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Nel und Wasserstoff - Gift fürs Depot oder Chance?


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Nel ASA 0,1866 € -0,53%
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Hyzon Motors Inc
kein aktueller Kurs verfügbar
 
Cavendish Hydrog. 0,618 € +0,32%
Perf. seit Threadbeginn:   -34,26%
Berliner_:

DerCEO

3
15.09.25 15:15
Nichts zu danken, ich habe doch nur die Wahrheit geschrieben!
Was mich allerdings wundert, dass diese Müllaktie immer noch 18c kostet Ich hätte heute schon mit 17c gerechnet und selbst das wäre viel zu hoch. Realistisch sehe ich den fairen Wert irgendwo bei 8 bis 12 Cent, und das auch nur dann, wenn tatsächlich einmal echte Aufträge im Wert von hunderten Millionen hereinkämen, und nicht nur KEs oder Bettelgelder aus der Tasche der armen europäischen Steuerzahlern. Alles erinnert sehr stark an Steinhoff... Ich habe doch immer gesagt, kauft lieber die grünste Aktie Europas, die wirklich jeder haben will, Rheinmetall AG. Aber nein, manche mussten unbedingt diese Geldvernichtungsmaschine kaufen und damit nur die ohnehin schon reichen Leerverkäufer noch reicher machen. Oder sie hätten gleich zu Tesla greifen können, völlig unterbewertet und dank Genie Elon Musk wieder von 200 € auf 365 € gestiegen. Und nicht zu vergessen Dr. Donald Trump, der beliebteste US-Präsident überhaupt, der sich im Gegensatz zu vielen anderen tatsächlich um sein Volk kümmert!
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DerCEO:

Es ist leider eine Tatsache

 
16.09.25 07:34
Bagholder kaufen Schwäche und werden ärmer als ohnehin schon.
Die Macher kaufen Stärke und werden immer reicher.
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#1728

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#1729

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#1730

opcpower:

LDR

 
16.09.25 16:32
Zukunft mit Wasserstoff: Im Emsland soll die Wasserstoffwende gelingen - Golem.de share.google/S5CbRmZyIxzjUQyWX
Habt ihr mal weiter Albträume von Steinhoff evt., und pusht weiter Aktien von Tesla und Rüstungsaktien. Ihr seit schon lange nicht mehr ernst zu nehmen.
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#1732

DerCEO:

@opc

 
17.09.25 07:50
Ich zitiere mal aus dem von dir verlinkten Artikel:

"Gleichzeitig wird davon abgeraten, die Bemühungen zum Einsatz von H2 zu weit zu streuen. Die Verwendung in Privathaushalten für die Wärmeerzeugung gilt laut der Studie als unrentabel. Ähnliches gilt für die Beimischung von Wasserstoff in das Erdgasnetz. Theoretisch wäre ein Anteil von 20 Prozent problemlos möglich. Allerdings seien die Nutzung von Fernwärme, auch aus Elektrolyseuren, und der Einsatz von Wärmepumpen deutlich günstiger.
Das Gleiche gelte für die Verwendung von Wasserstoff für den Antrieb von Bussen und Pkws. Hier sei es jeweils wesentlich wirtschaftlicher, die Fahrzeuge direkt zu elektrifizieren."

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opcpower:

Was zum nachdenken

 
19.09.25 23:30
„In Deutschland einmalig“: Familienbetrieb wird mit grünem Wasserstoff zum Spitzenreiter - FOCUS online share.google/1py2GoNyyAd2FV3F8
Das gleiche geht bei Windrädern.
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Berliner_:

Hauptindex OSEBX der Osloer Börse

2
22.09.25 17:38
Seit dem 19. September 2025
ist nel aus dem Hauptindex OSEBX der Osloer Börse und auch aus dem OSEFX geflogen! Es wird spannend zu sehen, wie die Aktie die kommenden Wochen performen wird. Bei Steinhoff hat ein ähnlicher Rausschmiss langfristig brutal gewirkt, viele wollten vorher noch das letzte bisschen retten, was von der Aktie übrig war. Ich gehe davon aus, dass die 18-Cent-Marke nicht mehr lange halten wird.
Die Leerverkäufer reiben sich höchstwahrscheinlich jetzt schon genüsslich die Hände...


Link:
businessportal-norwegen.com/2025/09/11/...ext-ausgeschlossen/
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#1736

opcpower:

Jeder haben will.....

 
22.09.25 22:20
Also ich will die nicht haben. Kostolany  hatte mal gesagt, wenn die Kanonen donnern, soll man Rüstungsaktien kaufen. Wenn's ums Geldverdienen geht, hatte er Recht, ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt vor 3 Jahren, mich aber dagegen entschieden. In den 90igern kam auch buch.de und Amazon auf, auch da hatte ich andere Aktien. Aber was wollt ihr denn andauernd mit Steinhoff oder Tesla, habt ihr den Schuss nicht gehört, jeder macht , was er will, also lasst uns in Ruhe mit den Gebetsmühlenartigen schreiben davon.
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#1738

opcpower:

Schon wieder Steinhoff

 
23.09.25 20:12
Lasst uns doch endlich in Ruhe mit der Vergangenheit, wir können doch nichts dafür, das ihr Schiffbruch erlitten habt.
Und im übrigen erzähl ich euch bestimmt nicht, in welche Aktien ich investiert bin. Es gibt doch nicht nur Nel, aber ihr habt euch da wohl verbissen, deshalb ist es immer amüsant, wenn ich auf dem Klo sitze und was zu lesen habe.....
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#1740

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#1741

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#1742

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#1743

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#1744

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#1745

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#1746

DerCEO:

@Berliner

 
01.10.25 11:42
Ich habe gehört, nel wurde von einem Analysten schon wieder ziemlich brutal abgewertet.
Weisst du etwas darüber?
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#1748

DerCEO:

Toller Artikel!

2
03.10.25 10:30
Pennystockanleger und die Entwicklung psychischer Störungen infolge massiver finanzieller Verluste
Zusammenfassung

Pennystock-Anlagen locken mit der Aussicht auf außergewöhnlich hohe Renditen, bergen jedoch ein erhebliches Risiko für Totalverluste. Diese besonderen Merkmale führen dazu, dass viele Kleinanleger erhebliche finanzielle Verluste erleiden, die nicht nur ihre wirtschaftliche Situation destabilisieren, sondern auch schwerwiegende psychische Folgen haben können. Der vorliegende Artikel analysiert die psychologischen Mechanismen, die Pennystock-Anleger in riskante Investments treiben, beschreibt typische Verlaufsformen massiver Verlusterfahrungen und untersucht die daraus resultierenden psychischen Störungen. Abschließend werden präventive Maßnahmen und Handlungsempfehlungen diskutiert.

1. Einleitung

Pennystocks, also Aktien mit sehr niedrigem Kurswert (meist unter 1 € oder 1 US-Dollar), werden häufig von unerfahrenen Kleinanlegern gehandelt. Diese Wertpapiere zeichnen sich durch geringe Liquidität, hohe Volatilität und eine oftmals mangelhafte Informationslage aus. Während professionelle Investoren solche Märkte in der Regel meiden oder gezielt für kurzfristige Spekulationen nutzen, werden Pennystocks von privaten Anlegern häufig mit der Hoffnung auf schnelle Vermögenszuwächse erworben.

Die Kombination aus unrealistischen Renditeerwartungen, fehlender Diversifikation und mangelhafter Risikoaufklärung führt bei vielen Anlegern zu erheblichen Verlusten. In der psychologischen Forschung mehren sich Hinweise, dass solche finanziellen Schockerlebnisse erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben können, insbesondere bei Personen ohne finanzielle Resilienz oder ausreichende Rücklagen.

2. Psychologische Dispositionen von Pennystockanlegern

Studien (z. B. Barber & Odean, 2000; Statman et al., 2008) zeigen, dass Kleinanleger systematisch zu kognitiven Verzerrungen neigen, die riskantes Verhalten fördern. Bei Pennystockanlegern treten typischerweise folgende Mechanismen auf:

Overconfidence Bias: Die Überschätzung des eigenen Wissens und Könnens führt zu übermäßigem Risikoengagement.

Gambler’s Fallacy: Verluste werden als „Vorzeichen“ eines bevorstehenden Gewinns fehlinterpretiert, was Nachkäufe begünstigt.

Illusion of Control: Anleger glauben, durch intensive Recherche oder Forenaktivität Kontrolle über Kursentwicklungen zu erlangen.

Herding Behavior: Entscheidungen werden stark durch kollektives Verhalten in Online-Foren, Telegram-Gruppen oder Social Media beeinflusst.

Diese Dispositionen ähneln in ihrer Struktur jenen Mechanismen, die auch bei pathologischem Glücksspiel beobachtet werden (LaPlante et al., 2011).

3. Verlustdynamiken und emotionale Reaktionen

Der typische Verlauf einer Pennystock-Investition ist durch einen Initialeuphorie-Verlustzyklus geprägt. Anleger steigen häufig nach starken Kursanstiegen oder aggressiven Werbekampagnen ein. Nach dem Kauf kommt es nicht selten zu massiven Kursverlusten (Pump-and-Dump-Schemata, Liquiditätsengpässe), wodurch sich folgende emotionale Phasen einstellen:

Euphorie und Größenphantasien
Anleger fantasieren von finanzieller Unabhängigkeit und verlassen sich auf unrealistische Kursziele.

Verdrängung und Verleugnung
Erste Kursverluste werden ignoriert oder als temporäre Schwankungen interpretiert.

Panik und Kontrollverlust
Bei deutlichen Wertverlusten entsteht ein Gefühl existenzieller Bedrohung.

Schuldzuweisungen und kognitive Dissonanz
Anleger suchen externe Schuldige (z. B. „Shortseller“, „Market Maker“) und rechtfertigen eigene Fehlentscheidungen.

Resignation oder Zwangshandlungen
Manche Anleger steigen aus, andere verdoppeln irrational („Averaging Down“), wodurch Verluste sich oft vervielfachen.

4. Psychische Störungen infolge finanzieller Verluste

Finanzielle Schockereignisse können tiefgreifende psychische Folgen haben. In klinischen Kontexten werden folgende Störungsbilder beobachtet:

Anpassungsstörungen (F43.2 ICD-10 / ICD-11): Charakterisiert durch depressive Verstimmung, Angst und Beeinträchtigung der Alltagsbewältigung nach belastenden Ereignissen.

Depressive Episoden (F32): Insbesondere nach Totalverlusten treten Gefühle von Wertlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Suizidgedanken auf.

Angststörungen: Generalisierte Angstzustände bezüglich finanzieller Sicherheit oder sozialer Ächtung (z. B. Verlust des Status).

Zwangsstörungen: Einige Anleger entwickeln zwanghafte Kontroll- und Informationsverhaltensweisen, etwa das ständige Überprüfen von Kursen.

Abhängigkeitssyndrome: Wiederholtes Hochriskoinvestieren kann suchtähnliche Züge annehmen, vergleichbar mit Glücksspielabhängigkeit.

In extremen Fällen sind Suizide nach Börsenverlusten dokumentiert (z. B. während der Dotcom-Krise oder nach dem Wirecard-Crash), was die Schwere der psychischen Belastung verdeutlicht.

5. Soziale und ökonomische Folgen

Neben individuellen Symptomen wirken sich Verluste häufig auch auf das soziale Umfeld aus:

Partnerschaften zerbrechen durch Schuldzuweisungen oder finanzielle Probleme.

Anleger ziehen sich sozial zurück, was depressive Prozesse verstärkt.

Arbeitsplatzprobleme entstehen durch Konzentrationsstörungen oder Antriebslosigkeit.

In Online-Communities entstehen sektenartige Strukturen, in denen sich Anleger gegenseitig in ihren verzerrten Wahrnehmungen bestärken („Echokammer-Effekt“).

6. Prävention und Intervention

Zur Vermeidung oder Abmilderung dieser Phänomene bieten sich mehrere Ansätze an:

Finanzbildung: Aufklärung über Risikoprofile, Diversifikation und Marktdynamiken kann Fehlentscheidungen vorbeugen.

Regulatorische Maßnahmen: Einschränkung aggressiver Pennystock-Werbung, höhere Transparenzanforderungen, Warnhinweise ähnlich wie bei Glücksspielen.

Psychologische Früherkennung: Screening auf übermäßiges Risikoverhalten bei Kleinanlegern (z. B. durch Banken, Online-Broker).

Therapeutische Angebote: Niederschwelliger Zugang zu Beratung und psychologischer Hilfe nach Verlusten.

7. Fazit

Pennystock-Investitionen sind nicht nur finanziell riskant, sondern können bei massiven Verlusten erhebliche psychische Störungen auslösen oder verstärken. Die Mechanismen ähneln jenen des pathologischen Glücksspiels und betreffen insbesondere unerfahrene Anleger. Eine Kombination aus Finanzbildung, Regulierung und psychologischer Unterstützung ist erforderlich, um Betroffene zu schützen und langfristige Schäden zu verhindern.

Literatur (Auswahl)

Barber, B. M., & Odean, T. (2000). Trading is hazardous to your wealth: The common stock investment performance of individual investors. The Journal of Finance, 55(2), 773–806.

LaPlante, D. A., Nelson, S. E., LaBrie, R. A., & Shaffer, H. J. (2011). Disordered gambling, type of gambling and gambling involvement in the British Gambling Prevalence Survey 2007. European Journal of Public Health, 21(4), 532–537.

Statman, M., Thorley, S., & Vorkink, K. (2008). Investor overconfidence and trading volume. The Review of Financial Studies, 19(4), 1531–1565.

Hetschko, C., Knabe, A., & Schöb, R. (2014). Changing identity: Retiring from unemployment. The Economic Journal, 124(575), 149–166.
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