Nach Rückzug von Motorola: Psion und Nokia erhöhen Anteile an Symbian
LONDON (dpa-AFX) - Nach dem Rückzug von Motorola werden der Hersteller von Handcomputern Psion und der Handybauer Nokia ihre Anteile an dem Joint-Venture für Mobilfunk-Software Symbian erhöhen. Wie Psion am Freitag in London mitteilte, wird das Unternehmen seinen Anteil von 25,3 Prozent auf 31,1 Prozent aufstocken und für den von Motorola übernommenen Anteil aus der Barkasse 17,4 Millionen britische Pfund zahlen.
Nokia werde den restlichen Anteil von 13,2 Prozent aus der 19-prozentigen Motorola-Beteiligung übernehmen. Die Beteiligung der Finnen steigt damit von 19 auf 32,3 Prozent. Der Konzern gab keinen Kaufpreis bekannt, teilte jedoch mit, dass durch die Transaktion Symbian mit 300 Millionen britischen Pfund bewertet werde.
JOINT-VENTURE FÜR SOFTWAREPLATTFORM
Symbian war als Joint Venture von Nokia, Ericsson, Motorola und Matsushita sowie dem PDA-Hersteller Psion gegründet worden. Unter Symbian entwickelten die Unternehmen Standards für eine Softwareplattform, die zum Weltstandard für die neue Generation multimedia-fähiger Mobiltelefone werden sollte.
Der jetzige Rückzug von Motorola betrifft den Angaben zufolge die bestehenden Lizenzverträge des Unternehmens nicht. Motorola hatte seinen Anteil verkauft, nachdem die unter den Anteilseignern verabredete Haltefrist von fünf Jahren abgelaufen war.
Der schwedische Mobilfunkhersteller Ericsson ist an Symbian mit 17,5 Prozent beteiligt. Der Matsushita-Tochter Panasonic gehören 7,9 Prozent. Die Siemens AG ist mit 4,8 Prozent und Sony Ericsson mit 1,5 Prozent mit im Boot./FX/tav/ari/
LONDON (dpa-AFX) - Nach dem Rückzug von Motorola werden der Hersteller von Handcomputern Psion und der Handybauer Nokia ihre Anteile an dem Joint-Venture für Mobilfunk-Software Symbian erhöhen. Wie Psion am Freitag in London mitteilte, wird das Unternehmen seinen Anteil von 25,3 Prozent auf 31,1 Prozent aufstocken und für den von Motorola übernommenen Anteil aus der Barkasse 17,4 Millionen britische Pfund zahlen.
Nokia werde den restlichen Anteil von 13,2 Prozent aus der 19-prozentigen Motorola-Beteiligung übernehmen. Die Beteiligung der Finnen steigt damit von 19 auf 32,3 Prozent. Der Konzern gab keinen Kaufpreis bekannt, teilte jedoch mit, dass durch die Transaktion Symbian mit 300 Millionen britischen Pfund bewertet werde.
JOINT-VENTURE FÜR SOFTWAREPLATTFORM
Symbian war als Joint Venture von Nokia, Ericsson, Motorola und Matsushita sowie dem PDA-Hersteller Psion gegründet worden. Unter Symbian entwickelten die Unternehmen Standards für eine Softwareplattform, die zum Weltstandard für die neue Generation multimedia-fähiger Mobiltelefone werden sollte.
Der jetzige Rückzug von Motorola betrifft den Angaben zufolge die bestehenden Lizenzverträge des Unternehmens nicht. Motorola hatte seinen Anteil verkauft, nachdem die unter den Anteilseignern verabredete Haltefrist von fünf Jahren abgelaufen war.
Der schwedische Mobilfunkhersteller Ericsson ist an Symbian mit 17,5 Prozent beteiligt. Der Matsushita-Tochter Panasonic gehören 7,9 Prozent. Die Siemens AG ist mit 4,8 Prozent und Sony Ericsson mit 1,5 Prozent mit im Boot./FX/tav/ari/