Philip Morris


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Philip Morris

 
07.06.01 04:51
Philip Morris muss drei Milliarden Dollar zahlen  

Los Angeles, 07. Jun (Reuters) - Ein Schwurgericht in Los Angeles hat den Tabakkonzern Philip Morris auf die Zahlung von mehr als drei Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Mark) an einen an Krebs erkrankten 56-jährigen Raucher verurteilt. Philip Morris müsse drei Milliarden Dollar als Strafe und sechs Millionen Dollar als Schadenersatz zahlen, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Urteilsspruch. Der an Gehirn- und Lungenkrebs erkrankte Richard Boeken hatte Philip Morris auf einen Schadenersatz von 12,37 Millionen Dollar und eine Strafzahlung von etwa sechs Milliarden Dollar verklagt. Boeken raucht seit seinem 13. Lebensjahr und gab an, er habe erst Mitte der 90er Jahre über die Gefahren des Tabakkonsums erfahren. Der Zigarettenhersteller habe ihn über die Gefahren des Rauchens im Unklaren gelassen. Das Unternehmen sollte daher wegen Fahrlässigkeit, Verschwörung und Betruges verurteilt werden. In anderen US-Bundesstaaten sind Schadenersatz-Klagen von Einzelpersonen gegen Zigarettenhersteller bislang abgewiesen worden. In Kalifornien wurden indes bereits in drei Fällen Zigarettenhersteller zu Zahlungen an die Kläger verurteilt. Am Montag hatte ein Gericht im US-Bundesstaat New York der Klage einer Versicherung stattgegeben, die Schadenersatz für Kosten gefordert hatte, die durch das Rauchen entstanden sind. Die Versicherung erhielt eine Schadenersatz-Zahlung von 17,8 Millionen Dollar. nil  
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MJJK:

Und am Radio sagten sie 8 Mill. $ ...

 
07.06.01 10:00
Ich glaub, ich wechsle den Sender!


New York - Eine Jury in Los Angeles hat Philip Morris Cos Inc, New York, zur Zahlung von mehr als drei Mrd USD an einen Raucher mit Lungenkrebs verurteilt. Das ist bei weitem die höchste Strafe, die bisher bei der Klage eines Einzelnen gegen einen Tabakkonzern verfügt worden ist. Die 12-köpfige Jury erkannte nach neuntätigen Beratungen auf eine Entschädigung von 5,5 Mio USD für den geschädigten Raucher Richard Boeken und drei Mrd USD als Strafzahlung.


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MJJK:

Vielleicht kann ich doch ...

 
07.06.01 12:27
... bei dem Radiosender bleiben, nachdem 3+5,5 ungefähr 8,5 Milliarden Dollar ergibt:




Philip Morris - höchstes Strafmaß überhaupt

Tabakkonzern Philip Morris ist in den USA zu einer Rekordgeldstrafe verklagt worden. Ein Geschworenengericht in Los Angeles verurteilte das Unternehmen wegen Betrugs, Fahrlässigkeit und der Herstellung eines mangelhaften Produkts. Nun soll Philip Morris drei Milliarden Dollar Geldstrafe und zusätzlich knapp 5,5 Milliarden Dollar Schadensersatz zahlen.

"Wir dachten, diese Summe würde sie treffen", begründete ein Jurymitglied die hohe Summe. "Wir wollen, dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden."

Der an Lungenkrebs erkrankte Raucher Richard Boeken hatte Philip Morris auf zwölf Millionen Dollar Schadensersatz verklagt. Zudem verlangte er zwischen 100 Millionen und zehn Milliarden Dollar Strafe.

Der US-Konzern hat bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Maurice Leiter, Anwalt von PM, sagte, der Kläger habe einen Berg von Informationen über die Folgen des Rauchens schlichtweg ignoriert.

Das Strafmaß des Gerichts ist das höchste im Fall eines Einzelklägers gegen einen Tabakkonzern. Im letzten Jahr hatten mehrere tausend Raucher eine Sammelklage gegen fünf Tabakkonzerne, darunter auch Philip Morris, eingereicht. Die Unternehmen wurden darauf hin zur Zahlung von 145 Milliarden Dollar verurteilt.

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