Laut einer Studie können mit dem Finanzkonstrukt YieldCos die Onshore-Wind Stromgestehungskosten um 20% gesenkt werden, da die Finanzierung deutlich günstiger ist als eine normale Kreditaufnahme. Laut dieser Analyse können mit YieldCos-Finanzierungen die durchschnittlichen Onshore-Stromgestehungskosten in Europa von 0,08 $/kWh auf rd. 0,064 $/kWh gesenkt werden und in den USA von 0,075 $/kWh auf 0,06 $/kWh. Das ist doch mal eine super Ansage.
Hier der Link dazu:
www.greentechmedia.com/articles/read/...e-cost-20-study-finds
("YieldCos Could Cut Renewables Costs by 20%, Study Finds")
Erneuerbare YieldCos sind im Prinzip nichts anderes wie von Unternehmen gebündelte fertige Projekte, die dann an der Börse jederzeit in bestimmten Beteiligungsanteile ver- bzw. verkauft werden können. Ganz analog zu den Reits, die es bei Immobilien schon länger gibt.
Erneuerbare YieldCos generieren stabile Cashflows durch den Verkauf von Strom unter Stromabnahmeverträge mit Versorgungsunternehmen und der eingenommen Cash wird meist über vierteljährliche Dividenden ausgeschüttet. Der große US-Solarprojktierer SunEdison wird demnächst an die Börse gehen mit einem YieldCo für sein Solar-Projekt-Spin-off namens Terraform Power. In den USA planen Sunpower, First Solar und auch NRG Energy YieldCos.
Ein richtig tolles neues Finanzierungsinstrument für Wind und Solar und so lange die Zinsen so niedrig bleiben sind EE-YieldCos hoch attraktiv und damit sollten YieldCos Wind wie Solar auf ihren weiteren Erfolgsweg unterstützen.
Hier eine schöne, nette Nordex-Präsentation vom Mai anlässlich einer Veranstaltung des uruguayischen Verband der Windenergie (La Asociación Uruguaya de Energía Eólica - AUdEE):
audee.org.uy/wp-content/uploads/Nordex.pd