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fürchte aber, dass es unumgänglich ist. Ich habe ehrlich gesagt eine große Menge verkauft im Bereich 64-65, war danach sogar kurz short bei Porsche und auch hier mit ein paar Kröten im Plus. Jetzt bin ich wieder verstärkt long, eigentlich hoffe ich, dass wir uns jetzt im Bereich bei 62 einpendeln und es nicht unbedingt wieder die 60 sein muss.
Ein viel besseres Ziel zu shorten ist für mich jetzt BMW, da werde ich die nächsten Wochen über ein ganz konsequenter Shorter sein. Denn der BMW-Anstieg ist einfach total überdreht, es gibt doch keine Perspektiven mehr außer zurück in den Bereich 55 (bei BMW).
Bei Porsche hingegen ist potentiell noch immer eine Menge Aufholpotential und Good-News-Potential. Das sehe ich bei BMW überhaupt nicht mehr - alles ausgereizt und sehr optimistisch eingepreist.
was passiert gerade? Käufer und Verkäufer richten ihre Depots neu aus: Diejenigen, die knapp 100% Gewinn erzielt haben, verkaufen. Diejenigen, die eine 2. Chance sehen, steigen jetzt ein. Die Phase dauert solange, bis der Verkaufsdruck abnimmt, der RSI sich wieder halbwegs abgekühlt hat, und das Moment nachgelassen hat:
beim RSI sind wir derzeit bei 58,1 (aus dem überkauften Bereich von 70 wieder raus)
das Momentum liegt bei 0,63 (Spitze war bei 18,57!)
gleichzeitig "versiegt" der Umsatz in dieser Phase (= positiv zu werten)
Vl hält dieser Seitwertstränd an vl. bis zum Erreichen der 38T-GDL? und die 61 € als Tiefstpunkt halten?
Grüße
der mir noch mehr Sorgen macht, als ich sie ohnehin schon habe. Solche Leute sind mit ihren Prognosen in der Regel gute Kontraindikatoren, und seine grenzenlose Euphorie ist Grund für einen zunehmenden Pessimismus.
Allein der Spruch mit den "Anpassungsprozessen" bei den Triple-A-Schuldnern. Man kann nur beten, dass das (noch) nicht passiert. Die Annahme, dass steigende Zinsen von USA, D, JAP etc. kein Problem darstellen und die Leute einfach mehr in Aktien gehen werden (wegen der niedrigen Bewertungen und der "Super-Gewinne"), ist grotesk. Ich kann mir das schön vorstellen, wie die Staaten immer höhere Zinsen bezahlen müssen und die Aktienmärkte fröhlich drumherum tanzen werden. Wir werden schnell über massive Steuererhöhungen reden müssen, sobald die Zinslast nicht mehr so sensationell niedrig ist wie jetzt. Und wir wissen ja, wie sehr Aktienanleger Steuererhöhungen lieben und wie die Gewinne der Firmen dann zunehmen.... dabei werden natürlich solidere Staaten wie D mit Steuererhöhungen vorpreschen (Schuldenbremse!) und die Zinslast für die anderen dadurch noch erhöhen. Das ist ein ganz tolles Szenario: Streit nicht nur in der EU, sondern unter den großen Nationen, Steuererhöhungen auf der einen Seite, verzweifelte Notenbankchefs auf der anderen, die Tag und Nacht Staatsanleihen aufkaufen. Toll, bloss wäre der Dax dann nicht bei 9000, sondern bei 3000. Was uns nach der Krise vorläufig gerettet hat und den alten Wachstumszyklus künstlich wiederbelebt hat, war allein der (irrationale) Glaube an die Staaten als sichere Häfen und Retter in der Not. Wenn dieser Glaube wackelt und die Zinslast der "sicheren" Staaten wie USA, D und J deutlich steigt, bricht alles zusammen bzw. auseinander.
In D ist der Boom ein Sonder- bzw. Nachholeffekt, der im nächsten Jahr schon geringer ausfallen wird als in diesem Jahr. Vergessen wir nicht, dass D die ganze große Party der 2000er verpasst hat und 2009 mit 5 Prozent abgestürzt ist - ich sehe also nicht wirklich Grund zur weiteren Euphorie.
Ich glaube, dass wenn alles gut geht, Chinas Spätphase im Zyklus noch etwas andauert und wir die Probleme weiter in die Zukunft schieben können, dass dann der Dax 2011 länger seitwärts läuft, ohne nennenswerte Ausschläge und Kursverluste. So ähnlich wie wir das im Dezember jetzt sehen. Die Branchen, die in diesem Jahr gut liefen, werden 2011 eher schlecht laufen und die, die schlecht gelaufen sind, werden gut laufen. Automobile würde/werde ich mit Ausnahme von Porsche verkaufen, Versorger wie RWE eher kaufen.
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