Pixelpark baut Verluste ab


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Pixelpark baut Verluste ab

 
28.05.02 11:36
Der Internetdienstleister Pixelpark hat nach einem straffen Sanierungskurs die Verluste verringert. Das ehemalige Vorzeigeunternehmen des Neuen Marktes kämpft aber immer noch mit einer stagnierenden Nachfrage.

Das am Neuen Markt notierte Unternehmen weist nach Angaben vom Dienstag für das erste Quartal 2002 einen Konzernverlust von 400.000 Euro aus gegenüber einem Minus von 24,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung verbesserte sich von minus fünf Mio. auf minus 4,1 Mio. Euro.

Das Betriebsergebnis betrug im ersten Quartal minus 5,2 Mio. Euro gegenüber einem Minus von 12,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz sei in den ersten drei Monaten mit 13,8 Mio. Euro das Niveau des vierten Quartals 2001 gehalten worden, hieß es. Im Vorjahreszeitraum betrug er noch 26,1 Mio. Euro.


2001 hatte das mehrheitlich zum Bertelsmann-Konzern gehörende Unternehmen einen Rekordverlust von 86 Mio. Euro ausgewiesen bei einem Umsatz von 81,3 Mio. Euro. Nach misslungenen Zukäufen und schweren Rückschlägen im Ausland konzentriert sich das Unternehmen wieder auf das Kerngeschäft. Pixelpark hofft nach Aussage einer Sprecherin unverändert, noch in diesem Jahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Nähere Angaben macht das Unternehmen nicht.


Die 2001 eingeleiteten Restrukturierungen wurden nach Angaben des Unternehmens bis Ende des ersten Quartals 2002 umgesetzt. Zum Ende des ersten Quartals 2002 waren bei Pixelpark 656 Mitarbeiter beschäftigt, davon 363 in Deutschland. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch 1185 Mitarbeiter. Die liquiden Mittel betrugen laut Pixelpark zum 31. März 19,8 Mio. Euro. An der Börse rutschten Pixelpark zu Handelsbeginn leicht ins Minus auf 4,50 Euro.

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