Nordkorea entwickelt heimlich Atomwaffen


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Hörny:

Nordkorea entwickelt heimlich Atomwaffen

 
17.10.02 08:36
Nordkorea entwickelt heimlich Atomwaffen

US-Präsident George W. Bush wird sich in seinem Kampf gegen die "Achse des Bösen" bestätigt fühlen. Nordkorea hat gegenüber Washington zugegeben, mehrere Jahre lang ein geheimes Atomwaffen-Programm gehabt zu haben.

Washington - Eine hochrangige US-Delegation habe bei einem Besuch Anfang Oktober in Pjöngjang auf neue amerikanische Informationen hingewiesen, nach denen Nordkorea ein Programm zur Anreicherung von Uran für nukleare Waffen betreibe, berichtete Richard Boucher, Sprecher des Washingtoner Außenministeriums. Nordkoreanische Regierungsbeamte hätten zugegeben, dass es ein solches Programm gebe. Die Regierung in Pjöngjang verstoße damit gegen eine Rahmenvereinbarung von 1994 und andere Abkommen, sagte Boucher.
Einzelheiten über den Umfang des Programms wurden in der Erklärung nicht genannt. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete indessen unter Berufung auf Washingtoner Regierungskreise, das im Frühjahr von Präsident George W. Bush neben Iran und Irak zur "Achse des Bösen" gezählte Nordkorea habe genügend Plutonium für mindestens zwei Nuklearwaffen.

In der Vereinbarung von 1994 hatte sich Nordkorea zum Verzicht auf sein Atomwaffen-Programm bereit erklärt. Im Gegenzug war Pjöngjang die Lieferung von Technologien für zwei Leichtwasser-Reaktoren zur Energiegewinnung zugesagt worden.

Wie es in der Boucher-Erklärung heißt, versuchte Nordkorea beim Besuch der US-Delegation den Vereinigten Staaten die Schuld für die Entwicklung zu geben. Den Gästen sei bedeutet worden, dass Pjöngjang die Vereinbarung als nicht mehr gültig betrachte.

Bush habe im Laufe des Sommers einen "kühnen Ansatz" zur Verbesserung der Beziehungen mit Nordkorea entwickelt habe, heißt es in der Erklärung des Außenministeriums weiter. Unter anderem seien die USA bereit gewesen, wirtschaftliche und politische Schritte zur Verbesserung der Lage des nordkoreanischen Volkes anzubieten. Voraussetzung dafür seien jedoch "dramatische Veränderungen" im Verhalten Pjöngjangs in einer Reihe von Fragen gewesen, darunter Veränderungen hinsichtlich des nordkoreanischen Programms für Massenvernichtungswaffen und der Unterstützung des Terrorismus.

"Im Lichte unserer Besorgnisse bezüglich des Atomwaffen-Programms sind wir aber nicht der Lage, diesen Ansatz weiter zu verfolgen", heißt es in der Erklärung weiter. Nordkoreas geheimes Programm sei eine ernste Verletzung der in der Rahmenvereinbarung verankerten Verpflichtungen Pjöngjangs. Abschließend betont das Ministerium, die USA suchten eine friedliche Lösung der Situation. "Für jeden in der Region steht etwas auf dem Spiel, und keine friedliebende Nation möchte ein nuklear bewaffnetes Nordkorea sehen."
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Apfelbaumpfla.:

Alles scheiss Spielchen o.T.

 
17.10.02 08:39
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Hörny:

Nordkorea droht den Amerikanern

 
22.10.02 12:14
STREIT ÜBER ATOMWAFFEN

Nordkorea droht den Amerikanern

Von einer Aussöhnung im Streit über Atomwaffen sind Nordkorea und die USA offensichtlich doch weit entfernt. Die Regierung in Pjöngjang droht Washington jetzt sogar mit Gegenmaßnahmen, ohne diese näher zu definieren.

Seoul - Wenn die USA weiter Druck auf Nordkorea ausübten und das Land mit Gewalt erstickten, müsse Nordkorea zu härteren Gegenmaßnahmen greifen, hieß es in einem Bericht der Parteizeitung "Rodong Sinmun", der von der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA verbreitet wurde. Worin diese Maßnahmen bestehen würden, ließ der Bericht offen.
Am Vortag hatte sich Nordkorea zu einem Dialog mit den USA über Atomwaffen bereit erklärt. Die USA zeigten sich skeptisch, da das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Staaten gestört sei. Nach US-Angaben betreibt Nordkorea ein geheimes Atomwaffenprogramm.

Der einzige Ausweg für die USA sei es, auf Versöhnung und Frieden zu setzen, hieß es in dem Bericht weiter. Der nordkoreanische Parlamentspräsident Kim Jong Nam hatte am Montag in Pjöngjang bei einem Treffen mit Südkoreas Vereinigungsminister Jeong Se Huyn seine Gesprächsbereitschaft mit den USA signalisiert. Voraussetzung sei, dass die USA ihre feindliche Politik gegenüber dem kommunistischen Land aufgäben. Zu der US-Darstellung, Nordkorea betreibe ein geheimes Atomwaffenprogramm, hat das Land bislang nicht öffentlich Stellung genommen.

"Wir haben nur eine sehr geringe Basis für Vertrauen in Nordkorea, eine sehr geringe Basis für Zuversicht, dass ein weiterer Dialog zu einer Lösung führt", sagte der US-Botschafter in Südkorea, Thomas Hubbard, in Seoul. Er bekräftigte, dass die USA an einer friedlichen Lösung des Problems interessiert seien. "Wir hoffen, dass konzertierte diplomatische Bemühungen - basierend auf der Zusammenarbeit von Freunden, Verbündeten und interessierten Parteien - Nordkorea überzeugen können, das neue Programm aufzugeben", sagte Hubbard.
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Reila:

Nordkorea droht?

 
22.10.02 12:17
Vielleicht damit, daß sie die Reishilfslieferungen nicht mehr essen. Immerhin sieht ein großer Teil der Bevölkerung aus, als wäre er schon im Hungerstreik.

R.
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Hörny:

Hungerstreit ?

 
22.10.02 12:28
das wäre dann mit Abstand das geringste Problem....
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Reila:

hörny, es war Ironie! o.T.

 
22.10.02 12:30
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Hörny:

*g* o.T.

 
22.10.02 13:47
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