Morning News


Thema
abonnieren
Beiträge: 2
Zugriffe: 346 / Heute: 3
Pichel:

Morning News

 
24.05.02 08:00
DJII: 10.216,08 (+58,20)
   Nasdaq:§  1.697,63 (+24,18)
__________________________________________________
US Markt: Deutlich besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten wurden an der Wall Street zunächst weitgehend ignoriert. Die Auftragseingänge für langlebige Güter stiegen im April um 1,1 Prozent. Volkswirte hatten nur 0,4 Prozent erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ging in der Vorwoche erwartungsgemäß um 9.000 auf 416.000 zurück.
Yahoo wird seine Auktionsangebote auf den meisten seiner europäischen Seiten schließen und statt dessen mit Ebay kooperieren. Yahoo-Nutzer werden künftig mit Bannern und anderen Werbeformen an Ebay verwiesen. Yahoo erhält dafür eine nicht genannte Summe.
Mit einem Plus von 1,2 Prozent schloss die Telefongesellschaft Qwest. S&P hatte das Kreditrating für den Konzern auf Junk-Bond-Status abgesenkt und damit die weitere Geldaufnahme am Kapitalmarkt zusätzlich erschwert.

          §
Termine: TKA-Analystentreffen, HNR-Q1 und HV,AFI-Q1
Technologies:.
Telecoms:
DTE: Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) beabsichtigt nach den Worten eines Analysten, an dem gegenwärtigen "BBB+"-Rating der Deutschen Telekom AG mit stabilem Ausblick festzuhalten. Noch fühle sich seine Agentur mit der Einstufung der Deutschen Telekom wohl, sagte Peter Kernan am Donnerstag zu Dow Jones Newswires. Zuvor hatte Moody's Investors Service den Ausblick für den Bonner Telekommunikationskonzern auf "negativ" von "stabil" gesenkt.
Pharma:

BAY: Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer wird die Zahl der Bieter für seine zum Verkauf stehende Tochter Haarmann&Reimer (H&R) Branchenkreisen zufolge in den nächsten zwei Wochen auf zwei bis drei Bieter einengen. Der Konzern könnte in dem Bieterverfahren für den Duft- und Geschmacksstoffhersteller mehr als zunächst erwartet erlösen, hieß es in den Kreisen am Donnerstag weiter.
BAY: Die Stellenstreichungen in der Pharmasparte werden ca. 200 Mio. Euro kosten.
Financials:
MLP: Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP erwartet einem Zeitungsbericht zufolge für das kommende Jahr eine Steigerung des Konzerngewinns auf 250 Millionen Euro. Zugleich solle die Zahl der Kunden 2003 auf 650.000 von erwarteten 550.000 in diesem Jahr zulegen, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Äußerungen  von MLP-Chef Termühlen.
Media:
Aircrafts:
Cars:
VOW: Die Volkswagen AG, Wolfsburg, will mit neuen Kaufanreizen der schwachen Autonachfrage in Deutschland begegnen und den Absatz älterer Modelle wie des Golf stärken. So plant Detlef Wittig, Vertriebsvorstand der Marke, ein Sonderfinanzierungsprogramm für Golf-Käufer. "Wir haben mit der 0,9-Prozent-Finanzierung bei Lupo und Sharan so gute Erfolge erzielt, dass wir das nun auch beim Golf machen", zitiert die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Freitagausgabe Wittig.
DCX: Die DaimlerChrysler AG, Stuttgart, will gemeinsam mit dem ungarischen Fahrzeugteile-Hersteller Raba Jarmuipari Holding Rt und dem Busproduzenten Ikarus Egyedi Autobuszgyar Vorstadt-Busse für den ungarischen Markt bauen. Wie die Nachrichtenagentur MTI am Donnerstag berichtet, werden. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage plant Chrysler in der nächsten Woche Überstunden einzuführen.

Tansports:
DPW: - Im Zuge der Restrukturierung ihres e-Business-Bereiches wird die Deutsche Post ihre Tochter Signtrust GmbH auflösen.
Die Deutsche Post begründete den Schritt am Donnerstag damit, dass die allgemeine Marktsituation die Fortsetzung des Geschäftes nicht erlaube. Die Pläne für die Geschäftsentwicklung seien unter den gegebenen Bedingungen nicht einzuhalten gewesen. Signtrust gehört den Angaben zufolge zur Deutsche-Post-Tochter eBusiness GmbH und ist spezialisiert auf Internet-Sicherheits- und Zertifizierungslösungen. Im vergangenen Oktober hatte Signtrust mitgeteilt, in zwei bis drei Jahren einen Jahresumsatz von 50 Millionen Euro zu erzielen sowie Anfang 2004 die Gewinnschwelle zu überschreiten.
Utilities:

Neuer Markt:
Highlight C.: Wie das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss in einer Pflichtveröffentlichung mitteilte, reduzierte sich der Umsatz im Berichtszeitraum auf 36,5 (Vorjahreszeitraum 37,5) Millionen Schweizer Franken. Highlight gab ferner einen operativen Gewinn von 8,2 (minus 6,9) Millionen Franken sowie einen Konzerngewinn nach Steuern von 4,3 (minus 8,2) Millionen Franken bekannt
Die Highlight Communications AG, Pfäffikon, rechnet auf Basis des bisherigen Geschäftsverlaufes den für 2002 prognostizierten Umsatz von 145 Mio CHF zu erreichen. Der Konzerngewinn nach Steuern soll 14 bis 17 Mio CHF (0,20 bis 0,25 EUR je Aktie) betragen, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Ad-hoc-Mitteilung bestätigte.
MOB: Im Streit der France Telecom mit dem deutschen Partner MobilCom um die künftigen Investitionen für die UMTS-Mobilfunktechnik ist nach Angaben des französischen Konzerns für die nächsten Wochen nicht mit einer Lösung zu rechnen. Die Disskussionen dauerten noch an, sagte ein France-Telecom-Sprecher am Donnerstag in Paris.




Gruß Pichel
Antworten
Happy End:

BÖRSE am MORGEN

 
24.05.02 08:57
Morning News 672813www.faznet.de/IN/INtemplates/faznet/inc/in/...1}&mode=picture" style="max-width:560px" >

Eröffnungsgewinne erwartet


24. Mai 2002 Wall Street dürfte helfen

Anscheinend wollen die Amerikaner vor dem langen Feiertagswochenende ihre Börse vor größeren Verlusten schützen. Denn zwei Tage in Folge schafften die US-Indizes den Sprung in die Gewinnzone in letzter Minute, nachdem sie im Handelsverlauf die längste Zeit im negativen Terrain verharrten. Da die europäischen Börsen den Bewegung am Donnerstag nicht mehr mitgemacht haben, dürften sie zumindest zur Eröffnung Kursgewinne sehen. Weitere richtungsweisende Impulse für den Aktienhandel zeichnen sich vorbörslich allerdings noch nicht ab. Daher dürften die Anleger ihre zuletzt defensive Haltung beibehalten. Einer vorbörslichen vwd Umfrage unter acht Marktteilnehmern zufolge steht der Dax um 20.00 Uhr bei 4.907 Punkten nach 4.879 Zählern zum Handelsschluss am Donnerstag.

Leichtere Kurse am Rentenmarkt

Da die amerikanischen Staatsanleihen am Donnerstag mit Verlusten aus dem Handel gegangen sind, dürften auch die europäischen Titel am Freitag zunächst keine großen Sprünge machen. Der Bund-Future verliert im frühen Geschäft 23 Basispunkte auf 105,95 Prozent. Investoren warten hier auf weitere Hinweise für den wirtschaftlichen Aufschwung und auf Signale aus den Notenbanken, wann sie mit einer ersten Zinserhöhung zu rechnen haben. Für den Bund-Future wäre es zum Wochenschluss wichtig, sich oberhalb der Marke von 105,77 Prozent zu stabilisieren, meinen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Euro zeigt sich knapp behauptet

Mit knapp behaupteten Kursen geht der Euro gegenüber dem Dollar am frühen Freitagmorgen um. Gegen 8.30 Uhr werden für einen Euro 0,9190 Dollar bezahlt, nach Kursen von 0,9215 Dollar im späten New Yorker Handel. Zum Yen geht der Dollar mit 125,00 Yen um, nach 124,91 Yen. Nach den turbulenten Kursbewegungen der vergangenen Tage kehrt zum Wochenschluss zunächst ein wenig Ruhe am Devisenmarkt ein. Noch stehe der Handel unter dem Eindruck der japanischen Interventionen zu Gunsten des Dollar vom Vortag. „Die Regierung will den Dollar scheinbar nicht unter 124 Yen sehen“, sagt Hiroshi Sakuma von der Barclays Bank. Daher kaufe er derzeit keine Yen. Analysten rechnen mit einer Seitwärtstendenz beim Euro für den weiteren Handelsverluaf.

Börse Tokio schließt knapp behauptet

Die Börse in Tokio hat am Freitag im Vorfeld der Jahresergebnisse der großen japanischen Banken knapp behauptet geschlossen. Neben Bankenaktien legten Automobilhersteller nach den Verlusten der Vortage zu, während die Papiere von Rundfunksendern an Wert einbüßten. Der Nikkei-Index verringert sich um 3,6 Yen auf 11.976 Yen, nachdem der Index zuvor erneut zeitweise über die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten geklettert war. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,2 Prozent auf 1.138 Zähler. Der Yen lag in Fernost zum Dollar etwas über dem New Yorker Schlusskurs vom Vortag bei gut 125 Yen.

Nachdem die Aktien der Banken schwach in den Tag gestartet waren, drehten sie in der Mehrzahl ins Plus. Die vier größten Banken Japans - Mizuho Holdings, Sumitomo Mitsui, Mitsubishi Tokyo und UFJ - werden am Freitag ihre Ergebnisse für das abgelaufene Jahr veröffentlichen. Analysten rechnen bei den Banken mit kräftigen Verlusten und werden besonders darauf achten, wie viele faule Kredite die Institute noch in ihren Büchern stehen haben.Gewinne verzeichneten die Aktien der großen japanischen Autohersteller. Toyota legten mehr als drei Prozent zu, Nissan gewannen gut ein Prozent. Verluste gab es dagegen bei den großen japanischen Rundfunksendern. Fuji Television gaben mehr als vier Prozent ab, Nippon Television mehr als fünf Prozent.

Aktien Hongkong am Mittag gut behauptet

In einem richtungslosen Handel tendieren die Aktienkurse am Freitagmittag (Ortszeit) in Hongkong gut behauptet. Der Hang-Seng-Index (HSI) gewinnt 0,2 Prozent auf 11.651 Punkte. Nach Darstellung eines Händlers ist es schwierig, die Richtung des Marktes zu bestimmen, da das Volumen mit 4,2 Milliarden (Donnerstag: 5,7 Milliarden) Dollar dünn ist. Lediglich die Titel der defensiven Versorger tendierten im Minus. Bis zum Handelsende dürfte sich der Index zwischen 11.600 und 11.800 Punkten bewegen, vermutet ein Beobachter.

Sun Micro nachbörslich unter Druck

Sun Microsystems gaben nachbörslich vier Prozent auf 7,12 Dollar nach. Zwar erwartet das Unternehmen noch immer im laufenden Quartal einen Gewinn auszuweisen, allerdings seien die Umsätze bislang hinter denen des Vorjahresquartal zurück geblieben. Novell verteuerten sich dagegen um 26 Cents auf 4,06 Dollar, nachdem das Unternehmen für das abgelaufenen Quartal einen Pro-Forma-Gewinn ausweisen konnte. Analysten hatten lediglich mit einem ausgeglichenen Ergebnis gerechnet. Die Indizes auf den S&P 500 sowie auf den Nasaq 100 gaben nachbörslich allerdings leicht nach.

Positive Daten überlagern Anschlagsängste an US-Börsen

Unerwartet positive Konjunkturdaten haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag im späten Geschäft ins Plus gezogen und zu festeren Schlusskursen geführt. Nachdem zuvor die anhaltende Angst vor möglichen weiteren Anschlägen in den USA und die wachsenden Spannungen an den internationalen Krisenherden die Wall Street belastet hätten, habe der Optimismus am Markt am Ende die Oberhand gewonnen, sagten Händler. Der Dow Jones stieg zum Handelsschluss um 0,57 Prozent auf 10.216,08 Zähler. Der Nasdaq-Index verzeichnete ein Plus von 1,44 Prozent auf 1.697,63 Zähler. Der breiter gefasste Standard & Poor's Index ging 1,02 Prozent höher bei 1.097,08 Zählern aus der Sitzung.

„Die Wirtschaftsdaten waren ziemlich gut", sagte Stephen Bliss, Händler bei Cantor Fitzgerald. Es herrsche Optimismus darüber, dass die Verbraucherausgaben die Wirtschaft aufrecht hielten. Investiert hätten insbesondere auch Kleinanleger. Dennoch seien die Investoren vor dem verlängerten Wochenende vorsichtig, fügte Bliss hinzu. Am Montag fällt der Handel an der Wall Street auf Grund des Feiertags Memorial Day aus.

Bereits zum Sitzungsbeginn hatten die Indizes mit Kursgewinnen auf den unerwartet starken Anstieg der US-Auftragseingänge für langlebige Güter reagiert. So ergab sich nach Angaben des US-Handelsministeriums im April ein Plus von 1,1 Prozent zum Vormonat. Volkswirte hatten ein Auftragsplus von lediglich 0,5 Prozent prognostiziert.

Belastend wirkten sich demgegenüber weiterhin die Warnungen vor neuen Anschlägen in den USA, die Situation im Nahen Osten sowie die Spannungen zwischen den Nuklearmächten Indien und Pakistan aus. Für Auftrieb im Dow Jones sorgten die Titel des US-Mischkonzerns General Electric, die mit einem Plus von 3,3 Prozent bei 32,95 Dollar aus dem Handel gingen.

Zu den Verlierern gehörten hingegen Halbleiter-Aktien. Der S&P-Index für Halbleiter-Ausrüster verlor zum Handelsschluss mehr als ein Prozent. Der Aktienkurs des weltgrößten Herstellers von Computerchips Intel fiel 0,7 Prozent auf 29,29 Dollar. Auch die Anteilsscheine des Grafikprozessoren-Herstellers Nvidia gaben sechs Prozent nach auf 35,73 Dollar, obwohl das Unternehmen am Vortag einen höheren Quartalsgewinn bekannt gegeben hatte als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs des Telekom-Ausrüsters Ciena fiel um 5,6 Prozent auf 6,08 Dollar, nachdem der Konzern im zweiten Geschäftsquartal bei einem Umsatzeinbruch seinen Verlust erheblich ausgeweitet hatte. Auch für das laufende dritte Geschäftsquartal erwartet Ciena keine Umsatzbelebung.

US-Anleihen schließen nach volatilem Handel leichter

Mit einer leichteren Tendenz haben die US-Anleihen am Donnerstag im späten New Yorker Handel notiert, nachdem sie zeitweise zuvor deutlich gestiegen waren. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent fielen um 6/32 auf 97-31/32. Die Rendite stieg von 5,121 auf 5,144 Prozent. Der Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent verlor 12/32 auf 95-28/32 und rentierte mit 5,668 Prozent, nach 5,642 Prozent. Beobachter berichteten von einem volatilen Handelsverlauf. Zunächst hätten einige Anleger ihre Short-Positionen vor dem verlängerten Wochenende (Memorial Day) geschlossen.

Andere hätten Treasurys gekauft, um vor dem Wochenende angesichts der Krise zwischen Indien und Pakistan in einer sicheren Anlageform investiert zu sein. Nachdem jedoch die Aktienkurse ins Plus gedreht hatten, sei es bei den Anleihen zu Gewinnmitnahmen gekommen, hieß es. Die Kursverluste seien dabei durch das geringe Volumen übertrieben worden. Den Anlegern seien die positiven Konjunkturdaten wieder in den Sinn gekommen, die früher am Tag veröffentlicht worden waren.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.


Medienschau


24. Mai 2002 Unternehmensnachrichten

Biogen erhält Gutachter-Zustimmung für Medikament

Biogen hat am Donnerstag die Zustimmung eines Gutachtergremiums für die Zulassung seines Schuppenflechte-Medikaments Amevive erhalten. Damit hat die Firma gute Chancen, das für ihr künftiges Wachstum als äußerst wichtig geltende Mittel in den USA auf den Markt bringen zu können. Die Entscheidung liegt nun bei der US-Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration), die für gewöhnlich der Empfehlung der Gutachter folgt. Diese hatten mehrheitlich die Auffassung vertreten, dass Amevive sicher sei und wirksam zur Bekämpfung chronischer Schuppenflechte bei Erwachsenen. Biogen hat bislang nur ein Produkt auf dem Markt, das Multiple-Skerose-Medikament Avonex, das sich mit neuen Konkurrenzpräparaten konfrontiert sieht. Nachörslich stiegen Biogen-Aktien auf 52,83 Dollar zu, nachdem sie zuvor bereits die reguläre Sitzung mit einem Plus von 6,62 Prozent mit 52,70 Dollar aus dem Markt gegangen waren. (Reuters)

GlaxoSmithKline verliert Patentschutz

GlaxoSmithKline hat nach einer Entscheidung eines US-Gerichts den Patenschutz für das Antibiotikamittel Augmentin verloren. Nun ist der Weg für Generika-Hersteller für die Kopie des Medikaments frei. Das Medikament bringt GlaxoSmithKline bislang täglich drei Millionen Dollar Umsatz in den USA. (Bloomberg)

US-Softwarehersteller Agile verringert Nettoverlust

Agile Software hat im vierten Geschäftsquartal (per Ende April) bei einem Umsatzeinbruch seinen Nettoverlust deutlich verringert. Der Nettoverlust belief sich auf 18,7 Millionen Dollar nach einem Minus von 83,7 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Hersteller von Unternehmenssoftware am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz reduzierte sich auf 15,2 (26) Millionen Dollar. (Reuters)

Sun Microsystems erwartet weiter Gewinn

Sun Microsystems rechnet ungeachtet der weiterhin schwachen Technologieinvestitionen weiterhin mit einer Rückkehr in die Gewinnzone im laufenden Geschäftsquartal. Und das, obwohl die Auftragseingänge im vierten Geschäftsquartal (per Ende Juni) nicht so reibungslos wie im Vorquartal liefen, sagte Sun-Finanzchef Michael Lehman am Donnerstag vor Investoren. Das Unternehmen könne aber an seiner April-Prognose festhalten. Damals hatte Sun für das laufende Quartal wieder schwarze Zahlen sowie eine leichte Steigerung des Umsatzes im Vergleich zum Wert des Vorquartals von 3,1 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Sun-Aktien fielen im nachbörslichen Handel auf 7,09 Dollar nach 7,41 Dollar zum Sitzungsende an der Nasdaq. (Reuters)

Novell weitet Nettoverlust aus und steigert Umsatz

Der US-Hersteller von Netzwerksoftware Novell hat im zweiten Geschäftsquartal seinen Verlust ausgeweitet. Im dritten Geschäftsquartal sei ein knapper Gewinn möglich, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Der Nettoverlust stieg den Angaben zufolge auf 173,5 Millionen Dollar nach einem Minus von 151,3 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Ohne die vorsteuerlichen Sonderbelastungen habe Novell im Berichtszeitraum einen Gewinn von drei Cent je Aktie (Vorjahreszeitraum minus drei Cent) erwirtschaftet. Analysten hatten einer Umfrage von Thomson Financial/First Call zufolge im Schnitt mit einem ausgeglichenen Ergebnis vor Sonderposten gerechnet. Darüber hinaus teilte das Unternehmen mit, seinen Umsatz im Berichtszeitraum auf 274 (241) Millionen Dollar gesteigert zu haben. Sollten die Erlöse im dritten Geschäftsquartal unverändert zum Vorquartal ausfallen, könne Novell knapp den Sprung in die Gewinnzone schaffen, hieß es weiter. (Reuters)

MLP erwartet für 2003 Konzerngewinn von 250 Mio Euro

MLP erwartet für das kommende Jahr eine Steigerung des Konzerngewinns auf 250 Millionen Euro. Zugleich solle die Zahl der Kunden 2003 auf 650.000 von erwarteten 550.000 in diesem Jahr zulegen, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Äußerungen von MLP-Chef Bernhard Termühlen. Termühlen wies dem Bericht zufolge erneut die Vorwürfe des Anlegermagazins „Börse Online“ zurück, wonach MLP das Gewinnwachstum überzeichne und Schulden außerhalb seiner Bilanz aufbaue. „Wir peppen unsere Gewinne nicht auf", wird der Vorstandschef zitiert. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, S. 16)

Gericom mit Ertragsrückgang im ersten Quartal

Gericom musste im ersten Quartal einen deutlichen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis hinnehmen. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, der Umsatz habe bei 87,99 Millionen Euro gelegen nach 163,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) beträgt den Angaben zufolge 4,34 (Vorjahr: 8,13) Millionen Euro. Das Unternehmen begründete den Rückgang unter anderem mit der verspäteten Einführung eines neuen Prozessors. (Ad-hoc)

Highlight weist Quartalsgewinn aus

Highlight Communications hat für das erste Quartal einen Gewinn sowie einen leichten Umsatzrückgang ausgewiesen. Der Umsatz reduzierte sich im Berichtszeitraum auf 36,5 (Vorjahreszeitraum 37,5) Millionen Schweizer Franken. Highlight gab ferner einen operativen Gewinn von 8,2 (minus 6,9) Millionen Franken sowie einen Konzerngewinn nach Steuern von 4,3 (minus 8,2) Millionen Franken bekannt. Die Highlight-Gruppe erwartet für 2002, dass sie die prognostizierten Umsätze in Höhe von 145 Millionen Franken und einen Konzerngewinn nach Steuern von 14 bis 17 Millionen Franken erreichen wird. (Ad-hoc)

Wirtschaftsnachrichten

Argentiniens Präsident droht mit Rücktritt

Argentiniens Präsident Eduardo Duhalde hat nach Angaben seines Sprechers mit Rücktritt gedroht, wenn sich die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geforderten Reformen wegen innenpolitischem Streits weiter verzögern. Präsidenten-Sprecher Eduardo Amadeo sagte am Donnerstag Duhalde habe Parlamentsabgeordneten erklärt, er sei nicht an einem Verbleib im Amt interessiert, wenn Ausgabenkürzungen und ein Gesetz zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität nicht schneller umgesetzt würden. (Reuters)

Gruß    
Happy End
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--