Nichts mit sell in may and go away


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Nassie:

Nichts mit sell in may and go away

 
30.05.03 16:27
Wer sich in diesem Jahr an diese Börsenweisheit gehalten hat, hat viel verpasst.
Wer zudem noch in US Werte investiert hat, hat zusätzlich noch die Chance auf
Wechselkursgewinne, wenn sich die Parität Euro/Dollar wieder normalisiert.
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Slater:

2980 im DAX Anfang Mai

 
30.05.03 16:34
also wer nicht tradet, hat nix verpasst.

Oder wer hat Ende April verkauft und letzen Dienstag zurückgekauft?
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Nassie:

@Slater

 
30.05.03 16:37
Dein Beispiel gilt nicht für die US-Indices.
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Slater:

richtig nassie

 
30.05.03 16:39
für die Ami Indices sieht es besser aus
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Eddie:

1993

 
30.05.03 16:50
1993 ist der DAX das ganze Jahr über gestiegen.

Merke: keine Bauern- oder Börsenregel ohne Ausnahme.  
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lehna:

Momentan ists eine Bärenmarktrallye...

 
30.05.03 17:16
mit offenem Ausgang nach oben oder unten...
Da aber die 200 Tagelinie der Nasdaq mittlerweile steigt,und kein Mensch Dax 4000 für möglich hält,könnten die Jahrestiefs hinter uns liegen.
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Nobody II:

Dax 1000 hält keiner für möglich !

 
30.05.03 17:23
Dax 4000 am Jahresende - wären ja fast 100% vom Tief aus. Nächstes Jahr nochmal und wir haben wieder 8000 !

Gruß
Nobody II
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Reinyboy:

@Nobody II

 
30.05.03 18:24
Dax 1000 hält keiner für möglich ?? Es gibt sogar welche die den DAX unter 700 Punkten in 2004 sehen.



Grüße      Reiny
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007Bond:

Jetzt will ich aber

 
30.05.03 18:42
einen Namen genannt bekommen und keine Worthülsen! *g
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Nassie:

Um auf 700 Punkte im Dax zu kommen

 
30.05.03 19:09
muß man schon merkwürdiges Zeug geraucht haben.
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Nassie:

Alte Höchststände in Sicht

 
30.05.03 22:46
Tech-Titel legen bis zu 100 Prozent zu
Alte Höchststände in Sicht - Nasdaq stark gestiegen - Experten warnen vor Rückschlag
von Daniel Eckert

Berlin -  Derzeit bereitet nicht nur das schöne Wetter den Anlegern gute Laune. Auch die stattlichen Wertzuwächse bei Tech-Werten sind dazu angetan, das Gemüt der Börsianer in Sommerstimmung zu bringen. Wer in den vergangenen Monaten auf Internet-, Software-, Biotech- und teilweise auf Halbleiter setzte, konnte seit Anfang des Jahres saftige Renditen von teilweise 100 Prozent einfahren und hat sich damit oft genug den Jahresurlaub finanziert.


Besonders gut schnitt die amerikanische Nasdaq ab. Während sich der Dow Jones seit Jahresbeginn kaum von der Stelle bewegte, konnte der Technologie-Index knapp 14 Prozent zulegen und notiert nunmehr auf einem Zwölf-Monats-Hoch. Auch mit dem Tec-Dax erzielten Anleger eine um neun Prozent höhere Rendite als mit dem Standardwerteindex Dax.


"An den Tech-Märkten ist richtig was los", sagt Andreas Gaertner, Analyst bei der SEB Bank. Seiner Meinung nach ist die Rallye an den Tech-Märkten noch nicht zu Ende. Besonders angetan haben es ihm die Unternehmen der Internet-Branche. "Firmen wie Amazon, Ebay und Yahoo beweisen, das sich mit einem soliden Geschäftsmodell im World Wide Web Geld verdienen lässt", sagt.


Nach Gaertners Auffassung hat die Branche eine Phase der "kreativen Zerstörung" hinter sich, in deren Folge zwei Drittel der Firmen aus dem Markt ausgeschieden sind. Die Übriggebliebenen Firmen schreiben schwarze Zahlen, was die Anleger mit fetten Kursaufschlägen quittierten. Ebay legte seit Januar um mehr als 40, Amazon und Yahoo sogar um rund 80 Prozent zu. Auch deutsche Internet-Titel müssen sich nicht verstecken. Börsenliebling United Internet war mit einem Kursaufschlag von mehr als 100 Prozent sogar der zweitbeste Performer im Tec-Dax.


Für Werte der Halbleiterbranchen spricht Gaertner zufolge eine andere Überlegung: "Überall auf der Welt muss nach einer zwei- bis dreijährigen Pause die Hardware erneuert werden." Chip-Hersteller wie Intel oder Infineon könnten also von einer deutlich anziehenden Nachfrage profitieren.


Zwar kann sich Gaertner durchaus vorstellen, dass wir "noch den ein oder anderen Ausreißer nach unten haben werden", insgesamt glaubt er aber, dass die Nasdaq sogar in einer fortgesetzten Bärenmarktrallye auf 1800 Zähler laufen kann. Sollte es jedoch zu einer echten Wiederbelebung der Weltwirtschaft kommen, sei sogar eine Verdopplung oder Verdreifachung der Tech-Indizes möglich.


Thiemo Lang, Fondsmanager bei Activest ist etwas skeptischer: "Die Tech-Märkte sind in den letzten Wochen sehr heißgelaufen. Mich würde es nicht wundern, wenn wir im Sommer noch mal einen Rückschlag um die 20 Prozent sehen." Da der TecDax traditionell schwankungsanfälliger ist als die alt gediente Nasdaq könnte das Minus hier zu Lande sogar kräftiger ausfallen als in Übersee. Mittelfristig sieht Lang das höhere Kurspotenzial ohnehin jenseits des großen Teichs. Anleger sollten jedoch erst eine nachhaltige Ertragswende abwarten. Wehrmutstopfen für europäische Anleger ist dabei zusätzlich, dass ein weiter fallender Dollar die Kursgewinne mit US-Titeln anknabbern oder ganz zunichte machen könnte.


Für Pia Hellbach, Fondsmanagerin bei Union Investment, ergibt sich ein durchwachsenes Bild. Erschwert wird die Aktienauswahl ihrer Meinung nach dadurch, dass manche Branchen in Europa, manche in Amerika überbewertet sind. So seien Halbleiterwerte in den USA teuer, in Europa aber oft noch unterbewertet. Im Software-Sektor verhält es sich ihrer Meinung nach umgekehrt: Hier hätten die Aktien in der Alten Welt ein hohes Kurs/Gewinn-Verhältnis, in der Neuen Welt seien sie dagegen fair bewertet. Privatanleger warnt die Fondsmanagerin davor, zu stark auf einzelne Tech-Werte zu setzen: "In dem derzeitigen Trading-Markt kann man sich ganz schnell die Finger verbrennen."


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