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NEL, der Wasserstoffplayer aus Norwegen


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#57326


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remai:

@Berliner 18.45

 
29.07.26 19:10

Ja, die habe ich auch und ich lese - wie du vermutlich auch - immer sehr interessiert die tourlich publizierten "Energy Perspectives".

Vor ein paar Monaten habe ich sie einmal hier eingestellt - fehlender Bezug zum Threadthema wurde festgestellt, vermutlich jetzt auch bald wieder:

Energy Perspectives 2026 presents diverging pathways for global developments to 2050 - Equinor


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Licht313:

INFO-Wasserstoff- NEL-Long

 
30.07.26 02:58
Wasserstoff INFO
Alle lenken vom Wasserstoff ab, Keiner will die Fehler der Versäumnisse für Wasserstoff-Hochlauf gemacht haben, die Industrie mit ihrem Auto Päpsten. Die Politik und Umwelt Ämter geben keine klare Entscheidung. Rückzug in die alte Energieform Öl, ist kein Fortschritt. Zukunft an der Börse für Wasserstoff sieht auch anders aus. Aber die zukünftigen Klimakatastrophen werden uns noch Milliarden und aber Milliarden € kosten. Und zeigen wohin der Energie-Weg der Zukunft hingeht. Wir wissen es, aber wir handeln nicht. Die Wasserstoffwirtschaft braucht endlich die Sicherheit und das Vertrauen für Aufträge und Wachstum dann wird der Erfolg kommen.- Angst und bedenken ist kein guter Ratgeber. Mercedes-VW- und jetzt auch BMW, alle bauen Arbeitsplätze ab ,obwohl diese in der Wasserstoff-Wirtschaft und dem Hochlauf benötigt werden. Feuerwalzen laufen über Europa- Die Wasserstände der Flüsse in Europa sinken ab die Schifffahrt kommt zum Erliegen die Atomkraftwerke. Sie müssen abgeschaltet werden, weil keine Kühlung mehr erfolgen kann. Die Temperaturen der Flüsse steigen an, Sauerstoff fehlt für die Fische. die elektrischen Leitungssysteme und Trafostationen überhitzen, durch zu hohen Außentemperaturen und schalten ab. Aber wir tun so als sei das alles normal.
Warum steuern wir nicht um und nehmen den Wasserstoff mit ins Boot ???????
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Licht313
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#57329

schmid57:

Licht 313

 
30.07.26 06:16
Die Autoindustrie baut E Autos und keine Wasserstoff Autos
Das E Auto ist der Sieger und selbst im LKW Bereich geht bei Wasserstoff nicht viel.
Neue Firmen für Wasserstoff LKW sind Pleite siehe Nikola oder Hyzon warum ??
Weil keiner braucht Wasserstoff LKW das ist das selbe wie bei Autos.
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#57331

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#57332

DerCEO:

Ein interessanter Beitrag

 
30.07.26 11:00

Untersuchen wir die (unbelegten) Aussagen mal etwas näher.
Dein Ausgangspunkt ist noch richtig. Elektroautos, Wärmepumpen, Industrie, Rechenzentren, KI und Robotik werden den Strombedarf erhöhen. Deshalb müssen Stromerzeugung, Netze, Speicher und Lastmanagement ausgebaut werden. ACER geht davon aus, dass die europäischen Investitionen in Verteilnetze von 35,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf annähernd 47 Milliarden Euro im Jahr 2027 steigen werden.

Bis hierher könnte man dir folgen.

Dann wird es seltsam. Weil die Elektrifizierung angeblich das Stromsystem überlastet, soll ausgerechnet Wasserstoff das System retten.
Grüner Wasserstoff wächst aber nicht auf Bäumen. Er wird in Elektrolyseuren aus Strom hergestellt. Du willst eine angebliche Stromknappheit also dadurch lösen, dass zusätzliche industrielle Großverbraucher an das Stromnetz angeschlossen werden.
Das ist kein Zu Ende Denken. Das ist ein Zirkelschluss.

Das Elektro Pferd wird durch Wasserstoff nicht geschont. Man setzt ihm zuerst einen Elektrolyseur auf den Rücken, lässt es damit Wasserstoff produzieren und verliert bereits bei diesem Schritt einen erheblichen Teil der eingesetzten Energie. Muss der Wasserstoff anschließend verdichtet, transportiert, gespeichert und wieder in Strom umgewandelt werden, entstehen weitere Verluste.
Direkte Elektrifizierung benötigt deshalb in vielen Anwendungen deutlich weniger erneuerbaren Strom als der Umweg über Wasserstoff.
Genau deshalb sieht Fraunhofer Wasserstoff vor allem dort als sinnvoll an, wo eine direkte Elektrifizierung technisch oder wirtschaftlich kaum möglich ist. Dazu gehören insbesondere Teile der Stahlindustrie, der Chemie sowie langfristig bestimmte Anwendungen im internationalen Schiffsverkehr und Flugverkehr.


Eine flächendeckende Wasserstoffversorgung privater Haushalte hält Fraunhofer ausdrücklich weder für notwendig noch für wirtschaftlich.

Auch dein Verweis auf Automobilindustrie, KI und Robotik ergibt keinen Sinn. Ein batterieelektrisches Auto fährt direkt mit Strom. Ein Wasserstoffauto benötigt zuerst Strom für die Elektrolyse, danach Energie für Aufbereitung und Transport des Wasserstoffs und schließlich eine Brennstoffzelle, die daraus wieder Strom erzeugt.

Bei KI und Robotik wird es noch absurder. Rechenzentren und Roboter brauchen elektrischen Strom. Man entlastet ihre Stromversorgung nicht, indem man vorher mit zusätzlichem Strom Wasserstoff produziert und diesen später unter Verlusten wieder verstromt. Wasserstoff kann dort höchstens eine begrenzte Rolle als Notstromversorgung oder Langzeitspeicher spielen.

Auch ENTSO E schreibt ausdrücklich, dass die Elektrifizierung der Wasserstoffproduktion erhebliche Auswirkungen auf Planung und Betrieb des Stromsystems haben wird. Elektrolyseure können das Netz unterstützen, wenn sie flexibel und vor allem bei Stromüberschüssen betrieben werden. Sie sind aber keine magische neue Energiequelle.

Besonders bemerkenswert ist deine Behauptung, ohne einen Wasserstoff Hochlauf werde unsere Wirtschaft unweigerlich zusammenbrechen.
Dafür lieferst du keine Rechnung, keine Mengenangabe, keine Kostenanalyse und keinen zeitlichen Zusammenhang. Du wiederholst lediglich Wörter wie unweigerlich und Zusammenbruch. Das ist keine wirtschaftliche Analyse, sondern Untergangsrhetorik.

Die aktuellen Daten sprechen ebenfalls nicht für einen unmittelbar bevorstehenden Wasserstoff Durchbruch. Laut IEA erreichte emissionsarmer Wasserstoff 2025 noch nicht einmal eine Million Tonnen und damit weniger als ein Prozent der weltweiten Wasserstoffproduktion. Für 2026 wird erstmals ein Anteil von etwas mehr als einem Prozent erwartet.

Gleichzeitig berichtet die IEA von einem schwächeren Investitionsmomentum, verschobenen Investitionsentscheidungen, Projektstreichungen und einer schrumpfenden Projektpipeline. Die Elektrolyseurindustrie befindet sich laut IEA bereits in einer Konsolidierungsphase, weil sich der Markt langsamer entwickelt als erwartet und massive Überkapazitäten bestehen.

Und damit kommen wir zu nel.
Selbst ein zukünftiger Anstieg des Wasserstoffbedarfs bedeutet nicht automatisch, dass nel davon wirtschaftlich profitiert. Zwischen einem theoretischen Wasserstoffbedarf und Gewinnen für nel liegen Strompreise, Subventionen, Finanzierung, Abnahmeverträge, Projektgenehmigungen, chinesischer Preisdruck, technologische Konkurrenz und die Fähigkeit, Anlagen mit Gewinn zu verkaufen.

Die Realität bei nel sieht derzeit so aus.

Im zweiten Quartal 2026 sank der Kundenumsatz gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 153 Millionen NOK. Das EBITDA lag bei minus 155 Millionen NOK. Der Nettoverlust betrug 189 Millionen NOK. Der Auftragsbestand lag trotz des angeblich unweigerlichen Wasserstoff Hochlaufs noch immer 3 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Der Auftragseingang stieg zwar um 224 Prozent. Das klingt eindrucksvoll, bis man erkennt, dass er lediglich von äußerst schwachen 71 Millionen NOK auf 230 Millionen NOK gestiegen ist. Prozentrechnen ersetzt keine Größenordnung.
Noch deutlicher wird es beim Bargeldbestand. Dieser sank innerhalb eines Jahres von 1,928 Milliarden NOK auf 1,328 Milliarden NOK. Das Unternehmen verlor also innerhalb von zwölf Monaten rund 600 Millionen NOK an liquiden Mitteln.

Wenn der Wasserstoff Hochlauf tatsächlich so unweigerlich wäre, wie du behauptest, müsste er irgendwann auch in steigenden Umsätzen, wachsenden Auftragsbeständen und einer erkennbaren Perspektive auf Profitabilität ankommen. Stattdessen liefert nel weiterhin Verluste, sinkende Umsätze und einen gegenüber dem Vorjahr kleineren Auftragsbestand.

Du verwechselst somit vier völlig unterschiedliche Aussagen.

Die Elektrifizierung schreitet voran.

Das Stromsystem muss ausgebaut werden.

Wasserstoff wird in bestimmten Industrieanwendungen benötigt.

nel wird deshalb automatisch erfolgreich.

Die ersten drei Aussagen können je nach Anwendung richtig sein. Die vierte folgt daraus überhaupt nicht.

Dein Elektro Pferd ist daher kein Beweis für nel und auch kein Beweis dafür, dass ohne Wasserstoff die Wirtschaft zusammenbricht. Es ist lediglich ein sprachliches Bild, mit dem du eine fehlende technische und wirtschaftliche Argumentation überdecken willst.
Wer andere auffordert, eine Entwicklung zu Ende zu denken, sollte nicht genau an der Stelle aufhören, an der die Energieverluste, Kosten und Unternehmenszahlen beginnen.

Quellen/Belege zu den Aussagen:
www.iea.org/commentaries/...he-eu-s-electrification-ambitions
www.acer.europa.eu/news/...r-recommends-actions-optimise-ramp
www.entsoe.eu/news/2025/06/18/...ydrogen-on-the-power-system/
www.isi.fraunhofer.de/de/presse/2026/...meta-faktencheck.html
www.isi.fraunhofer.de/content/dam/isi/...ff-fakten_review.pdf
www.iea.org/reports/global-hydrogen-review-2026/production
nelhydrogen.com/press-release/...rter-2026-financial-results/

Antworten
schmid57:

Licht 313

 
30.07.26 11:11
Wasserstoff muss uberhaupt nicht kommen es ist eine gefährliche Technology
Ist ja schon eine Wasserstpff Tankstelle in die Luft geflogen.
Würde man in meiner nähe so was bauen würde ich sofort Protestieren
Wasserstoff etwas was man nicht braucht meine Meinung

Ich Hasse natürlich alle Wasserstoff Aktien und bin bei vielen Short mit fetten Gewinnen
Antworten
Berliner_:

#57333

 
30.07.26 11:16
Danke für den informativen Beitrag!

Wenn ich die Beiträge von Licht313 lese, muss ich immer an die Steinhoff-Abzocke denken. Auch dort konnte man in den Foren ähnliche, aus meiner Sicht unlogische und chaotische Beiträge lesen, natürlich oft aus der Verzweiflung vieler Anleger heraus, die ihr Geld in die Aktie gesteckt hatten, weil manche User oder selbsternannte YouTube-Helden, wie der dool, sie immer weiter angefeuert haben.

Dass Wasserstoff künftig deutlich mehr Anwendungsbereiche haben wird als in der Vergangenheit, sehe ich ebenfalls so. Das ist für mich jedoch überhaupt keine Garantie für den finanziellen Erfolg des kleinen, kaum bekannten Regionalunternehmens aus Norwegen.

Meiner Meinung nach ist die Konkurrenz aus den USA und insbesondere aus den schönen und mächtigen China sowie aus dem reichen Saudi-Arabien technologisch stärker aufgestellt und kann ihre Produkte zudem DEUTCHTLICH günstiger anbieten.

Und warum, glaubst du, ist sogar der nel CEO, der so viele Versprechungen gemacht hat, gegangen? Etwa weil er selbst fest an den Erfolg des Unternehmens geglaubt hat?  
Antworten
Berliner_:

#57334

 
30.07.26 11:39
Mach dir keine Sorgen, keiner möchte in fahrenden Bomben fahren, und ich glaube auch nicht, dass die Menschen zulassen werden, dass solche potenziell gefährlichen Wasserstofftankstellen flächendeckend in dicht besiedelten Städten gebaut werden. Alle die ich kenne, sind dagegen und die Politik auch, außer den Grünen, die eh schon das Land wirtschaftlich gegen die Wand gefahren hatten (Habeck&co).

Und wie gut das Geschäftsmodell rund um Wasserstofftankstellen funktioniert hat, hat uns die Vergangenheit bereits gezeigt. paar Beispiele: selbst H2 MOBILITY musste zahlreiche Wasserstofftankstellen schließen und sein Konzept grundlegend ändern. Das allein zeigt doch schon, wie schwierig sich ein wirtschaftlicher Betrieb in der Praxis erwiesen hat.

Außer den nel Pushern ist allen, aber allen, schon längst klar,. dass die Zukunft der Mobilität ist die E Mobilität! nel geht es einfach dreckig, das wird schwierig mal was werden. Beweis: siehe den Aktienpreis
Antworten
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#57337

derkralle:

@ Zusatz zu Licht313 Beitrag

 
30.07.26 12:09
....und wenn euch das persönlich am A::::: vorbei geht, denkt an eure Kinder und Enkel  
Antworten
DerCEO:

@licht

 
30.07.26 12:24

Niemand versucht Wasserstoff zu verdrängen. Du versuchst vielmehr, die wirtschaftlichen Probleme des Wasserstoffs aus der Diskussion zu verdrängen.
Dass Wasserstoff zukünftig in Stahl, Chemie, Düngemitteln, Schifffahrt und möglicherweise bei saisonaler Energiespeicherung gebraucht wird, wurde überhaupt nicht bestritten.
Bestritten wurde deine Behauptung, ohne einen allgemeinen Wasserstoffhochlauf würden Stromnetz und Wirtschaft zusammenbrechen. Auf diese Behauptung gehst du erneut nicht ein. Stattdessen wechselst du das Thema zu Importen, Waldbränden und angeblich goldwerten Aktien.

Dein erster Fehler besteht darin, dass du billige Stromerzeugung mit billigem Wasserstoff beim europäischen Verbraucher gleichsetzt.
Auch in Algerien oder Spanien muss zunächst eine enorme Menge zusätzlicher Solarenergie erzeugt werden. Danach braucht man Elektrolyseure, Wasseraufbereitung, Kompression, Speicher, Leitungen, Verdichterstationen, Finanzierung und Abnehmer, welche die Infrastruktur dauerhaft auslasten.
Erst am Ende dieser Kette entsteht der Preis, den ein europäischer Industriebetrieb tatsächlich bezahlt.

Die Internationale Energieagentur schreibt ausdrücklich, dass Pipelines nur dann eine besonders kostengünstige Transportmöglichkeit darstellen, wenn eine geeignete Route existiert und die Leitung stark ausgelastet wird. Bei anderen Transportwegen können allein Transport und Rückumwandlung mindestens zwei Dollar je Kilogramm Wasserstoff kosten und mehr als 30 Prozent des Energieinhalts verbrauchen.
Billiger Solarstrom in der Wüste ist daher noch lange kein billiger Wasserstoff in Deutschland oder Österreich.


Dass du den Wirkungsgrad für kein Argument hältst, ist besonders aufschlussreich. Der Wirkungsgrad entscheidet unmittelbar darüber, wie viele Solaranlagen, Windkraftanlagen, Elektrolyseure und Leitungen gebaut werden müssen und wie teuer das Endprodukt wird.
Ein schlechter Wirkungsgrad verschwindet nicht dadurch, dass die Solaranlage in Algerien steht. Man verschiebt lediglich die Verluste ins Ausland.

Auch deine Beschreibung der geplanten Pipelines stimmt nicht.
Du vermischst mindestens zwei unterschiedliche europäische Projekte.
H2Med soll Portugal, Spanien, Frankreich und später Deutschland verbinden. Der zentrale Abschnitt BarMar soll als neue Unterwasserleitung zwischen Barcelona und Marseille gebaut werden. Laut aktueller Projektbeschreibung der Europäischen Kommission ist die Inbetriebnahme für Ende 2032 vorgesehen.

Das ist keine teilweise bestehende Wasserstoffleitung von Algerien über Spanien und Frankreich nach Zentraleuropa. Es ist ein geplantes Projekt, dessen zentraler Leitungsabschnitt erst noch gebaut werden muss.

Das zweite Projekt ist der Southern Hydrogen Corridor. Dieser soll Wasserstoff aus Algerien und Tunesien über Italien und Österreich nach Deutschland bringen. Auch hier handelt es sich nicht um deine Route über Spanien und Frankreich. Nach Angaben der Europäischen Kommission laufen derzeit Machbarkeitsstudien und erste Projektentwicklungen.

Du hast also zwei geplante Korridore zu einem bereits vorhandenen Wasserstoffnetz zusammengerührt, das in dieser Form gar nicht existiert.

Noch deutlicher wird es bei deiner Behauptung, man könne Gas und Wasserstoff einfach im Verhältnis 50 zu 50 transportieren.
ACER bezeichnet die Beimischung von Wasserstoff in Erdgas ausdrücklich als letzte Möglichkeit, weil sie ineffizient ist, den wirtschaftlichen Wert des Wasserstoffs vermindert und Probleme bei Leitungen, Verdichtern, Messgeräten, Speichern und Endgeräten verursacht.
Die derzeit von europäischen Fernleitungsnetzbetreibern akzeptierten Wasserstoffanteile liegen laut ACER je nach Land zwischen 0,1 und höchstens 10 Prozent. Verschiedene Gasturbinen, Verdichter, Erdgastanks und Speicher vertragen sogar weniger als 5 Prozent, sofern sie nicht umgerüstet werden.

Deine Beimischung von 50 zu 50 ist daher keine Beschreibung der europäischen Realität, sondern eine frei erfundene Zahl.

Hinzu kommt, dass 50 Prozent Wasserstoff nach Volumen nicht 50 Prozent Wasserstoff nach Energie bedeuten würden. Wasserstoff besitzt je Kubikmeter nur ungefähr 30 Prozent des Energieinhalts von Erdgas.
Bei einer Mischung von 50 Prozent Wasserstoff und 50 Prozent Erdgas nach Volumen würden deshalb nur ungefähr 23 Prozent der enthaltenen Energie aus Wasserstoff stammen. Rund 77 Prozent des Energieinhalts kämen weiterhin aus fossilem Erdgas.
Du würdest also Leitungen, Verdichter, Brenner und Messgeräte erheblich belasten und trotzdem nicht einmal ein Viertel der transportierten Energie dekarbonisieren.
Genau deshalb entwickelt Europa langfristig eigene Leitungen für möglichst reinen Wasserstoff, anstatt deine angeblich selbstverständliche Mischung von 50 zu 50 durch das gesamte bestehende Erdgasnetz zu drücken.

Bei den Waldbränden hast du zumindest teilweise ein reales Phänomen beschrieben. Große Brände können sogenannte Pyrocumulonimbuswolken erzeugen. Diese können Blitzschläge, starke Winde und in seltenen Fällen sogar tornadoähnliche Wirbel verursachen. Der Klimawandel erhöht außerdem das Risiko lang andauernder und schwerer Waldbrände.
Nur folgt daraus nicht das Geringste für den Wert einer bestimmten Wasserstoffaktie.

Aus der Aussage, dass der Klimawandel Waldbrände verschärft, folgt zunächst, dass die Treibhausgasemissionen gesenkt werden müssen. Das kann durch erneuerbare Stromerzeugung, Netzausbau, Speicher, direkte Elektrifizierung, Wärmepumpen, Gebäudesanierung, Elektrofahrzeuge, Kernenergie, Biomethan, effizientere Industrie und in geeigneten Bereichen auch durch Wasserstoff geschehen.
Der Klimawandel liefert keinen automatischen Auftrag an nel.

Noch absurder ist dein letzter Satz, Wasserstoffaktien seien deshalb Gold wert.

Eine Technologie kann langfristig wichtig sein, während die Hersteller dieser Technologie gleichzeitig schlechte Investitionen bleiben. Entscheidend sind nicht Waldbrände und politische Absichtserklärungen, sondern Umsätze, Margen, Wettbewerb, Kapitalbedarf, Marktanteile und Gewinne.

nel erzielte im zweiten Quartal 2026 nur 153 Millionen NOK Kundenumsatz. Das waren 12 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Das EBITDA betrug minus 155 Millionen NOK und der Nettoverlust 189 Millionen NOK.

Der Auftragsbestand lag trotz aller angekündigten Wasserstoffkorridore weiterhin 3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Bargeldbestand sank innerhalb eines Jahres von 1,928 Milliarden NOK auf 1,328 Milliarden NOK.
Das ist kein Gold. Das ist ein Unternehmen, das weiterhin Geld verliert und dessen liquiden Mittel innerhalb eines Jahres um ungefähr 600 Millionen NOK zurückgegangen sind.

Selbst wenn Europa irgendwann zehn Millionen Tonnen Wasserstoff importiert, bedeutet das noch nicht, dass Nel die dafür benötigten Elektrolyseure liefert. Diese Anlagen können ebenso von chinesischen, amerikanischen, deutschen oder anderen internationalen Herstellern stammen. Sie können außerdem direkt in den Erzeugerländern gefertigt werden.

Du lieferst daher erneut keinen wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen dem möglichen Wachstum des Wasserstoffmarktes und dem zukünftigen Gewinn je nel Aktie.

Deine Argumentationskette lautet inzwischen ungefähr so.

Es gibt Waldbrände.
Deshalb braucht Europa Wasserstoff.
Deshalb werden Pipelines gebaut.
Deshalb verkauft nel Elektrolyseure.
Deshalb werden nel Aktien Gold wert.

Zwischen jedem einzelnen dieser Sätze fehlt der Beweis.

Und sobald jemand nach Kosten, Wirkungsgrad, Leitungsverträglichkeit, Unternehmensgewinnen oder tatsächlichen Projektständen fragt, erklärst du ihn einfach zum Lobbyisten.
Das ist keine Widerlegung. Das ist der Versuch, eine fehlende Antwort durch persönliche Unterstellungen zu ersetzen.

Wasserstoff wird kommen. Aber nicht überall, nicht unabhängig von Kosten und nicht automatisch von nel.
Wer diesen Unterschied nicht versteht, hat an der Börse nichts verloren.

Quellen/Belege: Europäische Energieagentur ACER zur Beimischung von Wasserstoff, zu technischen Einschränkungen und zu den derzeitigen Beimischungsgrenzen

www.acer.europa.eu/sites/default/files/...y_with_EU_TYNDP.pdf

Europäische Kommission zum geplanten H2Med und BarMar Korridor zwischen Portugal, Spanien, Frankreich und Deutschland

ec.europa.eu/assets/cinea/PCI/files/...4_1st_PCI_PMI_list.pdf

Europäische Kommission zum Southern Hydrogen Corridor über Algerien, Tunesien, Italien, Österreich und Deutschland

international-partnerships.ec.europa.eu/...drogen-corridor_en

Internationale Energieagentur zu Transportkosten und Energieverlusten bei Wasserstoffimporten

www.iea.org/reports/...n-review-2026/trade-and-infrastructure

US Energieministerium zu den unterschiedlichen volumetrischen Energieinhalten von Wasserstoff und Erdgas

www.energy.gov/sites/prod/files/2014/03/f12/module2_final.pdf

Europäische Kommission zu Klimawandel und Waldbrandrisiken

environment.ec.europa.eu/topics/forests/forest-fires_en

NOAA zu durch Großbrände erzeugten Gewittern, Blitzen und Wirbeln

www.nesdis.noaa.gov/news/...it-wildfires-spawn-severe-weather

Nel zu den Geschäftszahlen des zweiten Quartals 2026

nelhydrogen.com/press-release/...rter-2026-financial-results/

Antworten
DerCEO:

Ich habe in meinem Beitrag lang und breit..

 
30.07.26 12:30
@ Zusatz zu Licht313 Beitrag
....und wenn euch das persönlich am A::::: vorbei geht, denkt an eure Kinder und Enkel  
derkralle, 30.07.26 12:09
...erklärt warum wasserstoff auch umwelttechnisch absolut null Sinn macht.
Und das ist dein Gegenargument?
Hast du den Beitrag überhaupt sinnerfassend gelesen?
Antworten
Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#57341

DerCEO:

Das werde ich in tausend Jahren nicht verstehen...

 
30.07.26 14:27
...wieso man, wenn man Familie und Kinder hat, sein Geld mit solchen Hochrisiko pennystocks verzockt, anstatt es vernünftig anzulegen.
Da spare ich doch lieber monatlich tausend oder zweitausend Euro in einen ETF,  und lehne mich dann in 20 Jahren entspannt zurück, hab mehr als ne Million am Konto, und bekomme dann etwa 50.000 Euro aufwärts an jährlichen Zinsen.
Eine Million Euro mag für manche lächerlich wirken, aber wenn man halbwegs sparsam ist sind ne Mille ne Menge Geld.
Und später können die Kinder das Geld dann übernehmen, und den Rest ihre Lebens die Zinsen kassieren.

Aber nein, stattdessen packt man sein Geld in nen pennystock, und schreit dann wehleidig herum wenn es weg ist.
Antworten
Berliner_:

#57342

 
30.07.26 14:54
"Aber nein, stattdessen packt man sein Geld in nen pennystock, und schreit dann wehleidig herum wenn es weg ist."

Ich sage doch, das erinnert mich stark an Steinhoff. Wie viele Anleger haben damals später geschrieben, dass das Geld, das eigentlich als Rücklage für die Kinder gedacht war, verloren ist, laut geweint. Auch dort haben wir immer wieder solide Aktien für langfristige Investments empfohlen. Doch das wollte kaum jemand hören, stattdessen wurden wir als Basher bezeichnet. Später haben sich jedoch einige genau bei diesen „Bashern“ bedankt, weil sie dadurch nicht ihr gesamtes Geld verloren hatten.

Und seit der nel CEO nach all den vollmundigen Versprechen der vergangenen Jahre das Unternehmen verlassen hat, ist meine Skepsis nur noch größer geworden. Für mich war das ein weiteres Warnsignal. Deshalb gilt für mich ganz klar, kein Kauf,  jedenfalls nicht für uns. Auf der Börse sollte man sein geld vermehren und nicht vernichten
Antworten
Investor Global:

NEL

 
30.07.26 16:51
#57318  Berliner_:

Keine Verluste
Antworten
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#57345

Gelöschter Beitrag. Einblenden »
#57346

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#57347

Investor Global:

NEL Forum

 
31.07.26 11:44
#57345
cvr info: Was für ein krankes Pack


Alter, das ist aber schon gewaltig unter die Gürtellinie, was du da ablässt.

Habe ich jemals gesagt ihr müsst kaufen oder verkaufen ? NEIN
Habe ich Infos zu NEL geliefert ? JA
Habe ich hier meine rein persönliche Meinung zu NEL eingestellt ? JA

Werde ich auch mit NEL Geld verdienen ? JA

Übrigens, ob und wer mich sperrt, geht mir ehrlich gesagt am Heck vorbei.
Kannst du natürlich nicht mehr lesen. Na und wen juckt das.
Antworten
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#57349

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#57350

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