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Neues vom Gewerkschaftsarschloch


Beiträge: 16
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vega2000:

Neues vom Gewerkschaftsarschloch

 
30.11.01 17:42

SOZIALE GERECHTIGKEIT


DGB-Chef feuert krebskranke Frau
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Eine Verwaltungsangestellte des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB meldete pflichtbewusst, dass sie voraussichtlich an Krebs erkrankt sei. Zwei Wochen später hatte sie die Kündigung auf dem Tisch - unterschrieben von DGB-Chef Dieter Schulte.
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"Bin sehr bestürzt": DGB-Chef Schulte


Bremen - Die 50-jährige Ulrike Trieschmann-Meister arbeitet seit Juli als Verwaltungsangestellte im Büro der Bremer DGB-Vorsitzenden Helga Ziegert. Am 9. November bekommt sie bei einer Routineuntersuchung den ersten Schlag: Die Ärzte stellten einen Tumor im Darmbereich fest, Verdacht auf Darmkrebs. Sofort informiert die DGB-Mitarbeiterin ihre Vorgesetzte über die Erkrankung und die bevorstehende Operation. Am 26. November bekommt die Frau, die mittlerweile wegen Darmkrebs nicht mehr arbeiten kann, den zweiten Schlag. Von ihrem Arbeitgeber bekommt sie keine Genesungswünsche - im Gegenteil. In einem knappen Schreiben und ohne Angabe von Gründen wird ihr noch innerhalb der Probezeit gekündigt.
Damit hat der DGB zwar juristisch korrekt gehandelt, doch Frau Trieschmann-Meister versteht die Welt nicht mehr: Vor der Untersuchung hat man mir noch gesagt, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert, dass ich einen neuen Platz im Büro bekomme", sagt sie. Auch ihre Tochter Tanja Trieschmann ist schwer verärgert: "Ich finde es in höchstem Maße empörend, wenn ein Verband, der sich soziale Gerechtigkeit auf die Fahnen schreibt, so unsozial handelt". Als Gipfel der Gemeinheit empfindet sie es, dass Schulte höchstselbst die Kündigung unterschrieben hat.

Post von Schulte: "wir kündigen dir"

"Das ist beim DGB so üblich", sagt Hartmut Tölle, Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Niedersachsen/Bremen. Seinen Worten zufolge habe man sich von Frau Trieschmann schon trennen wollen, als von der Erkrankung noch nichts bekannt war. "Das ist eine bedauerliche Verkettung von Umständen, aber wir müssen die Stelle unbedingt wieder besetzen", so der Gewerkschafter.

Als der Fall bekannt wird, bricht unter Mitgliedern eine Protestwelle los. Rund 40 Mitglieder des Verdi-Ablegers connexx.av drohen mit sofortigem Austritt. Die Erklärung des Bremer DGB-Chefs akzeptieren sie nicht. Nach ihren Informationen war die Erkrankung nämlich sehr wohl bei der Kündigung im Gespräch. "Wir protestieren gegen dieses unsolidarische Verhalten auf das Schärfste und fordern Euch auf, die Kündigung zurückzunehmen", heißt es in einem Schreiben an Schulte.

Den DGB-Bundesvorstand erwischt der plötzliche Aufruhr völlig unvorbereitet. Günter Dickhausen, im Führungsgremium für Personalfragen zuständig, weiß eigenen Worten zufolge nichts über die Hintergründe der Kündigung. "Ich habe vor zwanzig Minuten davon gehört, ich melde mich wieder", sagt er. Auch der DGB-Chef will sich der Sache noch einmal genauer annehmen. "Ich wusste nichts von der Krankmeldung und bin sehr bestürzt über diesen Fall. Ich werde ihn sofort überprüfen", lässt Schulte über seinen Pressesprecher mitteilen.

Quelle: Der Spiegel
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modeste:

Und dann diese elende Duzerei von denen...

 
30.11.01 18:00
einfach nur klebrig....

Warum schreibt man da nicht einfach: "...und treten wir dir hiermit freundlichst in den A...."

Rechtlich war es wohl innerhalb der Probezeit....da meinte man offenbar, die Kollegin ohne viel Nachdenken und Begründung abspeisen zu dürfen....
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keibel:

Wenn das rechtlich sauber ist,

 
30.11.01 18:03
warum dann die Vorwürfe?

Oder ist da was am System faul? Ich denke hier soll SOZIALE Marktwirtschaft herrschen?

Mindestens innerhalb der ersten 6 Monate keine Kündigungen bei Kranken zulassen!
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modeste:

Wer bei derartigen Schreiben nix merkt, der

 
30.11.01 18:06
merkt nie etwas, oder anders gewendet:

"Wer's nicht erfühlt, wird's nie erjagen"....
Antworten
Papa:

Propaganda !!!!

 
30.11.01 18:09
Schöne Grüße
Der Arbeitgeberverband
Antworten
maxperforma.:

@papa

 
30.11.01 18:23
Propaganda vom Spiegel?

Antworten
007Bond:

Der Ehrliche ist der Dumme ..

 
30.11.01 18:35
Kein Arbeitnehmer ist verpflichtet, seinen Arbeitgeber über die Art der Erkrankung zu informieren. Das machen im Übrigen auch die Krankenkassen nicht.

Es tut einem nur die arme Frau leid!

Aber vielleicht läßt sich die Gewerkschaft ja dazu überreden, ihre Entscheidung nochmal zu überdenken?!
Letztendlich liegt das auch am Rückgrat der Mitglieder. Wenn ausreichend viele mit ihrem Austritt drohen würden, läßt sicher auch der Vorsitzende "mit sich reden" und überdenkt seine Entscheidung möglicherweise nochmal.

Zumindest wäre dies im Sinne von sozialer Gerechtigkeit wünschenswert (aber wo gibt es das heutzutage noch?!).
Antworten
ernu:

So ist es nun mal!

 
30.11.01 18:46
1.) vega2000 vergreift sich mit seiner Überschrift gehörig     im Ton!
2.) Rechtlich ist das in Ordnung! Probezeit ist Probezeit!
3.) Ab 25 Leute im Betrieb guckt ein Chef doch nicht mehr
   wem er kündigt! Der DGB hat sicher mehr Leute!!
3.) @ 007Bond: hast Recht, es herrscht soziale Kälte!
4.) Hab gestern auch meine Kündigung bekommen, weil das
   Unternehmen einen Teilbereich schließt!

Gruß

ernu... wieder  
Antworten
Papa:

@ maxperformance

 
30.11.01 18:49
ja vieleicht, habe heute in der Zeitung gelesen IGM fordert 7% mehr Lohn.
Spiegel ist Arbeitgeberorientiert so eine Meldung könnte doch etwas für unverständnis in der Bevölkerung sorgen (kontra Gewerkschaft)

 
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bisln:

ernu, es tutt mir sehr leid, in Deinem

 
30.11.01 18:56
alter, aber die gewerkschaftsdumpfbacken sollen doch mit guten beispiel vorangehen

die haben doch Deine knete, deine beiträge

diese schweinebacken

wie Deine freunde, die sozis

das gleiche pack
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schmuggler:

bisla debberd gworn odder was? o.T.

 
30.11.01 19:02
Antworten
ernu:

@ bisln

 
30.11.01 19:07
Es tut dir leid, aber nicht weh bisln! In Deutschland gibt es nur ein Pak, und das ist die Partei mit den schwarzen Koffern! Ohne Gewerkschaft wärst du doch Straßenfeger im
Rotlichtviertel mit 5 DM Stundenlohn! Lieber rot als tot!
Antworten
bisln:

ne ernu, ohne geweeerkschaft wär ich Dein Scheef o.T.

 
30.11.01 19:15
Antworten
H-Men:

Mal nicht so auf der Gewerkschaft rumhacken,

 
30.11.01 19:15
die haben in diesem Fall völlig korrekt gehandelt, wenn auch evtl. etwas unglücklich. Aber ich möchte nicht wissen, was so bei den Arbeitgeberverbänden passiert. Die gehen mit Sicherheit über Leichen. Wieviele Leute werden denn jährlich von der Gewerkschaft gekündigt, und wieviele von "normalen" Arbeitgebern?
Das steht jawohl in keinem Verhältnis.
Ernu hat Recht, wenn es die nicht gäbe, dann wäre die Schere zwischen arm und reich erheblich weiter und dem Ausnutzen der Arbeitnehmer, was heutzutage schon vielerorts praktiziert wird hätte gar kein Halten mehr.
Denkt mal drüber nach.

MfG
Antworten
bisln:

H-woman kannst du etwa denken? o.T.

 
30.11.01 19:19
Antworten
uiuiui:

die Roten

 
30.11.01 19:21

Ohne sie wären wir Knechte der Bauern oder Industriesklaven

Durch sie werden wir nicht mal dorthin zurückkommen

Ist doch alles ein Pack, leg auf einen Roten einen Schwarzen, darüber einen Blauen und schlag mit nem Grünen drauf - kein falscher kommt zu Schaden.
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