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na super ,kaum ist die wahl vorbei


Beiträge: 150
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Rexini:

na super ,kaum ist die wahl vorbei

 
27.09.02 08:57
schon wird über steuererhöhung geredet.
ganz toll !!!!!!!!!!!!!!
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124 Beiträge ausgeblendet.
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ashoka:

Naja,

 
28.09.02 13:38
dass fuer jemanden, der nach eigener Aussage ueber mehr als  5 Millionen verfuegt die FDP oder meinetwegen auch CDU/CSU die richtige Partei ist, dass moechte ich gar nicht abstreiten. Das ist aber eine Minderheit. Naja, hier bei Ariva treiben sich ja offensichtlich alle erfolgreichen, gluecklichen Millionaere rum.
Die Realitaet sieht leider anders aus. Deutschland verarmt immer mehr. So ziemlich jeden kann die Arbeitslosigkeit oder der Bankrott treffen. Jeder der hier asozial denkt, sollte sich mal ueberlegen, ob er nicht dankbar waere, wenn er durch die Allgemeinheit aufgefangen wuerde, wenn er davon betroffen ist. Man kann Deutschland auch nicht mit anderen Laendern vergleichen. Betrachtet man beispielsweise Italien, so faellt auf, dass dort eine sehr enge Familienstruktur besteht. Die Menschen werden durch die Familie aufgefangen. Gemeinsam schafft man es. In Deutschland gilt das Einzel-Kaempfer-Prinzip. Aehnlich wie in den USA. Mit solch ueblen Spruechen, wie: "Jeder ist seines eigenen Glueckes Schmied" oder dem Maerchen "Vom Tellerwaescher zum Millionaer". Verbindet man die zwei Sprueche, kann an daraus schliessen, dass jeder Millionaer werden kann und wer es nicht schafft, selbst daran schuld ist. Selbst dem Einfaeltigsten sollte klar sein, dass das Unsinn ist. Der Wohlstand einzelner wird immer durch die Armut der Mehrheit bezahlt.  
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ecki:

ashoka: auch du hast Unrecht.

 
28.09.02 14:20
Welche Mehrheit ist z.b. durch Bill Gates verarmt?

Durch ideen, zupacken und durchsetzungsvermögen kann man einen (wirtschaftlich) erfolgreichen Weg gehen. Der Staat sollte dazu den Rahmen setzen, dass dies auch möglich wird und nicht alles ausbremsen. Um die Ausgestaltung dieses Rahmens sollten wir streiten. Der Staat muss es schaffen den Antrieb des Egos zu nutzen, zum Wohle aller.

Letzlich haben von solchen Erfolgsgeschichten viele was, ohne das dafür zwangsläufig die Massen verelenden. Zuviel auf der Parteischule gewesen?

Grüße
ecki  
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ashoka:

Mann ecki, denk doch nicht so im Kleinen

 
28.09.02 14:35
Denk bitte auch einmal global. 6 Milliarden Milliardaere, die es geschafft haben. Ist das Prinzip nicht klar. Es ist reinster Darwinismus, bei dem sich nur einige wenige durchsetzen und schwelgen wohingegen die Masse im Dreck sitzt. Ich sage ja noch nicht einmal, dass Du einem Kind mit Hungerbauch in Afrika erzaehlen sollst, dass es Millionaer werden kann, wenn es das nur will. Es reicht schon, wenn Du den Witz dem naechsten Obdachlosen den Du triffst erzaehlst.
Und was Deine Bill Gates Story angeht. Hier ein Statement aus Indien:

Zitat:
Noch drastischer formuliert es Subbiah Arunachalam, Professor am Indian Institute of Technologie in Madras, in einem Interview mit der deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" : "Während die Inder arbeiten, machen Männer wie Andy Grove oder Bill Gates das Geld. Was wir hier sehen, ist keine Angleichung sondern eine neue Form der Ausbeutung. Wurden uns im Kolonialismus die Rohstoffe genommen, so nutzt der Westen heute unsere qualifizierte Arbeitskraft zu seinem Vorteil."

Da die indischen Erlöse aus Software-Exporten bislang nicht einmal die Kosten für Software-Importe zu decken vermögen, bleibt die ökonomische Abhängigkeit weiter bestehen.
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mod:

fosca,

 
28.09.02 14:46
die USA sind ganz anders als Du hier rumtönst.
Meine generelle Feststellung: Diejenigen, die
hier immer mit einem Urteil über die USA
schnell zur Hand sind, waren noch nie längere
Zeit drüben und wiederholen nur Negativberichte
aus unseren Medien.
Aber ähnliche Negativberichte gibt es auch zur Genüge
über Deutschland.
Nur die USA stellen eine sehr heterogene Gesellschaft
dar. Einzelheiten erspare ich mir, da viele aus dem
Osten, die die DDR gar nicht vom Lebensalter her bewusst
mitgekriegt haben, in (N)Ost-Algie schwelgen.
Leute wie Du wären zu DDR-Zeiten in Bautzen gelandet.
Wir allerdings leben zum Glück in einem freiheit-
lichen, sozialen Rechtsstaat,
natürlich mit erheblichen Mängeln.
Aber vielleicht wäre ja z.B. Indien eine Alternative.

Viele Grüsse
m.
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Ding:

ashoka: Indien - BillGates

 
28.09.02 14:52
Wieso kommen Linux und Lindows nicht aus Indien?
Sie könnten. Wenn sie's nicht tun, dann liegt's an den Indern.
Antworten
ashoka:

Vorurteile ohne Ende

 
28.09.02 14:53
Lieber Mod,
ich habe bereits 1 Jahr in Boston gelebt. Ein halbes Jahr habe ich in Quebec City verbracht, ein weiteres halbes Jahr in Vancouver (B.C) und das letzte Jahr in Indien in Jaipur (Rajasthan). Woher willst Du wissen, in welchen Nostalgien ich schwebe und wie alt ich bin?
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mod:

Richtig, Ding, wieso kommen sie nicht aus Dtschl.? o.T.

 
28.09.02 14:54
Antworten
satyr:

Es ist so eine Sache mit den Rahmenbedingungen

 
28.09.02 14:56
Ich habe gestern ein Interview mit dem Chefökonom der deutschen Bank war es glaub ich gesehen.Der sagte einerseits die Innlandsnachfrage sei zu schwach für
einen Aufschwung,andererseits müssen Kosten der Unternehmen gespart werden.
Und wie spart man Kosten,richtig indem man den Leuten weniger zahlt,Haustarifverträge usw.Aber das man damit die Innlandsnachfrage noch mehr schwächt ist klar.Daraufhin sagt er Die Leute müßten halt mit weniger auskommen.
Die Quadratur des Krieses.
Wenn das unsere Chefökonomen sind dann gute Nacht.
Und wer hat die meisten Verluste eingefahren? Richtig die Banken.Die die wissen wie Wirtschaft funktioniert.
Antworten
ashoka:

@Ding

 
28.09.02 15:01
Linux wurde aus Minix heraus entwickelt. Ein leichter zu verstehender Kernel, den Frank Baum entwickelte, um seinen Schuelern die Praxis naeher zu bringen. Minix wurde durch einen Studenten (Linus T.) leicht modifiziert und ins Netz geschmissen. Seitdem wird es unter der GNU durch Programmierer weltweit weiter entwickelt. Weisst Du was GNU bedeutet?
Was haette denn Indien davon?
Du kannst auch einen eigene Linuxdistributioon veroeffentlichen und vermarkten, wenn Du glaubst, dass Du damit reich wirst.
Ein Kopf schuettelnder fosca
Antworten
mod:

Also, lieber fosca,

 
28.09.02 15:04
gehörtest Du sicher nicht zum DDR-Widerstand.
Deine nostalgischen Lieder gestern haben mich an
meinen versponnenen Grossvater erinnert.
Als Unternehmersohn träumte er ein Leben lang
von der Weltrevolution. Obwohl er ein äusserst
angenehmer Mensch und Opa war, hielt ich ihn
schon als Kind für einen Spinner. Da mussten wir
auf seinem kleinen biologisch-dynamisch geführten
Hof uns immer derartige "Songs" anhören.
Er wie Du konnten mich nicht überzeugen.
Ich war als Ökonom immer ein überzeugter
Anti-Kommunist und mehr für gesellschaftliche Evolution.

Alles Gute
m.  
Antworten
ashoka:

Erst einmal

 
28.09.02 15:14
liegst Du mit Deinem erstan Ansatz mal wieder falsch. An bloede Unterstellungen gewoehnt man sich aber bei Ariva. Abgesehen davon wuerde ich Deinen Grossvater sicher sehr symphatisch finden. Das Du fuer gesellschaftliche Evolution stehst ist Unsinn. Du stehst fuer gesellschaftlichen Stillstand. Denn fuer Dich ist das jetzige Gesellschaftssystem das angeblich Bleibende.  Was geschichtlich, oekonomisch und menschlich betrachtet ziemlich Unsinnig ist.
Uebrigens, Marx hat, ispiriert durch Hegel, die gesellschaftliche Evolution beschrieben. Wirst Du noch ein Revolutionaer :)
Antworten
Ding:

@ashoka

 
28.09.02 15:23
und Lindows ?  (wenn schon, dann vollständig)

Es ging mir um die Innovationskraft, die eben häufig auch wirtschaftliche
Stärke bewirkt. Und gerade in der Software sind die Chancen ziemlich
gerecht verteilt. PCs werden die Inder ja genug haben.

(Wir in Deutschland übrigens auch.)
Antworten
ashoka:

Warum sollte man ueber ungelegte Eier

 
28.09.02 15:45
diskutieren.
Aber wenn Du darauf bestehst. Nein, ich glaube nicht, dass Lindows ein Erfolg wird. Warum sollte ich mir Lindows kaufen, wenn ich seit langer Zeit mit Linux arbeite? Falls man es noetig hat, Windows-Applikationen laufen zu lassen, was ich nicht verstehen kann, kann man Wine oder VMware nutzen. Als Debian-Nutzer haette ich null Interesse. Der normale Windows-Nutzer wird wohl auch kaum begeistert sein. Warum sollte er sich Lindows kaufen, um dann seine gewohnten Programme laufen zu lassen. Linux-Nutzer werden Lindows ablehnen, allein schon weil es kommerziell ist. Windows-Nutzer werden keinen Grund haben umzusteigen.

Wenn die Chancen gleich verteilt sind, wuerde mich interessieren, was der Vorteil von Lindows sein sollte. Ich versichere Dir, Du koenntest ein Betriebssystem schreiben, dass Dir nebenbei noch Kaffee kocht und trotzdem haettest Du damit keine Chance auf dem Markt.
Wie erklaerst Du Dir, dass OS/2 in der Versenkung verschwindet?
Antworten
Ding:

@ashoka

 
28.09.02 16:10
ja, stimmt, da macht man am besten garnichts, dann macht man auch
nichts falsch, und zusätzlich hat man die moralische Legitimation,
andere zu kritisieren.

Es ging mir um die Innovationskraft, die eben häufig auch wirtschaftliche
Stärke bewirkt. Und gerade in der Software sind die Chancen ziemlich
gerecht verteilt. PCs werden die Inder ja genug haben.
Es gibt genügend Nischen.

OS/2 : Da haben sie irgendetwas falsch gemacht. Es ist sicher richtig,
daß man nicht alles zu jedem Zeitpunkt machen kann. Manchmal muß man
das richtige zum richtigen Zeitpunkt machen. Aber machen muss man immer
was.

Antworten
ashoka:

...

 
28.09.02 16:25

Abgesehen von allen anderen Komponenten, wie Marktstellung usw. gibt es noch eine Menge andere Aspekte.
Hast Du schon einmal irgendeine Software geschrieben?
Glaubst Du, dass man sich da hin setzt und mal ebend los hackt. In der Regel beginnt man mit einer Anforderungsdefinition. Glaubst Du, dass Du  fuer die Inder brauchbare Software entwerfen koenntest? Nehmen wir eine Software fuer eine Kanzlei. Wie wuerde Deine Anforderungsdefinition aussehen?
Du wirst sehr schnell auf kulturelle Barrieren treffen und wahrscheinlich auch nichts brauchbares zusammenkriegen.
Wie kommst Du darauf, dass es den Indern anders ergeht?

Bei OS/2 wurde auch nichts falsch gemacht. Der Grund liegt auf der Hand. Es gibt kaum Software. Genauso wuerde es Dir mit Deinem Kaffee kochenden Betriebssystem ergehen.
Antworten
Ding:

@ashoka

 
28.09.02 17:15
Kann leider nicht ganz folgen, für oder gegen was die Argumente sein sollen.

Subbiah Arunachalam, Professor am Indian Institute of Technologie in Madras:
Der böse Bill Gates macht das Geld und wir die Arbeit.

Ich sage: Jammert nicht und macht selbst ein Softwareprojekt. Wenn ihr keines
macht, dann beklagt euch auch nicht. Selbst in dem schwierigen Markt der
PC-Betriebssysteme gibt es in den USA Leute, die ein Konkurrenzprodukt
erstellen. Und wesentlich einfachere Nischen gibt's genug.

Kultur: nicht alles darauf schieben, es gibt z.B. auch CAD
OS/2 : irgendwie hat Bill Gates das geschickter als IBM angestellt.  
Antworten
ashoka:

Das Du nicht ganz folgen kannst ist klar.

 
28.09.02 17:57
Das Du noch nie programmiert hast ist auch sehr wahrscheinlich. Also wieder meine Frage,
Wozu brauchst Du eine Anforderungsdefinition?
Kannst Du eine brauchbare Software fuer irgendeinen indischen Betrieb erstellen?
Selbst wenn Du programmieren koenntest, waere Dir das kaum moeglich. Denn dazu muesstest Du im detail wissen, wie die Ablaeufe in dem Betrieb vor sich gehen. Du muesstest mit den zukuenftigen Anwendern kommunizieren und feststellen wo Du durch Deine zu erstellende Software Arbeitsablaeufe optimieren kannst. Ansonsten wird kaum etwas vernuenftiges entstehen.
Und zum Schluss ein kleiner Ratschlag.
Kauf Dir ein Ticket und flieg mal nach Indien. Es wird Dich erstaunen aber Du wirst dort nicht 1 Milliarde Menschen sehen, die mit einem Laptop durch die Kante flitzen.
Ach ja,
Ich habe mehr als ein Softwareprojekt hinter mir.Das letzte war eine CSCW-Plattform fuer Schulen der Sekundarstufen I und II. Nur um den naechsten bloeden Vorurteilen vorzugreifen.
Antworten
Schnorrer:

Alles Asche

 
28.09.02 18:01
von vorne bis hinten, von oben nach unten und umgekehrt.

Alles Mittelmaßgeschwätz. Asche. Dreck.
Antworten
ashoka:

Ab Posting 137

 
28.09.02 18:17
muss ich Dir da zustimmen schnorrer. Meine Postings natuerlich eingeschlossen.
Antworten
b2210:

Ich höre schon Schröder den Wendigen verkündigen

 
29.09.02 10:20
dass er ja nicht hat wissen können, dass kein Geld in der Kasse ist.
Sonst hätte er vor der Wahl natürlich klar gesagt, dass die Steuern erhöht werden.
Kann mir vielleicht ein SPD Wähler erklären, wie das zusammen passt.

Spiegelvorabbericht
Immobilienhai:

Steuererhöhungen förden die soziale Gleichheit

 
29.09.02 10:43
wird nicht mehr lange dauern und dann hat alles was die Börse übergelassen hat, der Eichel und der Schörder sich gekrallt. Dann sitzen alle gemeinschaftlich am Hauptbahnhof, sehen total versifft aus und streiten sich über die letzte Flasche Billigfusel von Aldi.

Und da es dann allen dreckig geht und keiner mehr was hat, hat Schröder sein Wahlversprechen für mehr soziale Gerechtigkeit (arm und reich gibts ja nicht mehr) eingehalten. Okay, da sind noch die Ausländer, die dann die Vororte mit den Villen überschwemmen, aber egal, erstens wollte rot-grün die ja ins Land holen, und den Leuten muss man ja schließlich was bieten. Und zweitens, ist es natürlich unverantwortlich, diesen fleissigen, strebsamen Leute, die hier die Wirtschaft ankurbeln während die Deutschen besoffen am Bahnhof liegen, die Nachbarschaft eines Alkoholikers zuzumuten...  
Antworten
Spitfire33:

Habe in Deutschland noch keinen besoffenen

 
29.09.02 10:54
Türkenpenner gesehen.
Die Türken haben dafür auch keine Zeit, denn die müssen ihre Villen pflegen.
Antworten
kalle4712:

wir werden noch viel Spaß haben in den nächsten

 
29.09.02 11:29
4 Jahren: Ökosteuer, MwSt, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Erbschaftssteuer und neue Vermögensteuer. Habe ich  noch was vergessen? - egal, es gibt noch beliebig viele Steuerarten, die sich noch beliebig erhöhen lassen.

Vor allem die Vermögensteuer ist total motivierend: Nach Steuern und Inflation hat man schon Probleme, mit einer normalen Geldanlage den Wert zu erhalten. Eine Vermögensteuer ist eine reine Neidsteuer, die Gelder ins Ausland befördert!
Wie wollen sie das eigentlich hinbiegen, denn das Vermögen ist grundgesetzlich geschützt - wollen sie jetzt schon offiziell den Kommunismus zur Staatsreligion erklären?

In anderen Ländern (z.B. Italien) wurde die Zinsabschlagsteuer gesenkt, damit wieder Geld ins Inland kommt - mit Erfolg, denn die Einnahmen daraus sind gestiegen. Und in Deutschland regiert der reine Neid - ohne Verstand.
Antworten
ashoka:

Und ich dachte schon, der Thread

 
29.09.02 14:46
koennte nicht mehr schlechter werden.
Antworten
Spitfire33:

Liest wahrscheinlich nur die Bild-Zeitung und

 
29.09.02 15:04
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