Wasserstoff ist nicht gleich Wasserstoff, z.B. Herstellung durch Gas:
"""""""""""""1. Wasserstoff entwickelt sich zu einer globalen Wachstumsbranche. Zahlreiche Großprojekte stehen in Europa vor dem Start. Industrie- und energiepolitische Weichenstellungen stehen an. 2. Zwei neue Technologiepfade stehen zur Auswahl, um Wasserstoff emissionsarm herzustellen: Blauer Wasserstoff: Verwendet wie bisher Erdgas und soll mit CCS, also der Abscheidung und Endlagerung von CO2, die Emissionen verringern. Grüner Wasserstoff: Elektrolyseure setzen Grünstrom ein, um Wasserstoff ohne Emissionen zu pro-duzieren. 3. Klimapolitischentscheidend ist die nach wie vor hohe Emissionsbelastung durch Blauen Wasserstoff. Schon bevor Erdgas die Wasserstoffanlage erreicht (Vorkettenemissionen) sind rund 25% der Gesamtemissionen von Erdgas entstanden. Auch bei der Wasserstoffproduktion entstehen trotz CCS erhebliche zusätzliche Emissionen. 4. Blauer Wasserstoff kann daher nur teilweise dekarbonisiert werden. Selbst bei modernen Anlagen entstehen im Durchschnitt 143 gCO2/kWh; bei Nachrüstungen sind es sogar 218 gCO2/kWh. Blauer Wasserstoff ist aus diesem Grund kein geeignetes Instrument, um die deutschen Klimaziele für 2050 zu erreichen. 5. Grüner Wasserstoff, der mit Windstrom erzeugt wird, kann mit Emissionen von lediglich 26 gCO2/kWh bereitgestellt werden. Allerdings: Beim aktuellen Strommix lägen die Emissionen von Wasser-stoff-Elektrolyse bei 691 gCO2/kWh. Elektrolyseure sind daher auf den massiven Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen angewiesen. 6. Blauer Wasserstoff hat im Moment klare Kostenvorteile gegenüber Grünem Wasserstoff. Die Pro-duktion kostet im Durchschnitt 6,3 ct/kWh H2, während Grüner Wasserstoff mit durchschnittlich 16,5 ct/kWh H2mehr alsdoppelt so teuer ist. Allerdings weisen Projekte für Blauen Wasserstoff diverse Risiken auf: Kostenrisiken: Erdgaspreise, CO2-Preise und CCS-Preise sind langfristig kaum kalkulierbar. Projektrisiken: Der Aufbau einer landesweiten CO2-Infrastruktur wird auf Widerstand stoßen. Kapazitätsrisiken: CCS ist nur eine Übergangslösung, da die Speichermöglichkeiten für CO2 be-grenzt sind. Hochwertige Endlagerstätten wären schon nach wenigen Jahrzehnten erschöpft.
Auszug aus: www.greenpeace-energy.de/fileadmin/docs/...20.pdf""""""""""""
Und wenn man den "schwarzen Sauerstoff" herstellen will (aus Kohle, wie z.B. in China) , dann können wir gleich weiterhin Öl- und Gasheizungen benutzen, wird erheblich billiger, was das reine Heizen angeht. Die Umwelt aber wird zugrunde gehen.
Die Zukunft wird im Bereich Sonne-Wind-Wasserstoff die PEM-Elektrolyse sein!