Narren an die Börse! vom Juni 2000


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Narren an die Börse! vom Juni 2000

 
21.08.01 14:56
Oder: Warum ein wahrer Schelm mit Aktien kein Geld verliert

Ja, ja, wir geben es zu. Die Leser unserer Närrischen Schule der Geldvermehrung sind bisher ganz schön auf die Folter gespannt worden. Vier Schritte mußten sie über sich ergehen lassen und haben immer noch keinen längeren Absatz über die Aktienanlage gelesen. Dabei haben sie uns doch zurecht in Verdacht, daß wir für die langfristige Geldanlage den Aktienmarkt favorisieren. Daß sie bis hierher durchgehalten haben, hat sie bereits auf die erste Stufe auf der Leiter ins Närrische Paradies gehievt; denn sie haben bewiesen, daß sie über eine der wichtigsten Eigenschaften des schelmischen Anlegers verfügen: Eine gehörige Portion Geduld. Glückwunsch!

Dann wollen wir uns also mit der Börse befassen, dem Platz, an dem Aktien gekauft und verkauft werden. Aber halt! Wir wollen doch nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Zunächst wollen wir darüber nachdenken, was eine Aktie eigentlich ist. Eine Aktie ist zunächst nichts anderes als ein Stück Papier, das man zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen kann, ein Wertpapier also. Dieser Preis wird, wie der Gurkenpreis auf Oma Krauses Wochenmarkt, durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn viele Leute dort Gurken kaufen wollen und nur eine bestimmte Menge dieses Gemüses zur Verfügung steht, wäre der Händler blöde, wenn er auf die gestiegene Nachfrage nicht mit einer Preiserhöhung reagieren würde. Der Gurkenpreis steigt also. Umgekehrt ist es, wenn während der deutschen Erntesaison das Gurkenangebot drastisch erhöht wird und das Bedürfnis der Kunden, Gurken zu kaufen, nicht mit der Mengenerhöhung Schritt hält. Der Gurkenpreis wird dann fallen. Ähnlich ist es mit Aktien: Steigende Nachfrage nach einem bestimmten Papier bei wenig Verkäufern wird seinen Preis steigen, ein besonders großes Angebot bei fehlendem Kaufwillen seinen Preis fallen lassen. So schön dieser Vergleich auch aussieht, man darf ihn nicht überstrapazieren:

- Gurken werden von den wenigsten Leuten gekauft, weil sie sie weiterverscherbeln wollen, sondern weil sie sich einen schönen Salat zubereiten möchten. Aktien dagegen werden erworben, weil die Käufer meinen, daß ihr Preis demnächst steigt und sie beim Wiederverkauf einen Gewinn erzielen können. (Dabei sagte Oma Krauses Neffe Ferdinand neulich: "Da haben wir den Salat!". Da waren die Aktien, die er auf Empfehlung eines Arbeitskollegen nach dessen Analyse gekauft hatte, gerade drastisch im Preis gefallen. Aber das ist eine andere Geschichte.)

- Es gibt keine Saat- und Erntezeiten für Aktien.

- Die Preisfindung auf dem Wochenmarkt erscheint wesentlich durchschaubarer als an der Börse, obwohl diese nichts anderes als eine große Marktveranstaltung ist.

Neben der bereits erwähnten Geduld müssen wir den Leser auch für seine Neugier bewundern. Ohne sie hätte er bereits angesichts der einschlägigen Berichterstattung über die Börse die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und ausgerufen: "Was, in diesem großen Kasino sollen wir unser mühsam Erspartes auf Spiel setzen?" Er hätte das Lesen schaudernd eingestellt, denn vor seinem geistige Auge wäre ein Handelssaal mit knallharten Aktienhändlern erschienen, die jeden Tag von acht Uhr morgens bis zehn Uhr abends zwanzig Nachrichtenmonitore im Blick behalten und mit mindestens fünf Telefonen jonglieren müssen. In Sekundenbruchteilen werden dort Entscheidungen gefällt, ständig hallen Ausrufe wie "Kaufen, sobald Tokio aufmacht!", "Die fünfhunderttausend Telekom sofort zu 40 Euro abstoßen!" oder "Oh mein Gott, das kostet mich meinen Weihnachtsporsche!" durch den Raum. Erschöpft verläßt man spät die Firma Gierhals, Raffke und Hai (Motto: Profit oder Tod!) fährt im teuren Sportwagen ins Nobelhaus in der Vorstadt und verbringt den Rest der Nacht Champagner trinkend mit dem Ehepartner während man seine Aggressionen an unschuldigen Haustieren ausläßt und den großen Coup für den nächsten Tag plant.

Ja, wir übertreiben. Aber so sehen nun einmal viele die Börse - brutal, geheimnisumwoben und lediglich als Spielfeld von Professionellen, die täglich Millionen verdienen oder verlieren. Das ist doch keinesfalls etwas für Otto Normalverbraucher. Der hat nämlich keine stahlharten Nerven und kann nicht zynisch lächelnd zur Kenntnis nehmen, daß sich soeben 75% seines Vermögens wegen einer klitzekleinen Fehlentscheidung in Rauch aufgelöst haben. Auch wenn viele sie nicht ganz so übertrieben beschreiben, gilt die Börse allgemein nicht als der Ort, an dem man sein Vermögen arbeiten läßt.

Wie gesagt: Hut ab für die Neugier! Wer bereit ist, über dieses Klischee hinauszudenken und sich zu informieren, wird nämlich gewahr, daß die Aktie in den letzen Jahrzehnten die weitaus profitabelste Anlageform war. Dies gilt nicht nur für das kapitalistische Wunderland USA, sondern auch für Deutschland. Nach einer Studie von Professor Stehle von der Berliner Humboldt-Universität hat in den letzten Jahrzehnten der deutsche Aktienmarkt im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 14% erzielt und damit das Sparbuch (3%) und deutsche Staatsanleihen (6%) klar übertroffen. Wie wichtig solche Prozentunterschiede sind, ist uns im zweiten Schritt über das Wunder des Zinseszinses noch gut in Erinnerung. Der Aktienmarkt mag kurzfristig so stark schwanken, daß dem verängstigten Beobachter das Wasser so ziemlich überall gefriert. Aber langfristig steigt er immer. Langsam bekommt unsere Bemerkung aus dem ersten Absatz über Geduld ihren Sinn. Gelle?

Bisher haben wir lediglich den abstrakten Begriff "Aktienmarkt" benutzt, den wir zunächst einmal naiv als die Gesamtheit aller in Deutschland gehandelten Aktien betrachten. Oma Krause kann aber nicht zur Börse gehen, einem der Makler nonchalant 1000 Euro auf den Tresen legen und sagen: "Für Tausend Euro den Gesamtmarkt bitte, aber nicht soviel BASF!" Sie muß einzelne Aktien kaufen. (Nebenbei bemerkt: Natürlich kann sie auch einzelne Aktien nicht selbst an der Börse erstehen. Dafür muß sie schon die Dienste einer (Direkt)Bank oder Sparkasse in Anspruch nehmen. Zuvor muß man dort ein sogenanntes Wertpapierdepot eröffnen, in dem die Aktien dann bis zum Wiederverkauf verwahrt werden.) "Aber gerade in der Auswahl einzelner Aktien liegt doch das Risiko" hören wir jetzt die Skeptiker rufen. "Dafür brauchen wir doch professionelle Hilfe. Dort liegt ja die Gefahr des Kasinos Börse."

Kasino! Das ist ein schönes Stichwort. (Manchmal ist es verdammt praktisch, wenn man sich die Stichworte selbst in den Text schreiben kann.) Kasinos haben mit Glücksspiel, also mit dem Zufall zu tun. Wie wäre es, wenn wir einmal die Entwicklung der Kurse von zufällig ausgewählten Aktien betrachteten. Oma Krause mag solche Gedankenexperimente, und sie hat dreißig kleine Zettel, einen Bleistift und einen Kanarienvogel. Auf jeden dieser Zettel schreibt sie den Namen einer DAX-Aktie. (Für dieses Gedankenexperiment müssen wir nur wissen, daß im "Deutschen Aktienindex (DAX)" die dreißig größten deutschen Aktiengesellschaften zusammengefaßt sind. Oma Krause hat also die Auswahl aus dreißig verschiedenen Aktien.) Nun kommt der Zufall in Gestalt ihres niedlichen Kanarienvogels ins Spiel. Den läßt sie fünf Zettel aus dem kleinen Topf mit den dreißig Papierstückchen herauspicken. (So wählen sie und ihre Kegelschwestern auch immer die Zahlen aus, die sie im Lotto spielen.) Das Ergebnis dieses komplizierten Wertpapier-Auswahlprozesses ist eine fiktives Depot aus fünf DAX-Aktien. Nun nimmt sie sich den Wirtschaftsteil ihrer Tageszeitung (Mit dem legt sie immer den Boden des Vogelkäfigs aus), notiert sich die Kurse "ihrer" Aktien und verteilt eine fiktive Summe gleichmäßig auf diese fünf Papiere. Dann tut sie lange Zeit gar nichts. Nach zehn Jahren will sie nachschauen, was aus ihrem fiktiven Aktienvermögen geworden wäre. Auf Wiedersehen, liebe Leser! Kommt doch bitte in zehn Jahren wieder vorbei und helft Oma Krause auszurechnen, was für eine durchschnittliche Jahresrendite ihr Aktienkorb wohl erzielt hätte. Bis dann!

Moment! Wenn Ihr erst in zehn Jahren wieder vorbeischaut, entgehen Euch jede Menge Spaß und uns etliche Werbeeinnahmen. Deshalb ist es wohl besser, wenn wir Dir verraten, daß dieses Gedankenexperiment bereits durchgeführt wurde. Das "Deutsche Aktieninstitut" hat solch einen Versuch im Jahr 1998 gemacht. Aber weil seine Mitarbeiter eine große Datenbank hatten und zu ungeduldig waren, zehn Jahre zu warten, haben sie den Auswahlprozeß einfach in die Vergangenheit verlegt und dann nachgeschaut, was mit einem solchen Zufallsdepot passiert wäre. Und weil sie einen Computer hatten, haben sie nicht ein einziges, sondern 1500 dieser Depots erzeugt und berechnet. Das Ergebnis war beeindruckend: Bei einer Haltedauer von zehn Jahren ergab sich im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 11,8% pro Jahr! Dies war unser Beitrag zum Thema Glücksspiel und Börse. Hätte Oma Krause doch vor zehn Jahren Aktien gekauft! Was lernen wir daraus? Langfristig ist die Geldanlage in Aktien immer lukrativ. Für einen Langfristanleger ist es bei vernünftige Auswahl sogar sicherer, sein Geld in Aktien zu haben, als auf dem Sparkonto (Inflation!). Soviel zum Thema Risiko der Aktienanlage.

Langfristig! Dieselbe Studie zeigt, daß bei Haltedauern von fünf Jahren und kürzer sehr leicht auch Verluste eingefahren werden können. Deshalb weisen wir an dieser Stelle darauf hin, daß man keinesfalls Geld, das man innerhalb der nächsten fünf Jahre braucht, in Aktien investieren sollte; denn die Aufwärtstendenz des Aktienmarktes ist keineswegs geradlinig. Es gibt Jahre, die schlechte Ergebnisse bringen, sehr schlechte sogar. Aber auf lange Sicht sind diese Jahre in der DAX-Grafik nichts anderes als kleine Rückschläge, mithin Umwege auf der Reise nach Norden. Die Trinkkumpane von Oma Krauses Neffen Ferdinand sagen scherzhaft: "Alkohol tötet langsam. Aber wir haben Zeit!" Wir Narren am Hof der Finanzen bemerken dagegen todernst: "Mit Aktien wird man nicht von heute auf morgen reich. Aber wir sind geduldig!"

Jetzt haben wir uns mit unseren Risikobetrachtungen doch etwas von der Frage entfernt, was eine Aktie eigentlich ist. Springen wir also dorthin zurück. Eine Aktie (im Englischen: Share=Anteil) ist nichts anderes als ein bestimmter (wenn auch winziger) Anteil am Eigentum eines Unternehmens, einer Aktiengesellschaft. Als Anteilseigner erhalten die Aktionäre von vielen dieser Gesellschaften einen Teil des Gewinns in Form der sogenannten Dividende. Sie wird von deutschen AGs einmal im Jahr gezahlt. Aktien werden, wie bereits oben erwähnt, an der Börse gehandelt (Wer sich professionell-vornehm ausdrücken will, sagt, daß sie an der Börse notiert sind.) und müssen über Banken und Sparkassen, die sich dafür fürstlich entlohnen lassen, gekauft und verkauft werden. Kommt ein Auftrag zum Kauf oder Verkauf einer bestimmten Aktie an der Börse an, wird dort der Preis von einem Kursmakler gemäß Angebot und Nachfrage festgesetzt und der Auftrag (vornehm: Order) ausgeführt. Dafür bekommt der Makler eine kleine Gebühr.

Wäre diese Welt gerecht, drückte sich im Preis einer Aktie stets genau die Stärke und Leistungsfähigkeit des jeweiligen Unternehmens aus. Verbesserten sich seine Gewinnaussichten, stiege der Preis. Verschlechterte sich die Situation des Unternehmens, fiele sein Aktienkurs. Allerdings ist unsere Welt nun einmal alles andere als fair, und viele andere Faktoren außer den Zukunftsaussichten des Unternehmens können und werden den Aktienkurs beeinflussen. Nicht selten sind dies z.B. Weise Unternehmensstudien, die sich damit beschäftigen, wie es dem Unternehmen in Bälde ergehen könnte. Dies kann ein Närrischer Anleger ausnutzen. Das Entscheidende dabei ist nämlich, daß viele der "Ungerechtigkeiten" beim Zustandekommen eines Aktienkurses durch simple menschliche Instinkte, wie Angst, Gier oder das unbezwingbare Bedürfnis, mit der Herde mitzulaufen, verursacht werden. Dies ermöglicht es dem gewieften Anleger, unbemerkt von den Weisen sein eigenes Närrisches Süppchen zu kochen, während diese aufgeregt in ihre Telefone schreien: "Kaufen! Halten! Verkaufen! Ja Du Idiot: Eine Pizza Funghi mit doppelt Käse, verdammt nochmal!"

Die Hypothese vom effizienten Kapitalmarkt wird an allen Bildungsinstituten vermittelt und von den Weisen Geldprofis vertreten. Man geht -kurz erklärt- dabei davon aus, daß in unserem elektronischen Zeitalter neue Informationen überall und sofort zugänglich sind und deshalb keiner der Marktteilnehmer über bessere Informationen verfügt als seine Konkurrenten. Dies bedeutet, daß alle Aktienkurse stets genau das widerspiegeln, was über die Unternehmen und ihr wirtschaftliches Umfeld bekannt ist. Demnach -- so sagt man uns -- ist die einzige Möglichkeit der Änderung eines Aktienkurses das Auftauchen neuer Nachrichten, die wegen des gleichberechtigten Zugangs aller von niemand vorausgesagt und gleichzeitig für alle zugänglich werden. Deshalb sei es schlichtweg unmöglich, gegenüber anderen im Vorteil zu sein.

Das klingt eigentlich schön. In aller Höflichkeit möchten wir aber anmerken, daß heutzutage zwar Informationen gerecht verteilt werden, die Unterschiede in der Fähigkeiten der Menschen, diese zu interpretieren und die richtigen Schlüsse aus ihnen zu ziehen, jedoch seit der Entstehung unserer Spezies nicht aufgehoben wurden. Intelligenz ist im Gegensatz zu Informationen nicht gerecht verteilt. Wer sich die Närrischen Websites in den USA, in England und bei uns genauer ansieht, wird einige Methoden der Geldanlage kennenlernen, die seit Jahren konsequent besser als der Marktdurchschnitt abschneiden. Sie sind so einfach erlernbar, daß jeder sie ohne großen Aufwand anwenden kann. Laßt also die Akademiker dozieren, die Weisen replizieren und die Narren profitieren!

Jetzt, da wir uns von der Angstvorstellung des Kasinos Börse und vom Gedanken der Sinnlosigkeit des Versuchs, besser als andere abschneiden zu können, erfolgreich verabschiedet haben, können wir schon einmal andeuten, wie ein Narr am Hof der Finanzen agiert. Ein Narr geht nicht mit der Masse. Er ist keiner der professionellen Lemminge und privaten Zocker (In der Presse werden sie häufig Daytrader genannt.), die in der Hoffnung auf die schnelle Mark auf jeden Zug aufspringen, jedem Trend an der Börse hinterherlaufen. Er handelt oft gegen die Masse. Außerdem sucht er auf dem Börsenparkett nach Nischen, die noch unentdeckt und deshalb nicht von den Weisen besetzt sind. Was ist dabei sein größter Vorteil? Er ist bei seinen Entscheidungen nur sich selbst gegenüber verantwortlich und muß sich nicht gegenüber seinen Vorgesetzten und der Öffentlichkeit für die kurzfristige Wertentwicklung seiner Aktien verantworten. Deshalb hat er Zeit, und kann von der langfristig positiven Aufwärtstendenz der Aktienmärkte profitieren.

Eine schönes Beispiel für Nischenspieler aus dem Reich der Primaten ist bei unseren Freunden vom Fool UK nachzulesen. Wir müssen neidlos anerkennen, daß es so unvergleichlich illustrativ ist, daß wir es beim besten Willen nicht übertreffen konnten. Wir hätten es eigentlich klammheimlich übersetzen und in diesen Absatz einbauen sollen, aber wir wollten nicht soooo offensichtlich klauen. Es sei jedem Leser empfohlen, dort einmal vorbeizuschauen. Ein kleiner Hinweis: Es hat ein wenig mit Schweinkram zu tun. Wenn die Nachfrage nach einer Übersetzung groß sein sollte (Bemerkungen bitte ins Message Board "Verbesserungsvorschläge"), können wir es uns ja doch überlegen.

"Ja, wie sollen wir denn nun am besten langfristig investieren? Bisher gab es doch nur Andeutungen, aber nichts konkretes," hören wir die Leser rufen. Ja, das ist eine sehr gute und berechtigte Frage, fast die Kernfrage nach unserer Närrischen Daseinsberechtigung. Aber bevor wir die beantworten, müssen wir erst noch etwas über den Umgang mit dem Risiko (Schritt sechs) und die schlauen Tricks der Weisen (Schritt sieben) erzählen.

© Copyright 2000, Motley Fool DE.




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