Mit den Übergriffen von NPD-Mitgliedern auf Ausländer und mit dem Kontakt der NPD zur Skinhead-Szene hast du natürlich einen Punkt, auch wenn seitens der NPD behauptet wird, es handele sich um VS-Provokateure.
Alternativ würden solche jedoch Leute die gleichen Straftaten aus dem Untegrund begehen, der wesentlich schwerer zu kontrollieren ist.
Im übrigen setzen derartige Vorfälle die Hemmschwelle zum wählen der Partei drastisch herauf, so daß die NPD eher noch als irgendeine Skinheadkameradschaft solche Vorfälle zu verhindern sucht.
Aber daß Demokratiefeinde von der Wahlkampfkostenerstattung und ähnlichen Zuwendungen profitieren, ist nichts Neues und auch nicht auf die rechte Szene beschränkt. Es ist einfach Ausdruck der Tatsache, daß es Wähler dieser Gruppierungen gibt. Es folgt aus dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung aus Art.5 GG und aus dem Parteienprivileg des Art. 21 GG sowie aus dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit aus Art.3 GG.
Man mag es als beklagenswert ansehen, daß es Wähler dieser Partei gibt, gleichwohl ist es nicht zu ändern.
Ich kann nachempfinden, daß Deine Frau so empfindet.
Mach Dir aber nichts vor.
In anderen Ländern würde sie wegen Rechtsextremisten oder Islamisten ähnlich mulmige Gefühle haben - daß heißt: Wenn die Presse überhaupt darüber berichtet.
Andere Länder mögen nicht so im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen. Es mag auch nicht so hip sein, über deratiges in anderen Ländern zu berichten.
Aber die Wahrscheinlichkeit, daß ihr in anderen Ländern etwas passiert, oder daß sie zumindest diskriminiert wird, dürfte dort deutlich höher sein.
Ich weiß, daß es kein Trost für sie ist.
Aber ich denke, daß man dieses Phänomenen nicht einfach von der Bühne schieben kann.
Zur NPD und anderen Parteien kann ich nur folgendes sagen.
Aufgrund der allgemeinen politischen Lage hätte die NPD eigentlich schon Ende der '80er Jahre wiedererstarken müssen.
Auch wenn Lantagswahlergebnisse wie in BAWÜ 1988 (2,1%), SH 1988 (1,2%) eine deutliche Sprache sprachen, blieb dieses Wiedererstarken im Ansatz stecken. DVU und Reps traten auf die Bildfläche und die NPD verschand wieder in der Bedeutungslosigkeit. Nun kam die Schill-Partei hinzu.
Daß sie verschwindet, oder in die rechte Szene abrutscht, will ich nicht in Abrede stellen. Aber das kann mit jeder anderen Partei auch passieren. Die Gefahr besteht hierbei in einer generellen Ablehnung des Systems, da es dem Bürger vewehrt bleibt, seinen Unmut über die politischen Verhältnisse dauerhaft zu artikulieren. Wenn er das System jedoch ablehnt, ist es auch egal, ob er NPD wählt, oder die Wahlen boykottiert und sich gleich der rechten Untergrundszene zuwendet.
Mich würde übrigens mal interessieren, wie viele Mitglieder die KPD vor ihrem Verbot in der BRD gehabt hat.
Grüsse, Hungerhahn
Alternativ würden solche jedoch Leute die gleichen Straftaten aus dem Untegrund begehen, der wesentlich schwerer zu kontrollieren ist.
Im übrigen setzen derartige Vorfälle die Hemmschwelle zum wählen der Partei drastisch herauf, so daß die NPD eher noch als irgendeine Skinheadkameradschaft solche Vorfälle zu verhindern sucht.
Aber daß Demokratiefeinde von der Wahlkampfkostenerstattung und ähnlichen Zuwendungen profitieren, ist nichts Neues und auch nicht auf die rechte Szene beschränkt. Es ist einfach Ausdruck der Tatsache, daß es Wähler dieser Gruppierungen gibt. Es folgt aus dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung aus Art.5 GG und aus dem Parteienprivileg des Art. 21 GG sowie aus dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit aus Art.3 GG.
Man mag es als beklagenswert ansehen, daß es Wähler dieser Partei gibt, gleichwohl ist es nicht zu ändern.
Ich kann nachempfinden, daß Deine Frau so empfindet.
Mach Dir aber nichts vor.
In anderen Ländern würde sie wegen Rechtsextremisten oder Islamisten ähnlich mulmige Gefühle haben - daß heißt: Wenn die Presse überhaupt darüber berichtet.
Andere Länder mögen nicht so im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen. Es mag auch nicht so hip sein, über deratiges in anderen Ländern zu berichten.
Aber die Wahrscheinlichkeit, daß ihr in anderen Ländern etwas passiert, oder daß sie zumindest diskriminiert wird, dürfte dort deutlich höher sein.
Ich weiß, daß es kein Trost für sie ist.
Aber ich denke, daß man dieses Phänomenen nicht einfach von der Bühne schieben kann.
Zur NPD und anderen Parteien kann ich nur folgendes sagen.
Aufgrund der allgemeinen politischen Lage hätte die NPD eigentlich schon Ende der '80er Jahre wiedererstarken müssen.
Auch wenn Lantagswahlergebnisse wie in BAWÜ 1988 (2,1%), SH 1988 (1,2%) eine deutliche Sprache sprachen, blieb dieses Wiedererstarken im Ansatz stecken. DVU und Reps traten auf die Bildfläche und die NPD verschand wieder in der Bedeutungslosigkeit. Nun kam die Schill-Partei hinzu.
Daß sie verschwindet, oder in die rechte Szene abrutscht, will ich nicht in Abrede stellen. Aber das kann mit jeder anderen Partei auch passieren. Die Gefahr besteht hierbei in einer generellen Ablehnung des Systems, da es dem Bürger vewehrt bleibt, seinen Unmut über die politischen Verhältnisse dauerhaft zu artikulieren. Wenn er das System jedoch ablehnt, ist es auch egal, ob er NPD wählt, oder die Wahlen boykottiert und sich gleich der rechten Untergrundszene zuwendet.
Mich würde übrigens mal interessieren, wie viele Mitglieder die KPD vor ihrem Verbot in der BRD gehabt hat.
Grüsse, Hungerhahn