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Porsche: verblichener Ruhm ?

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Strategie Hebel
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fuzzi08:

niccolo, noch ein Nachtrag zur FED

 
14.10.14 23:30
und ihrer Konjunkturploitik. Du hast in #10847 geschrieben:

"Und ich habe wenig Zweifel, dass die Fed die Geldpolitik jetzt recht schnell "normalisieren" wird. Alle Anzeichen deuten darauf hin. Denn sie erkennen in Washington, dass sie in einem riesigen Dilemma stecken."

Was für "Anzeichen" Du meinst, weiß ich nicht. Vielleicht das wöchentliche Geschwalle der FED, das nur der Verneblung dient?  Dass die FED ständig flunkert und die Welt an der Nase rumzieht, müsstest auch Du bemerkt haben.

Folker Hellmeyer schreibt heute in seiner täglichen Kolumne:

"Der Verweis auf die schwächere Weltkonjunktur ist einmal mehr lediglich Ausdruck dafür, dass eine simple Entschuldigung für eine zu erwartende Wende der Wende der Zinspolitik generiert wird, um die Thematisierung des Mankos an Reformpolitik zu umgehen.

Der Konjunkturabschwung könnte nach Einschätzung von Vertretern der Federal Reserve die per 2015 erwartete Zinserhöhung hinauszögern. "Wenn das Wachstum im Ausland schwächer ausfällt, könnte das dazu führen, dass der Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik länger als üblich dauert", sagte Fed-Vizepräsident Stanley Fischer. Auch Fed-Gouverneur Daniel Tarullo zeigt sich nachdenklich: "Ich bin über das weltweite Wirtschaftswachstum besorgt. Es gibt mehr Abwärts- als Aufwärtsrisiken. Diese Entwicklung müsse die Fed bei ihrer Geldpolitik berücksichtigen.“ Fed-Mitglied Charles Evans betonte, dass der Anstieg des Dollars kombiniert mit schwachem globalen Wachstum zu niedrigerer Inflation in den USA führen könne. Damit wäre eine Zinserhöhung weniger gerechtfertigt.
...
Die daraus kurzfristig abgeleitete Tendenz eines festeren USD hat nicht unerhebliche innere Schwächen, sowohl konjunkturell, strukturell als auch politisch...."

Dieser letzte Satz bestätigt meine oben (#10850) geäußerte Thesen
"Die FED wird hingegen ihre Geldpolitik nicht normalisieren, weil die US-Wirtschaft noch viel zu schwach ist..."

und

"Davon abgesehen würde dadurch der Dollar noch stärker und der Export vollends kastriert."

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fuzzi08:

ein vielsagendes Statement der FED

 
15.10.14 12:52
von San Franciso bestätigt ebenfalls meine Annahme, wonach die USA ihre Geldpolitik auf absehbare Zeit eben NICHT normalisieren (können). Zitiert von F. Hellmeyer:

"Der Präsident der Federal Reserve San Francisco John Williams hat ein neues Anleihekaufprogramm der US-Notenbank nicht ausgeschlossen. Sofern eine längere Phase der Deflation vorhergesagt würde, müsse man das "ernsthaft in Betracht ziehen".

Hellmeyer nennt zudem einige Daten zur Verschuldung der USA, die den behaupteten Aufschwung in Zweifel ziehen:
Staatsverschuldung 2008: 10.000 Mrd. 2014: 17.850. Steigerung: 78%
Bilanzsumme FED (=Intervention) 2008: 800 Mrd. 2014: 4.414 Mrd. Steigerung: 550%
Dazu im Vergleich das BIP: 2008: 14.963 Mrd. 2014: 16.010 Mrd. Steigerung: 7% (!)



Schaut man sich dazu noch die Zahlen für Essensmarken an Familien (+50%) sowie die Privatkredite (+ 50-90%) an, so kann man allein schon daran ablesen, dass der "Aufschwung" in der US-amerikanischen bürgerlichen Gesellschaft gar nicht angekommen bzw. eine Erfindung der FED ist.

Quelle:
www.goldseiten.de/artikel/...t-bezueglich-Daten-und-mehr-.html

Vor diesem Hintergrund ist an eine "Normalisierung" nicht einmal zu denken.

Antworten
wolga:

an fuzzi08

 
15.10.14 14:02
Das dürfte jetzt doch jeder gemerkt haben, die Amis sind wirtschaftlich mehr als Bankrott, einem Unternehmer hätte man den Prozess wegen "betrügerischem Bankrott" gemacht,  bei Staaten geht das leider nicht. Die Amis kommen da nur raus durch a) einen Krieg oder b) eine Inflation die es in sich hat, der Greenback ist mehr als tot! Da haben es die Chinesen viel cleverer angefangen, Investitionen und $ Geschenke in Afrika, die haben ja genug von dem amerikanischen Monopolygeld und bringen es unter die Leute! Die Amis können ja nur Kriege führen zu etwas vernünftigem sind die einfach... naja ich würde sagen, die überwiegende Mehrheit der US-Bevölkerung scheint mir aus einer bildungsfernen Schicht zu kommen.  
Antworten
niccolo:

fuzzi...

 
16.10.14 01:26
die Situation in den USA hat sich etwas verbessert, aber wie Du richtig schreibst zu einem sehr hohen Preis (Verschuldung etc.), der diese Verbesserung in keiner Weise gerechtfertigt. Diese von Dir gepostete Gegenüberstellung von BIP-Wachstum und Verschuldung, die kennt auch die FED. QE ist der FED in der Bilanz zu teuer, es wird quasi als gescheitert betrachtet, vor allem weil man auch nicht so leicht runterkommt davon.
Fazit: Es wird nie wieder ein QE geben, es wird auch im Falle einer Bankenkrise nie wieder eine breit angelegte Bankenrettung geben. Die Fed sagt das auch, bislang noch durch die Blume, um die Börsen nicht zu sehr zu verschrecken. Die Zinserwartungen der FED für 2016 sind über einen Prozentpunkt über den Markterwartungen.
Die FED hat klammheimlich eine ziemliche Kehrtwende vollzogen, lustigerweise unter der eher den Tauben zugerechneten Yellen. Sie wird die Zinsen ungeachtet der Marktreaktion hochtreiben, um in einer erneuten Phase des Abschwungs das Instrument der Zinssenkung zu haben und nicht wieder QE machen zu müssen. Sie werden versuchen, rhetorisch gegenzulenken, falls die Märkte zu sehr in Panik geraten, aber nicht mit Taten. Die Liquidität in den Aktienmärkten wird über die nächsten Jahre abnehmen, die Kurse werden sich wieder im historischen Kontext zu einer vernünftigeren Bewertung hin anpassen. Die Zeit der "Märkte über alles"-Poliltik der Fed ist vorbei.
Antworten
fuzzi08:

niccolo, dann weißt Du

 
16.10.14 11:16
mehr als die FED selbst. Das gestrige Massaker an den Börsen dürfte selbst den größten Optimisten (nicht nur in den USA) die Augen geöffnet haben. Vor einem solchen Hintergrund die Zinsen zu erhöhen, wäre Selbstmord. In Deutschland wäre das öllig anders. Aber die amerikanischen Bürger haben praktisch keine Ersparnisse/Spargutehaben, so wie der bundesdeutsche Michel. Während die Negativverzinsung den Michel enteignet, leiden die Amerikaner kaum darunter. Sie können das billige Geld zum Zocken an der Börse nutzen, wovon sie ja auch reichlich Gebrauch machen. Die Börse war deshalb schon immer ein Standbein des amerikanischen Bürgertums. "Der Deutsche" macht das nicht - weshalb er aktientechnisch auch keinerlei Rolle an den Märkten spielt. Während die Deutschen zutiefst börsenabstinent leben, sind die Amerikaner die Börsennation schlechthin. Ein Grund dafür, dass ihre Aktien chronisch hoch und unsere eher schwach bewertet sind. Und in Crashszenarien -wie derzeit- werden zuallererst deutsche Aktien liquidiert, denn dort gibt es am schnellsten Geld. Und der Dollar steigt.

Würden in den USA die Zinsen erhöht, bekämen die Aktien a) Konkurrenz und b) würde ihnen das Wasser abgegraben werden. Keine US-Regierung würde das überleben.
Antworten
Dinobutcher:

Bernecker meint

 
16.10.14 11:48
die astronomisch hohen Lombard Kredite der Amis werden gerade reduziert. Alles wird verkauft, Quartalszahlen spielen überhaupt keine Rolle mehr in diesem Szenario.
Antworten
niccolo:

fuzzi...

 
16.10.14 13:18
es wird zu einem Machtspiel zwischen der Fed und den Märkten. Es ist kein Zufall, dass die Einbrüche immer dann kamen und kommen, wenn QE (1, dann 2, dann unendlich) endete. Der Markt will die Fed an einer sehr kurzen Leine als seine Sklavin halten und geht davon aus, dass dies auch so bleibt.
Die Fed will aber keine Sklavin der Märkte mehr sein, vor allem dann, wenn die wirtschaftlichen Kennzahlen (Arbeitslosenquote) wieder deutlich besser geworden sind. Yellen hat immer das Hauptaugenmerk auf den Arbeitslosenzahlen gehabt, sie kommt, so weit ich weiß, auch nicht von der Goldmann Sachs Connection wie Bernanke und Draghi.
Und Du siehst es schon sehr vereinfacht, wenn Du meinst, dass die bürgerliche Schicht in USA keine Ersparnisse hat. Gerade aus dieser Schicht und von vielen Finanzmarktakteuren wurde Bernankes QE und Ewignullzinspolitik am meisten kritisiert. Warum? Weil sie nicht nachhaltig sein kann. Hohes Börsenwachstum durch Liquidität führt notgedrungen zu einem Absturz, wenn diese Liquidität wieder eingezogen wird. Und dass sie irgendwann eingezogen werden muss, ist dir doch klar, oder?
Stell dir vor, der Dax wäre auf 12000 gestiegen. Dann wäre ein "Absturz" auf 10000 eine gefühlte Katastrophe, 20%, alles schreit. Würde ich dann ein Kursziel von 8000 nennen, würdest Du es worst-case nennen und mich einen Schwarzseher schimpfen. So sehe ich das auch mit den 10000. Vor einem Jahr wurde von den Profis übereinstimmend der Bereich knapp unter 9000 als "absolute Decke" für den Dax genannt, was mich darauf einstimmte, dass es wahscheinlich noch mal deutlich darüber gehen wird. Jetzt sind wir bei 8400 und Du findest, das war ein Massaker??
Die Fed würde erst wieder nervös, wenn der Dow deutlich unter 10000 geht - und das wird bestimmt in den nächsten Jahren passieren.
Antworten
fuzzi08:

niccolo, Du zitierst mich

 
16.10.14 14:49
falsch, vielleicht weil es besser zu Deinen Argumenten passt:
"Und Du siehst es schon sehr vereinfacht, wenn Du meinst, dass die bürgerliche Schicht in USA keine Ersparnisse hat."

Das habe ich nicht behauptet. Ich habe es verglichen mit den Sparguthaben der Deutschen, die ja Sparweltmeister sind ("...so wie die Deutschen"). Natürlich haben auch Amerikaner Sparguthaben, aber die spielen eben nicht die Rolle wie bei uns. Die Amerikaner investieren wesentlich mehr in Sachwerte (Aktien) als die Deutschen.

Ob/dass die Liquidität in den USA wieder eingezogen wird/werden kann, ist mir beileibe nicht klar. Ich halte das für unmöglich und die Chinesen würden es auch garnicht zulassen
(Abwertungskrieg). Ich gehe vielmehr davon aus, dass es eine andere Lösung geben wird: der Dollar verreckt oder er wird entwertet, dann ist der Drops gelutscht und Amerika wäre mit einem Schlag schuldenfrei.

Wer das nicht glaubt, soll mal nachgucken, welche Währung 100 Jahre alt wurde. Ich kenne keine. Der moderne US-Dollar entstand im "Currency Act" von 1900 und hauchte sein Leben als goldgedeckte Währung 1971 aus. Von da an lebte er bis heute nur als wertloses bedrucktes Papier weiter. Ausgerechnet das sollte sich lohnen, es zu erhalten? Ich meine: nie im Leben. Die Menschen brauchen Werte, kein buntes Papier.
Die Chinesen bereiten sich derweil schon auf den Schlussakt vor, indem sie ihre faulen Dollars in Gold umtauschen.

Ein Dax-Absturz von 12.000 auf 10.000 ist übrigens kein 20%-Absturz, sondern "nur" einer von 16,7%. Eher eine Standard-Korrektur.

Der aktuelle Absturz, denn ich auf 20% taxiere (also noch bis ca. 8.000 gehen dürfte, ist imo nicht ungewöhnlich. Er hat auch mit dem aktuellen Wirtschaftseinbruch nichts zu tun, da die 20% jenseits von Gut und böse sind. Er hat mit der Lombard-Blase zu tun, wie Dinobutcher schon geschrieben hat.
Das ist aber alles nichts im Vergleich zu den von Dir ursprünglich genannten 6.000 Punkten im Dax, die "von unten gesehen werden", was ja einen Punktestand von 5.xxx bedeuten würde und eine Korrektur von bis zu 50% voraussetzte. Das würde praktisch eine Sachlage wie 2008 bei der Subprime- bzw. Lehman-Krise voraussetzen. Bei allem was recht ist: so weit sind wir dann doch nicht, denn damals war Kreditklemme, jetzt ist das Problem eher umgekehrt.
Antworten
niccolo:

fuzzi...

 
16.10.14 16:11
ich meinte eigentlich knapp 10000 Punkte (das zu den 20% vs. 16,7%), bitte geh davon aus, dass ich Prozentrechnung kann.
Was ich damit sagen will: Es ist wurscht, wie hoch die Übertreibung durch exzessive Liquidität geht (ob 12000 oder 15000 oder 20000) - theoretisch ist im Wahn alles möglich, kehrt aber doch zu den Ausgangswerten zurück. Die "Korrektur" ist abhängig von der vorherigen Übertreibung.
Was mich wundert: Du siehst eine Rückkehr zu einem Niveau 5000-6000 im Dax, das normalen Bewertungen im historischen Kontext entsprechen würde, als eine Art worst-case, sprichst aber entspannt von ganz anderen Szenarien wie vollständige Dollarschmelze, die für alle doch wesentlich dramatischer wären.
Ich sehe die Börse eben nicht langfristig steigen, ebenso wenig sehe ich Unternehmensgewinne immer steigen.
Und für mich ist eine teilweise Normalisierung der Geldpolitik, die für die verwöhnten Märkte hart wird, wesentlich wahrscheinlicher, als dass man sich auf das baldige Ende des Dollar und anderer Papierwährungen vorbereiten soll.
Antworten
fuzzi08:

niccolo, diese Diskussion

 
16.10.14 16:54
um Daxstände ist hochgradig überflüssig: der Dax macht langfristig nur eines: er steigt.
Und bei meinem Korrekturziel von 8.000 bleibe ich auch, Du darfst dafür bei Deinem von >6.000 bleiben und am Schluss werden wir sehen, ok?

Deine These "Ich sehe die Börse eben nicht langfristig steigen" kann irgendwann eintreffen.
Wer weioß schon, wann was sein oder nicht sein wird. Irgendwann wird auch die Sonne erkalten und die Erde sterben. Wen interessiert das? Mich nicht; beides werde ich nicht mehr erleben. Hingegen habe ich erlebt, wie es bisher war: da ist der Dax gestiegen, von 500 (1986) auf 10.000 (2014). Das sind immerhin 1.900 Prozent. Was zwischendrin war interessiert nicht. Hier das Bildchen dazu:
(Verkleinert auf 70%) vergrößern
Porsche: verblichener Ruhm ? 765315
Antworten
niccolo:

fuzzi...

 
16.10.14 17:31
weiss nicht, warum die Diskussion überflüssig sein sollte. Schau in Deinem Schaubild die Zeit 1960-1980 an, in der die Wirtschaft zum Teil richtig geboomt hat und die Inflation hoch war. Der Dax bewegte sich kaum.
Noch vor zwei Jahren hätten die wenigsten Leute der Aussage zugestimmt, dass Märkte langfristig steigen. Dafür waren 1999 alle der Meinung, dass Märkte langfristig steigen. Der Anstieg 2012-2014 ist nur und wirklich NUR auf eine fake-Liquidität zurückzuführen, auf sonst gar nichts.
Antworten
fuzzi08:

niccolo, das ist doch

 
16.10.14 18:18
vollkommen wurscht. Entscheidend ist, dass der Dax jetzt schon seit 30 Jahren steigt. Mag ja sein, dass es zwischendurch Pausen gibt, aber die Generalrichtung ist klar.

Du hast behauptet, der Dax steige LANGFRISTIG nicht. Ich behaupte das Gegenteil und habe das mit einer Grafik glasklar nachgewiesen, während Du Deine Behauptung mit keiner einzigen Zahl belegt hast.
Schaut man auf die Gründe für den Anstieg (neue Märkte wie China, Russland, Ostasien, Indien, Südamerika, allgemeines Bevölkerungswachstum, Globalisierung, Mobilität etc.etc.) leuchtet er sofort ein; wenigstens mir.

Jetzt versuch bloß nicht, das wegzudiskutieren, sonst wüsste ich nicht, worüber wir noch reden sollten.
Antworten
fuzzi08:

schöner Satz nach oben heute, aber

 
17.10.14 19:52
ich denke, wir haben noch nicht fertig. Heute war erst mal Shortsqueeze allerorten angesagt. Fakt ist allerdings, dass die Lage schwärzer gesehen wird, als sie tatsächlich ist. Aber die Börse neigt eben nun mal zum Übertreiben.

Nächste Woche werden wir sehen, wie weit die Erholung trägt.  
Antworten
fuzzi08:

weiterhin Niedrigzinsen

 
20.10.14 15:57
davon ist Folker Hellmeyer überzeugt, wie er heute in seiner tägöichen Kolumne schreibt:

"Die Zinsveränderungserwartungen in den USA und UK sind deutlich moderater als zuletzt erwartet und an den Finanzmärkten diskontiert. Anders ausgedrückt bleibt es bei Vollkaskoversicherungen seitens der Zentralbanken der USA und des UK. Hintergrund sind unausgeprägte selbsttragende Kräfte der jeweiligen Konjunkturen.

Gekoppelt mit den Maßnahmen der EZB, die jetzt zum Tragen kommen werden, bleiben die Finanzmärkte auf absehbare Zeit durch extreme Niedrigzinspolitik als auch höhere Liquidität alimentiert."

Das als Nachtrag zur vorangegangenen Diskussion um eine etwaige Rückkehr der USA zur "Normalpolitik" beim Dollar.
Antworten
Zonk911:

welche Bewandtnis ...

 
21.10.14 16:05
... hat es denn, wenn Bid und Ask- Preise schon vor Handelsschluss auseinander laufen? Ist das ein Systemfehler?

Gruß

Zonk

Porsche: verblichener Ruhm ? 766796
Antworten
fuzzi08:

Zonk911, Geld und Brief

 
21.10.14 16:37
weisen immer einen gewissen Spread auf. Je vorsichtiger die Käufer sind, desto größer der Spread. Aktien mit geringem oder (fast) ohne Spread werden vom Markt als klarer Kauf eingeschätzt (Nachfrageüberhang). Ein Indikator für die Tendenz.
Antworten
Zonk911:

diesen Unterschied...

 
21.10.14 21:12
... habe ich aber bei der PSE während normalen Handelszeiten wirklich noch nie gesehen!
Antworten
fuzzi08:

Ferrari-IPO ante portas

 
30.10.14 20:10
Der Kollege aus Maranello wird jetzt von Fiat-Chrysler an die Börse gebracht. Da werde ich zugreifen! Hier die Meldung bei 4investors.de (Auszug):

"Neben den Zahlen bewegen zwei weitere Meldungen den Markt: Der Autokonzern plant den Börsengang von Ferrari und es wird eine Kapitalerhöhung geben. 10 Prozent der von FCA gehaltenen Anteile an Ferrari kommen an die Börse, die verbleibenden Aktien werden an die Aktionäre ausgegeben. Durch diese und die weiteren Maßnahmen will FCA die Schulden um 4 Milliarden Euro drücken."

Quelle:
www.finanznachrichten.de/...rari-ipo-als-rettungsanker-424.htm
Antworten
Aktienkobold9.:

Abgeltungssteuer

 
02.11.14 20:23
Hallo Freunde,
mal ein etwas anderes Thema:

www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...ehen/10922866.html

Im Grunde war das zu erwarten gewesen und ich gehe davon aus, dass es sehr schnell gehen wird, allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob man wieder zu der Regelung mit der Spekulationsfrist zurückkehrt. Weiß jemand etwas Genaueres zu diesem Aspekt?
Hat man vor der Wiedereinführung der Regelung Wertpapiere erworben, zahlt man dann noch 25% + Soli + Glaubensobulus oder schon den persönlichen Steuersatz?

Naja, wie dem auch sei, hoffen wir das Beste.
Antworten
fuzzi08:

vor der (eventuellen) Wiedereinführung

2
03.11.14 15:27
der alten Besteuerungsregelung gekaufte Wertpapiere werden imo nach dem Gebot von Treu und Glauben nach dem im Kaufzeitpunkt geltenden Steuersatz besteuert. Im übrigen gilt auch nach derzeitigem Recht der persönliche Steuersatz, sofern selbiger geringer ist als der Abgeltungssatz.

Hofterrier Stegner nehme ich nicht ernst. Demnächst wird er noch den Vorschlag machen, Kapitalerträge mit 100 % zu besteuern. Im Gegenzug erhält der StPfl Essensmarken.
Herr Stegner verkennt in seinem Sozialwahn, dass die Besteuerung von Arbeit und diejenige von Kapitalerträgen zwei verschiedene Paar Stiefel sind: Einkommen aus Arbeit wird originär generiert. Kapitalerträge dagegen aus bereits versteuerten Erträgen. Zwar ist das zB. bei Mieterträgen auch der Fall, aber bei denen können (im Ggs. zu Kapitalerträgen) AfA, Zinsen und Betriebskosten abgesetzt werden. Es ist deshalb nur recht und billig, wenn bei den Kapitalerträgen mit einem niedrigeren Satz pauschaliert wird. Das Gros der Steuerzahler hat ohnehin keinen (wesentlich) höheren Durchschnittsteuersatz (der Grenzsteuersatz hat hier ja keine Bedeutung).

Die Folgen wären übrigens verheerend: viele Kapitalanlagen dienen dem Aufbau einer Altersversorgung. Würde man die jetzt noch kastrieren, was bleibe dann noch, nachdem die negative Verzinsung schon die meisten Kapitalstöcke der Altersvorsorge killt? Altersarmut.
Die müsste dann später durch staatliche Alimentierung gelindert werden, was wiederum zusätzliche Steuern erforderte. Na wie wohl? - Zum Beispiel aus einer höheren Besteuerung von Kapitalanlagen. Wie man sieht: ein unerschöpflicher Quell, mit dem sich Sozis die nächsten 500 Jahre ihre Wählerklientel heranzüchten können. Sofern ihnen nicht vorher schon ihre nützlichen Idioten -die Steuerzahler- davongelaufen sind.
Antworten
Zocker-Familie:

fuzzi08: Die von dir erwähnte Doppelbesteuerung

 
04.11.14 10:01
gilt doch nur bei Dividenden und Ausschüttungen. Bei Zinsen und Gewinnen aus Kurssteigerungen, die das Groß der Kapitalerträge ausmacht, doch nicht.
Antworten
fuzzi08:

Zocker-Familie, ich weiß nicht genau

 
04.11.14 11:12
wie Du das mit der Doppelbesteuerung, da ich den Begriff ja gar nicht verwendet hatte. Ich vermute, Du meinst meinen Vorwurf wegen der Besteuerung von bereits Versteuertem. Der trifft allerdings auch auf Kursgewinne zu. Denn die stammen ja aus dem Kauf von Wertpapieren, die wiederum mit bereits versteuertem Geld gekauft wurden.  
Antworten
Josch1:

Porsche Macan

 
07.11.14 14:40
Da die Verkäufe des Porsche Macan in die nächste Bilanz einfließen, dürfte dies die allgemeine Lage aufhellen. Das Interesse an diesem Fahrzeug ist enorm, was sogar auf dem hiesigen Straßenbild auffällt.
Die momentane Bewertung ist auch angesichts des starken Brandwertes definitiv zu niedrig und dürfte in den nächsten Monaten korrigiert werden.
Antworten
Aktienkobold9.:

Ferrari

 
07.11.14 22:49
Hallo,
auch auf die Gefahr hin im falschen Thread zu sein, wollte ich insbesondere fuzzi fragen, warum er bei der Ferrari-IPO Chancen sieht. Normalerweise scheue ich IPOs wie der Teufel das Weihwasser, naja jedenfalls so ähnlich, aber Ferrari ist mir auch eine Überlegung wert. Aber da gibt es sehr wenige Informationen dazu und einen passenden Thread habe ich noch nicht gefunden.
Vielleicht erbarmt sich ja einer hier und stellt hier ein bisschen die Lage bei Ferrari dar. Damit der Bezug zum eigentlichen  Thema gewahrt bleibt, gerne auch im Vergleich zu Porsche :).

Viele Grüße
Aktienkobold92
Antworten
zertbull:

Macan

 
08.11.14 10:27
Hi,

der Macan wurde Sieger beim großen österreichischen Automobilpreis und der Porsche Vertreter meinte sie sind ausverkauft. Man sieht ihn auch oft auf der Straße, dürfte wirklich sehr gut gehen, hoffentlich schlägt das auch irgendwann auf den Kurs durch wenn auch über Umwege (VW).

LG Zert
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