Unvollständige Businesspläne, Fehler im Rechnungswesen - Die wenigsten Unternehmen haben vor ihrem Börsengang die Hausaufgaben gemacht, so eine Studie.
Frankfurt am Main - Nach Ansicht der Unternehmensberatung Arthur Andersen müsste den meisten Börsenaspiranten ein verheerendes Zeugnis ausgestellt werden. Nur rund ein Drittel der in den Startlöchern sitzenden Kandidaten sei wirklich börsenreif: "Defizite bestehen vor allem bei der Unternehmensplanung und im Rechnungswesen", so ein Fazit der Studie.
Basis dieser Beurteilung ist eine Umfrage unter 430 Unternehmen im vergangenen September. Danach erstellen immerhin 92 Prozent der Unternehmen einen Geschäftsplan, bei jedem vierten Börsenkandidaten fehlte aber eine Überprüfung der Plausibilität. Diese wird aber von der Zulassungskommission bei Börsengängen am Neuen Markt verlangt.
Schlechte Noten gaben die Berater auch dem Rechnungswesen. "Obwohl die Börse empfindlich auf Fehler im Rechnungswesen reagiert, sind fast ein Fünftel der befragten Unternehmen derzeit nicht der Meinung, über ein börsenfähiges Rechnungswesen zu verfügen", heißt es. Zeitnahe und kontinuierliche Berichte über die Geschäftslage sind der Studie zufolge nicht gewährleistet. Ein Viertel der Unternehmen stellt neben dem Jahresabschluss noch keine Monats- beziehungsweise Quartalsabschlüsse auf. Etwa die Hälfte der Unternehmen gab aber an, noch in diesem Jahr an die Börse gehen zu wollen.
Aus SPIEGELonline
Gruesse Max
Frankfurt am Main - Nach Ansicht der Unternehmensberatung Arthur Andersen müsste den meisten Börsenaspiranten ein verheerendes Zeugnis ausgestellt werden. Nur rund ein Drittel der in den Startlöchern sitzenden Kandidaten sei wirklich börsenreif: "Defizite bestehen vor allem bei der Unternehmensplanung und im Rechnungswesen", so ein Fazit der Studie.
Basis dieser Beurteilung ist eine Umfrage unter 430 Unternehmen im vergangenen September. Danach erstellen immerhin 92 Prozent der Unternehmen einen Geschäftsplan, bei jedem vierten Börsenkandidaten fehlte aber eine Überprüfung der Plausibilität. Diese wird aber von der Zulassungskommission bei Börsengängen am Neuen Markt verlangt.
Schlechte Noten gaben die Berater auch dem Rechnungswesen. "Obwohl die Börse empfindlich auf Fehler im Rechnungswesen reagiert, sind fast ein Fünftel der befragten Unternehmen derzeit nicht der Meinung, über ein börsenfähiges Rechnungswesen zu verfügen", heißt es. Zeitnahe und kontinuierliche Berichte über die Geschäftslage sind der Studie zufolge nicht gewährleistet. Ein Viertel der Unternehmen stellt neben dem Jahresabschluss noch keine Monats- beziehungsweise Quartalsabschlüsse auf. Etwa die Hälfte der Unternehmen gab aber an, noch in diesem Jahr an die Börse gehen zu wollen.
Aus SPIEGELonline
Gruesse Max