halte ich keineswegs für abgemachte Sache. Dinge, die allzu klar zu sein scheinen, tre- ten an der Börse meistens nicht ein. Das dürfte diesmal einen sehr realen Hintergrund haben:
Wenn Hans Bernecker richtig liegt, wonach der Dax-Crash von Baisse-Spekulanten her-
beigeführt wurde, dann werden diese Spekulanten ihr Anlageziel nur dann optimal rea-
lisieren können, wenn sie billigst covern können. Das geht aber nicht, wenn sie gemein- sam mit der Masse covern. Also müssen sie es schon vorher tun. Das geht so, dass sie als Ziel zB 4.800 herumreichen, jeder stellt sich darauf ein. Jeder der daran glaubt, ist dann schon weit oberhalb mit Haus und Hof short. Bei 5.000 wird nichts mehr gekauft,
im Gegenteil, dann wird begonnen mit dem Covern. Damit das nicht in steigende Kurse hinein mit entsprechenden nachteiligen Folgen geschieht, muss der Kurs für das Fuß-
volk weiter nach unten geprügelt werden. Mit weiteren Shortpositionen geht es nicht.
Also hilft man anders nach: mit Gerüchten, negativen Kommentaren und...den sattsam
bekannten "wohlmeinenden Analysen", die uns Anlegern angeblich Leitlinien zu vor-
teilhaften Anlagen geben wollen. Das gegenteil ist der Fall: sie wollen uns im Auftrag
der Spekulanten auf der Gegengeraden in ein verlustreiche Falle locken: wir sollen
dazu verführt werden, den Baisse-Spekulanten den lukrativen Ausstieg zu finanzieren.
Weil dieses Spielchen inzwischen auf wachsame Anleger stößt, die das Ganze längst durchschaut haben, funktioniert es nicht mehr nach dem Willen von Samrt Money.
Folge: die Spekulation endet viel früher, der Verfall der Kurse wird gestoppt.
Wir werden schon bald erleben, ob ich für diesmal richtig liege.