Guten Morgen von Reuters am Dienstag, den 9. Dezember
[09 Dec 2003 - 07:55]
TOP AKTUELL
Der weltweit größte Hersteller von Chips für Mobiltelefone,
der US-Konzern Texas Instruments Inc , hat seine
Geschäftserwartungen für das vierte Quartal angehoben. Zur
Begründung verwies das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss
auf eine anhaltend starke Nachfrage nach seinen Produkten.
Analysten sehen darin ein weiteres Indiz für eine Erholung bei
der Verbraucher-Nachfrage nach technischen Geräten.
Das im texanischen Dallas ansässigen Unternehmen rechnet
jetzt im vierten Quartal mit einem Umsatz in der Größenordnung
von 2,64 und 2,765 Milliarden Dollar. Einschließlich
außerordentlicher Gewinne über sieben Cent je Aktie werde ein
Ergebnis von 25 bis 27 Cent je Aktie erwartet. Im Oktober hatte
das Unternehmen eine Umsatzprognose von 2,49 bis 2,70 Milliarden
Dollar und ein Ergebnis je Aktie von 14 bis 19 Cent
veröffentlicht.
Zusatzinfo unter: [US-DPR]
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die Deutsche Lufthansa veröffentlicht ihre
Verkehrszahlen für November.
* Der Beraterausschuss der US-Aufsicht für Lebensmittel und
Medikamente (FDA) hat sich gegen eine erweiterte Anwendung des
Bayer-Medikaments Aspirin bei Herzpatienten
ausgesprochen. Eine entsprechende Empfehlung gab der Ausschuss
am Montag an die FDA ab. In der Regel folgt die FDA den
Vorschlägen des Beraterauschusses.
Zusatzinfo unter:Doppelklick [.FDE][GER-HOT][GER/TOP]
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Der Grafitelektrodenhersteller SGL Carbon stellt
Teile seiner Geschäftsbereiche auf den Prüfstand. Der
Vorstandsvorsitzende Rober Koehler sagte der Tageszeitung "Die
Welt" (Dienstagausgabe): "Wir werden die Zukunft des Feldes
Korrosionsschutz unter dem Dach von SGL Carbon genau
untersuchen, weil sich die externen Rahmenbedingungen deutlich
verschlechtert haben." Auch ein Verkauf oder ein
Gemeinschaftsunternehmen stünden zur Debatte, zitierte die
Zeitung Koehler.
BLICKPUNKT FERNOST:
Der Euro hat am Dienstag im Devisenhandel in Fernost
sein hohes Niveau gehalten. Mit 1,2225Dollar tendierte die
Gemeinschaftswährung fast unverändert zum späten Handel in New
York, wo der Euro zuvor auf ein neues Allzeit-Hoch von 1,2240
Dollar geklettert war. Die Tokioter Börse schloss im Plus,
nachdem sie im Handelsverlauf zeitweilig im Minus tendiert
hatte. Die Händler rechneten mit positiven Impulsen von der für
Dienstag um 20.15 Uhr (MEZ) erwarteten Zinsentscheidung der
US-Notenbank (Fed). Es wird allgemein erwartet, dass die Fed die
US-Leitzinsen unverändert auf historisch niedrigem Niveau von
1,00 Prozent lässt.
Der Aktienmarkt in Tokio profitierte Händlern zufolge von
positiv ausgefallenen Daten zum Auftragseingang von Maschinen
und Anlagen im Oktober. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index
schloss mit 0,79 Prozent im Plus bei 10.124 Punkten. Der
breiter gefasste TOPIX-Index stieg um O,21 Prozent auf
997 Zähler. Wegen der Stärke des Yen zum Dollar verloren
Exportwerte wie Canon . Die Aktien des
Büromaschinenherstellers büßten rund zwei Prozent ein.
Zusatzinfo unter: [GER-FRX] [USD/LDE][.TDE][JP-STX][HK-STX]
BLICKPUNKT WALL STREET:
Die Aussicht auf anhaltend niedrige Leitzinsen in den USA
hat am Montag an der Wall Street neue Tiefststände des Dollar in
den Hintergrund gedrängt und für freundliche Schlusskurse
gesorgt. Börsianern zufolge richteten die Anleger ihr Augenmerk
vor allem auf die Zinssitzung der US-Notenbank (Fed) am
Dienstag.
Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss den New
Yorker Handel ein Prozent höher mit rund 9965 Punkten. Der
breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,7 Prozent auf
etwa 1069 Zähler. Der Nasdaq-Index legte 0,6 Prozent auf
rund 1949 Punkte zu.
Zusatzinfo unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
SNAPSHOT MÄRKTE:
Dax-Indikation:
Bund-Future:
Euro
Dow Jones
Nikkei-Index
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorp.
0050 JP BIP revidiert Q3 - vH 0,6
0050 JP ----- J/J Q3 - vH 2,2
0600 JP Maschinenaufträge Okt 5,0 vH -1,6
1030 GB Handelsbilanz Okt -4,0 Mrd -4,8
1100 DE ZEW-Konjunkturindex Dez 70,5 Ind 67,2
1600 US Lagerbestände Grosshandel Okt 0,2 vH 0,4
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.
Zusatzinfo unter: [GER-ECI]
((Redaktion Wirtschaft Frankfurt 069-7565-1280))
nro