Bisher habe ich die Post von Porsche immer erhalten
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kann jemand kurz aufzeigen, wie die Hauptversammlung verlaufen ist? wie ist der Tenor gewesen....
welche wichtigen Entscheidungen wurden getroffen und was gegen den Tiefsturz der Aktie getan werden soll....etc..
DANKE vorab für die Infos!
Porsche Plaintiffs Seek $5 Billion With Limited Tools
http://www.bloomberg.com/news/2012-06-25/...on-with-limited-tools.htm
Wenn man die Berichterstattung über die Porsche SE in letzter Zeit betrachtet, so hat man das Gefühl, die Porsche SE ist eine Tochtergesellschaft von VW.
So weit mir bekannt ist, besitzt aber die Porsche SE 51% der VW Stammaktien hat daher faktisch, trotz VW Gesetz, die "Macht" über VW. Zum Unterschied der ursprünglichen Planung musste man also "nur" die Porsche AG (für lächerliche 8 Mrd.) opfern, die dann im "(Porsche)Konzern" nur von der Porsche SE auf die VW AG "umgehängt" wurde.
Dass dies in der Berichterstattung völlig anders rüberkommt, überrascht einem. Anscheinend ist es der "Familie" ganz Recht, dass dieses Bild in der Öffentlichkeit besteht. Auch die Entwicklung des Aktienkurses der SE Vorzugsaktien kann der Familie eigentlich egal sein, da sie ja ihre Anteile nicht verkaufen kann und auch keine Kapitalerhöhung in naher Zukunft geplant ist.
Dass man sich jetzt auch Gedanken darüber macht, was die Porsche SE in Zukunft machen soll um dann vorzuschlagen, Porsche soll "strategische Aufgaben" im VW Konzern übernehmen, klingt banal. Vielmehr wollte man den (Porsche SE) Anlegern wohl sagen, dass wo Porsche draufsteht VW drin ist. Ist es doch den Anlegern schwer zu vermitteln, dass wenn die Porsche AG Gewinn macht, die Porsche SE auf Grund des Optionsvertrages diese wieder durch Wertberichtigungen korrigieren muss, da ja die Gewinne VW gehören obwohl die Porsche SE noch einen 50% Anteil an der Porsche AG hat.
Dass die Familie die Mehrheit am VW Konzern nur mit Hilfe der Porsche SE aufrechterhalten kann ist ein weiteres Faktum dafür, dass die SE auch in Zukunft bestehen bleibt.
Dass eine Fusion von Porsche SE und VW aufgrund der "Klagen" nicht möglich ist, ist aus meiner Sicht ein Scheinargument. Gerade die Höhe der Klagssummen ist doch genau bekannt und man kann relativ gut abschätzen wie hoch die Chancen bzw. Risken sind. Dies in einen Fusionsvertrag zu berücksichtigen, scheint nicht das Problem zu sein.
Immerhin hat sich inzwischen durchgeprochen, dass die Porsche SE nicht mehr Milliarden an Schulden hat, sondern durch den Verkauf der restlichen Porsche AG über erhebliche Überschüsse verfügen wird, die durch Dividendenzahlungen von VW weiter anwachsen werden.
Dass man dieses Geld vielleicht dazu in die Hand nimmt, um den Land Niedersachsen seinen VW Anteil abzukaufen und damit auch das "VW Gesetz" außer Kraft setzt, wäre doch eine "Strategische Aufgabe", die noch zu erledigen wäre.
...es ist schon richtig, das seitens des Gerichtes signalisiert wurde, das die Sachlage nicht so eindeutig ist.
Ansonsten hätte man mit der Anklage nicht so lange damit gewartet.... bei solch hohen Summen sind auch hohe Prozess- und Anwaltskosten
fällig, welche von den Klägern auch mitgebracht werden müßte.....am Ende gibt es einen Vergleich, wo keiner damit zufrieden ist....ausser die Anwälte...
Desweiteren sind doch diese Risiken bei der PSE udn Volkswagen schon im Kurs und bereits Rückgestellt, so das hier der Kurs nicht so sehr leiden müßte oder?
und noch ein ganz guter artikel zum prozessauftakt: aktienfrage.de/2012/06/prozessauftakt-im-fall-porschevw/
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