Premiere macht Ernst
In Österreich gibt es jetzt erstmals den konkreten Verdacht der TV-Piraterie im Zusammenhang mit dem digitalen Fernsehen. Die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden laufen, auch Gericht und Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet. Im Verdacht steht ein oberösterreichischer Elektrohändler.
Teures Fälscher-Set
Die Premiere Pay-TV-Programm Service- und Betriebsgesellschaft hat die Sache ins Rollen gebracht, betroffen sollen aber auch andere Anbieter von digitalen Programmen sein, hieß es am Montag in einer Premiere-Aussendung. Die oberösterreichische Sicherheitsdirektion bestätigte die laufenden Ermittlungen gegen den Elektrohändler wegen des Verdachts, dass dieser gefälschte SmartCards gemeinsam mit Decodern für das Bezahl-Fernsehen verkauft habe. Bei Hausdurchsuchungen seien für den Elektrohändler und einen seiner Mitarbeiter belastende Unterlagen sichergestellt worden, unter anderem die Hardware zur Manipulation an den Karten.
Der Elektrohändler sei, so die Sicherheitsdirektion, auch geständig. Der Händler habe durch einen Mitarbeiter leere Karten illegaler Weise mit entsprechenden Codes versehen, durch die es möglich wurde, die Pay-TV-Programme zu entschlüsseln. Die Decoder samt diesen manipulierten Empfangskarten wurden - vermutlich unter der Hand - zu einem Preis von rund 500 bis 600 Euro pro Set verkauft. Um wie viele Fälle es sich handelt, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
In Österreich gibt es jetzt erstmals den konkreten Verdacht der TV-Piraterie im Zusammenhang mit dem digitalen Fernsehen. Die Ermittlungen der Sicherheitsbehörden laufen, auch Gericht und Staatsanwaltschaft wurden eingeschaltet. Im Verdacht steht ein oberösterreichischer Elektrohändler.
Teures Fälscher-Set
Die Premiere Pay-TV-Programm Service- und Betriebsgesellschaft hat die Sache ins Rollen gebracht, betroffen sollen aber auch andere Anbieter von digitalen Programmen sein, hieß es am Montag in einer Premiere-Aussendung. Die oberösterreichische Sicherheitsdirektion bestätigte die laufenden Ermittlungen gegen den Elektrohändler wegen des Verdachts, dass dieser gefälschte SmartCards gemeinsam mit Decodern für das Bezahl-Fernsehen verkauft habe. Bei Hausdurchsuchungen seien für den Elektrohändler und einen seiner Mitarbeiter belastende Unterlagen sichergestellt worden, unter anderem die Hardware zur Manipulation an den Karten.
Der Elektrohändler sei, so die Sicherheitsdirektion, auch geständig. Der Händler habe durch einen Mitarbeiter leere Karten illegaler Weise mit entsprechenden Codes versehen, durch die es möglich wurde, die Pay-TV-Programme zu entschlüsseln. Die Decoder samt diesen manipulierten Empfangskarten wurden - vermutlich unter der Hand - zu einem Preis von rund 500 bis 600 Euro pro Set verkauft. Um wie viele Fälle es sich handelt, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.