Die Teleboerse hat in dem gestern publizierten Artikel "Rotstift-Alarm - Was wird aus der VW-Aktie?"
begründet, warum die Aktien von VW und Porsche (SE) hohes Potenzial besitzen:
"20 Milliarden sollen es sein, die Volkswagen in einer Einigung mit den US-Behörden wohl zahlen muss. Experten gehen davon aus, dass eine Unsicherheit von 10 Prozent besteht, sprich eine Bandbreite zwischen 18 und 22 Milliarden Dollar möglich sein könnte. VW setzt 210 Milliarden um, wir sprechen also von 10% des Umsatzes. VW bringt an der Börse gegenwärtig - Vorzüge und Stämme addiert - etwa 55 Milliarden auf die Waage, vor dem Skandal waren es – ceteris paribus – 90 Milliarden. Die Differenz von 35 Milliarden resultiert aus Imageverlust, Strafe, Unsicherheit und einem Tick Marktlage.
Nimmt man einmal nur die Strafe, so wäre der theoretische Wert von VW bei rund 70 Milliarden Euro anzusiedeln – ein Potenzial von mindestens rund 30 Prozent. Davon gehen auch wir aus. Die ersten Gewinne wurden schon gemacht, wenn man analog zur Volatilität beherzt zugegriffen hat, zu den starken Händen gehörte. Jetzt könnte bald Phase 2 starten mit einem langen Lauf bis rund 180 / 190 Euro bei der Aktie..."
Anzumerken bleibt, dass die Gesamt-MK inzwischen bei fast 64 Mrd. Euro liegt, was das verblei-bende Erholungspotenzial entsprechend reduziert. Dennoch scheint die These der teleboerse nicht abwegig. Sobald die Strafen in den USA feststehen, wird die Börse neu kalkulieren.
Link zum Artikel:
www.teleboerse.de/aktien/...-der-VW-Aktie-article17859781.html