Elliottwave Analyse Dax
Mittelfristiger Daily-Chart mit Wellenabzählung:
www.wallstreet-online.de/img/news/001/26/20" style="max-width:560px" >
Kurzfristiger 26-Minuten-Chart mit Wellenabzählung:
www.wallstreet-online.de/img/news/001/26/19" style="max-width:560px" >
Der Dax hat zu Wochenbeginn zunächst die erwartete Korrektur nach oben ausgebildet, wo diese sowohl auf der Zeit- als auch auf der Preisachse etwas länger lief
als gedacht. In der anschliessenden Abwärtsbewegung wurden neue Jahrestiefstkurse erreicht. Leider gelang es nicht, bei rund 5.350 einen Boden auszubilden, so
dass die logische Folge eine deutliche Ausdehnung der Abwärtsbewegung war.
An der übergeordneten Einschätzung hat sich aber in soweit nichts verändert, da das Verkaufssignal von Anfang August immer noch aktiv ist. Zunächst die
kurzfristigen Wellenmuster:
Ausgehend vom Hoch am 03. August bei 5.930 Punkten entwickelt der Dax einen klaren Abwärtsimpuls. Bekanntermassen endete am 11. August bei 5.387 die
Subwelle iii' dieser Impulsbewegung. Die Kurserholung zu Beginn der vergangenen Wochen ordnet sich somit als Korrekturwelle iv' ein. Die Frage ist also, wo mit
einem Zwischentief zu rechnen ist.
Wie Sie aus dem obigen Kurzfristchart erkennen können, bildet sich eine extensierende Welle v'. Die Analyse der Einzelwaves ist verhältnismässig einfach, da die
jeweiligen Subwellen gut aufgeschlüsselt sind. Im Ergebnis endete am vergangenen Freitag bei 5.174 die kleine Microwelle iii'' von 5''. Die Seitwärtsbewegung in der
zweiten Handelshälfte am Freitag ist also als Welle iv'' von 5'' zu bezeichnen. Die Konsequenz daraus ist, dass der Dax zu Wochenbeginn zunächst nochmal die
Wochentiefs unterschreiten und bei ca. 5.134 Punkten ein signifikantes Tief ausbildet. In wieweit dabei ggf. sogar Notierungen knapp unter 5.100 erreicht werden,
ist momentan völlig offen.
Idealerweise wird der Dax an diesem Punkt wieder nach oben abdrehen und eine zumindest mehrtägige Aufwärtsbewegung ausbilden. Der erste wichtige
Widerstand liegt dann bei 5.205 Punkten. Sobald Dieser überwunden ist, besteht sofort weiteres Aufwärtspotenzial bis in den mittleren 5.300er-Bereich. Dort
verläuft dann auch die kurzfristige Abwärtstrendbegrenzung. Erst ein Break über dieses Kursniveau führt zu einem grösseren Kaufsignal, dass dann wiederum
Korrekturpotenzial bis rund 5.500 Punkte generiert.
Hier kommt nun auch die übergeordnete Wellenabzählung ins Spiel. Im Rahmen dieser grösseren Gegenbewegung muss der Dax auf jeden Fall zunächst über den
Widerstand von 5.205 Punkten ansteigen und anschließend den wichtigen Kursbereich bei 5.560 Punkten ansteuern. Nur wenn es gelingt auch diesen zu
überwinden, hat sich das bullische Szenario bestätigt, in dem der Index immer noch innerhalb einer komplexen Korrektur seit dem Tief im März notiert (Expanded
Flat).
Momentan ist noch völlig offen, ob der Dax nicht im mittleren 5.400er-Bereich wieder nach unten abdreht, um dann Notierungen unter 5.000 Punkte anzusteuern.
Inbesondere die Kursdynamik der baldigen Kurserholung wird Aufschlüsse über diese noch ungeklärte Frage geben.
Markttechnik: Ideal wären noch zwei bis drei negative Handelstage. Erst dann würden die Indikatoren eine eindeutig überverkaufte Markphase signalisieren.
Aktuell ist die Markttechnik noch klar bearish, so dass hier noch keine positiven Signale ableitbar sind. Zumindest ist aber die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass
der Index bereits den grössten Teil der Abwärtsbewegung ausgebildet hat und sich momentan in der Endphase befindet.
Fazit: Im unteren 5.100er-Bereich besteht eine sehr gute Chance, dass nach einem schwachen Wochenstart zumindest eine mehrtägige Korrektur nach oben startet.
Die Kursziele liegen dann bei 5.205, 5.360, 5.450 und 5.560 Punkten. Ob die zuletzt genannte Chartmarke tatsächlich erreicht wird, hängt insbesondere von der
Trenddynamik der bevorstehenden Aufwärtsbewegung ab.
Autor: Mathias Onischka
Schmuggler
Mittelfristiger Daily-Chart mit Wellenabzählung:
Kurzfristiger 26-Minuten-Chart mit Wellenabzählung:
Der Dax hat zu Wochenbeginn zunächst die erwartete Korrektur nach oben ausgebildet, wo diese sowohl auf der Zeit- als auch auf der Preisachse etwas länger lief
als gedacht. In der anschliessenden Abwärtsbewegung wurden neue Jahrestiefstkurse erreicht. Leider gelang es nicht, bei rund 5.350 einen Boden auszubilden, so
dass die logische Folge eine deutliche Ausdehnung der Abwärtsbewegung war.
An der übergeordneten Einschätzung hat sich aber in soweit nichts verändert, da das Verkaufssignal von Anfang August immer noch aktiv ist. Zunächst die
kurzfristigen Wellenmuster:
Ausgehend vom Hoch am 03. August bei 5.930 Punkten entwickelt der Dax einen klaren Abwärtsimpuls. Bekanntermassen endete am 11. August bei 5.387 die
Subwelle iii' dieser Impulsbewegung. Die Kurserholung zu Beginn der vergangenen Wochen ordnet sich somit als Korrekturwelle iv' ein. Die Frage ist also, wo mit
einem Zwischentief zu rechnen ist.
Wie Sie aus dem obigen Kurzfristchart erkennen können, bildet sich eine extensierende Welle v'. Die Analyse der Einzelwaves ist verhältnismässig einfach, da die
jeweiligen Subwellen gut aufgeschlüsselt sind. Im Ergebnis endete am vergangenen Freitag bei 5.174 die kleine Microwelle iii'' von 5''. Die Seitwärtsbewegung in der
zweiten Handelshälfte am Freitag ist also als Welle iv'' von 5'' zu bezeichnen. Die Konsequenz daraus ist, dass der Dax zu Wochenbeginn zunächst nochmal die
Wochentiefs unterschreiten und bei ca. 5.134 Punkten ein signifikantes Tief ausbildet. In wieweit dabei ggf. sogar Notierungen knapp unter 5.100 erreicht werden,
ist momentan völlig offen.
Idealerweise wird der Dax an diesem Punkt wieder nach oben abdrehen und eine zumindest mehrtägige Aufwärtsbewegung ausbilden. Der erste wichtige
Widerstand liegt dann bei 5.205 Punkten. Sobald Dieser überwunden ist, besteht sofort weiteres Aufwärtspotenzial bis in den mittleren 5.300er-Bereich. Dort
verläuft dann auch die kurzfristige Abwärtstrendbegrenzung. Erst ein Break über dieses Kursniveau führt zu einem grösseren Kaufsignal, dass dann wiederum
Korrekturpotenzial bis rund 5.500 Punkte generiert.
Hier kommt nun auch die übergeordnete Wellenabzählung ins Spiel. Im Rahmen dieser grösseren Gegenbewegung muss der Dax auf jeden Fall zunächst über den
Widerstand von 5.205 Punkten ansteigen und anschließend den wichtigen Kursbereich bei 5.560 Punkten ansteuern. Nur wenn es gelingt auch diesen zu
überwinden, hat sich das bullische Szenario bestätigt, in dem der Index immer noch innerhalb einer komplexen Korrektur seit dem Tief im März notiert (Expanded
Flat).
Momentan ist noch völlig offen, ob der Dax nicht im mittleren 5.400er-Bereich wieder nach unten abdreht, um dann Notierungen unter 5.000 Punkte anzusteuern.
Inbesondere die Kursdynamik der baldigen Kurserholung wird Aufschlüsse über diese noch ungeklärte Frage geben.
Markttechnik: Ideal wären noch zwei bis drei negative Handelstage. Erst dann würden die Indikatoren eine eindeutig überverkaufte Markphase signalisieren.
Aktuell ist die Markttechnik noch klar bearish, so dass hier noch keine positiven Signale ableitbar sind. Zumindest ist aber die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass
der Index bereits den grössten Teil der Abwärtsbewegung ausgebildet hat und sich momentan in der Endphase befindet.
Fazit: Im unteren 5.100er-Bereich besteht eine sehr gute Chance, dass nach einem schwachen Wochenstart zumindest eine mehrtägige Korrektur nach oben startet.
Die Kursziele liegen dann bei 5.205, 5.360, 5.450 und 5.560 Punkten. Ob die zuletzt genannte Chartmarke tatsächlich erreicht wird, hängt insbesondere von der
Trenddynamik der bevorstehenden Aufwärtsbewegung ab.
Autor: Mathias Onischka
Schmuggler