Hi:)
Neuer Markt - Boombranche SmartCards
Was ist die Zukunftsbranche 2001, hat
Stock-World vor wenigen Wochen Analysten
und Fondsmanager gefragt. Jörg Krämer von
Invesco Fondsservice hat dabei vor allem
Unternehmen aus dem Bereich "SmartCards"
gute Chancen für steigende Kurse eingeräumt.
Ohne Zweifel werden die kleinen Karten in
Zukunft eine große Rolle spielen. Höhere
Speicherkapazitäten der eingebauten Chips
erschließen immer neue Anwendungsgebiete.
Die Zeit der Magnetstreifenkarten dürfte in
wenigen Jahren vorbei sein, statt dessen
werden auf einem Chip alle wichtigen Daten
einer Person gespeichert. Die SmartCard kann
dann als Zugangsberechtigung für Gebäude
oder Zugriffserlaubnis auf geschützte
Informationen (z.B. Computerdateien)
verwendet werden und im Geschäftsleben das
Bargeld ersetzen.
Stock-World hat die SmartCard-Branche unter
die Lupe genommen und stellt die am Neuen
Markt notierten Unternehmen aus diesem
Segment näher vor.
Einer der Hauptprofiteure des Booms bei den
Chipkarten ist die Mühlbauer Holding AG [
Kurs/Chart ]. Das Unternehmen stellt Maschinen
für die Produktion von SmartCards her und hat
im Geschäftsjahr 2000 mit hervorragenden
Geschäftszahlen überzeugt. Nach den
vorläufigen Zahlen ist mit einer
Umsatzsteigerung im Jahresvergleich von mehr
als 50 Prozent auf 110 Millionen Euro zu
rechnen. Zudem überzeugt das Unternehmen
mit hohen Gewinnmargen: In den ersten neun
Monaten des Jahres 2000 erwirtschaftete
Mühlbauer eine Vorsteuermarge von knapp 24
Prozent.
Bei dem Spezialmaschinenbauer sind die guten
Perspektiven im Kurs allerdings weitgehend
berücksichtigt. Bei der aktuellen Notiz von 93
Euro ergibt sich eine Marktkapitalisierung von
1,4 Milliarden Euro. Selbst wenn das
Unternehmen in 2001 die Erlöse noch einmal
um 50 Prozent auf 165 Millionen Euro und den
Gewinn auf 1,50 Euro je Aktie steigert, ergibt
sich daraus ein hohes KUV von 8,5 und ein
KGV von 62.
Die SmartCard-Hersteller
Am Neuen Markt ringen derzeit drei Hersteller
von SmartCards um die Gunst der Anleger. Die
drei Unternehmen lassen sich in ihren
Kernkompetenzen aber durchaus
unterscheiden.
Amatech [ Kurs/Chart ] hebt sich vor allem mit
seiner hochwertigen Technologie von den
Konkurrenten ab. Die Gesellschaft setzt auf
kontaktlose SmartCards (d.h. die
Datenübertragung bedarf keines direkten
Kontakts zum Lesegerät, der Chip muss daher
nicht unbedingt auf einer Karte sitzen, sondern
kann auch in Uhren oder Handys eingesetzt
werden) und verfügt über ein patentiertes
Produktionsverfahren, das eine kostengünstige
Herstellung und vergleichsweise hohe
Speicherkapazitäten bei den eingebauten
Chips ermöglicht. Das 1992 gegründete
Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und
den Vertrieb von Identifikationssystemen
spezialisiert, ein Großteil der Produktion ist
ausgelagert. Amatech bietet den Kunden
Komplettlösungen - neben den Karten werden
auch die benötigte Software sowie
Lese-/Schreibgeräte geliefert.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs
2000 hat das Unternehmen den Umsatz im
Vorjahresvergleich um 66 Prozent auf 12,4
Millionen Euro gesteigert und dabei ein EBIT
von minus 0,26 (Jan.-Sep. 1999: minus 1,91)
Millionen Euro erwirtschaftet. Besonders
erfreulich: Im dritten Quartal hat Amatech die
Gewinnschwelle erreicht und ein positives
Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 2,6
Millionen Euro bei einem Umsatz von 6,9
Millionen Euro erwirtschaftet - eine
beeindruckende EBIT-Marge von 38 (!) Prozent.
Allerdings kam der hohe Gewinn durch
Lizenzeinnahmen zustande und kann nicht auf
das Gesamtjahr hochgerechnet werden.
Im nächsten Jahr ist mit einem Umsatzsprung
bei Amatech zu rechnen, denn Mitte November
wurde die amerikanische NBS Card Services
übernommen, die im Geschäftsjahr 2000 Erlöse
von 15 Millionen US-Dollar bei einem positiven
Ergebnis erwartet. Gelingt es Amatech, die
akquirierte Gesellschaft ohne Reibungsverluste
zu integrieren, scheint im Gesamtjahr 2001 ein
Umsatz von 50 Millionen Euro realistisch. Beim
aktuellen Kurs von 16,50 Euro ergibt sich eine
Bewertung des Unternehmens von 173 Millionen
Euro (ausstehende Aktienzahl: 10,5 Millionen),
daraus errechnet sich ein KUV für 2001 von
3,5.
Die On Track Innovations Ltd. (OTI) [
Kurs/Chart ] hat sich ebenfalls auf die Herstellung
von kontaktlosen SmartCards spezialisiert. Das
israelische Unternehmen liefert an seine
Kunden schlüsselfertige Systeme wie etwa das
für den Mineralölkonzern BP in Südafrika
betriebene Kraftstoffabrechnungssystem GMS
(Gasoline Management System). Neben den
Karten werden auch Lesegeräte und die
Software ausgeliefert. Die Produktion der
SmartCards selbst hat OTI an Samsung
ausgelagert.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahr
2000 hat OTI den Umsatz im Jahresvergleich
um 230 Prozent auf 11,4 Millionen Dollar
gesteigert, allerdings hat sich auch der
Nettoverlust auf 4,2 Millionen Dollar nahezu
verdreifacht. Vor allem die hohen
Marketing-Kosten schlagen negativ zu Buche,
sollten in den nächsten Jahren aber durch das
starke Umsatzwachstum prozentual zurück
gehen. Zudem ist die israelische
Hightech-Firma an den Umsätzen, die mit den
verkauften Smart-Card-Systemen erzielt
werden, beteiligt. Durch diese Lizenzeinnahmen
winken künftig hohe Margen.
Im Zuge des Neuer Markt-Crashs ist der Titel
vom Hoch bei 35 Euro auf fünf Euro
eingebrochen. Bei einer ausstehenden
Aktienzahl von 15 Millionen errechnet sich für
OTI derzeit eine Marktkapitalisierung von 75
Millionen Euro; Analysten rechnen für 2001 mit
einem Erlös von etwa 36 Millionen Euro. Daraus
ergibt sich ein KUV von 2,1.
Die Winter AG [ Kurs/Chart ] offeriert ihren
Kunden ein umfangreiches Angebot rund um
Plastikkarten. Neben der Produktion der Karten
bietet das 1924 gegründete Unternehmen
seinen Kunden umfassende Dienstleistungen
wie den Layout-Entwurf oder die Beratung bei
der Implementierung von Sicherheitssystemen
an. Winter konzentriert sich dabei immer mehr
auf einzelne Projekte, d.h. die Auftraggeber
bekommen "maßgeschneiderte" Produkte und
Dienstleistungen zur Verfügung gestellt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2001 erwartet
die Gesellschaft Erlöse von 68,8 Millionen Euro
bei einem EBIT von 4,4 Millionen Euro. Bis
2003 soll der Umsatz um jährlich 27 Prozent auf
111,9 Millionen Euro klettern, das EBIT
durchschnittlich um 66 Prozent auf 12,2
Millionen Euro zulegen. Vor allem die
Gewinnprognosen für das laufende Jahr
scheinen eher konservativ - in den ersten neun
Monaten 2000 hat Winter die Erlöse im
Jahresvergleich um 27 Prozent auf 35 Millionen
Euro gesteigert, das EBIT schoss um 83
Prozent auf 3,3 Millionen Euro nach oben.
Bei einer Marktkapitalisierung von unter 100
Millionen Euro (aktueller Kurs: 16 Euro,
ausstehende Aktien: 6,1 Millionen) ergibt sich
eine recht niedrige Bewertung für die Aktie; auf
Basis der geplanten Erlöse für 2001 liegt das
KUV bei 1,4. Allerdings bietet Winter keine
innovativen, patentierten Produkte wie etwa
Amatech und ist damit einem härteren
Wettbewerb ausgesetzt, was auf die Margen
drücken könnte.
Fazit:
Die SmartCard-Branche wird nach unserer
Ansicht in den nächsten Jahren deutliche
Zuwächse verzeichnen, aber nicht alle Neuer
Markt-Unternehmen aus diesem Segment
werden in gleichem Maße vom Aufschwung
profitieren.
So ist die Aktie von Mühlbauer trotz der
herausragenden Marktstellung und den hohen
Wachstumsraten einfach zu teuer. Für einen
Einstieg sollten Anleger daher einen
Kursrückgang abwarten.
Auf den ersten Blick scheint die Aktie von
Winter sehr günstig. Allerdings ist das
Unternehmen einem harten Wettbewerb
ausgesetzt, was auf die Margen drückt. Anleger
sollten vor einem Investment die Zahlen für das
erste Quartal 2001 abwarten und prüfen, ob die
Planzahlen realisierbar sind.
Für aussichtsreich halten wir die Aktie von
Amatech. Die herausragende Technologie
sollte zu einer deutlichen Umsatzsteigerung
führen und hohe Gewinnmargen ermöglichen.
Nach dem Kursrückgang der letzten Monate
bietet sich ein Einstieg jetzt an.
Für spekulative Naturen eignet sich das Papier
von OTI. Zwar steckt das Unternehmen noch tief
in den roten Zahlen, doch gelingt der
Turnaround, winken satte Kursgewinne.
© 09.02.2001 www.stock-world.de
bye....
Neuer Markt - Boombranche SmartCards
Was ist die Zukunftsbranche 2001, hat
Stock-World vor wenigen Wochen Analysten
und Fondsmanager gefragt. Jörg Krämer von
Invesco Fondsservice hat dabei vor allem
Unternehmen aus dem Bereich "SmartCards"
gute Chancen für steigende Kurse eingeräumt.
Ohne Zweifel werden die kleinen Karten in
Zukunft eine große Rolle spielen. Höhere
Speicherkapazitäten der eingebauten Chips
erschließen immer neue Anwendungsgebiete.
Die Zeit der Magnetstreifenkarten dürfte in
wenigen Jahren vorbei sein, statt dessen
werden auf einem Chip alle wichtigen Daten
einer Person gespeichert. Die SmartCard kann
dann als Zugangsberechtigung für Gebäude
oder Zugriffserlaubnis auf geschützte
Informationen (z.B. Computerdateien)
verwendet werden und im Geschäftsleben das
Bargeld ersetzen.
Stock-World hat die SmartCard-Branche unter
die Lupe genommen und stellt die am Neuen
Markt notierten Unternehmen aus diesem
Segment näher vor.
Einer der Hauptprofiteure des Booms bei den
Chipkarten ist die Mühlbauer Holding AG [
Kurs/Chart ]. Das Unternehmen stellt Maschinen
für die Produktion von SmartCards her und hat
im Geschäftsjahr 2000 mit hervorragenden
Geschäftszahlen überzeugt. Nach den
vorläufigen Zahlen ist mit einer
Umsatzsteigerung im Jahresvergleich von mehr
als 50 Prozent auf 110 Millionen Euro zu
rechnen. Zudem überzeugt das Unternehmen
mit hohen Gewinnmargen: In den ersten neun
Monaten des Jahres 2000 erwirtschaftete
Mühlbauer eine Vorsteuermarge von knapp 24
Prozent.
Bei dem Spezialmaschinenbauer sind die guten
Perspektiven im Kurs allerdings weitgehend
berücksichtigt. Bei der aktuellen Notiz von 93
Euro ergibt sich eine Marktkapitalisierung von
1,4 Milliarden Euro. Selbst wenn das
Unternehmen in 2001 die Erlöse noch einmal
um 50 Prozent auf 165 Millionen Euro und den
Gewinn auf 1,50 Euro je Aktie steigert, ergibt
sich daraus ein hohes KUV von 8,5 und ein
KGV von 62.
Die SmartCard-Hersteller
Am Neuen Markt ringen derzeit drei Hersteller
von SmartCards um die Gunst der Anleger. Die
drei Unternehmen lassen sich in ihren
Kernkompetenzen aber durchaus
unterscheiden.
Amatech [ Kurs/Chart ] hebt sich vor allem mit
seiner hochwertigen Technologie von den
Konkurrenten ab. Die Gesellschaft setzt auf
kontaktlose SmartCards (d.h. die
Datenübertragung bedarf keines direkten
Kontakts zum Lesegerät, der Chip muss daher
nicht unbedingt auf einer Karte sitzen, sondern
kann auch in Uhren oder Handys eingesetzt
werden) und verfügt über ein patentiertes
Produktionsverfahren, das eine kostengünstige
Herstellung und vergleichsweise hohe
Speicherkapazitäten bei den eingebauten
Chips ermöglicht. Das 1992 gegründete
Unternehmen hat sich auf die Entwicklung und
den Vertrieb von Identifikationssystemen
spezialisiert, ein Großteil der Produktion ist
ausgelagert. Amatech bietet den Kunden
Komplettlösungen - neben den Karten werden
auch die benötigte Software sowie
Lese-/Schreibgeräte geliefert.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs
2000 hat das Unternehmen den Umsatz im
Vorjahresvergleich um 66 Prozent auf 12,4
Millionen Euro gesteigert und dabei ein EBIT
von minus 0,26 (Jan.-Sep. 1999: minus 1,91)
Millionen Euro erwirtschaftet. Besonders
erfreulich: Im dritten Quartal hat Amatech die
Gewinnschwelle erreicht und ein positives
Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 2,6
Millionen Euro bei einem Umsatz von 6,9
Millionen Euro erwirtschaftet - eine
beeindruckende EBIT-Marge von 38 (!) Prozent.
Allerdings kam der hohe Gewinn durch
Lizenzeinnahmen zustande und kann nicht auf
das Gesamtjahr hochgerechnet werden.
Im nächsten Jahr ist mit einem Umsatzsprung
bei Amatech zu rechnen, denn Mitte November
wurde die amerikanische NBS Card Services
übernommen, die im Geschäftsjahr 2000 Erlöse
von 15 Millionen US-Dollar bei einem positiven
Ergebnis erwartet. Gelingt es Amatech, die
akquirierte Gesellschaft ohne Reibungsverluste
zu integrieren, scheint im Gesamtjahr 2001 ein
Umsatz von 50 Millionen Euro realistisch. Beim
aktuellen Kurs von 16,50 Euro ergibt sich eine
Bewertung des Unternehmens von 173 Millionen
Euro (ausstehende Aktienzahl: 10,5 Millionen),
daraus errechnet sich ein KUV für 2001 von
3,5.
Die On Track Innovations Ltd. (OTI) [
Kurs/Chart ] hat sich ebenfalls auf die Herstellung
von kontaktlosen SmartCards spezialisiert. Das
israelische Unternehmen liefert an seine
Kunden schlüsselfertige Systeme wie etwa das
für den Mineralölkonzern BP in Südafrika
betriebene Kraftstoffabrechnungssystem GMS
(Gasoline Management System). Neben den
Karten werden auch Lesegeräte und die
Software ausgeliefert. Die Produktion der
SmartCards selbst hat OTI an Samsung
ausgelagert.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahr
2000 hat OTI den Umsatz im Jahresvergleich
um 230 Prozent auf 11,4 Millionen Dollar
gesteigert, allerdings hat sich auch der
Nettoverlust auf 4,2 Millionen Dollar nahezu
verdreifacht. Vor allem die hohen
Marketing-Kosten schlagen negativ zu Buche,
sollten in den nächsten Jahren aber durch das
starke Umsatzwachstum prozentual zurück
gehen. Zudem ist die israelische
Hightech-Firma an den Umsätzen, die mit den
verkauften Smart-Card-Systemen erzielt
werden, beteiligt. Durch diese Lizenzeinnahmen
winken künftig hohe Margen.
Im Zuge des Neuer Markt-Crashs ist der Titel
vom Hoch bei 35 Euro auf fünf Euro
eingebrochen. Bei einer ausstehenden
Aktienzahl von 15 Millionen errechnet sich für
OTI derzeit eine Marktkapitalisierung von 75
Millionen Euro; Analysten rechnen für 2001 mit
einem Erlös von etwa 36 Millionen Euro. Daraus
ergibt sich ein KUV von 2,1.
Die Winter AG [ Kurs/Chart ] offeriert ihren
Kunden ein umfangreiches Angebot rund um
Plastikkarten. Neben der Produktion der Karten
bietet das 1924 gegründete Unternehmen
seinen Kunden umfassende Dienstleistungen
wie den Layout-Entwurf oder die Beratung bei
der Implementierung von Sicherheitssystemen
an. Winter konzentriert sich dabei immer mehr
auf einzelne Projekte, d.h. die Auftraggeber
bekommen "maßgeschneiderte" Produkte und
Dienstleistungen zur Verfügung gestellt.
Für das laufende Geschäftsjahr 2001 erwartet
die Gesellschaft Erlöse von 68,8 Millionen Euro
bei einem EBIT von 4,4 Millionen Euro. Bis
2003 soll der Umsatz um jährlich 27 Prozent auf
111,9 Millionen Euro klettern, das EBIT
durchschnittlich um 66 Prozent auf 12,2
Millionen Euro zulegen. Vor allem die
Gewinnprognosen für das laufende Jahr
scheinen eher konservativ - in den ersten neun
Monaten 2000 hat Winter die Erlöse im
Jahresvergleich um 27 Prozent auf 35 Millionen
Euro gesteigert, das EBIT schoss um 83
Prozent auf 3,3 Millionen Euro nach oben.
Bei einer Marktkapitalisierung von unter 100
Millionen Euro (aktueller Kurs: 16 Euro,
ausstehende Aktien: 6,1 Millionen) ergibt sich
eine recht niedrige Bewertung für die Aktie; auf
Basis der geplanten Erlöse für 2001 liegt das
KUV bei 1,4. Allerdings bietet Winter keine
innovativen, patentierten Produkte wie etwa
Amatech und ist damit einem härteren
Wettbewerb ausgesetzt, was auf die Margen
drücken könnte.
Fazit:
Die SmartCard-Branche wird nach unserer
Ansicht in den nächsten Jahren deutliche
Zuwächse verzeichnen, aber nicht alle Neuer
Markt-Unternehmen aus diesem Segment
werden in gleichem Maße vom Aufschwung
profitieren.
So ist die Aktie von Mühlbauer trotz der
herausragenden Marktstellung und den hohen
Wachstumsraten einfach zu teuer. Für einen
Einstieg sollten Anleger daher einen
Kursrückgang abwarten.
Auf den ersten Blick scheint die Aktie von
Winter sehr günstig. Allerdings ist das
Unternehmen einem harten Wettbewerb
ausgesetzt, was auf die Margen drückt. Anleger
sollten vor einem Investment die Zahlen für das
erste Quartal 2001 abwarten und prüfen, ob die
Planzahlen realisierbar sind.
Für aussichtsreich halten wir die Aktie von
Amatech. Die herausragende Technologie
sollte zu einer deutlichen Umsatzsteigerung
führen und hohe Gewinnmargen ermöglichen.
Nach dem Kursrückgang der letzten Monate
bietet sich ein Einstieg jetzt an.
Für spekulative Naturen eignet sich das Papier
von OTI. Zwar steckt das Unternehmen noch tief
in den roten Zahlen, doch gelingt der
Turnaround, winken satte Kursgewinne.
© 09.02.2001 www.stock-world.de
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