der EZB auf 4,5 Prozent.

Im vierten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt in der Euro-Zone mit 0,9 Prozent gewachsen, für das Gesamtjahr ergibt sich ein Wachstum von 2,7 Prozent. Ein solches Überschreiten der Potenzialrate berge auf Dauer Inflationsrisiken, kommentierten EZB-Notenbanker prompt. Das Wachstum der Geldmenge M3 befindet sich zu Jahresanfang weiter auf Rekordständen.


Euro-Zone steht vor "Wachstumsdelle"


Dagegen argumentieren jene, die keine weitere Zinserhöhung nach März oder aber eine längere Pause erwarten, die Euro-Zone stehe vor einer Abschwächung des Wachstums, zumindest aber vor einer "Wachstumsdelle". "Die US-Wirtschaft wächst langsamer, die deutsche Nachfrage leidet unter der Mehrwertsteuererhöhung und das milde Wetter verliert an Bedeutung", sagte Schmieding. Am Freitag wurde bekannt, dass die Umsätze im deutschen Einzelhandel im Januar stark eingebrochen waren.

Zudem verweisen jene Experten auf den positiven Inflationstrend. Die Teuerung in der Euro-Zone lag im Februar den sechsten Monat in Folge mit 1,8 Prozent innerhalb des EZB-Preisziels von "unter, aber nahe 2,0 Prozent". "Es gibt für die EZB keine Notwendigkeit sich zu beeilen", so Schmieding. Laut FTD-Umfrage erwarten die Volkswirte erstmals für 2007 wie für 2008, dass die Inflation bei 1,9 Prozent liegt.


EZB in Argumentationsnot


Trichet und andere EZB-Vertreter haben zuletzt zwar die positive Entwicklung gelobt. Ihre Projektion für 2007 dürften sie diese Woche auch nochmals, dann auf unter 2,0 Prozent absenken. Das wäre das erste Mal, dass die EZB seit 1999 ihr Preisziel erreicht. Zugleich betonen sie aber bei jeder Gelegenheit, dass sie auf die "mittelfristige Entwicklung" schauen und da Preisrisiken sehen. Das dürfte sich auch darin niederschlagen, dass sie ihre Inflationserwartung für 2008 leicht von zuletzt 1,9 Prozent nach oben nehmen.

Dennoch sehen Ökonomen die EZB zunehmend in Argumentationsnot. "Für die EZB besteht keine Notwendigkeit, ihre Geldpolitik in einen restriktiven Bereich zu steuern", sagte Michael Saunders, Europa-Chefvolkswirt der Citigroup. "Zumal ab 4,0 Prozent die Beweislast für weitere Zinserhöhungen größer wird", sagte James Nixon, Volkswirt bei der Société Générale.




Von Mark Schrörs (Frankfurt)



Quelle: Financial Times Deutschland

 

Servus, J.B.
--------------------------------------------------
"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)

Antworten
Anti Lemming:

4 % sind o.k.

 
04.03.07 22:14
Die Inflation ist zwar relativ niedrig, aber die Geldmenge M3 wächst rasant. Letzteres rechtfertigt die Erhöhung auf 4 %.

Man darf nicht allein auf die Inflation schauen, wie die Amis das machen (die haben M3 ja "abgeschafft").
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem S&P 100 Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
80 3.606 von nun an gings bergauf 123p 123p 05.12.21 09:12
  1 Heibl: Hausse nährt die Hausse - Crash bleibt aus! Parocorp Parocorp 25.04.21 13:19
7 9 Deutliche Warnsignale der Märkte DeadFred DeadFred 25.04.21 13:19
4   Massiver Öl-Presrutsch !! Waleshark   25.04.21 13:16
11 3 Energy Metals scheint ausgebrochen... lehna lehna 25.04.21 11:20

--button_text--