Die Nasdaq ließ sich am Dienstag nicht zu einer nachhaltigen und aussagekräftigen Tendenz hinreißen. Vielmehr schloss der Index auf dem Eröffnungsniveau. Nun
scheint das Szenario einer Bodenbildung bei 1.400 Punkten eine hohe Wahrscheinlichkeit zu besitzen. Dass dafür wohl der kurzfristige Abwärtstrend Schuld war,
erörterten wir bereits in der gestrigen Analyse .
Das aktuell überzeugende Argument zur Bodenbildung heißt Morning Star (roter Halbkreis). Damit es zu dieser Drei-Tages-Formation kommt muss am ersten Tag
eine lange schwarze Kerze entstehen. Am zweiten Tag folgt - am besten mit Gap in Richtung des Trends – eine tiefere Kerze (die Farbe der Kerze ist egal). Am
letzten Tag der Formation muss sich eine weiße Kerze bilden, deren Körper sich oberha! lb des Kerzenkörpers der vorherigen Börsensitzung befindet. Der Morning
Star indiziert eine Trendumkehr im Markt. Er deutet aktuell darauf hin, dass der jüngste Abwärtsimpuls der Nasdaq beendet ist und steigende Kurse zu erwarten
sind. Der am Dienstag geformte Doji steht primär für Unsicherheit und Unentschlossenheit im Markt – die Ruhe vor dem Sturm. Schaffen wir es wirklich die 1.400
Zähler als nachhaltigen Boden zu etablieren oder zwingt uns schon der jüngste Abwärtstrend in die Knie?
www.wallstreet-online.de/img/news/001/33/92" style="max-width:560px" >
Als Problem erwies sich gestern nämlich die steilste Abwärtsgerade (schwarz). Die momentan bei 1.510 Zählern verlaufende Linie konnte nicht überschritten
werden. Um zumindest Potenzial bis auf 1.620 Punkte zu eröffnen, muss diese Widerstandslinie geschlagen werden. Die 1.620 ergibt sich, da dort die nächste
Abwärtslinie (blau) und ein waagrechter Widers! tandbereich einen Kreuzwiderstand bilden.
Die Aussagen der Kurslücken bleiben bestehen, da alle Fensterbereiche noch nicht geschlossen wurden (nähere Erläuterung siehe hier ). Das Measuring-Gap
wurde mit einem Tief bei 1.380 Punkten bestätigt und das Island-Gap bekräftigt die Trendwendeindikation.
Keine neuen Nachrichten sendet die Markttechnik. Der zur Bestimmung der Trendphase konzipierte Aroon deutet auf einen Seitwärtsmarkt. Deswegen sollte man
das im ProjectionOscillator generierte Kaufsignal favorisieren. Jedoch bewegt sich dieser kurzfristige Oszillator schon im überkauften Bereich. Ein Verkaufssignal
sendet nach wie vor der MACD. Die Umsätze blieben im Zuge des Doji auf dem Niveau des Vortages. Daraus lässt sich keine Schlussfolgerung f! ür die
anstehende Trendrichtung ziehen.
www.wallstreet-online.de/img/news/001/33/93" style="max-width:560px" >
Als Unterstützungen gereichen weiterhin die 1.450, die 1.400, die 1.330 und die 1.250 Punkte, wobei die 1.400 den größten Stellenwert einnimmt. Erst bei 1.620
Zählern notiert markanter Widerstand.
Fazit: An der Situation hat sich nichts geändert. Morning Star und Island Gap deuten darauf, dass die 1.400 Punkte ein mögliches Bodenbildungsniveau darstellen.
Steigende Kurse oder eine Seitwärtsbewegung wären deshalb zu vermuten. Der Markt muss aber zuvor die kurzfristige Abwärtstrendlinie schlagen
Autor: Stefan Ochsenkühn
Grüße, Schmuggler
scheint das Szenario einer Bodenbildung bei 1.400 Punkten eine hohe Wahrscheinlichkeit zu besitzen. Dass dafür wohl der kurzfristige Abwärtstrend Schuld war,
erörterten wir bereits in der gestrigen Analyse .
Das aktuell überzeugende Argument zur Bodenbildung heißt Morning Star (roter Halbkreis). Damit es zu dieser Drei-Tages-Formation kommt muss am ersten Tag
eine lange schwarze Kerze entstehen. Am zweiten Tag folgt - am besten mit Gap in Richtung des Trends – eine tiefere Kerze (die Farbe der Kerze ist egal). Am
letzten Tag der Formation muss sich eine weiße Kerze bilden, deren Körper sich oberha! lb des Kerzenkörpers der vorherigen Börsensitzung befindet. Der Morning
Star indiziert eine Trendumkehr im Markt. Er deutet aktuell darauf hin, dass der jüngste Abwärtsimpuls der Nasdaq beendet ist und steigende Kurse zu erwarten
sind. Der am Dienstag geformte Doji steht primär für Unsicherheit und Unentschlossenheit im Markt – die Ruhe vor dem Sturm. Schaffen wir es wirklich die 1.400
Zähler als nachhaltigen Boden zu etablieren oder zwingt uns schon der jüngste Abwärtstrend in die Knie?
Als Problem erwies sich gestern nämlich die steilste Abwärtsgerade (schwarz). Die momentan bei 1.510 Zählern verlaufende Linie konnte nicht überschritten
werden. Um zumindest Potenzial bis auf 1.620 Punkte zu eröffnen, muss diese Widerstandslinie geschlagen werden. Die 1.620 ergibt sich, da dort die nächste
Abwärtslinie (blau) und ein waagrechter Widers! tandbereich einen Kreuzwiderstand bilden.
Die Aussagen der Kurslücken bleiben bestehen, da alle Fensterbereiche noch nicht geschlossen wurden (nähere Erläuterung siehe hier ). Das Measuring-Gap
wurde mit einem Tief bei 1.380 Punkten bestätigt und das Island-Gap bekräftigt die Trendwendeindikation.
Keine neuen Nachrichten sendet die Markttechnik. Der zur Bestimmung der Trendphase konzipierte Aroon deutet auf einen Seitwärtsmarkt. Deswegen sollte man
das im ProjectionOscillator generierte Kaufsignal favorisieren. Jedoch bewegt sich dieser kurzfristige Oszillator schon im überkauften Bereich. Ein Verkaufssignal
sendet nach wie vor der MACD. Die Umsätze blieben im Zuge des Doji auf dem Niveau des Vortages. Daraus lässt sich keine Schlussfolgerung f! ür die
anstehende Trendrichtung ziehen.
Als Unterstützungen gereichen weiterhin die 1.450, die 1.400, die 1.330 und die 1.250 Punkte, wobei die 1.400 den größten Stellenwert einnimmt. Erst bei 1.620
Zählern notiert markanter Widerstand.
Fazit: An der Situation hat sich nichts geändert. Morning Star und Island Gap deuten darauf, dass die 1.400 Punkte ein mögliches Bodenbildungsniveau darstellen.
Steigende Kurse oder eine Seitwärtsbewegung wären deshalb zu vermuten. Der Markt muss aber zuvor die kurzfristige Abwärtstrendlinie schlagen
Autor: Stefan Ochsenkühn
Grüße, Schmuggler