- bei Porsche hat er zusammen mit seinem Bruder die Sperrminorität von 26% (das hat er nicht ohne Grund erwähnt), d.h. ohne seine Zustimmung läuft nichts, also auch nicht die Herreinnahme eines Investors aus dem arabischen Raum oder der Verkauf der VW-Aktien an einen Investor aus Chiona oder sonst woher
- über Porsche hat er 50%+x an VW-Stimmrechten, d.h. es kann keines Stimmenkoalition z.B. iniziiert durch das Land Niedersachen dagegen aufgebaut werden, Niedersachsen kann so dicht vor Wahlen auch keinen Konfrontationskurs fahren - Zuckerbrot für Niedersachsen: VW-Geset wird nicht mehr angegriffen, Stimmenanteil Niedersachsen wird auch im neuen Konzern nicht geringer
- VW-BR (wichtig für Aufsichtsratsmehrheiten) - dessen Unterstützung hat sich Piech stets gesichert solange er bei VW ist - Zuckerbrot für VW-BR: Mitbestimmung bleibt erhalten, Konzernsitz in Wolfsburg bleibt erhalten
Die bei Porsche vorhandenen Optionen auf VW-Aktien stellen zur Zeit einen unsicheren Wert dar. Sollte der VW-Kurs drastisch fallen, werden sie möglicherweise wertlos. Sollte man versuchen, sie alle plötzlich aufzulösen, so würde der Wert der VW-Aktien auch einen starken EInbruch erleben und es könnte sicher nur ein Teil der möglichen Gewinne realisiert werden.
Ich könnte mir folgende Variante vorstellen: Es wird eine Lösung gefunden gemeinsam mit den von den Optionen betroffenen Banken. Danach wird auf einen Teil der möglichen Optionserlöse verzichtet bzw. die Optionen gegten angemessenes Entgelt an die Banken abgegeben und im Gegenzug erfolgt eine Weiterfinanzierung ggf. ermäßigten Porsche-Kredite zu normalen Bedinungen. Die betroffenen Banken können dann ihre VW-Aktien kursschonend am Markt plazieren.
Eine solche Lösung könnte aus dem jetzt zusammen sitzenden Team entspringen.Sie setzt voraus, dass alle Beteiligten zustimmen und dass die Banken das Vertauen gewinnen, nicht reingelegt zu werden, d.h. sie könnte nicht durch Herrn Härter ausgehandelt werden. Dieser könnte somit das erste Opfer werden. Die Eigentümer des VW-Konzern, also Niedersachen und Porsche könnten dabei eine Absichtserklärung oder ähnliches abgeben, die Konzern verschmelzen zu wollen und anschließend Deckung für die weiterfinanzierten Kredite durch den neuen Konzern gerade zu stehen.
Sollte das gelingen, so müßte Porsche eigentlich wieder in sicherem Fahrwasser sein und die Aktienkurse sollten sich dann dem fairen Wert annähern.
Gruß
FredoTorpedo
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