Dein Punkt mit den Batteriespeichern ist richtig. Aktuell will auch jeder überall wo es möglich ist einen bauen. Die Projekte, die ich kenne sind so geplant, dass das Speichern (einlagern von Energie) rund 4 Std braucht und das Einspeisen ins Stromnetz 2,5Std beträgt, jeweils mit 100% Leistung. Also zB. 100MW/h Leistung und 250MW Speicherkapazität.
Auch diese Investitionen werden mit der aktuellen Situation am Strommarkt kalkuliert und sind auch nur deshalb rentabel.
Zudem muss man bedenken, dass Batterien ausschließlich für die Tag-Nacht Speicherung gebaut werden. Sobald dieser Bedarf gedeckt ist, würde die nächste Batterie grob geschätzt nurnoch 200 Ladezyklen im Jahr machen. Falls sich das tatsächlich lohnt und es dann so um die 110% Batterie Bestand des Benötigten Bedarfs für Tag-Nacht hat, wird das 111te Prozent geschätzt noch 20 Ladezyklen pro Jahr haben.
Daher wird der Ausbau der Batterien so schnell abfallen wie es aktuell in die Höhe läuft.
Zu deiner Frage konkret:
Du spielst auf Stromspeicherung an. Ich denke an Eisenverhüttung, Glasherstellung, Chemie, Ammoniak(NH4+ Ammonium als Dünger), synthetische Kraftstoffe, …
Hier ist der große Energiehunger den ich sehe. Und eben nicht dein Kühlschrank mit 800Watt, deine alte 50Watt Glühbirne die Übermorgen zur LED wird.
Das EAuto ist schön und gut, aber in der Großstadt schwer und umständlich zu laden.
Bei mir im Nachbarort hat es in einer Tiefgarage gebrannt, ein EAuto stand mit drin, ob es der Auslöser war weiß man (noch) nicht. Aber es hat das löschen erschwert.
Es gibt genug Gründe für Wasserstoff im direkten Verbrauch (Eisen, Glas, Chemie) und die Wasserstofferzeugung für die Weierverarbeitung (CH4 und weitere, NH4+ …)