Guten Tag, Traders
Servus, J.B.
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)
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Guten Tag, Traders
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"If any man seeks for greatness, let him forget greatness and ask for truth, and he will find both." (Horace Mann)
Dax geht arg gebeutelt ins Wochenende
Der deutsche Leitindex kannte auch am Freitag wieder nur eine Richtung - abwärts. Nach einem fünfprozentigen Kursrutsch binnen drei Handelstagen sind die Anleger nervös geblieben. Belastet von anhaltenden Kursverlusten der Deutschen Telekom büßte der Dax seine Auftaktgewinne schnell wieder ein.
HB FRANKFURT. Der deutsche Leitindex fiel zum Handelsschluss um 0,56 Prozent auf 6603,32 Punkte. Seit Erreichen der Marke von 7000 Punkten am Montag verlor der Dax damit rund 400 Zähler. Der MDax gab am Freitag 0,32 Prozent auf 9533,46 Zähler ab. Der TecDax fiel um 0,16 Prozent auf 795,91 Punkte.
"Die Nervosität nach den jüngsten Kursverlusten ist weiter groß, viele Investoren lösen daher ihre Positionen so kurz vor dem Wochenende auf", sagte Marktstratege Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel. "Ausgestanden scheint das Ding noch nicht zu sein", erklärte Sascha Propp vom Brokerhaus RG Securities zur Talfahrt der vergangenen Tage. Ein Händler ergänzte: "Der Kursrutsch in China vom Dienstag steckt den Anlegern noch in den Knochen." Sal.-Oppenheim-Händler Marc Pierschel sagte: "Es scheint wie im Mai letzten Jahres eine große Korrektur zu sein." Damals hatten die großen europäischen Indizes binnen vier Handelswochen rund 15 Prozent eingebüßt.
Zur Beruhigung trugen am Nachmittag Äußerungen von William Poole, Chef der Notenbank von St. Louis, zur konjunkturellen Entwicklung in den USA bei. "Wir sehen derzeit keine Anzeichen für eine Rezession", sagte Poole. Damit wandte er sich indirekt gegen Äußerungen des früheren Fed-Chefs Alan Greenspan. Dieser hatte einige Investoren unruhig gemacht mit der Warnung, die US-Wirtschaft könne in eine Rezession rutschen.
Quelle: Handelsblatt.com
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US-Börsen finden keinen Halt
Die wichtigsten US-Börsenindizes haben sich am Freitag mit weiteren Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Damit erlebte die Wall Street die schwärzeste Woche seit mehr als vier Jahren.
HB NEW YORK. Marktteilnehmer sprachen von einer anhaltenden Nervosität der Anleger nach dem Einbruch an den internationalen Finanzmärkten, der seinen Anfang am Dienstag in China genommen hatte. Auf die Stimmung drückte auch ein unerwartet schwaches Verbrauchervertrauen im Februar. Und einmal mehr bereitete der steigende Yen den Händlern Sorgen, so genannte Carry Trades in den USA könnten aufgelöst werden und einen weiteren Aktienmarktabsturz nach sich ziehen.
Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,98 Prozent schwächer bei 12 114 Punkten. Im Handelsverlauf hatte er sich zwischen 12 107 und 12 247 Stellen bewegt. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 1,14 Prozent auf 1387 Zähler. Die US-Technologiebörse Nasdaq gab 1,51 Prozent nach auf 2368 Punkte. Im Wochenverlauf büßte der Dow 4,22 Prozent ein; der S&P fiel um 4,42 Prozent und die Nasdaq stürzte um 5,85 Prozent ab.
"Wir erleben einen Richtungswechsel am Markt, und Änderungen machen nervös. Aber Nervosität birgt auch Chancen", sagte Analyst Anthony Conroy von BNY Brokerage. Die Anleger hielten nun Ausschau nach sichereren Anlageformen wie etwa Anleihen, aber auch Aktien von Pharma- und Lebensmittelkonzernen.
Quelle: Handelsblatt.com
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Nasdaq Composite: 2.379 Punkte
Aktueller Linienchart (log) seit Oktober 2001 zur Darstellung des übergeordneten Kursverlaufs

Aktueller Tageschart (log) seit 23.08.2006 (1 Kerze = 1 Tag).
Rückblick: Seit November 2006 konsolidierte der Nasdaq Composite oberhalb eines Unterstützungsniveaus von 2.390 Punkten seitwärts. Das Kursmuster zeigt nach den Kursabschlägen der zurückliegenden Woche ein inverses nach unten fallendes "Broadening Element", wobei die 2.390er Marke als SELL Trigger fungiert. Für die weitere mittelfristige Kursverlaufsrichtung hat dieses 2.390er Marke maßgebliche Bedeutung. Kein Wunder also, dass durch den gestrigen Anstieg versucht wurde, das Niveau zu verteidigen. Am heutigen Freitag wird die Unterstützung jedoch aufgegeben und damit ein sattes kurz- und mittelfristiges Verkaufssignal ausgelöst.
Charttechnischer Ausblick: Der Nasdaq Composite hat zum Ende dieser turbulenten Woche durch den Bruch der Unterstützung bei 2.390 Punkten ein kurz- und mittelfristiges Verkaufssignal ausgeslöst. Das erste präzise benennbare Korrekturziel liegt bei 2.330 Punkten. Hierbei handelt es sich um eines der hochgradigsten Support Cluster, die es gibt. Das heißt, dass es kommende Woche ausgehend von der 2.330er Marke mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Gegenbewegung nach oben kommen kann. Fällt der Index anschließend wieder zurück und durchbricht dabei das Kursniveau von 2.325 Punkten nach unten, löst dies Folge-Kursverluste bis 2.240 Punkte aus. (Alternativ gilt: Sollte der Index wieder über 2.425 Punkte ansteigen, wäre das aus charttechnischer Sicht gleichbedeutend mit einem Ende der Korrektur und einem Anstieg bis 2.530 Punkte würde nichts mehr im Weg stehen.
Quelle: www.godmode-trader.de
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Viele hatten förmlich lange darum gebettelt, diese Woche wurde sie endlich geliefert: Die Korrektur. Nach monatelangem Schmusekurs der Aktienmärkte erhob die Volatilität plötzlich wieder ihr hässliches Haupt und die Aktienkurse gerieten unter Druck. Die von manchen erhoffte Panik blieb aber aus, sieht man von einigen Minuten am Dienstag ab.
Der Dow Jones verlor heute 0,98% auf einen Schlußstand von 12.114, der S&P 500 sank um 1,14% auf 1.387 und der Nasdaq Composite Index rutschte um 1,51% auf 2.368.
Im Wochenvergleich fielen die Verluste deutlich schmerzhafter aus:
- Der Dow verlor 4,3%, der größte Wochenverlust seit März 2003
- der S&P 500 gab um 4,4% nach
- der Nasdaq Composite Index büßte sogar 5,8% ein.
Für die massiven Verkäufe dieser Woche gab es gleich fünf Ausreden:
1. Ex-Notenbankchef Alan Greenspan hatte am Montag in einer Rede von der Möglichkeit einer Rezession bis zum Jahresende gesprochen. Am Donnerstag relativierte der Ex-Geldpolitiker seine Aussagen zwar: Eine Rezession sei möglich, aber nicht wahrscheinlich. Aber der Schaden war schon angerichtet.
2. Am Dienstag in der Frühe brachen die Kurse in Shanghai um rund 9% ein. Nach der steilen Rallye der China-Aktien vom vergangenen Jahr hatten viele vor dem China-Crash gewarnt. Jetzt war er endlich gekommen, bislang aber glimpflich verlaufen, zumal die Kurse sich teilweise wieder erholten.
3. Die Auftragseingänge für langfristige Güter in den USA fielen am Dienstag schlecht aus, noch schlechter aus als von den ohnehin schon bangen Erwartungen angekündigt
Quelle: www.godmode-trader.de
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China zügelt Wachstum auf Pump
Peking tritt auf die Bremse: China begrenzt die Auslandsverschuldung der Banken und damit auch den massiven Kapitalzufluss in die boomende Wirtschaft.
HB PEKING. Die staatliche Devisenbehörde (Safe) äußerte sich am Freitag besorgt, dass die Verschuldung der Institute im Ausland rapide zunehme. Heimische Banken müssten daher ihre kurzfristigen Verbindlichkeiten außerhalb Chinas bis Ende März 2008 stufenweise auf 30 Prozent des Niveaus von 2006 herunterfahren, hieß es in einer Safe-Erklärung im Internet. Banken in ausländischer Hand und andere Finanzinstitute seien aufgefordert, die Auslandsschulden in demselben Zeitraum auf 60 Prozent zu verringern.
Volkswirte erkannten in den Maßnahmen zwei wesentliche Motive der kommunistischen Regierung. Zum einen sollten die Kapitalströme nach China und damit der Aufwertungsdruck auf die Landeswährung Yuan verringert werden. Dies könnte auch die überschüssige Liquidität im Bankensystem reduzieren.
Zum anderen hilft die Staatsführung so dem noch schwach entwickelten chinesischen Geldmarkt auf die Beine. Safe kündigte an, den kaum vorhandenen Devisen-Swap-Markt auszubauen. Zudem werde es künftig einfacher für ausländische Institute, am Interbankenmarkt tätig zu werden, versprach die Behörde. Die Restriktionen würden dadurch abgemildert, dass die Definition von kurzfristigen Schulden gelockert werde.
Quelle: Handelsblatt.com
Pers.Anmerk.: Da wirds für den chinesischen Bankensektor und in weiterer Folge für die Wirtschaft interessant.....
Servus, J.B.
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Top Pick: Die Vola ist wieder da
Zwischen 1998 und 2002 gab es acht Tage an denen der Dow Jones eine Schwankungsbreite von mehr als 400 Punkten aufwies. An 56 Tagen betrug die Schwankungsbreite immerhin noch 250 Punkte. Daher sollten Investoren nach Ansicht von Sy Harding, einem US-Experten für Saisonalität und Marktzyklen aktuell nicht zu erstaunt sein. Viel erstaunlicher war in den vergangenen Jahren das Ausbleiben von hoher Volatilität. Sy Harding ist Herausgeber des US-Börsenbriefs „Street Smart Report“ und er setzt die Kursverluste dieser Woche in einen größeren Zusammenhang:
Das Ausbleiben von Volatilität hat die Investoren in den vergangenen Monaten in trügerischer Sicherheit gewogen. Immerhin hat es seit dem Beginn des Bullenmarktes vor fast fünf Jahren noch nicht einmal eine normale Korrektur von 10% gegeben. Historisch betrachtet gibt es eine solche Korrektur aber alle 1,4 Jahre, egal ob nun im Bullen- oder im Bärenmarkt.
Selbst im kräftigen Bullenmarkt Ende der 90er Jahre gab es eine Korrektur von 15% im Durchschnitt alle 2,2 Jahre. Eine Korrektur von mehr als 20% fand im Durchschnitt alle 3,8 Jahre statt. In den vergangenen fünf Jahren blieben diese heftigen Korrekturen aber völlig aus. Genau dies war so ungewöhnlich, dass die Medien sich schon darauf eingeschossen hatten eine Tagesbewegung im Dow Jones von 100 Punkten zum Anlass für große Schlagzeilen nahmen: Bei einem Anstieg um 100 Punkte war es eine Rallye und bei einem Verlust von 100 Punkten stand der nächste Crash schon vor der Tür.
Gruß TDM850
Börsenausblick: Experten erwarten turbulente Handelswoche
Nach den massiven Kursverlusten der vergangenen Woche rechnen Experten auch für die kommenden Tage mit starken Kursausschlägen an den internationalen Finanzmärkten. Den Anlegern droht ein weiterer Kursrutsch.
Der Dax hat fast 500 Punkte eingebüßt -das entsprach rund fünf Prozent, ein Wert, der Charttechniker beunruhigt. "Der mittelfristige Aufwärtstrend ist gebrochen, da kann alles passieren. Der Dax wird in den nächsten Tagen eher die 6100 Punkte sehen als die 7100", sagt Wieland Staud, Technischer Analyst von Staud Research.
Die wachsende Unruhe lässt sich am VDax-New ablesen, der während der letzten fünf Handelstage von 13 auf über 20 Prozent angestiegen ist - der Volatilitätsindex gibt die erwartete Schwankungsbreite des Dax für die nächsten 30 Tage an. Der US-Volatilitätsindex VIX hat knapp 50 Prozent zugelegt. Einige Experten blasen angesichts dieser Unsicherheit über die Zukunft gar zum Rückzug. In der vergangenen Woche verloren die globalen Finanzmärkte rund 1500 Mrd. $ an Wert. "Wir erwarten einen weiteren Einbruch von mindestens zehn Prozent und empfehlen Aktien aggressiv unterzugewichten", sagt Albert Edwards, Aktienstratege bei Dresdner Kleinwort.
Quelle: Financial Times Deutschland
Servus, J.B.
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Market Features
Coming Week: Test of Nerves
By Aaron L. Task
Editor at Large
3/3/2007 7:59 AM EST
URL: http://www.thestreet.com/markets/marketfeatures/10342199.html
Buying opportunity or beginning of a serious decline? That's the question on traders' minds in the wake of last week's global market upheaval, which reminded investors that -- all together now -- it's a small world after all. The reaction to China's selloff and concerns about an unwinding of the so-called carry trade amid the yen's rally were stark reminders of the interconnectedness of global financial markets. They also reflect the folly of trying to forecast major market moves, because it's usually the issues people aren't worried about that prove most caustic to portfolios. To wit, last week I correctly forecast "more weakness afoot," but didn't accurately predict the trigger for the selling. Fearless Predictions
Levkovich is generally sanguine about the market's volatility and upbeat about intermediate-term prospects for stocks. The market, he says, is historically up 80% of the time three months after corrections of 3% or more. Tuesday's wild selling suggested a "cataclysmic crescendo" rather than the start of a bigger correction, he says, as detailed in Friday's "Real Story" podcast. The strategist also refuted the idea market participants are overly complacent about last week's events. "A week ago people said there was complacency, but that's a moot argument today," he says. "Everyone is deeply on guard now." By his own admission, Levkovich is "not worried about the next day or two." For those who are, I direct you to the comments in Thursday's podcast by Dennis Gartman of The Gartman Letter, who is forecasting near-term weakness of another 4%-5% in major averages and is short the Nasdaq 100 Trust (QQQQ) in anticipation. While not actively short, Cody Willard, president of CL Willard Capital and a RealMoney.com contributor, expressed similar near-term caution in an interview for TheStreet.com TV on Friday. Another note of caution: Tuesday's drop brought the Dow Jones Industrial Average below its simple 50-day moving average of around 12,500 for the first time since August. Basic technical analysis suggests any near-term rebound will face resistance at that level. A failure to break through would then likely lead to a test of its 200-day moving average at 11,782. Comparable levels are 1430 and 1344.50 for the S&P 500, and 2455 and 2287 for the Nasdaq. For all but the most aggressive traders, prudence therefore dictates letting these technical moves play out or waiting for signs of stabilization before declaring the proverbial coast clear.
WOCHENAUSBLICK: DAX-Verluste erwartet - 'Aber kein langfristiger Bärenmarkt'
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem jüngsten heftigen Kursrutsch rechnen Experten auch in der neuen Börsenwoche mit Verlusten an den deutschen Aktienmärkten; einen längerfristigen Bärenmarkt erwarten sie jedoch nicht. 'Der Kursrückgang hat eine überfällige Konsolidierung eingeläutet, die mehrere Wochen, wenn nicht gar Monate anhalten dürfte', schreiben die Marktexperten der Landesbank Berlin. 'Allerdings sehen wir darin keine generelle Trendwende, sondern eine gesunde Entwicklung im intakten langfristigen Aufwärtstrend.'
Die neuesten Wirtschaftsdaten signalisieren den Experten zufolge zwar eine Wachstumsverlangsamung. Von einer um sich greifenden konjunkturellen Schwäche könne jedoch keine Rede sein. 'Da die Anleger aber die niedrigeren Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts und der Firmengewinne kaum in den Kursen berücksichtigt haben, rechnen wir zunächst mit Schwankungen und weiteren Kursverlusten', prognostiziert die Landesbank Berlin. Die negative Tendenz dürfte sich daher ihrer Einschätzung nach auch aufgrund der eingetrübten technischen Verfassung in den nächsten Wochen fortsetzen. 'Beim DAX
halten wir einen Rückfall bis zur Unterstützung um 6.200 Punkte für durchaus möglich.'
Nachdem die Euro-Börsen ihre Jahreshöchststände zunächst noch verbessern konnten - der deutsche Leitindex DAX schloss erstmals seit November 2000 oberhalb der 7.000er Marke - war es am 27.02. zu einem jähen Ende der Aufwärtsbewegung gekommen. Der Kurseinbruch am chinesischen Aktienmarkt von 9 Prozent, die negativen Äußerungen des früheren Notenbankchefs Greenspan über die US-Wirtschaft sowie ein unerwartet starker Rückgang der US-Auftragseingänge lösten beidseitig des Atlantiks massive Kursverluste aus. Der DAX verlor seit seinem Jahreshoch innerhalb von nur drei Handelstagen in der Spitze fast 500 Punkte und lag zeitweise unter seinem Endstand von 2006.
Die momentane Verunsicherung an den Aktienmärkten könnte in den kommenden Wochen zu weiteren Kursrückgängen führen, prognostizieren auch die Experten der DZ Bank. Jedoch sei das Ausmaß dieser Korrektur begrenzt: 'Wir halten weiterhin an unserer positiven Einstellung für die weltweiten Aktienmärkte fest.' Diese gründet sich laut DZ Bank zum einen auf die mehrheitlich hervorragend ausgefallenen Zahlen der zu Ende gehenden Berichtssaison und zum anderen auf die über den Marterwartungen liegenden Prognosen der Unternehmen.
'Für steigende Kurse sprechen neben der hohen Gewinndynamik auch das gute Konjunkturumfeld sowie die attraktive Bewertung sowohl im historischen Vergleich als auch im Vergleich zu Rentenpapieren', erklären die Experten der DZ Bank. So sei der DAX auf Basis des Kurs-Gewinn- und Kurs-Umsatz-Verhältnis immer noch deutlich unterbewertet. Nur die Kurs-Cashflow-Bewertung liege im neutralen Bereich. In Deutschland sprächen zudem weitere Faktoren wie die anstehende Unternehmensteuerreform 2008 für ein positives Aktienmarktumfeld in den kommenden Monaten.
Vorsichtig äußerte sich indes Analyst Michael Köhler von der Landesbank Baden-Württemberg: 'Wir rechnen in der neuen Börsenwoche mit einer anhaltenden Korrektur.' Die Investoren würden voraussichtlich ihren Fokus auf die US-Daten richten und dabei insbesondere zum Wochenauftakt auf den ISM Service Index schauen. 'Da der Index bereits auf einem recht hohen Niveau notiert, gibt es kaum Raum für eine positive Überraschung, sondern eher Risiken für den Aktienmarkt', sagte Köhler. Auch neigten Investoren derzeit dazu, Daten negativ zu interpretieren. 'Solange die Diskussion über die Perspektiven der US-Wirtschaft die Märkte beherrscht, sehen wir weitere Risiken', fügte der Experte hinzu.
Die Impulse für den Markt sieht der Analyst ganz überwiegend von der konjunkturellen Seite. Am Freitag stehen die US-Arbeitsmarktdaten an. Für die EZB-Sitzung rechnen Volkswirte am Donnerstag mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte.
Von folgenden Unternehmen werden zudem Zahlen veröffentlicht: Fraport
(Dienstag), E.ON
und adidas
(Mittwoch) und Lufthansa (Donnerstag). Außerdem wird die Deutsche Börse die Gewichtung in den Aktienindizes am Montag überprüfen. Ihren Blick richten Anleger auch auf zwei Börsengänge: Am Mittwoch geht der Werkzeugzulieferer Kromi Logistik an die Börse und am Freitag der Yachtenbauer HanseYachts./mw/gl/zb --- Von Madeleine Winkler, dpa-AFX ---
Quelle: dpa-AFX
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Aktueller Wochenchart (log) seit 09.04.2004 (1 Kerze = 1 Woche)
Kurz-Kommentierung: Das psychologisch wichtige 10.000 Punkte Ziel wurde erreicht. Es konnte erwartet werden, dass diese Marke nicht im ersten Anlauf signifikant genommen wird. Diese Annahme bewahrheitet sich nun mit aller Wucht. Der MDAX fällt unerwartet heftig, ähnlich stark wie im Mai 2006, zurück. Die erste handfeste Unterstützung bei 9.650 hat nicht gehalten, auch der steile Aufwärtstrend seit Juni 2006 wurde aktuell bereits verlassen. Es muss davon ausgegangen werden, dass die Abwärtswelle direkt bis zu einer mittelfristigen Horizontalunterstützung bei 9.161 fortgesetzt wird. Bei 9.161 würde der MDAX mit einiger Sicherheit, zumindest temporär, nach oben abprallen. Letztlich kann aber ein Rückfall bis zum mittelfristigen Aufwärtstrend nicht ausgeschlossen werden. Dieser verläuft aktuell bei 8.250 Punkten. Dazwischen bietet noch die exp. GDL 50 (EMA50) des Wochencharts bei 8.717 Punkten Unterstützung.

Quelle: www.godmode-trader.de
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Börsen drohen weitere Turbulenzen
Die Anleger müssen sich in den kommenden Monaten auf eine Achterbahnfahrt an den Finanzmärkten einstellen. Noch gehörem Pessimisten wie Dresdner Kleinwort, die vor einem Ende der Rally an den Weltbörsen warnen, zur Minderheit. Doch Experten glauben, dass die Steigerungen der Unternehmensgewinne ihren Höhepunkte überschritten haben.
FRANKFURT. Nachdem der Dow-Jones-Index in New York am Freitag noch einmal 120 Punkte verloren hat, rechnen viele Händler heute mit einem schwachen Börsenstart. Die US-Börse hat den stärksten Wochenverlust seit vier Jahren hinter sich und ihren gesamten Zugewinn des laufenden Jahres wieder verloren. "Die lang erwartete Korrektur an den Aktienmärkten steht bevor", schreibt Albert Edwards, Stratege bei der Investmentbank Dresdner Kleinwort in London. Der als Pessimist bekannte Analyst sagt einen Kursverlust von mindestens zehn Prozent innerhalb kürzester Zeit voraus.
Das belastet auch den Deutschen Aktienindex (Dax). Der Markt werde in den nächsten Tagen stark an den Nachrichten zur US-Konjunktur hängen und weiter sehr anfällig für weitere kurzfristige Verluste sein, befürchtet Tammo Greetfeld von der Hypo-Vereinsbank. "Die gegenwärtige Korrektur betrachten wir nicht als Einstiegsgelegenheit, sondern als ernst zu nehmendes Wetterleuchten", warnt auch Markus Reinwand von der Helaba.
Für den Durchblick im Zertifikate-Dschungel,
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Quelle: Handelsblatt.com
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FTD-Zinsumfrage: Märkte erwarten EZB-Doppelschlag
Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach Meinung von Volkswirten international führender Banken per Doppelschlag ihren Leitzins bis zum Sommer von jetzt 3,5 auf 4,0 Prozent anheben. Wie aus der monatlichen Zinsumfrage der FTD hervorgeht, setzen alle befragten Ökonomen auf eine Anhebung um 25 Basispunkte.
Dies gilt für die Sitzung der EZB am Donnerstag dieser Woche. Einen weiteren Schritt am 6. Juni erwarten 63 Prozent, die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) prognostiziert ihn gar bereits für die Sitzung am 10. Mai. Folglich erwarten zwei Drittel der Banken einen Zins von 4,0 Prozent zur Jahresmitte.
Die Befragung belegt, dass die Beobachter inzwischen an einen deutlich strafferen Kurs der EZB glauben als noch Ende 2006. Da hatte die Mehrzahl erwartet, die Frankfurter Währungshüter würden den Leitzins 2007 allenfalls noch einmal anheben oder aber bei 3,75 Prozent zumindest vorerst eine längere Pause einlegen. Der straffe Kurs der EZB sorgt angesichts zuletzt moderater Inflation derzeit verstärkt für Unmut in der Politik. Seit Dezember 2005 hat die EZB den Zins bereits von 2,0 auf 3,5 Prozent angehoben.
Trichets Signale mit Spannung erwartet
"Eine weitere Zinserhöhung diese Woche scheint quasi eine ausgemachte Sache zu sein", sagte Thomas Mayer, Europa-Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Tatsächlich hat EZB-Präsident Jean-Claude Trichet das Anfang Februar signalisiert. Mit Blick auf die Preisrisiken betonte er die Notwendigkeit "großer Wachsamkeit." So hatte er zuletzt stets eine Anhebung im Folgemonat in Aussicht gestellt. Seitdem hatten mehrere EZB-Vertreter diese Erwartung mit Aussagen genährt.
Quelle: Financial Times Deutschland
Servus, J.B.
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| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 80 | 3.606 | von nun an gings bergauf | 123p | 123p | 05.12.21 09:12 | |
| 1 | Heibl: Hausse nährt die Hausse - Crash bleibt aus! | Parocorp | Parocorp | 25.04.21 13:19 | ||
| 7 | 9 | Deutliche Warnsignale der Märkte | DeadFred | DeadFred | 25.04.21 13:19 | |
| 4 | Massiver Öl-Presrutsch !! | Waleshark | 25.04.21 13:16 | |||
| 11 | 3 | Energy Metals scheint ausgebrochen... | lehna | lehna | 25.04.21 11:20 |