und ihrer Konjunkturploitik. Du hast in #10847 geschrieben:
"Und ich habe wenig Zweifel, dass die Fed die Geldpolitik jetzt recht schnell "normalisieren" wird. Alle Anzeichen deuten darauf hin. Denn sie erkennen in Washington, dass sie in einem riesigen Dilemma stecken."
Was für "Anzeichen" Du meinst, weiß ich nicht. Vielleicht das wöchentliche Geschwalle der FED, das nur der Verneblung dient? Dass die FED ständig flunkert und die Welt an der Nase rumzieht, müsstest auch Du bemerkt haben.
Folker Hellmeyer schreibt heute in seiner täglichen Kolumne:
"Der Verweis auf die schwächere Weltkonjunktur ist einmal mehr lediglich Ausdruck dafür, dass eine simple Entschuldigung für eine zu erwartende Wende der Wende der Zinspolitik generiert wird, um die Thematisierung des Mankos an Reformpolitik zu umgehen.
Der Konjunkturabschwung könnte nach Einschätzung von Vertretern der Federal Reserve die per 2015 erwartete Zinserhöhung hinauszögern. "Wenn das Wachstum im Ausland schwächer ausfällt, könnte das dazu führen, dass der Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik länger als üblich dauert", sagte Fed-Vizepräsident Stanley Fischer. Auch Fed-Gouverneur Daniel Tarullo zeigt sich nachdenklich: "Ich bin über das weltweite Wirtschaftswachstum besorgt. Es gibt mehr Abwärts- als Aufwärtsrisiken. Diese Entwicklung müsse die Fed bei ihrer Geldpolitik berücksichtigen.“ Fed-Mitglied Charles Evans betonte, dass der Anstieg des Dollars kombiniert mit schwachem globalen Wachstum zu niedrigerer Inflation in den USA führen könne. Damit wäre eine Zinserhöhung weniger gerechtfertigt.
...
Die daraus kurzfristig abgeleitete Tendenz eines festeren USD hat nicht unerhebliche innere Schwächen, sowohl konjunkturell, strukturell als auch politisch...."
Dieser letzte Satz bestätigt meine oben (#10850) geäußerte Thesen
"Die FED wird hingegen ihre Geldpolitik nicht normalisieren, weil die US-Wirtschaft noch viel zu schwach ist..."
und
"Davon abgesehen würde dadurch der Dollar noch stärker und der Export vollends kastriert."
"Und ich habe wenig Zweifel, dass die Fed die Geldpolitik jetzt recht schnell "normalisieren" wird. Alle Anzeichen deuten darauf hin. Denn sie erkennen in Washington, dass sie in einem riesigen Dilemma stecken."
Was für "Anzeichen" Du meinst, weiß ich nicht. Vielleicht das wöchentliche Geschwalle der FED, das nur der Verneblung dient? Dass die FED ständig flunkert und die Welt an der Nase rumzieht, müsstest auch Du bemerkt haben.
Folker Hellmeyer schreibt heute in seiner täglichen Kolumne:
"Der Verweis auf die schwächere Weltkonjunktur ist einmal mehr lediglich Ausdruck dafür, dass eine simple Entschuldigung für eine zu erwartende Wende der Wende der Zinspolitik generiert wird, um die Thematisierung des Mankos an Reformpolitik zu umgehen.
Der Konjunkturabschwung könnte nach Einschätzung von Vertretern der Federal Reserve die per 2015 erwartete Zinserhöhung hinauszögern. "Wenn das Wachstum im Ausland schwächer ausfällt, könnte das dazu führen, dass der Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik länger als üblich dauert", sagte Fed-Vizepräsident Stanley Fischer. Auch Fed-Gouverneur Daniel Tarullo zeigt sich nachdenklich: "Ich bin über das weltweite Wirtschaftswachstum besorgt. Es gibt mehr Abwärts- als Aufwärtsrisiken. Diese Entwicklung müsse die Fed bei ihrer Geldpolitik berücksichtigen.“ Fed-Mitglied Charles Evans betonte, dass der Anstieg des Dollars kombiniert mit schwachem globalen Wachstum zu niedrigerer Inflation in den USA führen könne. Damit wäre eine Zinserhöhung weniger gerechtfertigt.
...
Die daraus kurzfristig abgeleitete Tendenz eines festeren USD hat nicht unerhebliche innere Schwächen, sowohl konjunkturell, strukturell als auch politisch...."
Dieser letzte Satz bestätigt meine oben (#10850) geäußerte Thesen
"Die FED wird hingegen ihre Geldpolitik nicht normalisieren, weil die US-Wirtschaft noch viel zu schwach ist..."
und
"Davon abgesehen würde dadurch der Dollar noch stärker und der Export vollends kastriert."
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