In einem fusionierten Konzern wird sicher das Geschäft des jetzigen VW-Konzerns den Haupteinfluß auf den Aktien-Kurs haben. Doch auch wenn man nur die Buchwerte sowohl bei VW als auch bei Porsche zugrunde legt, so haben die Porsche-VZs und auch die VW-VZs nach Aufholbedarf.
Und beim Wiederanspringen der Autokonjunktur dürften die Kurse auch eine zukünftigen Konzern deutlich über dem Buchwert liegen und das ist zumindst bei den Vorzügen noch ein ziemliches Potential.
Bei vielen Papieren, die ich in Vergangenheit beobachtet habe konnte man eine Spanne des AKtienkurses von
0,5*Buchwert (in schlechten Zeiten) bis 1,5*Buchwert in guten Zeiten feststellen. Wobei alledings der Buchwert in schlechten Zeiten meist sinkt und in guten wegen der zunehmenden Investitiontätigkeit steigt.
Zur Zeit scheinen viele in Gedanken bereits in Panik zu verfallen. Ich denke jedoch, dass im Porsche-Kurs schon einiges von den Risiken eingepreist sein drüft. Wir haben ja hier in Vergangenheit oft gerätselt, weshalb der Kurs immer weiter runter ging und weshalb manche Bankhäuser sogar Kurse von unter 10€ für möglich hielten. Wahrscheinlich hatten die schon tieferer Einblicken (entweder durch eigenen Recherchen oder durch Indiskretionen).
Ich käme nur in Panik, wenn eine Insider-Verkaufsmeldung auftauchte, nach der Piech seine Porsche-Anteile komplett abgestossen hätte. Solange das nicht passiert, vermut ich ihn als Fädenzieher im Hintergrund und erwarte, dass er seinen Besitz nicht ohne Not in den Abgrund schmeißt.
Gruß
FredoTorpedo
Warum nicht geich so ? Bei beginn der Übenrahme hätte Wiedeking leicht sowohl den Piech-Gegner Wulff als auch den VW-BR auf seine Seite ziehen können. Gemeinsam mit W.Porsche wäre die Allianz für Piech unüberwindbar gewesen.
Werbung