News: Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:


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Peddy78:

News: Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

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05.03.07 04:54
News - 04.03.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Zunehmender Widerstand gegen Spar- und Umbaupläne bei der Telekom

BONN/BERLIN - Gegen die Sparpläne der Deutschen Telekom  und den geplanten Konzernumbau hat sich am Wochenende der Widerstand verschärft. 300 Konzernbetriebsräte wandten sich in einer Resolution gegen Stellenabbau, den Verkauf von Beteiligungen und Standortschließungen. Vorstandschef René Obermann verteidigte den eingeschlagenen Kurs: Zu den Kosteneinsparungen gebe es keine Alternative, sagte er 'Bild am Sonntag' (BamS). Mit den Plan zur Ausgliederung von 50 000 Beschäftigten, längeren Arbeitszeiten und einer schlechteren Bezahlung steuere der Konzern auf Armutslöhne zu, sagte Ver.di-Chef Frank Bsirske.

EADS-Co-Chef Enders warnt vor Streiks bei Airbus - Weitere Proteste

HAMBURG - Der deutsche EADS- Vorstandsvorsitzende Thomas Enders hat die Gewerkschaften eindringlich vor einem Streik in den Airbus-Werken gewarnt. 'Wir sind in diesem Punkt hochverwundbar', sagte Enders dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Angesichts voller Auftragsbücher und festgelegter Liefertermine dürfe es zu keinen Produktionsausfällen kommen: 'Längere Streiks würden uns empfindlich treffen und noch weiter zurückwerfen. Das kann nicht im Sinne der Beschäftigten sein.' Der Airbus-Sanierungsplan 'Power8' mit dem Abbau von 10 000 Arbeitsplätzen und der Trennung von Werken stoßen auf heftigen Widerstand der Beschäftigten. Airbus-Chef Louis Gallois will sich nach Angaben des Europäischen Metallgewerkschaftsbundes an diesem Montag mit dem europäischen Konzernbetriebsrat treffen, um die Sparpläne zu besprechen.

TUI mit mehr Buchungsplus für Sommersaison - Auch Umsatz wächst deutlich

HANNOVER - Der Reisekonzern TUI  liegt bei den Buchungen für die Sommersaison 2007 im Deutschland-Geschäft mit Gästen und Umsatz im Plus. Die Zahl der Gäste liege derzeit um 6,6 Prozent, der Umsatz um 5,5 Prozent über dem jeweiligen Vorjahreswert, teilte TUI am Sonntag in Hannover im Vorfeld der Tourismus-Messe ITB mit. Damit wachse TUI stärker als der Markt, der nach Böttchers Schätzung in diesem Jahr um zwei bis vier Prozent zulegt. Bei den Winterbuchungen wuchs die Gästezahl um 8,6 Prozent und damit weit stärker als der Umsatz, der um 4,6 Prozent zulegte.

Audi strebt Absatz von 200.000 Autos in den USA an

NEW YORK/INGOLSTADT - Der neue Audi-Chef Rupert Stadler strebt in den USA einen jährlichen Absatz von 200.000 Autos an. Im vergangenen Jahr verkaufte die VW--Tochter dort 90.116 Autos. Das Absatzziel kündigte Stadler in einem Gespräch mit der 'New York Times' an, das die Zeitung am Samstag in ihrer Onlineausgabe veröffentlichte.

VW-Affäre: Staatsanwaltschaft klagt Volkert und Gebauer an

BRAUNSCHWEIG - Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat gegen den früheren VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert Anklage wegen Anstiftung zur Untreue erhoben. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft am Samstag der dpa. Volkert wird gemeinsam mit dem früheren VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer auf der Anklagebank sitzen. Volkert wird Anstiftung zur Untreuen, Gebauer Untreue vorgeworfen. In der VW-Affäre geht es um Schmiergelder, Lustreisen, Bordellbesuche und Sexpartys auf Firmenkosten. Ein Termin für die Verhandlung vor dem Braunschweiger Landgericht steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft will an diesem Montag nähere Einzelheiten bekannt geben.

Focus': E.ON Ruhrgas will Flüssiggas aus dem Iran beziehen

DÜSSELDORF/BERLIN - Der Energieriese E.ON  will laut 'Focus' mit dem Iran ins Geschäft kommen. E.ON Ruhrgas will mit Teheran einen Vertrag über jährlich 2,5 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas abschließen, schreibt das Nachrichtenmagazin. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Kanzleramt, Bundeswirtschaftsministerium und Auswärtiges Amt sollen mit dem Fall befasst werden.

Ver.di und Lufthansa einig: Jobs bei Condor sicher bis 2009

FRANKFURT/BERLIN - Die gut 2.500 Mitarbeiter der Fluglinie Condor müssen auch im Falle des vereinbarten Eigentümerwechsels zunächst nicht um ihre Arbeitsplätze bangen. Die Gewerkschaft ver.di einigte sich mit der Lufthansa  auf eine Weiterbeschäftigungsgarantie für alle Condor-Beschäftigten bis zum 8. Februar 2009, wie ver.di und die Lufthansa am Sonntag mitteilten. Beide Seiten sprachen von einem tragfähigen Kompromiss.

VW und Porsche weisen Kritik an mangelndem Klimaschutz zurück

WOLFSBURG/STUTTGART - Die Automobilkonzerne Volkswagen  und Porsche  haben die jüngste Kritik an mangelndem Klimaschutz der Autoindustrie vehement zurückgewiesen und benzinsparendere Autos angekündigt. 'Politiker kritisieren gern andere. Für uns verbietet es sich aber meist, mit gleicher Schärfe zurückzuschießen', sagte VW-Chef Martin Winterkorn dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. 'Denn Politiker zählen zu unseren besten Kunden. Und sie fahren in der Regel nicht die verbrauchsgünstigsten Modelle.' Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sagte der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung': 'Wir sind keine Schmutzfinken. Wer uns als Klimakiller bezeichnet, verfolgt anders motivierte Ziele. Der sucht das prominente Feindbild.'

'Spiegel': E.ON erwägt Einstieg beim italienschen Versorger Enel

DÜSSELDORF - Nach dem überraschenden Einstieg des italienischen Energieriesen Enel   beim spanischen Stromversorger Endesa  holt der E.ON-Konzern einem Pressebericht zufolge zum Gegenschlag aus. Wie das Hamburger Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' in seiner neuesten Ausgabe berichtet, habe die Investmentbank Goldman Sachs dem Vorstand einen spektakulären Rettungsplan vorgeschlagen. Danach soll E.ON in den nächsten Tagen milliardenschwere Enel-Aktienpakete an den internationalen Börsen zusammenkaufen und sich so eine Beteiligung von bis zu 25 Prozent an Enel sichern.

Germanwings und TUIfly dementieren Berichte über Allianzen

KÖLN/BERLIN - Die Fluggesellschaften Germanwings  und TUIfly  haben Presseinformationen über eine künftige Allianz von mehreren Billigfliegern in Europa dementiert. Eine solche Zusammenarbeit gebe es nicht und sei auch nicht geplant, sagten Sprecher beider Airlines. Die 'Welt am Sonntag' hatte zuvor berichtet, dass sich mehrere Low-Cost-Carrier in Europa mit einem gemeinsamen Reservierungssystem für Allianzen rüsteten.

Machtprobe erschüttert DaimlerChrysler-Aufsichtsrat

STUTTGART - Im Aufsichtsrat von DaimlerChrysler ist es über die Partnersuche für die US-Sparte Chrysler zur Machtprobe zwischen Management und Arbeitnehmern gekommen. Die Arbeitnehmervertreter laufen Sturm gegen das beschlossene Bündnis der US-Sparte mit dem chinesischen Hersteller Chery. Über die Allianz sei es vergangene Woche zu einer Kampfabstimmung im Aufsichtsrat gekommen, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Erich Klemm dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Die Entscheidung sei nur zu Stande gekommen, 'weil der Aufsichtsratsvorsitzende von seinem Zweitstimmrecht Gebrauch machte', räumte er ein. Ein solcher Fall ist in den letzten 17 Jahren bei Daimler laut Branchenkennern dem Bericht zufolge noch niemals vorgekommen. Zuvor hatten bereits die 'Stuttgarter Nachrichten' (Samstagausgabe) berichtet, dass nach Informationen der Zeitung die Arbeitnehmerbank geschlossen gegen die Kooperation gestimmt hat.

'FOCUS': US-Justizministerium hat in Siemens-Affäre erste Spur

MÜNCHEN - Das US-Justizministerium hat in der Siemens-Korruptionsaffäre einem Pressebericht zufolge eine erste Spur. Wie das Nachrichtenmagazin 'FOCUS' meldet, haben amerikanische Ermittler Unregelmäßigkeiten in Zusammenhang mit drei Gesellschaften in Amerika gefunden. Die US-Justiz, die seit November ebenfalls ein Verfahren um mögliche Schwarze Kassen bei Siemens eingeleitet habe, verdächtige mittlerweile einen verantwortlichen Siemens-Manager. Daher habe das US-Justizministerium Kontakt zu deutschen Kollegen aufgenommen.

Opel-Chef sieht GM-Werke in Bochum und Antwerpen besonders gefährdet

OBERPFAFFENHOFEN/MÜNCHEN - Die geplante Kostenreduktion bei General Motors (GM)   bedroht möglicherweise Arbeitsplätze in Deutschland und Belgien. Die GM-Werke in Bochum und Antwerpen seien besonders gefährdet, sagte der Opel-Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz der Fachzeitschrift 'Automotive News Europe' (ANE). „Sollte es zu einer Werksschließung in Europa kommen, gibt es Krieg“ sagte Franz gegenüber ANE.

'SPIEGEL': Finanzinvestoren wollen größten Wohnungskonzern Europas schaffen

HAMBURG - Die Finanzinvestoren Terra Firma und Fortress sprechen über ein Zusammengehen der beiden größten deutschen Immobiliengesellschaften zum größten Wohnungskonzern Europas. „Es wäre eine Traumlösung für beide Unternehmen“, sagte der Terra-Firma-Chef Guy Hands dem 'SPIEGEL'. Dieser britischen Beteiligungsgesellschaft gehört die Deutsche Annington, die von Bochum aus 230.000 Wohnungen kontrolliert. Die US-Firma Fortress wiederum ist Großaktionär bei der Gagfah , die sie im vergangenen Jahr mit ihren 168.000 Wohnungen an die Börse brachte. Zwar wollte Hands nicht von „aktiven Verhandlungen“ sprechen. Gleichzeitig bestätigte er, dass vor kurzem einer seiner Mitarbeiter mit dem Europa-Chef von Fortress über das Projekt gesprochen hat.

Presse: BC Partners will Hirslanden für 1,5 Milliarden Pfund verkaufen

LONDON (dpa-AFX) - Der größte schweizerische private Krankenhausbetreiber soll einem Pressebericht zufolge verkauft werden. BC Partners bereite Hirslanden für eine 1,5-Milliarden-Pfund-Auktion vor, berichtete die britische Tageszeitung 'The Independent'. Zu den Interessenten zählten die Investorengruppen Apax Partners und Cinven. Hirslanden betreibt 13 Krankenhäuser und 6 Kliniken. BC hatte die Gruppe in 2002 für 405 Millionen Pfund gekauft.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 511,20 -3,36% Frankfurt
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 50,85 -0,14% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 20,55 -0,82% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,73 -2,38% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 968,21 -1,19% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 96,40 -1,26% XETRA
EADS 23,63 -4,02% Paris
ENDESA S.A. Acciones Port. EO 1,20 38,57 +2,01% XETRA
ENEL . 7,881 +1,01% Mailand
Gagfah S.A. Actions nom. EO 1,25 21,00 -0,28% XETRA
GEN MOTORS 30,62 -2,92% NYSE
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 78,64 -0,35% XETRA
TUI AG Namens-Aktien o.N. 17,47 +0,23% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 93,22 -0,52% XETRA
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T-Com soll zerschlagen werden

 
05.03.07 12:22
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Presse: Deutsche Telekom-Sparte T-Com soll zerschlagen werden
Bonn (aktiencheck.de AG) - Die Festnetzsparte T-Com der Deutsche Telekom AG (ISIN DE0005557508/WKN 555750) soll nach dem Willen von Konzernchef René Obermann komplett zerschlagen werden. Dies berichtete die "WirtschaftsWoche" am Samstag.

Dem Magazin zufolge ließen sich weitere Personalkosten durch die Gründung einer eigenständigen Netzgesellschaft mit fast 25.000 Mitarbeitern einsparen, die derzeit bei T-Com, T-Systems und T-Mobile mit der Netzplanung und dem Netzbetrieb beschäftigt sind. Damit wären fast alle der knapp 85.000 Mitarbeiter von T-Com in neue Gesellschaften ausgelagert; sie müssen mit geringeren Einkommen und längeren Arbeitszeiten rechnen. Obermann hatte am Dienstag angekündigt, dass rund 50.000 Mitarbeiter in Servicegesellschaften wechseln sollen.

Die Aktie der Deutschen Telekom verliert zurzeit 1,49 Prozent auf 12,54 Euro. (05.03.2007/ac/n/d)
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limi

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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

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07.05.07 04:37
News - 06.05.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

VW in Wolfsburg an der Kapazitätsgrenze - Preise steigen

WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen  hat die Personalkosten in seinen sechs westdeutschen Werken in wenigen Monaten kräftig senken können und arbeitet nun auch im Wolfsburger Stammwerk an der Kapazitätsgrenze. Ein Sprecher des Unternehmens konnte am Samstag die Zahl von 20 Prozent zwar nicht offiziell bestätigen, um die nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Focus' die Arbeitskosten gesenkt worden seien. Dies ergebe sich aber schon rein rechnerisch durch das im Herbst 2006 mit Betriebsrat und IG Metall vereinbarte Ende der Vier-Tage-Woche, sagte der Sprecher.

Qantas-Übernahme gescheitert - Airline und Aktienmarkt auf Höhenflug

Sydney - Die geplante Übernahme der traditionsreichen australischen Fluggesellschaft Qantas  ist vorerst gescheitert. Das Übernahmekonsortium APA konnte in der gesetzten Frist bis Freitag nicht genügend Aktionäre auf seine Seite bringen. Die zuständige Behörde beschloss am Sonntag, ein Stunden nach Ablauf der Frist eingegangenes Aktionärsangebot nicht zu berücksichtigen. Die Kaufinteressenten, darunter die australischen Investmentbank Macquarie  und der US-Großinvestor Texas Pacific, kündigten aber einen neuen Vorstoß an. Analysten rechneten mit einem Kurseinbruch der Qantas-Aktie am Montag. Sie schloss am Freitag mit 5,38 australischen Dollar.

Coca-Cola will mit größerer Produktvielfalt Europa-Geschäft stärken

BERLIN - Der weltgrößte Getränkehersteller Coca Cola   will sein Europa-Geschäft mit einem Ausbau seiner Produktpalette weiter stärken. Es gehe darum, alle Altersgruppen und die Menschen in ihren verschiedenen Lebenssituationen anzusprechen, sagte die Europa-Chefin des Konzerns, Dominique Reiniche, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. In Deutschland sollen noch in diesem Jahr zwei neue Produkte 'aus trendnahen Wachstumsbereichen' auf den Markt kommen. Einzelheiten dazu wollte Reiniche noch nicht bekannt geben.

'Spiegel': KarstadtQuelle verkauft IT-Tochter

HAMBURG/ESSEN - KarstadtQuelle-Chef Thomas Middelhoff speckt einem Pressebericht zufolge die Randbereiche des Handelskonzerns weiter ab. Der zum Konzern gehörende IT-Dienstleister Itellium Systems & Services mit rund 700 Mitarbeitern solle an den US-Konzern Electronic Data Systems (EDS)   verkauft werden, berichtete 'Der Spiegel'. Schon in den nächsten Tagen könnte der Kaufvertrag über einen Mehrheitsanteil an der Karstadt-Tochter, die rund 140 Millionen Euro umsetzt, unterzeichnet werden. KarstadtQuelle wolle nur noch einen Anteil von 25 Prozent an Itellium behalten, sagen Insider dem Magazin zufolge. KarstadtQuelle-Sprecher Jörg Howe wollte den Bericht nicht kommentieren.

Presse: Magna einziger ernsthafter Bieter für Chrysler

MÜNCHEN - Der Verkauf der angeschlagenen US-Sparte von DaimlerChrysler steht einem Pressebericht zufolge vor dem Abschluss. Der austrokanadische Zulieferer Magna sei derzeit der einzige ernsthafte Interessent an Chrysler, berichtet die 'Automobilwoche' unter Berufung auf Verhandlungskreise. Die Entscheidung über den Verkauf an Magna solle noch im Mai fallen. Die Unternehmen wollten dazu laut Magazin keine Stellung nehmen.

Lufthansa-Tochter LSG einigt sich mit ver.di über Lohnfortzahlung

FRANKFURT - Der Streit um die Lohnfortzahlung für Mitarbeiter der Lufthansa-Tochter LSG Deutschland ist beendet. Wie die Dienstleistungsgesellschaft ver.di am Samstag in Frankfurt mitteilte, verständigten sich der Caterer und Gewerkschaft darauf, so genannten Mitarbeitern auf Abruf im Krankheitsfall die durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden anzurechnen.

Gewerkschaft will mit Streik bei Telekom Geschäftskunden treffen

HAMBURG - Im Konflikt um die Auslagerung von 50.000 Telekom-Mitarbeitern bereitet die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di einen Streik vor, der vor allem Geschäftskunden treffen soll. Von Montag an können die Mitarbeiter in einer dreitägigen Urabstimmung ihr Votum abgeben. 'Wir sind sicher, dass wir die nötige Mehrheit von 75 Prozent erhalten werden', sagte ver.di-Vorstand Lothar Schröder. Dann ist der Weg frei für den ersten Arbeitskampf bei der Deutschen Telekom seit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft vor zwölf Jahren.

'Spiegel': Mehrere Kandidaten im Gespräch um Siemens-Chefposten

HAMBURG - Bei den Spekulationen um die Nachfolge des scheidenden Siemens--Chefs Klaus Kleinfeld werden immer neue Namen ins Gespräch gebracht. Der nach dem Korruptionsskandal zum neuen Aufsichtsratschef berufene Gerhard Cromme wolle dem Kontrollgremium eine Liste mit mindestens drei Kandidaten präsentieren, berichtet der 'Spiegel'. Neben zwei externen Top-Leuten solle möglichst auch ein Siemens-Manager in die engere Auswahl gelangen. In Frage käme eine im Ausland tätige Führungskraft, die in die aktuelle Bestechungs- und Schmiergeldaffäre nicht verstrickt ist.

RWE-Aufsichtsrat: Großmann kommt pünktlich zum Konzern

ESSEN - Der als neuer Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers RWE  bestellte Jürgen Großmann wird sein Amt pünktlich antreten. Der Aufsichtsrat wies am Samstag einen Zeitungsbericht zurück, wonach der Stahl-Manager möglicherweise nicht die Führung bei RWE übernehmen werde, weil sein Vertrag noch nicht unterzeichnet sei. Angeblich habe Großmann nicht zunächst von November 2007 bis Februar zusammen mit seinem Vorgänger Harry Roels den Konzern führen wollen. Der Niederländer Roels scheidet nach Vertragsende im Februar 2008 aus.

VW-Betriebsrat will mehr Einfluss der Autobauer bei Zulieferern

BERLIN/WOLFSBURG - VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh setzt sich für mehr Einfluss der Autobauer bei ihren Zulieferern ein. 'Die deutschen Autohersteller sollten sich darüber verständigen, dass sie sich bei strategisch wichtigen deutschen Zuliefer-Unternehmen mit Aktienpaketen einkaufen', sagte Osterloh der 'Berliner Zeitung' (Montagausgabe). Nur so sei dauerhaft hohe Qualität, ein vernünftiger Preis und eine zuverlässige Anlieferung sicherzustellen. Hintergrund der Forderung sei das wachsende Interesse von Finanzinvestoren an den Zuliefern - oft mittelständischen Familienbetrieben.

Verdi geht auf Konfrontationskurs zur Telekom

BERLIN - Die Deutsche Telekom  muss sich auf einen harten Arbeitskampf mit der Gewerkschaft Verdi einstellen. 'Die Telekom geht ganz klar auf Konfrontationskurs', sagte Verdi-Arbeitskampfleiter Ado Wilhelm dem 'Tagesspiegel' (Montagausgabe). 'Wenn sie die Konfrontation haben will, kann sie sie haben.' Die Gewerkschaft wirft der Telekom vor, Mitarbeiter von der Teilnahme am Streik abhalten zu wollen. 'Die Telekom ist dabei, unsere Leute unbotmäßig zu bedrohen', sagte Wilhelm. Daher sei Verdi nicht wie bei früheren Streikmaßnahmen bereit, der Telekom mit Notfallvereinbarungen für besonders wichtige Projekte entgegenzukommen. So könne es sein, dass auch der im Juni in Heiligendamm stattfindende G-8-Gipfel vom Streik betroffen sein könnte. 'Jeden Tag werden unsere Leute massiv unter Druck gesetzt, dass der Streik rechtswidrig sei', sagte Wilhelm. 'Das werden wir nicht hinnehmen.'

Presse: Mercedes im April mit Absatzeinbruch - Brandbrief vom Vertrieb

MÜNCHEN - Nach einem dramatischen Absatzeinbruch auf dem deutschen Markt im April fordert die Mercedes Car Group (MCG) einem Pressebericht zufolge die Händler zu größeren Anstrengungen auf. „Die Situation im April stellt sich in Deutschland derzeit so dar, dass uns für den laufenden Monat eine hohe Unterschreitung des Absatzzieles droht“, zitiert die Branchen- und Wirtschaftszeitung 'Automobilwoche' aus einem vertraulichen Schreiben der Berliner Vertriebszentrale von DaimlerChrysler  (DCVD). In dem Brandbrief, der der Zeitung vorliege, räume DCVD-Geschäftsleiter Peter-Christian Küspert „schwierige Bedingungen“ und „heftigen Gegenwind von Marktseite“ beim Verkauf von Mercedes und Maybach ein.

Presse: Kleinfeld-Abgang erhöht Chancen auf Siemens VDO-Übernahme durch Conti

MÜNCHEN - Der Autozulieferer Continental  verstärkt einem Pressebericht zufolge seine Bemühungen im Kampf um die Übernahme von Siemens  VDO. Man wolle nach einem Kauf auf jeden Fall die industrielle Führerschaft bei der Automobilsparte von Siemens übernehmen, berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung 'Automobilwoche'. Mit dem angekündigten Rücktritt von Siemens-Chef Klaus Kleinfeld sowie dem Abgang von Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer verließen zwei Manager den Konzern, die eher einen Börsengang als den Verkauf von Siemens VDO befürwortet hätten.

LANXESS-Chef will vier bis sechs Milliarden Euro für Degussa bieten

DÜSSELDORF - Der Chef des Leverkusener Chemiekonzerns LANXESS , Axel Heitmann, hat sein Interesse am Spezialchemie-Konzern Degussa bekräftigt. 'Sollten Alternativen zum Börsengang der RAG gesucht werden, stehen wir bereit', sagte Heitmann dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Er sei bereit, für die RAG-Tochter Degussa vier bis sechs Milliarden Euro zu zahlen. Den Unternehmenswert bezifferte er unter Einbezug der Degussa-Schulden und Pensionsverpflichtungen auf acht bis zehn Milliarden Euro. Eine Beteiligung von Finanzinvestoren sei nicht vorgesehen, betonte Heitmann.

'EaS': Lkw-Allianz um MAN soll in der Rechtsform Europa AG geführt werden

MÜNCHEN - Im Ringen um eine europäische Lkw-Allianz von MAN , Scania   sowie der Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen  zeichnen sich einem Pressebericht zufolge erste Konturen ab. Wie 'Euro am Sonntag' berichtete, soll der künftige Konzern in der Rechtsform einer Europa AG geführt werden. „Es geht klar in diese Richtung“, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person der Wirtschaftszeitung. Als möglicher Firmensitz kristallisierten sich die Niederlande heraus.

'WirtschaftsWoche': Deutsche Post-Tochter DHL in China Marktführer - Studie

MÜNCHEN - Die Unternehmensberatung Booz Allen Hamilton bescheinigt einem Pressebericht zufolge der Deutschen Post , in China mit ihrem Tochterunternehmen DHL die führende Rolle im Expressgeschäft zu spielen. „Die Deutsche Post erntet die Früchte ihrer bisherigen Strategie', sagte Alexander Niehues, Logistikfachmann bei Booz Allen Hamilton der 'WirtschaftsWoche'. Die weltweit tätige Unternehmensberatung hat dem Bericht zufolge das Geschäft der vier großen weltweiten Express- und Paketdienste United Parcel Service (UPS)  , FedEx  , TNT   sowie der Post-Tochter DHL in China untersucht.

RBS nimmt keine Stellung zu Bericht über mögliches Angebot für LaSalle

LONDON - Das von Royal Bank of Scotland (RBS)   geführte Konsortium nimmt keine Stellung zu einem Bericht über ein mögliches Übernahmeangebot für die US-Tochter LaSalle des niederländischen Finanzkonzerns ABN Amro  . 'Das sind Gerüchte und wir werden diese nicht bestätigen', sagte eine RBS-Sprecherin am Sonntag. Die Gruppe, der auch die spanische Banco Santander Central Hispano (BSCH)  und die belgisch-niederländische Fortis   angehören, habe bis Mitternacht Zeit, ein Angebot für die ABN-Tochter La Salle vorzulegen.

FT': Thomson strebt 'freundliches' Übernahmeangebot für Reuters an

LONDON - Der kanadische Finanzdaten-Dienstleister Thomson Financial   strebt Medienberichten zufolge ein 'freundliches Übernahmeangebot' der britischen Finanznachrichtenagentur Reuters   an. Vertreter von Reuters und Thomson hätten sich diese Woche getroffen, um eine Übernahme zu diskutieren, berichtete die 'Financial Times' am Samstag. Das Angebot hätten Unternehmenskreise als 'freundlich' beschrieben. 'Wir kommentieren solche Gerüchte und Spekulationen nicht', sagte ein Thomson-Sprecher am Sonntag.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ABN AMRO HOLDING 36,70 +0,27% Amsterdam
BANCO SAN EUR0.50 914,00 +1,56% London Dom Quotes
COCA COLA CO THE 53,21 +0,57% NYSE
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 107,05 +1,95% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 61,12 +2,77% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 22,03 -0,68% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 25,20 -0,55% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,74 -4,85% XETRA
ELECTRONIC DATA SYS 27,49 -6,66% NYSE
FEDEX CORP 109,50 +0,15% NYSE
FORTIS 32,92 -1,02% Amsterdam
KARSTADT QUELLE AG Inhaber-Aktien o.N 28,20 +1,04% XETRA
LANXESS AG Inhaber-Aktien o.N. 40,92 -0,20% XETRA
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 101,12 +1,38% XETRA
REUTERS GRP. ORD 25P 631,50 +28,35% London Dom Quotes
ROYAL BANK SCOT ORD 25P 1.935,00 -1,23% London Dom Quotes
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 79,14 +0,09% XETRA
SCANIA AB Namn-Aktier B SK 10 69,83 +0,88% Frankfurt
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 90,19 -1,02% XETRA
THOMSON CORP (THE) 48,09 -0,76% Toronto
TNT 32,28 -0,55% Amsterdam
UNITED PARCEL SVC 71,09 +0,28% NYSE
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 110,75 +0,29% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
14.05.07 03:03
News - 13.05.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Merck verkauft Generika-Sparte an Mylan Lab für 4,9 Milliarden Euro

DARMSTADT - Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA    verkauft für 4,9 Milliarden Euro sein weltweites Generikageschäft an das US-Unternehmen Mylan Laboratories . Wie das deutsche Unternehmen am frühen Sonntagmorgen weiter mitteilte, haben Merck und Mylan dies vertraglich vereinbart. Mit der Transaktion verbunden sei ein Umsatzvolumen von 1,802 Milliarden Euro im Jahr 2006. Die Transaktion bedarf der Zustimmung der zuständigen Behörden und soll im zweiten Halbjahr 2007 abgeschlossen werden.

Längere Öffnungszeiten für Allianz-Tochter Dresdner Bank kein Thema

FRANKFURT - Die Allianz-Tochter Dresdner Bank will ihre Filialen vorerst nicht wie die Konkurrenz an Samstagen öffnen. 'Wir haben in den letzten Jahren eine solche Wucht an Vertriebskraft in den Markt gebracht, dass wir das erstmal wirken lassen wollen', sagte Dresdner- Bank-Chef Herbert Walter in einem Gespräch mit den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX in Frankfurt. Allerdings erwartet Walter einen zunehmenden Kampf um Privatkunden: 'Ich bin mir sicher, dass wir in eine Phase gehen, wo der Wettbewerb weiter zunimmt.'

Presse: Reuters-Gremium will Übernahme durch Thomson zustimmen

LONDON - Die Reuters Founders Share Company, die über die Unabhängigkeit des Finanzdatenanbieters und der Nachrichtenagentur Reuters Group   wacht, steht einem Pressebericht zufolge kurz vor der Zustimmung zu einer Übernahme. Das Gremium werde dem voraussichtlichen Übernahmeangebot von 8,8 Milliarden Pfund (12,9 Mrd Euro) des amerikanischen Informationsdienstleister THOMSON   zustimmen, berichtete die Zeitung 'Independent' am Sonntag.

TUI will ab 2008 selbst Langstreckenflüge anbieten

HANNOVER - Der Reiseveranstalter TUI  will von 2008 an selbst Langstreckenflüge von Deutschland aus anbieten. Bisher fliegt die TUI-Airline TUIfly nur Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke an. 'Ab Winter 2008 wird es TUIfly auch auf der Langstrecke geben', sagte TUI-Chef Michael Frenzel der 'Bild am Sonntag'. Die Pläne sind eine Folge aus der Übernahme des Langstrecken-Ferienfliegers LTU durch Air Berlin.

Telekom-Streik: Arbeitsniederlegungen werden 'deutlich ausgeweitet'

BERLIN/ROSTOCK - Im Arbeitskampf der TelekomBeschäftigten verschärft sich der Ton. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kündigte für Montag an, dass der Streik 'deutlich' ausgeweitet werde. Das sei eine Reaktion 'auf das ungeheuerliche Verhalten' des Unternehmens, sagte ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm am Sonntag in Berlin. Telekom-Chef René Obermann hatte zuvor die Gewerkschaft aufgefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, sei der Verkauf von Service-Sparten nicht ausgeschlossen.

Ver.di meldet Tariferhöhung für Lufthansa-Flugbegleiter - Keine Bestätigung

BERLIN/FRANKFURT - Die rund 15.000 Flugbegleiter der Lufthansa  erhalten nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vom 1. Juli an 3,4 Prozent mehr Geld. Das teilte ver.di am Samstag in Berlin mit. Von der Lufthansa in Frankfurt gab es dafür keine Bestätigung. 'Wir sind weiter in Gesprächen', sagte eine Lufthansa-Sprecherin der dpa.

Presse: Chrysler-Gespräche auf Cerberus konzentriert

NEW YORK - DaimlerChrysler  hat sich einem Pressebericht zufolge auf die Cerberus Capital Managment als Hauptbewerber für den Kauf seiner angeschlagenen Chrysler-Sparte zu konzentrieren. Dies berichtete die 'Detroit News' am Samstag in ihrer Onlineausgabe. Während der deutsche Autohersteller in den vergangenen zwei Wochen 'detaillierte Gespräche' mit Cerberus geführt habe, seien zwei andere Chrysler- Bewerber momentan an den 'Spielfeldrand' verwiesen worden, hieß es. Cerberus ist eine der führenden amerikanischen Investmentfirmen.

'Spiegel': Auch Siemens-Aufsichtsrat wegen Schmiergeldskandal in Diskussion

MÜNCHEN - Im Schmiergeldskandal bei Siemens  steht einem Pressebericht zufolge nun auch die Rolle des Aufsichtsrates in der Diskussion. In einem Bericht vom Dezember 2006 an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates wird einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' zufolge der Eindruck erweckt, das Gremium sei seit Jahren über das Schmiergeldsystem in der Kommunikationssparte informiert gewesen. Der gerade erst berufene Aufsichtsratschef Gerhard Cromme, der dass Gremium leitet, wies dies im 'Spiegel' zurück. 'Selbst ein bösgläubiger Mensch hätte hinter der Art der Darstellung nicht den Skandal vermuten können, vor dem Siemens heute steht.' Ein Arbeitnehmervertreter in dem Ausschuss erklärte, das Gremium sei offenbar bewusst hinters Licht geführt worden.

Allianz-Tochter Allianz Capital Partners kauft Automaten-Belieferer Selecta

LONDON - Der dem Versicherungskonzern Allianz  gehörende Beteiligungsfonds Allianz Capital Partners hat von dem britischen Catering-Riesen Compass Group   den Automaten-Belieferer Selecta gekauft. Der Betrag belaufe sich auf 772,5 Millionen Pfund (rund 1,1 Mrd Euro), teilte die Compass Gruppe am Sonntag mit. Selecta ist demnach Europas größter Ausrüster für Snack-Automaten und betreibt rund 150.000 Maschinen unter anderem an Bahnhöfen und Flughäfen in 22 Ländern. Im Geschäftsjahr 2005/06 (30. September) lag der operative Gewinn bei 47 Millionen Pfund, der Umsatz bei 482 Millionen Pfund. Allianz Capital Partners hatte den britischen Private Equity Fonds Terra Firma überboten.

Bundesregierung stellt Weichen für Auslaufen des Briefmonopols

BERLIN - Die Bundesregierung bereitet sich intensiv auf ein Auslaufen des Briefmonopols Ende des Jahres vor. Derzeit werde eine Gesetzesvorlage zur Mehrwertsteuer-Befreiung für alle Postdienstleister erstellt, sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums und bezeichnete einen entsprechenden Bericht der Zeitung 'Euro am Sonntag' als 'grundsätzlich' richtig.

Sony BMG plant Expansion ins Musikverlagsgeschäft

HAMBURG/MÜNCHEN - Sony BMG Sony  plant den Einstieg in das Musikverlagsgeschäft. Der weltweit zweitgrößte Musikkonzern knüpfe damit an das Geschäftsmodell vor der Fusion von Sony Music und BMG im Jahr 2004 an, schreibt die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Zudem versuche Sony-BMG-Chef Rolf Schmidt-Holtz so die kartellrechtlich erzwungene Trennung vom lukrativen Verlagsgeschäft rückgängig zu machen. 'Wir werden alles tun, um in das Verlagsgeschäft zurückzukommen', sagte Schmidt-Holtz der Zeitung.

Presse: Widerstand von Deutsche-Börse-Aktionären gegen ISE-Übernahme wächst

FRANKFURT - Der Widerstand von Aktionären der Deutschen Börse  gegen die geplante Übernahme der US-Optionsbörse International Securities Exchange (ISE) ist einem Pressebericht zufolge drastisch gewachsen. Mehr als die Hälfte des stimmberechtigten Kapitals habe dem Unternehmen mitgeteilt, mit dem Erwerb nicht einverstanden zu sein, berichtete die 'Sunday Times' auf ihrer Internetseite ohne Quellenangabe. Hedge Fonds wie TCI, Highfields Capital Management, Third Point, Lone Pine, Tiger und Tudor unterstützten einen entsprechenden Vorstoß von Atticus Capital, den dieser Kreisen zufolge in der abgelaufenen Woche unternommen hatte.

'WiWo': SAP-Aufsichtsratschef Plattner stoppt Mittelstandsprojekt 'Kayak'

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der SAP-Gründer und Aufsichtsratschef Hasso Plattner schaltet sich einem Pressebericht zufolge wieder verstärkt ins Tagesgeschäft des Software-Konzerns ein und hat nach dem Weggang von Technik- und Produktvorstand Shai Agassi Ende März damit begonnen, die Produktpalette von SAP zu überprüfen. Das Mittelstandsprojekt „Kayak“ habe Plattner bereits gestoppt, berichtete die 'WirtschaftsWoche' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zudem stocke die Entwicklung mehrerer von Agassi forcierter Produkte und Komponenten, insbesondere für die Software-Plattform Netweaver. Bob Stutz, Entwicklungschef der Kundenmanagementsoftware CRM, den Agassi aus den USA nach Waldorf geholt habe, soll dem Bericht zufolge in der Kritik und möglicherweise sogar vor der Ablösung stehen. Das Unternehmen war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Fresenius will Spartenexpansion möglichst nicht über Börsengang finanzieren

FRANKFURT - Der Gesundheitskonzern Fresenius  will Expansionen seiner Sparten möglichst nicht über einen Börsengang finanzieren. Ausschließen wollte Vorstandschef Ulf Schneider einen solchen Schritt für ProServe und Kabi in einem Gepräch mit der 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe) zwar nicht. Allerdings sehe er diesen nur als 'letzte Möglichkeit', wenn ein strategisch absolut notwendiger Zukauf nicht mehr über zusätzliches Fremdkapital oder eine Kapitalerhöhung finanziert werden könne. 'Fremdkapital ist für uns immer das Finanzierungsmittel erster Wahl, da es die Aktionäre nicht so stark belastet', sagte Schneider.

RAG-Ausichtsrat Schmoldt lehnt Degussa-Übernahme durch LANXESS ab

MÜNCHEN - Der Chemiekonzern LANXESS  trifft bei der angestrebten Übernahme von Degussa auch auf Widerstand der Arbeitnehmerbank des Aufsichtsrates des Mutterkonzerns RAG. 'Degussa ist definitiv nicht für LANXESS geeignet', sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft IGBCE, Hubertus Schmoldt, der 'Süddeutsche Zeitung' (Samstagausgabe). Schmoldt ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Mischkonzerns. LANXESS könne die Übernahme nicht finanzieren und müsste Teile des Spezialchemiekonzerns verkaufen.

'Handelsblatt': Postbank sucht Käufer für BHW Bank

DÜSSELDORF - Die Postbank  sucht einem Pressebericht zufolge einen Käufer für ihre Tochter BHW Bank. Eine Investmentbank sei bereits dabei, Angebote einzuholen, berichtete das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Die Postbank war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 160,42 +0,26% XETRA
COMPASS GROUP ORD 10P 358,50 +1,06% London Dom Quotes
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 60,61 +2,62% XETRA
DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKTIEN O.N. 168,54 +0,12% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 21,50 +0,42% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 68,12 -1,43% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,73 +0,63% XETRA
FRESENIUS AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 59,21 +1,56% XETRA
LANXESS AG Inhaber-Aktien o.N. 40,94 -0,17% XETRA
MERCK CO INC 52,00 +1,80% NYSE
MERCK KGAA Inhaber-Aktien o.N. 98,19 -0,57% XETRA
REUTERS GRP. ORD 25P 612,75 +1,57% London Dom Quotes
SAP AG Inhaber-Aktien o.N. 34,53 -1,06% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 87,10 -0,16% XETRA
SONY CORP. Registered Shares o.N. 39,75 -0,03% Frankfurt
THOMSON CORP (THE) 46,74 +3,87% Toronto
TUI AG Namens-Aktien o.N. 21,36 +0,75% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
20.05.07 20:45
News - 20.05.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Pharma-Manager Peter Löscher wird neuer Siemens-Chef

MÜNCHEN - Ein in der Öffentlichkeit bisher kaum bekannter Pharma-Manager soll den Siemens-Konzern aus der schwersten Krise der Unternehmensgeschichte führen. Der 49-jährige Peter Löscher vom US- Pharmariesen Merck & Co.   wird zum 1. Juli Nachfolger von Konzern-Chef Klaus Kleinfeld, der im Zuge der Schmiergeldaffäre seinen Rückzug angekündigt hatte. Der gebürtige Österreicher Löscher, der bisher kein Unternehmen dieser Größe führte, steht vor schwierigen Aufgaben. Unter anderem muss er die Korruptionsaffäre meistern, die Siemens seit Monaten erschüttert. Er bezeichnete am Sonntag den neuen Job als 'außerordentliche Ehre und große Herausforderung'.

Megafusion: UniCredit mit Capitalia-Kauf zweitgrößte Bank Europas

ROM - Zwei Jahre nach dem Kauf der Münchner HypoVereinsbank steigt die italienische UniCredit   mit der Übernahme der römischen Capitalia   zur zweitgrößten Bank Europas auf. Die neue UniCredit wird mit einen Börsenwert von 100 Milliarden Euro nur noch die britische HSBC vor sich haben. Der Zukauf wird in Form eines Aktientauschs vollzogen: Die Capitalia-Aktionäre sollen neue 1,12 UniCredit-Aktien je eigenen Anteil erhalten, teilten die Unternehmen nach einer über fünfstündigen Verwaltungsratssitzung in Mailand mit. Die neue Gruppe und die bisher größte italienische Bank Intesa SanPaolo   werden zusammen fast die Hälfte des italienischen Finanzmarktes kontrollieren.

Land NRW will von RAG Aufklärung über angebliche Russland-Gespräche

DÜSSELDORF - Die NRW-Landesregierung fordert vom Energiekonzern RAG Aufklärung über angebliche Gespräche mit der russischen Regierung über eine Beteiligung nach dem geplanten Börsengang. Vor einer Klärung werde es keine weiteren Schritte in der Frage der Kohlestiftung geben, sagte Regierungssprecher Andreas Krautscheid der 'Westdeutschen Allgemeinen Zeitung' ('WAZ', Montagausgabe). Das Dementi der RAG sei ungenügend. 'Diese Erklärungen reichen überhaupt nicht aus. Wir wollen wissen, wer mit wem auch mittelbar gesprochen hat und ob ein Einstieg von Gazprom geplant  ist', zitiert das Blatt den Regierungssprecher.

Chinesische Investition bei Blackstone offiziell bestätigt

NEW YORK - Ausgerechnet das kommunistische China will Milliarden aus seinen gigantischen Geldreserven bei den 'Heuschrecken' anlegen: Der Finanzinvestor Blackstone bekommt drei Milliarden Dollar. Es werde die erste Anlage der neuen Staatlichen Investitionsgesellschaft sein, die bald gebildet werde, sagte der Chef der zuständigen Arbeitsgruppe, Lou Jiwei, laut einer Blackstone- Mitteilung vom Sonntag. Die neue Agentur soll einen Teil der Devisenreserven von 1,2 Billionen Dollar effizienter investieren. Bisher wird das Geld vor allem in US-Staatsanleihen angelegt.



Zetsche sieht keine Gefahr einer feindlichen Übernahme

MÜNCHEN/STUTTGART - DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche sieht den Autokonzern nicht von einer feindlichen Übernahme bedroht. 'In den letzten sechs, sieben Jahren war das Risiko einer feindlichen Übernahme zu keinem Zeitpunkt so gering wie heute', sagte Zetsche dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Schließlich sei der Börsenwert des Unternehmens in nur einem Jahr von 35 Milliarden auf mehr als 60 Milliarden Euro gesteigert.

Blackstone ganz bei Celanese ausgestiegen

DALLAS - Die amerikanische Investmentfirma Blackstone hat sich ganz von dem Chemiekonzern Celanese  getrennt. Zur Blackstone Group gehörende Fonds verkauften in einer Zweitemission 22,1 Millionen Celanese-Aktien der Serie A. Sie erhielten 784,8 Millionen Dollar (581 Mio Euro). Die Celanese Corporation selbst bekam nichts. Die Blackstone-Fonds halten jetzt keine Celanese-Aktien mehr, teilte das in Dallas (Texas) ansässige Chemieunternehmen am Freitag nach Börsenschluss mit.

'Automobilwoche': GM baut in Antwerpen einen Opel-Geländewagen

RÜSSELSHEIM - General Motors (GM)  (GM) will nach Informationen der 'Automobilwoche' sein Werk im belgischen Antwerpen von 2010 an mit dem Bau eines kompakten Geländewagens auslasten, der auch unter der Marke Opel verkauf werden soll. Opel-Betriebsrat Klaus Franz habe erklärt, in Antwerpen werde 'ein kleines SUV unterhalb des Antara gebaut', meldete die Branchenzeitung am Sonntag. GM habe eine Jahreskapazität von 120 000 Autos garantiert, die sich auf eine Opel- und eine Chevrolet-Variante verteilten. Der Autobauer Opel in Rüsselsheim nahm dazu keine Stellung.

Gericht: Wahl des Deutsche-Bank-Aufsichtsratschefs nichtig

FRANKFURT - Im andauernden Streit zwischen Leo Kirch und der Deutsche Bank  hat der einstige Medienmogul einen Teilerfolg errungen. Das Frankfurter Landgericht erklärte die Wahl des früheren Deutsche-Bank-Finanzvorstandes Clemens Börsig in den Aufsichtsrat der Bank für nichtig, sagte ein Sprecher der Bank am Samstag und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der 'WirtschaftsWoche'. Börsig, der bei der Hauptversammlung im vergangenen Jahr mit rund 99 Prozent der Stimmen gewählt worden war, ist heute Aufsichtsratschef der Bank. Der 'Spiegel' berichtet, Kirch wolle im parallel laufenden Streit um Schadenersatz wegen Äußerungen des früheren Deutsche-Bank- Chefs Rolf Breuer rund 1,6 Milliarden Euro Schadenersatz vor Gericht einklagen.

'WiWo': Russischer Milliardär hat Leipziger Stadtwerke im Visier

HAMBURG - Der russische Milliardär Viktor Wekselberg will der 'WirtschaftsWoche' zufolge bei den Leipziger Stadtwerken einsteigen. Über seine Holding Renova habe Wekselberg derzeit auch andere deutsche Stadtwerke im Blick und führe Kooperationsgespräche mit großen Energieversorgern, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Zuvor hatte es bereits geheißen, Renova sei an Zukäufen bei deutschen Solar- und Windenergieunternehmen interessiert. Bei den Leipziger Stadtwerken soll ein Anteil von 49,9 Prozent privatisiert werden. Auch der Energiekonzern Vattenfall  sowie der Gas-Großhändler VNG und die Sachsen LB haben Interesse angemeldet.

Großaktionär Haniel: 'Wir sind glücklich mit unserer Beteiligung an der Metro'

FRANKFURT - Kurz vor der METRO-Hauptversammlung am 23.5. Mai nimmt Großaktionär Haniel den Vorstand des Handelskonzerns vor möglicher Kritik anderer Aktionäre in Schutz. Er sei 'zufrieden' mit der Performance der Metro, sagte Eckhard Cordes, Haniel-Vorstandschef und Vorsitzender des Metro-Aufsichtsrates, der 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. Entgegen immer wieder aufflammender Gerüchte habe Haniel auch keine Absicht, Anteile an der Metro zu verkaufen. 'Wir sind mit unseren 18,4 Prozent an der Metro glücklich', sagte Cordes. 'Solange ich den Zeitraum überblicken kann, werden wir die Anteile behalten. Es gibt keinen Grund, an der Beteiligung etwas zu ändern.'

Commerzbank-Chef sagt dramatische Schieflage von Finanzinstituten voraus

KÖLN - Der Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken und Sprecher des Vorstands der Commerzbank , Klaus-Peter Müller, warnt vor einer dramatischen Schieflage deutscher Geldhäuser aufgrund von Dumping- Konditionen im Kreditgeschäft. In einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' sagte Müller, dass bei der Kreditvergabe auch im Konsumentenbereich die Risikokosten abgedeckt sein müssen. „Banken, die anders agieren, werden es schwer haben, dauerhaft am Markt zu überleben“, sagte Müller. „Diese Bedrohung nimmt auch für öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Institute stark zu.“ Es werde deshalb „vor allem bei ostdeutschen Sparkassen zu Rettungsaktionen kommen“.

Presse: Volkswagen stützt Premium-Modelle

MÜNCHEN - Volkswagen  will einem Pressebericht zufolge mit einer Reihe finanzieller Förderungsmaßnahmen den Verkauf seiner Mittel- und Oberklassemodelle Passat, Touareg und Phaeton ankurbeln. Beispielsweise erhielten Händler für den Verkauf einer Passat-Limousine nun eine „Eroberungsprämie“ in Höhe von 2.000 Euro, berichtete die Branchen- und Wirtschaftszeitung 'Automobilwoche' unter Berufung auf interne Firmenpapiere. Somit bekämen VW-Verkäufer mehr Spielraum im Rabattgespräch mit Neukunden, die ein Fremdfabrikat fahren.

Oracle-Chef Larry Ellison lehnt außergerichtliche Einigung mit SAP ab

MÜNCHEN - Im schwelenden Rechtsstreit mit SAP  sieht Oracle- Chef Larry Ellison keinen Raum für eine außergerichtliche Einigung. 'Wir freuen uns auf den Prozess', sagte Ellison 'Euro am Sonntag'. Über die Höhe der angekündigten Schadensersatz-Klage wollte sich Ellison indes noch nicht äußern. Dazu werde man zunächst SAPs Erwiderung abwarten, sagte der Oracle-Gründer.

Presse: Privatinvestoren erwägen Übernahme von Virgin Media - 7,5 Mrd Pfund

LONDON - Der britische Kabelnetzbetreiber Virgin Media   könnte einem Pressebericht zufolge von Privatinvestoren übernommen werden. Ein Konsortium unter der Führung der US-Firma Providence Equity Partners erwäge ein Angebot über 7,5 Milliarden britische Pfund (11 Milliarden Euro), berichtete die britische Tageszeitung 'The Observer'. Andere Mitglieder der Gruppe seien Blackstone, KKR und Cinven. Größter Aktinonär von Virgin Media ist der britische Milliardär Sir Richard Branson.

Telekom-Mitarbeiter streiken weiter - ver.di warnt vor Alleingang

BONN - In der Woche der Entscheidung für die geplante Auslagerung von 50.000 Arbeitsplätzen bei der Deutsche Telekom will die Gewerkschaft ver.di mit unverminderten Streiks Druck machen. 'Auch am Montag werden bundesweit wieder mindestens 14.000 Beschäftigte die Arbeit niederlegen', sagte Streikleiter Ado Wilhelm am Sonntag. Zugleich warnte er den Konzern in scharfen Worten vor dem angedrohten Alleingang. 'Die Telekom-Führung muss ein hohes Interesse an einer Einigung haben, alles andere ist der Weg in den Abgrund', mahnte Wilhelm in einem dpa-Gespräch.

'Spiegel': Regierung schaltete sich in Telekom-Streit ein

HAMBURG - In den eskalierenden Streit bei der Deutsche Telekom  um die Verlagerung von 50.000 Arbeitsplätzen hat sich dem 'Spiegel' zufolge auch die Politik eingeschaltet. Im Berliner Finanzministerium seien am Mittwoch Telekom-Chef René Obermann, Finanzminister Peer Steinbrück, ver.di-Chef Frank Bsirske sowie SPD- Fraktionschef Peter Struck zu einem vertraulichen Spitzengespräch zusammengetroffen, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Sie hätten rund zwei Stunden beraten, ohne konkrete Vereinbarungen zu erzielen. Der Bund ist mit knapp 32 Prozent der Anteile größter Telekom-Aktionär.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
CAPITALIA . 7,97 +0,64% Mailand
COMMERZBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 36,00 +0,84% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 64,40 +0,50% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 116,65 +1,27% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,57 +0,64% XETRA
GEN MOTORS 31,45 -0,44% NYSE
INTESA SANPAOLO 6,09 +0,58% Mailand
MERCK CO INC 53,25 +1,51% NYSE
METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 60,01 +2,65% XETRA
OAO GAZPROM Nam.Akt.(Sp.ADRs Reg.S)4/RL 5 28,66 +1,74% Frankfurt
Oracle Corporation 19,25 +1,05% NASDAQ
SAP AG Inhaber-Aktien o.N. 34,30 +0,88% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 92,54 +4,13% XETRA
UNICREDITO IT 7,51 +0,28% Mailand
Vattenfall Europe AG Inhaber-Aktien o.N. 48,53 -0,14% Frankfurt
Virgin Media Inc. 24,85 +1,84% NASDAQ
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 108,96 +0,15% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
25.06.07 02:26
News - 24.06.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Norddeutsche Affinerie und Cumerio schließen sich zusammen

HAMBURG - Europas größte Kupferhütte, die Norddeutsche Affinerie (NA) , und der belgische Konkurrent Cumerio  schließen sich zusammen. Durch die Maßnahme entstehe der führende integrierte Kupfererzeuger und -verarbeiter in Europa mit einem gemeinsamen Pro-forma-Umsatz von 9,1 Milliarden Euro, teilte das im MDAX  notierte Unternehmen am Sonntag in Hamburg mit. Die NA werde hierzu ein öffentliches Übernahmeangebot in bar für alle ausstehenden Aktien von Cumerio unterbreiten und 30,00 Euro in bar je Cumerio-Aktie bieten.

adidas steigert Umsatz mit NBA-Merchandising-Artikeln zweistellig

HERZOGENAURACH - Der Sportartikelkonzern adidas  hat die weltweiten Umsätze mit Merchandising-Artikeln der US-Basketball-Liga NBA in der abgelaufenen Spielzeit zweistellig gesteigert. Im NBA-Flagshipstore in New York, der prominentesten Verkaufstelle, hätten die Umsätze im hohen einstelligen Prozentbereich zugelegt, sagte ein adidas-Sprecher am Freitag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung 'Euro am Sonntag' (Erscheinungstag 24. Juni).

EM.TV will durch Zukäufe wachsen - Interesse an Produktion von ProSiebenSat.1

MÜNCHEN - Das Medienunternehmen EM.TV  will in den kommenden Jahren durch Zukäufe deutlich wachsen. 'Dadurch wollen wir auch unsere Rentabilität entscheidend verbessern', sagte EM.TV-Vorstandschef Werner Klatten in einem Interview mit der Zeitschrift 'Euro am Sonntag' (24. Juni). Investiert werden solle in den Bereichen Bezahlfernsehen, Internet und Fernsehproduktion. Dabei schloss Klatten auch eine Übernahme von Teilen des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 Media  nicht aus. Auch die zur Disposition stehende Produktionssparte des Sendekonzerns sei 'grundsätzlich ein sehr interessanter Bereich'.

GM-Europachef Forster: Rabatte unverzichtbar - Corsa gefragt

MÜNCHEN/RÜSSELSHEIM - Der Autobauer Opel will weiter mit Rabatten den schwachen Autoabsatz in Deutschland ankurbeln. 'Wir können auf Rabatte nicht verzichten', sagte der Europachef der Opel- Mutter General Motors (GM)  , Carl-Peter Forster, dem Magazin 'Focus'. Die Kunden müssten aber zusätzlich das Gefühl haben, dass sie für ihr Geld 'viel Wert und topmoderne Technik' bekämen. Der Auftragseingang von Januar bis Mai sei deutlich schlechter gewesen als im Vorjahr, im Juni liege er aber auf Vorjahresniveau. 'Da scheint sich etwas positiver zu entwickeln', sagte Forster.

Presse: Neue Vorwürfe gegen Air Berlin-Chef Hunold

BERLIN - Im Zusammenhang mit den angeblichen Insidergeschäften von Air Berlin- Chef Joachim Hunold und weiteren Managern der Fluggesellschaft sind neue Vorwürfe aufgetaucht. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) widersprach im Berliner 'Tagesspiegel' (Samstagausgabe) Hunolds Darstellung, die strittigen Aktienkäufe seien schon im Herbst 2006 untersucht und nicht beanstandet worden. Zudem ist nach einem 'Spiegel'-Bericht fraglich, ob Air Berlin beim geplanten Kauf der Fluggesellschaft dba seine Publizitätspflicht gegenüber den Aktionären erfüllt hat. Dagegen wird Hunold dem 'Tagesspiegel am Sonntag' zufolge von unternehmensnahen Kreisen entlastet.

Londoner Börse übernimmt Borsa Italiana für rund 1,6 Milliarden Euro

LONDON - Im Ringen der internationalen Börsen um weitere Zusammenschlüsse haben die Londoner LSE   und die Mailänder Borsa Italiana am Samstag ihre Absicht zur Fusion erklärt. Dafür zahlen die Briten in Aktien 1,634 Milliarden Euro. Beide Börsen hätten sich geeinigt, ein entsprechendes Angebot der LSE nun offiziell den Aktionären der Borsa Italiana vorzulegen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.

Überlegungen zum Aufbau einer bundesweiten Landesbanken-Holding

BERLIN - Nach dem Verkauf der Landesbank Berlin wird in Sparkassen-Kreisen die Bildung einer bundesweiten Landesbanken- Holding erwogen. Darüber sei gesprochen worden, sagte am Sonntag der Sprecher des Bundesverbands öffentlicher Banken Deutschlands, Stephan Rabe, der Deutschen Presse-Agentur dpa und bestätigte damit einen entsprechenden 'Spiegel'-Bericht. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) hatte dem Land Berlin vergangene Woche für 5,3 Milliarden Euro seinen 81-prozentigen Anteil an der Landesbank abgekauft.

'FOCUS' Claassen als neuer Vorstand bei RWE im Gespräch

STUTTGART/MÜNCHEN - Der beim baden-württembergischen Energieversorger EnBW  scheidende Vorstandsvorsitzende Utz Claassen ist einem Pressebericht zufolge als neuer Vorstand beim Ruhrgebietskonzern RWE  im Gespräch. Wie das Nachrichtenmagazin 'FOCUS' berichtet, versuchte RWE- Aufsichtsratschef und WestLB-Vorstandschef Thomas Fischer bereits im vergangenen Jahr, Claassen bei EnBW abzuwerben. Auch der Stahlmanager Jürgen Großmann, ein enger Freund Claassens, habe im Auftrag Fischers 2006 vergeblich versucht, den Top-Manager zum Wechsel an die Ruhr zu bewegen, schreibt das Magazin. Erst danach sagte 'FOCUS' zufolge Großmann selbst zu, den Job zu übernehmen.

DaimlerChrysler-Chef Zetsche: 'Die nächsten Jahre werden gut'

BERLIN/STUTTGART - Der Vorstandsvorsitzende von DaimlerChrysler , Dieter Zetsche, hat sich optimistisch über die Perspektiven des Unternehmens nach dem Verkauf der Chrysler Group geäußert. 'Die nächsten Jahre werden gut', sagte er dem Berliner 'Tagesspiegel' (Montagausgabe). Auch durch die Trennung von Chrysler habe sich der Börsenwert des Unternehmens so stark erhöht, dass die Gefahr einer Übernahme durch Finanzinvestoren deutlich geringer geworden sei. 'Die Verdopplung des Börsenwerts hat bereit stattgefunden und ist also für Finanzinvestoren nicht mehr eine Wurst, nach der zu schnappen sich lohnen würde.' Vor einem Jahr sei das Unternehmen weniger als 35 Milliarden Euro wert gewesen, heute sind es etwa 70 Milliarden, sagte Zetsche.

Premiere kündigt neues Angebot an: Mehr Geld für mehr Exklusivität

MÜNCHEN/HANNOVER - Der Pay-TV-Sender Premiere  hat zwei Jahre vor Ende der laufenden Fernseh-Verträge für die Übertragungen der Fußball-Bundesliga ein erneutes Angebot angekündigt. 'Mehr Geld für mehr Exklusivität', nannte Premiere-Firmensprecher Stefan Vollmer in der 'Welt am Sonntag' das Konzept, das auf eine Abschaffung der ARD- 'Sportschau' zum bisherigen Sendetermin um 18.30 Uhr abzielt. Mit der gleichen Forderung war Premiere bei der letzten Ausschreibung angetreten und gescheitert. Die Liga hatte die Pay-TV-Rechte im Dezember 2005 an den neuen Premiere-Konkurrenten Arena vergeben. Die Ausschreibung für die neuen Verträge beginnt frühestens am Ende des laufenden Jahres.

Presse: Verkauf von Jaguar und Land Rover: Ford beauftragt KPMG

LONDON - Der Verkauf der britischen Luxusmarken Land Rover und Jaguar durch den US-Autobauer Ford Motor   wird einem Zeitungsbericht zufolge immer wahrscheinlicher. Der US-Konzern habe das Beratungsunternehmen KPMG beauftragt, die Bücher der Traditionsmarken für einen möglichen Verkauf zu prüfen, berichtete die britische Sonntagszeitung 'Sunday Times' unter Berufung auf Industriekreise. Als Interessenten für die Marken gelten vor allem Finanzinvestoren. KPMG und Ford wollten den Bericht nicht kommentieren.

Voest-Chef: 100 Millionen Euro Synergien nach Böhler-Übernahme machbar

WIEN - Voestalpine- Chef Wolfgang Eder drückt bei der Integration von Böhler-Uddeholm  aufs Tempo und will offenbar höhere Synergien erreichen als bisher bekannt. 'Persönlich halte ich über den Zeitraum von drei Jahren Synergien in der Größenordnung von 100 Millionen Euro für machbar - wenn uns alles gelingt, was vorstellbar ist', sagt Eder in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'trend'.

Presse: Ryanair will ab Oktober auch in Prag präsent sein

PRAG/WIEN - Mit der irischen Ryanair   wird einem Pressebericht zufolge eine weitere Billig-Airline-Gesellschaft Prag anfliegen. Ab Oktober wolle sie die Flugverbindung der tschechischen Metropole mit fünf europäischen Städten anbieten, berichtete die tschechische Tageszeitung 'Mlada fronta Dnes' (Samstagausgabe). Ryanair habe bereits den Prager Flughafen 'Ruzyne' um Slots ersucht. Das Unternehmen bestätigte die Information zunächst nicht.

'FOCUS': EADS feuert weiteren Strategie- und Marketing-Manager

WIEN/MÜNCHEN - Der Luftfahrtkonzern und Lieferant der Eurofighter-Kampfflieger, EADS  , hat sich nach einem internen Streit um Vertriebspraktiken einem Pressebericht zufolge von einem weiteren Mitarbeiter getrennt. Nach Informationen des 'Focus' soll nicht nur der Strategie- und Marketing-Direktor Jean-Paul Gut gehen, sondern auch dessen engster Mitarbeiter.

'FAS': Neuer Cayenne beflügelt Porsche - Absatz Januar-Mai plus drei Prozent

FRANKFURT - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking wird bei der außerordentlichen Hauptversammlung am Dienstag einem Pressebericht zufolge mit erfreulichen Zahlen für die ersten fünf Monate aufwarten. Getrieben werde das Wachstum vom aufgefrischten Geländewagen Cayenne, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Sontagszeitung' ohne Quellenangabe. Dessen Absatz sei von Januar bis Mai weltweit um 15 bis 20 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. In Deutschland habe der Cayenne in den ersten fünf Monaten 16,2 Prozent mehr Käufer gefunden, insgesamt habe der Absatz des Sportwagenherstellers im deutschen Markt um drei Prozent zugelegt.

'Handelsblatt': Mercedes-Vertriebschef lässt BMW abblitzen

DÜSSELDORF - Ein führender DaimlerChrysler-Manager hat den Vorschlag von BMW  zurückgewiesen, enger zu kooperieren. Es gebe zwar schon heute etwa bei der Entwicklung von Hybridmotoren eine Zusammenarbeit, sagte Mercedes-Vertriebschef Klaus Maier dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Für weitere Kooperationen der zwei Autokonzerne existierten aber „derzeit keine Pläne“.

MAN will Anteil des Nah- und Mittelostgeschäfts am Gesamtumsatz steigern

MÜNCHEN - Der Nutzfahrzeughersteller MAN will die Bedeutung seines Nah- und Mittelostgeschäfts erhöhen. 'Unser Ziel ist es, den Anteil an unserem Gesamtumsatz von derzeit elf Prozent in den nächsten drei Jahren auf 15 Prozent zu steigern', sagte MAN-Chef Hakan Samuelsson 'Euro am Sonntag'.

Infineon-Tochter Qimonda auf der Suche nach Ingenieuren

DÜSSELDORF - Die Infineon-Tochter Qimonda   stellt kräftig ein. „Weltweit suchen wir 200 bis 300 Ingenieure“, sagte ein Sprecher des US-Halbleiterherstellers dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Der größte Teil der offenen Stellen entfalle auf die deutschen Standorte München und Dresden. Über die Arbeitsplätze für Ingenieure hinaus gibt es Angaben des Unternehmens im Internet zufolge noch eine ganze Reihe anderer Positionen zu besetzen.

Vossloh plant für 2007 Rekorddividende - Kein Verkauf des Lokomotiven-Baus

FRANKFURT - Der Verkehrstechnikkonzern Vossloh  plant für das Jahr 2007 eine Rekorddividende. Das sagte der Chef des im MDAX  notierten Unternehmens, Gerhard Eschenröder, der 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe). 'Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Prognosen so eintreten. Dann wäre die Dividende für 2007 auch die höchste der Unternehmensgeschichte.' Vossloh erwartet, dass das laufende Jahr das beste für das Unternehmen werden wird.

Fondsgesellschaft Hermes fordert Zerschlagung von Freenet

FRANKFURT - Die britische Fondsgesellschaft Hermes setzt die Hamburger Freenet AG  schwer unter Druck. Der Vorstand sollte einen kompletten oder teilweisen Verkauf des Konzerns an industrielle Partner prüfen, sagte Stephan Howaldt, Vorstandsvorsitzender der Hermes Focus Asset Management Europe, der 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Montagausgabe). Freenet-Vorstandsvorsitzender Eckard Spoerr lehnt dies entschieden ab.

Münchener Rück gründet Tochter für Industrieversicherung

HAMBURG - Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft  gründet im Herbst eine neue Tochtergesellschaft für Transport-, Luftfahrt- und Gruppenunfallversicherung. Das bestätigte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe).

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
adidas AG Inhaber-Aktien o.N. 44,77 -0,49% XETRA
Air Berlin PLC Registered Shares EO -,25 15,74 +0,25% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 48,00 -0,68% XETRA
BOEHLER-UDDEHOLM AG 73,01 +0,03% Wien
Cumerio S.A. Actions au Porteur o.N. 25,17 +5,71% Berlin-Bremen
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 67,70 +0,12% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 1.333,59 -0,29% XETRA
EADS 24,10 +1,43% Paris
EM.TV AG Inhaber-Aktien o.N. 4,60 +0,00% XETRA
EnBW Energie Baden-WürttembergInhaber-Aktien o.N. 57,00 -0,09% XETRA
FORD MOTOR CO 9,13 +2,47% NYSE
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 24,02 -0,58% XETRA
GEN MOTORS 35,46 -1,39% NYSE
INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,52 -2,26% XETRA
LON.STK.EXCH ORD SHS 6 79/86P 1.354,00 +0,00% London Dom Quotes
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 107,50 +0,06% XETRA
MDAX Performance-Index 11.002,66 +0,34% XETRA
MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 136,85 -0,28% XETRA
NORDDEUTSCHE AFFINERIE AG Inhaber-Aktien o.N. 33,63 +1,57% XETRA
Premiere AG Namens-Aktien o.N. 17,26 +1,23% XETRA
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 28,37 +1,32% XETRA
QIMONDA AG ADS 16,46 -3,18% NYSE
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 78,56 -0,83% XETRA
RYANAIR HLDG. ORD EUR0.00635 4,91 -2,58% London Dom Quotes
VOESTALPINE AG 61,00 +0,00% Wien
VOSSLOH AG Inhaber-Aktien o.N. 88,46 -0,16% XETRA
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Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende für euch:

 
01.07.07 23:42
News - 01.07.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Tognum-Aktien werden für 24 Euro ausgegeben - Mitte der Spanne

FRIEDRICHSHAFEN - Der Dieselmotorenhersteller Tognum gibt für den an diesem Montag geplanten Börsengang seine Aktien für 24 Euro und damit in der Mitte der Preisspanne ab. Wie die Tognum AG am Samstag in Friedrichshafen mitteilte, beträgt das Emissionsvolumen rund 2,07 Milliarden Euro. Davon werden der Tognum AG brutto rund 268 Millionen zufließen. Der Börsengang von Tognum mit der Kernmarke MTU ist einer der größten der vergangenen Jahre. Die Preisspanne hatte bei 22 bis 26 Euro gelegen.

INTERVIEW/Witzleben: Thüringer Jenoptik-Aktienpaket bis zu 60 Millionen wert

JENA - Thüringen kann nach Einschätzung des scheidenden Jenoptik-Vorstandschefs Alexander von Witzleben mit Einnahmen in zweistelliger Millionenhöhe aus dem Verkauf seines Aktienpakets rechnen. 'Die Transaktion kann - je nach Kurs - 50 bis 60 Millionen Euro für die Landeskasse bringen', sagte von Witzleben in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das Land hatte angekündigt, dass es sich komplett von seinen Anteilen an dem Jenaer Technologiekonzern trennen wird. Derzeit hält Thüringen noch 14,8 Prozent der Aktien der börsennotierten Jenoptik AG. Das Unternehmen habe Anfang der 1990er Jahre erhaltene staatliche Starthilfen 'kräftig zurückgezahlt', sagte von Witzleben.

Neuer Siemens-Chef wirbt um Vertrauen - Ermittlungen der Weltbank

MÜNCHEN - Der neue Siemens-Chef Peter Löscher wirbt in einem Brief an die Mitarbeiter um deren Vertrauen. In dem ihr vorliegenden Schreiben äußere sich Löscher zuversichtlich, dass der Konzern 'letztlich gestärkt' aus den Korruptionsaffären hervorgehen werde, schreibt die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. 'Wir können mit Siemens noch erfolgreicher werden. Dazu müssen wir alle zusammenarbeiten', zitiert das Blatt Löscher, der sein Amt als Vorstandsvorsitzender und Nachfolger von Klaus Kleinfeld am Sonntag antrat. Wie 'Der Spiegel' berichtet, ermittelt nach den Affären um schwarze Kassen und bezahlte Betriebsräte nun auch die Weltbank in Washington gegen den Siemens-Konzern.

ProSiebenSat.1 erwägt Frauensender und Musikkanal in Deutschland

MÜNCHEN - Nach der Übernahme des Medienkonzerns SBS prüft ProSiebenSat.1  die Einführung neuer Sender in Deutschland. Darunter könnte auch ein spezieller Themenkanal für Frauen sein, sagte ProSiebenSat.1-Chef Guillaume de Posch der 'Welt am Sonntag'. SBS betreibe in den Beneluxländern erfolgreiche Frauen-Fernsehsender und in den skandinavischen Ländern den Musiksender The Voice. 'Wir prüfen, ob dies auch Modelle für den deutschen Markt sein könnten.' The Voice gibt es in Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen. Die Frauen-Kanäle heißen Net 5 in den Niederlanden, Kanal 4 in Dänemark und Vijf TV in Belgien. De Posch will die Fusion außerdem nutzen, um deutsche TV-Formate künftig auch für die SBS-Sender zu produzieren. ''Popstars' in Belgien oder Schweden wäre eine Möglichkeit.'

Rosneft will zu den großen Energiekonzernen der Welt aufschließen

MOSKAU - Der staatlich kontrollierte russische Ölförderer Rosneft will in den kommenden Jahren zu den größten Energiekonzernen weltweit aufschließen. Mittelfristig wolle man nach Marktkapitalisierung zu den Top 5 gehören, kündigte der Vorstandsvorsitzende des größten russischen Ölkonzerns, Sergej Bogdantschikow, am Samstag auf der Hauptversammlung der Aktionäre in Moskau an. Der Rosneft-Marktwert von zuletzt 76 Milliarden Dollar (56,7 Mrd Euro) macht ein Drittel von dem des Branchenprimus im russischen Energiesektor, Gazprom , aus.

'Wirtschaftswoche': DaimlerChrysler plant Abschied von der A-Klasse

STUTTGART - Der Vorstandsvorsitzende von DaimlerChrysler, Dieter Zetsche, will einem Pressebericht zufolge die Mercedes A-Klasse auslaufen lassen. Nach dem Willen des Konzernchefs solle es nach dem für das Jahr 2011 vorgesehenen Modellwechsel bei der A- und B-Klasse nur noch eine Variante der Stadtautos geben, berichtet das Magazin 'Wirtschaftswoche' unter Berufung auf Informationen aus dem Konzernumfeld.

'Wirtschaftswoche': Deutsche Telekom will Telefonauskunft verkaufen

BONN - Die Deutsche Telekom  denkt neinem Bericht der 'Wirtschaftswoche' zufolge über den Verkauf ihrer Telefonauskunft 11833 nach. Aus Unternehmenskreisen hieß es dazu am Samstag: 'Alle Optionen werden geprüft.'

Kanadischer Telekom-Konzern wird für Rekordsumme verkauft

MONTREAL - Der größte kanadische Telekom-Konzern BCE Inc. (Bell Canada)   wird für 51,7 Milliarden kanadische Dollar (35,8 Mrd Euro) verkauft. Bei dem Geschäft handelt es sich um die größte Übernahme eines kanadischen Unternehmens überhaupt und um die weltgrößte Privatinvestoren-Akquisition, die es je gegeben hat.

Arcandor und britische Debenhams verhandeln ohne Ergebnis

ESSEN - Arcandor  hat Gespräche mit der britischen Warenhauskette Debenhams   bestätigt. 'Dabei ist aber nichts Substanzielles herausgekommen', sagte der Sprecher des Essener Konzerns Jörg Howe am Sonntag. Debenhams spreche im Moment mit jedem, und das sei 'im Rahmen der üblichen Kontakte innerhalb der Branche auch nicht unüblich'.

AT&T kauft Mobilfunkfirma Dobson für 2,8 Milliarden Dollar

SAN ANTONIO - Der größte amerikanische Telekom-Konzern AT&T   übernimmt die US-Mobilfunkfirma Dobson Communications   für 2,8 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro). Dobson hat 1,7 Millionen Kunden und operiert mit einem eigenen Mobilfunknetz in 17 amerikanischen Bundesstaaten, vor allem in ländlichen und Vorstadtgebieten.

Gruner + Jahr will ohne teure Zukäufe weiter wachsen

DÜSSELDORF/HAMBURG - Der Hamburger Zeitschriftenkonzern Gruner + Jahr ('Stern', 'Geo') will ohne teure Zukäufe weiter wachsen. 'Wir agieren nicht wie ein Finanzinvestor, sondern setzen stattdessen auf den Ausbau unserer Titel und Marken', sagte Vorstandschef Bernd Kundrun dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). 'Wir verzichten auf teure Zukäufe außerhalb unserer Kompetenzfelder', kündigte der Manager an. Er bezog sich damit auf die Axel Springer AG , die erst vor wenigen Tagen die Mehrheit am Post-Konkurrenten Pin übernommen hat. Die Bertelsmann-Tochter Gruner + Jahr wolle vielmehr ihre Marktstellung in Osteuropa in Zukunft ausbauen.

Krones will Umsatz bis 2015 verdoppeln - Zukäufe geplant

DÜSSELDORF - Der Abfüll- und Verpackungsmittelmaschinenhersteller Krones  will seine Prozesstechnik sowie Logistik ausbauen und sich zu einem Komplettanbieter entwickeln. „Das beginnt bei der Wasseraufbereitung für Saft und reicht bis zur Lagertechnik mit entsprechender Software. Hier wollen wir uns durch Zukäufe verstärken“, kündigt Krones-Chef Volker Kronseder im 'WirtschaftsWoche'-Interview an. So aufgestellt, seien vier Milliarden Euro Umsatz eine „realistische Größe, etwa bis zum Jahr 2015“, rechnet er vor. Zum Vergleich: Für 2007 erwartet Kronseder „erstmals mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz“.

'WirtschaftsWoche': Credit Agricole in Kooperationsverhandlungen mit Deutschen

DÜSSELDORF - Die französische Großbank Credit Agricole   arbeitet einem Pressebericht zufolge massiv an einem Ausbau des Deutschlandgeschäfts. Wie die 'WirtschaftsWoche' berichtete, verhandelt deren Tochter CreditPlus mit mehreren privaten Banken und Sparkassen über eine Zusammenarbeit. Die Institute sollen in ihren Filialen künftig nicht mehr ihre eigenen Konsumentenkredite verkaufen, sondern – gegen eine Provision – die von CreditPlus. Erste Tests habe es bereits gegeben und Vorverträge seien abgeschlossen worden, berichtete das Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Neuer K+S-Chef kündigt Ausbau der Kali-Kapazitäten an

MÜNCHEN - Das Kasseler Düngemittel- und Salzunternehmen K+S  will seine Kalikapazitäten in den kommenden Monaten stark ausbauen. Der neue K+S-Vorstandsvorsitzende, Norbert Steiner, sagte in einem Interview mit 'Euro am Sonntag', er setze auf eine Kooperation bei Kali noch in diesem Jahr. „Das wäre dann ein Neubeginn auf der grünen Wiese, der allerdings nicht billig ist“, sagte Steiner, der zum Monatswechsel offiziell an die Firmenspitze bei K+S rückt. Steiner weiter: „Für ein Kaliwerk mit einer Jahresleistung von zwei Millionen Tonnen müssten mindestens eine Milliarde US-Dollar investiert werden. Vielleicht sind wir in einigen Monaten ein Stück weiter – wir sind optimistisch.“

'FAZ': United-Internet-Tochter 1&1 kooperiert mit Telefonica und QSC

FRANKFURT - Der Internet-Zugangsanbieter 1&1 bietet künftig einem Pressebericht zufolge DSL-Komplettangebote in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern Telefonica  und QSC  an. Zum Vermarktungsbeginn dieser Komplettangebote am 2. Juli leite die United Internet-Tochter eine neue Preisrunde auf dem deutschen Internetmarkt ein, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Montagausgabe) ohne Quellenangabe. Das Standard-Kommunikationspaket für unlimitiertes Telefonieren und Surfen, das erstmals keinen Telefonanschluss der Deutsche Telekom  mehr voraussetze, koste dann bei 1&1 knapp 30 Euro im Monat für 2 Megabit je Sekunde Übertragungsgeschwindigkeit. Einige Konkurrenten hatten den Preis für ein vergleichbares Angebot erst vor wenigen Wochen auf 35 Euro gesenkt.

Kreise: Bund strebt stärkeres finanzielles Engagement bei EADS/Airbus an

BERLIN - Die Bundesregierung will sich Kreisen zufolge stärker finanziell beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS   und dessen Tochter Airbus engagieren. Dabei geht es um Unterstützung für den neuen Airbus-Langstreckenjet A350 XWB, die Kapitalstruktur und die Wahrung der deutsch-französischen Machtbalance. Das geht aus dem am Sonntag bekannt gewordenen Haushaltsentwurf des Bundes für 2008 und die Finanzplanung bis 2011 hervor. 'Zur Wahrung unserer Standortinteressen und des deutsch-französischen Gleichgewichts wird (...) geprüft, mit welchen Finanzierungsinstrumenten EADS/Airbus unterstützt werden könnte', heißt es im Etatentwurf.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AT&T INC. 41,50 +1,87% NYSE
Axel Springer AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 122,72 -1,12% Frankfurt
B C E INC 37,79 +0,91% NYSE
CREDIT AGRICOLE 30,19 +0,87% Paris
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 68,59 +1,46% XETRA
DEBENHAMS ORD 0.01P 129,75 +1,76% London Dom Quotes
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,69 +0,37% XETRA
Dobson Communications Corporation 11,11 -0,09% NASDAQ
EADS 24,12 +0,29% Paris
JENOPTIK AG Inhaber-Aktien o.N. 7,37 +1,24% XETRA
K+S Aktiengesellschaft Inhaber-Aktien o.N. 114,06 +1,30% XETRA
KARSTADT QUELLE AG Inhaber-Aktien o.N 25,02 -0,64% XETRA
OAO GAZPROM Nam.Akt.(Sp.ADRs Reg.S)4/RL 5 31,05 -0,54% Frankfurt
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 29,28 +0,45% XETRA
QSC AG Namens-Aktien o.N. 4,80 +2,78% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 106,57 +0,54% XETRA
TELEFONICA SA EUR1 1.111,00 +0,45% London Dom Quotes
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,47 +2,11% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

2
09.07.07 04:16
News - 08.07.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

MAN hofft im Lkw-Poker auf Konsens über weiteres Vorgehen bis zum Jahresende

NÜRBURG - Der Nutzfahrzeuge- und Maschinenbaukonzern MAN hofft in dem ins Stocken geratenen Lastwagen-Poker auf einen Konsens mit dem schwedischen Konkurrenten Scania   bis zum Jahresende. Man hoffe, noch in diesem Jahr in industrieller Hinsicht Klarheit über ein mögliches weiteres Vorgehen zu bekommen, sagte MAN-Chef Hakan Samuelsson am Samstag am Rande des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring. Weiterhin sei eine einvernehmliche Lösung 'auf Augenhöhe' angestrebt mit zwei starken Marken, die ihre Identität behalten sollten.

MAN will eigenes Absatzziel übertreffen - 100.000 Lkw bereits 2008 möglich

NÜRBURG - Der Nutzfahrzeughersteller MAN will im laufenden Jahr sein eigenes Absatzziel übertreffen. Statt der bisher angepeilten 96.000 dürfte das Unternehmen mindestens 97.000 Lkw und Busse ausliefern, sagte der Chef der Tochter MAN Nutzfahrzeuge, Anton Weinmann, am Samstag am Rande des Truck Grand Prix auf dem Nürburgring. '90.000 Lkw bringen wir sicher, und man kann davon ausgehen, dass es über 7.000 Busse werden. Dann werden es zusammen auf jeden Fall 97.000.' Weinmanns für Produktion zuständiger Vorstandskollege Lars Wrebo hatte im Juni in einem Zeitungsinterview sogar 92.000 Lkw für das laufende Jahr in Aussicht gestellt.

Bayer macht bei der Entwicklung von Thrombosemittel Xarelto Fortschritte

LEVERKUSEN - Der Leverkusener Bayer-Konzern  hat bei der Entwicklung seines Hoffnungsträgers Xarelto zur Behandlung von Thrombose Fortschritte erzielt. Das noch in der Entwicklung befindliche Mittel habe sich in einer Phase-III-Studie wirksamer gezeigt als die Standardarznei Lovenox des Pharmakonzerns Sanofi-Aventis  , teilte die im DAX  notierte Bayer AG am Sonntag in Genf mit. Bayer erhofft sich von Xarelto, das auch unter dem Wirkstoffnamen Rivaroxaban bekannt ist, einmal einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro. Die Ergebnisse wurden auf dem 21. Kongress der International Society on Thrombosis and Haemostasis (ISTH) in Genf präsentiert.

Computerkonzern HP setzt auf Geschäft mit Druckerzubehör

BÖBLINGEN - Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP)   will seine Umsätze mit dem Zubehörgeschäft für Drucker ankurblen. 'Ziel ist ein Wachstum von bis zu zehn Prozent pro Jahr', sagte der neue Zubehörchef des US-Konzerns, Michael Hoffmann, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Böblingen. 'Damit wächst der Bereich stärker als unser Hardwaregeschäft.' Im weltweiten Zubehörgeschäft erzielte der Computerriese im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 16 Milliarden US-Dollar (rund 11,7 Milliarden Euro). Die deutsche Landesgesellschaft des Unternehmens hat ihren Sitz in Böblingen.

'WirtschaftsWoche': Enders wird alleiniger EADS-Chef

HAMBURG - Die Bundesregierung ist nach Medienberichten fest entschlossen, den bisherigen Co-Chef Thomas Enders als alleinigen Vorstandsvorsitzenden beim europäischen Flugzeugbau- und Rüstungskonzern EADS   durchzusetzen. Die 'WirtschaftsWoche' zitiert ein 'hochrangiges Mitglied' der Bundesregierung mit dem Satz 'Wir drängen darauf, dass Enders in jedem Fall seinen Posten behält.' 'Der Spiegel' schreibt, nach den Überlegungen soll der Verwaltungsratsvorsitz im Gegenzug von einem Franzosen besetzt werden, genauso wie die Führung der wichtigen Tochtergesellschaft Airbus. Die französische Regierung soll Berlin bereits Zustimmung signalisiert haben.

Winterkorn: VW knackt Sechs-Millionen-Grenze bei Autoproduktion

MÜNCHEN - Der Volkswagen-Konzern wird in diesem Jahr nach Einschätzung von VW-Chef Martin Winterkorn einen neuen Rekord bei der Fahrzeug-Produktion aufstellen. 'Wir werden in diesem Jahr erstmals die Marke von sechs Millionen produzierter Autos übertreffen', sagte Winterkorn in einem Interview des Nachrichtenmagazins 'Focus'. Im vergangenen Jahr seien rund 5,7 Millionen Fahrzeuge produziert worden. Ein Grund dafür ist laut Winterkorn die Erhöhung der Produktivität seit seinem Amtsantritt vor einem halben Jahr. 'Das Ziel ist eine Steigerung um zehn Prozent. So wie es aussieht, schaffen wir das bereits in diesem Jahr.'

Münchener Rück: 'Zukäufe vor allem in Nischen möglich'

MÜNCHEN - Die Münchener Rück  will ihr Erstversicherungsgeschäft weiter ausbauen. 'Im Moment sind die Preise für Zukäufe jedoch sehr hoch', sagte Münchener-Rück-Chef Nikolaus von Bomhard der 'WirtschaftsWoche'. Daher wolle der Konzern vor allem in Nischen aktiv sein, wo 'der Versicherer sehr spezifische Kenntnisse über einen Sachverhalt braucht.' Dabei denke er an Spezialbereiche in der Berufshaftpflicht oder an IT-Policen, die die Beeinträchtigung des Geschäftsbetriebs eines Kunden durch Computerviren abdecken. Eine Großfusion mit einem anderen Rückversicherer sieht Bomhard derzeit nicht.

Air Berlin kauft vor Weltpremiere 25 Boeing-Dreamliner 787

SEATTLE - Einen Tag vor der Weltpremiere des neuen Boeing- Langstreckenflugzeuges 787 Dreamliner hat die Fluggesellschaft Air Berlin  den Kauf von 25 der Maschinen angekündigt. Die Bestellung habe einen Wert von vier Milliarden US-Dollar (2,9 Milliarden Euro) nach Listenpreis, teilte ein Boeing-Sprecher am Samstag (Ortszeit) in Seattle mit. Nach Angaben von Air Berlin wurde allerdings ein erheblicher Preisnachlass ausgehandelt. Die Maschinen sollen zwischen 2013 und 2017 geliefert werden. Das Unternehmen habe sich zudem Kaufrechte und -optionen über 25 weitere 787 gesichert.

VW gibt bis zu 3 Mio neue Stammaktien an seine Mitarbeiter aus

WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen  wird ab Montag bis zu drei Millionen neue Stammaktien an seine Mitarbeiter ausgeben. An diesem Tag wird ein entsprechendes Optionsprogramm aus dem Jahr 2005 fällig, bestätigte der Autobauer. Dadurch könnte sich die Zahl der Stammaktien von zuletzt 288,4 Millionen um gut ein Prozent erhöhen. Insgesamt hätten die Mitarbeiter aber drei Jahre Zeit, ihre Optionen in Aktien zu tauschen. Wann und in welchem Umfang der Umtausch erfolge, lasse sich derzeit daher noch nicht abschätzen, sagte eine VW-Sprecherin.

DaimlerChrysler: Keine Gespräche mit BMW über Mini-Plattform für A-Klasse

OBERPFAFFENHOFEN - DaimlerChrysler  hat einen Bericht über eine gemeinsame Plattform für die Kleinwagen Mini und A-Klasse zurückgewiesen. 'Darüber hat es mit BMW  keine Gespräche gegeben, auch wenn ich niemals nie sagen würde', sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber der Fachzeitschrift 'Automotive News Europe'. 'Auto Bild' hatte zuvor berichtet, dass Mercedes und BMW eine Zusammenarbeit bei Kleinwagen diskutieren und die nächste Generation der Mercedes-Benz A-Klasse auf einer BMW-Mini-Plattform gebaut werden könnte.

'HB': Tuifly in Turbulenzen - Muellers Stuhl wackelt heftig

DÜSSELDORF - Europas größter Reiseveranstalter TUI hat einem Pressebericht zufolge vor der geplanten Fusion mit dem britischen Touristikkonzern First Choice Holidays  Probleme mit seiner erst zum Jahresbeginn geschaffenen Konzern-Fluggesellschaft Tuifly. Wie das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Hinweis auf Unternehmens- und Branchenkreise berichtete, bleibt die aus dem Billigflieger HLX und der Charterlinie Hapagfly entstandene Airline angesichts der Überkapazitäten im deutschen Luftverkehrs-Markt weit hinter den geplanten Ergebnissen zurück. Der Stuhl von Tuifly-Chef Christoph Mueller wackle heftig.

Neuer Jenoptik-Chef setzt ehrgeizigere Ziele - Wachsen mit Zukäufen

FRANKFURT - Der Technologiekonzern Jenoptik  zeigt sich unter seinem neuen Chef etwas ehrgeiziger. Die EBIT-Marge solle 'mindestens bei zehn Prozent liegen, sagte der seit wenigen Tagen an der Spitze des TecDAX- Konzerns amtierende Michael Mertin der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe). Dafür müsse der Konzern allerdings fokussiert und umstruktiert werden. Bisher hatte das Unternehmen als Ziel eine EBIT-Marge von neun bis zehn Prozent genannt.

Quelle will Russland zum größten Auslandsmarkt machen

DÜSSELDORF - Das Versandhaus Quelle will sein Russlandgeschäft mit voller Kraft vorantreiben. „Wir werden Russland zum größten Auslandsmarkt machen und mittelfristig einen Umsatz von rund einer Milliarde Euro erlösen“, sagte Marc Sommer, Mitglied des Arcandor-Vorstands und Chef des in Deutschland schwächelnden Versenders Quelle, der 'WirtschaftsWoche'. Innerhalb von zwei Jahren stieg der Umsatz in Russland bereits von neun Millionen Euro auf zuletzt knapp 70 Millionen Euro. Für dieses Jahr peilt Sommer 115 Millionen Euro an. Im Schnitt soll Quelle Russland bis 2010 jährlich um 70 Prozent wachsen. Von Moskau aus sollen im kommenden Jahr die Ukraine, später Weißrussland und Kasachstan erschlossen werden. Noch ist Österreich mit gut 200 Millionen Euro Quelles wichtigstes Absatzland außerhalb der Heimat.

Boeing erhält weitere Bestellungen für 787 - Qantas kauft weitere 20 Stück

SEATTLE/SYDNEY - Der US-Flugzeugbauer Boeing   hat am Wochenende weitere Bestellungen für das neue Modell 787 'Dreamliner' erhalten. Die australische Fluggesellschaft Qantas gab am Samstag in Sydney bekannt, 20 weitere Maschinen bestellt zu haben. Bereits im Dezember 2005 hatten die Australier 65 Flugzeuge gekauft. Zudem erwarb der kuwaitische Flugzeugverleiher ALAFCO 10 Maschinen des Typs 787.

Presse: Ford setzt Interessenten für Jaguar und Land Rover Frist bis zum 19.7.

LONDON - Der US-Autobauer Ford   will von Interessenten für Jaguar und Land Rover einem Pressebericht zufolge bis zum 19. Juli indikative Angebote haben. Diese Frist sei von Ford, dem die beiden Unternehmen gehören, gesetzt worden, berichtete 'The Sunday Times'. Offiziell hat der US-Konzern seine Verkaufsbereitschaft bisher allerdings noch nicht mitgeteilt.

Britische Großbank HSBC startet Offensive in Deutschland

DÜSSELDORF - Die britische Großbank HSBC   will ihr Investment-Banking in Deutschland deutlich ausbauen. Künftig sollen Mittelständler, vor allem aber Großkunden aus dem Deutschen Aktienindex bei Übernahmen oder Börsengängen beraten werden. Mit einem neuen Team wolle HSBC in Deutschland in der 'ersten Liga des Investment–Bankings mitspielen', bestätigte ein HSBC-Sprecher dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Derzeit stellt Europas größte Bank über ihre deutsche Tochter HSBC Trinkaus & Burkhardt das entsprechende Mitarbeiter-Team in Frankfurt zusammen.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered Shares EO -,25 16,31 -3,95% XETRA
BAYER AG Inhaber-Aktien o.N. 56,67 +0,30% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 49,25 +2,52% XETRA
BOEING CO 98,88 +0,53% NYSE
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 68,28 +1,19% XETRA
DAX Performance-Index 8.048,32 +0,77% XETRA
EADS 24,28 +0,75% Paris
FIRST CHOICE ORD 3P 315,50 +0,96% London Dom Quotes
FORD MOTOR CO 9,11 -0,44% NYSE
HEWLETT PACKARD CO 45,98 +0,17% NYSE
HSBC HLDGS.UK ORD $0.50 (UK REG) 916,50 +0,77% London Dom Quotes
JENOPTIK AG Inhaber-Aktien o.N. 7,32 -2,40% XETRA
MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 135,78 +0,54% XETRA
SCANIA AB Namn-Aktier B SK 2 20,45 +1,84% Frankfurt
TecDAX Performance-Index 968,61 +0,54% XETRA
TUI AG Namens-Aktien o.N. 21,17 +0,24% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 123,74 +1,45% XETRA
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Solarparc:

Resale der DTAG blueht

 
09.07.07 15:24
9. Juli 2007, 08:39 Uhr
Studie der Bundesregierung

Statistiken sind immer auch eine Frage des Blickwinkels. So verweist die aktuelle Vergleichsanalyse des Wirtschaftsministeriums auf den hohen Anteil der Wettbewerber im DSL-Markt, der demnach bei fast 50 Prozent liegt und innerhalb eines Jahres um mehr als 15 Prozentpunkte zugelegt hat. Allerdings sind diese Zahlen bereits einige Monate alt. Inzwischen konnten die Konkurrenten der Telekom ihren Anteil bei Neukunden deutlich ausweiten. Allerdings wird nach wie vor ein Großteil dieser DSL-Anschlüsse von den Wettbewerbern nur unter eigenem Namen vermarktet, tatsächlich kommen sie aber von der Telekom. Dieser sogenannte Resale-Bereich macht der Studie zufolge fast 50 Prozent aller Wettbewerber-Anschlüsse in Deutschland aus und trägt damit nicht zum Infrastrukturwettbewerb bei.  
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
16.07.07 03:51
News - 15.07.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Merkel: EADS nicht politisch führen

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat unmittelbar vor ihrem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy Forderungen aus Paris nach einem stärkeren staatlichen Einfluss auf den Airbus-Mutterkonzern EADS   zurückgewiesen. 'Es geht darum, dass das Unternehmen nach unternehmerischen und nicht nach politischen Erwägungen geführt wird', sagte Merkel dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Bei der EADS-Gründung im Jahr 2000 sei es gemeinsame Annahme gewesen, dass Frankreich seinen Staatsanteil verringere. Zugleich dämpfte die Kanzlerin die Erwartungen an das Treffen mit Sarkozy am französischen Airbus-Stammsitz Toulouse.

Presse: DaimlerChrysler und Lagardere gegen Änderung von EADS-Aktionärspakt

PARIS - Die beiden EADS- Anteilseigner DaimlerChrysler und Lagardere   sind einem Pressebericht zufolge gegen jede Änderung ihrer Position im Aktionärspakt des europäischen Flugzeugherstellers. Das Thema befinde sich noch nicht einmal auf der Tagesordnung der bevorstehenden Gespräche zwischen dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, berichtete 'Journal du Dimanche' unter Berufung auf Kreise. Zuvor hatte der Sprecher des Elysee-Palastes, David Martinon gesagt, Sarkozy bevorzuge die Hinzunahme weiterer industrieller Partner in den Pakt. Ein solcher Schritt könnte allerdings nicht gegen den Willen des deutschen Autobauers und des französischen Medienkonzerns erfolge.

'FAZ': Deutsche zu Verzicht auf EADS-Führung bereit - Enders Airbus-Chef

FRANKFURT - Deutschland ist einem Pressebericht zufolge bereit, die Führung des deutsch-französischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS   in französische Hände zu legen. Im Gegenzug dafür solle die EADS-Tochtergesellschaft Airbus unter deutsche Führung gestellt werden, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Montagausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise aus Berlin. Auch den Chefposten im EADS-Verwaltungsrat würden die Deutschen übernehmen. Das Modell, das die Umkehrung bisher diskutierter Pläne bedeuten würde, hätten die deutschen Unterhändler den Franzosen am Wochenende vorgeschlagen.

Fast jedes vierte Flugzeug startet in Frankfurt verspätet

FRANKFURT/BRÜSSEL - Fast jedes vierte Flugzeug auf dem Frankfurter Flughafen startet bei innereuropäischen Flügen verspätet. Dies geht aus einer Statistik der Association of European Airlines (AEA) in Brüssel hervor, über die die 'WirtschaftsWoche' am Samstag berichtete. Damit führe Frankfurt die Verspätungsliste der deutschen Flughäfen an, schreibt das Magazin.

VW-Markenvorstand: Alle neun Komponentenwerke machen wieder Gewinne

WOLFSBURG - Die neun lange Zeit defizitären Volkswagen-Komponentenwerke mit europaweit 30.000 Arbeitsplätzen schreiben wieder schwarze Zahlen. Das sagte VW-Markenvorstand Werner Neubauer der 'Wolfsburger Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe). 'Insgesamt sind die Komponenten heute alle im grünen Bereich. Wir machen die erforderlichen Gewinne.' Noch vor einem Jahr steckte ein Großteil der Komponentenwerke in tiefroten Zahlen. Bei Volkswagen war überlegt worden, einzelne Werke wegen der Defizite zu verkaufen.

IG-Metall fordert aktivere Rolle der Bundesregierung bei EADS-Tochter Airbus

FRANKFURT - Der Erste Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters, hat im Streit um die EADS- Tochter Airbus eine aktivere Rolle der Bundesregierung gefordert. 'Die Bundesregierung muss ihre vornehme Zurückhaltung aufgeben und sich aktiv und unmittelbar für den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen bei Airbus einsetzen', sagte Peters am Sonntag in Frankfurt. Die Beschäftigten erwarteten nach 'monatelanger Hängepartie ein klares Signal ihrer Bundesregierung gegenüber dem Management von Airbus'. Angesichts milliardenschwerer Neuaufträge ist es aus Sicht von Peters nicht nachvollziehbar, dass das Unternehmen an den Plänen zum Stellenabbau festhalte: 'Airbus ist kein Sanierungsfall', sagte er.

E.ON: Pannen im Atommeiler Krümmel schaden Kernkraft-Image

Düsseldorf - Die Pannen im Atomkraftwerk Krümmel schaden nach Einschätzung des Energiekonzerns E.ON dem Image der Kernkraft. 'Die Vorfälle der letzten Wochen sind für die Kernkraft und die aktuelle Diskussion alles andere als dienlich', sagte Unternehmenssprecher Jens Schreiber auf Anfrage am Samstag in Düsseldorf. Er sprach von ärgerlichen Vorkommnissen beim Betreiber Vattenfall , die aber dennoch nichts daran änderten, dass deutsche Kernkraftwerke zu den sichersten weltweit zählten. E.ON ist am Meiler Krümmel wie auch am dem Meiler Brunsbüttel beteiligt.

Vattenfall-Chef tadelt Krisenmanagement der Deutschland-Tochter

BERLIN - Vattenfall-Konzernchef Lars Göran Josefsson hat nach den Pannen im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Krümmel das Krisenmanagement der Deutschland-Tochter heftig kritisiert. Aus der Pannenserie und dem Umgang damit sei eine 'Frage des Vertrauens zu Vattenfall' entstanden, sagte Josefsson der 'Berliner Zeitung' (Montagausgabe). 'Wir waren unfähig, richtig zu kommunizieren.' Es habe sich so 'eine äußerst unglückliche Situation in Deutschland' entwickelt.

Telekom: Partnersuche für T-Systems läuft weiter

BONN - Die Deutsche Telekom  führt weiter Verhandlungen mit möglichen Partnern für die Geschäftskundensparte T-Systems. Es werde mit verschiedenen Interessenten gesprochen, sagte ein Konzernsprecher am Sonntag auf Anfrage und wies damit einen Bericht des 'Focus' zurück. Das Magazin hatte berichtet, dass die Partnersuche gescheitert sei und die Telekom die T-Systems nun aus eigener Kraft sanieren wolle.

'FOCUS': Telekom-Billigmarke 'Congstar' startet mit Handy-Pauschaltarifen

MÜNCHEN - Die in der kommenden Woche erwartete Telekom-Billigmarke „Congstar“ startet einem Pressebericht zufolge mit frei wählbaren Handy-Tarifen nach einem Baukastensystem. Kunden könnten zwischen Pauschaltarifen ins Telekomfestnetz, zum T-Mobile-Netz und zu anderen Mobilfunkanbietern frei wählen, berichtete der 'FOCUS' unter Berufung auf Telekom-Kreise. Die einzeln buchbaren Pauschaltarife sollten jeweils neun Euro kosten, eine Flatrate in alle Netze inklusive einer Grundgebühr maximal 55 Euro. Außerdem sollten die Vertragslaufzeiten auf maximal zwölf Monate verkürzt werden.

'FAS': VW-Chef Winterkorn hat Probleme bei der Suche nach Vertriebsvorstand

FRANKFURT - Der Volkswagen-Konzern hat einem Pressebericht zufolge Probleme, einen geeigneten Vertriebsvorstand zu finden. Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn tue sich schwer bei der Suche nach einem geeigneten Top-Manager, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Zu seinem Amtanstritt im Januar diesen Jahres habe Winterkorn den VW-Aufsichtsrat von der Notwendigkeit eines Vertriebsvorstandes überzeugt. Im März habe es geheißen, die Verpflichtung stünde unmittelbar bevor. Bis jetzt sei jedoch kein Kandidat präsentiert worden. Vor der Sommerpause werde die Personalie nicht mehr gelöst, hieß es in dem Bericht. Frühestens im Herbst werde die Stelle besetzt. Der Aufsichtsräte würden allmählich ungeduldig ob der erfolglosen Suche Winterkorns. Das Unternehmen habe sich auf Anfrage nicht zu der Personalie äußern wollen.

DSW will Commerzbank zu höherer Abfindung bei Eurohypo-Squeeze-Out zwingen

FRANKFURT - Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) will vor Gericht eine höhere Abfindung für Eurohypo-Aktionäre von der Commerzbank  erstreiten. Das sagte DSW-Geschäftsführer Carsten Heise 'Euro am Sonntag'. Bei einem Erfolg der Klage könnten Branchenschätzungen zufolge Mehrkosten von bis zu 40 Millionen Euro auf die Bank zukommen, hieß es in dem Bericht. 'Die DSW ist der Ansicht, dass die Commerzbank beim geplanten Squeeze-Out der verbliebenen freien Aktionäre mit 24,32 Euro eine deutlich zu niedrige Abfindung zahlt', sagte Heise. 'Wir werden deshalb nach der Hauptversammlung am 29. August vor dem Landgericht Frankfurt ein Spruchstellenverfahren gegen die Commerzbank einleiten, um die Höhe der Abfindung gerichtlich zu klären.'

'EaS': ProSiebenSat.1 will bis zu 300 Stellen abbauen

MÜNCHEN - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media will einem Pressebericht zufolge konzernweit rund 200 bis 300 Stellen abbauen. Das Unternehmen wolle nach der Hauptversammlung am 17. Juli seine Pläne für einen Stellenabbau konkretisieren, berichtete 'Euro am Sonntag' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Vor allem der Standort Berlin mit den Sendern Sat.1 und N24 sei davon betroffen. So solle das Format 'Sat.1 am Mittag' eingestellt werden. Allein davon seien 35 Mitarbeiter betroffen, von denen die meisten mit befristeten Verträgen ausgestattet seien.

Chemieunternehmen Wacker erwartet neues Rekordjahr

MÜNCHEN - „Ein weiteres Rekordjahr“ kündigte Peter-Alexander Wacker, Chef des Chemieunternehmens Wacker , im Gespräch mit der 'WirtschaftsWoche an'. 'Wir sind gut gestartet und sehr optimistisch. Wir werden bei Umsatz und Gewinn über Vorjahr liegen und die Rendite vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen leicht erhöhen.' Sein Unternehmen, so Wacker, könne die vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) auf 7,5 Prozent erhöhte Wachstumsprognose für die Branche 'nur unterstützen'.

Ford kommentiert Pressebericht über Volvo-Verkaufsentscheidung nicht

DEARBORN - Der US-Autobauer Ford   nimmt keine Stellung zu einem Pressebericht über den angeblichen Verkauf von Volvo. Ford kommentiere Spekulationen über die Zukunft seiner Tochter nicht, sagte Unternehmenssprecher Tom Hoyt am Sonntag in Dearborn. Zuvor hatte die 'Sunday Times' berichtet, die Entscheidung zum Verkauf von Volvo sei in den vergangenen zwei Wochen gefallen. Der Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest. Auch sei noch keine Bank mit der Transaktion betraut worden, die zu einem Verkaufserlös von acht Milliarden US-Dollar führen könnte. Ford hatte Volvo im Jahr 1999 von der schwedischen Volvo AB   für 6,45 Milliarden Dollar gekauft.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
COMMERZBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 35,08 -0,28% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 68,75 -0,85% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,57 +0,07% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 124,54 +0,90% XETRA
EADS 23,98 +0,04% Paris
FORD MOTOR CO 8,97 +0,11% NYSE
LAGARDERE S.C.A. 62,69 +0,34% Paris
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 29,14 -0,41% XETRA
Vattenfall Europe AG Inhaber-Aktien o.N. 48,26 -0,49% Frankfurt
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 122,83 -0,04% XETRA
VOLVO (AB) 'B' NPV SER'B' 1.114,00 +0,00% London Dom Quotes
Wacker Chemie AG Inhaber-Aktien o.N. 179,12 -0,21% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
22.07.07 22:23
News - 22.07.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Kupferkrieg - Kovats blockiert Cumerio-Übernahme nicht länger

Düsseldorf/Wien - Die Chancen, dass die Norddeutsche Affinerie  (NA) den belgischen Kupferproduzenten Cumerio  übernehmen kann, sind gestiegen. NA-Chef Werner Marnette sagte dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe), der österreichische Industrielle Mirko Kovats blockiere die Übernahme nicht mehr. 'Herr Kovats ist bereit, uns seine Anteile an Cumerio zu übertragen und dadurch Großaktionär der NA mit Sitz im Aufsichtsrat zu werden', sagte Marnette. Nach einem Treffen am vergangenen Freitag sei Kovats eingeschwenkt.

Enders: A380 'noch nicht übern Berg' - Grube bekräftigt Termin

MÜNCHEN - Der neue Airbus-Chef Thomas Enders hat vor weiteren Schwierigkeiten beim Prestigeprojekt A380 gewarnt. Trotz der behobenen Elektrikprobleme sei Airbus beim A380 'noch nicht übern Berg', sagte Enders dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. Der nächste kritische Punkt sei der Übergang zur Massenfertigung. Ab 2010 sollen 45 Großraumflieger pro Jahr ausgeliefert werden: 'Da dürfen wir uns im Hochlauf keine Schnitzer erlauben.'

TUI: Pauschalreise wandelt sich - Flugverkehr wird wachsen

WESTERLAND - Europas größter Reiseveranstalter TUI will angesichts eines kaum noch wachsenden Pauschalreisemarktes sein Programm künftig noch stärker als bisher an veränderte Urlauberwünsche anpassen. 'Die Pauschalreise ist nicht am Ende, aber sie muss sich wandeln', sagte TUI-Tourismuschef in Mitteleuropa, Volker Böttcher, der Deutschen Presse-Agentur dpa in Westerland auf Sylt. Gleichzeitig geht die TUI davon aus, dass der individuelle Flugverkehr weiter wachsen wird. Daran will die TUI mit der eigenen Fluglinie TUIfly mitverdienen.

Freenet-Aktionäre billigen Sonderdividende

HAMBURG - Die Aktionäre der Freenet AG  haben der Zahlung einer Sonderdividende zugestimmt. Die Aktionäre erhalten nun eine Ausschüttung von sechs Euro pro Aktien, wie der Telekomanbieter in der Nacht zum Samstag in Hamburg mitteilte. Forderungen von einer Dividende von bis zu zwölf Euro pro Aktie scheiterten damit.

BOSS-Chef will nach Übernahme Strategie nicht ändern

METZINGEN/HAMBURG - Der Chef des Modekonzern HUGO BOSS , Bruno Sälzer, erwartet keine grundlegenden Strategieänderungen des Modeunternehmens nach der anstehenden Übernahme durch den Finanzinvestor Permira. 'Natürlich haben wir über die großen Linien vorab gesprochen', sagte Sälzer dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'. Einem weiteren Wachstum von BOSS stehe nichts entgegen: 'Es ist auf keinen Fall Schluss mit lustig', sagte Sälzer, der nach Willen von Permira das Unternehmen im schwäbischen Metzingen auch weiterhin führen soll.

KKR und Permira: Kapitalstruktur von ProSiebenSat.1 ausreichend

MÜNCHEN - Der unter massivem Sparzwang stehende TV-Konzern ProSiebenSat.1  kann nicht auf zusätzliche finanzielle Unterstützung von Seiten seiner beiden Hauptaktionäre KKR und Permira hoffen. 'Wir teilen die Auffassung, dass die aktuelle Kapitalstruktur von ProSiebenSat.1 nach der Übernahme der Senderkette SBS dem Unternehmen ausreichenden finanziellen Freiraum für weitere Expansionsschritte bietet', sagte der Aufsichtsratsvorsitzende und Permira-Deutschland- Chef Götz Mäuser dem Wirtschaftsmagazin 'Euro am Sonntag'. Kritiker hatten moniert, die 3,3 Milliarden Euro teure und durch Schulden finanzierte SBS-Übernahme schränke den Handlungsspielraum des Konzerns stark ein.

'Spiegel': Finanzressort hält an Umsatzsteuerbefreiung für Post fest

BERLIN - Auch nach dem Wegfall des deutschen Briefmonopols soll die Post  nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' keine Steuern auf die Umsätze aus dem Briefgeschäft zahlen müssen. Eine Benachteiligung der neuen Konkurrenten des Ex- Monopolisten sei damit nicht verbunden, argumentierten die Beamten des Ministeriums. Diese müssten zwar Mehrwertsteuer auf ihre Briefumsätze entrichten, könnten sich aber die an ihre Lieferanten gezahlte Vorsteuer vom Fiskus zurückholen. Dies wiederum sei der Post verwehrt.

'WiWo': Sarkozy will Siemens bei Atomkonzern Areva NP ausbooten

DÜSSELDORF - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy plant nach einem Bericht der 'WirtschaftsWoche' die Schaffung eines großen französischen Energiekonzerns, der den Bau von nuklearen und fossilen Kraftwerken unter rein französischem Dach vereint. Dazu wolle Sarkozy Siemens  aus dem deutsch-französischen Atomkonzern Areva NP mit Sitz in Erlangen herausdrängen, berichtet das Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise. Areva solle dann mit dem Energiekonzern Alstom   und dem Bau- und Infrastrukturkonzern Bouygues   fusionieren. Alstom-Chef Patrick Kron solle das Unternehmen leiten.

Karstadt-Manager will bestimmte Kaufhäuser auch sonntags öffnen

BERLIN - Der Karstadt-Konzern  möchte Kaufhäuser wie das traditionsreiche KaDeWe in Berlin auch am Sonntag öffnen dürfen. Eine komplette Freigabe der Ladenöffnungszeiten 'wäre schön', sagte Karstadt-Warenhaus-Chef Peter Wolf dem 'Tagesspiegel' (Montagausgabe). Gerade für die Standorte in Metropolen wie Berlin sei dies wichtig. 'Hier in der Champions League vergleicht man sich ja mit Paris oder Mailand', erklärte Wolf. Anders als in Deutschland sei aber in vielen europäischen Städten das Einkaufen am Sonntag schon möglich.

'FAS': Blackstone wirbt mit Standortzusagen um Siemens VDO

FRANKFURT/MÜNCHEN - Der amerikanische Finanzinvestor Blackstone wirbt nach einem Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' mit Garantien für deutsche Standorte um den Zuschlag für Siemens  VDO. Der amerikanische Autozulieferer TRW  , hinter dem Blackstone steht, habe Siemens weit reichende Angebote unterbreitet, berichtete die 'FAS' unter Berufung auf Verhandlungskreise. So sei dem Münchner Konzern zugesichert worden, im Falle des Zuschlags die Zentrale von Siemens VDO zu erhalten. Auch sei davon die Rede, 'so gut wie keine Stellen' in Deutschland zu streichen.

IPO: Tognum-Börsengang brachte über zwei Milliarden Euro

FRIEDRICHSHAFEN - Der Börsengang des Großdieselmotoren- Herstellers Tognum  hat über zwei Milliarden Euro gebracht. Das teilte die Tognum AG am Sonntag in Friedrichshafen am Bodensee mit. Die Konsortialführer Deutsche Bank und Goldman Sachs hätten die Möglichkeit von Sonderzuteilungen (Greenshoe-Option) auf Grund der hohen Nachfrage von privaten und institutionellen Anlegern größtenteils ausgeübt. Tognum mit der Kernmarke MTU war Anfang 2006 vom schwedischen Finanzinvestor EQT übernommen worden und am 2. August erstmals an der Börse notiert worden.

Presse: Winterkorn strebt nachhaltige Verbesserungen der Marke VW an

MÜNCHEN - Der neue VW-Konzern-Produktionsvorstand Jochem Heizmann soll einem Pressebericht zufolge insbesondere die Qualität bei Volkswagen steigern. Nach den Plänen von VW-Vorstandschef Martin Winterkorn stehe die Zuverlässigkeit im Mittelpunkt, berichtete die Fachzeitschrift 'Automotive News Europe' (ANE). „Winterkorn bezeichnet die Marke VW derzeit als die größte Baustelle innerhalb des Konzerns und übernimmt persönliche Verantwortung dafür“, zitierte die Zeitschrift ein hochrangiges Konzernmitglied. Dafür nehme Winterkorn, seit Januar Chef in Wolfsburg, die Dopplung von Zuständigkeiten innerhalb des Konzerns in Kauf. Er habe bereits mehrere Audi-Manager nach Wolfsburg beordert, um die Marke VW wieder in Schwung zu bringen. Neben dem 55-Jährigen bisherigen Audi-Produktionsvorstand Heizmann gehörten dazu auch Matthias Müller, der den Bereich Produkte leitet.

VW-Tochter Seat will in Europa expandieren - 2.000 Verkaufsagenturen

MÜNCHEN - Der spanische Autohersteller Seat eröffnet noch in diesem Jahr 100 neue Verkaufsstellen. „Unser Ziel sind 2.000 Händler bis zum Ende diesen Jahres“, sagte Seat- Verkaufsvorstand Berthold Krüger der Fachzeitschrift 'Automotive News Europe' (ANE). Krüger unterstrich, die Volkswagen-Tochter Seat wolle vor allem Händler außerhalb der traditionellen Absatzmärkte Frankreich und Spanien rekrutieren. Von den neuen Geschäften sind 41 in Deutschland, England, Irland, Portugal und Finnland geplant. Er kündigte an, dass Händlern bei den Aufbaukosten für eine Verkaufsagentur finanziell geholfen werden solle, allerdings wollte er keine Details nennen. Die jeweilige Summe hänge vom Markt und der Größe der Einrichtung ab.

Conti argumentiert für VDO-Kauf industriepolitisch

HAMBURG - Im Bieterkampf mit dem US-Rivalen TRW   um den Autozulieferer VDO hat Continental  auf das nationale Interesse in dem Fall verwiesen. Bestimmte Schlüsselindustrien und -technologien dürften in Deutschland „nicht verloren gehen“, sagte Conti-Vorstand Karl-Thomas Neumann der 'Financial Times Deutschland' (FTD/Montagausgabe). Dazu gehöre auch die Elektronik im Automobil. „Das ist gerade ein Punkt, der für diese Akquisition sprechen würde“, betonte der Chef der Conti-Autosparte in Bezug auf einen Kauf der Siemens-Tochter VDO. „Das wäre wirklich ein genau in dieser Schlüsseltechnologie tätiges Unternehmen, das dann zu den Top 5 gehören würde. Wir finden, das unterstützt eigentlich unsere Position.“

Presse: Italien erwägt neuen Alitalia-Verkauf zu weicheren Bedingungen

ROM - Die italienische Regierung erwägt einem Pressebericht zufolge nach dem zunächst gescheiterten Verkauf von Alitalia- Anteilen einen neuen Veräußerungsprozesss mit weicheren Bedingungen. Die aus dem ersten Prozess ausgestiegene US-Investmentgesellschaft TPG und ihr Partner Mediobanca   suchten nach italienischen Verbündeten, berichtete 'La Repubblica' (Sonntagausgabe) ohne Quellenangabe. Zuvor hatte der italienische Verkehrsminister Alessandro Bianchi 'La Stampa' (Samstagausgabe) mit Blick auf ein Treffen der Regierung am Montag gesagt, es sei 'nicht akzeptabel, über die Liquidierung von Alitalia zu sprechen.'

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ALITALIA . 0,7527 +0,71% Mailand
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 22,97 -1,08% XETRA
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 531,70 -0,75% Frankfurt
BOUYGUES 61,15 -2,66% Paris
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 107,86 -0,87% XETRA
Cumerio S.A. Actions au Porteur o.N. 29,83 +0,00% Berlin-Bremen
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 22,63 -0,31% XETRA
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 24,60 +1,03% XETRA
HUGO BOSS AG VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 44,91 -1,23% XETRA
MEDIOBANCA . 15,943 -0,27% Mailand
NORDDEUTSCHE AFFINERIE AG Inhaber-Aktien o.N. 33,73 +0,54% XETRA
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 27,76 -1,32% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 105,97 -2,48% XETRA
TRW AUTOMOTIVE HLDGS 36,57 -1,16% NYSE
TUI AG Namens-Aktien o.N. 20,45 -1,02% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 121,53 +0,21% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Firmenmeldungen vom Wochenende:

2
30.07.07 01:33
News - 29.07.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

'Spiegel': Porsche erwartet mehr als drei Milliarden Euro Gewinn

STUTTGART - Der Sportwagenhersteller Porsche  wird einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' zufolge im Geschäftsjahr 2006/07 einen Rekordgewinn von mehr als drei Milliarden Euro erwirtschaften. Der Umsatz soll demnach gut sieben Milliarden Euro erreichen. Das Geschäftsjahr endet am 31. Juli. Ein Sprecher von Porsche nannte den Bericht am Samstag 'reine Spekulation'. Er verwies auf Äußerungen des Porsche-Chefs Wendelin Wiedeking von Ende Juni. Wiedeking hatte vorausgesagt, dass die Stuttgarter Sportwagenschmiede in diesem Geschäftsjahr ihren bisherigen Rekordgewinn von 2,1 Milliarden Euro voraussichtlich noch einmal deutlich übertreffen werde.

Umsatz- und Absatzsteigerungen bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

HANNOVER - Die Nutzfahrzeugsparte des VW-Konzerns hat im ersten Halbjahr 2007 Bestmarken beim Umsatz und bei den Auslieferungen erzielt. Wie Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover am Sonntag mitteilte, stieg das Auslieferungsvolumen um 8,5 Prozent auf 233.400 Fahrzeuge (1. Halbjahr 2006: 215.100). Damit wurden die Angaben vom Monatsanfang nach oben korrigiert. Anfang Juli hatte das Unternehmen das Auslieferungsvolumen nach vorläufigen Berechnungen noch mit 231.500 Stück angegeben.

Essanelle rechnet mit Rekordgewinn

DÜSSELDORF - Deutschlands einzige börsennotierte Friseurkette Essanelle  rechnet für das laufende Jahr dank der guten Konjunktur mit Rekordzahlen und will ihren Marktanteil verdoppeln. 'Im laufenden Jahr dürften wir deutlich zulegen und sogar ein Rekordergebnis erzielen', sagte Uwe Grimminger der 'Berliner Zeitung' (Samstagausgabe). Im vergangenen Jahr erzielte der Essanelle-Konzern bei 117,5 Millionen Euro Umsatz einen Jahresüberschuss von 2,9 Millionen Euro.

Deutsche Bank zieht sich aus Iran-Geschäft zurück

FRANKFURT - Die Deutsche Bank  zieht sich wegen zu hoher Kosten und unter politischem Druck aus dem Iran-Geschäft zurück. Man habe etlichen Kunden aus dem Iran die Geschäftsverbindung aus übergeordneten geschäftspolitischen Gründen gekündigt, sagte eine Bankensprecherin am Samstag und bestätigte damit in Teilen einen Bericht des Nachrichtenmagazins 'Spiegel'. 'Dabei geht es aber nicht um Exil-Iraner, sondern nur um Iraner, die im Iran leben', sagte die Sprecherin. Gemessen an den acht Millionen Privatkunden der Deutschen Bank handle es sich um eine 'geringe Zahl' von Betroffenen. Als Grund nannte die Sprecherin die hohen Verwaltungskosten, die wegen der politischen Auflagen entstanden seien.

VDA-Präsident: Bestes Exportjahr - Kfz-Steuer schnell reformieren

FRANKFURT - VDA-Präsident Matthias Wissmann rechnet für 2007 mit dem bisher besten Exportjahr in der deutschen Autogeschichte. Er bestritt, dass in den Inlands-Absatzeinbußen der deutschen Automobilindustrie im ersten Halbjahr dieses Jahres das Symptom einer Krise seien. Insgesamt werde das laufende Jahr für die deutsche Automobilindustrie 'ein hervorragendes Jahr', sagte er der 'Neuen Osnabrücker Zeitung' (Samstagausgabe). Auch beim Inlandsabsatz erwartet Wissmann die Wende. 2007 werde 'das bislang beste Exportjahr der deutschen Automobilgeschichte'. Die deutschen Konzernmarken würden weltweit rund 10,6 Millionen Pkw produzieren, davon allein in Deutschland 5,6 Millionen.

'Spiegel': SAP-Gründer Hopp verstärkt Engagement bei GPC Biotech

MÜNCHEN - Der Gründer des Software-Unternehmens SAP, Dietmar Hopp, hat einem Pressebericht zufolge sein Engagement bei GPC Biotech trotz der Turbulenzen um das deutsche Biotechnologieunternehmen ausgebaut. Der Milliardär, der bisher 10,13 Prozent des Martinsrieder Unternehmens hielt, stockte einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' zufolge seinen Anteil auf 14,5 Prozent auf. Hopp sagte der Deutschen Presse- Agentur dpa am Samstag: 'Die Firma ist gut. Ich lasse sie nicht im Stich.' GPC Biotech war in Schwierigkeiten geraten, weil das neue Krebsmittel Satraplatin in den USA noch nicht zugelassen wurde. Der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' sagte Hopp, er wolle nicht nur zusätzliche GPC-Aktien kaufen, sondern sich auch weiter an neuen Biotechnologie-Firmen beteiligen.

Chinesische Autobauer SAIC und NAC streben Zusammenschluss an

PEKING - Der größte chinesische Autohersteller Shanghai Automotive Industry Corp. (SAIC) will sich mit der Nanjing Automobile Corp. (NAC) zu einem neuen Autoriesen zusammenschließen, der es besser mit multinationalen Konzernen aufnehmen könnte. Eine Absichtserklärung über einen 'vollständigen' Zusammenschluss unterzeichneten beide Hersteller bereits am Freitag, wie amtliche chinesischen Medien am Sonntag berichteten.

SAP will trotz Investitionen Marge steigern

HAMBURG - SAP  will trotz hoher Investitionen in eine neue Software für den Mittelstand deutlich profitabler werden. „Wir gehen davon aus, dass wir unsere operative Marge in den nächsten zwei bis drei Jahren auf 30 Prozent steigern können“, sagte der stellvertretende Vorstandschef Léo Apotheker der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Damit wagt der weltgrößte Hersteller von Programmen zur Unternehmenssteuerung erstmals seit Monaten eine genauere Prognose zur Entwicklung der Profitabilität.

Wennemer sorgt sich nach VDO-Kauf nicht um Conti-Bonität

HANNOVER - Nach dem milliardenschweren Kauf des Automobilzulieferers VDO vom Siemens-Konzern sieht der Vorstandsvorsitzende von Continental, Manfred Wennemer, keine Gefahr für die Bonität des Konzerns. Für die teuerste Übernahme der Firmengeschichte hatte Conti ein Kreditpaket von 13 Milliarden Euro geschnürt. Mit Blick auf die derzeit steigenden Zinsen sagte Wennemer der 'Welt am Sonntag': 'Der Zeitpunkt ist nicht ganz so günstig. Aber wir haben einen Spielraum eingebaut: Eine Erhöhung um ein Prozent der Zinsen würde uns ungefähr 100 Millionen Euro jährlich zusätzlich kosten. Das haben wir in unseren Negativszenarien eingerechnet.' Ziel sei es, die jetzige Bonitätsnote von BBB zu erhalten.

Infineon will mit Qimonda-Erlösen zukaufen oder eigene Aktien zurückerwerben

FRANKFURT - Der Halbleiterhersteller Infineon  will den Erlös aus dem geplanten Verkauf von Anteilen an der Tochtergesellschaft Qimonda   für Zukäufe oder Aktienrückkäufe verwenden. 'Zufließende Mittel werden wir zur Stärkung unserer Kerngeschäfte einsetzen', sagte Infineon-Chef Wolfgang Ziebart der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe). 'Dazu gehören Akquisitionen, wenn es strategisch sowie finanziell Sinn hat. Liegen solche Gelegenheiten nicht vor, werden wir die zufließenden Mittel für Aktienrückkäufe verwenden.

'FAS': BMW steigert Absatz im Juli mit zweistelliger Rate

FRANKFURT - Der Autobauer BMW  hat im laufenden Monat seine Verkäufe einem Pressebericht zufolge kräftig angekurbelt. Der Absatz sei im Juli mit einer zweistelligen Rate gestiegen, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' unter Berufung auf Unternehmenskreise.

'Spiegel': ProSiebenSat.1 forciert Pläne zum Verkauf der Produktionssparte

HAMBURG - Der TV-Konzern ProSiebenSat.1  schreitet einem Pressebericht zufolge mit seinen Plänen voran, die hauseigene Produktionssparte mit rund tausend Mitarbeitern zu verkaufen. Schon bis August sollen die Kaufinteressenten erste unverbindliche Angebote einreichen, berichtete 'Der Spiegel' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Seit einigen Wochen könnten die Kandidaten die Bücher der Sparte prüfen. Der Wunschpreis des Konzerns soll bei rund 250 Millionen Euro liegen, berichteten mit dem Projekt Vertraute. Auch eine Beratungsfirma – Ernst & Young – sei schon vor Wochen eingeschaltet worden, um den Verkaufsprozess zu begleiten.

Kovats: 'Ich habe NA-Chef Vorstandsposten für neuen Konzern angeboten'

MÜNCHEN - Auch nach der angestrebten Übernahme der belgischen Cumerio  durch die Norddeutsche Affinerie (NA)  soll der jetzige NA-Chef nach dem Willen von Mirko Kovats an der Unternehmensspitze bleiben. „Ich habe ihm angeboten, seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender zu verlängern“, sagt Kovats der 'WirtschaftsWoche'. Er strebe an, seinen Anteil von derzeit 15 Prozent an der NA auf bis zu 29 Prozent zu erhöhen, sagte der Chef der östereichischen A-TEC  . Seinen eigenen, zur Gruppe gehörenden Kupferhersteller, die Tiroler Brixlegg-Gruppe, will Kovats vorerst nicht in den angestrebten Verbund von NA und der Cumerio einbringen, an der Kovats zur Zeit 25 Prozent hält.

'FTD': Infineon betreibt Ablösung von Finanzchef

HAMBURG - Nach nur knapp drei Monaten im Amt droht dem Finanzchef des Chipkonzerns Infineon , Rüdiger Günther, einem Pressebericht zufolge die Ablösung. Nach Informationen der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) berät der Aufsichtsrat des DAX-Unternehmens am Montag in einer ordentlichen Sitzung über Günthers Zukunft im Konzern.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
A-TEC INDUSTRIES AG 156,50 -2,89% Wien
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 45,07 -0,04% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 103,66 -1,09% XETRA
Cumerio S.A. Actions au Porteur o.N. 29,26 -0,75% Berlin-Bremen
DAX Performance-Index 7.451,68 -0,76% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 97,86 -0,61% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 1.285,57 +3,16% XETRA
ESSANELLE HAIR GROUP AG Inhaber-Aktien o.N. 8,25 -1,20% XETRA
GPC BIOTECH AG Inhaber-Aktien o.N. 8,20 -9,39% XETRA
INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,21 +0,08% XETRA
NORDDEUTSCHE AFFINERIE AG Inhaber-Aktien o.N. 30,43 -1,49% XETRA
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 26,75 +2,02% XETRA
QIMONDA AG ADS 15,15 -0,92% NYSE
SAP AG Inhaber-Aktien o.N. 39,19 -0,56% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 94,79 +0,73% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 124,83 +3,55% XETRA
Antworten
Peddy78:

Die wichtigsten Firmenmeldungen vom Wochenende:

 
06.08.07 03:31
News - 05.08.07 20:34
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

DaimlerChrysler: Chef der Truck Group sieht Sparte gut aufgestellt

STUTTGART - Der Chef der Lastwagensparte von DaimlerChrysler , Andreas Renschler, sieht seinen Geschäftsbereich im laufenden Geschäftsjahr trotz der Nachfragedelle in den USA und Japan gut aufgestellt. 'Wir werden 2007 deutlich mehr als unsere Kapitalkosten verdienen. Unser interner Zinssatz liegt bei 11 Prozent', sagte Renschler der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe). Eine genauere Prognose wollte er nicht abgeben. In Japan und den USA, wo das Geschäft zuletzt unter einer Verschärfung der Abgasvorschriften zum Jahreswechsel gelitten hatte, sei erst ab 2008 wieder mit einer Erholung zu rechnen, sagte Renschler.

Siemens rechnet mit gutem Schlussquartal

FRANKFURT - Der Münchner Siemens -Konzern rechnet mit einem Schlussspurt zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 (Ende September). 'Unser operatives Geschäft wird sich im laufenden Quartal nach dem Rückgang im dritten Quartal wieder deutlich verbessern', sagte Siemens-Finanzvorstand Joe Kaeser der Zeitung 'Euro am Sonntag'. 'Unsere Geschäftsbereiche sollten einen operativen Gewinn in der absoluten Größenordnung des zweiten Quartals schaffen.' Im zweiten Quartal hatte Siemens hier ein Ergebnis von 1,964 Milliarden Euro eingefahren. 'Die Umsatzentwicklung ist intakt. Wir sehen keine Wolken am Konjunkturhorizont. Auf Ebene des Nettogewinns wollen wir allerdings derzeit keine konkreten Ausagen treffen.'

Presse: Bund will Vetorecht bei EADS mit Goldener Aktie sichern

HAMBURG - Die Bundesregierung plant in Absprache mit der französischen Regierung nach einem Bericht des 'Spiegel' eine direkte Beteiligung am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS  . Allerdings wolle die Bundesregierung nur eine einzige, sogenannte 'Goldene Aktie', kaufen, die ihr ein Vetorecht bei Veränderungen der Eigentümerstruktur sichern würde, schreibt 'Der Spiegel'. Auf diese Weise solle verhindert werden, dass der Luftfahrt- und Rüstungskonzern von ausländischen Staatsfonds oder missliebigen Privatinvestoren aufgekauft wird. Inhaber 'Goldener Aktien' haben in einem Unternehmen Rechte, die über die der anderen Aktionäre hinausreichen. Im klassischen Fall besitzt ein Staat diese Anteilsscheine und sichert sich damit ein Vetorecht.

Audi peilt jährliches Wachstum von fünf bis sechs Prozent an

INGOLSTADT - Die VW-Tochter Audi  will im Rennen um die Position als weltweit führender Premium-Hersteller den Druck auf die Wettbewerber erhöhen. 'Intern haben wir bei Audi festgelegt, im Durchschnitt fünf bis sechs Prozent bei Absatz, Umsatz und Ergebnis pro Jahr zuzulegen', sagte Audi-Vorstandschef Rupert Stadler der 'Welt am Sonntag'. Im vergangenen Jahr und auch im ersten Halbjahr 2007 hatte Audi dieses Ziel deutlich übertroffen. So legten 2006 die Verkäufe um 9,2 Prozent auf 905.188 Autos zu, der Umsatz wuchs um 17,1 Prozent auf 31,14 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Steuern um 48,5 Prozent auf 1,94 Milliarden Euro.

Stellenabbau bei VDO und Conti - Conti-Chef: Ausmaß steht nicht fest

HANNOVER - Nach der Übernahme von Siemens  VDO steht nach Aussagen von Continental -Chef Manfred Wennemer das Ausmaß des Stellenabbaus in beiden Unternehmen noch nicht fest. 'Es gibt ganz sicher Überschneidungen. Wie viele und wie groß die sind, das müssen wir noch herausfinden', sagte Wennemer der 'Wirtschaftswoche'. Befürchtungen der Gewerkschaft, dass durch die Übernahme 7.000 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren, wies Wennemer zurück. 'Wir werden uns Personen, Standorte und Technologien in Ruhe ansehen.'

Banken-Konsortium will weiter mit ABN Amro verhandeln

BRÜSSEL - Im Übernahmekampf um die niederländische ABN Amro Bank   bleibt das belgisch-schottisch-spanische Banken-Konsortium im Rennen. Wie das Bieter-Konsortium aus Fortis  , Royal Bank of Scotland   und Santander (BSCH)  am Sonntag in Brüssel mitteilte, hat es sich mit ABN Amro auf die 'Fortsetzung eines konstruktiven Dialogs' geeinigt. Dabei sollten offene Fragen des Gebots für die niederländische Bank geklärt und faire Voraussetzungen erhalten bleiben.

VW setzt in USA auf TDI - Bluetec-Kampagne mit Mercedes beendet

WOLFSBURG - Der Volkswagen -Konzern wird künftig in den USA bei Dieselfahrzeugen auf seine Marke TDI setzen. Die gemeinsam mit DaimlerChrysler  im vergangenen Jahr in den USA gestartete Kampagne Bluetec zum Thema sauberer Diesel sei beendet, sagte VW-Sprecher Hans-Gerd Bode am Samstag und bestätigte damit einen Bericht der 'Wirtschaftswoche'. Grund ist nach Angaben Bodes, dass VW in diesem Jahr aufgrund von Gesetzesänderungen keine Dieselfahrzeuge auf dem US-Markt anbiete. 'Wir starten Anfang 2008 mit einem neuen Dieselangebot.'

Presse: Boom im Maschinenbau führt zu längsten Lieferzeiten seit 16 Jahren

FRANKFURT/MAIN - Der andauernde Boom im deutschen Maschinenbau hat einem Pressebericht zufolge zu den längsten Lieferzeiten seit 16 Jahren geführt. Kunden mussten im Schnitt Ende Juni 6,3 Monate auf eine Maschine oder Anlage warten, berichtet das Magazin 'Euro am Sonntag' unter Berufung auf Zahlen des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt. In Einzelfällen gebe es Wartezeiten auf bestimmte Anlagen und Maschinen von einem Jahr. Noch im Februar habe die durchschnittliche Lieferdauer bei 5,9 Monaten gelegen, im Juni 2006 bei 5,3 Monaten. Die Branche erlebt derzeit wegen der starken Nachfrage aus Europa, Asien und den erdölexportierenden Staaten den stärksten Aufschwung seit den 60er Jahren.

Opel sieht Sanierung als beendet an - Gewinn soll weiter steigen

RÜSSELSHEIM/BOCHUM - Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM)   sieht nach einem soliden Gewinn sein jahrelanges Restrukturierungsprogramm in Europa als beendet an. Nach dem Abbau von 12.000 Stellen seit 2005 werde es zunächst keine weiteren Arbeitsplatzstreichungen geben. 'Wir wollen nicht als Selbstzweck Beschäftigung reduzieren, sondern erhalten', sagte der Präsident von General Motors-Europa und ehemalige Opel-Chef, Carl-Peter Forster, der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Bund und KfW: Ausstieg bei IKB steht nicht zur Diskussion

BERLIN/FRANKFURT/DÜSSELDORF - Ein Rückzug der staatlichen Förderbank KfW aus der angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank  steht nach Aussagen von Bundesregierung und KfW derzeit nicht zur Diskussion. Der 'Spiegel' hatte berichtet, die Bundesministerien für Finanzen und Wirtschaft hätten den Verkauf der KfW-Beteiligung an der durch marode US-Hypothekenanleihen in Schwierigkeiten geratenen IKB in der vergangenen Woche beschlossen. Unterdessen berichtete der 'Focus' unter Berufung auf Bankenkreise, die erwarteten Verluste bei der IKB könnten bis zu fünf Milliarden Euro betragen.

Ergo Versicherungsgruppe hebt Prognose an

DÜSSELDORF - Die Ergo Versicherungsgruppe hat ihre Ergebnisprognose für das laufende Jahr um 30 Prozent angehoben. Im ersten Halbjahr habe das Konzernergebnis mit 403 Millionen Euro deutlich über dem anteiligen Plan für das Gesamtjahr gelegen, teilte die Münchener-Rück-Tochter  am Sonntag mit. Ergo hob die Prognose für das Ergebnis auf 700 - 780 Millionen Euro an, dies liege um 30 Prozent über der bisher für 2007 in Aussicht gestellten Bandbreite von 540 - 600 Millionen Euro. Grund seien der gute Verlauf im ersten Halbjahr und ein im zweiten Halbjahr erwarteter positiver Effekt aus der Unternehmensteuerreform in Deutschland.

Presse: Banken buhlen um IKB - HypoVereinsbank und Commerzbank interessiert

HAMBURG - Mögliche Käufer bringen sich einem Pressebericht zufolge für eine Übernahme der schwer angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank in Stellung. HypoVereinsbank  und Commerzbank  seien grundsätzlich an einem Einstieg bei der IKB interessiert, erfuhr die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) aus informierten Kreisen. Die Mittelstandsbank war vor gut einer Woche durch Fehlspekulationen mit US-Immobilienkrediten in eine existenzbedrohende Krise gestürzt.

'Focus': Pölzl Favorit für Chefposten bei T-Systems

MÜNCHEN/BONN - Der Österreicher Georg Pölzl ist nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Focus' Favorit für den Chefposten der Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems. Pölzl gehöre seit Januar zum engsten Beraterkreis von Telekom-Vorstandschef René Obermann, berichtete das Magazin. Ein Telekom-Sprecher wollte den Bericht am Samstag nicht kommentieren.

Toll Collect-Konsortium verklagt Bundesregierung

HAMBURG - Das LKW-Mautkonsortium um DaimlerChrysler  und Deutsche Telekom  hat die Bundesregierung vor einem Schiedsgericht verklagt. Die Gesellschafter des Konsortiums Toll Collect - Daimler, Deutsche Telekom und der französische Autobahnbetreiber Cofiroute - hätten im Früjahr ein Verfahren in die Wege geleitet, sagte ein Sprecher von DaimlerChrysler am Sonntag auf Anfrage und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Zur Streitsumme, die die Zeitung auf mehrere 100 Millionen Euro beziffert hatte, wollte er keine Angaben machen. Das Ministerium hatte Toll Collect wegen der Verzögerung und der Mängel beim Aufbau des Mautsystems die Vergütung für den Betrieb des Systems gekürzt. Toll Collect hält das für rechtswidrig.

Kolbow: Bundesregierung soll EADS-Geschäft mit Libyen prüfen

BERLIN - Die Bundesregierung soll prüfen, ob sie dem geplanten Waffengeschäft des deutsch-französischen EADS  -Konzerns mit Libyen zustimmen kann. Das sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Walter Kolbow dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe) gefordert. Er bezog sich auf die von EADS angekündigten Verträge über die Lieferung der Panzerabwehrrakete 'Milan' und moderner Kommunikationstechnologie.

C&A wächst deutlich schneller als der Markt

BERLIN – Die Textilhandelskette C&A Deutschland hat mit einem Umsatzplus von fast fünf Prozent im ersten Halbjahr deutlich besser abgeschnitten als die Gesamtbranche, die um gut ein Prozent zulegte. 'Wir glauben, dass wir das bis zum Jahresende halten können. Damit sind wir deutlich stärker als der Markt gewachsen. Jetzt noch ein paar Wochen Wärme und 2007 wird ein Super-Jahr für uns', sagte Ralf Rothberger, Sprecher der Geschäftsleitung, der 'Welt' (Montagausgabe). 'Ich glaube nicht, dass der gesamte Textilhandel in diesem Jahr über ein Wachstum von ein bis zwei Prozent hinauskommt.'

Salzgitter treibt Ausbau der Technologiesparte voran - Übernahmeziele

HAMBURG – Der Vorstandschef von Salzgitter , Wolfgang Leese, will das neue Geschäftsfeld Technologie bis 2012 zu einer gleichwertigen Konzernsparte neben dem Stahl- und Röhrengeschäft ausbauen. 'In spätestens fünf Jahren soll die neue Sparte die Größenordnung der übrigen Salzgitter-Gesellschaften erreichen und einen Ausgleich zum zyklischen Stahlgeschäft schaffen', sagte Leese der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Derzeit profitiert der niedersächsische Konzern noch vom anhaltenden Stahl-Boom und der starken Nachfrage nach Pipelines.

Lehrstellenmarkt angespannter als dargestellt: 236 000 unversorgt

BERLIN - Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt ist deutlich angespannter als von der Wirtschaft dargestellt. So waren Ende Juli - vier Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres - bei den Arbeitsagenturen bundesweit noch mehr als 236.000 'unversorgte' junge Menschen registriert. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Berufsberatungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit hervor. Weitere 82.500 Bewerber wünschen sich zwar vorrangig eine Lehrstelle, wären zur Not aber auch bereit, ab Oktober ein Studium oder eine andere Ausbildung aufzunehmen. Dabei handelt es sich oft um Abiturienten.

Norsk Hydros Aufsichtsratschef Reinås tritt zurück

OSLO - Nach heftiger Kritik wegen hoher Optionsverträge für Spitzenmanager hat der Aufsichtsratschef des norwegischen Energiekonzerns Norsk Hydro, Jan Reinås, seinen Rücktritt erklärt. Er bestätigte am Sonntag in Oslo, dass der sozialdemokratische Wirtschaftsminister Dag Terje Andersen ihn als Vertreter des größten Hydro-Anteilseigners zu diesem Schritt gedrängt habe.

Handwerk will Fachkräftemangel ohne Zuwanderung lösen

BERLIN - Handwerkspräsident Otto Kentzler will den Fachkräftemangel in Deutschland ohne Zuwanderung aus Osteuropa lösen. Dafür sollen unter anderem mehr Frauen den Meisterbrief erwerben, sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), der 'Neuen Osnabrücker Zeitung' (Samstagausgabe). Frauen seien ein starkes Potenzial. Schon jetzt sei jeder fünfte neue Handwerksmeister weiblich.

Buffets Berkshire Hathaway verbucht Gewinnsprung im zweiten Quartal

OMAHA - Berkshire Hathaway    , die Holdingfirma des amerikanischen Multimilliardärs Warren Buffett, hat im zweiten Quartal einen Gewinnsprung verbucht. Der Überschuss sei im Vergleich zum Vorjahr vor allem dank des lebhaften Versicherungsgeschäfts um 33 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Samstag in Omaha mit. Der Umsatz kletterte von 24,1 auf 27,3 Milliarden Dollar.

Northrop Grumman erhält Auftrag der US-Navy im Wert von 636 Millionen Dollar

LOS ANGELES - Der amerikanische Rüstungskonzern Northrop Grumman   hat von der US-Navy einen Auftrag zur Entwicklung eines unbemannten Kampfflugzeugs erhalten. Der Auftrag habe ein Volumen von 636 Millionen Dollar und eine Laufzeit von sechs Jahren, teilte das Unternehmen am Samstag in Los Angeles mit.

/mf/

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ABN AMRO HOLDING 35,05 -0,54% Amsterdam
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 521,26 -1,88% Frankfurt
BANCO SAN EUR0.50 914,00 -0,22% London Dom Quotes
BAYER.HYPO- UND VEREINSBANK AGINHABER-STAMMAKTIEN O.N. 41,95 -0,36% XETRA
BERKSHIRE HATH HLD A 109.700,00 -0,27% NYSE
BERKSHIRE HATH HLD B 3.599,00 +0,31% NYSE
COMMERZBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 29,13 -4,24% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 100,73 -2,28% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 65,72 -1,14% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,72 -1,09% XETRA
EADS 21,92 -1,17% Paris
FORTIS 28,48 -0,38% Amsterdam
GEN MOTORS 32,04 -4,04% NYSE
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 12,80 +3,98% XETRA
MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 124,22 -0,85% XETRA
NORTHROP GRUM HOL CO 78,03 -1,51% NYSE
ROYAL BANK SCOT ORD 25P 575,00 -2,71% London Dom Quotes
SALZGITTER AG Inhaber-Aktien o.N. 147,28 -1,74% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 90,96 -0,57% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 139,23 +1,18% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
13.08.07 03:57
News - 12.08.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

VDIK: Autoimporteure bekommen Druck auf deutschem Markt zu spüren

FRANKFURT - Die ausländischen Autobauer bekommen den Druck auf dem deutschen Markt zunehmend zu spüren. 'Im Moment leiden alle', sagte der Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), Volker Lange, der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Kaufzurückhaltung der Verbraucher treffe die deutschen Hersteller ebenso wie die Importeursmarken. 'Ich gehe davon aus, dass der Markt 2007 schrumpfen wird.' Das Ziel von 3,25 Millionen Neuzulassungen in diesem Jahr nannte Lange 'optimistisch': 'Es könnte auch darunter liegen.' Die Prognose hatte der Verband bereits im Sommer von 3,4 auf 3,25 Millionen gesenkt.

Zetsche bleibt Chef der Mercedes Car Group

STUTTGART - Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche wird nach der Trennung von der US-Tochter Chrysler langfristig auch die Führung bei Mercedes behalten. 'Er wird auf Dauer seine Doppelfunktion als Vorstandsvorsitzender des Konzerns und Leiter der Mercedes Car Group wahrnehmen', sagte ein Unternehmenssprecher der Branchenzeitung 'Automobilwoche'. Als designierter Vorstandsvorsitzender hatte Zetsche im Herbst 2005 auch die Leitung bei der Mercedes-Gruppe mit den Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach übernommen. Der damalige Chef der wichtigsten Sparte, Eckhard Cordes, hatte das Unternehmen aus Enttäuschung über die Berufung Zetsches kurzfristig verlassen.

Nissan bringt Luxus-Marke Infiniti Ende 2008 nach Europa

HAMBURG - Nach Erfolgen in den USA und Russland will Nissan Motor  mit seiner Luxus-Marke Infiniti nun auch in Europa mit Mercedes , BMW  und Audi  konkurrieren. Derzeit werde das Händlernetz aufgebaut, der Verkauf solle Ende 2008 starten, sagte Infiniti-Europachef Jim Wright der Branchenzeitung 'Automobilwoche'. Wright sei sich bewusst, gegenüber der etablierten Konkurrenz kein hohes Verkaufsvolumen erzielen zu können. In Deutschland seien lediglich 12 bis 14 Standorte geplant, ausnahmslos in Großstädten. Spätestens 2013 solle jeder westeuropäische Infiniti-Standort rund 500 Fahrzeuge absetzen. In Russland dagegen seien seit 2006 von nur drei Händlerbetrieben bislang rund 7.00 Autos verkauft worden.

Kreise: Fünf Interessenten für neckermann.de

HAMBURG - Für den mit Problemen kämpfenden Versandhändler neckermann.de gibt es Kreisen zufolge fünf Kaufinteressenten in der engeren Auswahl. Branchenkreise bestätigten der dpa am Sonntag entsprechende Berichte der Nachrichtenmagazine 'Spiegel' und 'Focus'. Mit einer Entscheidung darüber, ob neckermann.de an die Börse gebracht oder an einen Investor verkauft wird, sei für September zu rechnen, hieß es in den Kreisen.

LTU-Streik in Ferienzeit abgewendet - Einigung nach Marathonsitzung

DÜSSELDORF - Ein Pilotenstreik beim Ferienflieger LTU im wichtigsten Urlaubsmonat August ist abgewendet. Die Fluggesellschaft einigte sich in einer Marathonsitzung mit der Pilotengewerkschaft Cockpit auf einen Tarifvertrag. Der in der Nacht zum Samstag erreichte Kompromiss sieht vor, das die rund 400 LTU-Piloten rückwirkend ab dem 1. Januar 2007 eine Gehaltserhöhung von drei Prozent erhalten. Vom 1. Juli 2008 an erhöhen sich die Gehälter um weitere zwei Prozent.

Presse/Streit um Unix-Software: Gericht sieht Urheberrechte bei Novell

NEW YORK - Im jahrelangen Streit um das Computer- Betriebssystem Unix, der auch die freie Software Linux belastet, hat ein US-Gericht Presseberichten zufolge der klagenden Firma SCO eine schwere Niederlange zugefügt. Das Gericht im Bundesstaat Utah habe entschieden, dass die Rechte an Unix beim Unternehmen Novell   und nicht bei SCO liegen, wie die US- Zeitungen 'New York Times' und 'Wall Street Journal' am Wochenende übereinstimmend berichteten. SCO klagt bereits seit 2003 unter anderem gegen IBM und fordert Geldzahlungen, weil Linux zum Teil auf Unix basiert sei.

'FOCUS': Geheimes Gipfeltreffen soll RWE-Vorstandskrise lösen

MÜNCHEN - Ein geheimes Gipfeltreffen soll einem Presseberichtzufolge die Vorstandskrise beim Essener Energiekonzern RWE  lösen. Wie das Nachrichtenmagazin 'FOCUS' berichtete, hat RWE-Aufsichtsratschef Thomas Fischer für kommenden Montag den amtierenden RWE-Vorstandsvorsitzenden Harry Roels und dessen Nachfolger Jürgen Großmann an einem geheimen Ort zum Spitzengespräch geladen. Fischer wolle versuchen, Roels zum vorzeitigen Abgang zu bewegen. Großmann tritt am 1. November seinen Job bei RWE an, RoelsŽ Vertrag endet im Februar 2008. Dem Bericht zufolge ist Roels allerdings nicht gewillt, für Großmann eher Platz zu machen.

MAN-Betriebsrat: Verlagerung der Bus-Produktion nach Polen alternativlos

MÜNCHEN - Im Ringen um die Busfertigung von MAN  in Salzgitter hat der Betriebsrat kaum noch Hoffnung auf einen Erhalt der Busmontage in seinem niedersächsischen Werk: „Zu der Verlagerung nach Polen gibt es wohl keine Alternative, aber wir sind noch in Beratungen“, sagte Jürgen Dorn, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Nutzfahrzeugsparte und Mitglied des Konzern-Aufsichtsrats, 'Euro am Sonntag'. Angesichts der starken Auftragslage im Konzern gebe es jedoch gute Chancen, einen Großteil der rund 1.400 Arbeitsplätze aus der Busfertigung in Salzgitter im Konzern zu erhalten. „Wir sind da durchaus zuversichtlich“, sagte Dorn.

'SZ': Mehr als eine Milliarde Euro dubiose Zahlungen bei Siemens

MÜNCHEN - Die Korruptionsaffäre bei Siemens  könnte laut einem Bericht der 'Süddeutsche Zeitung' noch viel größere Ausmaße haben als bislang bekannt. Interne Ermittler einer beauftragten US- Kanzlei seien auf fragwürdige Zahlungen von insgesamt weit mehr als einer Milliarde Euro gestoßen, schreibt das Blatt in der Montagausgabe. Allein in der Kommunikationssparte seien dubiose Transfers von fast 900 Millionen Euro entdeckt worden. 'Es geht um riesige Summen', heiße es in der Konzernspitze. Die neuen Erkenntnisse seien 'schockierend'. Die Transaktionen reichten bis Anfang der 90er Jahre zurück. Bislang bezifferte Siemens die entdeckten zweifelhaften Zahlungen auf 420 Millionen Euro.

Premiere steigt bei Auktionssender 1-2-3.tv ein - Finanzbeteiligung

MÜNCHEN/HAMBURG - Der Bezahl-Fernsehsender Premiere  steigt beim Shopping-Kanal 1-2-3.tv ein. Für geschätzte rund zehn Millionen Euro finanziere Premiere eine Kapitalerhöhung bei dem 2004 gegründeten Auktionskanal und erhalte dafür 14,4 Prozent an der Firma, sagte eine Premiere-Sprecherin am Sonntag auf Anfrage und bestätigte damit einen Bericht des 'Spiegel'. Der Pay-TV-Sender beteiligt sich damit erstmals an einem frei empfangbaren Kanal.

Presse: Fraport an Erwerb BAA-Flughäfen interessiert

LONDON - Der Flughafenbetreiber Fraport  hat sich einem Pressebericht zufolge an den britischen Branchenkollegen BAA wegen des möglichen Kaufs von Flughäfen gewandt. Auch die australische Investmentbank Macquarie  sei an einem Erwerb interessiert, berichtete der 'Sunday Express'. Die zum spanischen Baukonzern Grupo Ferrovial  gehörende BAA muss sich aufgrund einer Untersuchung der britischen Wettbewerbsbehörde möglicherweise entweder vom Flughafen Heathrow, Gatwick und/oder Stansted trennen. Fraport war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Presse: ZFS erwägt Verkauf von britischem Lebensversicherungsgeschäft

LONDON (dpa-AFX) - Der schweizerische Finanzkonzern Zurich Financial Services (ZFS)   will sich einem Pressebericht zufolge teilweise oder ganz von seinem Geschäft auf dem britischen Lebensversicherungsmarkt trennen. Ein Verkauf könne dem Konzern bis zu eine Milliarde britische Pfund (1,5 Milliarden Euro) in bar einbringen, berichtete die 'Sunday Times. Das Unternehmen wolle die Transaktion im vierten Quartal abschließen. ZFS war für einen Kommentar zunächst nicht zu erreichen.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 508,00 -0,88% Frankfurt
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 44,30 +1,00% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 60,08 -4,12% XETRA
Fraport AG Ffm.Airport.Ser.AG Inhaber-Aktien o.N. 55,05 +4,01% XETRA
GRUPO FERROVIAL EUR1 4.171,50 -1,08% London Dom Quotes
MACQ BANK FPO 73,45 +1,87% Australien
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 94,53 -4,20% XETRA
NISSAN MOTOR CO. LTD. Registered Shares o.N. 7,36 -3,16% Frankfurt
Novell, Inc. 6,42 +5,42% NASDAQ
Premiere AG Namens-Aktien o.N. 18,60 -2,11% XETRA
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 78,86 +0,00% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 92,14 -1,19% XETRA
ZURICH FINANCIAL N 332,75 -2,63% VIRT-X
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
19.08.07 23:20
News - 19.08.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

US-Hypothekenkrise trifft Sachsen LB - 17,3 Milliarden Euro

LEIPZIG/DRESDEN - Die anhaltende Krise auf dem US- Hypothekenmarkt hat erneut eine deutsche Bank in Bedrängnis gebracht. Die Landesbank Sachsen (Sachsen LB) erhielt kurzfristig einen Kredit von 17,3 Milliarden Euro von der Sparkassen- Finanzgruppe, wie die Sachsen LB mitteilte. Nach Angaben von Sachsens Finanzminister Horst Metz (CDU) besteht für die Sachsen LB kein Insolvenzrisiko. 'Wir hatten ein Liquiditätsproblem, und das ist dauerhaft und nachhaltig gelöst', sagte er am Samstag in Dresden. Die Bundesbank und die Bundesfinanzaufsicht BaFin begrüßten das Vorgehen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Telekom-Personalvorstand kündigt weiteren Konzernumbau an

BONN/BERLIN - Die Deutsche Telekom  steht vor einem weiteren Konzernumbau. 'Unsere Strukturen müssen wir konsequent am Markt ausrichten', sagte Personalvorstand Thomas Sattelberger der 'Welt' (Samstagausgabe). Deshalb müsse die Telekom die Konzentration und Fokussierung auf die Geschäfte vorantreiben.

Weiteres Eigentümertreffen zur Zukunft der WestLB

DÜSSELDORF - Die Verhandlungen über die Zukunft der WestLB steuern in dieser Woche auf eine Entscheidung zu. Vertreter der WestLB-Eigentümer wollen am kommenden Freitag erneut über eine Fusion der Düsseldorfer Bank mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) diskutieren. Während die Sparkassenverbände Rheinland und Westfalen diesen Weg favorisieren, hält sich das Land Nordrhein-Westfalen weiter alle Optionen offen. Bei einer Fusion der LBBW und der WestLB AG würde das drittgrößte deutsche Geldhaus nach Deutscher Bank und Commerzbank entstehen.

Presse: Rabobank an IKB interessiert

MÜNCHEN/DÜSSELDORF - Die niederländische Rabobank hat nach einem Bericht der 'Wirtschaftswoche' Interesse an einem Einstieg bei der angeschlagenen IKB Deutsche Industriebank  signalisiert. Nordrhein-Westfalen mit seinen 'interessanten Unternehmen' würde gut zur Rabobank passen, zitiert das Magazin einen Bankmanager. Die Rabobank wolle sich das Finanzinstitut genauer anschauen.

Presse: Air France-KLM sondiert Einstieg bei Alitalia

MAILAND - Die Fluggesellschaft Air France-KLM   will nach einem Pressebericht bei ihrem angeschlagenen Wettbewerber Alitalia   einsteigen. Denkbar sei eine Offerte für 29 bis 39 Prozent der italienischen Airline, berichtete die Zeitung 'Finanza & Mercati'. Dabei wolle Air France-KLM mit einem Finanzinvestor kooperieren, der auf die Sanierung von Unternehmen spezialisiert sei.

Thomas Cook plant Zukäufe in Deutschland

DÜSSELDORF - Der weltweit zweitgrößte Reisekonzern Thomas Cook  will sich auf dem deutschen Reisemarkt durch Zukäufe verstärken. 'Wir haben den Ehrgeiz und die finanzielle Kapazität', sagte Vorstandschef Manny Fontenla-Novoa dem 'Handelsblatt'. Kartellrechtliche Probleme sehe er nicht. Nachdem die EU dem Zusammenschluss der Konkurrenten TUI  und First Choice zum weltgrößten Reisekonzern zugestimmt habe, sei die Tür für weitere Fusionen 'weit geöffnet'.

Sparkassen-Verband: Keine neuen Notlagen in Sicht

DÜSSELDORF - Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Heinrich Haasis, sieht nach der Rettungsaktion für die Sachsen LB keine weiteren Landesbanken in Not. 'Nein, es gibt keine Anzeichen, dass weitere Landesbanken ähnliche Probleme haben', sagte Haasis dem Handelsblatt (Montagausgabe). Allerdings sei die Refinanzierung für alle Kreditinstitute im In- und Ausland derzeit schwieriger geworden.

E.ON-Chef nicht grundsätzlich gegen eine Trennung von Produktion und Netz

FRANKFURT - Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns E.ON  wehrt sich nicht grundsätzlich gegen eine eigentumsrechtliche Neuordnung von Netzbetrieb und Energieerzeugung, zumal sein Unternehmen in diversen Staaten ohnehin ohne eigene Transportinfrastruktur arbeitet. „Ob wir uns einmal von unseren Netzen trennen oder nicht, muss aber eine unternehmerische Entscheidung bleiben, zu der ich nicht mit zweifelhaften Argumenten gezwungen werden möchte', sagte Wulf Bernotat der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Samstagausgabe). EU-Wettbewerbskommissarin Nellie Kroes habe den deutschen Unternehmen noch keine vernünftigen Begründung, sondern nur allgemeine, grundsätzliche Argumente für eine solche Trennung geliefert.

'Spiegel': Neue Schmiergeldvorwürfe gegen Siemens

HAMBURG/MÜNCHEN - In der Schmiergeld-Affäre um den Siemens- Konzern  sind neue Vorwürfe in der Kraftwerkssparte aufgetaucht. Nach Darstellung des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' besteht der Verdacht, dass auch im Zusammenhang mit einem Kraftwerksbau in Indonesien Schmiergelder in Höhe von fast 20 Millionen Euro über ein geheimes Depot in Liechtenstein geflossen sein könnten. Die 'WirtschaftsWoche' berichtet, die Hälfte des Siemens-Geschäfts in China soll von Bestechung beeinflusst worden sein. Das hätten die internen Ermittler der mit der Untersuchung des Skandals beauftragten US-Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton festgestellt.

Kein Streik bei Volkswagen Mexiko

MEXIKO-STADT - Der Autobauer Volkswagen Mexiko  und die Gewerkschaften haben sich am Samstag auf eine Erhöhung der Bezüge für die knapp 11 000 Beschäftigten des deutschen Automobilherstellers im mexikanischen Werk Puebla geeinigt. Durch die Einigung wurde ein Streik verhindert, der am selben Tag beginnen sollte. /mur/

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AIR FRANCE -KLM 27,52 +0,62% Paris
ALITALIA . 0,801 -0,57% Mailand
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,19 +0,92% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 118,11 +0,66% XETRA
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 13,05 +0,08% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 88,15 +1,65% XETRA
THOMAS COOK ORD EUR0.10 276,50 +6,65% London Dom Quotes
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 146,90 +0,82% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

2
27.08.07 03:29
News - 26.08.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Kreise: Telekom-Umbau geht weiter - T-Systems-Struktur wird gestrafft

BONN - Der Konzernumbau bei der Deutschen Telekom  geht Kreisen zufolge weiter: Betroffen ist die Geschäftskundensparte T-Systems mit 56.000 Beschäftigen, bei der die bislang getrennten Bereiche Enterprise Services (ES) und Business Services (BS) gebündelt werden, wie die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Sonntag aus Konzernkreisen erfuhr. Vorstandschef René Obermann will mit dem Umbau Produktion und Vertrieb von gebündelten Telefon- und Datendiensten verbessern sowie die Kosten senken. Da dies nicht ausreicht, um T-Systems besser für den Wettbewerb aufzustellen, soll der Bereich Systems Integration mit rund 18.000 Programmierer und IT-Spezialisten in eine Partnerschaft eingebracht werden. Ein Sprecher der Telekom äußerte sich nicht dazu.

Landesbank Baden-Württemberg will Sachsen LB retten - Übernahme

STUTTGART/DRESDEN - In einer Blitzaktion hat die Landesbank Baden-Württemberg am Sonntag die finanziell stark angeschlagene Sachsen LB übernommen. Am Sonntagabend machten die Eigentümer der beiden Banken mit einer Grundlagenvereinbarung die Übernahme perfekt, wie in Stuttgart und Dresden mitgeteilt wurde. Sachsen und die Sachsen-Finanzgruppe übertragen demnach ihre Anteile an der Sachsen LB an die LBBW und werden dafür an der LBBW beteiligt, teilte Baden- Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) mit. Damit gehe die Sachsen LB in ein 'Mutter-Tochter-Verhältnis' über. Als Soforthilfe überweise die LBBW Eigenkapital in Höhe von 250 Millionen Euro nach Sachsen.

Siemens sieht viel Potenzial in Biometrie - Zweistelliges Wachstum

MÜNCHEN - Der Siemens-Konzern sieht im Geschäft mit Gesichtserkennung und Fingerabdruckkontrolle großes Potenzial. Der Umsatz im Bereich Biometrie solle jährlich um mehr als 30 Prozent wachsen, sagte der Leiter des Bereichs Biometrie in der neu gegründeten Siemens-IT-Sparte SIS, Gerd Hribernig, der Deutschen Presse-Agentur dpa in München. 'Der Bereich der öffentlichen Auftraggeber ist eine unserer wichtigsten Branchen - und Biometrie spielt darin eine wichtige Rolle.'

VW-Betriebsrat: Bericht über Streit mit Großaktionär Porsche falsch

WOLFSBURG/MÜNCHEN - Zwischen dem VW-Betriebsrat und dem Großaktionär Porsche  ist einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Focus' zufolge ein heftiger Streit entbrannt. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking habe die Macht der Wolfsburger Arbeitnehmervertreter erheblich beschnitten, berichtete das Magazin. Trotz massiver Forderungen hätten sie keinen Sitz im neuen Aufsichtsrat der Porsche- Holding erhalten und sollten zudem Jahrzehnte alte Privilegien verlieren. Über dieses Vorgehen habe sich VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh schriftlich bei Wiedeking beschwert.

Angeblich iPhone-Bindung an AT&T geknackt - Komplizierter Eingriff

HAMBURG/NEW YORK - Ein 17-jähriger Amerikaner hat nach eigenen Angaben die Bindung von Apples   Handy iPhone an den Mobilfunk- Anbieter AT&T   aushebeln können. Im Internet veröffentlichte er eine detaillierte Anleitung mit Fotos und ein Bild, dass das Logo des Rivalen T-Mobile USA auf dem iPhone-Bildschirm zeigt. Einige US- Journalisten konnten sich von dem Erfolg des Eingriffs überzeugen. Apple und AT&T lehnten einen Kommentar zu dem Vorgang ab.

Presse: Altria will ausländische Zigarettensparte abspalten

NEW YORK - Der Verwaltungsrat der Altria Group  , der Muttergesellschaft der Philip Morris USA und der Philip Morris International, will am kommenden Mittwoch einem Pressebericht zufolge über eine Abspaltung der internationalen Zigarettensparte entscheiden. Altria habe sich nach Angaben der Zeitung dazu nicht äußern wollen, berichtete die 'New York Times' am Samstag in ihrer Onlineausgabe. Altria verfügt mit Marlboro über die absatzstärkste Zigarettenmarke.

Presse: Opel will Pkw-Allianz mit Renault starten

RÜSSELSHEIM - Der zum US-Autobauer General Motors (GM)   gehörende Fahrzeughersteller Opel will einem Bericht der Fachzeitschrift 'auto motor und sport' eine Kooperation mit dem französischen Automobilkonzern Renault   im Pkw- Bereich starten. So solle sich der kleine Stadtlieferwagen Opel Combo, der Anfang des kommenden Jahrzehnts auf den Markt komme, mit seinem Pendant bei Renault eine Komponentenarchitektur teilen, schreibt die Zeitschrift in ihrer neuen Ausgabe. Ein Opel-Sprecher habe die strategische Partnerschaft nicht offiziell bestätigen wollen. Bislang arbeiten Opel und Renault laut Zeitschrift bereits bei leichten Nutzfahrzeugen zusammen.

BASF baut Automotive-Geschäft aus

LUDWIGSHAFEN - Der Chemiekonzern BASF  will seine Position als Zulieferer für die Autoindustrie weiter ausbauen. «Die Automobilindustrie ist einer der wichtigsten Kunden unseres Konzerns», sagte Raimar Jahn, Leiter des Leitungskreises Automobil bei BASF, der Zeitschrift 'auto motor und sport'. Im vergangenen Jahr seien rund 5,3 Milliarden Euro mit der Autoindustrie umgesetzt worden, etwa zehn Prozent des Brutto-Umsatzes des Ludwigshafener Konzerns. 'Künftig wollen wir in jedem Segment um mindestens zwei Prozent stärker als der Markt wachsen', ergänzte Jahn.

Lufthansa-Chef Mayrhuber will noch mehr Marken haben

FRANKFURT - Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber setzt auf Expansion und will unter dem Konzerndach weitere Airlines in Stellung bringen. 'Ich möchte noch mehr Marken haben', sagte er der 'Wirtschaftswoche'. Dabei sprach er auch die Fluggesellschaft British Midland (BMI) an, an der Lufthansa bereits eine Minderheitsbeteiligung hält. 'BMI ist eine Option', sagte der Lufthansa-Chef.

Loewe-Vorstandschef Hecker sucht Nachfolger

HAMBURG - Beim TV-Gerätehersteller Loewe wird der Wechsel an der Konzernspitze vorbereitet. 'Wir suchen nach einem Nachfolger unter Führung des Aufsichtsrates in enger Abstimmung mit dem Vorstand', sagte der Vorstandschef Rainer Hecker der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Der 63-Jährige will sich von dem Posten zurückziehen, sobald ein geeigneter Nachfolger gefunden ist. Sein Vertrag läuft noch bis April 2009.

LANXESS hebt Force-Majeure-Erklärung für Zarate-Lederchemikalienproduktion auf

LEVERKUSEN - Der Chemiekonzern LANXESS  hat die im Juli ausgesprochene Force Majeure-Erklärung für die Produktion von Lederchemikalien im Werk Zarate (Argentinien) aufgehoben. Die Force Majeure-Erklärung war notwendig geworden, nachdem das Werk Zárate die Produktion wegen eines Streiks der regionalen Chemie- und Petrochemiegewerkschaft hatte unterbrechen müssen. Arbeitgeber und Gewerkschaft hätten sich am 15. August auf eine gemeinsame Lohnvereinbarung geeinigt, teilte das Unternehmen am Sonntag in Leverkusen mit. Von dem Streik waren insgesamt 14 Unternehmen in den Städten Zarate und Campana betroffen. An der Ertragsprognose für das laufende Geschäftsjahr hält LANXESS fest.

ProSiebenSat1-Chef warnt vor Google

DÜSSELDORF - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media sieht sein Geschäft durch Internetkonzerne wie Google   bedroht. 'Google bedrängt uns zusehends stärker. Die Internetsuchmaschine hat heute eine Macht wie Microsoft   vor 20 Jahren', sagte Vorstandschef Guillaume de Posch dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Vor allem im Kampf um die Werbekunden sei die amerikanische Internetsuchmaschine ein Konkurrent. Zudem würde das Angebot von Google oder der Videoplattforma Youtube viele Jugendliche vor den Computerbildschirm statt vor den Fernseher locken.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ALTRIA GROUP INC 69,19 +0,82% NYSE
Apple Inc. 135,30 +3,23% NASDAQ
AT&T INC. 40,36 +0,65% NYSE
BASF AG Inhaber-Aktien o.N. 92,70 +0,02% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 20,66 -0,58% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,50 -0,30% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 1.330,00 +1,53% XETRA
GEN MOTORS 31,05 +0,98% NYSE
Google Inc. 515,00 +0,55% NASDAQ
LANXESS AG Inhaber-Aktien o.N. 35,94 -0,17% XETRA
LOEWE AG Inhaber-Aktien o.N. 15,95 -0,99% XETRA
Microsoft Corporation 28,81 +1,80% NASDAQ
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 24,07 +0,25% XETRA
RENAULT 100,25 +1,24% Paris
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 92,18 +0,57% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 148,86 -0,43% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
23.09.07 22:24
News - 23.09.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

VW will weltgrößter Autohersteller werden

HAMBURG - Volkswagen  will den japanischen Branchenführer Toyota  nicht nur bei der Rendite, sondern auch beim Absatz überholen. Das sagte der VW-Marketing- und Vertriebschef Michael Kern dem Magazin 'auto motor und sport'. Dafür wolle VW unter anderem in den kommenden drei Jahren zwölf neue Modelle auf den Markt bringen und die Präsenz in den USA, Russland, Indien und anderen Märkten ausweiten. Unter Berufung auf Unternehmenskreise hieß es, laut internen Planungen sei die Übernahme der Marktführerschaft für 2014 oder 2015 geplant.

'FAS': Daimler-Aufsichtsrat überprüft Strategie bei Klausur

FRANKFURT - Der Aufsichtsrat von DaimlerChrysler will kommende Woche laut einem Zeitungsbericht in einer zweitägigen Klausur die Strategie aller Geschäftsfelder des Autokonzerns überprüfen. Bei dem zweitägigen Treffen am Mittwoch und Donnerstag müsse Vorstandschef Dieter Zetsche unter anderem erläutern, wie Mercedes auf die ökologischen Herausforderungen reagiere, ohne das angestrebte Renditeziel von zehn Prozent zu gefährden, schreibt die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' unter Berufung auf Aufsichtsräte. Den Kontrolleuren würden zudem Prototypen künftiger Modelle präsentiert. So sei ein halber Vormittag für Testfahrten reserviert. Bei dem Treffen solle zudem die Hauptversammlung am 4. Oktober vorbereitet werden, die die Trennung von Chrysler besiegeln soll.

Presse: GM und Gewerkschaft mit Durchbruch bei Krankenversicherung

Detroit - General Motors (GM) und die amerikanische Automobilarbeitergewerkschaft UAW haben einem Pressebericht zufolge in ihren für die Zukunft der US-Autoindustrie wichtigen Tarifverhandlungen einen Durchbruch bei den milliardenschweren Krankenversicherungs-Kosten erzielt. Sie wollten noch am Wochenende die finanziellen Zusagen für einen Krankenversicherungsfonds für die GM-Betriebsrentner endgültig erreichen, berichtete die 'Detroit News' am Sonntag in ihrer Onlineausgabe. Der sogenannte 'VEBA'-Fonds (Voluntary Employees' Beneficiary Association) sei Kern eines neuen vierjährigen GM- Tarifvertrages.

DEL und Premiere verlängern TV-Vertrag vorzeitig bis 2012

MANNHEIM - Die Spiele der Deutschen Eishockey-Liga werden auch in den kommenden fünf Jahren beim Pay-TV-Sender Premiere  live übertragen. Die DEL und der Sender gaben am Sonntag in Mannheim die vorzeitige Verlängerung des Fernseh-Vertrages bis 2012 bekannt. Premiere überträgt weiterhin donnerstags und sonntags jeweils eine Begegnung pro Spieltag live.

Alle künftigen VW-Modelle mit Hybrid-Option

FRANKFURT - Neben Mercedes-Benz DAI.ETR> setzt nun auch Volkswagen  bei der Entwicklung neuer Autos von vornherein auf den Einsatz von Hybrid-Antrieben aus Verbrennungs- und Elektromotor. Künftige VW-Modelle würden grundsätzlich auch für Hybrid-Konzepte ausgelegt, sagte VW-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg der Branchenzeitung 'Automobilwoche'. So sei der für 2011 geplante Heckmotor-Kleinwagen sowohl mit Voll- als auch mit Mild-Hybrid denkbar. Volkswagen hatte auf der Automesse IAA das Modell in Form der Studie 'Up' angedeutet. Selbst ein reiner Elektroantrieb komme für die sogenannte New Small Family von Volkswagen in Betracht.

BMW baut weltweite Kapazitäten aus - Neuer Standort in China gesucht

MÜNCHEN - Der Autobauer BMW  plant, die Produktionskapazitäten weltweit zu erhöhen. Das sagte Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt der 'Automobilwoche'. BMW spricht derzeit mit seinem chinesischen Joint-Venture-Partner Brilliance über mögliche Alternativen zum Kapazitätsausbau: 'Eine Möglichkeit wäre, dass uns Brilliance im Werk Shenyang weitere Kapazitäten zur Verfügung stellt', so Arndt. Im Brilliance-Werk in Shenyang verfügt BMW derzeit über eine Kapazität von bis zu 41.000 Einheiten. In Betracht komme auch ein neuer Standort der Münchner in China. 'Da unser Joint-Venture-Partner auch am Markt agiert und selbst Bedarf hat, müssen wir zwangsläufig auch über ein neues Werk nachdenken' unterstrich Arndt. Auf dem dynamischen chinesischen Markt habe BMW die Verkaufszahlen von 2003 bis 2006 um 65 Prozent auf 45.000 Autos gesteigert: 'Wir denken nicht, dass wir damit die Schallgrenze erreicht haben.'    

Arcandor hat derzeit kein Interesse an Metro-Tochter Kaufhof

MÜNCHEN - Der Essener Arcandor-Konzern hat derzeit kein Interesse an einer Fusion beziehungsweise einer Partnerschaft mit Kaufhof Galeria, der Warenhaus-Tochter der METRO. 'Kaufhof ist für uns im Moment kein Thema', sagte der Sprecher der ehemaligen KarstadtQuelle AG, Jörg Howe, 'Euro am Sonntag'. Zuvor waren wiederholt Gerüchte aufgetaucht, nach dem überraschenden Wechsel an der Führungsspitze der Metro würde nun ein Zusammenschluss der beiden großen deutschen Warenhaus-Ketten wahrscheinlich. Branchenkreisen zufolge hat die Metro dem Magazin zufolge bereits eine Anwaltskanzlei damit beauftragt, eine Fusion der unrentablen Warenhaus-Tochter Kaufhof mit Karstadt kartellrechtlich zu prüfen.

Premiere schließt höhere Verschuldung für Bundesliga-Rechte aus

MÜNCHEN - Der Bezahlfernsehsender Premiere  sieht sich mit seiner Kapitalerhöhung ausreichend für den Erwerb der Bundesligarechte gerüstet. 'Unsere Mittel reichen damit voll und ganz aus, um den geplanten Erwerb der Rechte zu finanzieren', sagte Vorstandschef Michale Börnicke 'Euro am Sonntag'. 'Ich schließe eine höhere Verschuldung zur Finanzierung der Bundesliga-Rechte definitiv aus', sagte Börnicke.

Freenet-Aktionäre begrüßen Kaufabsichten

DÜSSELDORF - Unter den Großaktionären des Internet- und Mobilfunkanbieters Freenet  stoßen die Kaufabsichten von Drillisch  und United Internet  auf Gegenliebe. Stephan Howaldt, Manager des britischen Fonds Hermes Focus Asset Management, der gut fünf Prozent an Freenet hält, sagte dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe): 'Drillisch und United Internet sind logische Partner für Freenet in der notwendigen Konsolidierung des Marktes'.

Kreise: NASDAQ und Börse Dubai wollen mit LSE zusammenarbeiten

LONDON - Die NASDAQ  und die Börse Dubai planen Kreisen zufolge eine Zusammenarbeit mit der London Stock Exchange (LSE)  . Diese solle dazu dienen, gegen die NYSE Euronext  konkurrieren zu können, sagten die Kreise der britischen dpa-AFX-Partneragentur AFX News. In der vergangenen Woche hatten sich die NASDAQ und die Börse Dubai zusammengeschlossen, um die Kontrolle über die OMX  OMH.FSE> zu erlangen. Einem Bericht einer katarischen Zeitung zufolge hat die Quatar Investment Authority (QIA), die am Mittwoch zehn Prozent an der OMX und am Donnerstag 20 Prozent an der LSE erworben hatte, ihren Anteil an dem schwedischen Börsenbetreiber inzwischen auf 24 Prozent aufgestockt. Den Kreisen zufolge will die QIA dafür sorgen, dass die LSE unabhängig bleibt.

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 21,86 +4,34% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 43,57 +3,37% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 67,99 +1,80% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Aktien o.N. 7,54 +7,71% XETRA
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 16,00 -0,31% XETRA
LON.STK.EXCH ORD SHS 6 79/86P 1.799,00 +6,70% London Dom Quotes
METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 65,76 -1,41% XETRA
Nasdaq Stock Market, Inc. (The) 35,60 -2,49% NASDAQ
NYSE EURONEXT 76,05 +5,29% NYSE
Premiere AG Namens-Aktien o.N. 16,00 +1,52% XETRA
TOYOTA MOTOR CORP. Registered Shares o.N. 40,90 -0,37% Frankfurt
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,90 -0,79% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 155,67 +1,07% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

2
01.10.07 04:22
News - 30.09.07 21:25
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

'WiWo': Siemens prüft Beteiligungs-Verkäufe von mehreren Milliarden Euro

FRANKFURT - Siemens  prüft einem Pressebericht zufolge den Verkauf von Beteiligungen im Wert von mehreren Milliarden Euro. Siemens-Chef Peter Löscher wolle schnellstmöglich Beteiligungen außerhalb des Kerngeschäfts abstoßen und führe entsprechende Gespräche mit Investoren, berichtet die 'WirtschaftsWoche' (Montag).

'FTD': Drillisch und United Internet bereiten konkretes Freenet-Angebot vor

HAMBURG - Drillisch  und United Internet  bereiten einem Zeitungsbericht zufolge ein konkretes Angebot für Freenet  vor. Noch in der kommenden Woche (ab dem 1. Oktober) soll ein Übernahmeangebot an die Aktionäre des Mobilfunk- und Internet-Anbieters Freenet gehen, wie die 'Financial Times Deutschland' (FTD, Montagausgabe) berichtet. Die Wettbewerber Drillisch und United Internet bereiteten eine Offerte an die Freenet-Aktionäre von bis zu 24 Euro je Aktie vor. Das wäre ein Aufschlag von rund 25 Prozent gegenüber dem Schlusskurs von Freitag.

Wyser-Pratte will mehr TUI-Aktien und nimmt Zerschlagung ins Visier

HANNOVER - Der US-Finanzinvestor Guy Wyser-Pratte will seinen TUI-Anteil aufstocken und nimmt eine Zerschlagung des Reise- und Schifffahrtskonzerns ins Visier. 'Ich bin willens, weitere Aktien zu kaufen', sagte er der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Samstagausgabe). Zugleich will er andere Aktionäre als Verbündete gewinnen, um bei TUI einen radikalen Kurswechsel durchsetzen zu können: 'Die Frage ist nicht, wie viele Aktien ich kaufe, sondern wer meine Denkweise teilt.'

'HB': BMW-Chef will Kooperation mit Peugeot für Mercedes öffnen

MÜNCHEN - Der Autobauer BMW  will seine Motoren- Kooperation mit PSA Peugeot Citroen   für den Rivalen Mercedes  öffnen. 'Wenn Daimler daran Interesse hat, steht die Tür offen. Ein dritter Partner würde schließlich weitere deutliche Synergieeffekte bringen', sagte BMW-Chef Norbert Reithofer dem 'Handelsblatt' (Montag). Peugeot hat dem Bericht zufolge bereits grünes Licht gegeben für eine Erweiterung des Bündnisses.

Telekom findet nach vier Monaten neuen Chef für Sparte T-Systems

BONN - Die Deutsche Telekom  hat vier Monate nach dem Rücktritt von Vorstandsmitglied Lothar Pauly einen neuen Chef für ihre Geschäftskundensparte T-Systems gefunden. Der Aufsichtsrat berief am Samstag Reinhard Clemens in den Konzernvorstand.

'WiWo': Telekom steht vor Verkauf ihrer Telefonauskunft

DÜSSELDORF - Die Deutsche Telekom  steht nach Informationen der 'WirtschaftsWoche' vor dem Verkauf ihrer Telefonauskunft. Das Magazin berichtete unter Berufung auf Unternehmenskreise, die US-Gesellschaft Infonxx solle vor dem Zuschlag stehen. Das Unternehmen mit Sitz in New York zähle zu den größten Auskunftsdienstleistern weltweit und solle mit rund 550 Millionen Euro das bislang höchste Gebot für 11833 abgegeben haben.

ThyssenKrupp will Umsatz in China in kommenden Jahren verdoppeln

DÜSSELDORF - Der Industriekonzern ThyssenKrupp  will in China weiter wachsen. 'In den kommenden Jahren wollen wir unseren Umsatz in China auf zwei Milliarden Euro verdoppeln und eine halbe Milliarde Euro investieren', sagte Konzernchef Ekkehard Schulz am Samstag in Shanghai.

Fresenius plant kleinere und mittlere Zukäufe im Dialyse-Geschäft

BAD HOMBURG - Der Gesundheitskonzern Fresenius  will in den nächsten drei Jahren auf dem deutschen Krankenhausmarkt 500 Millionen Euro Umsatz hinzu kaufen und plant kleinere und mittlere Übernahmen im weltweiten Dialysemarkt. Auch nach den Turbulenzen am Kapitalmarkt und gestiegenen Kapitalkosten stünden Fresenius genügend Mittel für den geplanten Wachstumskurs und die geplanten Übernahmen zur Verfügung, sagte Fresenius-Chef Ulf Schneider der 'WirtschaftsWoche'.

Volkswagen VW verkauft in ersten neun Monaten 10,8% mehr Nutzfahrzeuge

HANNOVER - Der Autobauer Volkswagen  hat seinen Nutzfahrzeugabsatz in den ersten neun Monaten um 10,8 Prozent erhöht. In den Monaten Januar bis September seien nach vorläufigen Daten weltweit rund 354.000 (Vorjahr: 319.500) Nutzfahrzeuge ausgeliefert worden, teilte die Tochter VW Nutzfahrzeuge (VWN) am Sonntag in Hannover mit. Dies sei für Zeitraum von drei Quartalen das bisher beste Verkaufsergebnis.

'WiWo': Volkswagen (VW) prüft Bau des neuen Golf in China

WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern (VW)  will den neuen Golf VI möglicherweise auch in China fertigen. 'Wir denken darüber nach, den neuen Golf in China zu bauen', sagte Winfried Vahland, Chef der Volkswagen-Gruppe in China, der 'WirtschaftsWoche'.

Presse: Volkswagen (VW) will neue fünftürige Minivan-Version vorstellen

WOLFSBURG - Volkswagen (VW)  wird einem Pressebericht zufolge in Kürze eine fünftürige Minivan-Version seiner viel beachteten Konzept-Studie Up vorstellen. Auf der Tokio Auto Show in diesem Monat solle der Wagen zu sehen sein, berichtet die Fachzeitschrift 'Automotive News Europe' (ANE) unter Berufung auf Quellen bei VW.

Ungarn verhängen Strafe gegen OMV wegen MOL-Gebot - Berufung angekündigt

WIEN - Die ungarische Finanzmarktaufsichtsbehörde (PSZAF) hat Berichten zufolge gegen den österreichischen Mineralölkonzern OMV   eine Strafe von umgerechnet 100.000 Euro verhängt. Die Absichtserklärung der Österreicher, den MOL-Aktionären (Magyar Olay es Gazipari)  32.000 Forint (128 Euro) für ihre Aktien zu bieten, sei eine 'irreführende Information' des Marktes gewesen. Zu diesem Schluss sei in der abgelaufenen Woche die PSZAF gekommen.

Presse: US-Hedgefonds wollen für Northern Rock bieten

LONDON - Zwei US-amerikanische Hedgefonds wollen einem Pressebericht zufolge für die angeschlagene britische Hypothekenbank Northern Rock   bieten. JC Flowers und Cerberus hätten in der Vorwoche John Kingman vom britischen Finanzministerium getroffen, um ihre jeweiligen Vorschläge für eine Übernahme der Briten vorzulegen, berichtet die Zeitung 'The Sunday Telegraph'. Sie wollten als Eigner von Anleihen der Hypothekenbank sicherstellen, dass Northern Rock nicht zu billig verkauft werde.

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 45,23 -1,63% XETRA
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 70,64 +0,38% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,78 +0,36% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Aktien o.N. 7,80 -1,89% XETRA
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 19,15 +5,80% XETRA
Fresenius SE VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 54,57 -0,82% XETRA
MOL Magyar Olaj-és Gázipa.NyrtNam.-Akt.A (ADRs Reg.S) UF1000 111,82 -2,77% XETRA
NTHN.ROCK ORD 25P 179,30 -7,29% London Dom Quotes
OMV AG 46,83 -1,10% Wien
PEUGEOT 57,88 -0,43% Paris
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 96,42 +0,20% XETRA
THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 44,66 -1,13% XETRA
TUI AG Namens-Aktien o.N. 18,84 +4,20% XETRA
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,79 +3,54% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 158,50 -0,16% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende.

 
15.10.07 09:40
News - 14.10.07 20:49
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

SAP-Chef erwägt weitere Übernnahmen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Softwarekonzern SAP erwägt nach der milliardenschweren Übernahme des französischen Softwareanbieter Business Objects (BO)   weitere Zukäufe. 'Wenn sich die Gelegenheit ergibt, außerhalb unserer etablierten Märkte zu wachsen, kann man Akquisitionen nicht ausschließen', sagte Vorstandschef Henning Kagermann der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Die Hauptzielrichtung liege aber weiterhin im Wachstum aus eigener Kraft.

Karstadt kündigt 'Pilotphase' mit Computerhandelskette Gravis an

ESSEN (dpa-AFX) – Der Handelskonzern Arcandor  will in seinen Karstadt-Kaufhäusern die Multimedia-Abteilungen offenbar von der Berliner Computerhandelskette Gravis betreiben lassen. 'Ich kann bestätigen, dass wir eine Pilotphase mit Gravis eingehen', sagte ein Arcandor-Sprecher am Samstag in Essen und bestätigte damit einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' (Montag). Nähere Informationen dazu werde es am Montag geben, sagte der Sprecher weiter.

Porsche-Chef Wiedeking will mit VW-Betriebsrat nicht nachverhandeln

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Streit zwischen Porsche  und dem VW-Betriebsrat um die Mitbestimmung in der geplanten Porsche-Holding geht weiter. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking lehnte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazins 'Focus' (Montag) eine Nachverhandlung über die umstrittene Regelung zur Mitbestimmung erneut ab. 'Wir haben sichergestellt, dass es eine paritätische Mitbestimmung bei der Porsche Automobil Holding gibt, und dass für den Fall einer mehrheitlichen Beteiligung an Volkswagen die VW-Arbeitnehmervertreter gleichberechtigt neben den Kollegen von Porsche sitzen.'

Daimler drängt mit Lkw-Sparte nach Indien und Russland

HAMBURG (dpa-AFX) – Der Autobauer Daimler  will mit seiner Nutzfahrzeigsparte in Indien und Russland expandieren. In Indien habe sich der Konzern nach monatelangen Gesprächen für einen konkreten Partner zum Einstieg in den lokalen Lkw-Markt entschiede, sagte Dailmer-Vorstand Andreas Renschler der 'Financial Times Deutschland' (FTD/Montagausgabe). 'Aktuell verhandeln wir noch Vertragsinhalte und können in Kürze Details bekanntgeben.' Außerdem wolle Daimler künftig in Russland Mercedes-Lastwagen bauen. 'Wir diskutieren den Bau einer Fabrik zur Lkw-Montage. Eine endgültige Entscheidung fällt bis Ende des Jahres.'Das Lkw-Geschäft in Russland betreibt der Konzern bislang nur mit Importen. Im indischen Markt ist Daimler kaum präsent.

IG Metall fordert von Conti Verzicht von Stellenabbau und Werksschließungen

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die IG Metall fordert von Continental  beim anstehenden Zusammenschluss mit Siemens  VDO einen fünfjährigen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen Werksschließungen. 'Wir wollen nicht, dass die Standorte untereinander ausgespielt werden', sagte der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Ein gemeinsames Vorgehen der Betriebsräte von Continental und Siemens VDO solle helfen, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern.

EADS-Chef Gallois stellt sich in Insider-Affäre hinter beschuldigte Manager

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Affäre um angebliche Insidergeschäfte bei dem Luft- und Raumfahrtkonzern EADS   hat sich Vorstandschef Louis Gallois hinter die beschuldigten Manager gestellt. 'Ich habe bis zum Beweis des Gegenteils weiterhin volles Vertrauen in unsere Führungskräfte', sagte Gallois der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (FAZ/Montagsausgabe). Die Medien hätten die Manager schuldig gesprochen, obwohl der Zwischenbericht der französischen Börsenaufsicht AMF noch gar nicht veröffentlicht worden sei.

Commerzbank scheitert mit Samstagsplänen - Widerstand des Betriebsrats

BERLIN (dpa-AFX) - Die Commerzbank  ist mit ihren Plänen für eine Samstagsöffnung der Filialen vorerst am Widerstand der Arbeitnehmervertreter gescheitert. 'In diesem Jahr wird es zu keinen Öffnungen am Samstag mehr kommen', sagte ein Commerzbank-Sprecher der Tageszeitung 'Die Welt'(Montagausgabe). Die Pläne scheiterten nun am Widerstand der Arbeitnehmervertreter. 'Wir halten die Samstagsöffnung grundsätzlich nicht für erforderlich. ', sagte Gesamtbetriebsratschef Uwe Tschäge.

Post stoppt im Mindestlohnstreit Werbegelder für Verlage

BERLIN/MOSKAU (dpa-AFX) - Im Streit um Mindestlöhne für Briefzusteller hat die Deutsche Post  Werbeaufträge für Verlage gestoppt. Post- Vorstandschef Klaus Zumwinkel sagte am Samstagabend in Moskau, für die restlichen Wochen des Jahres seien aus dem Werbeetat des Konzerns 800.000 Euro gestrichen worden. Zu den betroffenen Verlagen zähle vor allem der Axel Springer . Hauptsächlich handelt es sich um geplante Anzeigen der Post-Tochter Postbank .

Frankreichs Börsenaufsicht fordert Zurückhaltung in EADS-Insideraffäre

PARIS (dpa-AFX) - Im Skandal um mutmaßliche Insidergeschäfte beim Luftfahrtkonzern EADS   hat der Chef der französischen Börsenaufsicht AMF zur Zurückhaltung gemahnt. 'Man muss sich vor vorschnellen Schlüssen hüten', sagte Gerard Rameix der Tageszeitung 'Le Figaro' (Samstag). Die Untersuchung laufe bereits seit dem Frühjahr 2006, erklärte Rameix. 'Unsere Ermittler überwachten bereits vor den Problemen bei Airbus Aktienverkäufe durch Management und Anteilseigner von EADS.' Er rechne damit, im März 2008 den Abschlussbericht vorzulegen.

Commerzbank verhandelt mit Kirch über Garantie bei Bundesliga-Abschluss

DÜSSELDORF/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Commerzbank  verhandelt mit dem Medienunternehmer Leo Kirch über eine Finanzierung für dessen Zusammenarbeit mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL). 'Wir prüfen in der Tat ein mögliches Engagement, wir haben aber noch keine Entscheidung getroffen', sagte ein Commerzbank-Sprecher dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Deutschlands zweitgrößtes Geldhaus habe aber keine Bürgschaft für Kirch abgegeben, noch bestehe in irgendeiner Weise eine Verpflichtung zu einer Bürgschaft. Kirch hatte sich am Dienstag für drei Milliarden Euro die Fernsehrechte an der Bundesliga ab der Spielzeit 2009/2010 gesichert.

Sachsen LB erwartet 2007 rote Zahlen

LEIPZIG (dpa-AFX) - Die angeschlagene Sachsen LB erwartet für 2007 rote Zahlen. Ein ausgeglichenes Jahresergebnis sei aus heutiger Sicht selbst bei einem sich aufhellenden Marktumfeld nicht mehr erreichbar, teilte die Bank in einer Ad-hoc-Veröffentlichung am Sonntag in Leipzig mit. Als Ursachen nannte das inzwischen zur Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehörende Institut vor allem einen deutlich gestiegenen Aufwand für Risikovorsorge und Bewertung in Höhe von rund 351 Millionen Euro sowie ein stagnierendes Zinsergebnis in Höhe von 102 Millionen Euro. Darin spiegelten sich überwiegend die Auswirkungen der weltweiten Marktstörungen wider. Das habe eine erste Prüfung der Portfolios sowie des vorläufigen Ergebnisses zum 30. September ergeben.

Credit Suisse erwartet Bankenfusionen als Folge der Finanzkrise

BERLIN (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse   rechnet wegen der vom US-Immobilienmarkt ausgelösten internationalen Finanzmarktturbulenzen mit Fusionen im Bankensektor. 'In der Vergangenheit gab es im Anschluss an eine Krise immer wieder Zusammenschlüsse. Mich würde nicht überraschen, wenn das auch dieses Mal so ist', sagte Credit-Suisse-Verwaltungsratspräsident Walter Kielholz der 'Welt am Sonntag'. Sein Haus werde sich daran allerdings nicht beteiligen. 'Uns bringen große Übernahmen nichts', sagte Kielholz. Er könne sich höchstens 'gezielte Zukäufe' in der Vermögensverwaltung vorstellen. Im Investmentbanking werde die Bank weiter aus eigener Kraft wachsen.

Biogen Idec bietet sich zum Verkauf - Carl Icahn interesstiert

CAMBRIDGE (dpa-AFX) - Die US-Biotechnologieunternehmen Biogen Idec   stellt sich selbst zum Verkauf. Das Unternehmen untersuche die Möglichkeit des Verkaufs der Gesellschaft, teilte Biogen in der Nacht zum Samstag in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts mit. Der Milliardär Carl Icahn, der seit August an dem Unternehmen beteiligt ist, habe bereits Interesse angemeldet. Den Angaben zufolge liegen daneben weitere Interessenbekundungen vor. Der Börsenwert des Unternehmens liegt derzeit bei rund 20 Milliarden US-Dollar.

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 23,09 +0,83% XETRA
Axel Springer AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 119,04 +0,16% XETRA
Biogen Idec Inc 69,43 +3,44% NASDAQ
BUSINESS OBJECTS 41,62 -0,43% Paris
COMMERZBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 31,86 +1,95% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 99,16 -0,17% XETRA
CREDIT SUISSE GROUP 68,88 +0,29% NYSE
CS GROUP N 81,35 -0,31% VIRT-X
DAIMLERCHRYSLER AG NAMENS-AKTIEN O.N. 74,40 -0,87% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 22,10 +0,18% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 53,83 -0,94% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 1.789,00 +0,84% XETRA
EADS 24,00 +0,97% Paris
SAP AG Inhaber-Aktien o.N. 39,35 -0,40% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 97,18 -0,83% XETRA
Antworten
Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

2
29.10.07 02:01
News - 28.10.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Presse: VW-Betriebsrat sieht Belegschaft durch EuGH-Urteil geschwächt

WOLFSBURG - VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sieht die Belegschaft des Autokonzerns durch das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes zum VW-Gesetz einem Presssebericht zufolge geschwächt. Das Luxemburger Urteil habe 'die VW-Belegschaft eindeutig geschwächt', zitiert die 'Wolfsburger Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe) aus einem internen Brief Osterlohs an alle Mitarbeiter des Konzerns. In dem dreiseitigen Schreiben werfe Osterloh dem Großaktionär Porsche zudem mangelnde Gesprächs- und Kompromissbereitschaft im Mitbestimmungs-Streit vor.

E.ON-Chef Bernotat sieht weitere Strompreis-Erhöhungen

MÜNCHEN - E.ON-Chef Wulf Bernotat hat die deutschen Strom- Verbraucher auf weitere Preissteigerungen vorbereitet: 'Wir leben in einer Energiewelt, in der die weltweite Nachfrage permanent steigt, aber das Angebot nicht entsprechend mitwächst', sagte Bernotat dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. 'Trotz aller Bemühungen wird Energie deshalb knapper und folglich teurer.'

US-Aufsichtsbehörde billigt Alltel-Verkauf für 25 Milliarden Dollar

LITTLE ROCK - Die US-Aufsichtsbehörde FCC (Federal Communications Commission) hat grünes Licht für den Verkauf des fünftgrößten amerikanischen Mobilfunkunternehmens Alltel   an zwei US-Privatinvestoren für knapp 25 Milliarden Dollar (17 Mrd Euro) gegeben. Die Behörde ist für den Telekommunikationssektor zuständig.

Beate Uhse setzt auf das Thema Lifestyle

FLENSBURG - Der Erotikhändler Beate Uhse  setzt auf ein neues Lifestyle-Sortiment in Vorzeigegeschäften. Firmenchef Otto Christian Lindemann sagte der 'WirtschaftsWoche', dass künftig in ausgewählten Filialen neben Sex-Zubehör auch Schmuck, Parfüms und Accessoires in die Auslage sollen. Zuletzt verkaufte Beate Uhse bereits Sonnenbrillen und Dirndl. Zudem prüft das Management derzeit die Rentabilität sämtlicher Shops. Schließungen seien möglich, heißt es laut dem Bericht im Unternehmen. Unter der Marke 'Mae B.' hatte die Firma einst vergeblich Erotik-Shops speziell für Frauen aufbauen wollen. Nun möchte Lindemann 30 seiner rund 300 Sex-Shops in so genannte Flagship Stores umwandeln.

E-Plus-Chef kündigt deutliche Preissenkung bei Simyo an

MÜNCHEN - Der drittgrößte deutsche Mobilfunker E-Plus KPN   hat eine deutliche Preissenkung angekündigt und reagiert damit auf den Start von Bild Mobil. 'Wir haben den Discount-Mobilfunk erfunden und lassen uns auf diesem Markt nicht die Butter vom Brot nehmen', sagte Unternehmenschef Thorsten Dirks dem Nachrichtenmagazin 'Focus'. In Kürze werde die zu E-Plus gehörende Billig-Marke Simyo die Gesprächsminute von 15 auf 9,9 Cent verbilligen. Zu diesem Preis könne der Kunde künftig auch SMS versenden (bislang 10 Cent).

Continental baut neue Reifenfabrik in China

HANNOVER - Continental  baut seine Position in China deutlich aus. Der Automobilzulieferer errichte eine neue Reifenfabrik in der chinesischen Stadt Hefei, Provinz Anhui, teilte Conti am Sonntag in Hannover mit. Das Unternehmen werde insgesamt rund 150 Millionen Euro investieren. Der Baubeginn ist für Mitte 2008 vorgesehen, der Produktionsstart ist für Anfang 2010 geplant. Eine entsprechende Investitionsvereinbarung sei am Sonntag getroffen worden.

'FAS': METRO verhandelt über Verkauf von Extra-Märkten

DÜSSELDORF - Der Handelskonzern METRO will sich nach einem Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' von seinen Extra-Märkten trennen. Die in Düsseldorf ansässige Metro verhandele mit mehreren Interessenten. Nach Informationen der Zeitung sind Edeka und Rewe an den 250 Einkaufsmärkten interessiert. Der Metro-Konzern wollte den Bericht nicht bestätigen. Nach offizieller Sprachregelung prüft die Metro-Group 'alle Optionen' für Extra.

Presse: Merrill Lynch will sich von Konzernchef trennen

NEW YORK - Der Verwaltungsrat der US-Investmentbank Merrill Lynch   hat sich der 'New York Times' zufolge grundsätzlich auf eine Trennung von Konzernchef E. Stanley O'Neal geeinigt. Wann O'Neal gehen muss und wer sein Nachfolger werden soll, stehe allerdings noch nicht fest, berichtete die Zeitung am Sonntag in ihrer Onlineausgabe.

EADS-Tochter Airbus drohen Streiks beim Streit um Werksverkäufe

HAMBURG - Im Streit um die geplanten Werksverkäufe droht dem Flugzeugbauer Airbus ein harter Arbeitskampf bis hin zu Streiks. Das berichten die Zeitung 'Euro am Sonntag' und das Magazin 'Focus'. 'Wenn sich Airbus verweigert, werden wir Druck machen, mit allen möglichen Folgen fürs Unternehmen', sagte der Sprecher der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, dem 'Focus'. Die Beschäftigten von Airbus hätten bewiesen, dass 'sie das Instrument der Arbeitsniederlegung beherrschen'. Hintergrund des Konfliktes sind die geplanten Verkäufe der Fabriken in Augsburg, Nordenham und Varel an einen Investor. Mögliche Streiks könnten den Konzern an seiner empfindlichsten Stelle treffen, etwa bei dem bereits mehrfach korrigierten Zeitplan für die Auslieferung des Riesenjets A 380.

Winterkorn: VW bleibt eigenständig - Porsche: Keine Zerschlagung

STUTTGART/WOLFSBURG - Der Volkswagen-Konzern wird nach Einschätzung von Vorstandschef Martin Winterkorn auch nach einer Übernahme durch Porsche  seine Eigenständigkeit bewahren. 'Volkswagen ist eine der bekanntesten und begehrtesten Marken der Welt. Sie stellt einen immensen Wert dar. Deswegen muss sie behutsam gepflegt werden', sagte Winterkorn der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstag). Zugleich dementierte Porsche einen Vorabbericht der 'WirtschaftsWoche', der Sportwagenbauer prüfe 'ernsthaft die Option', den VW-Konzern nach einer Übernahme zu zerschlagen.

Politiker der Großen Koalition für Sonderrechte der IG Metall bei Volkswagen

FRANKFURT - Die Große Koalition will die Sonderrechte der Gewerkschaft IG Metall im VW-Konzern verlängern. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sowie der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD, Rainer Wend, plädierten in der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' übereinstimmend für die Verabschiedung eines neuen VW-Gesetzes, das der IG Metall ein Vetorecht in wichtigen Fragen einräumt. Der Europäische Gerichtshof hatte vorige Woche drei wesentliche Punkte des Gesetzes gekippt, darunter die Sonderrolle des Großaktionärs Niedersachsen. Die Richter hatten jedoch keine Einwände gegen die Regel, dass wichtige Fragen nur mit zwei Drittel der Stimmen des Aufsichtsrates, also mit dem Segen der Arbeitnehmer, beschlossen werden dürfen.

'WirtschaftsWoche': Mehdorn will von Vodafone 649 Millionen Euro für Arcor

DÜSSELDORF - Deutsche-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn will sich einem Pressebericht zufolge vom Festnetzbetreiber Arcor trennen. Mehdorn erwarte von Vodafone   aber ein Angebot über 649 Millionen Euro, berichtete die 'WirtschaftsWoche'. Damit müsse der britische Konzern für eine Komplettübernahme der Festnetz-Tochter Arcor mehr investieren als bislang geplant. Die Deutsche Bahn halte 18,17 Prozent an Arcor und bewerte den Anteil jetzt deutlich höher als vor einem Jahr. Eine im Februar durchgeführte Wertanalyse komme zu dem Ergebnis, dass Arcor durch das Wachstum bei schnellen Internet-Anschlüssen inzwischen einen Gesamtwert von 3,57 Milliarden Euro habe. Im Jahr zuvor seien es nur 2,34 Milliarden Euro gewesen. Das gehe aus vertraulichen Papieren der zuständigen Projektgruppe (Codename: Arcona) hervor, die der Zeitschrift vorlägen.

'WirtschaftsWoche': Nike will französische Nationalmannschaft ausstatten

DÜSSELDORF - Der US-Sportartikelhersteller Nike will nach Informationen der 'WirtschaftsWoche' die französische Nationalmannschaft, den amtierenden Vize-Weltmeister, unter Vertrag nehmen. Noch seien die Franzosen an adidas  gebunden. Doch der Kontrakt laufe nur bis 2010. Hinter den Kulissen werde bereits verhandelt, berichtet die Zeitschrift unter Berufung auf Branchenkreise. Offiziell hätten sich weder adidas noch Nike dazu äußern wollen.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
adidas AG Inhaber-Aktien o.N. 45,21 +1,21% XETRA
ALLTEL CP 71,00 +0,45% NYSE
BEATE UHSE AG Inhaber-Aktien EO 1 2,45 -3,54% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 102,01 +5,38% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 1.817,65 +3,58% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 133,89 -1,06% XETRA
KPN KON 13,45 +1,13% Amsterdam
METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 59,10 -0,89% XETRA
ML CO CMN STK 66,09 +8,52% NYSE
VODAFONE GRP. ORD USD0.11 3/7 193,70 +2,11% London Dom Quotes
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 181,80 +4,18% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
04.11.07 22:30
News - 04.11.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Osterloh will Klarheit von Porsche über gemeinsame Zukunft mit VW

WOLFSBURG - VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat von den Eigentümern der Stuttgarter Sportwagenschmiede Porsche  eindringlich Klarheit über die Pläne nach einer Machtübernahme bei dem Wolfsburger Autobauer gefordert. 'Die VW-Beschäftigten im In- und Ausland wollen wissen, wie sich die Porsche-Eigner die gemeinsame Zukunft von Volkswagen und Porsche vorstellen', sagte Osterloh der 'Berliner Zeitung'. Ein Unternehmen könne man nicht gegen den Willen der Belegschaft übernehmen, fügte er hinzu. 'Das geht nur mit den 324.000 Frauen und Männern bei Volkswagen.'

Presse: Bei VW droht wegen Bahnstreik Kurzarbeit - Betriebsrat stimmt zu

WOLFSBURG - Wegen des möglichen Streiks im Güterverkehr könnte es bei Volkswagen  einem Pressebericht zufolge Kurzarbeit geben. Die VW-Werksleitung und der Betriebsrat in Wolfsburg hätten die Montage-Mitarbeiter bereits in Aushängen über die mögliche Kurzarbeit informiert, berichtete die 'Wolfsburger Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe).

Franz Markus Haniel neuer Aufsichtsratsvorsitzender von METRO

DÜSSELDORF - Das Oberhaupt der Familie Haniel ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender des Handelskonzerns METRO . Der Aufsichtsrat habe Franz Markus Haniel zum neuen Chef des Gremiums gewählt, teilte das Unternehmen am Sonntag in Düsseldorf mit. Haniel folgt Eckhard Cordes nach, der sei dem 1. November Vorstandsvorsitzender von METRO ist.

Ford schließt Tarifvertrag - Verkauf von Jaguar und Land Rover rückt näher

DETROIT/NEW YORK - Nach Marathonverhandlungen hat sich der zweitgrößte US-Autobauer Ford   mit der Gewerkschaft UAW auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Wie zuvor bereits General Motors (GM)   und Chrysler kann damit nun auch Ford die Arbeitskosten senken und milliardenschwere Krankenversicherungs-Lasten auslagern. Unterdessen kommt der lange geplante Verkauf der britischen Töchter Jaguar und Land Rover einem Zeitungsbericht zufolge in die entscheidende Phase.

Citigroup-Chef vor dem Rücktritt - Krisentreffen der Konzernspitze

NEW YORK - Der Chef des größten US-Finanzkonzerns Citigroup  , Charles Prince, steht wegen massiver Probleme durch die Kreditkrise vor dem Rücktritt. Der 57-Jährige wolle bei einem Krisentreffen des Verwaltungsrates der Bank noch im Laufe des Sonntags seinen Hut nehmen, berichteten amerikanische Medien übereinstimmend. Der Bank drohen laut Experten zudem weitere Milliardenabschreibungen.

'WSJ': Wachwechsel bei Time Warner wird diese Woche bekanntgegeben

NEW YORK - Beim weltgrößten Medienkonzern Time Warner   steht die Bekanntgabe des lange erwarteten Führungswechsels laut 'Wall Street Journal' unmittelbar bevor. Noch in dieser Woche werde der derzeitige Konzern-Vize Jeffrey Bewkes als künftiger Nachfolger von Unternehmenschef Richard Parsons präsentiert. Die eigentliche Amtsübergabe solle zum Jahresbeginn 2008 erfolgen, berichtete das Blatt in seiner Wochenendausgabe.

'Handelsblatt': Conti redet mit Kaufinteressenten für Teile von Siemens-VDO

DÜSSELDORF/HANNOVER - Der Autozulieferer Continental spricht einem Zeitungsbericht zufolge bereits vor der formalen Übernahme von Siemens-VDO mit Interessenten über den Verkauf von Teilen des Unternehmens. Dabei gehe es um die Sparte Electric Motor Drives mit einem Jahresumsatz von mehr als 600 Millionen Euro, berichtete das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Berufung auf Personen, die an den Gesprächen beteiligt seien. In Würzburg und an mehreren ausländischen Standorten stellen 3.300 Mitarbeiter elektrische Antriebe her, die etwa bei Fensterhebern, Klimaanlagen, Schiebedächern oder Schaltgetrieben verwendet werden.

Minister Rhiel will Stromkonzerne zerschlagen

WIESBADEN - Im Kampf für niedrigere Strompreise will Hessens Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) die vier großen Energiekonzerne E.ON, RWE, Vattenfall  zerschlagen und sie zum Verkauf von Kraftwerken zwingen. In den nächsten Wochen werde Hessen einen entsprechenden Gesetzentwurf zur Verschärfung des Wettbewerbsrechts vorstellen, sagte Rhiel der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Montagausgabe). Der Gesetzentwurf solle dann in den Bundesrat eingebracht werden.

'Spiegel': Porsche verschiebt Aktienkauf bei VW

HAMBURG - Der Autobauer Porsche  wird seinen Anteil am VW-Konzern einem Pressebericht zufolge erst später als geplant von 31 auf über 50 Prozent erhöhen. Eigentlich hätten die Stuttgarter im Januar die zusätzlichen Anteile erwerben wollen, berichtete der 'Spiegel'. Doch dies dürfte sich aus zwei Gründen verzögern.

'FTD': Bayer plant massives Sparprogramm für Kunststoffsparte

HAMBURG - Der Bayer-Konzern plant einem Pressebericht zufolge massive Einsparungen in der Kunststoffsparte und wird dabei auch Stellen abbauen. Bayer Material Science (BMS) müsse in rund drei Jahren 400 Millionen Euro Kosten sparen, hätten die Spartenvorstände Tony Van Osselaer und Axel Steiger-Bagel in den vergangenen Wochen auf Mitarbeiterveranstaltungen gesagt, berichtete die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) unter Berufung auf die ihr vorliegenden im BMS-Intranet dokumentierten Aussagen.

'FAZ': Keine Übernahmegespräche wegen Karstadt und Kaufhof

FRANKFURT - An den am Ende der vergangenen Woche aufgekommenen Gerüchten um über eine Übernahme der METRO-Tochter Kaufhof durch die zu Arcandor  gehörende Karstadt ist der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Samstagausgabe) zufolge nichts dran. Es gebe nicht einmal Gespräche und erst recht keine Verhandlungen über eine Zusammenführung der beiden Warenhausketten, hieß es in einem Bericht unter Berufung auf das Umfeld des neuen METRO-Chefs Eckehard Cordes.

HOCHTIEF strebt drei Prozent Rendite an

DÜSSELDORF - Der Baukonzern HOCHTIEF  will seine Rentabilität deutlich verbessern. 'Wir wollen Richtung drei Prozent', sagte Unternehmenschef Herbert Lütkestratkötter der 'WirtschaftsWoche'. Im ersten Halbjahr 2007 erzielte HOCHTIEF dem Magazin zufolge eine Leistungsrendite vor Steuern – die Leistung entspreche in der Baubranche dem Umsatz – von zwei Prozent. Beim Zeithorizont blieb Lütkestratkötter vage: 'Ein Renditeziel in zehn Jahren erreichen zu wollen, wäre absolut unsportlich. Gehen Sie davon aus, dass wir hier sportlich mit dem Thema umgehen.' Um das Ziel zu erreichen, will sich HOCHTIEF noch stärker auf Bereiche konzentrieren, 'die weniger konjunkturabhängig und renditestärker sind als der Bau.' Beispiele sind das Flughafengeschäft und öffentlich-private Partnerschaften wie die Sanierung und der Betrieb von Schulen und Autobahnen.

Post-Chef kündigt rückwirkende Neubilanzierung von acht Quartalen an

HAMBURG - Nach Vorwürfen über intransparente Bilanzen will die Deutsche Post  Unternehmenschef Klaus Zumwinkel zufolge in die Offensive gehen und 'rückwirkend acht Quartale neu bilanzieren'. „Ich nehme die Kritik an und verspreche mehr Transparenz. Wir haben nichts zu verbergen“, sagte Zumwinkel dem 'Spiegel'. Im Rahmen der Quartalsberichterstattung werde er am 8. November 'auf alle Vorwürfe Antworten geben'.

Presse: Lufthansa schlägt bei Alitalia-Einstieg Aktientausch vor

MAILAND - Die Lufthansa  will bei einem Einstieg in die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia   einem Pressebericht zufolge kein Geld in die Hand nehmen. Stattdessen wolle der deutsche Branchenkollege einen Aktientausch vorschlagen, um sich einen Anteil an den Italienern von 20 bis 25 Prozent zu sichern, berichtete 'Finanza & Mercati' (Samstagausgabe) ohne Quellenangabe. Im Rennen um die Kontrolle über Alitalia seien neben den Deutschen auch Air France-KLM   und die italienische Fluggesellschaft Air One.

Krones rechnet in 2008 mit Verlangsamung des Umsatzwachstums

FRANKFURT - Der Hersteller von Abfüllanlagen für Getränke Krones  rechnet im kommenden Jahr mit einer Verlangsamung seines Umsatzwachstums. 2008 sei sei mit einem Plus von fünf bis zehn Prozent zu rechnen, sagte Unternehmenschef Volker Kronseder der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Für das laufende Jahr rechnet Krones hingegen mit einem Umsatzanstieg von mehr als zwölf Prozent. Grund für den verhalteneren Ausblick sind Kronseder zufolge die Immobilienkrise in Amerika und mögliche Folgen auf Investitionstätigkeiten. 'Unsere Renditeziele schreiben wir aber fort', betonte der Unternehmenschef.

'Spiegel': Bundeskartellamt sieht Preismanipulationen der Stromkonzerne

HAMBURG - Das Bonner Bundeskartellamt hat einem Pressebericht zufolge in einem bisher unbekannten 30-seitigen Schriftsatz schwere Vorwürfe gegen die vier großen deutschen Energieversorger erhoben. Wie das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel berichtet, haben die Wettbewerbshüter zahlreiche Indizien und Belege dafür zusammengetragen, dass sich führende Manager und sogar Vorstandsvorsitzende der Strombranche über Jahre hinweg in geheimen Runden getroffen haben. Bei den Treffen, die zwischen 2003 und 2006 stattgefunden hätten, sollen dem Bericht zufolge laut Kartellamt sensible Geschäftsgeheimnisse und -strategien ausgetauscht worden sein. Außerdem seien detaillierte Absprachen über das Vorgehen auf unterschiedlichsten Märkten getroffen worden. Zumindest Branchenführer E.ON  solle sogar versucht haben, die Preise für Strom 'maßgeblich zu beeinflussen'.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AIR FRANCE -KLM 24,74 -2,64% Paris
ALITALIA . 0,917 +2,76% Mailand
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 21,55 -0,97% XETRA
BAYER AG Inhaber-Aktien o.N. 56,65 +1,60% XETRA
CITIGROUP INC 37,73 -2,03% NYSE
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 103,15 -0,31% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 19,61 -1,65% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 20,34 -1,12% XETRA
Dr.Ing.h.c.F. Porsche AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 1.794,72 +0,67% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 133,10 +0,23% XETRA
FORD MOTOR CO 8,95 +5,29% NYSE
GEN MOTORS 36,99 -0,70% NYSE
HOCHTIEF AG Inhaber-Aktien o.N. 94,35 -2,13% XETRA
METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 63,52 +3,03% XETRA
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 93,48 +0,68% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 92,91 +1,00% XETRA
TIME WARNER INC 17,88 -0,67% NYSE
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 191,09 -0,90% XETRA
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Peddy78:

Postbank TOP,Infineon der nächste Flop.

 
19.11.07 09:10
Hier finden Sie alle aktuellen Nachrichten zu verschiedenen Themen zeitlich sortiert.
News - 18.11.07 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Postchef Zumwinkel: Großes Kaufinteresse für Postbank

BONN - Für eine Übernahme der Postbank  gibt es nach Angaben von Postchef  Klaus Zumwinkel ein großes Interesse. 'Es gebe eine Schlange von Interessenten, darunter auch ausländische Banken', sagte er der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Montagsausgabe). Derzeit stehe die größte deutsche Privatkundenbank aber nicht zum Verkauf. Über ihre Zukunft könne 'man im nächsten Jahr intensiver nachdenken, wenn die gesamte Regulierung abgeschlossen ist und die Verhältnisse auf dem Briefmarkt klar sind', betonte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post AG.

Infineon-Chef fürchtet weitere Belastung wegen Dollar-Schwäche

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Infineon-Chef  Wolfgang Ziebart fürchtet auch im laufenden Geschäftsjahr 2007/08 hohe Belastungen aus der Dollarschwäche. 'Der Dollarkurs erfüllt uns in der Tat mit Sorge, denn er kostet uns doch erheblich Umsatz und Ergebnis', sagte Ziebart im Interveiw mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe). Im abgelaufenen Geschäftsjahr verlor Infineon wegen des schwachen Dollars 150 Millionen Euro Umsatz und 80 Millionen Gewinn. Man müsse davon ausgehen, dass die Belastung im laufenden Geschäftsjahr noch steige, weil der Dollar weiter an Wert verloren habe, sagte Ziebart.

Bahnstreik: Audi meldet vorsorglich Kurzarbeit an

INGOLSTADT - Die VW-Tochter  Audi  hat für den Fall länger andauernder Streiks der Lokführergewerkschaft GDL vorsorglich Kurzarbeit angemeldet. Bislang sei die Produktion in Ingolstadt aber nicht beeinträchtigt gewesen. Auch bei der Wiederaufnahme der Produktion nach dem Wochenende werde es am Montag keine Probleme bei der Versorgung mit Bauteilen oder bei der Verladung der Neuwagen geben, betonte ein Audi-Sprecher am Sonntag. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) wurden auch mit anderen deutschen Autoherstellern Vorgespräche über mögliche Kurzarbeit geführt. Meldungen über konkrete Anträge einzelner Firmen hätten der BA-Zentrale bis Freitagnachmittag nicht vorgelegen.

EDEKA zeigt Interesse an Extra-Märkten von METRO

FRANKFURT - Nach der Übernahme des Tengelmann-Discounters Plus zeigt Deutschlands größter Einzelhändler Edeka nun auch Interesse an den Extra-Märkten von METRO . 'Prinzipiell ist Extra interessant', sagte Edeka-Chef Alfons Frenk in der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Bisher habe er aber noch kein Angebot abgegeben. 'Wir machen eins nach dem anderen.' Der Kauf von Plus sei aber 'erst der Anfang einer großen Wachstumsgeschichte'.

Norisbank will Druck auf die Konkurrenz nach erfolgreichem Start erhöhen

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Die zur Deutschen Bank  gehörende Norisbank hat nach ihrem Neustart als Billiganbieter ihre Kundenzahl deutlich gesteigert und will den Wettbewerb weiter anheizen. In den ersten beiden Monaten nach ihrem Neustart habe die Bank 50.000 neue Kunden gewonnen, sagte Andreas Torner, Chef der Billigtochter der Deutschen Bank, dem Handelsblatt (Montagsausgabe). Im ersten Quartal 2008 plane das Institut nun eine neue Marktoffensive und die Einführung neuer Produkte.

Bundeskartellamt will Condor-Übernahme durch Air Berlin bis 5. Februar prüfen

BERLIN - Das Bundeskartellamt will den geplanten Kauf der Thomas-Cook-Tochter  Condor durch die Fluggesellschaft Air Berlin  bis Februar prüfen. 'Die Frist läuft am 5. Februar 2008 ab', sagte eine Sprecherin der Behörde dem Berliner 'Tagesspiegel am Sonntag'. Bereits vor einer Woche hatte Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer massive Bedenken gegen die Übernahme von Condor durch Air Berlin geäußert.

Wyser-Pratte bereitet außerordentliche TUI-Hauptversammlung vor

MÜNCHEN - Der US-Investor Guy Wyser-Pratte bereitet die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung bei TUI  vor. 'Wir arbeiten an dem Thema', sagte Wyser-Pratte der Wirtschaftszeitung 'Euro am Sonntag'. Mit einer endgültigen Entscheidung über einen entsprechenden Schritt sei 'in den nächsten Wochen' zu rechnen. Grund sei die vorzeitige Vertragsverlängerung von Konzern-Chef Michael Frenzel und Finanzvorstand Rainer Feuerhake.

Annahmefrist für Tele-Atlas-Offerte von TomTom beginnt am Montag

AMSTERDAM - Beim Straßenkarten-Produzenten Tele Atlas  beginnt am Montag die Annahmefrist für die Übernahmeofferte durch den Navigationsgeräte-Herstellers TomTom  . Das teilten beiden Unternehmen am Sonntag mit. Die Offerte laufe zunächst bis 18. Dezember, könne aber verlängert werden. Wie zuvor angekündigt bietet TomTom 30 Euro je Tele-Atlas-Aktie. Die Mindestannahmequote liegt bei 80 Prozent.

Neue Spekulationen über Zukunft deutscher Airbuswerke

OLDENBURG - Im Verkaufspoker um die Airbus-Werke gibt es neue Spekulationen über eine deutsche Lösung. Nach Informationen der 'Nordwest-Zeitung' (Oldenburg) planen der Bund und Niedersachsen ein Bündnis. So soll sich im Tauziehen um die niedersächsischen Werke in Varel und Nordenham sowie den Standort Augsburg eine finanzielle Unterstützung des Bremer Kaufinteressenten OHB/MT Aerospace gegen den US-Bieter Spirit Aerosystems abzeichnen. Aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es dazu am Samstag in Berlin nur, die Frage der Werksverkäufe liege allein in den Händen des Unternehmens.

Gespräche über höheres Gehalt für Zeitarbeiter bei BMW

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Leiharbeiter bei BMW  sollen nach Angaben des BMW-Betriebsrates künftig mehr Geld erhalten nach dem Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie bezahlt werden. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung solle in den kommenden Wochen unterzeichnet werden, sagte der stellvertretende Betriebsratschef des BMW-Standorts München, Hans Haumer der Branchenzeitung 'Automobilwoche' (Montag). Ein BMW-Sprecher wollte dies nicht bestätigen. Es liefen zwar Gespräche, aber es gebe noch kein Ergebnis.

Porsche: VW und Audi interessieren sich für Leichtbautechnik des Panamera

OBERPFAFFENHOFEN (dpa-AFX) - Volkswagen und dessen Großaktionär Porsche  wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen. Dabei seien VW und dessen Tochter Audi  auch an der Leichtbautechnik des künftigen Porsche-Coupes Panamera interessiert, sagte Chefentwickler des Sportwagenbauers, Wolfgang Dürheimer, der Branchenzeitung 'Automobilwoche' (Montag) am Rande der Los Angeles Auto Show. Porsche und VW würden 'geeignete Arbeitsgebiete, etwa in der Forschung, künftig verstärkt gemeinsam angehen, um die Kosten für alle Partner zu reduzieren'.

Presse: Machtkampf zwischen Wiedeking und Piech

MÜNCHEN - Zwischen Porsche -Chef Wendelin Wiedeking und VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech ist laut dem Magazin 'Focus' ein Machtkampf entbrannt. Dabei gehe es um den künftigen Kurs in Wolfsburg, wenn Porsche die Mehrheit bei Volkswagen übernehmen sollte. Wiedeking plane mit Rückendeckung der Familie Porsche massive Veränderungen bei Volkswagen, schreibt 'Focus'. Ein Porsche-Sprecher sprach am Samstag von reiner Spekulation.

Presse: VW will Produktion in Wolfsburg um mehr als 100.000 Autos erhöhen

   WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen  will einem Pressebericht zufolge die Produktion in seinem Wolfsburger Stammwerk ausbauen. 2008 wolle der Konzer die Produktion um gegenüber 2007 um mehr als 100.000 Fahrzeuge erhöhen, berichtet die 'Wolfsburger Allgemeine Zeitung' (Samstag) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Die Produktionszahlen seien am Freitag vom VW-Aufsichtsrat abgesegnet worden. Allein die Fertigung des Modells Golf einschließlich des Golf Plus solle um 30.000 auf 434.000 Fahrzeuge steigen. Das Unternehmen wollte sich dem Blatt gegenüber nicht zu den Angaben äußern.

'WSJ': Chrysler vor Abbau von Modellen und Händlern

NEW YORK/DETROIT - Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler prüft Medienberichten zufolge eine radikale Vereinfachung seiner Modellpalette sowie Einschnitte im Händlernetz. Künftig könnte die Marke Chrysler allein für Pkw stehen, Dodge für Pickups und Jeep ausschließlich für Sport Utility Vehicles (SUV). Einige Modelle wie der PT Cruiser sollen ganz eingestellt werden, berichtete das 'Wall Street Journal' (WSJ) unter Berufung auf mit den Überlegungen vertrauten Händlern in seiner Wochenendausgabe. Die endgültigen Entscheidungen sollen bis Jahresende fallen.

Kartellamtschef lehnt Zwangverkauf von Kraftwerken ab

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Bundeskartellamtspräsident Bernhard Heitzer hat sich dagegen ausgesprochen, die Stromkonzerne zum Verkauf von Kraftwerken zu zwingen. 'Bei einer solchen Verfügung des Kartellamts wären langwierige gerichtliche Auseinandersetzungen zu erwarten', sagte er der 'WirtschaftsWoche' (Montag). 'Auch ob allein eine solche Maßnahme letztlich den Wettbewerb wirklich in Gang setzen würde, bleibt offen.' Hessens Wirtschaftsministers Alois Rhiel hatte vorgeschlagen, das Kartellamt solle die Stromkonzerne zum Verkauf von Kraftwerken zwingen, um für mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt zu sorgen./fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered Shares EO -,25 10,51 +1,06% XETRA
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 707,10 -2,47% Frankfurt
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 41,79 -1,09% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 84,06 -1,51% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 22,17 -1,20% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 52,69 +2,93% XETRA
INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N. 8,15 -10,44% XETRA
METRO AG STAMMAKTIEN O.N. 64,19 +2,84% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 1.460,50 -5,47% XETRA
TELE ATLAS 29,33 -8,63% Amsterdam
THOMAS COOK ORD EUR0.10 292,00 +0,34% London Dom Quotes
TOMTOM 60,15 +5,99% Amsterdam
TUI AG Namens-Aktien o.N. 20,01 +0,76% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 170,15 -1,72% XETRA
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Unbedarft:

was ist hier los?

 
19.11.07 10:14
warum wird telekack nicht mehr gehandelt?
Antworten
Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
14.01.08 08:36
News - 13.01.08 22:31
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Deutsche Autobauer wollen Schwäche des US-Markt trotzen

DETROIT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer wollen auf dem schrumpfenden US-Automarkt gegen den Trend zulegen. 'Wir sehen gute Chancen, die Ein-Millionen-Marke in naher Zukunft zu knacken', sagte der Präsident des Branchenverbandes VDA, Matthias Wissmann, am Sonntag auf der Autoshow in Detroit. Im vergangenen Jahr war der US- Absatz der deutschen Hersteller um drei Prozent auf 948 000 Fahrzeuge gestiegen. Dies entsprach einem Marktanteil von knapp 5,9 Prozent. Mit abgasarmer Diesel-Technik wollen die Deutschen gegenüber den erfolgreichen Japanern Boden gut machen. Der gesamte US-Markt dürfte in diesem Jahr um 2 Prozent auf 15,7 Millionen Einheiten schrumpfen.

VW-Konzern verkauft 2007 erstmals mehr als 6 Mio Fahrzeuge

DETROIT (dpa-AFX) - Angetrieben von einem starken Wachstum in China und Südamerika hat Europas größter Autokonzern Volkswagen im vergangenen Jahr einen Absatzrekord erzielt. Weltweit verkaufte der Konzern 6,189 Millionen Fahrzeuge und übersprang damit erstmals die 6-Millionen-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr verbuchte der Konzern ein Plus von 7,9 Prozent. VW-Konzernchef Martin Winterkorn zeigte sich am Sonntag am Rande der Automesse in Detroit zuversichtlich, 2008 einen neuen Absatzrekord zu schaffen. Auf längere Sicht will Volkswagen Toyota  als erfolgreichsten Autobauer weltweit ablösen.

Daimler erwartet 2008 neuen weltweiten Absatzrekord

DETROIT (dpa-AFX) - Daimler  erwartet 2008 einen erneuten weltweiten Absatzrekord. Trotz der schwierigen konjunkturellen Randbedingungen rechne er mit einem weiteren Verkaufsrekord, 'auch in den USA', sagte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche am Sonntag auf der Automesse in Detroit. Beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS   will Zetsche den Daimler-Anteil von 15 Prozent derzeit nicht verringern. Man wolle lieber die Erholung bei EADS abwarten und dann weitersehen.

Chrysler will Daimler auf längere Sicht an Bord behalten

DETROIT (dpa-AFX) - Der drittgrößte US-Autobauer Chrysler sieht die Restbeteiligung des deutschen Daimler-Konzerns  als langfristig angelegt. Chrysler wolle Daimler in den nächsten Jahren weiter an Bord haben, bekräftigte Konzernchef Robert Nardelli am Sonntag auf der Autoshow in Detroit. Wir werden diese Partnerschaft fortsetzen', sagte Chrysler-Präsident Tom LaSorda. Daimler-Chef Dieter Zetsche unterstütze Chrysler nach wie vor stark. Daimler verkaufte die Chrysler-Mehrheit im vergangenen Sommer an den US-Finanzinvestor Cerberus und hält noch knapp 20 Prozent an dem verlustreichen Hersteller.

Audi prüft Bau eines Werks in den USA

DETROIT (dpa-AFX) - Die VW-Tochter  Audi  prüfen den Bau eines eigenen Werks in den USA. Das sagte Audi-Chef Rupert Stadler am Sonntag am Rande der Autoshow in Detroit. Derzeit habe Audi Kapazitäten für die Fertigung von 1,1 Millionen Fahrzeugen. Auch Volkswagen erwägt eine Fabrik in den USA. Stadler ließ offen, ob es möglicherweise eine Kooperation gebe. Man müsse schauen, was am meisten Sinn mache.

Ford sieht sich im Plan für Rückkehr in Gewinnzone bis 2009

DETROIT (dpa-AFX) - Der mit Milliardenverlusten kämpfende US-Autobauer Ford   sieht sich bei seiner Sanierung auf Kurs. Ford liege im Plan, 2009 wieder Gewinne einzufahren, sagte Ford-Chef Alan Mulally am Sonntag auf der Autoshow in Detroit. Europa, Asien und Südamerika seien für Ford bereits profitable Märkte mit Wachstum. Der zweitgrößte US-Autohersteller hatte 2006 ein Minus von mehr als zwölf Milliarden Dollar verbucht. Im dritten Quartal 2007 fiel noch ein Verlust von 380 Millionen Dollar an.

Presse: VW zieht Georgia und South Carolina für US-Werk in engerer Auswahl

OBERPFAFFENHOFEN (dpa-AFX) - Bei der Suche des VW-Konzerns  nach einem Standort für eine mögliche neue Autofabrik im Dollar-Raum liegen einem Pressbericht zwei Bundesstaaten im Süden der USA vorn. 'Georgia und South Carolina sind in der engeren Auswahl', sagte ein VW-Insider dem Branchenblatt 'Automobilwoche'. Die endgültige Entscheidung solle spätestens Mitte 2008 erfolgen.

Presse: VW prüft neues Werk in Tschechien für geplanten Kleinwagen

STUTTGART (dpa-AFX) - Volkswagen  prüft für eine mögliche Fertigung des geplanten Kleinwagenmodells UP! einem Pressebericht zufolge den Bau eines komplett neuen Werkes in Tschechien. Das schreibt das Magazin 'auto motor und sport' unter Berufung auf VW-Führungskreise. Demnach könne das neue Werk in Vrchlabi neben dem bestehenden Werk der VW-Tochter Skoda entstehen. Das neue Werk solle ausschließlich den Mini-VW fertigen und auf das Skoda-Lieferantennetzwerk zurückgreifen. Skoda-Chef Reinhard Jung hatte bereits im Herbst angekündigt, den geplanten Kleinwagen im Skoda-Werk in Vrchlabi fertigen zu wollen.

Siemens vor turbulenter Hauprversammlung

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der frühere Siemens
Siemens-Chef Löscher bekräftig Ausblick: Keine Gewinnwarnung

FRANKFURT (dpa-AFX) Siemens-Chef Peter Löscher hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. 'Es gibt keine Gewinnwarnung', sagte er der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' (FASZ). 'Unsere Aussagen sind bekannt: Dazu gehört, der Umsatz wächst doppelt so so stark wie die Weltwirtschaft, der Gewinn doppelt so stark wie der Umsatz. Das Geschäft brummt.' Der hohe Ölpreis wirke sich sogar positiv auf Siemens aus. Zum einen würde Technologie zur Steigerung der Energieeffizienz stärker nachgefragt.

Continental plant weitere milliardenschwere Übernahmen: 30 bis 40 Kandidaten

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Automobilzulieferer Continental sieht trotz der 11,4 Milliarden Euro teuren Übernahme von VDO Spielraum für neue Unternehmenszukäufe bis zu einem Gesamtvolumen von vier Milliarden Euro. Derzeit schaue sich Continental 30 bis 40 Übernahmekandidaten an, sagte Konzernchef Manfred Wennemer dem Magazin 'auto motor und sport'. 'Wir haben circa 30 bis 40 Projekte im Visier, die für uns interessant sein könnten. Vornehmlich sind das aber Transaktionen mit einem Volumen von weniger als 100 Millionen Euro.' Nachholbedarf habe Continental in Amerika und Asien.

'FTD': TUI plant Umzug nach Hamburg und radikalen Konzernumbau

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Reisekonzern TUI plant einen radikalen Konzernumbau. Nach Informationen der 'Financial Times Deutschland' (Montagsausgabe) will Vorstandschef Michael Frenzel die Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd als eigenständige Aktiengesellschaft auflösen und den TUI-Konzernsitz in Hannover noch in diesem Jahr komplett an den bisherigen Hapag-Lloyd-Sitz Hamburg verlegen. Bislang führt Frenzel über eine Holding in der niedersächsischen Landeshauptstadt das in London angesiedelte Tourismusgeschäft und das Schifffahrtsgeschäft mit Sitz in Hamburg. Ein TUI-Sprecher wollte den Bericht am Sonntag nicht kommentieren.

ProSiebenSat.1: Entscheidung über Produktionssparte PSP steht bevor

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Deutschlands größter Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 Media will innerhalb der nächsten Wochen über die Zukunft seiner Produktionssparte mit rund 1.000 Mitarbeitern entscheiden. Derzeit würden noch Verhandlungen geführt, sagte eine Sprecherin am Samstag in München. Es sei aber noch nicht entschieden, ob die Sparte verkauft oder weitergeführt werde. Damit widersprach sie einem Bericht der Zeitung 'Euro am Sonntag', wonach der Verkauf der Sparte unmittelbar bevorstehe.

Kirch verlangt deutlich mehr Schadenersatz von Deutscher Bank

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Medienunternehmer Leo Kirch verlangt im Zusammenhang mit seiner Firmenpleite wesentlich mehr Schadenersatz von der Deutschen Bank als bislang bekannt. Zusätzlich zu den bereits genannten Milliardenforderungen gebe es eine Klage aus dem sogenannten 'Litigation Pool' gemeinsam mit anderen Banken, sagte ein Kirch-Sprecher am Samstag auf Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstag). Allein dabei gehe es um eine Größenordnung von rund zwei Milliarden Euro.

'WSJ': Chinesische Milliarden-Finanzspritze für Citigroup

NEW YORK (dpa-AFX) - Der größte amerikanische Finanzkonzern Citigroup   könnte einem Pressebericht zufolge nach hohen Verlusten eine Milliarden-Finanzspritze aus China bekommen. Es werde erwartet, dass die China Development Bank rund zwei Milliarden Dollar in die Citigroup investiere, berichtete das 'Wall Street Journal' (WSJ) in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Kreise. Weiterer Kapitalgeber werde der saudische Prinz al-Walid Bin Talal sein, der bereits Citi-Großaktionär ist. Laut Medieninformationen verhandelt die Bank über frisches Kapital von bis zu zehn Milliarden Dollar.

Gulf Air bestellt 16 Boeing 787 - Auch Gespräche mit Airbus

MANAMA (dpa-AFX) - Die Fluggesellschaft Gulf Air aus Bahrain hat bei Boeing   16 Maschinen des Typs 787 'Dreamliner' bestellt. Der Listenpreis der Maschinen liegt bei rund vier Milliarden US-Dollar. Daneben habe Gulf Air eine Option auf acht weitere Flugzeuge des Typs erworben, teilte die Fluggesellschaft in Manama mit. Daneben verhandelt Gulf Air auch mit der EADS-Tochter   Airbus . Man sei in aktiven Gesprächen über acht Maschinen des Typs A320, sagte Airline-Chef Mahmood al-Kooheji am Sonntag in Manama. Eine Entscheidung solle im ersten Quartal fallen.

ver.di kritisiert Personalumbau bei Deutscher Telekom

BONN (dpa-AFX) - Die Gewerkschaft ver.di hat den geplanten Personalumbau bei der Deutschen Telekom  kritisiert. 'Ich fordere den Konzern auf, über Perspektiven für die Beschäftigten mit uns zu reden, anstatt sie zu verunsichern', sagte ver.di-Vorstand Lothar Schröder der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Die Telekom will nach Angaben aus Konzernkreisen über 9.000 Beamte in dem neuen Bereich Kapazitätsmanagement bündeln und verstärkt für Aufgaben bei Bundes- und Landesbehörden einsetzen./fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 583,50 -1,73% Frankfurt
BOEING CO 80,52 -2,23% NYSE
CITIGROUP INC 28,56 +1,60% NYSE
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 77,84 +2,65% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 57,92 +0,94% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 84,20 +0,48% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,32 -0,84% XETRA
EADS 19,02 -1,71% Paris
FORD MOTOR CO 6,06 -3,04% NYSE
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 14,09 -0,77% XETRA
TOYOTA MOTOR CORP. Registered Shares o.N. 35,10 -0,57% Frankfurt
TUI AG Namens-Aktien o.N. 16,45 +2,11% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 150,17 +0,75% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
21.01.08 08:39
News - 20.01.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Telekom verabschiedet sich von massiven Stellenabbau-Programmen

BONN - Die Deutsche Telekom  verabschiedet sich von den massiven Stellenstreichung der vergangenen Jahre. 'Wir werden kein neues großes Abbauprogramm auflegen', sagte Personalvorstand Thomas Sattelberger in Bonn. Beim Konzernumbau will der Manager künftige auf ein breite Palette von Maßnahmen zurückgreifen, wie den verstärkten Wechsel von Telekom-Beamten zu Bundes- und Landesbehörden. 'Natürlich werden wir weiter Anpassungsbedarf haben, müssen in Bereichen auf-, in anderen aber auch abbauen. Die erfolgreiche Vermittlung von Beamten ist dabei ein wichtiger Faktor.'

Presse: Siemens droht Milliarden-Strafe - Hoffnung auf Aufklärung

MÜNCHEN - Der Druck auf Siemens durch die Korruptionsaffäre erhöht sich: Nach einem Bericht der 'WirtschaftsWoche' halten inzwischen Aufsichtsratsmitglieder des Industriekonzerns selbst eine Strafe in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro nicht mehr für ausgeschlossen. Bislang habe laut internen Quellen bei Siemens die Hoffnung überwogen, mit der Zahlung von einer Milliarde Euro davonzukommen, schreibt das Wirtschaftsmagazin. Zugrunde liege der neuen Schätzung die Annahme, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC und das US-Justizministerium bei der Strafbemessung den Faktor drei ansetzten: Je nachdem, ob sich die gesamten zurzeit verdächtigen 1,3 Milliarden Euro tatsächlich als Schmiergelder erwiesen, käme so ein Betrag von bis zu vier Milliarden Euro zustande, heißt es in dem Bericht.

IG-Metall fordert von Airbus Garantien für künftige Arbeitspakete

HAMBURG - Angesichts der positiven Jahresbilanz von Airbus fordert die IG Metall Küste Zusagen für künftige Arbeitspakete. 'Wir brauchen langfristige Garantien für alle Standorte in Deutschland', sagte Jutta Blankau, Bezirksleiterin der IG Metall Küste in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. 'Es ist ja positiv anzumerken, dass es besser aussieht, als zuvor gesagt', erklärte die IG-Metall-Bezirksleiterin. Die Diskussion um das Sparprogramm Power8 belaste die Mitarbeiter seit Herbst 2006. Hier müsse es endlich klare Konzepte und einen besseren Dialog mit den Gewerkschaften geben.

Neue Spekulationen im Fusionspoker der US-Fluggesellschaften

NEW YORK - Im Übernahmepoker der großen amerikanischen Fluggesellschaften wird der Kreis der möglichen Partner immer größer. United Airlines   erwäge bei einem Scheitern der laufenden Gespräche mit Delta   einen Zusammenschluss mit Continental  , berichtete die 'Financial Times' am Wochenende unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Delta verhandelt derzeit parallel mit United und Northwest   über eine Fusion mit einem der beiden Wettbewerber.

Hypo Real Estate-Chef Funke: 'Wir haben stets korrekt informiert'

MÜNCHEN - Der Vorstandsvorsitzende des Münchner Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) , Georg Funke, hat nach überraschenden Millionenabschreibungen den Vorwurf unzureichender Information der Anleger zurückgewiesen. 'Wir haben stets korrekt nach unserem Sachstand informiert', sagte Funke der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstagausgabe). 'Wir konnten diese Situation nicht vorhersehen und leider auch nicht vermeiden.' Der HRE-Vorstand hatte zuvor über Monate hin erklärt, dem Konzern entstünden durch die US-Immobilienkrise keine Probleme.

'FTD': Telekom stellt Gebäudemanagement-Geschäft zu Verkauf

BONN/ESSEN - Die Deutsche Telekom  hat nach Informationen der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe) den Verkaufsprozess für ihr Gebäudemanagement-Geschäft eingeleitet. Die erste Bewerbungsphase sei abgeschlossen, berichtete die Zeitung in ihrer Montagausgabe. Zu den Interessenten an der Sparte DeTe Immobilien gehöre der Essener Hochtief-Konzern. Auch die australische Bank Macquarie sowie weitere deutsche und angelsächsische Immobilienverwalter sollen an dem Geschäft Interesse angemeldet haben.

'Focus': OHB bietet 150 Millionen Euro für Airbus-Werke

MÜNCHEN - Für den Kauf der Airbus- Werke in Varel, Nordenham und Augsburg bietet das Unternehmen OHB nach Informationen des 'Focus' 150 Millionen Euro. Für die Fabriken solle eine neue Firma gegründet werden, berichtete das Magazin ohne Quellenangabe. OHB solle mit einem Anteil von 75 Prozent die operative Führung erhalten, Airbus wolle sich mit 25 Prozent beteiligen. Der in finanzielle Turbulenzen geratene Flugzeugbauer habe allerdings mit deutlich höheren Einnahmen gerechnet. Zudem übernehme OHB erst nach einer mehrjährigen Übergangsfrist das Risiko eines weiterhin hohen Eurokurses und damit verbundener Verluste von Airbus. Trotz der Zugeständnisse lohnten sich die Werksverkäufe auch für Airbus, weil sich der Konzern die teuren Investitionen für die CFK-Technologie sparen würde. Bis April sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein. Der Airbus-Mutterkonzern EADS hatte kurz vor Weihnachten OHB als bevorzugten Käufer für die Werke ausgewählt.

IVG rechnet 2008 teilweise 'sogar mit guten Mietsteigerungen'

DÜSSELDORF - Wolfhard Leichnitz, Chef der Bonner IVG Immobilien, rechnet für 2008 'teilweise sogar mit guten Mietsteigerungen. Wir spüren keine substanziellen Folgen der Subprime-Krise', sagte er der 'WirtschaftsWoche'. Auch der geplante Verkauf des Frankfurter Airrail Center geschehe nicht aus der Not heraus: 'Unser Kerngeschäft ist die Entwicklung von Immobilien: bauen, Mieter finden, verkaufen. Da ist es üblich, dass der Verkauf vor der Fertigstellung stattfindet. Es kommt nur auf den richtigen Zeitpunkt an.' Ob dies noch in diesem Jahr passiert oder erst zur Fertigstellung 2009 ließ er ebenso offen wie den Verkaufspreis, sagte aber: 'Einige Investoren haben uns schon angesprochen. Die Zahl von einer Milliarde Euro für das Center nannte er 'reine Spekulation'.

'WirtschaftsWoche': Rücktritt von Scania-Chef zeichnet sich ab

DÜSSELDORF - Scania- Chef Leif Östling wird einem Pressebericht zufolge auf der Hauptversammlung am 5. Mai seinen Rücktritt verkünden, obwohl der Vertrag des 62-Jährigen erst im März 2009 endet. Hintergrund sei der zunehmend aussichtslose Kampf Östlings gegen eine Allianz mit den Scania-Großgesellschaftern Volkswagen  und MAN , berichtete die 'WirtschaftsWoche'. So verlaute aus Bankenkreisen, dass MAN derzeit stimmrechtslose Aktien gegen stimmberechtigte eintausche und den Stimmrechtsanteil an Scania in den kommenden Tagen damit erhöhen dürfte. Bereits kurz vor Weihnachten habe MAN seine Stimmrechte an Scania von 14,8 auf 15,6 Prozent erhöht.

Premiere greift Kirch-Modell an - Sender will Beiträge selbst produzieren

HAMBURG - Im Poker um die Bundesligarechte greift Premiere  das geplante Vermarktungsmodell an. 'Wir werden beinhart gegenverhandeln', sagte Carsten Schmidt, Vorstand für Sport und New Business bei dem Bezahlsender, der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). In einem Brief an das Bundeskartellamt bezeichnet der Sender der Zeitung zufolge das Modell als kartellrechtlich unzulässig.

Presse: GM will Händlernetz schneller verkleinern - Mega-Stores

DETROIT/NEW YORK - Der verlustreiche US-Autobauer General Motors (GM)   will das Händlernetz auf seinem Heimatmarkt Presseberichten zufolge schneller als bisher verkleinern. Zugleich plane der größte Hersteller des Landes Mega-Verkaufsstandorte mit allen bisher zersplitterten amerikanischen GM-Marken unter einem Dach, hieß es am Wochenende in den Berichten.

MorphoSys erwägt Zukäufe - Mitarbeiterzahl soll aufgestockt werden

MÜNCHEN - Das Biotechnologieunternehmen MorphoSys  erwägt zur Erweiterung seiner Produktpalette den Kauf anderer Firmen. Unternehmenschef Simon Moroney sagte 'Euro am Sonntag': 'Unser Ziel ist es, eine starke, fortgeschrittene Antikörperpipeline zu schaffen. Um das zu erreichen, denken wir auch an Akquisitionen. Wir haben mehrere Unternehmen im Blick. Es gibt da nicht viele, die infrage kommen.'

Presse: Xstrata vor 35-Milliarden-Pfund-Übernahmeangebot - Anglo und Vale

LONDON - Der schweizerische Minenkonzern Xstrata   wird einem Pressebericht zufolge ein 35-Milliarden-Pfund-schweres Übernahmeangebot erhalten. Bieter werden der Tageszeitung 'The Observer' zufolge der britische Konkurrent Anglo American   und der brasilianische Branchenkollege Compania Vale do Rio sein. Ein Gebot könne abhängig von der Stabilisierung der Aktienkurse der Minenkonzerne in den nächsten Tagen bald vorgelegt werden. Die Vorbereitungen von Anglo American seien allerdings weiter voran geschritten, so dass dieses Unternehmen wohl als erstes ein Angebot auf den Tisch legen werde.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ANGLO AMERICAN ORD USD0.54945 2.592,00 -0,42% London Dom Quotes
CONTL AIRLINES CL B 24,10 -1,87% NYSE
DELTA AIR LINES NEW 15,14 -0,33% NYSE
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,06 +0,07% XETRA
EADS 17,11 -4,79% Paris
GEN MOTORS 23,52 +2,98% NYSE
Hypo Real Estate Holding AG Inhaber-Stammaktien o.N. 22,05 -0,99% XETRA
IVG Immobilien AG Inhaber-Aktien o.N. 20,61 -1,01% XETRA
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 86,20 -3,82% XETRA
MORPHOSYS AG Inhaber-Aktien o.N. 39,83 -4,78% XETRA
New African Mining AG Inh.-Aktien SF -,01 0,55 -1,61% Frankfurt
Premiere AG Namens-Aktien o.N. 14,45 -0,34% XETRA
SCANIA AB Namn-Aktier B SK 2 13,73 -1,15% Frankfurt
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 92,00 -0,66% XETRA
STOEHR & CO. AG Inhaber-Aktien o.N. 4,38 +2,82% Frankfurt
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 150,00 -1,57% XETRA
XSTRATA ORD USD0.50 3.363,00 +8,59% London Dom Quotes
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
28.01.08 08:54
News - 27.01.08 21:54
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Festnetzanbieter Versatel ändert die Strategie

DÜSSELDORF - Nach einem turbulenten Geschäftsjahr 2007 ändert Versatel-Chef  Peer Knauer die Strategie des Festnetzanbieters. „Im aktuellen Markt ist es besser, nicht um jeden letzten Kunden zu kämpfen, sondern das Unternehmen auf den Kapitalfluss und das Ergebnis auszurichten“, sagte Knauer im Gespräch mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe).

Fortis senkt Gewinnprognose für 2007 kräftig wegen Subprime-Verlusten

BRÜSSEL - Der belgisch-niederländische Finanzkonzern Fortis   hat seine Gewinnprognose aufgrund von Subprime-Abschreibungen für das vergangene Jahr kräftig gesenkt. Wie das Unternehmen am Sonntag berichtete, werde der Überschuss nur noch bei rund 3 Milliarden Euro erwartet und nicht bei bei 4 Milliarden Euro.

China-Gemeinschaftsunternehmen BMW steigt 2007 Absatz um 36 Prozent

PEKING - Das China-Joint-Venture von BMW  hat 2007 einem Pressebericht zufolge 36 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Jahr zuvor. Wie die staatliche Nachrichtenagentur 'Xinhua' mitteilte, seien insgesamt 48.247 in China hergestellte Autos verkauft worden. Unternehmenskreisen zufolge sei der Absatz der Serienmodelle BMW 3 und 5 auf ein Rekordvolumen von 30.600 Autos gestiegen nach 22.500 im Jahr 2006.

Presse: Eni will angeblich für belgische Distrigaz bieten

MAILAND - Der Energiekonzern Eni   will einem Pressebericht zufolge voraussichtlich für das belgische Gasunternehmen Distrigaz SA bieten. Dies berichtet die Zeitung 'Il Sole 24 Ore' (Samstagausgabe) ohne Quellen zu nennen. Der Suez-Konzern  , der Distragaz bislang kontrolliert, muss seine Beteiligung verkaufen, wenn die Fusion mit Gaz de France   genehmigt wird. Das Gebot für Distrigaz könnte auch Electricite de France (EdF) , E.ON, RWE , Centrica  , Gas Natural , Gazprom  und Essent auf den Plan rufen, berichtet die Zeitung weiter. Der Verkauf solle in den kommenden Monaten organisiert werden.

Münchener Rück: Keine Sorgen über Risiken durch Subprime

MÜNCHEN - Die Münchener Rück  macht sich über das Thema zweitklassige Kredite (Subprime) und deren Risiken keine Sorgen. Konzernchef Nikolaus von Bomhard sagte der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstag) in einem Interview dazu: 'Alles, was im engeren Sinne mit Subprime zu tun hat, ist für uns im Wesentlichen erledigt...Ich kann Ihnen versichern: Für uns ist Subprime kein besorgniserregendes Thema mehr.'

Presse: Tata steigt angeblich bei T-Systems von Deutscher Telekom ein

MÜNCHEN/HAMBURG - Die T-Systems Sparte der Deutschen Telekom  und der indische IT-Dienstleister Tata Consultency Services sind Presseberichten zufolge in 'weit fortgeschrittenen Gesprächen' über eine Partnerschaft. Es gehe dabei um einen Einstieg von Tata bei T-Systems. Die Kooperation betreffe den Bereich Systemintegration (SI), in der 13.000 IT-Spezialisten beschäftigt seien, berichten das Wirtschaftsmagazin 'Focus' und die 'Financial Times Deutschland' (Montagausgaben).

RWE-Chef Großmann: EdF plant derzeit keine RWE-Übernahme

DAVOS - Der französische Energiekonzern Electricite de France (EdF)  plant derzeit keine Übernahme seines deutschen Konkurrenten RWE. RWE-Chef Jürgen Großmann sagte nach einem Treffen mit EdF-Chef Pierre Gaddoneix der 'Süddeutschen Zeitung' (SZ; Montagausgabe): 'Grundsätzlich freut mich natürlich, dass RWE in der europäischen Energiewirtschaft hohe Anerkennung und Wertschätzung genießt. Gaddoneix hat mir aber versichert, dass es kein aktuelles Interesse gibt.'

RWE drängt auf türkischen Markt - MoU unterzeichnet

ESSEN - Der Essener Energiekonzern RWE  drängt auf den türkischen Markt. Mit einem türkischen Stromerzeuger sei ein 'Memorandum of Understanding' über eine Beteiligung sowie den gemeinsamen Bau weiterer Kraftwerke unterzeichnet worden, teilte der Konzern am Sonntag mit. Die türkische Wirtschaft sei dynamisch und biete große Wachstumschancen, sagte der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann laut Pressetext in Istanbul. 'Der Strom- und Gasbedarf des Landes wird voraussichtlich pro Jahr um mehr als 5 Prozent wachsen.'

Societe Generale bestätigt Risikopositionen von 50 Milliarden Euro

Paris - Der mutmaßliche Verursacher des Milliardenschadens bei der Societe Generale   hatte Handelspositionen von etwa 50 Milliarden Euro aufgebaut. Entsprechende Gerüchte hat die französische Großbank erstmals bestätigt. Die Handelspositionen seien vor einer Woche entdeckt und danach liquidiert worden, teilte Société Générale in Paris mit. Der Bank war ein Verlust von 4,9 Milliarden Euro ergeben.

Nokia-Beschäftigte demonstrieren Kampfbereitschaft für Werkserhalt

BOCHUM - Die Beschäftigten des von Schließung bedrohten Werks von Nokia   in Bochum wollen weiter für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Auf einer nicht öffentlichen Betriebsversammlung spendeten rund 1.600 Beschäftigte dem Betriebsrat am Sonntag für seinen bisherigen Kurs stehend Applaus. Die Strategie, nicht über Sozialpläne zu verhandeln und das Aus für die Handyproduktion noch nicht hinzunehmen, sei somit klar unterstützt worden, sagte die Bochumer Betriebsratsvorsitzende Gisela Achenbach im Anschluss an die Versammlung. Unterdessen gab es erste Hinweise, dass Nokia möglicherweise gegen Subventionsauflagen verstoßen und die Zahl der vereinbarten Dauerarbeitsplätze um bis zu 400 unterschritten hat.

Presse: Porsche und VW treffen sich Montag - Ziel: außergerichtliche Lösung

STUTTGART/MÜNCHEN - Im monatelangen Streit um Mitbestimmung zwischen den Betriebsräten von Volkswagen und dem Großaktionär Porsche  rückt eine schnelle außergerichtliche Lösung näher. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins 'Focus' wollen die Spitzen der beiden Autobauer an diesem Montag zu einem entscheidenden Treffen zusammenkommen, um eine juristische Auseinandersetzung in letzter Minute abzuwenden. 'Der Spiegel' berichtet von einem finalen Versuch noch in dieser Woche.

Mercedes prüft Bau von Sportcoupé CLS bei Karmann

STUTTGART - Beim Stuttgarter Autobauer Daimler  gibt es Überlegungen, das Sportcoupé CLS für eine befristete Zeit nicht mehr im Werk Sindelfingen zu bauen. Mercedes-Produktionsvorstand Rainer Schmückle sagte dem Magazin 'auto motor und sport': 'Es gibt in der Tat Überlegungen zu diesem Thema. Aber das stellt auch immer einen gewissen Aufwand dar, weil sie in jedem Fall die Qualität in der Fertigung sicherstellen müssen.' Als mögliche Alternativen gelten die Auftragsfertiger Karmann oder Magna Steyr.

Presse: Chrysler will keine Dieselmotoren mehr von VW kaufen

STUTTGART/HANNOVER - Der amerikanische Autobauer Chrysler will künftig keine Dieselmotoren mehr von Volkswagen beziehen. 'Heute kaufen wir unsere Diesel-Motoren noch von Mercedes, der GM-Tochter   VM Motori und Volkswagen ein', sagte Chrysler-Entwicklungschef Frank Klegon dem Magazin 'auto motor und sport'. 'Der Vertrag mit VW wird allerdings in Kürze auslaufen und nicht verlängert. Wir wollen unsere Bezugsquellen konsolidieren.'

Lahoud: EADS plant 2008 Zukäufe von etwa 1 Milliarde Dollar in den USA

PARIS - Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS   will in diesem Jahr stärker in den USA Fuß fassen. Übernahmen im Wert von etwa einer Milliarde Dollar seien geplant, sagte Marwan Lahoud, Chefstratege des Konzerns, der Zeitung 'Le Figaro' (Samstag).

'Capital': Arcor und Alice verbünden sich gegen die Deutsche Telekom

KÖLN - Das Telekom-Unternehmen Arcor will nach Informationen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' künftig in großen Teilen Deutschlands DSL-Anschlüsse für Hansenet schalten. Arcor verbünde sich damit erstmals mit einem Konkurrenten, um die Deutsche Telekom gemeinsam zu bekämpfen, berichtete das Wirtschaftsmagazin 'Capital' in seiner Online-Ausgabe am Sonntag. Hansenet, eine Tochter der Telecom Italia  , verkauft die DSL-Verträge unter der Marke Alice. Die Verhandlungen zwischen beiden Anbietern seien bereits weit fortgeschritten, berichtete das Blatt unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

US-Auktion für Mobilfunk-Frequenzen: 3,7 Milliarden US-Dollar geboten

WASHINGTON - Bei der mit Spannung erwarteten Versteigerung zusätzlicher Mobilfunk-Frequenzen in den USA sind bis zum Wochenende Höchstgebote in Höhe von 3,7 Milliarden Dollar eingegangen. An der Auktion beteiligen sich neben den Branchenriesen AT&T   und Verizon Communications   auch der Internet-Konzern Google  , der ins Handy-Geschäft einsteigen will. Beobachter halten einen Gesamterlös des Staates für alle angebotenen Frequenzblöcke von weit über zehn Milliarden Dollar (6,8 Mrd Euro) für möglich.

'Focus': Drei US-Investoren zeigen Interesse an PIN

KÖLN/MÜNCHEN - Drei US-Investoren zeigen nach Medienberichten Interesse an der Übernahme des angeschlagenen Postdienstleisters PIN Group. PIN-Vorstandschef Horst Piepenburg führe mit den Beteiligungsfirmen Blackstone, KKR und Advent International bereits Gespräche über einen Verkauf, meldete das Nachrichtenmagazin 'Focus'. Ein PIN-Sprecher sagte dazu am Sonntag, er sei über Gesprächspartner nicht informiert. Es sei Verschwiegenheit vereinbart worden. Der Bericht bestätige aber, was Piepenburg bereits in der vergangenen Woche gesagt habe, dass das Interesse an der PIN-Group größer sei als ursprünglich erwartet.

T-Mobile verkauft 70.000 iPhone - Datennutzung steigt massiv

BONN - Die Deutsche Telekom  hat sich zufrieden über den Absatz des Multimedia-Handys iPhone gezeigt. 'In den elf Wochen seit dem 9. November haben wir 70.000 iPhone-Verträge geschlossen, davon etwas mehr als die Hälfte mit Neukunden', sagte der Chef von T-Mobile Deutschland, Philipp Humm, in einem im Intranet der Telekom-Tochter veröffentlichten Interview. Das Apple-Mobilfunkgerät   sei mit Abstand das meist verkaufte Multimedia-Endgerät im Portfolio von T-Mobile.

Presse: MAN stockt bei Scania weiter auf

MÜNCHEN - Im Ringen um einen Zusammenschluss von MAN  mit dem Wettbewerber Scania und der Nutzfahrzeugsparte von VW  hat MAN seinen Anteil an Scania   weiter erhöht. Der Münchner Konzern halte inzwischen 'über 16 Prozent der Stimmrechte' an dem schwedischen Wettbewerber, schreibt die Wirtschaftszeitung 'Euro am Sonntag' in ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf Finanzkreise (Erscheinungstag: 27.1.08). Erst im Dezember hatte MAN den schwedischen Aufsichtsbehörden eine Aufstockung der Beteiligung von 14,8 auf 15,6 Prozent mitgeteilt.

/ck

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Apple Inc. 130,01 -4,12% NASDAQ
AT&T INC. 35,26 -1,37% NYSE
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 37,20 +2,06% XETRA
CENTRICA ORD 6 14/81P 325,75 -1,21% London Dom Quotes
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 51,38 -0,52% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,58 +0,89% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 127,19 +0,05% XETRA
EADS 17,48 +5,05% Paris
EDF 70,54 +3,74% Paris
ENI . 21,96 +0,50% Mailand
FORTIS 13,21 -10,92% Amsterdam
GAS NATURAL SDG S.A. Acciones Port. EO 1 35,36 -4,43% XETRA
GAZ DE FRANCE 36,16 +0,17% Paris
GEN MOTORS 25,79 +0,66% NYSE
Google Inc. 566,40 -1,41% NASDAQ
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 82,71 -0,05% XETRA
MUENCHENER RUECKVERS.-GES. AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 112,42 -2,87% XETRA
NOKIA CORP. Registered Shares EO 0,06 24,10 +1,35% XETRA
OAO GAZPROM Nam.Akt.(Sp.ADRs Reg.S)4/RL 5 34,40 +0,58% Frankfurt
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 1.203,39 +2,57% XETRA
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 82,67 +1,37% XETRA
SCANIA AB Namn-Aktier B SK 2 14,18 +3,88% Frankfurt
SOCIETE GENERALE 73,87 -2,56% Paris
SUEZ 40,73 -0,63% Paris
TELECOM ITALIA 2,027 +0,55% Mailand
VERIZON COMMUN 37,76 -1,23% NYSE
Versatel AG Namens-Aktien o.N. 21,15 -1,63% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 157,90 +3,14% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
04.02.08 08:54
News - 03.02.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Nach Microsofts Mega-Offerte: Yahoo! prüft eingehend Unabhängigkeit

SUNNYVALE/NEW YORK - Nach dem milliardenschweren Kaufangebot des Softwareriesen Microsoft   will der Internet-Konzern Yahoo!   alle Alternativen zu einer Übernahme eingehend prüfen. Dazu gehöre auch die weitere Unabhängigkeit, betonte das Unternehmen am Wochenende auf seiner Webseite ausdrücklich. Eine derartige Klärung werde einige Zeit benötigen, dämpfte Yahoo! zudem Erwartungen auf eine schnelle Entscheidung.

Ver.di verlangt von T-Mobile 6,5 Prozent mehr Lohn

BERLIN - Mit einer Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit geht die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in die diesjährige Tarifrunde für die rund 6.000 betroffenen Beschäftigten der Telekom-Tochter T-Mobile. 'Wer den Aktionären eine um mehr als acht Prozent höhere Dividende zahlen will, hat auch genug Geld für die Beschäftigten', erklärte ver.di-Verhandlungsführer Ado Wilhelm am Sonntag in Berlin. Eine 'kräftige Entgelterhöhung' sei allein schon wegen der Preissteigerungsraten erforderlich. Zudem hätten die Beschäftigten von T-Mobile mit ihrer Arbeit maßgeblich zur Stabilität des gesamten Telekom-Konzerns beigetragen.

Deutsche Post dementiert Bericht über angestrebte Schließung von 900 Filialen

BONN - Die Deutsche Post  hat eine Pressemeldung über die angestrebte Schließung von 900 Filialen dementiert. Der entsprechende Bericht des 'Westfalen-Blatts' sei nicht wahr, sagte ein Post-Sprecher am Sonntag.

Disney verlängert Verträge mit Vorstandschef und Finanzvorstand vorzeitig

BURBANK/NEW YORK - Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney   hat die Verträge seines Chefs und seines Finanzvorstands vorzeitig verlängert. Der neue Kontrakt mit Robert Iger laufe bis zum 31. Januar 2013, hieß es in einer am späten Freitagabend veröffentlichten Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Der alte Vertrag mit dem Disney-Vorstandsvorsitzenden wäre am 30. September 2010 ausgelaufen. Der neue Kontrakt mit Thomas Staggs läufts bis zum 1. April 2013.

Singulus will nach Übernahme mehr Blu-ray-Anlagen verkaufen

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Maschinenbauer Singulus Technologies erwartet nach der Übernahme des Blu-ray-Anlagengeschäfts der Schweizer Oerlikon mehr Aufträge. 'Die Wahrscheinlichkeit ist deutlich gestiegen, dass wir 2008 mehr als die ursprünglich geplanten 15 Blu-ray-Maschinen ausliefern werden', sagte Vorstandschef Stefan Baustert der Wirtschaftszeitung 'Euro am Sonntag'. Blu-ray ist ein Nachfolgeformat für die DVD und scheint sich derzeit gegen den rivalisierenden Standard HD DVD durchzusetzen.

Continental erreicht in den USA die Gewinnschwelle

BERLIN/HANNOVER - Der Automobilzulieferer Continental schreibt im amerikanischen Pkw-Reifengeschäft wieder schwarze Zahlen. 'Wir sind froh über das Erreichen der operativen Gewinnschwelle', sagte Finanzvorstand Alan Hippe der 'Welt am Sonntag'. Der operative Gewinn liege im einstelligen Millionenbereich, bestätigte am Sonntag ein Unternehmenssprecher in Hannover der Deutschen Presse-Agentur dpa. Zuvor war das US-Geschäft zehn Jahre defizitär gewesen und hatte die Continental AG insgesamt knapp eine Milliarde Euro gekostet. Auch für 2008 plant Conti ein 'weiteres profitables Wachstum'. Ziel für die kommenden Jahre ist es laut Hippe nun, 'einen nachhaltigen Ergebnisbeitrag aus Amerika für die Pkw-Reifendivision' zu liefern.

Bayer-Chef will keinen Schutz vor Staatsfonds - Norweger willkommen

FRANKFURT - Bayer-Chef Werner Wenning will für sein Unternehmen keinen Schutz vor ausländischen Staatsfonds. 'Wir brauchen keinen politischen Schutz', sagte der Vorstandsvorsitzende des Leverkusener Konzerns der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Er sei gegen jede Maßnahme, die den Kapitalverkehr behindere, 'plädiere aber für Transparenz der Investoren sowie gleiche Bedingungen für alle Volkswirtschaften'. Der Staat sollte sich, wenn überhaupt, nur in Unternehmen von strategischem Belang einmischen.

'SZ': Siemens will eine Million Euro Schadensersatz von Angestellten

MÜNCHEN - Siemens  erhöht einem Zeitungsbericht zufolge den Druck auf Angestellte, die in den Schmiergeldskandal verwickelt sein sollen. Das Unternehmen habe Schadensersatzforderungen an mehrere Beschuldigte in Höhe von insgesamt einer Million Euro gestellt, berichtet die 'Süddeutsche Zeitung' (Montagausgabe). Diese Summe entspreche dem Bußgeld, zu dessen Zahlung das Landgericht München den Konzern im vergangenen Oktober verurteilt hatte. Zudem wolle der Aufsichtsrat frühere Vorstände verklagen, denen Versäumnisse oder Vergehen nachgewiesen werden könnten.

Mercedes, BMW und Audi expandieren in Russland - Erweiterung des Händlernetzes

MÜNCHEN - Die Autobauer BMW , Mercedes  und die Volkswagen-Tochter Audi  wollen ihr Händlernetz in Russland ausbauen und so das Wachstum auf diesem Markt beschleunigen. Klaus Maier, Vertriebsvorstand Mercedes Benz Cars, sagte der Branchenzeitschrift 'Automotive News Europe' ('ANE'): 'Wir werden unsere Infrastruktur in den Regionen Moskau und St. Petersburg erweitern, weil wir dort förmlich explodiert sind.' Der Manager fügte hinzu: 'Wenn man Jahr für Jahr so rapide wächst, müssen Serviceeinrichtungen und das Handelsnetz weiter ausgebaut werden'. Eine Sprecherin von Mercedes-Benz Russland kündigte an, die Zahl der bestehenden 39 Verkaufszentren in diesem Jahr um zehn neue zu erweitern.

WELT': RWE gibt am Dienstag Einstieg bei Gaspipeline 'Nabucco' bekannt

BERLIN - Der Energieversorger RWE  wird Informationen der Tageszeitung 'DIE WELT' (Samstagausgabe) zufolge am kommenden Dienstag seine Beteiligung an der Gaspipeline 'Nabucco' bekannt geben. Ein RWE-Sprecher sagte der Zeitung lediglich: 'Wir begrüßen das, was sich andeutet, kommentieren das aber nicht.'

Austrian-Airlines-Chef will mit saudischem Kapital 'Eigenständigkeit' sichern

WIEN - Austrian-Airlines-Chef Alfred Ötsch will mit saudischem Kapital die 'Eigenständigkeit' der AUA sichern, wie er im Interview mit der Tageszeitung 'Der Standard' (Wochenendausgabe) sagte. Laut Ötsch gibt es von der österreichischen Regierung 'umfassende positive Signale' für den Einstieg von Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber. Die österreichische Mehrheit unter dem von der ÖIAG geführten Syndikat solle bleiben. Ötsch sieht im übrigen die AUA als saniert an, die Schulden seien 2007 auf unter eine Milliarde Euro abgebaut worden.

Fiat will mehr in Billiglohn-Ländern einkaufen

MÜNCHEN - Fiat-Einkaufschef Gianni Coda will den Anteil der Zulieferungen aus Billiglohn-Ländern steigern. Der Fachzeitschrift 'Automotive News Europe' ('ANE') sagte der Manager, Fiat wolle für 1,5 Milliarden Euro zusätzliche Güter in Staaten mit geringeren Tarifen bestellen. Insgesamt solle der Anteil dieser Zulieferungen von bislang 2 auf 3,5 Milliarden Euro steigen. Das entspreche einem Zuwachs von acht auf elf Prozent, sagte Coda weiter.

'HB': Opel hat auch 2007 schwarze Zahlen geschrieben

DÜSSELDORF - Opel hat sich trotz der Schwäche des deutschen Heimatmarktes einem Pressebericht zufolge im abgelaufenen Jahr in der Gewinnzone gehalten. Nach Informationen des 'Handelsblatts' (Montagausgabe) aus Unternehmenskreisen fuhr die wichtigste Tochter des US-Mutterkonzerns General Motors (GM)   in Europa 2007 erneut schwarze Zahlen ein, während die schwedische GM-Premiummarke Saab das Europa-Ergebnis mit einem Verlust belastete.

Presse: Wendel will Anteil an Saint-Gobain aufstocken

PARIS - Die französische Industrie-Holding Wendel   will einem Pressebericht zufolge ihren Einfluss auf den Baustoffkonzern Saint-Gobain   ausweiten. Wendell plane, den 17,87-Prozent-Anteil an dem Unternehmen aufzustocken, berichtete das französische 'Le Journal du Dimanche' ohne Quellenangabe.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AUDI AG Inhaber-Aktien o.N. 573,17 +1,45% Frankfurt
AUSTRIAN AIRLINES AG 5,83 +10,00% Wien
BAYER AG Inhaber-Aktien o.N. 54,94 +0,20% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 37,45 +1,77% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 70,69 +1,71% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 53,54 +2,59% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 21,96 +1,39% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,56 -1,31% XETRA
GEN MOTORS 28,98 +2,73% NYSE
Microsoft Corporation 30,4498 -6,60% NASDAQ
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 82,55 +0,11% XETRA
SAINT GOBAIN 55,20 +6,01% Paris
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 89,39 +3,72% XETRA
SINGULUS TECHNOLOGIES AG Inhaber-Aktien EO 1 9,99 +15,76% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 151,50 -0,19% XETRA
WALT DISNEY-DISNEY C 30,66 +2,75% NYSE
WENDEL 71,75 +7,20% Paris
Wendel S.A. EO-Bonds 2004(11) 90,00 +0,00% Frankfurt
Yahoo! Inc. 28,38 +47,97% NASDAQ
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
18.02.08 09:03
News - 17.02.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Telekom-Chef: Noch mehr Stellenabbau - Tarif-Streit in T-Punkten

HAMBURG - Telekom-Chef René Obermann hat einen weiteren Stellenabbau angekündigt, der aber geringer ausfallen werde als in den vergangenen Jahren. 'Wir müssen ehrlich sein. Unsere Personalkosten sind noch nicht auf dem Niveau unserer Wettbewerber', sagte Obermann der 'Financial Times Deutschland' (Montagausgabe). Ein weiteres Abbauprogramm in den bereits angekündigten Dimensionen werde es aber nicht geben. Die Telekom will bis Ende 2008 etwa 32.000 Stellen streichen, in den vergangenen Jahren waren bei dem ehemaligen Staatsmonopolisten bereits zehntausende Arbeitsplätze weggefallen.

Britische Hypothekenbank Northern Rock wird verstaatlicht

LONDON - Die kriselnde britische Hypothekenbank Northern Rock   wird nach monatelangem Gerangel um einen Privatkäufer verstaatlicht. Das kündigte Finanzminister Alistair Darling am Sonntag in London an. Keiner der beiden privaten Interessenten habe 'unter den momentanen Marktbedingungen' ein Angebot vorgelegt, das die 'Interessen der Steuerzahler' wahren würde. Die Bank werde deshalb vorübergehend in staatlichen Besitz übergehen. Es ist das erste Mal seit den 70er Jahren, dass ein britisches Unternehmen verstaatlicht wird. Die Maßnahme bedeutet eine Blamage für die Regierung von Premierminister Gordon Brown, die seit Monaten einen Käufer gesucht hatte und deshalb im Kreuzfeuer der Kritik stand.

IKB gibt Kapitalerhöhung bekannt - Geschäftszahlen korrigiert

DÜSSELDORF - Das erweiterte Rettungspaket für die angeschlagene Mittelstandsbank IKB  ist geschnürt. Der ordentlichen Hauptversammlung Ende März werde eine Barkapitalerhöhung von bis zu gut 1,48 Milliarden Euro vorgeschlagen, teilte die IKB am Samstagabend mit. Die bundeseigene KfW habe zugesagt, so viele Aktien zu übernehmen, dass der IKB mindestens 1,25 Milliarden Euro zuflößen. Die Pläne waren bereits in den vergangenen Tagen bekanntgeworden und wegen des weiteren Engagements des Bundes zum Teil scharf kritisiert worden.

Ex-MTU-Chef Stark zieht in Aufsichtsrat ein

FRIEDRICHSHAFEN/FRANKFURT - Der ehemalige MTU-Chef Udo Stark zieht in den Aufsichtsrat seines früheren Unternehmens ein. Laut einem Bericht der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' übernimmt er das Mandat von Johannes Huth, der bisher die Private-Equity- Gesellschaft KKR im MTU-Aufsichtsrat vertrat. Stark hatte den Triebwerkshersteller im Jahr 2005 als Vorstandsvorsitzender an die Börse gebracht und war zum Jahreswechsel, nach seinem 60. Geburtstag, aus dem Amt ausgeschieden. Der Manager sei jetzt per Eintrag im Registergericht zum Aufsichtsrat bestellt, bestätigte ein MTU- Sprecher dem Blatt.

Spitzendiplomat Wolfgang Ischinger geht zur Allianz

MÜNCHEN - Der deutsche Botschafter in Großbritannien und ehemalige Außenamts-Staatssekretär Wolfgang Ischinger geht zum Versicherungskonzern Allianz . Ischinger werde am 1. Mai bei der Allianz beginnen und den neu geschaffenen Bereich Politik und Außenbeziehungen führen, sagte ein Allianz-Sprecher am Samstag in München und bestätigte damit einen Bericht der 'WirtschaftsWoche'. Ischinger werde als eine Art Außenminister und Politik-Berater von Allianz-Chef Michael Diekmann bei der Marktöffnung in Indien, China, Japan, Russland und den USA mithelfen, heißt es in dem Bericht.

'FT': Delta-Verwaltungsrat will Fusion mit Northwest absegnen

NEW YORK - Die auf Hochtouren laufenden Fusionsgespräche zwischen den US-Fluggesellschaften Delta   und Northwest A  gehen laut Medienberichten auf die Zielgerade. Der Verwaltungsrat von Delta Air Lines wolle den Zusammenschluss an diesem Mittwoch absegnen, berichtete die 'Financial Times' am Wochenende. Die drittgrößte US- Gesellschaft Delta und die Nummer fünf Northwest würden gemeinsam zum weltweiten Branchenführer aufsteigen.

DVD-Nachfolgestreit: Blu-ray-Format steuert auf Sieg zu

New York/Tokio - Im Formatstreit um die Nachfolge der DVD steuert der Standard Blu-ray auf einen schnellen Sieg zu. Das Konkurrenzformat HD DVD steht laut mehreren Medienberichten vor dem Aus. Der Elektronik-Konzern Toshiba  könnte schon in den kommenden Tagen die Einstellung der HD DVD bekanntgeben, berichteten am Wochenende der japanische Sender NHK und das 'Wall Street Journal'. Am Freitag hatte der amerikanische Einzelhandels-Riese Wal-Mart   angekündigt, die HD DVD aus den Regalen zu nehmen. Da Wal-Mart der größte Verkäufer von CDs und DVDs in den USA ist, hatten sich die Aussichten für das HD-DVD-Format damit dramatisch verschlechtert.

EADS-Aktionäre debattieren über 'Goldene Aktie'

PARIS - Die Großaktionäre von EADS   erwägen, den strategischen Einfluss von Deutschland und Frankreich bei dem Airbus- und Rüstungskonzern über 'Goldene Aktien' zu sichern. Darüber werde diskutiert, sagte ein EADS-Sprecher am Sonntag der dpa. Sogenannte 'Goldene Aktien' geben dem Eigner auch ohne bedeutende Kapitalbeteiligung ein Vetorecht bei strategischen Entscheidungen.

Fresenius in 2007 mit zweistelligem Ergebnisplus in allen Geschäftsbereichen

FRANKFURT - Der Gesundheitskonzern Fresenius hat im abgelaufenen Jahr das Ergebnis in allen Geschäftsbereichen gesteigert. Das Plus sei sogar zweistellig ausgefallen, sagte Unternehmenschef Ulf Schneider der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Auch 2008 wolle Fresenius Übernahmen tätigen. 'Wir sind vor allem daran interessiert, kleine und mittelgroße Unternehmen zu kaufen', sagte Schneider.

Presse: Vale will Barkomponente für Xstrata-Übernahmeangebot erhöhen

LONDON - Der brasilianische Rohstoffkonzern Compania Vale do Rio (Vale) will die Barkomponente seines informelles Angebot für den britisch-schweizerischen Konkurrenten Xstrata   einem Pressebericht zufolge erhöhten. Der Konzern bereite ein Angebot über 40 bis 43 Britischen Pfund (53,45-57,45 Euro) bestehend aus zwei Dritteln in Bar und einem Drittel in Aktien vor, berichtete 'The Sunday Express' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Das ursprüngliche Angebot habe überwiegend aus Aktien bestanden.

Yahoo!: Vorsteuerbelastung wegen Stellenabbau von 20-25 Millionen Dollar

SUNNYVALE - Der US-Internetkonzern Yahoo!   rechnet in Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau mit einer Vorsteuerbelastung von 20 bis 25 Millionen Dollar. Die Berücksichtigung von Kosten durch Aktienoptionsprogrammen werde zusätzlich zu noch nicht bezifferbaren Belastungen führen, teilte das Unternehmen am späten Freitagabend (Ortszeit) in Sunnyvale mit. Den größten Teil will Yahoo! im ersten Quartal 2008 berücksichtigen und den Rest über das laufende Jahr verteilen. Der Konzern, der sich derzeit einem Übernahmeangebot des US-Softwareunternehmens Microsoft   gegenübersieht, hatte im Januar den Abbau von etwa 1.000 Stellen angekündigt.

'HB': Bundesregierung treibt Verkauf der Postbank voran

BERLIN/BONN - Die Bundesregierung treibt einem Zeitungsbericht zufolge den Verkauf der Postbank  voran. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und das Kanzleramt wollten die Postbank nach Möglichkeit noch in diesem Jahr verkaufen, schreibt das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise. Wunschkandidat für einen Zusammenschluss mit Deutschlands größter Filialbank, an der die Deutsche Post  50 Prozent und eine Aktie hält, sei die Commerzbank . Ziel sei es, neben der Deutschen Bank  eine zweite starke und international wettbewerbsfähige Geschäftsbank in Deutschland aufzubauen. Postbank und Commerzbank hätten auf Anfrage eine Stellungnahme abgelehnt.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 113,07 -2,15% XETRA
COMMERZBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 19,63 -1,06% XETRA
DELTA AIR LINES NEW 17,32 +1,58% NYSE
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 74,32 -2,26% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 22,50 +1,12% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 60,44 +2,84% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 13,03 -1,88% XETRA
EADS 16,62 -3,71% Paris
Fresenius SE VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 54,23 +2,22% XETRA
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 6,75 +2,12% XETRA
Microsoft Corporation 28,42 -0,28% NASDAQ
MTU Aero Engines Holding AG Namens-Aktien o.N. 35,42 -1,01% XETRA
New African Mining AG Inh.-Aktien SF -,01 0,45 -11,76% Frankfurt
NTHN.ROCK ORD 25P 90,00 -5,76% London Dom Quotes
STOEHR & CO. AG Inhaber-Aktien o.N. 3,80 -2,56% Frankfurt
TOSHIBA CORP. Registered Shares o.N. 4,89 +1,03% Frankfurt
WAL MART STORES 49,44 -1,06% NYSE
XSTRATA ORD USD0.50 3.834,00 -0,49% London Dom Quotes
Yahoo! Inc. 29,66 -1,07% NASDAQ
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Peddy78:

Die "wichtigsten" Meldungen vom Wochenende:

 
10.03.08 10:21
News - 09.03.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

'Focus': Porsche will VW-Anteil auf 75 Prozent ausbauen

STUTTGART/WOLFSBURG - Porsche-Chef Wendelin Wiedeking will einem Pressebericht zufolge seine Macht bei VW  weiter ausbauen. Der Sportwagenbauer plant nach einem 'Focus'-Bericht die Erhöhung seiner Anteile an dem Wolfsburger Autokonzern auf 75 Prozent. Wiedeking könnte dann einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Volkswagen durchsetzen und hätte somit auch operativen Zugriff auf die Geschäfte von VW.

Continental schließt Zusammenlegung von Fabriken nicht aus

HANNOVER - Nach der milliardenschweren Übernahme der früheren Siemens-Sparte VDO schließt der Autozulieferer Continental  die Zusammenlegung von Fabrikstandorten nicht aus. 'Wir haben weltweit 200 Standorte in 36 Ländern. Sicherlich benötigen wir nicht alle Standorte, dort muss man Dinge zusammenlegen und damit die Auslastung in den einzelnen Werken verbessern', sagte Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer der 'WirtschaftsWoche'.

INTERVIEW: Softwarekonzern SAP setzt bei Innovationen auf Standort Deutschland

WALLDORF - Der Softwarekonzern SAP  setzt bei Innovationen nach wie vor besonders auf den Standort Deutschland. 'Ein Großteil der Forschungsausgaben wird in Deutschland getätigt', sagte der für Forschung und Entwicklung zuständige Konzernvorstand Peter Zencke in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Etwa die Hälfte der Forschungsausgaben des Konzerns würden ins Inland fließen. Rund 250 der 500 Menschen, die für den Walldorfer Weltmarktführer für Unternehmenssoftware forschen, arbeiten in Deutschland. Allerdings seien in den vergangenen Jahren Forschung und Entwicklung im Ausland ausgebaut worden. Andere wichtige Standorte seien mittlerweile die USA, Indien und China.

BMW: Deutschland bleibt Rückgrat der Produktion

MÜNCHEN/STUTTGART - Trotz des angekündigten Abbaus von bundesweit gut 7.500 Arbeitsplätzen bleibt Deutschland für BMW  das 'Rückgrat der weltweiten Produktion'. Eine Verkleinerung der Werke im Land oder Werksschließungen seien trotz des starken Auslandswachstums nicht geplant, sagte BMW-Produktionschef Frank-Peter Arndt dem Stuttgarter Magazin 'auto motor und sport', das am kommenden Donnerstag erscheint.

Presse: Neue Generation der Mercedes A- und B-Klasse ab 2012 auf dem Markt

STUTTGART - Der Autokonzern Daimler  will einem Pressebericht zufolge die nächste Generation seiner Mercedes A- und B-Klasse im Jahr 2012 auf den Markt bringen und ist weiter auf der Suche nach einem Produktionsstandort in Osteuropa. Eine mögliche Zusammenarbeit mit BMW  bei Motoren oder Getrieben für die Kleinwagen ist nach Informationen des Magazins 'auto motor und sport' dabei vom Tisch. Ursprünglich waren Experten von einem Start der neuen Generation des Kompaktsegments vom Jahr 2011 an ausgegangen.

Presse: J.P. Morgan soll die Rockwood-Übernahme für Altana finanzieren

HAMBURG - Die Hinweise auf eine mögliche Übernahme des US-Spezialchemiekonzerns Rockwood Holdings   durch die deutsche ALTANA und deren Großaktionärin Susanne Klatten verdichten sich einem Pressebericht zufolge. Die achtköpfige Unternehmensleitung um Altana-Vorstandschef Matthias Wolfgruber habe bereits am vergangenen Donnerstag (6. März) ihre Kaufpläne einer kreditgebenden Bank präsentiert, berichtete das 'manager-magazin' unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Kreise online.

Ver.di droht Post ab 1. April mit Streik - Unternehmen rät zur Besonnenheit

MÜNCHEN/FRANKFURT - Nach dem Öffentlichen Dienst drohen auch der Deutsche Post  Streiks: 'Wir bereiten uns auf Arbeitskampfmaßnahmen vor', sagte Anton Hirtreiter, Leiter des Fachbereichs Postdienste, Speditionen und Logistik bei Ver.di Bayern, 'Euro am Sonntag'. Sollte die Post 'bis spätestens 28. März kein akzeptables Angebot vorlegen, werden wir ab dem 1. April in den Ausstand gehen. Dann endet die Friedenspflicht', sagte Hirtreiter mit Blick auf die bevorstehenden Tarifverhandlungen für die 126.000 Beschäftigten der Deutschen Post AG.?Die Vorbereitungen dazu liefen 'auf Hochtouren'.

Deutsche Post will Großteil der Eigenfilialen schließen - Kosteneinsparungen

FRANKFURT - Die Deutsche Post  will in den kommenden Jahren den allergrößten Teil ihrer klassischen Eigenfilialen mit vollem Angebotssortiment schließen und in Partnerfilialen im Einzelhandel umwandeln. Bis 2011 sei dies für 700 der noch bestehenden 800 'eigenbetriebenen' Filialen geplant, sagte Briefvorstand Jürgen Gerdes der 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe). Ziel sind weitere Kosteneinsparungen. Die rund 3.000 vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter sollen zum größten Teil abgezogen und an anderer Stelle im Konzern eingesetzt werden. Entlassungen werde es nicht geben, sagte der Sprecher.

BASF wird Genkartoffel 'Amflora' frühestens 2009 kommerziell anbauen

FRANKFURT - Die deutsche BASF  wird ihre gentechnisch veränderte Kartoffelsorte 'Amflora' in diesem Jahr nicht mehr anbauen. Das bestätigte eine Konzernsprecherin der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (Samstagausgabe). Die EU-Kommission hat den Anbau dem Bericht zufolge noch nicht zugelassen. Um den kommerziellen Anbau noch in diesem Jahr zu ermöglichen, hätte die Zulassung spätestes Ende Februar erfolgen müssen. Derzeit finde nur ein Versuchsanbau statt.

Boeing: Werden uns möglicherweise gegen Auftragsvergabe an EADS wehren

SAN FRANCISCO - Der US-Flugzeugbauer Boeing   wird sich möglicherweise gegen die Vergabe eines milliardenschweren Auftrags durch die US-Luftwaffe an den europäischen Konkurrenten EADS   wehren. Das Unternehmen werde 'ernsthaft' über die Einlegung eines Protests nachdenken, sagte Boeing-Vizepräsident Mark McGraw am späten Freitagabend in San Francisco (Ortszeit). Eine Entscheidung darüber werde Anfang kommender Woche getroffen.

'Spiegel': Bundesregierung rät IKB zu Schadensersatzklage gegen Deutsche Bank

HAMBURG - In der Folge der Beinahepleite der IKB Deutsche Industriebank , einer Tochter der staatlichen Förderbank KfW, rät die Bundesregierung einem Pressebericht zufolge zu Schadensersatzklagen gegen die Deutsche Bank . Das Institut habe der IKB schlecht besicherte US-Hypothekendarlehen verkauft – und zwar zu einem Zeitpunkt, als es selbst schon von einem Wertverfall dieser Papiere ausging, berichtete das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'.

GM erwartet rasantes Wachstum in Osteuropa

STUTTGART - Der US-Autobauer General Motors (GM)   erwartet ein rasantes Wachstum seiner Marken in Osteuropa und will nicht nur in Russland, sondern auch in anderen Ländern Osteuropas und des Kaukasus’ seine Produktionskapazitäten aufstocken. Das kündigte Jonathan Browning, Vice President für Vertrieb und Marketing von General Motors Europe, im Gespräch mit der Onlineausgabe von 'auto motor und sport' an. 'Der Neuwagenmarkt in Westeuropa liegt bei 17 Millionen Fahrzeugen pro Jahr, in Ost- und Zentraleuropa sind es sechs Millionen. Für 2010 erwarten wir, dass 43 Prozent des Europa-Absatzes im Osten stattfindet. Der GM-Anteil wird allerdings leicht darüber liegen. Wir verbuchen schon heute 26 Prozent in Ost- und Zentraleuropa.', sagte Brwoning.

'Handelsblatt': Balda-Großaktionäre fordern Rücktritt des Aufsichtsrats

DÜSSELDORF - Nach dem missglückten Verkauf des ehemaligen Kerngeschäfts fordern Großaktionäre der Balda AG  dem 'Handelsblatt' zufolge den Rücktritt des Aufsichtsrats-Vorsitzenden beim ostwestfälischen Handyausrüster. Nach Ansicht von US-Investor Guy Wyser-Pratte, der fünf Prozent an Balda hält, müsse der Aufsichtsratsvorsitzende Richard Roy seinen Hut nehmen, berichtet die in Düsseldorf erscheinende Zeitung (Montagausgabe).

GM-Chef sagt Toyota den Kampf an

DÜSSELDORF - Der US-Autokonzern General Motors (GM)   gibt im Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem japanischen Konkurrenten Toyota  um die Spitzenposition des absatzstärksten Autobauers nicht auf. 'Wir wollen im Rennen mit Toyota vorne bleiben und sehen dafür auch eine sehr gute Chance', sagte GM-Boss Rick Wagoner dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Der Kampf um die Weltspitze werde sich wahrscheinlich in den Schwellenländern entscheiden. 'Der größte Hersteller in der globalen Automobilindustrie wird in fünfzig Jahren wahrscheinlich das Unternehmen sein, das in China und Indien die bedeutendste Rolle spielt', sagte der Chef des größten US-Autobauers.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ALTANA AG Inhaber-Aktien o.N. 14,68 -2,07% XETRA
BALDA AG Inhaber-Aktien o.N. 3,90 -1,27% XETRA
BASF SE Inhaber-Aktien o.N. 82,14 -1,37% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 34,52 -0,69% XETRA
BOEING CO 76,60 -3,66% NYSE
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 60,59 -0,61% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 53,64 -0,39% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 70,10 -1,21% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 21,41 -1,02% XETRA
EADS 17,34 -0,91% Paris
GEN MOTORS 21,96 -1,74% NYSE
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 5,99 -3,39% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 113,52 -1,46% XETRA
ROCKWOOD HLDGS INC 31,57 +6,22% NYSE
SAP AG Inhaber-Aktien o.N. 31,54 -0,50% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 80,37 -1,39% XETRA
TOYOTA MOTOR CORP. Registered Shares o.N. 33,15 -1,63% Frankfurt
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 153,18 +0,94% XETRA
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Peddy78:

Altes vom Wochenende Hier,neues akt. im Club.Danke

 
14.04.08 15:17
www.comdirect.de

News - 13.04.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Presse: Credit Suisse vor Milliarden-Abschreibungen

ZÜRICH - Der zweitgrößten Bank der Schweiz, Credit Suisse  , drohen nach einem Zeitungsbericht wegen der Kreditkrise Abschreibungen in Milliardenhöhe. Die Großbank müsse für das erste Quartal einen Verlust von bis zu zwei Milliarden Franken verbuchen. Verbunden seien damit weitere Abschreibungen von über vier Milliarden Franken (2,5 Mrd Euro), schrieb der 'Tages-Anzeiger' aus Zürich am Samstag. Eine Stellungnahme der Credit Suisse gab es zunächst nicht.

Presse: Beratungen der Yahoo!-Spitze ohne Ergebnis - Übernahmedruck

NEW YORK - Bei dem unter massivem Übernahme-Druck von Microsoft   stehenden Internet-Konzern Yahoo!   hat eine Verwaltungsratssitzung laut US-Medien keine Klarheit über das weitere Vorgehen gebracht. Der Verwaltungsrat habe am Freitag das Management beauftragt, weiter sowohl mit Microsoft als auch mit dem möglichen anderen Partner Time Warner   zu verhandeln, berichtete die 'New York Times' am Samstag. Treffen mit beiden Seiten seien für die nächsten Tage geplant, hieß es. In zwei Wochen läuft für Yahoo! ein Microsoft- Ultimatum ab, nach dem der weltgrößte Software-Konzern einen feindlichen Übernahmeversuch angedroht hat.

Conti plant Schließung und Verlagerung von Powertrain-Standorten

HANNOVER - Der Autozulieferer Continental hat Kürzungspläne für seine defizitäre Antriebssparte Powertrain bekräftigt. Der zuständige Conti-Vorstand Karl-Thomas Neumann sagte dem Fachblatt 'Automotive News Europe', einige der mehr als 60 Powertrain-Standorte sollten geschlossen werden. Es solle 'Konzentrationen' an Hochlohn- Standorten geben und einen Ausbau in Niedriglohnländern, sagte ein Conti-Sprecher dazu am Samstag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Hannover. Zugleich sollen wie angekündigt bis zu .2000 Arbeitsplätze abgebaut werden. In der Powertrain-Sparte, die auf Antriebssysteme spezialisiert ist, sind große Teile des übernommenen Autozulieferers Siemens VDO aufgegangen.

AMD-Technologiechef geht - Kein Ersatz

NEW YORK - Bei dem schwächelnden Computerchip-Hersteller Advanced Micro Devices (AMD)   ist Technologiechef Phil Hester zurückgetreten. AMD nannte am Freitag keine Gründe. Der Posten solle nicht wieder besetzt werden, stattdessen sollten sich Manager einzelner Sparten um die Entwicklung in ihrem Bereich kümmern, hieß es. Der Konzern hatte zuletzt mit Verzögerungen bei neuen Prozessor-Modellen zu kämpfen, auch wegen Mängeln in der Konstruktion. Erst vor wenigen Tagen hatte AMD einen starken Umsatzrückgang im ersten Quartal bekanntgegeben und will gut 1600 Stellen streichen - etwa jeden zehnten Job. In der Branche wird der 52-jährige Hester als Visionär gesehen, der eher ein Mann für die große Linie denn für die Steuerung des Tagesgeschäfts ist.

Designierter UBS-Präsident will Investmentbanking nicht abschaffen

ZÜRICH - Der designierte Präsident des UBS- Verwaltungsrates, Peter Kurer, will der Forderung nach Auslagerung des Investmentbankings der Schweizer Großbank nicht nachgeben. Es gebe bedeutende Synergien zwischen Investment Banking und Vermögensverwaltung, sagte Kurer in einem Interview mit der 'Neuen Zürcher Zeitung' (Samstagausgabe). Viele vermögende Kunden nutzten auch Dienstleistungen und Produkte der durch die Kreditkrise angeschlagenen Investmentbank. Ohne Investmentbank hätte die UBS nicht die gleiche Bedeutung, was längerfristig auch für den Finanzplatz Schweiz negativ wäre', sagte Kurer.

Milliarden-Auftrag der belgischen Bahn für Siemens

BRÜSSEL/MÜNCHEN - Der deutsche Siemens-Konzern erhält einen Milliarden-Auftrag der belgischen Eisenbahngesellschaft SNCB. Wie die SNCB am Freitag mitteilte, entschied sich der Verwaltungsrat dafür, 305 Züge - auch für den Regionalverkehr - bei dem Münchner Konzern zu bestellen. Der Auftrag habe einen Gesamtwert von etwa 1,4 Milliarden Euro. Das sei die größte jemals getätigte Investition der SNCB für Züge, hieß es. Diese sollen zwischen 2011 und 2016 ausgeliefert werden. Die Vertragsunterzeichnung ist in zehn Werktagen geplant. Siemens wollte zu dem Auftrag zunächst keine Stellung nehmen.

Bombardier Bahntechnik kommt Ende 2010 mit eigenem Superschnellzug

BERLIN - Der weltgrößte Bahntechnikhersteller Bombardier Transportation   will in rund drei Jahren mit einem eigenen Superschnellzug erstmals dem deutschen ICE und dem französischen TGV- Nachfolger AGV Konkurrenz machen. Der neue Hochgeschwindigkeitszug solle 'Ende 2010 auf den Gleisen stehen', kündigte der Vizechef von Bombardier Transportation, Wolfgang Tölsner, in der 'Berliner Zeitung' (Samstagausgabe) an. Er werde 'Geschwindigkeiten von 250 bis 350 Stundenkilometer erreichen, sehr energiefreundlich und geräuscharm sein'. In dem Zug sollen rund 500 Menschen Platz finden.

Leipziger Automesse AMI endet mit Besucherrekord

LEIPZIG - Die größte deutsche Automesse dieses Jahres ist am Sonntag in Leipzig mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. In den vergangenen neun Tagen besuchten nach Veranstalterangaben rund 293.000 Menschen die Automobilmesse AMI, 23.000 (plus 8,5 Prozent) mehr als 2007. Die fünftägige Autotechnik-Messe AMITEC zog 53.000 Fachbesucher an. Sie lag damit auf Vorjahresniveau. Unter dem Motto 'Sehen.Staunen.Testen' präsentierten knapp 500 Aussteller aus 17 Ländern Neuheiten und Trends rund ums Auto. Die Messe und der Verband der Autoimporteure VDIK als Mitveranstalter erhoffen sich von der in diesem Jahr einzigen großen Autoshow in Deutschland einen deutlichen Konjunkturschub. Der Autoverkauf war im ersten Quartal 2008 verhalten angelaufen.

In Siemens-Schmiergeldaffäre kommt Ex-Chef von Pierer in Bedrängnis

MÜNCHEN - In der Schmiergeldaffäre bei Siemens  bringen angebliche frühe Hinweise auf schwarze Kassen nach Medienberichten den früheren Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer in Bedrängnis. Im Vorfeld der nächsten Siemens- Aufsichtsratssitzung am 29. April berichtete der 'Spiegel' von neu aufgetauchten Unterlagen des Konzerns aus dem Jahr 2004. Vermerke des ehemaligen Justiziars und Anti-Korruptionsbeauftragten Albrecht Schäfer wiesen darauf hin, dass Pierer und andere Vorstände schon damals über mögliche systematische Korruptionspraktiken im Konzern informiert worden seien. Gleichzeitig berichteten die 'Süddeutsche Zeitung' und das Onlineportal 'sueddeutsche.de', Schäfer habe als Zeuge bei der Münchner Staatsanwaltschaft den damaligen Siemens- Zentralvorstand, einschließlich von Pierer, schwer belastet und ausgesagt, er habe schon im November 2003 diesen über Hinweise auf schwarze Kassen und Schmiergeldzahlungen informiert.

'Handelsblatt': Mercedes plant eigenen Supersportwagen

DÜSSELDORF – Die DaimlerTochter Mercedes sortiert ihr Modellportfolio neu und plant nach Angaben des in Düsseldorf erscheinenden 'Handelsblatt' (Montagausgabe) einen eigenen Supersportwagen. Wie das Magazin in seiner Montagsausgabe berichtet, will Mercedes für den Supersportwagen SLR McLaren keinen Nachfolger. Der Wagen, eine gemeinsame Entwicklung der Stuttgarter mit dem britischen Rennstall McLaren, soll von einer umfangreichen Überarbeitung des Mercedes SL abgelöst werden. Der Markteintritt des neuen Sportwagens mit Flügeltüren im Stil des legendären 300 SL ist demnach 2010 geplant und soll wieder in Deutschland gebaut werden. Ein Daimler-Sprecher lehnte einen Kommentar zu den Informationen ab. Das Unternehmen nehme grundsätzlich keine Stellung zu seiner künftigen Modellplanung.

RWE macht sich wie Konkurrent Vattenfall für Kohlekraftwerke stark

HAMBURG - Der Energiekonzern RWE ist seinem Konkurrenten Vattenfall  im Kampf um den Bau des umstrittenen Steinkohlekraftwerks Hamburg-Moorburg zur Seite gesprungen. 'Heute auf Kohle zu verzichten, schafft morgen Versorgungslücken', warnte RWE-Chef Jürgen Großmann im 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Auch diene der Ersatz alter Kohlekraftwerke dem Klimaschutz. Großmann forderte ein Ende des Widerstands gegen Kohlekraftwerke. Hamburgs GAL-Fraktionschefin Christa Goetsch warf Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dagegen Verantwortungslosigkeit in der Energiepolitik vor.

Deutsche Bank kommentiert Bericht über Zielverfehlung bei Privatkunden nicht

FRANKFURT/DÜSSELDORF - Die Deutsche Bank  nimmt keine Stellung zu einem Bericht über die voraussichtliche Verfehlung des selbst gesteckten Ziels im Privatkundengeschäft. 'Die Zahlen zum ersten Quartal werden am 29. April vorgelegt', sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntag lediglich auf Anfrage . Der 'WirtschaftsWoche' zufolge wird die Bank 2008 voraussichtlich das selbst gesteckte Ziel verfehlen, im Privat- und Firmenkundengeschäft das Ergebnis vor Steuern von 1,15 Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf 1,3 Milliarden Euro zu steigern. Insider rechneten nicht damit, dass die Vorgabe erreichbar sei, denn das Wertpapiergeschäft als wichtige Ertragssäule breche derzeit ein. 'Wenn sich nichts grundlegend ändert, werden wir kaum mehr als eine Milliarde erzielen', habe ein Aufsichtsrat dem Magazin gesagt.

BMW will mehr Teile in den USA einkaufen - Weiterer Spartanburg-Ausbau möglich

DÜSSELDORF - Der Autohersteller BMW  will sich vor dem schwachen Dollar nicht nur durch die Erhöhung der Produktion im US-Werk Spartanburg absichern, sondern künftig auch den Anteil von Zulieferteilen aus den USA deutlich erhöhen. 'Was wir tun müssen, ist, weiter konsequent gegen die negativen Auswirkungen der Dollar-Schwäche zu arbeiten', sagte BMW-Finanzchef Michael Ganal der 'WirtschaftsWoche'. 'Wir haben zwei große Stoßrichtungen: Die eine ist, in unserem Werk in Spartanburg die Kapazität auf 240.000 Autos hochzufahren. Die andere ist, im Dollar-Raum deutlich mehr einzukaufen. Heute macht das US-Geschäft von unserem Umsatz etwa 22 Prozent aus. Wir beziehen aber nur etwa zehn Prozent unseres Zuliefervolumens von dort.' Dieser Anteil soll in den nächsten vier Jahren steigen, so Ganal. 'Unser Fahrplan ist, bis 2012 in der Masse deutlich besser als heute gegen Währungsschwankungen gesichert zu sein.' Auch die Kapazität von 240.000 Autos in Spartanburg könnte laut Ganal weiter angehoben werden. 'Das muss nicht das letzte Wort sein. Man könnte Spartanburg sicher noch weiter ausbauen.'

Allianz umwirbt Autohäuser

DÜSSELDORF - Die Allianz  greift in der Autoversicherung jetzt auch international an. 'Wir wollen das Kooperationsgeschäft mit Autoherstellern und -häusern in den nächsten fünf bis sieben Jahren im Konzern verdoppeln“, sagte Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Außerdem verhandelt er derzeit mit Werkstätten, um Verrechnungssätze für bestimmte Standard-Reparaturen zu vereinbaren. Das soll die Abwicklung in 80 Prozent der Fälle so vereinfachen, dass Rechnungskontrollen überflüssig werden.

Demag Cranes erwägt höhere Gewinnprognose und Zukäufe

DÜSSELDORF - Der Kranbauer Demag Cranes  erwägt eine Erhöhung seiner Gewinnprognose. Das MDAX-Unternehmen werde die endgültigen Zahlen des zweiten Quartals abwarten, 'dann entscheiden wir über eine mögliche Anhebung', sagte Vorstandschef Harald Joos der 'WirtschaftsWoche'. 'Mit dem Verlauf des zweiten Quartals 2007/08 (30. September) sind wir sehr zufrieden', so Joos. Die bisherige Jahresprognose für einen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 110 Millionen Euro sei 'sehr konservativ, sie liegt am untersten Rand unserer Möglichkeiten'. Über Standardisierung von Bauteilen und besseres Controlling werde Demag in der Hafentechnologie ab dem Geschäftsjahr 2008/09 'einen positiven Ergebniseffekt von 15 Millionen Euro pro Jahr' realisieren, kündigte Joos an. Nach dem Schuldenabbau der vergangenen Jahre seien auch Zukäufe möglich. 'Insbesondere in den Schwellenländern wollen wir zulegen und den Umsatzanteil in den nächsten Jahren von heute 25 auf 40 Prozent ausbauen.'

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ADV MICRO DEVICES 6,01 -4,15% NYSE
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 126,53 -0,98% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 34,01 -2,66% XETRA
BOMBARDIER INC CLASS'B'S/VTG NPV 6,31 -4,54% Toronto
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 66,22 -1,22% XETRA
CS GROUP N 52,15 -3,60% SWX Europe
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 48,97 -2,26% XETRA
Demag Cranes AG Inhaber-Aktien o.N. 31,53 +0,25% XETRA
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 72,22 -1,77% XETRA
MDAX Performance-Index 8.777,57 -0,36% XETRA
Microsoft Corporation 28,28 -2,85% NASDAQ
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 77,31 -0,76% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 68,25 +0,00% XETRA
TIME WARNER INC 14,27 -2,33% NYSE
UBS N 33,42 -2,28% SWX Europe
Vattenfall Europe AG Inhaber-Aktien o.N. 60,50 -2,34% Frankfurt
Yahoo! Inc. 28,34 -0,87% NASDAQ
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
21.04.08 09:15
News - 20.04.08 21:05
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Tarifkonflikt bei der Deutschen Post eskaliert - ver.di will streiken

BONN/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Millionen Haushalte und Unternehmen müssen sich in den nächsten Tagen wieder auf leere Briefkästen einstellen: Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen mit der Deutschen Post  setzt die Gewerkschaft ver.di auf Streik. Nach einer Urabstimmung soll vom 2. Mai an ein unbefristeter Ausstand starten, um die Post zu mehr Entgegenkommen zu zwingen. Schon diese Woche wird es nach Warnstreik-Ankündigungen von ver.di voraussichtlich wieder verzögerte Zustellungen geben. Die Post bereitete sich am Wochenende auf neue Streikaktionen vor und bekundete ihr Interesse an einer friedlichen Lösung. Beide Parteien forderten die Gegenseite zu Bewegung in dem festgefahrenen Tarifkonflikt auf. 'Wir haben ein attraktives Angebot vorgelegt. Dies ist ein Angebot, aber kein Diktat', sagte Post-Kommunikationschef Manfred Harnischfeger am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur dpa in Bonn.

Presse: E.ON erwägt angeblich Kauf von Babcock-Anlagen

KÖLN - Der Stromkonzern E.ON  prüft einem Medienbericht zufolge den milliardenschweren Kauf der Windkraftanlagen des weltweit fünftgrößten Betreibers Babcock & Brown. Wie 'Capital Online' berichtet, bestätigte der Konzern sein 'grundsätzliches Interesse' an einer solchen möglichen Übernahme, um so den geplanten Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen. E.ON-Sprecher Jens Schreiber wollte dies gegenüber dpa-AFX weder dementieren noch bestätigen, sondern betonte: 'Wir beobachten lediglich sehr genau und aufmerksam den Markt für erneuerbare Energien; nicht mehr und nicht weniger.' E.ON-Manager Frank Mastiaux, der die neue Konzernsparte Climate and Renewables leitet, wurde von 'Capital' mit den Worten zitiert: 'Wir schauen uns das an'.

Neue Vorwürfe gegen Ex-Siemens-Chef Pierer in Schmiergeld-Affäre

MÜNCHEN - Nach erneuten Vorwürfen in der Schmiergeldaffäre bei Siemens und einem Treffen mit der Staatsanwaltschaft hat der frühere Konzernchef Heinrich von Pierer abermals seine Unschuld beteuert. Der Vorwurf, er habe Schmiergeldzahlungen angeordnet, sei falsch, sagte er 'Welt Online'. Er könne sich aber 'mit Blick auf die Gespräche mit der Staatsanwaltschaft im Moment in der Öffentlichkeit nur begrenzt gegen Vorwürfe wehren'. Der Leitende Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld der Deutschen Presse-Agentur dpa, am Montag werde es ein weiteres Gespräch geben.

Spekulationen um Kompromisslösung bei Volkswagen im Machtkampf mit Porsche

WOLFSBURG/STUTTGART - Im Kampf um die Macht bei Volkswagen  wird kurz vor der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung über eine Kompromisslösung im Streit mit Hauptaktionär Porsche  spekuliert. Dabei geht es im Kern um die 20-prozentige Sperrminorität bei VW, die dem zweiten großen Aktionär, dem Land Niedersachsen, Vetorechte sichert. Porsche will versuchen, die Sperrminorität über eine Satzungsänderung auf 25 Prozent zu erhöhen. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff will das verhindern. Einem Bericht der 'Automobilwoche' zufolge könnte die Porsche-Seite Wulff 'eine Art befristete Bestandsgarantie für die deutschen VW-Standorte' anbieten - worauf dieser im Gegenzug einlenken würde.

Norddeutsche Affinerie (NA) erweitert Vorstand nach Cumerio-Übernahmeabschluss

HAMBURG - Die Norddeutsche Affinerie (NA)  hat nach dem Abschluss der vollständigen Übernahme des Wettbewerbers Cumerio ihren Vorstand erweitert. Der Aufsichtsrat habe das Cumerio-Vorstandsmitglied Stefan Boel mit sofortiger Wirkung für das Ressort Kupfer-Produkte in den NA-Vorstand berufen, teilte Europas größte Kupferhütte am Samstag in Hamburg mit.

Machtkampf im Fresenius-Konzern - AR-Mitglied Kröner erhebt massive Vorwürfe

FRANKFURT - Im Fresenius-Konzern  eskaliert der Machtkampf. Aufsichtsrätin Gabriele Kröner, letztes Mitglied der Gründerfamilie in der Führung des Unternehmens, erhebt massive Vorwürfe gegen den Testamentsvollstrecker und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Dieter Schenk. 'In einem lautlosen Feldzug hat Dr. Schenk den Konzern erobert. Jedes Detail wird entsprechend seinen Bedürfnissen gestaltet, jeder vermeintliche Widersacher entfernt', sagte Kröner der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung' (FAS).

Fresenius übernimmt indischen Arzneimittelhersteller Dabur Pharma

BAD HOMBURG - Der Gesundheitskonzern Fresenius  verstärkt sich durch die Übernahme des indischen Arzneimittelherstellers Dabur Pharma in der Krebstherapie. Fresenius übernehme über die Tochter Fresenius Kabi Dabur Pharma, teilte das im MDAX  notierte Unternehmen am Sonntag in Bad Homburg mit. Dabur mit Sitz in Neu-Delhi sei ein führender Hersteller von Generika und Krebsmedikamenten und setze mit 960 Beschäftigten rund 41 Millionen Euro um.

Presse: Börsengang von MAN Roland auf Eis - Kreise

MÜNCHEN - Der geplante Börsengang des Druckmaschinen-Herstellers MAN Roland rückt laut einem Pressebericht in weite Ferne. Wie 'Euro am Sonntag' berichtet, hieß es aus informierte Kreisen: 'In diesem Jahr wird das wohl nichts mehr.' Ursprünglich sei die Ankündigung für den Börsengang zur weltgrößten Druckmaschinen-Messe Drupa Ende Mai geplant gewesen. Angesichts des schwierigen Börsenumfelds hätten die beiden Eigentümer Allianz Capital Partners (65 Prozent) sowie MAN (35 Prozent)  den Börsengang zunächst auf Eis gelegt. MAN Roland-Sprecher Thomas Hauser erklärte auf Anfrage von 'Euro am Sonntag', man arbeite 'am IPO-Thema'. Dies sei für die Eigentümer 'der Königsweg'.

MAN-Nutzfahrzeugsparte: Auftragseingang im 1. Quartal auf Niveau des Vorjahres

MÜNCHEN - Die MAN-Nutzfahrzeugsparte  ist mit einem hohen Orderniveau in das Jahr 2008 gestartet. 'Wir liegen beim Auftragseingang von Januar bis März 2008 auf dem hohen Niveau des Vorjahres', sagte der Nutzfahrzeug-Vertriebsvorstand Peter Erichreineke der Zeitung 'Euro am Sonntag'. 'Beim Absatz erwarten wir für das erste Quartal ein zweistelliges Plus.' Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern in seinem größten Geschäftsbereich Aufträge über 3,5 Milliarden Euro erhalten. Das entsprach einem Orderzuwachs von 33 Prozent. Der Absatz war im selben Zeitraum um 21 Prozent auf knapp 22.400 Fahrzeuge gestiegen.

'Spiegel': Arcandor-Warenhaus-Sparte mit Gewinneinbußen

HAMBURG/ESSEN - Der Tourismus- und Handelskonzern Arcandor  muss nach Informationen des Nachrichtenmagazins 'Spiegel' Gewinneinbußen in seiner Warenhaus-Sparte (Karstadt) hinnehmen. Statt eines prognostizierten Bruttogewinns von 148 Millionen Euro komme die Sparte nach firmeninternen Hochrechnungen im laufenden Geschäftsjahr 2007/2008 (30. September) auf 110 Millionen Euro. Arcandor-Sprecher Jörg Howe wollte sich am Samstag zu den Zahlen nicht äußern, wies die Darstellung aber teilweise zurück: Das Unternehmen habe nie eine Prognose für die Warenhaus-Sparte veröffentlicht.

Presse: Marc Sommer soll Arcandor-Chef Middelhoff nachfolgen

BERLIN/ESSEN - Der Vorstandschef der Versand-Sparte beim Essener Touristik- und Handelskonzern Arcandor , Marc Sommer, soll nach Informationen der Zeitung 'Welt am Sonntag' Nachfolger von Konzernchef Thomas Middelhoff werden. Die Zeitung berief sich auf Unternehmenskreise. Arcandor-Sprecher Jörg Howe sagte der dpa dazu: 'Die Frage stellt sich im jetzigen Zeitpunkt nicht.' Middelhoff habe mehrfach angekündigt, Ende 2008 das Unternehmen zu verlassen. 'Zu gegebener Zeit wird es dann dazu ein Statement geben', sagte Howe.

Boeing 787 Dreamliner fliegt mit noch mehr Verspätung

MÜNCHEN - Der 787 Dreamliner des US-Flugzeugbauers Boeing   wird laut einem Bericht des 'Focus' mit noch größerer Verspätung fliegen. Die ohnehin verschobene Erstauslieferung werde wegen einer verzögerten Genehmigungsprozedur statt im Herbst 2009 erst Ende 2009 oder sogar Anfang 2010 möglich, berichtet das Magazin. Grund sei die 'verzögerte Zertifizierung des Jets durch die US- Luftfahrtbehörde FAA', die ihrem Zeitplan deutlich hinterherhinke.

EADS gliedert deutsche Werke aus - Verkauf erst später

PARIS/VAREL - EADS   fasst die drei für Airbus arbeitenden Werke Varel, Nordenham und Augsburg wie geplant in einer selbstständigen Tochterfirma zusammen, um sie später gemeinsam zu verkaufen. Der Augsburger Werksleiter Hans Lonsinger (54) übernimmt die Leitung der neuen German Aerostructures Company (GAC), bis ein Käufer gefunden ist. So lange bleibe die GAC eine 100-prozentige Tochter der EADS, sagte Konzernsprecher Pierre Bayle am Sonntag der dpa in Paris.

'BöZ': Goldene Aktie bei EADS verzögert sich

FRANKFURT - Die beabsichtigte Schaffung einer Goldenen Aktie zur Sicherung der strategischen Interessen Frankreichs und Deutschlands beim Luft- und Raumfahrtkonzern EADS könnte sich einem Zeitungsbericht zufolge verzögern. Wie die 'Börsen-Zeitung (Samstagausgabe) aus Unternehmenskreisen erfahren haben will, ist das Thema zwar nach wie vor aktuell, doch sei eine Lösung bis zur Hauptversammlung am 26. Mai nicht zu schaffen. Die Aktionäre hätten sich noch nicht geeinigt.

Megatrend Energieeffizienz - Evonik investiert zwei Milliarden Euro

ESSEN - Der Essener Industriekonzern Evonik will seine Marktposition auf dem Energiesektor weiter ausbauen und hat ein milliardenschweres Investitionsprogramm für moderne energieeffiziente Anlagen angekündigt. Bis einschließlich 2010 würden zwei Milliarden Euro für moderne Kraftwerke, aber auch Produkte und Anlagen alternativer Energiegewinnung wie Photovoltaik- und Lithium-Ionen- Technik bereitgestellt, teilte das Unternehmen am Sonntag in Essen mit. /ck

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 12,07 +1,51% XETRA
BOEING CO 78,66 +2,28% NYSE
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 20,46 +1,69% XETRA
E.ON AG Inhaber-Aktien o.N. 125,96 +2,16% XETRA
EADS 15,91 +4,46% Paris
Fresenius SE Inhaber-Stammaktien o.N. 53,27 +2,32% XETRA
Fresenius SE VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 52,04 +2,12% XETRA
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 91,99 +2,51% XETRA
MDAX Performance-Index 9.181,41 +2,32% XETRA
NORDDEUTSCHE AFFINERIE AG Inhaber-Aktien o.N. 26,66 -1,66% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 106,50 +2,53% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 71,94 +2,16% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 185,15 +0,38% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
28.04.08 08:55
www.comdirect.de

News - 27.04.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Freenet-Aufsichtsrat soll Weg für Debitel-Kauf freimachen

HAMBURG/STUTTGART - Nach wochenlangem Ringen bahnt sich eine Großfusion auf dem deutschen Handy-Markt an. Der Aufsichtsrat des Telekommunikations-Anbieters Freenet  trat am Sonntag zusammen, um über den Kauf des größeren Mobilfunk-Providers Debitel zu beraten, wie aus dem Umfeld des Gremiums verlautete. Bei dem Treffen werde der Aufsichtsrat aller Wahrscheinlichkeit eine Entscheidung fällen, hieß es. Den Kreisen zufolge deutete sich eine Zustimmung der Aufsichtsräte an. Durch den Zusammenschluss soll der mit rund 19 Millionen Kunden drittgrößte Mobilfunkanbieter Deutschlands nach T-Mobile  und Vodafone D2   entstehen. Begleitet wurde das Treffen von neuem Störfeuer der Großaktionäre United Internet und Drillisch , die in einem Brief erneut für eine Übernahme von Freenet warben. Dazu stellten sie ein von 1,34 Milliarden auf 1,54 Milliarden Euro erhöhtes Angebot für Freenet in Aussicht.

Siemens verteidigt Stellenabbau bei SEN

MÜNCHEN - Der Elektrokonzern Siemens  hat den Abbau von bis zu 2.000 Stellen in der Telefon-Netzwerksparte SEN in Deutschland verteidigt. 'Das Thema Enterprise Networks ist ganz klar eine Technologieveränderung, darauf müssen wir reagieren und dann nach den besten Lösungen suchen', sagte Siemens-Personalvorstand Siegfried Russwurm der Deutschen Presse-Agentur dpa in München. In den fortgeführten Geschäften, also ohne SEN, habe Siemens im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 (30. September) per saldo 3.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. 'Das ist eine sehr erfreuliche Botschaft, die natürlich untergeht, weil die öffentlichkeitswirksamen Botschaften die sind, wo wir strukturelle Veränderungen vornehmen müssen', sagte Russwurm.

'Spiegel': HypoVereinsbank will sich von 143.000 Kunden trennen

HAMBURG - Die HypoVereinsbank (HVB) will sich dem 'Spiegel' zufolge von 143.000 Kunden und einem Kreditvolumen von 19,8 Milliarden Euro trennen. In eine Sanierungsabteilung seien vor allem Kunden ausgelagert worden, die ihre Immobilienkredite immer einwandfrei bedient hätten, aber als wenig gewinnträchtig eingestuft würden, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Allerdings laufe das 2006 unter UniCredit-  Chef Alessandro Profumo angestoßene Programm nicht so reibungslos wie erwünscht, heißt es. Bisher seien nach Auskunft der HVB erst knapp 50.000 Kunden mit einem Kreditvolumen von acht Milliarden Euro aus der Sanierungsabteilung ausgeschieden. Die meisten von ihnen hätten sich eine neue Bank gesucht. Die anderen hätten zusätzliche Sicherheiten oder Umsätze einbringen können und würden wieder wie normale HVB-Kunden behandelt.

EnBW-Aktionäre beschließen höchste Dividende der Konzerngeschichte

KARLSRUHE - Die EnBW-Aktionäre haben die höchste Dividende der Konzerngeschichte beschlossen. Die Hauptversammlung des drittgrößten deutschen Stromversorgers stimmte am späten Freitagabend in Karlsruhe dafür, eine Dividende in Höhe von 1,51 Euro pro berechtigter Stückaktie auszuschütten - etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Bezogen auf die dividendenberechtigten Aktien entspreche dies einer Ausschüttung von 368,8 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit.

Presse: Nokia verlor Marktanteil in Deutschland

MÜNCHEN (dpa-AFX) – Mobiltelefone von Nokia   haben sich laut einem Zeitungsbericht in Deutschland zu Jahresbeginn schlechter verkauft. Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens GfK sank der Marktanteil des weltweiten Branchenführers im ersten Quartal auf 37 Prozent von 41 Prozent im letzten Vierteljahr 2007, schreibt das Wirtschaftsblatt 'Euro am Sonntag'. Einer mit den Zahlen vertrauten Person zufolge sei der Rückgang auch eine Reaktion auf die geplante Schließung des Nokia-Werks in Bochum, hieß es. Nachdem Nokia die Verlagerung der Produktion nach Rumänien angekündigt hatte, waren vereinzelt Boykott- Aufrufe laut geworden.

'FAS': Edeka erzielte 2007 erneut Rekordergebnis

FRANKFURT - Die Einzelhandelsgruppe Edeka hat 2007 laut einem Zeitungsbericht erneut ein Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sei um sieben Prozent auf 1,167 Milliarden Euro gestiegen, schreibt die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. Der Umsatz im Einzelhandel sei auf 31 Milliarden Euro gestiegen, der Konzernumsatz betrug demnach 38 Milliarden Euro. Sowohl die Discounter-Tochter Netto als auch die selbständigen Edeka- Händler hätten ihre Umsätze im zweistelligen Bereich erhöht. Die Zahlen werde der scheidende Vorstandsvorsitzende Alfons Frenk kommenden Mittwoch in Hamburg vorstellen.

Presse: UBS will rund 8.000 Stellen abbauen

ZÜRICH - Die von der US-Kreditkrise arg gebeutelte Schweizer Großbank UBS   will laut einem Zeitungsbericht rund 8.000 Stellen abbauen. Dies werde am 6. Mai bei der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Quartal 2008 bekanntgegeben, schreibt die in Baden nordwestlich von Zürich erscheinende Zeitung 'Sonntag'. Mit 3.000 Stellen seien zunächst Bankenplätze in den USA und in Westeuropa betroffen. Beschlossen sei aber auch ein weiterer Abbau von 5.000 Stellen. Diese Welle sei für die Zeit nach den Sommerferien geplant und solle vor allem die Mitarbeiter in der Verwaltung treffen, schreibt die Zeitung.

Siemens-Affäre: Staatsanwaltschaft prüft Ermittlungen gegen Pierer

MÜNCHEN - In der Siemens-Schmiergeldaffäre prüft die Staatsanwaltschaft nun auch Ermittlungen gegen den früheren Konzernchef Heinrich von Pierer. Nach einem Gespräch bei der Staatsanwaltschaft München hatte Pierers Anwalt Sven Thomas den Ermittlern vor einer Woche umfangreiche Unterlagen übergeben. 'Wir werten den Schriftsatz aus und prüfen, ob Ermittlungen gegen von Pierer einzuleiten sind', sagte Oberstaatsanwalt Anton Winkler der Deutschen Presse-Agentur dpa am Samstag in München.

Yahoo! lässt Microsoft-Ultimatum verstreichen - Zukunft unklar

NEW YORK - Der US-Internet-Konzern Yahoo!   hat das Übernahme-Ultimatum von Microsoft   am Wochenende verstreichen lassen. Der Windows-Riese hatte Yahoo! drei Wochen Zeit bis Samstag gegeben, freiwillig einer Übernahme zuzustimmen. Jetzt kann sich Microsoft wie angedroht mit einem feindlichen Angebot direkt an die Yahoo!- Aktionäre wenden. Ob es tatsächlich soweit kommt, gilt aber als offen. Laut US-Medienberichten gibt es inzwischen auch bei Microsoft Widerstände gegen den Deal. Microsoft hatte eine Entscheidung über das weitere Vorgehen zuletzt für die kommenden Tage angekündigt.

REWE zu Gesprächen über Plus bereit - Angeblich Edeka-Zugeständnisse

KÖLN - Angesichts des drohenden Scheiterns der Übernahme des Discounters Plus durch Edeka bietet sich der Konkurrent REWE als Retter an. Er sei jederzeit zu Gesprächen über Plus bereit, betonte REWE-Chef Alain Caparros auf Anfrage der Deutschen Presse- Agentur dpa. Bislang habe es keine Kontakte gegeben. Das Bundeskartellamt hatte Anfang April angekündigt, es wolle den Plus-Kauf durch Edeka wegen einer 'überragenden Marktstellung' untersagen. Laut Medienberichten wollen Edeka und der Plus-Eigentümer Tengelmann bei einem möglicherweise entscheidenden Treffen mit der Behörde am Montag weitgehende Zugeständnisse anbieten, um das Geschäft doch noch zu retten.

US-Fluggesellschaften auf Fusionskurs - Jetzt United im Fokus

LONDON/NEW YORK - In der krisengeschüttelten US- Luftfahrtbranche zeichnet sich die zweite Mega-Fusion binnen weniger Wochen ab. Im Mittelpunkt steht die bisherige Nummer zwei UAL  . Sie könnte laut Medienberichten schon demnächst entweder mit Continental   oder US Airways   zusammengehen. Die vor zehn Tagen beschlossene Fusion der Rivalen Delta   und Northwest   zur weltgrößten Fluggesellschaft nach Passagierzahlen soll die Fusionsüberlegungen beschleunigt haben. Auch der bisherige Branchenführer American Airlines   soll Allianzen ausloten.

TUI-Großaktionär Fredriksen: 'Kann mein Geld auch woanders investieren'

HAMBURG – TUI-Großaktionär John Fredriksen könnte laut einem Zeitungsbericht bei dem Konzern aussteigen, wenn er mit seiner Forderung nach einer Neubesetzung des Aufsichtsrates scheitert. 'Ich kann mein Geld auch woanders investieren', sagte der norwegische Reeder der 'Welt am Sonntag'. Fredriksen, inzwischen mit 11,7 Prozent größter TUI-Aktionär, hatte im März den Beschluss zur Abspaltung der Containerschiff-Sparte Hapag-Lloyd maßgeblich herbeigeführt.

Arcandor-Chef Middelhoff meldet Zweifel an Fusion mit Kaufhof an

DÜSSELDORF - Der Handels- und Touristikkonzern Arcandor  hat Zweifel an einer möglichen Fusion seiner Warenhauskette Karstadt mit dem Konkurrenten Kaufhof bekundet und prüft stattdessen eine Expansion im Ausland. 'So verführerisch die Synergien zwischen Karstadt und Kaufhof sind - eine Fusion würde unser Abhängigkeit vom deutschen Markt vergrößern', sagte Arcandor-Chef Thomas Middelhoff dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). 'Deshalb stellen wir uns die Frage, ob wir nicht stärker ins ausländische Warenhausgeschäft gehen sollten.' Bei der Touristiktochter Thomas Cook   und der Versandhaussparte Primondo habe sich gezeigt, dass 'uns ein hoher Auslandsanteil sehr stark hilft.'

Salem sagt Nein - Tognum-Tochter MTU muss neuen Standort suchen

SALEM - Die Bürger in Salem haben entschieden: Der Friedrichshafener Dieselmotorenhersteller MTU darf sein Logistikzentrum nicht in der Gemeinde am Bodensee bauen. Die Gegner der Ansiedlung konnten sich bei dem Bürgerentscheid am Sonntag aber nur hauchdünn durchsetzen. 50,7 Prozent stimmten gegen das Großprojekt im Gewerbegebiet des Ortsteils Neufrach, 49,3 Prozent dafür. Von den 8.346 Wahlberechtigten gaben 5.814 ihre Stimme ab. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bodensee-Oberschwaben zeigte sich enttäuscht von dem Ergebnis. Salem habe damit 'eine große Chance vertan'.

Generali rechnet im ersten Quartal mit höherem Überschuss als im Vorjahr

MAILAND - Der italienische Versicherer Generali   rechnet im ersten Quartal mit einem höheren Gewinn als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Überschuss werde wahrscheinlich über den von Januar bis März 2007 erzielten 715,4 Millionen Euro liegen, teilte das Unternehmen am Samstag auf seiner Hauptversammlung mit.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
AMR Corp. (DE) 7,43 -2,37% NYSE
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 12,32 -1,36% XETRA
Continental Airlines Inc (United States) 17,22 -2,60% NYSE
Delta Air Lines, Inc. (DE) 7,01 -3,44% NYSE
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 11,44 +2,33% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Aktien o.N. 4,35 +0,00% XETRA
EnBW Energie Baden-WürttembergInhaber-Aktien o.N. 51,20 +0,20% XETRA
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 11,26 +0,00% XETRA
GENERALI ASS 28,87 +0,52% Mailand
Microsoft Corporation 29,83 -6,19% NASDAQ
New African Mining AG Inh.-Aktien SF -,01 0,55 -3,51% XETRA
NOKIA CORP. Registered Shares EO 0,06 18,40 +1,04% XETRA
Northwest Airlines Corp. 7,56 -4,06% NYSE
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 74,59 +0,96% XETRA
THOMAS COOK ORD EUR0.10 266,75 +3,59% London Dom Quotes
TUI AG Namens-Aktien o.N. 18,31 +2,01% XETRA
UAL Corporation 15,21 -1,23% NASDAQ
UBS N 36,98 +3,59% SWX Europe
UNICREDIT 4,953 +3,40% Mailand
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKTIEN O.N. 14,18 -0,42% XETRA
US Airways Group Inc (New) 7,16 +1,42% NYSE
VODAFONE GRP. ORD USD0.11 3/7 159,20 +1,14% London Dom Quotes
Yahoo! Inc. 26,80 -1,83% NASDAQ
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nordex:

Telekom prüft Übernahme von US-Mobilfunker Sprint

 
04.05.08 18:51
Telekom prüft Übernahme von US-Mobilfunker Sprint

BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom erwägt nach einem Pressebericht eine Übernahme des drittgrößten US-Mobilfunkanbieters Sprint Nextel oder zumindest eine Beteiligung daran. Eine solche Verbindung würde den Bonner Konzern an die Spitze des Weltmarktes katapultieren, berichtete der 'Spiegel' in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Ein Telekom-Sprecher in Bonn kommentierte den Bericht nicht. Auch Sprint lehnte einen Kommentar ab.

Seit Mitte März wird immer wieder über eine Übernahme von Sprint Nextel spekuliert. Hintergrund ist der massive Einbruch der Aktie, deren Wert sich innerhalb eines Jahres um zwei Drittel reduzierte. Von ihrem Tiefststand im März konnte sich der Kurs mittlerweile etwas erholen. Neben der Telekom wurden bereits der Konkurrent Verizon Wireless und der mexikanische Milliardär Carlos Slim als mögliche Interessenten genannt.

Dem Bericht zufolge analysieren Telekom-Manager zurzeit diverse Optionen einer Übernahme oder eines Zusammenschlusses. Zusammen mit der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile USA würde sich die neue Formation auf Augenhöhe mit dem US-Marktführer AT&T Wireless befinden. Noch gebe es kein Angebot und keine offiziellen Verhandlungen, aber Sprint stehe auf der Prioritätenliste des Bonner Konzerns weit oben. Gründe dafür seien der niedrige Dollarkurs und der auf rund 22 Milliarden Dollar gesunkene Börsenwert des US-Mobilfunkers.

Reibungslos wäre eine Integration von Sprint Nextel in den Telekom-Verbund nicht. Denn der US-Konzern setzt auf eine andere Technik als T-Mobile USA; die Aufrüstung der Netze würde hohe Summen verschlingen. Die Telekom hatte schon einmal eine Übernahme von Sprint geprüft. Nach eigenen Angaben lotete der Bonner Konzern im Jahr 2000 einen Kauf des Unternehmens aus, entschied sich dann aber für den Erwerb von VoiceStream (heute T-Mobile USA).

Sprint steht seit der Übernahme von Nextel im August 2005 unter Druck. Unzufrieden mit der Netzqualität kündigten viele Kunden ihren Anschluss und wechselten zur Konkurrenz. Profitiert haben davon die Marktführer AT&T Wireless und Verizon Wireless sowie T-Mobile USA als kleinster der landesweit aktiven Handy-Anbieter, die weiterhin kräftig neue Nutzer gewinnen./cd/fd/mur/DP/
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Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
02.06.08 08:49
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News - 01.06.08 20:52
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

RWE trennt sich von deutschem Gasnetz

ESSEN - Der Energieversorger RWE  beugt sich dem Druck der EU-Kommission und trennt sich von seinen Gasnetz in Deutschland. 'Der Konzern hat sich nun zur Vermeidung eines langjährigen Rechtsstreits für eine einvernehmliche Regelung entschieden', sagte ein Konzernsprecher nach einer Aufsichtsratssitzung am Samstag in Essen. RWE wolle binnen zwei Jahren verkaufen. Dabei suche der Konzern nach einem strategischen Käufer, sagte der RWE-Chef Jürgen Großmann der 'Westdeutschen Allgemeinen Zeitung' (WAZ/Montagausgabe).

Telekom-Chef will schonungslose Aufklärung

BERLIN - Telekom-Chef Rene Obermann hat eine schonungslose Aufklärung des Spitzelskandals angekündigt. Die Verantwortlichen sollen 'ohne Ansehen von Rang und Person' zur Rechenschaft gezogen werden. Zugleich versicherte Obermann, dass Kundendaten sicher seien. Der Konzernchef bestritt in mehreren Interviews am Wochenende, persönlich in den Skandal seines Konzerns verwickelt zu sein. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' wächst indes der Druck auf Ex-Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel und den früheren Konzernchef Kai-Uwe Ricke.

VW-Machtkampf eskaliert weiter - Winterkorn droht mit Rücktritt

HAMBURG - Der Streit um die Macht bei Volkswagen  eskaliert weiter: Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn hat Großaktionär Porsche  indirekt mit Rücktritt gedroht, wenn Porsche ins operative Geschäft eingreifen sollte. Der Konzern werde 'auch künftig von seinem Vorstand in Wolfsburg geleitet', sagte Winterkorn dem Nachrichtenmagazin 'Spiegel'. Sollte Porsche in das Geschäft eingreifen, müsse Porsche-Chef Wendelin Wiedeking den Job an der VW- Spitze selber erledigen, er selber könne 'noch am selben Tag gehen'.

ASCO: Merck vor möglichem Umsatzsprung mit Erbitux

CHICAGO/DARMSTADT - Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck  steht nach den jüngsten mit Spannung erwarteten Studiendaten vor einem möglichen Umsatzschub für sein Krebsmedikament Erbitux. Erbitux verlängere das Leben von Patienten mit Lungenkrebs um 1,2 Monate, teilte der im DAX  notierte Konzern am Samstag auf der 44. Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago mit. Merck will bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMEA die Europa-Zulassung zur Behandlung von Bronchialkrebses noch 2008 beantragen.

EADS will Airbus-Werk in Laupheim an Diehl und Thales verkaufen

TOULOUSE - Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS   will das Airbus-Werk in Laupheim an den Nürnberger Rüstungs- und Technikkonzern Diehl verkaufen. Das Unternehmen sei gemeinsam mit seiner strategischen Partnerfirma Thales  als 'bevorzugter Bieter' ausgewählt worden, teilte die Airbus-Muttergesellschaft am Samstag in Toulouse mit. Es werde nun mit Diehl exklusiv weiterverhandelt und die noch ausstehenden Details würden geprüft, sagte ein Airbus- Sprecher. Der Kaufvertrag solle so schnell wie möglich abgeschlossen werden. 'Es handelt sich um einige Wochen bis Monate.' Diehl liefert Airbus bereits Beleuchtungssysteme und Cockpit-Elektronik.

Enders: Erstflug des Militärtransporters Airbus A400M im Frühherbst

DÜSSELDORF - Airbus-Chef Thomas Enders schließt beim Militärtransporter A400M eine weitere Verzögerung nicht aus. 'Es deutet alles darauf hin, dass der Erstflug in diesem Sommer, wenn auch vielleicht im Indian Summer (Frühherbst) stattfindet', sagte Enders in einem Interview mit der 'Wirtschaftswoche'. Zu den Protesten von französischen Gewerkschaften und der Handelskammer in Toulouse über angebliche Benachteiligung französischer Interessen sagte Enders, dass es auch in Deutschland derartige Klagen gebe. 'Bei einer Integration, wie wir sie jetzt endlich vollziehen, gibt es heute hier und morgen dort Beschwerden', sagte Enders. 'Solange sich aber alle Seiten beschweren, dürften die Lasten ausgeglichen sein.'

Siemens rechnet zunächst mit Mehrkosten durch Sparprogramm

FRANKFURT - Siemens  rechnet im laufenden Geschäftsjahr zunächst mit Belastungen aus dem geplanten Sparprogramm. 'Wir wollen möglichst viele Restrukturierungsaufwendungen noch im laufenden Geschäftsjahr buchen', sagte Finanzvorstand Joe Kaeser im Interview mit der 'Bösen-Zeitung' (Samstagausgabe). Im laufenden Geschäftsjahr 2007/08 (30. September) werde das Sparprogramm in Verwaltung und Vertrieb daher zunächst zu Mehrkosten führen. Zum Umfang des bevorstehenden Stellenabbaus und zur Höhe der Zusatzkosten wollte er keine Angaben machen.

BMW: Lieferanten sollen gestiegene Rohstoff-Preise mittragen

OBERPFAFFENHOFEN - Der Autokonzern BMW  will seine Zulieferer stärker als bisher an den gestiegenen Rohstoffpreisen beteiligen. 'Bei einer durchschnittlichen Wertschöpfungstiefe finde ich eine Drittel-Lösung gut – ein Drittel trägt der Sublieferant, ein Drittel der Zulieferer und ein Drittel wir', sagte BMW-Einkaufsvorstand Herbert Diess der am Montag erscheinenden Ausgabe des Branchenblatts 'Automobilwoche'.

Continental will Suche nach neuem Finanzvorstand zügig abschließen

DÜSSELDORF - De Autozulieferer Continental  geht die Suche nach einem neuen Finanzvorstand in die entscheidende Runde. 'Die Kandidaten haben wir schon gehört. Jetzt müssen sich der Vorstandschef und das Präsidium des Aufsichtsrates eine Meinung bilden', sagte Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg dem 'Handelsblatt' (Montagsausgabe). Dabei komme auch ein Branchenfremder in Betracht. 'Wir sprechen mit Bankern, erwägen zudem eine interne Lösung.' Im Herbst solle der Nachfolger für Alan Hippe dann feststehen, bekräftigte der Aufsichtsratschef frühere Ankündigungen.

Gewerkschafter: LANXESS verlangt längere Arbeitszeit

HAMBURG - Der Spezialchemiekonzern LANXESS  will in Deutschland nach Angaben eines Gewerkschaftsvertreters einem weiteren Achtel seiner Belegschaft längere Arbeitszeiten abringen. Im Gegenzug zu Investitionen in Deutschland sollten die 1000 Beschäftigten der Grundchemiesparte nach Plänen des Managements künftig 40 statt der branchenüblichen 37,5 Stunden pro Woche arbeiten, zitiert die 'Financial Times Deutschland' (FTD/Montag) den Gewerkschaftsvertreter im Aufsichtsrat, Wolfgang Blossey.

Presse: ING will nach Prüfung nicht für Postbank bieten

DÜSSELDORF- Die niederländische Großbank ING   will laut 'Wirtschaftswoche' einem Pressebericht zufolge nach eingehender Prüfung nicht für die Postbank  bieten. Die ING werde kein Angebot abgeben, sagte ein Insider dem Wirtschaftsmagazin. Die Postbank und ihr Mutterkonzern Deutsche Post  wollten sich zu dem Bericht am Samstag auf Anfrage nicht äußern. Derzeit prüft die Post für ihre Beteiligung von 50 Prozent plus eine Aktie alle Optionen inklusive eines Verkaufs. In der vorigen Woche hatte es Berichte gegeben, dass laut Insidern sowohl die ING, als auch die spanische Santander  und Lloyds TSB   aus Großbritannien Interesse an der Postbank gezeigt hätten.

Computerprobleme bei Lufthansa - Flugverspätungen und Wartezeiten

FRANKFURT - Eine Störung im Computersystem der Lufthansa  hat am Sonntag zu Flugverspätungen und längeren Wartezeiten für Passagiere geführt. Betroffen gewesen sei vor allem der Flugverkehr in München und Frankfurt, aber auch an anderen Flughäfen, sagte eine Lufthansa-Sprecherin in Frankfurt. Die Störung war am frühen Nachmittag wieder behoben, wie Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow sagte. Spätestens am Sonntagabend sollte sich der Verkehr wieder voll normalisiert haben. Die Probleme im Computersystem seien nach einer Datensicherung aufgetreten, mit der in regelmäßigen Abständen Rechner angeglichen würden.

VW-Betriebsratschef Osterloh sieht Porsche mit Übernahme überfordert

BRAUNSCHWEIG - Porsche  ist mit der Übernahme von Volkswagen  nach Einschätzung des VW-Betriebsratschefs Bernd Osterloh überfordert. 'Für mich zeichnet sich immer klarer ab: Die Herrschaften wussten offensichtlich nicht, wie ein Weltkonzern wie Volkswagen funktioniert, und sie wissen es auch heute nicht', sagte Osterloh der 'Braunschweiger Zeitung' (Samstagsausgabe). 'Fest steht: In Stuttgart ist man mit dieser Übernahme überfordert.' Porsche habe durchaus eine Erfolgsgeschichte hingelegt, 'wie ein Mittelständler', mit 100.000 Autos im Jahr. 'Aber wie sich zeigt, genügt das nicht, um einen Weltkonzern zu übernehmen, schon gar nicht, ihn zu führen', sagte Osterloh der Zeitung.

Volvo prüft Übernahme eines Ford-Werkes in den USA

STUTTGART - Der schwedische Autohersteller Volvo prüft derzeit die Übernahme eines nicht ausgelasteten Werks der Konzernmutter Ford   in den USA, um seine Fertigung im Dollar-Raum zu erhöhen. Das bestätigte Volvo-Chef Frederik Arp im Gespräch mit der Fachzeitschrift 'auto motor und sport'. 'Es wäre dumm, diese Option nicht genau zu prüfen', sagte Arp. Allerdings sei es für konkretere Aussagen noch zu früh. 'Wir sind da noch in einer Phase der Prüfung.'

'FAS': Mercedes entwickelt neue Modellfamilie als Ersatz für A- und B-Klasse

FRANKFURT - Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche stoppt nach einem Zeitungsbericht die A- und B-Klasse in ihrer bisherigen Form. Als Ersatz entwickele der Konzern eine neue Modellfamilie, schreibt die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' (FAS). 'Wir arbeiten an einem völlig neuen Konzept für die Nachfolger von A- und B-Klasse', zitiert das Blatt aus Vorstandskreisen. Intern laufe das Projekt unter dem Kürzel MFA: 'Mercedes Frontwheel Architecture'. Statt der zwei Modelle A- und B-Klasse werde es demnach vier Varianten geben: Geländewagen, Cabrio, Coupé, kleiner Van.

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
BANCO SAN EUR0.50 1.047,00 +0,58% London Dom Quotes
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 38,07 +2,53% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 81,50 +1,71% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 48,92 -0,27% XETRA
DAX Performance-Index 7.096,79 +0,59% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 16,67 +3,54% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 20,45 +1,59% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 62,10 +4,00% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 10,76 +0,19% XETRA
EADS 15,02 +4,09% Paris
Ford Motor Co. (DE) 6,80 +1,34% NYSE
ING GROEP 24,54 +1,40% Amsterdam
LANXESS AG Inhaber-Aktien o.N. 28,99 -3,27% XETRA
LLOYDS TSB GRP. ORD 25P 384,00 +1,79% London Dom Quotes
MERCK KGAA Inhaber-Aktien o.N. 90,36 -2,53% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 119,92 +0,87% XETRA
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 83,09 -0,80% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 72,92 +0,52% XETRA
THALES 40,12 +1,98% Paris
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 177,05 -1,19% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
07.07.08 08:41
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News - 06.07.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Presse: Postbank-Verkauf könnte an Preis scheitern

HAMBURG/BONN - Der Verkauf der Postbank  könnte laut einem Medienbericht an unterschiedlichen Preisvorstellungen scheitern. Die Deutsche Post  sehe den Wert ihrer Banktochter bei mehr als zehn Milliarden Euro, berichtet die 'WirtschaftsWoche' in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Bundesfinanzministeriums. Die bisherigen unverbindlichen Gebote der Interessenten lägen aber zwischen acht und neun Milliarden Euro. 'Das ist der Post zu wenig', sagte ein Insider dem Magazin. Der Aufsichtsrat soll demnach auf einem zweistelligen Milliardenangebot bestehen.

Reisepreise steigen - Urlaubslaune aber ungebremst

BOLTENHAGEN - Der größte deutsche Reiseveranstalter TUI hat wegen der hohen Energiekosten für die nächste Saison steigende Reisepreise angekündigt, sieht die Urlaubslaune aber ungebremst. Reisen etwa in die Mittelmeerländer würden durchschnittlich 2,9 Prozent teurer, Ziele mit eigener Anreise 1,8 Prozent, berichtete TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher bei der Präsentation der Winterkataloge in Boltenhagen an der Ostsee. Bei Fernreisen würden Preissteigerungen teilweise durch den schwachen Dollarkurs gegenüber dem Euro wieder ausgeglichen.

Freenet: Debitel-Kauf abgeschlossen

HAMBURG - Der Telekommunikationsanbieter Freenet  hat den umstrittenen Kauf des Mobilfunk-Providers Debitel abgeschlossen. Der bisherige Debitel-Eigentümer, der Finanzinvestor Permira, erhielt im Gegenzug eine Beteiligung von knapp 25 Prozent an Freenet, wie das Unternehmen am Samstagabend mitteilte. Die neue Freenet ist damit das drittgrößte Mobilfunk-Unternehmen in Deutschland mit etwa 19 Millionen Kunden. Anders als die Branchenführer T-Mobile  und Vodafone D2   haben allerdings weder Freenet noch Debitel ein eigenes Netz, sondern treten lediglich als Vermittler auf. Der Kaufpreis für Debitel lag nach früheren Angaben bei 1,63 Milliarden Euro inklusive Schulden.

Presse: VW kommt bei Standortsuche in den USA voran

WOLFSBURG - Volkswagen nähert sich einem Pressebericht zufolge einer Entscheidung über das geplante neue Werk in den USA. Derzeit sei der Bundesstaat Alabama der bevorzugte Standort, berichtet die Branchenzeitung 'Automobilwoche' in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf ranghohe Konzernquellen. Zur Begründung heißt es, Alabama im Südosten der USA habe eine dichte Struktur potenzieller Zulieferunternehmen. Zudem seien ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden und die Stadt Mobile verfüge über einen bedeutsamen Seehafen. In Alabama hat unter anderem bereits Daimler sein Werk Tuscaloosa.

BP schlägt zurück: Klage gegen russische Partner bei TNK-BP

NEW YORK/LONDON - Im milliardenschweren Streit beim russisch-britischen Ölkonzern TNK-BP fährt der Ölmulti BP   nun schweres Geschütz auf. Das Unternehmen verklagte die russischen Partner in dem Gemeinschaftsunternehmen und fordert von ihnen eine Summe von 370 Millionen Dollar, wie ein BP-Sprecher dem 'Wall Street Journal' (Samstagausgabe) sagte. BP und die Russen halten jeweils die Hälfte an TNK-BP. Seit Monaten tobt ein heftiger Kampf um die Kontrolle über den drittgrößten russischen Ölförderer. Seit langem wird spekuliert, dass ein vom Kreml kontrollierter Konkurrent wie Gazprom  oder Rosneft das Unternehmen übernimmt.

Presse: Merrill Lynch will bei Bloomberg aussteigen

NEW YORK - Unter dem Druck milliardenschwerer Abschreibungen geht die drittgrößte US-Investmentbank Merrill Lynch   an ihr Tafelsilber: Laut Medienberichten will sie den bis zu sechs Milliarden Dollar teuren Anteil an der Finanznachrichtenagentur Bloomberg verkaufen. Man hoffe, das Geschäft noch bis zur Vorlage der nächsten Quartalszahlen Mitte Juli abzuschließen, berichtete die 'New York Times' am Samstag unter Berufung auf beteiligte Personen. Wall- Street-Analysten rechnen bei Merrill Lynch für das laufende Vierteljahr mit erneuten Milliarden-Abschreibungen wegen der US- Immobilienkrise. Die Bank hat in den vergangenen Monaten bereits rund 15 Milliarden Dollar an frischem Kapital aufgenommen und muss nun offenbar auf andere Mittel zurückgreifen, um die Bilanz auszubessern.

'Focus': RWE verdoppelt Einsparziel auf 1,2 Milliarden Euro

HAMBURG - Der Energiekonzern RWE  verschärft nach Informationen des Nachrichtenmagazins 'Focus' sein Sparprogramm. Die Kosten sollten nun statt um die bisher geplanten 600 Millionen Euro bis 2012 nun um 1,2 Milliarden Euro sinken, berichtet 'Focus' unter Berufung auf Unternehmenskreise. Das sei das wichtigste Ergebnis einer Analyse, die RWE-Chef Jürgen Großmann in Auftrag gegeben hatte. Das Sparziel solle unter anderem durch den Abbau von 700 Vollzeit-Stellen erreicht werden. Um Entlassungen zu vermeiden, wolle der Konzern Mitarbeiter in 'Wachstumsfelder mit Personalbedarf' versetzen. Dazu gehöre etwa die Öko-Tochter RWE Innogy.

Presse: MAN prüft Umwandlung in Europäische Aktiengesellschaft

MÜNCHEN - Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN  prüft nach Informationen der Wirtschaftszeitung 'Euro am Sonntag' die Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft (Societas Europaea, SE). Eine Umwandlung solle der Hauptversammlung im April 2009 zur Abstimmung vorgelegt werden, hieß es unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Person. Vor allem Konzernchef Hakan Samuelsson gelte als Befürworter dieser Rechtsform. Ein Unternehmenssprecher sagte auf Anfrage der Zeitung, es gebe nichts Konkretes. In Deutschland firmieren die Allianz , BASF , Fresenius  und die Porsche-Holding als Europäische Aktiengesellschaften.

Fujitsu Siemens dämpft Erwartungen

HAMBURG - Der Computerhersteller Fujitsu Siemens   dämpft die Erwartungen an sein Geschäft. Es werde im laufenden Jahr sehr schwierig, die Ziele zu erreichen, sagte Konzernchef Bernd Bischoff der Wirtschaftszeitung 'Euro am Sonntag'. Das zum 30. Juni abgelaufene Quartal sei sehr schwierig gewesen. Auch das laufende Vierteljahr verspreche keine Besserung. Ein schwaches Ergebnis würde den Druck auf Fujitsu Siemens weiter verstärken. Der Siemens-Konzern als einer der beiden Partner im Gemeinschaftsunternehmen hatte sich wiederholt unzufrieden mit der Rendite bei dem Computerbauer gezeigt.

Deutsche-Bank-Chef dämpft Erwartungen an Bankenkonsolidierung

HAMBURG - Deutsche-BankChef Josef Ackermann hat die Erwartungen an die Bankenkonsolidierung in Deutschland gedämpft. Dass es in diesem Jahr zu einer Neuordnung der Branche kommen werde, 'lässt sich noch nicht definitiv sagen. Denn das Umfeld ist schwierig', sagte Ackermann der Tageszeitung 'Die Welt' (Montagausgabe). Derzeit laufen Vorbereitungen zum Verkauf der Postbank , auch für die Dresdner Bank  und die deutsche Citibank   wird eine Lösung gesucht. Die Deutsche Bank wird in allen Fällen als potenzieller Käufer gehandelt.

HOCHTIEF erwägt Interessenbekundung für russischen Flughafen Pulkovo

FRANKFURT - Der Baukonzern HOCHTIEF  wird sich an der anstehenden Privatisierung des russischen Flughafens Pulvoko in Sankt Petersburg möglicherweise beteiligen. 'Wir prüfen, ob wir eine Interessenbekundung für Pulkovo abgeben', sagte ein Unternehmenssprecher der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe). Insgesamt ist der Konzern dem Bericht zufolge an fünf - teils potenziell - zum Verkauf stehenden Flughäfen interessiert. Bei Pulkovo gehe es um eine 100-Prozent-Privatisierung mit einer Laufzeit von 30 Jahren. Die Stadt Sankt Petersburg als Eigentümerin erwarte erste Interessenbekundungen für die Teilnahme am Verkaufsprozess bis Ende Juli.

Merck peilt 'intensiv' Übernahmen an

DÜSSELDORF - Der Chef des Pharma- und Chemiekonzerns Merck  denkt 'intensiv über Akquisitionen' nach. Das gelte für beide Säulen des Konzerns, sagte Karl-Ludwig Kley dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). Eine Trennung von der Chemie, die 'Teil der DNA' des Familienunternehmens sei, lehnte Kley ab. Merck verdient dem Bericht zufolge als Weltmarktführer bei Flüssigkristallen für Flachbildschirme viel Geld, braucht jedoch hohe Investitionsmittel für das forschungsintensive Pharmageschäft. Deshalb spekulierten Analysten über einen Verkauf der Chemie. 2007 habe Merck bei rund sieben Milliarden Euro Umsatz knapp eine Milliarde Euro verdient.

Wincor Nixdorf bestätigt Ziele - Dividendenanhebung möglich

DÜSSELDORF - Der Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf  hat seine Umsatz- und Gewinnziele bestätigt und eine Dividendenanhebung in Aussicht gestellt. 'Wir halten an unserer Ausschüttungspolitik fest. Eine Anhebung ist deshalb durchaus vorstellbar“, sagte Vorstandschef Eckard Heidloff der 'WirtschaftsWoche'. Trotz der im Zwischenbericht genannten eingetrübten Rahmenbedingungen ist Heidloff überzeugt, die angestrebten Ergebnisse zu erreichen. 'Wir sind sicher, dass wir wie geplant acht Prozent mehr Umsatz und ein Plus im operativen Ergebnis von zehn Prozent schaffen. Bisher haben wir immer geliefert.' Die Erwartung von Analysten, das Ergebnis pro Aktie könne sogar ein Plus von 15 Prozent erreichen, sei realistisch. 'Der Anstieg des Gewinns nach Steuern und Zinsen wird in der Tat höher ausfallen als der Zuwachs im Betriebsergebnis.'

Wirecard rechnet trotz Debatte um Bilanz mit kräftiger Gewinnsteigerung

FRANKFURT - Die Diskussion um eine irreführende Bilanz hat den Zahlungsabwickler Wirecard  nach Unternehmensangaben bislang keine Kunden gekostet. 'Das operative Geschäft entwickelt sich hervorragend', sagte Wirecard-Vorstandschef Markus Braun der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) werde in diesem Jahr um mindestens 45 Prozent steigen.

'Spiegel': Bundesnetzagentur billigt Energieanbietern höhere Verzinsung zu

HAMBURG - Mit ihren massiven Forderungen nach höheren Renditen für Neuinvestitionen in ihre Strom- und Gasnetze haben sich die Energieanbieter in Deutschland einem Pressebericht zufolge durchgesetzt. Das zumindest gehe aus internen Berechnungen hervor, die von der zuständigen Bundesnetzagentur an diesem Montag vorgestellt werden sollen, berichtete der 'Spiegel'. Danach soll die Verzinsung bei Neuanlagen von derzeit 7,91 auf 9,29 Prozent ansteigen. Wie hoch die Verzinsung für Altanlagen ausfallen soll, sei am vergangenen Freitag noch offen gewesen. Die Bundesnetzagentur begründe die Anhebung damit, dass in der Neuberechnung die Körperschaftsteuer berücksichtigt werden müsse.

Fiat erwägt zweite Preisanhebung in diesem Jahr

MÜNCHEN - Der italienische Autobauer Fiat   wird möglicherweise seine Preise zum zweiten Mal im laufenden Jahr anheben. 'Die wachsenden Preise für Rohstoffe verlangen von der Industrie, ihre Preispolitik ständig zu überprüfen', sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne 'Automotive News Europe' und fügte hinzu: „Darum erwägen wir eine weitere Anhebung der Listenpreise der Fiat Gruppe um einige Prozentpunkte ab September.“ Sollte dies geschehen, wäre dies bereits die zweite Preissteigerung für Fiat-Neuwagen in diesem Jahr.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 109,71 -1,02% XETRA
BASF SE Inhaber-Aktien o.N. 42,20 -0,96% XETRA
BP $0.25 551,75 -0,94% London Dom Quotes
Citigroup Inc 16,82 -0,12% NYSE
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 54,23 -2,83% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 16,45 -1,44% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 52,55 -4,80% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 10,90 -0,68% XETRA
FIAT . 10,119 -0,43% Mailand
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 11,79 -2,16% XETRA
Fresenius SE VORZUGSAKTIEN O.ST. O.N. 54,52 +1,60% XETRA
FUJITSU LTD. Registered Shares o.N. 4,88 +3,61% Frankfurt
HOCHTIEF AG Inhaber-Aktien o.N. 60,54 +0,22% XETRA
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 70,14 -0,79% XETRA
MERCK KGAA Inhaber-Aktien o.N. 80,63 -1,90% XETRA
Merrill Lynch & Co Inc 31,12 -0,10% NYSE
OAO GAZPROM Nam.Akt.(Sp.ADRs Reg.S)4/RL 5 34,55 -1,99% Frankfurt
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 89,44 -2,23% XETRA
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 79,71 -1,58% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 68,44 -1,27% XETRA
TUI AG Namens-Aktien o.N. 14,33 +0,49% XETRA
VODAFONE GRP. ORD USD0.11 3/7 152,00 -0,39% London Dom Quotes
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 175,68 -1,85% XETRA
Wincor Nixdorf AG Inhaber-Aktien o.N. 43,81 -1,82% XETRA
Wirecard AG Inhaber-Aktien o.N. 6,73 +0,90% XETRA
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Skydust:

Arbeitnehmer zeigen Deutsche Telekom an

 
11.07.08 13:21
Arbeitnehmer-Aufsichtsräte zeigen Deutsche Telekom an
17:13 10.07.08

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - In der Bespitzelungsaffäre der Deutschen Telekom(Profil) haben die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat des Unternehmens am Donnerstag wie angekündigt Strafanzeige gegen den Konzern erstattet. Das teilte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Lothar Schröder mit. Die Arbeitnehmervertreter sehen unter anderem das Fernmeldegeheimnis und den Datenschutz verletzt. "Die Arbeit des Betriebsrates ist beeinträchtigt, wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten", sagte Schröder, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist, dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe).

Die Deutsche Telekom hatte Ende Mai eingeräumt, dass der Konzern 2005 und 2006 Telefondaten missbraucht hatte. Bislang argumentiert Telekom-Chef René Obermann, er habe nur Kenntnis von einem Fall, bei dem Telefondaten eines Journalisten und eines Aufsichtsrates abgeglichen worden seien. Ziel war offenbar herauszufinden, wer die Presse mit vertraulichen Informationen versorgte. Ob und in welchem Umfang noch weitere Gespräche ausgespäht wurden, ist derzeit unklar. Die Staatsanwaltschaft Bonn ermittelt unter anderem gegen den damaligen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke und den ehemaligen Vorsitzenden des Telekom-Aufsichtsrates, Klaus Zumwinkel./wä/DP/stw
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Peddy78:

Heute spät aber wieder mit dem wichtigsten vom WE:

2
14.07.08 09:30
www.comdirect.de

News - 13.07.08 20:36
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

EADS-Chef bestätigt Gewinnziel für 2008

LONDON - Der Luft- und Raumfahrtkonzern EADS   hat Spekulationen über eine bevorstehende Gewinnwarnung zurückgewiesen. Das Ziel, im laufenden Jahr einen operativen Gewinn von 1,8 Milliarden Euro zu erwirtschaften, gelte weiter, sagte EADS-Chef Louis Gallois im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Farnborough bei London (14. bis 20. Juli). Nur das Board of Directors könne die Prognose für das Gesamtjahr ändern, gab Gallois zu bedenken. 'Wir sehen nach wie vor Chancen und Risiken', ergänzte Finanzvorstand Hans Peter Ring. Die Prognose werde bei der Vorlage der Quartalszahlen Ende Juli aktualisiert. Zuvor hatte Ring der 'Börsen-Zeitung' gesagt, EADS werde die Prognose bei der Vorlage der Halbjahreszahlen am 30. Juli entweder bestätigen oder anpassen. Dies war vielfach als Hinweis auf eine bevorstehende Gewinnwarnung verstanden worden.

Presse: Schaeffler will Autozulieferer Continental übernehmen

LONDON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe will nach Zeitungsberichten den Autozulieferer und Reifenhersteller Continental  übernehmen. Nach Informationen der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (FAZ/Montag) sind über das Wochenende konkrete Übernahmeverhandlungen geführt worden. Bereits am Samstag hatte die britische 'Financial Times' (FT) über Kontaktaufnahmen Schaefflers zu Conti berichtet. Bei einer Zurückweisung seines Angebots sei der Wälzlager-Hersteller auch zu einer feindlichen Übernahme entschlossen, schrieb die FT. Ein Sprecher beider Unternehmen wollten den Bericht nicht kommentieren.

Dollarkurs und Ölpreis schrecken Airbus nicht - Keine Auftragsflaute

   LONDON - Trotz der Krise in der Luftfahrtbranche laufen die Auftragsbücher beim Flugzeugbauer Airbus über. 'Wir werden in den nächsten Jahren keinen Einbruch beim Auftragsbestand haben', prognostizierte Airbus-Chef Thomas Enders im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Farnborough bei London (14. bis 20. Juli). Zwar könnten der schwache Dollar und die hohen Treibstoffpreise zu Abbestellungen führen, vor allem bei den notleidenden US-Fluggesellschaften. Dies werde voraussichtlich aber von Airlines in boomenden Regionen wie Asien aufgefangen. Alleine im ersten Halbjahr 2008 hat die EADS-Tochter Airbus mit netto 487 Bestellungen so viele Aufträge erhalten, wie sie nur in einem ganzen Jahr abarbeiten kann.

EADS bei Tankflugzeug-Auftrag siegessicher - Chancen für A400M

LONDON - Der Airbus-Mutterkonzern EADS   gibt sich bei der Neuausschreibung des milliardenschweren Tankflugzeug-Auftrages in den USA siegessicher. 'Wir wissen, dass wir das beste Flugzeug haben, und es ist fertig und getestet', sagte EADS-Chef Louis Gallois im Vorfeld der Luftfahrtmesse in Farnborough bei London, die an diesem Montag beginnt. Der US-Konkurrent Boeing könne dagegen nur Pläne vorlegen. Auch für den neuen Militärtransporter A400M sehen die Europäer Absatzchancen in den USA: Er sehe Interesse beim dortigen Militär, sagte John Young, bei EADS zuständig für das operative Geschäft in Nordamerika.

Airbus will Produktion um 45 Prozent steigern

PARIS - Angesichts praller Auftragsbücher will die EADS-Tochter   Airbus die Produktion in den kommenden Jahren um 40 bis 45 Prozent steigern. Bei 3.600 bestellten Flugzeugen sei die Fertigung für mehr als sieben Jahre ausgebucht, sagte Airbus-Geschäftsführer Fabrice Bregier dem 'Figaro' (Samstag). Es kämen aber weiter mehr Bestellungen herein als Flugzeuge ausgeliefert würden. 'Deshalb fahren wir die Produktion 2009 und 2010 weiter hoch.'

Telekom-Aufsichtsräte fordern umfassende Aufklärung

BONN - In der Bespitzelungsaffäre der Deutschen Telekom  wollen die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat mit ihrer Strafanzeige eine umfassende Aufklärung erreichen. 'Wir wollen, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob neben den Verbindungsdaten auch Telefongespräche, Mails und Faxe ausgewertet wurden', sagte der Vizechef des obersten Kontrollgremiums, Lothar Schröder, am Samstag der Nachrichtenagentur dpa-AFX. Zudem müsse geklärt werden, wer konkret betroffen gewesen sei oder noch sei und über welchen Zeitraum die Bespitzelung durchgeführt worden sei.

US-Hypothekenbank IndyMac am Ende - Opfer der Immobilienkrise

WASHINGTON/NEW YORK - Neuer dramatischer Höhepunkt der Kreditkrise: Mit der US-Hypotheken- und Bausparbank IndyMac ist einer der größten Immobilienkreditgeber des Landes zusammengebrochen. Nach dem Ansturm besorgter Kunden auf ihr Geld musste die staatliche Einlagensicherungsbehörde (FDIC) die Kontrolle über die Bank mit Sitz im kalifornischen Pasadena übernehmen. Den Behörden zufolge handelt es sich um den zweitgrößten Banken-Crash in der Geschichte der USA und den größten seit dem verschärften Ausbruch der Finanzmarktkrise vor rund einem Jahr. Die Branche erwartet weitere Zusammenbrüche.

Freenet-Chef will bei Niederlage auf Hauptversammlung zurücktreten

BERLIN - Freenet-Chef Eckhard Spoerr will bei einer Niederlage im Machtkampf mit den beiden Großaktionären United Internet  und Drillisch  zurücktreten. 'Dann bin ich weg, von einem Tag auf den anderen', kündigte er in der 'Welt am Sonntag' an. 'Ich habe dann alles in meiner Macht stehende zum Wohle der Geellschaft, der Mitarbeiter und unserer Aktionäre getan.' Die beiden Freenet-Konkurrenten wollen im Streit um die Firmenstrategie den Aufsichtsrat abwählen und dem Vorstand das Vertrauen entziehen lassen. 'Dieses Verhalten kann ich nur grenzwertig nennen', sagte Spoerr. 'In meinen Augen ist das ein Kampf von Gut gegen Böse.' Auf der Hauptversammlung werde es daher nun zum 'Showdown' kommen. 'Endweder die oder wir.'

Yahoo! lehnt weiteres Microsoft-Angebot ab

NEW YORK - Der Internet-Konzern Yahoo!   hat ein weiteres Angebot des Software-Riesen Microsoft   abgelehnt. Diesmal schlug Microsoft zusammen mit dem Yahoo!-Großaktionär Carl Icahn vor, nur das Geschäft mit der Internet-Suche zu kaufen, wie Yahoo! am Samstagabend berichtete. Microsoft und Icahn hätten die Offerte am Freitagabend vorgelegt und Yahoo! 24 Stunden Bedenkzeit gegeben. Zugleich gab der Yahoo!-Verwaltungsrat bekannt, dass er Microsoft den Kauf des gesamten Unternehmens für 33 Dollar je Aktie angeboten habe.

ThyssenKrupp-Chef will höhere Stahlpreise durchsetzen

HAMBURG - ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz will höhere Stahlpreise durchsetzen. Kunden, die einen Jahresvertrag mit fest vereinbarten Preisen für 2008 haben, könnten auf der Einhaltung bestehen, aber sie müssten sich 'dann darauf einstellen, dass die Preise für das Jahr 2009 deutlich stärker steigen', sagte Schulz dem Magazin 'Der Spiegel'. Außerdem könne diesen Kunden nicht garantiert werden, dass sie im Jahr 2009 die gewünschte Menge Stahl von dem Düsseldorfer Konzern erhielten. 'Denn unser Qualitätsstahl ist knapp', sagte Schulz dem Magazin. Als Alternative bot er den Unternehmen an, jetzt über eine 'neue Vertragslaufzeit beispielsweise vom 1. Juli 2008 bis zum 30. Juni 2009' zu verhandeln.

Fortis-Chef nimmt seinen Hut

BRÜSSEL - Zwei Wochen nach einem Börsenabsturz hat der Vorstandschef des belgisch-niederländischen Finanzkonzerns Fortis  , Jean-Paul Votron, seinen Hut genommen. Votrons Stellvertreter Herman Verwilst übernehme vorübergehend dessen Aufgaben, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Samstag in Brüssel nach einer mehrstündigen Verwaltungsratssitzung mit. Votrons Ausscheiden erfolge im gegenseitigen Einvernehmen und sei im Interesse der Fortis-Gruppe, hieß es.

Continental: Rohstoffpreise drücken auf Marge im Reifengeschäft

DÜSSELDORF- Beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental  belasten die gestiegenen Preise für Rohstoffe und Energie die Rendite im Reifengeschäft. 'Im ersten Halbjahr konnten wir nicht die Marge des Vorjahres erzielen. Auch für das Gesamtjahr bin ich vorsichtig', sagte Finanz- und Pkw-Reifenvorstand Alan Hippe dem 'Handelsblatt'. Im Jahr 2007 erzielten die Niedersachsen in dieser Sparte mit 14,8 Prozent Umsatzrendite das beste Ergebnis. Die Rohstoffkosten belasteten laut Hippe den Bereich Autoreifen allein im ersten Quartal mit 16 Millionen Euro.

Presse: Daimler sieht Gewinnziele in Gefahr wegen S-Klasse

OBERPFAFFENHOFEN - Beim Stuttgarter Automobilkonzern Daimler  wächst einem Pressebericht zufolge nach einem Pressebericht die Sorge vor einem Gewinneinbruch der Sparte Mercedes-Benz Cars. 'Besonders kritisch ist der Absatzrückgang der S-Klasse, nicht zuletzt in den USA', zitiert die 'Automobilwoche' einen Unternehmensinsider. In den Vereinigten Staaten seien neuerdings vor allem kleinere, verbrauchsgünstige Autos wie die C-Klasse gefragt, mit denen Mercedes aber nicht so viel Geld verdient.

'FAS': Condor, TuiFly und Germanwings verhandeln über Dreierbündnis

FRANKFURT - Nach dem Scheitern der geplanten Fusion von Air Berlin  und der Thomas-Cook-Tochter   Condor bahnt sich einem Pressebericht zufolge nun ein Dreierbündnis an. Es gebe intensive Gespräche über ein Zusammengehen von Condor mit dem TUI-Ferienflieger TUIfly und dem Lufthansa-Beteiligung  Germanwings, berichtet die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung' unter Berufung auf Unternehmenskreise. 'Wir sind in fortgeschrittenen Verhandlungen', zitiert das Blatt einen Insider. 'Im dritten Quartal ist damit zu rechnen.' Die Unternehmen wollten sich dem Blatt gegenüber nicht zu dem Thema äußern.

'FT': FedEx an TNT interessiert

LONDON - Der US-Logistikkonzern FedEx   prüft einem Pressebericht zufolge die Übernahme des niederländischen Konkurrenten TNT  . FedEx führe hierzu erste Sondierungsgespräche, berichtet die 'Fiancial Times' (Samstagausgabe) ohne Angabe von Quellen. Einzelheiten nannte das Blatt nicht. Ein FedEx-Sprecher wollte den Bericht dem Blatt gegenüber nicht kommentieren./

BMW-Bertriebsrat: Arbeitsplatzabbau könnte sich länger hinziehen

STUTTGART - Beim Autobauer BMW  könnte sich der geplante Stellenabbau offenbar länger als geplant hinziehen. Bisher sei erst knapp die Hälfte des bis Jahresende angepeilten Abbaus von 8.100 Arbeitsplätzen umgestetzt, sagte BMW- Betriebsratschef und Aufsichtsratsvize Manfred Schoch der Zeitschrift 'auto motor und sport'. 'Das Unternehmen wurde davon überrascht, dass nicht so viele Menschen wie erwartet den Konzern verlassen wollen.' Es könne daher sein, dass die angepeilte Zahl erst 2009 erreicht werde.

Deutsche Börse verliert Marktanteile durch Handelsplattform Chi-X

MÜNCHEN - Die Deutsche Börse  hat im Handel mit DAX-Aktien  Marktanteile an den neuen Wettbewerber wie Chi-X abgegeben. 'Die Plattform Chi-X hat inzwischen beim Handel in deutschen Aktien einen Anteil von vier bis sechs Prozent', sagte der Kassamarkt-Vorstand der Deutsche Börse, Frank Gerstenschläger, der Zeitung 'Euro am Sonntag'. Der Marktanteil der Börse im Handel von DAX-Papieren habe sich demzufolge von 99 auf 93 bis 95 Prozent reduziert.

Norddeutsche Affinerie rechnet mit höheren Synergien durch Cumerio

MÜNCHEN - Die Norddeutsche Affinerie (NA)  rechnet nach der Übernahme der belgischen Kupferhütte Cumerio mit höheren Einsparungen als zunächst angepeilt. Langfristig sei mit Synergien von 50 Millionen Euro jährlich zu rechnen, sagte NA-Chef Bernd Drouven der Zeitung 'Euro am Sonntag'. 'Im laufenden Geschäftsjahr 2007/2008 werden wir bereits fünf bis zehn Millionen Euro realisieren können, im Jahr darauf werden es voraussichtlich 40 Millionen sein.'

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered Shares EO -,25 3,63 -1,89% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 29,05 +1,01% XETRA
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 53,96 -7,60% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 38,10 +1,55% XETRA
DAX Performance-Index 6.207,10 +0,87% XETRA
DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKTIEN O.N. 67,11 +1,01% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 13,56 +1,73% XETRA
DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N. 11,04 +0,96% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Aktien o.N. 4,06 -5,14% XETRA
EADS 11,27 +4,93% Paris
FedEx Corp 73,94 -1,70% NYSE
FORTIS 9,61 +1,69% Amsterdam
Microsoft Corporation 25,25 -0,79% NASDAQ
NORDDEUTSCHE AFFINERIE AG Inhaber-Aktien o.N. 35,56 -2,04% XETRA
THOMAS COOK ORD EUR0.10 177,20 +1,72% London Dom Quotes
THYSSENKRUPP AG Inhaber-Aktien o.N. 34,11 +1,25% XETRA
TNT 18,51 -4,98% Amsterdam
TUI AG Namens-Aktien o.N. 14,49 +0,91% XETRA
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKTIEN O.N. 11,98 +1,10% XETRA
Yahoo! Inc. 23,57 +0,30% NASDAQ
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

3
21.07.08 08:32
www.comdirect.de

News - 20.07.08 20:34
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Conti-Chef bietet Schaeffler neue Verhandlungen an - Banken-Kritik

HANNOVER/HERZOGENAURACH - Conti-Chef Manfred Wennemer hat im Abwehrkampf gegen die Schaeffler-Gruppe das Vorgehen der Banken scharf kritisiert, sich aber zugleich für neue Verhandlungen bereit gezeigt. 'Wir sollten gemeinsam eine vernünftige Lösung finden', sagte Wennemer der 'Welt am Sonntag' (WamS) zum Übernahmeangebot des viel kleineren Wälzlagerherstellers aus Herzogenaurach für den Autozulieferkonzern Continental. Wennemer räumte im 'Spiegel' sogar ein, dass er nichts gegen einen kontrollierenden Anteil von gut 30 Prozent hätte. Er stellte aber die Bedingung: 'Wer die faktische Kontrolle über dieses Unternehmen übernehmen will, muss einen fairen Preis zahlen und das Unternehmensinteresse im Auge haben.'

Post hat mit Postbank-Verkauf keine Eile - UPS-Vertrag Ende August

BONN - Die Deutsche Post  will sich beim geplanten Verkauf der Tochter Postbank  nicht zur Eile drängen lassen. 'Sollten wir im Vorstand zu dem Ergebnis kommen, dass der Zeitpunkt für einen Verkauf schlecht ist, stehen wir nicht unter Druck, zu verkaufen. Das haben wir immer klar artikuliert', sagte Post-Finanzchef John Allan der 'Börsen-Zeitung' (Samstagausgabe). Zwar verhandle die Post noch mit einer kleineren Anzahl von Interessenten, aber wann oder ob es überhaupt zu einem Verkauf kommt, sei noch nicht absehbar. 'Natürlich haben wir mehr Interesse als jeder andere daran, dass dieser Prozess nicht länger dauert als nötig. Aber es braucht einfach Zeit.'

Kreise: Siemens will in der Verkehrstechnik keine deutschen Werke schließen

MÜNCHEN - Der Siemens-Konzern will nach Informationen aus Branchenkreisen in seiner Verkehrstechniksparte auf Werksschließungen in Deutschland verzichten. 'Es läuft darauf hinaus, dass die deutschen Standorte erhalten bleiben', erfuhr die Deutsche Presse- Agentur dpa aus den gut informierten Kreisen. Stellenstreichungen seien aber weiter geplant. Im Gegenzug zum Fortbestand der hiesigen Werke soll offenbar der Standort Prag mit rund 1.000 Beschäftigten entweder verkauft oder geschlossen werden. Die Kreise bestätigten damit einen entsprechenden Bericht der 'Süddeutschen Zeitung' (Samstagausgabe).

'Focus' Russische Investoren kauften GILDEMEISTER-Aktien

MÜNCHEN/BIELEFELD - Russische Investoren sind nach einem Bericht des 'Focus' interessiert am Bielefelder Werkzeugmaschinenbauer GILDEMEISTER . Über verdeckte Käufe von Aktienpaketen hätten sie sich bereits 15 Prozent gesichert, schreibt das Magazin. Gildemeister-Chef Rüdiger Kapitza sprach dem Magazin zufolge von 'Gerüchten'. Er hätte die Aktionärsstruktur des Bielefelder Unternehmens zuletzt im Mai identifizieren lassen. '95 Prozent der Aktionäre waren uns damals bekannt', sagte Kapitza. Einen heimlichen Kauf von Anteilen wollte er aber nicht ausschließen.

adidas-Chef: China wird zweitwichtigster Markt

HERZOGENAURACH/STUTTGART - Der Sportartikelhersteller adidas  rechnet damit, dass China schon im kommenden Jahr zum zweitwichtigsten Absatzmarkt für den Konzern werden wird. 'Wir sind bereits seit vier Jahren die am schnellsten wachsende Marke in China. Ich gehe deshalb davon aus, dass wir in China spätestens im Jahr 2010 erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erzielen werden. Schon im nächsten Jahr wird China als Sportartikelmarkt Japan überholen und der zweitwichtigste hinter Nordamerika werden', sagte Vorstandschef Herbert Hainer den 'Stuttgarter Nachrichten' (Montag). Die Olympischen Spiele in Peking würden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Stellung von adidas als führende Marke in Asien zu untermauern.

Symrise will Dividende hoch halten

DÜSSELDORF - Der Geschmacks- und Duftstoffhersteller Symrise  will für das laufende Geschäftsjahr wieder deutlich mehr als die Hälfte des Nettogewinns an Dividende ausschütten. 'Da sind wir sehr zuversichtlich', sagt Gerold Linzbach, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG der 'WirtschaftsWoche'. Symrise hatte seinen Aktionären für das vergangene Jahr 50 Cent je Aktie an Dividende ausgezahlt.

VW-Forschungschef sieht keinen schnellen Siegeszug von Elektroautos

WOLFSBURG - Der Autobauer Volkswagen  will in den kommenden Jahren mehrere Elektroautos auf den Markt bringen, sieht aber keinen schnellen Siegeszug der Technik. 'Bis Elektroautos zweistellige Marktanteile haben, wird es noch 20 bis 25 Jahre dauern', sagte Jürgen Leohold, Leiter der VW-Konzern-Forschung, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Wolfsburg. Es gebe noch große Probleme bei der Reichweite, bei den Kosten und bei den Produktionskapazitäten für Hochenergie-Batterien. Prognosen, dass Elektroautos bereits Mitte des nächsten Jahrzehnts zu einem Massenphänomen würden, bezeichnete Leohold als 'sehr optimistisch'.

Volkswagen-Prognose: VW-Konzern überholt Ford beim weltweiten Absatz

WOLFSBURG - Der VW-Konzern will noch in diesem Jahr den US- Hersteller Ford   beim weltweiten Autoabsatz von Platz drei verdrängen. 'Nach unseren Daten müsste der VW-Konzern Ford bereits Mitte des Jahres auf Platz drei abgelöst haben. Und wir spielen weiter auf Angriff', sagte VW-Konzernvertriebschef Detlef Wittig bei der Verleihung des europäischen VW Service Quality Award am späten Donnerstagabend in Wolfsburg. Das berichtet die 'Wolfsburger Allgemeine Zeitung' (Samstagausgabe). 'Die finalen Zahlen von Ford für Juni liegen noch nicht vor', erklärte ein VW-Sprecher am Samstag. Die Prognose für VW sehe aber sehr gut aus.

'Spiegel': Verschärfter Konflikt zwischen VW-Betriebsrat und Porsche

HANNOVER/STUTTGART - Der Streit zwischen Porsche  und dem VW-Betriebsrat verschärft sich offenbar: Der Konflikte dreht sich einem 'Spiegel'-Bericht zufolge jetzt nicht nur um die Mitbestimmung in der Porsche-Holding, sondern auch um die Rechte des VW- Aufsichtsrats. Auf der Sitzung des VW-Kontrollgremiums am vergangenen Dienstag hätten die Arbeitnehmervertreter den Antrag gestellt, dass Verträge zwischen der VW-Tochter Audi und Porsche künftig der Zustimmung des VW-Aufsichtsrats unterworfen werden sollen. Porsche sei der größte, nicht aber der alleinige Aktionär und dürfe keine Sonderrechte in Anspruch nehmen, argumentiert der Betriebsrat.

VW: Kein Verkauf des Nutzfahrzeuggeschäfts in Brasilien an MAN

MÜNCHEN/HANNOVER - Der Volkswagen-Konzern hat einen Pressebericht über einen möglichen Verkauf des Nutzfahrzeuggeschäfts in Brasilien an den Maschinenbau- und Lastwagenkonzern MAN  zurückgewiesen. Dies stehe nicht zur Debatte, sagte ein VW-Sprecher am Samstag auf Anfrage. 'Euro am Sonntag' berichtete in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine mit den Vorgängen vertraute Person, MAN prüfe eine Übernahme. Dies könne sogar noch in diesem Jahr geschehen. Dem Bericht zufolge denkt MAN außerdem an den Bau eines eigenen Motorenwerkes in Brasilien. Ein Sprecher von MAN wollte dies auf Anfrage nicht kommentieren.

'WSJ': Ford will europäische Modelle auch in den USA produzieren

NEW YORK - Der Ford- Konzern will laut einem Zeitungsbericht seine europäischen Modelle auch in den USA produzieren. Dafür sei geplant, einige US-Werke umzustellen, berichtete das 'Wall Street Journal' am Wochenende unter Berufung auf informierte Personen. Das Vorhaben könne am Donnerstag bei Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen bekanntgegeben werden, hieß es. Um welche Modelle genau es dabei geht, wurde nicht genannt.

Presse: Santander erwägt Verkauf der Versicherungssparte für 4 Milliarden Euro

MADRID - Spaniens größte Bank Santander  will Presseberichten zufolge seine Versicherungssparte für bis zu vier Milliarden Euro verkaufen. Angesprochen worden seien die französische AXA  , die deutsche Allianz , die britische Aviva   und die italienische Generali  , hieß es am Samstag in verschiedenen spanischen Tageszeitungen. Hintergrund der Verkaufspläne dürfte die Finanzierung der angestrebten Übernahme des britischen Branchenkollegen Alliance & Leicester   sein, die Santander am Montag verkündet hatte. Presseberichten vom Freitag zufolge erwägen die Spanier auch den Verkauf der Vermögensverwaltungs-Sparte für bis drei Milliarden Euro. Santander war auf Anfrage zunächst nicht zu erreichen.

/he

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
adidas AG Inhaber-Aktien o.N. 38,01 +0,64% XETRA
ALLIANCE & LEIC ORD 50P 329,50 +1,15% London Dom Quotes
Allianz SE vink.Namens-Aktien o.N. 111,17 +4,91% XETRA
AVIVA ORD 25P 538,50 +6,21% London Dom Quotes
AXA 19,025 +4,50% Paris
BANCO SAN EUR0.50 933,00 +3,38% London Dom Quotes
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 71,97 -0,18% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,72 +1,42% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 48,77 +2,37% XETRA
Ford Motor Co. (DE) 5,44 -0,91% NYSE
GENERALI ASS 22,80 +1,56% Mailand
GILDEMEISTER AG Inhaber-Aktien o.N. 16,74 -0,65% XETRA
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 70,22 +1,34% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 94,45 +3,94% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 73,93 +3,25% XETRA
Symrise AG Inhaber-Aktien o.N. 11,90 +0,00% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 189,01 +0,86% XETRA
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TurtleTrader:

Telekom schwach

 
22.07.08 11:43
Wow, ist da heute Druck drauf. Bin mal gespannt, wo die drehen werden.
Orderbuch ist aktuell recht ausgeglichen:

Stück   Geld Kurs Brief   Stück
        10,495 Aktien im Verkauf     426
        10,49 Aktien im Verkauf     7.000
        10,485 Aktien im Verkauf     1.000
        10,48 Aktien im Verkauf     28.013
        10,475 Aktien im Verkauf     41.841
        10,47 Aktien im Verkauf     36.928
        10,465 Aktien im Verkauf     33.370
        10,46 Aktien im Verkauf     10.305
        10,455 Aktien im Verkauf     8.367
        10,45 Aktien im Verkauf     7.145

Quelle: [URL] aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/DTE.aspx [/URL]

3.317       Aktien im Kauf 10,445
15.000       Aktien im Kauf 10,44
11.325       Aktien im Kauf 10,435
39.719       Aktien im Kauf 10,43
300       Aktien im Kauf 10,425
24.420       Aktien im Kauf 10,42
37.032       Aktien im Kauf 10,415
33.763       Aktien im Kauf 10,41
3.000       Aktien im Kauf 10,405
1.669       Aktien im Kauf 10,40

Summe Aktien im Kauf   Verhältnis   Summe Aktien im Verkauf
169.545                   1:1,03         174.395
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
28.07.08 08:34
Es ist Streik und keiner merkts...
Wäre ja schön wenn es so bleiben würde denn Lohnerhöhungen über 6 % sollten reichen und wegen 2 - 3 % mehr steht ein Streik wohl in keinem Verhältnis zum möglichen Schaden,
alleine schon bei den Nerven der armen hart arbeitenden Bevölkerung die sich einen Streßfreien Urlaub wirklich verdient hat.

ver.di ver(piß)di(ch) und laß usn unseren wohl verdienten Urlaub,
können doch die meisten von solchen Lohnerhöhungen wie sie euch schon zugestanden werden nur träumen.

www.comdirect.de

News - 27.07.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

IKB bekommt Kapitalspritze - Zeichnung ab dem 29. Juli zu 2,56 Euro je Aktie

DÜSSELDORF - Die krisengeschüttelte Mittelstandsbank IKB  bringt ihre verschobene Kapitalerhöhung auf den Weg. Die ursprünglich für August geplante Geldspritze hatte sich wegen zahlreicher Anfechtungsklagen und der Prüfung durch die europäischen Wettbewerbshüter verzögert. Die neuen Aktien sollen den Aktionären vom 29. Juli bis zum 11. August für je 2,56 Euro je Aktie angeboten werden, teilte die IKB in der Nacht zum Samstag in Düsseldorf mit.

Infineon-Chef will Qimonda ganz oder teilweise verkaufen

MÜNCHEN - Der neue Infineon-Chef  macht die Trennung von der Speicherchiptochter Qimonda   zur Priorität. 'Spätestens bis zur Hauptversammlung 2009 wollen wir das Problem gelöst haben', sagte Peter Bauer der 'Süddeutschen Zeitung' (Sonnabendausgabe). 'Wir sprechen zurzeit mit Finanzinvestoren und interessierten Unternehmen aus der Branche über einen Verkauf. Es gibt keine Tabus: Ein Komplettverkauf ist ebenso möglich wie ein Minderheitsanteil. Wir prüfen momentan mehrere Optionen. Über den Zeitrahmen möchte ich nicht spekulieren.' Infineon hält seit dem Börsengang von Qimonda noch 77 Prozent.

Streiks bei Lufthansa beginnen - Gewerkschaft droht mit Stillstand

FRANKFURT - Bei der Deutsche Lufthansa sind von diesem Montag an Behinderungen durch Streiks des Boden- und Kabinenpersonals zu erwarten. Mitten in der Urlaubszeit will die Gewerkschaft ver.di den unbefristeten Streik um 0.00 Uhr beginnen. Nach einem Bericht der 'Berliner Zeitung' soll der Schwerpunkt zunächst auf Frankfurt und Hamburg liegen. Auf diesen Flughäfen werde mit Sicherheit einiges durcheinandergehen, zitiert die Zeitung (Montagausgabe) ver.di- Sprecher Harald Reutter. Zahlreiche Politiker mahnten am Wochenende Lufthansa und ver.di, den Tarifkonflikt rasch beizulegen.

Presse: Deutsche Bank geht bei Postbank auf Distanz

HAMBURG - Die Deutsche Bank  neigt nach 'Focus'-Informationen derzeit dazu, auf ein Kaufangebot für die Postbank  zu verzichten. Das Nachrichtenmagazin berichtet unter Berufung auf vorstandsnahe Kreise, insbesondere die Investmentbanker wehrten sich gegen eine Übernahme der Post-Tochter . Sie befürchteten Druck auf die Renditen und auf den Aktienkurs der Deutschen Bank, heißt es. Dagegen sei Privatkundenvorstand Rainer Neske weiterhin an der Postbank interessiert.

'FAS': DWS wendet sich gegen Conti-Übernahme durch Schaeffler

FRANKFURT - Europas größte Fondsgesellschaft DWS schlägt sich in der Übernahmeschlacht um Continental  auf die Seite des Conti-Vorstands . 'Wir sehen die Übernahme bedenklich. Die Kontrolle durch Schaeffler kann erhebliche Nachteile für die übrigen Conti-Aktionäre bringen ', sagte DWS-Fondsmanager Henning Gebhardt der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. 'Andere Beispiele zeigen, dass die Interessen eines Großaktionärs sich nicht mit denen der anderen Aktionäre decken. Steigt ein starker Minderheitsaktionär ein, richtetet sich das Management im Zweifel aber nach dessen Wünschen. Das drückt den Kurs. Eine Schaeffler-Gruppe wird wenig Interesse daran haben, den Conti-Aktie nach oben zu treiben – das würde es nur teurer machen, zusätzliche Anteile einzusammeln, um das Unternehmen vielleicht voll zu übernehmen und auf mittlere Frist von der Börse zu nehmen.'

WestLB-Aufsichtsratschef in Geheimgesprächen über Fusion

HAMBURG - Der WestLB-Aufsichtsratsvorsitzende Michael Breuer sucht derzeit nach 'Focus'-Informationen in Geheimgesprächen nach einem Fusionspartner für die angeschlagene Landesbank. Dabei sehe er sich schon bald am Ziel, schreibt das Nachrichtenmagazin und zitiert Breuer mit den Worten: 'Das ist keine Frage von Monaten, sondern von Wochen.' Der WestLB-Aufsichtsrat will am kommenden Donnerstag nach Informationen aus dem Umfeld der Bank über das bisher nur in Eckpunkten bekannte Sanierungspaket beraten.

Kreise: KKR will nach Fusion mit eigenem Fonds an die New Yorker Börse

NEW YORK - Die Beteiligungsgesellschaft Kohlberg Kravis Roberts (KKR) will sich mit ihrem an der Amsterdamer Börse notierten Fonds zusammenschließen und bis Jahresende an die New Yorker Börse gehen. Das erfuhr die Partneragentur Thomson Financial am Sonntag aus eingeweihten Kreisen. Dabei werde das Investmentvehikel KKR Private Equity Investors von der Amsterdamer Börse genommen, und deren Anleger ein Anteil von 21 Prozent am KKR-Kapital gegeben. Die Transaktion soll im vierten Quartal abgeschlossen werden.

Presse: Swiss Re verhandelt über Kauf der Lebensversicherungen von Barclays

LONDON - Der weltgrößte Rückversicherer Swiss Re   verhandelt einem Pressebericht zufolge mit der britischen Barclays Bank   über den Kauf von dessen Lebensversicherungen. Derzeit sähen die Schweizer die Bücher der Barclays-Sparte ein, welche mehr als 7 Milliarden Pfund verwaltet, seit 2001 allerdings kein Neugeschäft mehr aufnimmt. In der Vergangenheit hatte Barclays angekündigt, Optionen für dieses Geschäft zu prüfen. Dem Bericht sei die Sparte zwischen 400 und 750 Millionen Pfund wert. Anfang des Monats hatte sich die britische Bank mit 4,5 Milliarden Pfund frischen Geldes versorgt. Geldgeber waren Anleger aus Qatar und Asien.

Presse: Unilever sucht nach Nachfolger für CEO Cescau

LONDON - Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever    sucht Presseberichten zufolge nach einem Nachfolger für den Unternehmenschef Patrick Cescau. Der Konzern habe die Personalvermittler von Egdon Zehender mit der Suche beauftragt, berichten die Zeitungen 'The Sunday Times' und 'The Sunday Telegraph' übereinstimmend am Sonntag. Unilever wollte sich den Zeitungen zufolge zu der Angelegenheit nicht äußern. Cescau wollte den Berichten zufolge auf der Hauptversammlung 2009 zurücktreten. Als mögliche Nachrücker werden Finanz-Experte Jim Lawrence sowie der Chef der Nahrungsmittel- und Pflegeproduktesparte Vindi Banga./fn

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
BARCLAYS ORD 25P 356,25 +2,44% London Dom Quotes
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 72,90 +0,16% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 15,45 -1,09% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,91 -0,19% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 46,76 -3,15% XETRA
IKB DEUTSCHE INDUSTRIEBANK AG Inhaber-Aktien o.N. 2,51 -1,95% XETRA
INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N. 5,08 +5,28% XETRA
QIMONDA AG ADS 1,89 +1,07% NYSE
SWISS RE N 66,90 -2,48% SWX Europe
UNILEVER 18,70 +1,44% Amsterdam
UNILEVER ORD 3 1/9P 1.463,00 +0,27% London Dom Quotes
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Peddy78:

ver.di streikt und keinen störts...Zu Post.40 :

 
28.07.08 08:42
www.comdirect.de

News - 28.07.08 07:37
Lufthansa: Alle Flüge bisher nach Plan

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Streik des Boden- und Kabinenpersonals bei der Lufthansa  hat den Flugverkehr nach Angaben des Unternehmens zunächst nicht beeinträchtigt. Rund 100 Flüge seien schlimmstenfalls mit kleinen Verspätungen gestartet, sagte Lufthansa- Kommunikationschef Klaus Walther kurz nach 7.00 Uhr im 'ZDF- Morgenmagazin'. Die vom Unternehmen aufgestellten Notfallpläne griffen. Die Gewerkschaft ver.di, die am Montag zu der unbefristeten Arbeitsniederlegung aufrief, verweist darauf, dass sich die Auswirkungen des Streiks erst im späteren Tagesverlauf abschätzen ließen. Die Lufthansa richtete für Passagiere eine Hotline unter der Nummer 0800/850-60-70 ein und informiert auch im Internet.

Walther forderte ver.di auf, in dem Tarifkonflikt an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Die Lufthansa sei gesprächsbereit. Die Gewerkschaft will vor neuen Verhandlungen ein nachgebessertes Angebot der Lufthansa. ver.di verlangt für rund 50.000 Beschäftigte am Boden und in der Kabine 9,8 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr. Lufthansa hatte zuletzt gestaffelt 6,7 Prozent mehr Geld bei 21 Monaten Laufzeit und eine Einmalzahlung geboten./so/DP/zb

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 15,45 -1,09% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
04.08.08 08:33
www.comdirect.de

News - 03.08.08 20:35
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Nach Lufthansa-Tarifeinigung droht neuer Konflikt bei Piloten

FRANKFURT - Nach dem Ende des fünftägigen Streiks beim Boden- und Kabinenpersonal droht der Lufthansa neuer Ärger. Die Piloten der Konzernmutter planen für diese Woche einen dreistündigen Warnstreik, wie die Deutsche Presse-Agentur dpa am Sonntag aus Pilotenkreisen erfuhr. Damit wollen sie ihrer Forderung nach einer konzernweiten Personalvertretung für die Piloten der größten deutschen Fluggesellschaft Nachdruck verleihen. Unter den Mitgliedern der Gewerkschaft ver.di gibt es zudem Widerstand gegen die Tarifeinigung vom Freitag.

Telegraaf Media Groep erwirbt 12-Prozent-Anteil an ProSiebenSat.1

AMSTERDAM - Die niederländische Verlagsgruppe Telegraaf Media Groep (TMG) ist als Großaktionär beim Medienunternehmen ProSiebenSat.1  eingestiegen. TMG von den Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Permira 12 Prozent an ProSiebenSat.1 übernommen, teilte TMG am späten Freitagabend in Amsterdam mit. Eine 2007 vereinbarte Option sei am Freitag von KKR und Permira ausgeübt. KKR und Permira bleiben über ihre Levana-Holding mit 76 Prozent der Stimmrechte aber weiter größter Anteilseigner bei ProSiebenSat.1.

'SZ': Siemens droht erste Schadenersatzklage eines Geschäftspartners

MÜNCHEN - Dem Siemens-Konzern  droht in der Schmiergeldaffäre einem Pressebericht zufolge die erste Schadenersatzklage eines internationalen Geschäftspartners. Nach Informationen der 'Süddeutschen Zeitung' verlangt der griechische Telefonkonzern OTE von Siemens Auskunft über die Ergebnisse der internen Untersuchungen und hat deshalb beim Landgericht München Klage eingereicht. Auf der Grundlage dieser Informationen wolle OTE in einer weiteren Klage Schadenersatz geltend machen.

VW und Porsche bei Mitbestimmung wieder auf Konfrontationskurs

WOLFSBURG/STUTTGART - Volkswagen  und Porsche  sind im seit Monaten tobenden Mitbestimmungsstreit wieder auf Konfrontationskurs. VW- Betriebsratschef Bernd Osterloh warnte in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa vor einem Scheitern der Vereinbarung und forderte endlich Bewegung aus Zuffenhausen. Sein Amtskollege bei Porsche, Uwe Hück, machte im Gegenzug VW-Aufsichtsratsvize und Ex-IG Metall-Boss Jürgen Peters für verfahrene Situation verantwortlich. 'Es sieht danach aus, als würde jemand im Hintergrund alles torpedieren, weil er keine Einigung will', sagte Hück dem Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel'.

'Focus': Daimler im Visier von Hedge-Fonds - Sprecher: Offen für Investoren

MÜNCHEN/STUTTGART - Der Autobauer Daimler  ist nach dem massiv gesunkenen Aktienkurs einem Pressebericht zufolge im Visier eines ausländischen Hedge-Fonds. Das berichtet das Nachrichtenmagazin 'Focus' und beruft sich bei seinen Informationen auf ein Aufsichtsratsmitglied. Banken hätten demnach die Stuttgarter in der vergangenen Woche über umfangreiche Käufe von Daimler-Aktien informiert. Der Investor soll bei seinen Transaktionen gezielt den niedrigen Börsenkurs ausnutzen.

'Spiegel': BMW-Betriebsrat will gegen Stellenabbau klagen

HAMBURG/MÜNCHEN - Bei BMW  führt das Sparprogramm des Konzerns nach einem Bericht des 'Spiegel' zu einem ernsten Krach zwischen Betriebsrat und Vorstand. Im Unternehmen sei offenbar heimlich ein Plan für die Ausgliederung der Personaldienstleistungen ausgearbeitet worden, zu denen Küchendienste, Betriebsärzte und Sicherheitskräfte gehörten, berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe. Betriebsratschef Manfred Schoch sehe darin einen 'Gesetzesbruch'. Nach dem Betriebsverfassungsgesetz müsse der Betriebsrat rechtzeitig über solche Veränderungen informiert werden. Schoch wolle deshalb Klage gegen BMW einreichen. 'Es gibt Knatsch, wie ihn das Unternehmen noch nicht gesehen hat.' BMW wies die Vorwürfe umgehend zurück.

Studie: Deutsche Autobauer vor Milliardenrisiko durch US-Leasing

GELSENKIRCHEN - Auf die deutschen Autobauer kommen im krisengeschüttelten US-Markt neue Probleme zu. Nach Einschätzung von Experten steigen die Risiken im wichtigen Leasinggeschäft. Die deutschen Hersteller müssten wegen der massiv gesunkenen Gebrauchtwagenpreise allein in diesem Jahr mit weiteren Einbußen beim Wiederverkauf von zusammen mehr als 1,5 Milliarden Dollar (1,0 Mrd Euro) rechnen, warnt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Auch in Deutschland sei der Trend zum Wertverfall gerade bei großen Fahrzeugen schon zu spüren.

United Internet und Drillisch wollen bei Niederlage auf Freenet-HV zukaufen

MÜNCHEN - Die Freenet-Großaktionäre United Internet  und Drillisch  wollen bei einer Niederlage auf der Hauptversammlung am Freitag ihren Anteil aufstocken. 'Im Falle einer Niederlage werden wir unsere starke Anteilsposition ausbauen', sagte Drillisch-Chef Paschalis Choulidis der Zeitung 'Euro am Sonntag'. Mit einem Anteil von gut 26 Prozent sind United Internet und Drillisch die mit Abstand größten Anteilseigner von Freenet. Sie haben ihre Stimmrechte in der MSP Holding gebündelt.

Air-Berlin-Chef: Sparprogramm wirkt - Preiserhöhungen geplant

BERLIN - Das Sparprogramm der Fluggesellschaft Air Berlin  trägt nach Angaben von Unternehmenschef Joachim Hunold erste Früchte. Buchungslage und Auslastung seien besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr, sagte Hunold der 'Welt am Sonntag'. Das Management habe ein Einsparpotenzial von 150 Millionen Euro definiert. 'Davon können wir in diesem Jahr 35 Millionen Euro realisieren. Es kann aber auch noch mehr werden'.

/fj

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered Shares EO -,25 3,46 +0,87% XETRA
BAYERISCHE MOTOREN WERKE AG STAMMAKTIEN EO 1 27,36 -5,36% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 36,64 -1,85% XETRA
DRILLISCH AG Inhaber-Aktien o.N. 4,30 +1,90% XETRA
freenet AG Inhaber-Aktien o.N. 11,44 -2,22% XETRA
Porsche Automobil Holding SE Inhaber-Vorzugsaktien o.St.o.N 91,50 -5,48% XETRA
ProSiebenSat.1 Media AG VORZUGSAKTIEN O.ST.O.N. 5,42 -0,91% XETRA
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 77,08 -2,13% XETRA
UNITED INTERNET AG NAMENS-AKTIEN O.N. 12,07 -2,58% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 196,46 -4,05% XETRA
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Peddy78:

Unternehmensnews vom Wochenende:

 
11.08.08 08:35
www.comdirect.de

News - 10.08.08 20:34
dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN vom 10.08.2008 - 20.30 Uhr

Conti sucht Hilfe bei Ex-Angreifer - Erwägt auch eigenen Kauf

DÜSSELDORF - Der feindliche Übernahmekampf um Conti  hat nach Presseberichten eine neue überraschende Wendung genommen. Nach Informationen des 'Handelsblatts' (Montagausgabe) aus Bankenkreisen zählt zu den möglichen strategischen Interessenten und Finanzinvestoren, mit denen Conti derzeit spricht, nunmehr auch das US-Private-Equity-Haus Bain Capital. Die 'Financial Times' hatte am Samstag zudem berichtet, Continental plane die Übernahme eines Konkurrenten, um sich gegen die drohende Übernahme durch die Schaeffler-Gruppe zur Wehr zu setzen.

Schweizer Unternehmen macht Deutscher Post Telegramm-Geschäft streitig

BERLIN - Fünf Jahre nachdem die Deutsche Post  ihren Service zum Verschicken klassischer Telegramme praktisch eingestellt hat, will ein Schweizer Anbieter nun erstmals wieder einen flächendeckenden Telegrammservice in Deutschland anbieten, bei dem die Nachrichten innerhalb von zwei bis vier Stunden zugestellt werden. Die Post hatte diesen Service 2003 beendet und stellt Telegramme seither wie gewöhnliche Briefe erst am folgenden Tag zu.

Gasunie aus Holland ist an RWE-Gasnetz interessiert

DÜSSELDORF - Der Energiekonzern RWE  kann beim angekündigten Verkauf seines Gasnetzes offenbar auf eine rege Nachfrage hoffen. Als Erster meldet der niederländische Netzbetreiber Gasunie Interesse an. 'Natürlich werden wir uns das RWE-Netz anschauen', sagte Vorstandschef Marcel Kramer dem 'Handelsblatt' (Montagausgabe). 'Es ist unser Job, den gesamten Infrastrukturmarkt in Nordeuropa aufmerksam zu beobachten.'

'WiWo': US-Konkurrenten prüfen Schadenersatzansprüche gegen Siemens

MÜNCHEN - Dem Elektrokonzern Siemens  droht nach einem Bericht der 'Wirtschaftswoche' neuer Ärger aus den USA. Private US- Ermittler prüften derzeit, ob amerikanische Konkurrenten durch mutmaßliche Schmiergeldzahlungen an den griechischen Telekom-Konzern OTE durch Siemens auf dem griechischen Markt benachteiligt und damit geschädigt worden seien, berichtete das Magazin. Auch US- Staatsanwälte sammelten derzeit über die griechischen Ermittlungsbehörden Material zum Fall OTE, habe ein ehemaliger Siemens-Manager in Griechenland bestätigt, der auch selbst durch Fragen von US-Ermittlern in Bedrängnis gebracht werde.

Ryanair will Gewinn bis 2012 auf 900 Millionen Euro erhöhen

DÜSSELDORF/LONDON - Trotz hoher Kerosinpreise, Problemen mit der Auslastung mancher Strecken und einem Verlust im ersten Quartal sieht Ryanair-Chef Michael O'Leary   Europas größte Billigfluggesellschaft schon im kommenden Geschäftsjahr wieder im Aufwind. Bis zum Jahr 2012 werde Ryanair den Gewinn sogar auf gut 900 Millionen Euro steigern, sagte O'Leary der 'Wirtschaftswoche'. Um das Wachstum anzukurbeln, kündigte der Ryanair-Chef Preissenkungen an. 'Wir werden unsere Preise um bis zu fünf Prozent pro Jahr senken und bis 2012 die Passagierzahl, Flotte und Gewinne verdoppeln. Darum verhandeln wir zurzeit über den Kauf neuer Flugzeuge.'

Ford Europa-Chef Fleming: Deutschland ist unser schwierigster Markt

KÖLN - Der US-Autobauer Ford   sieht sich angesichts guter Verkaufszahlen auf dem europäischen Markt gestärkt, ist mit seinem Deutschland-Geschäft aber noch nicht zufrieden. 'Der für uns schwierigste Markt in Europa ist wahrscheinlich Deutschland', sagte der Europa-Chef von Ford, John Fleming, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Köln. 'Wir sehen Anzeichen einer Verbesserung, aber wir brauchen Zeit und Geduld.' 2007 erzielte Ford in Deutschland einen Umsatz von rund 19,7 Milliarden Euro (2006: 15,3 Mrd). Eine Entscheidung über die Zukunft des Kölner Motorenwerks, wo etwa 700 Stellen bedroht sind, werde 'wahrscheinlich innerhalb der nächsten drei Monate' getroffen, kündigte Fleming an.

Bundesnetzagentur droht RWE mit Zwangsmaßnahmen

DÜSSELDORF - Im Streit zum die Öffnung des Gasmarktes hat die Bundesnetzagentur dem Energiekonzern RWE  mit Zwangsmaßnahmen gedroht. 'Es gibt eindeutige Zusagen des Unternehmens uns gegenüber, sein Gasnetz mit anderen zu einem Marktgebiet zusammenzuschließen', sagte der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' (FAZ, Samstagausgabe). 'Wenn es seinen Verpflichtungen nicht nachkommt, werden wir darüber entscheiden, entsprechende rechtliche Schritte einzuleiten. Dies könnte ein Missbrauchsverfahren mit dem Ziel einer Marktgebietszusammenlegung sein', sagte Kurth.

'Focus': Staatsfonds aus Abu Dhabi könnte bei Daimler einsteigen

MÜNCHEN/STUTTGART - Der größte Staatsfonds der Welt, ADIA aus dem Emirat Abu Dhabi, steigt nach 'Focus'-Informationen womöglich bei Daimler  ein. Wie das Nachrichtenmagazin aus Konzernkreisen erfahren haben will, bekundeten die arabischen Öl- Milliardäre aus Abu Dhabi ihr Interesse an einem Investment bei dem Autobauer. Über ihren Staatsfonds ADIA, der laut Expertenschätzungen mehr als 500 Milliarden Euro verwalten soll, wollten sie ein größeres Aktienpaket kaufen. Eine Daimler-Sprecherin sagte dazu am Samstag auf Anfrage: 'Zu Investoren und potenziellen Investoren äußern wir uns nicht, wenn sie unter der Meldeschwelle liegen.'


Weitere Meldungen:
- Kannegiesser warnt vor hohem Metall-Tarifabschluss
- Honda stellt sich auf schwierige Zeiten ein
- 'Spiegel': Starbucks streicht Stellen in Deutschland
- 'WiWo': Karstadt hat 1,5 Prozent mehr Umsatz erzielt
- SinnLeffers-Insolvenzverwalter bereitet Belegschaft auf 'Opfer' vor
- 'Spiegel': Sanierung von Kernkraftanlagen kostet Steuerzahler Milliarden
- 'FAS': Amazon startet Digitalbuch-Lesegerät im Herbst in Deutschland
- Presse: Deutsche Post und Aldi kooperieren bei Packstationen
/ep

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 72,74 +0,40% XETRA
Daimler AG NAMENS-AKTIEN O.N. 41,77 +3,88% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 15,82 +1,25% XETRA
Ford Motor Co. (DE) 5,26 +8,23% NYSE
RWE AG STAMMAKTIEN O.N. 75,97 -0,01% XETRA
RYANAIR HLDG. ORD EUR0.00635 2,85 +11,34% London Dom Quotes
SIEMENS AG NAMENS-AKTIEN O.N. 79,26 +0,33% XETRA

PS:
Mögliche Einkaufskooperation zwischen Daimler und BMW dürfte auch was bringen,
wenn es denn wirklich soweit kommt.

Allen eine Gute Woche mit den RICHTIGEN WERTEN.

LG
Peddy78
Antworten
Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende:

 
15.09.08 09:15
Tsunami an den Börsenplätzen...
Überwiegend Blut Rot...
Gewinnwarnung...
Fusion von Tuifly und Air Berlin NEIN DANKE.

www.comdirect.de

News - 14.09.08 20:36
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

Dramatischer Krisengipfel um Lehman - Angst vor globaler Schockwelle

New York - Führende Wall-Street-Banken und die US-Regierung haben am Wochenende in einem Krisengipfel fieberhaft um eine Rettung der schwer angeschlagenen Investmentbank Lehman Brothers Holdings   gerungen. Dabei ging es zuletzt um eine Zerschlagung oder sogar eine Abwicklung der viertgrößten amerikanischen Investmentbank mit möglichst geringen Folgen für die weltweiten Finanzmärkte. Die praktisch rund um die Uhr laufenden Krisengespräche von Top-Managern der Bankenbranche wurden immer mehr zum Wettlauf gegen die Zeit. Aus Angst, ein Kurssturz am Montag könnte der 158 Jahre alten Traditionsbank mit deutschen Wurzeln das Genick brechen, wurde alles darangesetzt, noch am Wochenende eine Einigung zu erzielen.

Continental-Gewinnwarnung: Ziele für 2008 werden verfehlt

Hannover - Der Autozulieferer Continental
Presse: Piëch unter Druck der Porsche-Eigentümerfamilien

WOLFSBURG - Der Machtkampf um VW  und Porsche  ist auf einen neuen Höhepunkt eskaliert. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch ging eine offene Konfrontation mit anderen Mitgliedern der Porsche- Eigentümerfamilien ein. Nun prüften sie, ob sie den VW-Patriarchen vom Chefposten im Volkswagen-Kontrollgremium drängen können, berichten 'Spiegel' und 'Focus' in ihren neuen Ausgaben. Dafür bedürfte es allerdings der Zustimmung des Landes Niedersachsen, das am Wochenende alle Parteien zur Versöhnung aufrief. Porsche hält gut 30 Prozent an Volkswagen und steht vor der Übernahme des Wolfsburger Konzerns. Seit Monaten gibt es auf verschiedenen Ebenen heftige Kämpfe um die künftige Machtverteilung.

'FT': Deutsche Börse sucht Hilfe bei Staatsfonds aus Singapur

LONDON/FRANKFURT - Die Deutsche Börse  sucht laut einem Zeitungsbericht Unterstützung gegen ihre Großaktionäre TCI und Atticus beim Staatsfonds Temasek aus Singapur. Aufsichtsratschef Kurt Viermetz habe seinem Amtskollegen bei Temasek einen Einstieg angeboten, schrieb die 'Financial Times' am Samstag. Der Staatsfonds prüfe nun den Vorschlag. Die Deutsche Börse wolle einen starken Gegenpol zu seinen beiden aggressiven Großaktionären aufbauen, denen zuletzt Pläne für eine Zerschlagung des Konzerns zugeschrieben wurden. Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse hatte am Freitag einer Aufspaltung eine Absage erteilt. Die Hedgefonds TCI und Atticus kontrollieren zusammen 19,3 Prozent der Stimmrechte.

'Handelsblatt': Post schließt Ausstieg aus US-Geschäft nicht aus

DÜSSELDORF - Die Deutsche Post  fasst laut einem Zeitungsbericht einen Ausstieg aus dem verlustreichen amerikanischen Expressgeschäft ins Auge. Sollte sich die Lage nicht in Kürze bessern, schließe die Post einen kompletten Rückzug nicht mehr aus, berichtet das 'Handelsblatt' (Montagausgabe) unter Berufung auf Vorstandskreise. Angesichts der schlechten Geschäftsentwicklung war in den vergangenen Monaten immer wieder über einen solchen radikalen Schritt spekuliert worden. Allein in diesem Jahr wird DHL-Express in den USA einen Verlust von 1,3 Milliarden Dollar schreiben.

Etihad Airways: Keine Gespräche über Lufthansa-Beteiligung bmi

LONDON - Die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, hat einem Bericht widersprochen, wonach sie Interesse an Anteilen der britischen Lufthansa-Beteiligung bmi hat. Etihad Airways plane derzeit mit keiner Fluggesellschaft Gespräche und habe auch keine Projekte für neue Partnerschaften, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Sonntagabend.

Telefonica ohne Interesse an KPN, Versatel - Noch keine Freenet-Entscheidung

BERLIN - Der spanische Telekommunikationskonzern Telefonica  will sich mit Übernahmen in Europa und Deutschland vorerst zurückhalten. Auch einem Kauf des niederländischen Telekom-Konzerns KPN  , über den immer wieder spekuliert wird, erteilt das Unternehmen eine Absage. Man habe 'kein Interesse', sagte Matthew Key, Chef von Telefonica Europe, der Tageszeitung 'DIE WELT' (Montagausgabe). KPN ist die Muttergesellschaft des Mobilfunkers E-Plus.

Wenning sieht Bayer gegen Übernahme gewappnet

BERLIN - Bayer-Vorstandschef Werner Wenning hat sich gelassen über angebliche Übernahmepläne des US-Pharmakonzerns Pfizer   gezeigt. 'Ausschließen kann man gar nichts, in der heutigen Zeit erst recht nicht', sagte er dem 'Tagesspiegel' (Montagausgabe). Er wolle zu den Marktgerüchten nicht Stellung nehmen, aber sein Unternehmen habe Vorsorge getroffen. 'Wir haben schon seit Jahren unsere Hausaufgaben gemacht.' Der beste Schutz gegen eine Übernahme sei eine hohe Marktkapitalisierung. 'Vor fünf Jahren lag unser Wert bei 14 Milliarden Euro, jetzt sind es rund 42 Milliarden Euro. Ich finde, das kann sich sehen lassen.'

SAP will auch weiter eigene Aktien zurückkaufen - Dividendenerhöhung möglich

FRANKFURT - Der Softwarekonzern SAP  will auch weiterhin eigene Aktien zurückkaufen. 'Unsere Aktionäre werden in den kommenden Jahren weiter über Aktienrückkäufe am profitablem Wachstum der SAP teilhaben, sagte der Finanzvorstand des Unternehmens, Werner Brandt, der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. 'Steigt das Ergebnis, wird auch - wie bisher - die Dividende steigen.' SAP entscheide jedes Jahr neu, ob die Ausschüttungsquote von 30 Prozent beibehalten oder erhöht werde.

'FAS': Euler Hermes deckelt Garantiesumme für Kredite von Arcandor-Lieferanten

FRANKFURT - Die Kreditversicherung Euler Hermes hat einem Pressebericht zufolge die Garantiesumme für Kredite der Lieferanten des Handelskonzerns Arcandor  gedeckelt. Entsprechende Schreiben hätten die Lieferanten der Arcandor-Gesellschaften Karstadt, Quelle und des Spezialversenders Thomas Hahn erhalten, berichtete die 'Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung'. 'Das ist eine ungewöhnliche Mitteilung und ein schlechtes Zeichen', zitierte die Zeitung einen 'wichtigen Geschäftspartner von Karstadt'. Arcandor hingegen spricht dem Bericht zufolge beim Schritt von Euler Hermes von einer Einzelfallentscheidung, die das Geschäft nicht berühre.

Novartis plant keine großen Zukäufe

DÜSSELDORF - Große Übernahmen sind für den schweizerischen Pharmakonzern Novartis   derzeit kein Thema. 'Wir haben ja vor kurzem 25 Prozent an Alcon gekauft und den Erwerb weiterer Anteile in den nächsten Jahren vereinbart, für zusammen 39 Milliarden Dollar. Damit hat sich die Frage weiterer großer Akquisitionen eigentlich erledigt', sagte Novartis-Chef Daniel Vasella dem 'Handelsblatt' (Montagsausgabe). Kleinere Zukäufe seien allerdings zur Ergänzung bestehender Geschäftsfelder denkbar.

Boeing-Streik ohne Aussicht auf Ende: Kein Termin für neue Gespräche

SEATTLE - Auch eine Woche nach Beginn des Streiks beim US- Flugzeugbauer Boeing   ist kein Ende des Ausstands von knapp 27.000 Mechanikern in Sicht. Bislang seien keine neuen Gespräche zwischen Konzern und Gewerkschaft angesetzt, sagte Boeing-Sprecher Tim Healy am Samstag auf Anfrage. Die größte Boeing-Gewerkschaft hatte den vom Unternehmen zuletzt vorgeschlagenen Dreijahresvertrag mit einer Lohnerhöhung von elf Prozent als zu niedrig abgelehnt. 'Wir sind weiter bereit zu reden', betonte der Sprecher.

British-Airways-Chef warnt vor Pleitewelle bei Fluglinien

LONDON - Nach dem Aus von Großbritanniens drittgrößtem Reisekonzern, der XL Leisure Gruppe, hat British-Airways- Chef Willie Walsh vor einer Pleitewelle bei Fluggesellschaften gewarnt. 'Wir haben schon 30 Airlines weltweit verschwinden sehen. Es würde mich nicht wundern, wenn es in dieser Größenordnung in den nächsten drei oder vier Monaten weitergehen würde', sagte Walsh laut verschiedenen Medienberichten vom Samstag. Chaotische Szenen mit Urlaubern, die wegen der Pleite ihres Reiseveranstalters am Urlaubsort festsitzen, werden sich nach Einschätzung von Walsh wegen der Probleme der Branche mit hohen Treibstoffkosten und dem weltweiten Wirtschaftsabschwung häufen. 'Wir befinden uns im schlimmste wirtschaftlichen Umfeld, das die Branche je erlebt hat', sagte Walsh.

'Spiegel': TUI sondiert Fusion mit Air Berlin

HAMBURG/BERLIN - TUI-Chef Michael Frenzel prüft dem 'Spiegel' zufolge eine Fusion des Flugablegers TUIfly mit der zweitgrößten deutschen Airline Air Berlin . TUI könnte für die Charter- und Billigflugtochter Anteile an der erweiterten Air Berlin erhalten, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe.

Alitalia: Möglicherweise keine Flüge mehr am Montag

ROM - Die schwer angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia   muss nach Worten ihres Insolvenzverwalters möglicherweise bereits am Montag die Flüge einstellen. Die Treibstoffreserven gingen zur Neige und die finanziell klamme Airline bekomme kein neues Kerosin mehr, warnte Augusto Fantozzi die Gewerkschaften. Die Nachrichtenagentur ANSA zitierte ihn am Samstag mit den Worten: 'Für morgen haben wir unsere Flüge noch gesichert, aber nicht für Montag.'

Presse: A380 erneut um Monate hinter Zeitplan - Airbus dementiert

PARIS - Die EADS- Tochter Airbus kommt laut Medieninformationen bei der Auslieferung des Super-Airbus A380 immer weiter in Verzug. In diesem Jahr gingen nur acht bis zehn der geplanten zwölf Maschinen an die Kunden, berichtete das 'Journal du Dimanche' (Sonntagausgabe). Im nächsten Jahr könne die Verzögerung mit nur 15 statt 21 abgelieferten Flugzeugen noch größer werden, hieß es. Ein Airbus-Sprecher widersprach dem Bericht. 'Wir halten an den im Mai festgelegten Zielen für die Auslieferung fest', sagte er der dpa am Sonntag in Paris.

EADS: Halten an Bewerbung für US-Tankergeschäft fest

PARIS - Der europäische Flugtechnikkonzern EADS   hat seine Bewerbung für den Milliardenauftrag zum Bau von Tankflugzeugen für die US Air Force bekräftigt. 'Es gibt keine Entscheidung für einen Rückzug', sagte Konzernsprecher Pierre Bayle am Sonntag der dpa in Paris. 'Wir stehen fest zu unserem Partner Northrop Grumman  , mit dem zusammen wir das Flugzeug anbieten.' EADS sei der Ansicht, der Air Force das beste Tankflugzeug anbieten zu können, und hoffe auf eine faire neue Ausschreibung.

Post-Chef verteidigt Postbank-Verkauf - 'Finanzkrise nicht vorbei'

HAMBURG - Post-Chef Frank Appel hat den Verkauf der Postbank  inmitten eines Aktienkurs-Tiefs infolge der Finanzmarktkrise verteidigt. 'Die Finanzkrise ist nicht ausgestanden, das zeigen die jüngsten Entwicklungen in den USA', argumentierte er in einem 'Spiegel'-Interview. 'Hätte ich den ganzen Prozess wieder abblasen und zwei Jahre warten sollen, bis die Krise vorbei ist? Das hätte mir doch keiner geglaubt.' Mit dem Verkauf von zunächst 29,75 Prozent an der Postbank an die Deutsche Bank  für rund 2,8 Milliarden Euro in bar sei für die Aktionäre ein 'hervorragendes Ergebnis' erzielt worden.

Autozulieferer Delphi: Mehr GM-Zusagen erhöhen Chance für Neuanfang

TROY - Der US-Autozulieferer Delphi   schöpft in seinem jahrelangen Insolvenzverfahren dank weiterer Milliardenhilfen des Autobauers General Motors (GM)   neue Hoffnung. Der Opel-Mutterkonzern GM habe seine Unterstützung von 6,0 auf 10,6 Milliarden Dollar nach oben geschraubt, teilte Delphi zum Wochenende am Sitz in Troy (Michigan) mit. Delphi hält nun einen Neuanfang und ein Verlassen des Gläubigerschutzes zum Jahresende für möglich. Delphi gehörte einst zu GM und macht mit dem größten US-Autobauer immer noch einen großen Teil seiner Geschäfte.

EnBW will bis Ende 2008 strategischen Partner in Türkei finden

FRANKFURT/KÖLN - Der drittgrößte deutsche Energiekonzern EnBW  plant bis 2018 weitere Milliarden-Investitionen. Für das künftige Wachstum werde man das bisherige Investitionstempo fortsetzen, sagte Vorstandschef Hans-Peter Villis dem Wirtschaftsmagazin 'Capital'. Er kündigte auch Investitionen in der Türkei an, zusammen mit einem strategischen Partner.

Gerresheimer vor dem Verkauf der Autokunststoff-Sparte

DÜSSELDORF - Der Verpackungsspezialist Gerresheimer  verhandelt mit mehr als zehn Kaufinteressenten für sein Autokunststoff-Zuliefergeschäft. 'Es ist ausreichend Interesse da, ich erwarte eine erfolgreiche Transaktion. Wir werden die Bücher öffnen und mit mehr als zehn Interessenten in die nächste Verhandlungsrunde gehen – das sind Firmen aus der Branche ebenso wie Finanzinvestoren. Im ersten Quartal 2009 sollte der Verkauf unter Dach und Fach sein', sagte Vorstandschef Axel Herberg der 'WirtschaftsWoche'. Mit dem Verkauf der Autosparte, die im Vorjahr 70 Millionen Umsatz einbrachte, sei die Neuausrichtung von Gerresheimer abgeschlossen.

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
Air Berlin PLC Registered Shares EO -,25 4,02 -0,50% XETRA
ALITALIA . 0,445 -7,10% Mailand
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 4,45 +0,00% XETRA
BAYER AG Inhaber-Aktien o.N. 54,45 +1,49% XETRA
Boeing Co. (The) 63,30 +1,17% NYSE
BR.AIRWAYS ORD 25P 257,50 +2,49% LSE Dom. Midprices Lvl 1 + FTSE Indices
DELPHI CORPORATION 0,045 -2,17% Nasdaq Other OTC
DEUTSCHE BANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 57,90 -2,53% XETRA
DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKTIEN O.N. 63,44 +0,83% XETRA
DEUTSCHE LUFTHANSA AG VINK.NAMENS-AKTIEN O.N. 15,04 +0,60% XETRA
DEUTSCHE POST AG NAMENS-AKTIEN O.N. 16,60 +2,82% XETRA
DEUTSCHE POSTBANK AG NAMENS-AKTIEN O.N. 42,90 -6,27% XETRA
EADS 15,50 -5,43% Paris
EnBW Energie Baden-WürttembergInhaber-Aktien o.N. 44,50 +0,23% XETRA
General Motors Corp 13,01 +2,04% NYSE
Gerresheimer AG Inhaber-Aktien o.N. 32,59 +1,84% XETRA
KPN KON 11,422 +0,63% Amsterdam
Lehman Brothers Holdings Inc 3,65 -13,51% NYSE
Northrop Grumman Corp 70,58 +1,15% NYSE
NOVARTIS N 61,75 +2,15% SWX Europe
Pfizer Inc 18,62 +1,25% NYSE
SAP AG Inhaber-Aktien o.N. 37,29 +0,87% XETRA
TELEFONICA S.A. Acciones Port. EO 1 17,49 +3,92% XETRA
TUI AG Namens-Aktien o.N. 12,40 -1,82% XETRA
VOLKSWAGEN AG STAMMAKTIEN O.N. 212,85 +0,33% XETRA
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Peddy78:

Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende + KfW

 
22.09.08 09:03
KfW=Hochkriminell,
aber ist ja nur UNSER GELD.
Und NUR ne PANNE:
Verarschen ! wollen die uns auch noch.
KfW=Knast für (diese) Wixer...
Anders lernen die doch nichts.
Weiß jemand was die Suspendierten Herren jetzt machen,
Geld fließt hier sicher  weiter, oder?
Bzw. vielleicht gehen die ja auch früher in Pension,
Ansprüche sind doch sicher schon groß genug.
Armes Deutschland.
Und das war keine Panne!
Dafür steh ich mit meinem Namen,
das war Hochkriminell.
Peddy78

www.comdirect.de
(genauer geht leider immer noch nicht, weitere Hilfe hierzu gerne erbeten).

News - 21.09.08 20:35
dpa-AFX Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

KfW-Chef erwartet rote Zahlen für 2008 - Konsequenzen aus Panne

FRANKFURT/BERLIN - Nach der millionenschweren Überweisungspanne an die insolvente US-Investmentbank Lehman Brothers und Belastungen durch die inzwischen verkaufte Mittelstandsbank IKB rechnet die staatliche KfW-Bank für 2008 mit roten Zahlen. 'Ich fürchte, dass wir schwarze Zahlen nicht schaffen werden, eben wegen der IKB- und auch der Lehman-Belastungen', sagte Bank-Chef Ulrich Schröder dem 'Handelsblatt' (Montag). Zur Höhe des Verlustes wollte sich Schröder nicht äußern. Dies hänge von der Entwicklung der Finanzkrise und der Bewertung des Wertpapierbestands ab. Als Konsequenz aus dem Überweisungsdebakel, das die KfW voraussichtlich 350 Millionen Euro kosten wird, kündigte Schröder ein verschärftes Risikomanagement und eine konservativere Anlagepolitik an.

Lehman Brothers weckt weitere Begehrlichkeiten - Presse: Nomura interessiert

NEW YORK - Das Rennen um die Filetstücke der im Zuge der Finanzkrise zusammengebrochenen US-Investmentbank Lehman Brothers   ist eröffnet. Ein US-Konkursgericht gab am Samstag nach mehrstündiger Anhörung grünes Licht für den bereits angekündigten Kauf der Lehman-Investmentbankingsparte durch die britische Barclays  . Darüber hinaus wird in Medienberichten spekuliert, dass auch Teile des Europa-Geschäfts das Interesse Barclays geweckt haben könnten. Nach Informationen der japanischen Zeitung 'Mainichi' und der britischen 'Sunday Times' will das japanische Brokerhaus Nomura ebenfalls ein Gebot für Teile des europäischen Geschäfts abgeben.

Arcandor sucht internationale Partner für Warenhaustochter Karstadt

ESSEN - Der Chef des Essener Arcandor-Konzerns, Thomas Middelhoff, sucht weiter nach internationalen Kooperationspartnern für die Warenhaustochter Karstadt. Man müsse sich internationalisieren und einen Weg finden, das Warenhausgeschäft anderswo einzubringen, sagte Middelhoff in einem Gespräch mit dem 'Tagesspiegel' (Montag). Verhandlungen mit dem britischen Warenhausunternehmen Debenhams hätten bislang nicht zu einem Ergebnis geführt. Die Gespräche seien jedoch noch nicht 'final abgeschlossen', sagte ein Unternehmenssprecher am Sonntag in Essen.

Arcandor setzt auf E-Commerce - Schließungen bei Technik-Centern

BUKAREST - Die zum Arcandor -Konzern gehörende Versandhandelsgruppe Primondo will sich von einigen ihrer Technik- Center in Deutschland trennen. Ein vollständiger Verkauf der rund 120 Läden sei derzeit schwierig, sagte Primondo-Chef Marc Sommer in Bukarest. Stattdessen stehe nun zunächst die Schließung von 'acht bis zehn' Standorten bevor. Andere Filialen sollen die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen. Die Quelle-Technik-Center erwirtschafteten immer noch zweistellige Millionenverluste, sagte Sommer.

'WSJ': Morgan Stanley setzt Fusionsgespräche mit Wachovia fort

NEW YORK - Die amerikanische Investmentbank Morgan Stanley   setzt ihre Fusionsgespräche mit dem US-Finanzkonzern Wachovia   laut einem Zeitungsbericht trotz des geplanten staatlichen Rettungspakets für die Finanzbranche vorerst fort. Am Wochenende sollte sich der Verwaltungsrat von Morgan Stanley mit dem möglichen Zusammenschluss beschäftigen, berichtete das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf Insider. Allerdings könne Morgan Stanley dank der geplanten Hilfe der US-Regierung womöglich doch eigenständig bleiben und in diesem Fall die Verhandlungen mit Wachovia wieder beenden.

Michelin-Chef interessiert an Conti-Reifensparte

DÜSSELDORF - Der weltgrößte Reifenhersteller Michelin   hat nach einem Bericht der 'WirtschaftsWoche' Interesse an der Reifensparte von Continental . Sollte sich im Zuge der Schaeffler- Übernahme die Gelegenheit zum Kauf bieten, 'würden wir sie mit großer Aufmerksamkeit prüfen, auch wenn es kartellrechtliche Probleme geben könnte', sagte Michelin-Chef Michel Rollier dem Wirtschaftsmagazin. Nach einem wochenlangen Übernahmepoker hat das Familienunternehmen aus Herzogenaurach mehr als 48 Prozent der Aktien des wesentlich größeren DAX-Konzerns Conti übernommen. Schaeffler hatte aber zugesagt, den Zulieferer-Konzern in Hannover nicht zu zerschlagen.

MAN Nutzfahrzeuge rechnet 2009 mit steigendem Auftragseingang

MÜNCHEN - Der MAN-Konzern will in seiner Nutzfahrzeugesparte trotz drohender Mauterhöhung und den Folgen der Finanzkrise den negativen Trend beim Auftragseingang brechen. 'Einfach wird 2009 nicht werden“, sagte MAN-Nutzfahrzeuge-Spartenchef Karl Viktor Schaller 'Euro am Sonntag'. 'Einerseits haben wir die Auswirkungen der Finanzkrise zu verkraften. Andererseits dürfte die Nachfrage im Mittleren Osten oder in Russland weiter steigen. Dazu kommen die jüngsten Preisrückgänge bei Öl oder Stahl. Das hilft sicher. So können wir derzeit davon ausgehen, dass unser Auftragseingang 2009 wieder steigen wird', sagte Schaller. Im zweiten Quartal 2008 war der Auftragseingang der MAN-Nutzfahrzeugesparte um acht Prozent gesunken. Im ersten Halbjahr 2008 lag er nach Unternehmensangaben um drei Prozent hinter dem ersten Halbjahr 2007 zurück.

IPO/Kreise: Schott Solar hält an Börsengang fest - kurzfristige Verschiebung

MAINZ - Das Solarunternehmen Schott Solar hält Kreisen zufolge an seinem geplanten Börsengang fest, muss diesen aber voraussichtlich kurzfristig verschieben. Das Unternehmen hoffe auf eine positive Signalwirkung des US-Rettungsplans auf die Finanzmärkte, erfuhr die Finanznachrichtenagetntur dpa-AFX am Sonntag aus dem Umfeld der Transaktion. Schott Solar wolle zunächst die Reaktion der Märkte in Deutschland und in den USA am Montag abwarten. Dem Wertpapierprospekt zufolge müsste die Preisspanne ansonsten spätestens an diesem Montag (22.9) festgelegt werden. Unklar sei auch noch, ob das angestrebte Emissionsvolumen von rund 500 Millionen Euro zu halten sei, oder ob es zu einer Absenkung komme, hieß es in den Kreisen weiter.

Quelle: dpa-AFX

News druckenName  Aktuell Diff.% Börse
ARCANDOR AG Inhaber-Aktien o.N 3,43 +6,19% XETRA
BARCLAYS ORD 25P 273,00 -9,30% LSE Dom. Midprices Lvl 1 + FTSE Indices
CONTINENTAL AG Inhaber-Aktien o.N. 71,00 -0,03% XETRA
LEHM BROS HLDGS INC 0,13 -56,67% NYSE
MAN AG STAMMAKTIEN O.N. 53,70 +14,99% XETRA
MICHELIN 49,045 +11,47% Paris
Morgan Stanley 27,21 +20,67% NYSE
Wachovia Corp (New) 18,75 +29,31% NYSE
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