Noch ist nicht aller
tage !!!
18.01. 01:41
Nachbörsliche Kursschwäche - Interpretationsansatz
Einschätzung aus dem führenden deutschen Trading Portal,
Godmode-Trader.de
Nachbörsliche Kursschwäche - Interpretationsansatz
Nachbörslich verliert die Aktie von Microsoft (MSFT) um 3,55% auf 67.3800 $.
Der gesamte Technologiesektor wird nachbörslich nach unten gezogen.
Paradoxerweise ist diese Kursentwicklung unserer Ansicht nach eher positiv
zu werten. Ein schneller Kursverfall im Anschluß an eine angeblich neue
nachrichtentechnische Lage erweist sich im Nachhinein oftmals als Fake.
Morgen wird möglicherweise in der Wirtschaftspresse unter dem Eindruck
einer schwachen Nachbörse von irgendwelchen negativen Teilergebnissen
oder Ausblicken die Rede sein. Kleinanleger bzw. alle diejenigen Anleger, die
noch nicht dieses "News Faking Spielchen" kennen, werden ihre Papiere
abstoßen und sich später wundern, warum die Kurse plötzlich wieder
anziehen, obwohl die fundamentale Lage des Unternehmens so "schlecht"
gewesen sein soll. Die Großanleger, die hauptsächlich für Kursbewegungen
verantwortlich sind, wissen in der Regel VOR einer bevorstehenden schlechten
Unternehmensmeldung bescheid. Sie können bereits im Vorfeld reagieren. Es
gibt zahlreiche Beispiele von Aktien, bei denen es bereits Wochen vor der
Bekanntgabe schlechter Unternehmensnachrichten zu fallenden Kursen unter
hohen Umsätzen gekommen ist. In diesem Fall haben einige "Wissende" im
Vorfeld abverkauft. Gerade bei einem solchen Großunternehmen wie
Microsoft dürften die großen institutionellen Shareholder praktisch ständig
über die tatsächliche Lage unterrichtet sein. Zu den institutionellen
Shareholdern von Microsoft gehört das Who is Who der Finanzbranche.
Fidelity, AXA, Vanguard, Mellon Bank, die Citigrp., Putnam sowie J.P. Morgan
Chase.
mfg
ath