Ich bleibe dabei, um kurzfristig Liquide zu sein, wird man wahrscheinlich davon absehen, Anleihen zurückzukaufen, auch wenn von den Finanzierungskosten teurer.
Um mehr darüber diskutieren zu können, müsste man auch wissen, unter welchen Umständen bzw. zu welchem Zweck AMC damals die Anleihen emittiert hat
(Übernahmen, Anschaffungen, Modernisierung oder doch nur zur Finanzierung des Tagesgeschäfts?).
Momentan läuft auf jeden Fall das Geschäft schon wieder an, aber immer noch mit angezogener Handbremse und bis dahin heisst es einfach, die Kohle beisammen halten.
zu #17655
Für Schuldscheindarlehen wird vermutlich die Bonität nicht ausreichend gewesen sein bei AMC.
Die Bonität wird vermutlich auch der Grund sein, weshalb auch bei kurzfristigem Geldbedarf mit Anleihen gearbeitet wird, da die Bank bei den Zinsen ordentlich die Hand aufhalten wird,
solange das Unternehmen noch nicht über den Berg ist (wieder Stichwort Pandemie), also vermutlich dann doch ähnliche Kosten wie bei der Anleihe, aber mit dem wesentlichen Nachteil,
dass die Bank hier und da ein Wörtchen mitzureden hätte und bei zukünftigen Entscheidungen dazwischenfunken könnte.
Die ein paar Milliönchen mit Anleihen zu finanzieren scheint aber nichts Verwerfliches sein, auch der direkte Konkurrent Cinemark befindet sich in guter Gesellschaft mit AMC…
…nur mit dem Unterschied:
AMC hat noch weitere Projekte in der Pipeline, die zusätzliche Einnahmen generieren werden und die Fans von AMC stehen hinter dem Unternehmen und dem CEO
und werden die Kinosäle hoffentlich bald wieder komplett füllen dürfen und für Umsätze sorgen.
Und bis dahin ist wohl Liquidität das Wichtigste…
The Goldfinger
