Früher oder später trifft ein kosmischer Felsbrocken die Erde - das hat jetzt auch die Münchener Rück erkannt. Die Versicherer, so warnt das Unternehmen, müssen mit dem Schlimmsten rechnen.
Die Versicherungen sollten sich auf den Einschlag großer Meteoriten vorbereiten. Das rät die Münchener Rück, eine der weltgrößten Assekuranzen. Denn alle drei bis fünf Jahrhunderte sei - rein statistisch - mit einem Desaster dieser Art zu rechnen.
Das hat Gerhard Berz errechnet, Spezialist bei der "Rück" für Naturkatastrophen. Vorvergangene Woche erst hatten Meldungen über einen Asteroiden auf Kollisionskurs die Öffentlichkeit erschreckt. Der Brocken von zwei Kilometer Durchmesser könnte, so munkelten allerlei Medien, am 1. Februar 2019 die Erde treffen. Der Alarm ist inzwischen wieder abgeblasen.
Kein Grund zur Beruhigung, warnt nun Berz. Früher oder später muss einer treffen - und dann ist der Schaden enorm. Als der letzte große Meteorit 1908 über Sibirien detonierte, war der Donner bis London zu hören. 2000 Quadratkilometer Wald wurden damals hinweggefegt.
Wenn der nächste Himmelskörper irgendwo in den Weltmeeren einschlüge, meint Berz, wären die Folgen schlimmer: verheerende Flutwellen an den Küsten ringsum - und wohl auch der Kollaps des Versicherungswesens.
Es trifft sich, dass die Münchener Rück seit jeher die Branche gegen große Risiken wie Naturkatastrophen versichert. Künftige Verträge bei der Rück sollen nun auch das Risiko einkalkulieren, dass den Kunden der Himmel auf den Kopf fällt.
Die Versicherungen sollten sich auf den Einschlag großer Meteoriten vorbereiten. Das rät die Münchener Rück, eine der weltgrößten Assekuranzen. Denn alle drei bis fünf Jahrhunderte sei - rein statistisch - mit einem Desaster dieser Art zu rechnen.
Das hat Gerhard Berz errechnet, Spezialist bei der "Rück" für Naturkatastrophen. Vorvergangene Woche erst hatten Meldungen über einen Asteroiden auf Kollisionskurs die Öffentlichkeit erschreckt. Der Brocken von zwei Kilometer Durchmesser könnte, so munkelten allerlei Medien, am 1. Februar 2019 die Erde treffen. Der Alarm ist inzwischen wieder abgeblasen.
Kein Grund zur Beruhigung, warnt nun Berz. Früher oder später muss einer treffen - und dann ist der Schaden enorm. Als der letzte große Meteorit 1908 über Sibirien detonierte, war der Donner bis London zu hören. 2000 Quadratkilometer Wald wurden damals hinweggefegt.
Wenn der nächste Himmelskörper irgendwo in den Weltmeeren einschlüge, meint Berz, wären die Folgen schlimmer: verheerende Flutwellen an den Küsten ringsum - und wohl auch der Kollaps des Versicherungswesens.
Es trifft sich, dass die Münchener Rück seit jeher die Branche gegen große Risiken wie Naturkatastrophen versichert. Künftige Verträge bei der Rück sollen nun auch das Risiko einkalkulieren, dass den Kunden der Himmel auf den Kopf fällt.